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Über diesen Blog

Hi, das ist mein neuer (öffentlicher) Blog zur Fernuni-Hagen.

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TurboJim

Computersysteme wird überarbeitet

Der Kurs Computersysteme wird wohl grundlegend überarbeitet (offizielle Meldung hier). Bis zum übernächsten Wintersemester werden sowohl die alte als auch die neue Version parallel angeboten. Den Titel des Kurses, der Teil 1 ersetzen wird, findet sich auf der Seite des Lehrgebiets von Prof. Keller und lautet "20046 - Einführung in die technische und theoretische Informatik".

 

Dabei sind sowohl die Nummerierung als auch der Titel interessant. Der Titel könnte ein Anhaltspunkt für die Überarbeitung von "Theoretische Informatik" in naher Zukunft sein. DIe Nummer ist interessant, da die Kurse der Informatiker in der Regel mit 0 beginnen (z.B. 01768). Ob das wohl für eine doppelte Verwendung in Informatik sowie Wirtschaftsinformatik spricht? Es bleibt abzuwarten...

 

Inhaltlich werde ich über den neuen Kurs nichts schreiben können, da ich Computersysteme bereits abgeschlossen habe.

TurboJim

Aufgrund der Frage von @StudiAlex und der, mir bis dahin unbekannten Raumübersicht die @CrixECK verlinkt hat, wollte ich mal ein paar typische Räume der Informatiker zusammenstellen. Verlinkt sind natürlich nur die Seminarräume, aber ich werde auch über den Campus allgemein und paar andere Räume schreiben.

 

Also zuerst einmal eine Übersicht der Seminarräume, die ich bisher besucht habe:

Mentoriat Computersysteme: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/b206.shtml

 

Mentoriate Mathematische Grundlagen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/g02.shtml

 

Diverse aktuellere Studientage (neues Gebäude): http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/ksw45.shtml

 

Studientage (vor dem neuen Seminargebäude am KSW), Fachpraktikum IT-Sicherheit (Präsenz): http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/r1r2r3.shtml

 

Studientag Propra/ Seminar Lern- und Arbeitstechniken: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/f09.shtml

 

Last but not least – der wichtigste Raum von allen: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/mensa.shtml

 

Die Mensa ist natürlich nicht als Seminarraum wichtig, sondern zur Verpflegung (man kann sehr gut dort Essen, die Portionen sind sehr groß für eine Mensa und der Preis entspricht ungefähr dem Besucherpreis an anderen Hochschulen - die Qualität ist bisher aber dafür immer besser gewesen als woanders). Der Vorteil am Seminartrakt des KSW, der nun häufig von den Informatikern genutzt wird, ist, dass man über den "Balkon" sofort zur Mensa kommt und die Dozenten schnell den Bedarf an Nahrung erkennen (spätestens wenn 90% nach links zur Mensa anstatt nach vorne schauen :) - Seminare werden wohl eher von den WiWis dort gehalten)

 

Ausgerechnet der Raum in dem ich mein Seminar hatte ist nicht dabei: Die Videoküche :lol:. Natürlich gehört diese zu den ETs, aber ich fand es klasse, in einem Früstücksraum mit 55" Fernseher zu sitzen in dem man sich als Vortragender nicht mal hinstellen konnte ohne allen die Sicht zu versperren - einmaliges Erlebnis :)

 

Räume für mündliche Prüfungen:

Die meisten Informatik-Profs haben ihr Büro im IZ (Informatikzentrum). Das ist das von der Website bekannte, riesige graue Glasfassadengebäude. Wer keine Treppen steigen möchte, sollte am Haupteingang (nahe der Mensa) reingehen, da dort der Aufzug ist. Für Rollstuhlfahrer interessant: die Haupttüren öffnen sich per Knopf, alle Seminarräume sind hier per Rollstuhl erreichbar. Es ist auch das Gebäude in dem die meisten der Fotos auf der Startseite geschossen wurden. Für mündliche Prüfungen ist der Eingangsbereich interessant, da hier einige Tische zur Verfügung stehen, an die man sich vor einer mündlichen Prüfung setzen kann (auf den Fluren stehen vereinzelt auch Tische, aber meist nicht in der Nähe wo man gerade Prüfung hat). An warmen Tagen kann man sich hier auch nach draußen auf eine Terasse setzen. Wenn man das Glück hat, in einer der oberen Etagen geprüft zu werden, hat man außerdem einen tollen Ausblick, der zumindestens mir geholfen hat, Nervosität abzubauen.

 

Hat man eine Prüfung bei Prof Unger (ET) geht man stattdessen in das PRG-Gebäude rechts vom IZ. Den Lehrstuhl kann man zurzeit nicht verfehlen, da es der einzige Trakt ist, an dem momentan nicht gebaut wird. Die Tür kriegt man nur mit einem Knopf auf (siehe Aushang warum man nur mit dem Knopf öffnen kann und keine Hände schüttelt), welcher aber blöd montiert ist (nicht neben der Tür sondern paar Türen weiter neben der Klo-Tür).In dem Gebäude war als ich angefangen habe auch die Studienberatung untergebracht.

Die Büros der Profs sind eigentlich immer gleich aufgebaut. Im Vorzimmer kann man sich melden und geht durch diesen Raum in das Arbeitszimmer des Professors. Dort steht neben dem Schreibtisch noch ein extra Tisch für Prüfungen und kleinere Besprechungen. Ansonsten sind es bisher ganz normale Büros gewesen, weder besonders groß noch pompös ausgestattet (soll heißen: die Büros wirken nicht einschüchternd).

 

Campus allgemein

Erstmal zur Anfahrt mit dem Auto: Wenn man von der A45 kommt fährt man Richtung Hagen (nicht HAgen-Iserlohn!) und nimmt direkt die erste Ausfahrt. An deren Ende kann man direkt ohne auf den Gegenverkehr zu achten durchfahren, der rechtsabbieger führt auf eine eigene Spur und von dieser aus kommt man direkt rechts auf den Campus. Der beste Parkplatz für Informatiker ist der zweite gegenüber der Mensa (wenn man links fährt auf die Frauenparkplätze achten, nicht dass man durch die blöde Beschilderung umparken muss). Der Fußweg zum IZ und PRG ist hier am kürzesten. Den Weg über die A1 kenne ich nur von einer Rückfahrt, und die war nervig: Viele Hauptstraßen mit Kreisverkehr und ein Nadelöhr, in dem es von 2 auf eine Spur geht. In der Hauptverkehrszeit ist man über A46 und A45 bestimmt schneller auf der A1.

Ansonsten ist der Campus eigentlich für eine Ruhrgebietsuni aus den 70ern sehr sauber und modern - eigentlich schon der schönste Uni-Campus des Ruhrgebiets (bevor Proteste kommen: ich kenne sie alle). Es ist auf dem Gelände auch noch Platz für Erweiterungen. Im Vergleich zu meinem Prüfungsort Bochum fällt mir aber vor allem eins auf: Die Toiletten - die sind so sauber man glaubt nicht dass man an einer Uni ist. Und die sind sogar mit hochwertigen Amaturen ausgestattet. Wenn man in Bochum eine Prüfung am HZO oder einem anderen Höhrsaal schreibt, findet man die Toiletten eher abstoßend. Das ist wohl ein Vorteil, wenn eine Uni nur Fernstudenten hat - man merkt das erwachsenere Publikum :).

 

Die Studierenden-Herberge:

Wenn man an der Ausfahrt der A 46 links statt rechts fährt, kommt man in Richtung Herberge. Nach dem Justizgebäude (oder irgendwie sowas...) muss man irgendwann links in eine Hochhaussiedlung und durch einige enge Straßen. Übernachtet habe ich hier noch nicht (auch wenn die Zimmer super aussehen), da ich zu nah dran wohne, als dass es sich lohnen würde. Allerdings finden hier auch Veranstaltungen statt, z.B. das Bootcamp. Der Parkplatz ist nicht gut ausgeschildert, man muss eine Einfahrt runterfahren und dann direkt links fahren. Die offensichtlicheren Parkplätze am Wendekreis sind für die Mitarbeiter reserviert. Mir persönlich wäre die Herberge zu weit vom Campus entfernt. Neben dem Campus gibt es seit einiger Zeit ein Campus-Hotel mit ebenfalls sehr moderaten Preisen aber ohne Frühstück (soweit ich gehört habe). Das ist aber nicht schlimm, da es Frühstück und Mittagessen an 6 Tagen in der Woche in der Mensa gibt.

 

So, falls noch wer Fragen hat, immer raus damit. Da dort mein Studienzentrum ist, bin ich auch etwas öfter da und kann bestimmt bischen was beantworten ;)

 

 

(Falls ihr euch wundert, dass ihr das hier schon mal gelesen habt, ich habe den Inhalt aus dem nicht-öffentlichen Blog hier rein kopiert ;) )

TurboJim

In diesem Blogeintrag möchte ich euch einen Eindruck von den Modulen im Bachelor geben. Ich werde versuchen, den Eintrag nach und nach zu ergänzen. Wichtig ist: Alle Beschreibungen schildern meine persönlichen Eindrücke und Meinungen und beziehen sich auf den Zeitpunkt, an denen ich die jeweiligen Module belegt habe. Es kann durchaus sein, dass sich in den Modulen mittlerweile was geändert hat.

Ich hoffe, der Beitrag hilft euch weiter, wenn ihr im Studiengang eingeschrieben seid oder euch einschreiben wollt.

 

Grundlagen-Module der Informatik:

Imperative Programmierung (1613)

Das Modul ist, meiner persönlichen Meinung nach, das ideale Einstiegsmodul im Bachelor aus zweierlei Gründen: Das Modul ist vergleichsweise klein und setzt keinerlei Vorwissen voraus. Mit dem Leistungsnachweis erlangt man außerdem die Berechtigung, die meisten Prüfungsklausuren mitschreiben zu können (was vor allem im Probestudium hilfreich sein kann). Das Script kommt als dickes „Buch“ und ist relativ unhandlich. Hier empfiehlt sich ein gutes Tablet und das Bearbeiten mittels PDF. Einsendeaufgaben sind hier Pflicht und werden mittels Online-Auswertungstool bewertet – also auf korrekte Ergebnisse des Programms achten. Die Sprache im Kurs ist Pascal, eine sehr alte Lehrsprache ohne großes Einsatzfeld in der Praxis. C oder Python wären hier schöner aber da muss man durch. Auf den Studientagen ist der Zeitpunkt zum Schlafen gekommen, wenn das nicht relevante Thema Validierung angesprochen wird (auf Studientagen von 3 verschiedenen Kursen des Lehrstuhls wurde es immer wiederholt, obwohl es nie relevant war. Es gibt übrigens im selben Semester eine Wiederholungsklausur, die man nicht brauchen sollte, wenn man Rekursion verstanden hat.

Datenstrukturen (1661)

Auch ein kleines Modul, im Gegensatz zur imperativen Programmierung aber eher nicht fürs erste Semester geeignet. Man muss sich durchkämpfen, vor allem durch die ersten 2 KEs (danach wird es besser). Literatur zu dem Thema würde ich nicht empfehlen – keins der Bücher, die ich gelesen habe, hat mich viel weiter gebracht. Stattdessen die Videos von Prof. Vonberger ergooglen (die sind wirklich hilfreich). Mentoriate und Lerngruppen helfen hier auch ganz gut. Ansonsten am besten im ersten Versuch durch kommen, beim Lernen der Altklausuren hatte ich den Eindruck, die Nachschreibeklausuren seien schwieriger. Und ganz wichtig: Den Punkt für die Matrikelnr. und den Namen auf jeden Blatt mitnehmen ;)

Computersysteme (1608/09)

Die für die meisten erste (richtige) Prüfungsklausur. Man kann ihn alternativ mit technischer Informatik betiteln. Für Teil A würde ich auf alle Fälle das Buch „Grundlagen der Informationstechnik“ von Klaus Gotthardt in der Bibliothek ausleihen (schnell sein! Verlängern!), da es ideal zum Kurs passt. Das entsprechende Übungsbuch ist noch im Buchhandel erhältlich (das erstere nicht). Tipp für Teil B: Bei Caches nicht auf Lücke lernen. Ansonsten Mentoriate besuchen. Es ist viel Stoff und es geht in die Endnote ein.

Softwaresysteme (1801 und 1671)

Wieder eine Prüfungsklausur (mündliche Prüfung). Man sollte die Kurse auf jeden Fall auf Halde haben, damit man sie in einem Semester durcharbeiten kann (verteilen sich über 2 Semester). Man kann sie meiner Meinung nach gut zusammen durcharbeiten. Wichtig ist das Verständnis des Stoffes und damit meine ich nicht stures auswendig lernen, sondern dass man die Konzepte und Zusammenhänge versteht und erklären kann. Beide Kurse sind qualitativ gut, so dass keine Zusatzliteratur gebraucht wird.

Einführung in die objektorientierte Programmierung

Der Kurstext ist sehr zäh. Man kann auf Zusatzliteratur ausweichen (z.B. Java von Kopf bis Fuß), sollte aber parallel in den Kurstext schauen. Die Klausur ist ganz gut machbar. Sehr viel mehr fällt mir momentan zu dem Kurs nicht mehr ein ;)

 

Nebenfach-Module:

Management von Softwaresystemen (1895)

Ein wirklich interessantes Modul das die Themen Projektmanagement, Softwareentwicklung, Führung und Organisationsstruktur sehr anschaulich und verständlich rüber bringt. Die Betreuung ist sehr gut. Für die Klausur empfiehlt es sich, mit dem Fragenkatalog für die Klausur zu üben, da die Fragen in der Klausur ungefähr wieder so auftauchen werden (der Fragenkatalog ist aber durchaus umfangreich, also früh genug beginnen).

IV-Strategie (1896)

Das Modul ist viel trockener geschrieben als 1895 und durchaus Umfangreich. Fangt früh genug an, euch die Grafiken und Sachverhalte einzuprägen. Es kann auch XML vorkommen (analysieren). Die Klausur ist für 2 Stunden sehr anspruchsvoll und es kommt stark darauf an, auch die Fachbegriffe richtig auswendig zu lernen.

Einführung in die Wirtschaftswissenschaft (40500/1)

Trocken, trockener, Wirtschaftswissenschaft. Unhandliches Script, viel Bla Bla um wenig Inhalt. Viele Formeln und diverse Methoden, die man auswendig kennen muss. Auswendig lernen ist das Stichwort. Für Informatiker ist der Kurs außerdem ein Kulturschock: Es gibt keine PDFs (was aufgrund des Füllmaterials (Bla Bla) zwischen den wichtigen Stellen durchaus nützlich wäre) und es gibt kaum Übungen (kauf das Übungsbuch, ich finde es zwar unverschämt, die nötigen Übungen in ein Buch auszulagern, aber die Bücher sind für die Klausur sehr nützlich). Ein Taschenrechner (eins von 3 Modellen) ist Pflicht – habt ihr den falschen kann das bedeuten, dass es notiert wird, ihr die Klausur zu Ende schreibt und trotzdem eine 5 wegen Täuschung erhaltet. Im Nachhinein würde ich auf ein anderes Fachgebiet ausweichen (Mathe oder Jura).

 

Wahlpflicht-Module:

Sicherheit im Internet (1866/ 1868)

Ein sehr gutes Script, das zwar nicht immer ganz aktuell, aber sehr gut verständlich geschrieben ist. Die Erklärungen sind sehr gut und es wird Bezug auf andere Kurse genommen. Der Kurs gibt eine gute Einführung in das Thema. Wichtig ist: Es ist weder ein Hacking-Kurs noch eine Tiefe Einführung in ein einzelnes Thema (der Kurs ist eher breit ausgelegt). Als Einstieg in das Thema ist er aber gut geeignet.

Software Engineering I (1793)

Achtung Theorie! Wer hier Programmierübungen vermutet liegt falsch. UML, Zustände und methodische Softwareentwicklung (ohne die neueren Methoden) sind hier Bestandteil des Kurses. In der Klausur kann einem beim Zeichnen von UMLs und Zustandsgraphen schon mal der Platz auf den Blättern abhandenkommen.

 

Weitere Module:

Wissenschaftliches Arbeiten (1602)

Ein ganz neuer Kurs, der auf das Seminar und die Abschlussarbeit vorbereiten soll. Der Basistext kommt dieses Mal in Buchform, den Schein gibt es für das Bestehen der Einsendeaufgaben. Das Buch und der Kurs sind sehr informativ und hilfreich. Man lernt vor allem das richtige Zitieren, den Umgang mit Fachtexten, die Recherche in der Bibliothek und wie eine Präsentation ablaufen und aussehen sollte.

 

Weitere Kursbeschreibungen und Ergänzungen folgen.

 

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