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Über diesen Blog

Modulprüfungen Soziale Arbeit

 

1.Semester

 

Modulprüfung 1: Klausur

Methodik

Wissenschaftliches Arbeiten

Qualitative und Quantitative Methoden der Sozialforschung

 

Modulprüfung 2: Klausur

Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit 1

Geschichte der Sozialen Arbeit

Theorien der Sozialen Arbeit

Methodisches Handeln der Sozialen Arbeit

 

2.Semester

 

Modulprüfung 3: Präsentation

Ethische und sozialphilosophische Grundlagen der Soz. Arbeit

Einführung in Ethik

Sozialphilosophische Grundlagen für Soziale Arbeit

Ethische Fragestellungen in der Sozialen Arbeit

 

Modulprüfung 4: Hausarbeit

Politische Grundlagen in der Sozialen Arbeit

Einführung in die Sozialpolitik

Vertiefung Sozialpolitik

 

3.Semester

 

Modulprüfung 5: Hausarbeit

Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit II

Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit

Aktuelle Entwicklungen in der Sozialen Arbeit

Gender & Diversity

 

Modulprüfung 6: Klausur

Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit

Recht Einführung: Grundbegriffe und Themenbereiche

Einführung in das BGB, Allgemeines Zivilrecht und Arbeitsrecht

Rechtliche Handlungsfelder in der Sozialen Arbeit

 

Modulprüfung 7: Mündliche Prüfung

Soziale Arbeit im kulturellen Kontext

Medienpädagogik und ästhetische Bildung für Soziale Arbeit

Projekt "Kulturarbeit“

 

4.Semester

 

Modulprüfung 8: Klausur

Verwaltung, Organisation & Management in der Soz. Arbeit

Projektmanagement

Ökonomische Grundlagen für Soziale Arbeit

 

Modulprüfung 9: Klausur

Pädagogische Grundlagen für Soziale Arbeit

Einführung in pädagogische Grundlagen für Soziale Arbeit

Vertiefung pädagogischer Grundlagen für Soziale Arbeit

Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit

 

5.Semester

 

Modulprüfung 10: Klausur

Einführung in Psychologie, Soziologie und Medien für Soz. Arb.

Psychologische Grundlagen für Soziale Arbeit

Soziologische Grundlagen für Soziale Arbeit

Medizinische Grundlagen für Soziale Arbeit

 

Modulprüfung 11: Abschlussbericht

100 Tage Praxisphase

 

6.Semester

 

Modulprüfung 12: Projektarbeit

Theorie-Praxis-Projekt

Projektarbeit

Theorie-Praxis-Transfer

 

Modulprüfung 13: Abschlussbericht

100 Tage Praxisphase

 

7.Semester

 

Modulprüfung 14: Referat

Kommunikation

Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik

Sozial- und Konfliktmanagement

Methoden in der Teamarbeit

 

Modulprüfung 15: Hausarbeit (Wahlpflichtmodul)

Psychologische Beratung und Gesundheit

Beratung, Förderung und Therapie in der Sozialen Arbeit

Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen

 

Modulprüfung 16: Abschlussbericht

100 Tage Praxisphase

 

8.Semester

 

Modulprüfung 17: Abschlussbericht

100 Tage Praxisphase

 

Modulprüfung 18:

Bachelor-Thesis / Kolloquium

Einträge in diesem Blog

Higgins

Ja, was soll ich sagen...mir blutet das Herz, aber es ging leider nicht anders und ich musste den Studiengang Soziale Arbeit (vorerst) wieder kündigen :(.

 

Eigentlich dachte ich, dass durch die versetzten Semester der HFH und DIPLOMA die Termine relativ einfach zu koordinieren sind und ich alles irgendwie unter einen Hut bekomme. In der Praxis hat sich jetzt aber leider schon nach der kurzen Zeit abgezeichnet, dass das nicht so funktionieren wird, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vor ein paar Tagen hatte ich ja die erste virtuelle Vorlesung und da ist mir noch mehr bewusst geworden, wie elementar wichtig diese sind und dass man am besten keine davon auslässt. Nicht nur durch die Stoffeingrenzungen, sondern auch durch die ganzen Gruppenarbeiten und Hausaufgaben mit anschließenden Nachbesprechungen.

 

Nur doof, dass nicht nur ein sondern gleich mehrere Prüfungstermine der HFH ausgerechnet an solchen Vorlesungs-Samstagen der DIPLOMA stattfinden. Ich müsste also einige Prüfungen der HFH sausen lassen, was folglich aber wieder zu immensen Verzögerungen führen würde, da man ein halbes Jahr auf die nächsten Prüfungstermine warten muss. Auf die Art werde ich mit dem PM - Studium nie fertig, zumal ich inzwischen schon im 8. Semester bin und vermutlich trotzdem noch 2-3 Semester bis zum Ende brauchen werde, mit Doppelstudium sogar noch länger. Dazu kommt noch, dass ich ab Juli wieder arbeiten werde und jetzt schon absehbar ist, dass ich dadurch an zu vielen Vorlesungen der DIPLOMA nicht teilnehmen kann. Nicht nur durch die Arbeit, sondern auch durch das restliche Hauptpraktikum, um das ich mich im Sommer kümmern wollte bzw. kümmern muss, weil dessen Absolvierung eine Bedingung zur BA - Anmeldung ist.

 

An all das hätte ich natürlich vorher schon denken können (peinlich, peinlich :blushing:) bzw. bei einiger Überlegung wäre klar gewesen, dass der Zeitpunkt für ein neues Studium einfach momentan nicht passt. Aber ich war so begeistert von der Chance endlich Soziale Arbeit zu studieren, dass ich mich sofort darauf gestürzt und mögliche Bedenken komplett ausgeblendet habe. Jetzt hat mich die Realität ziemlich unsanft eingeholt.

 

Ich muss diesen Blog also leider vorerst ruhen lassen, werde mich aufs Pflegemanagement-Studium konzentrieren und Mitte nächstes Jahr nochmal schauen, ob ich dann soweit fertig bin dass ich genug zeitliche Valenzen habe. Dann kann ich mich nochmal für Soziale Arbeit anmelden und mich voll und ganz auf dieses Studium konzentrieren.

 

LG Higgins

 

P.S. Noch kurz zu den technischen Problemen die ich mit meinem Headset hatte: Ich habe mir ein neues von Plantronics gekauft, mit Skype-Zertifizierung. Funktionierte bei der ersten Vorlesung in jeder Hinsicht einwandfrei :thumbup:.

Higgins

Letzten Samstag gab es ja den „Begrüßungsmarathon“ aller vier virtuellen Studiengruppen, d.h. für jede Gruppe etwa zwei Stunden. Auch hier wurde im Vorfeld eine Informations-Mail mit dem Hinweis verschickt, dass man unbedingt auf eine LAN-Verbindung achten und ein Headset benutzen sollte.

 

Rein inhaltlich war der Unterschied zur Einführungsveranstaltung nicht besonders groß. Zu Anfang hatten wir wieder eine kurze Vorstellungsrunde mit Soundcheck (wobei mein Headset wieder Mal kläglich versagt hat :thumbdown:). Dabei fand ich es interessant, welche beruflichen Hintergründe die Teilnehmer hatten. Danach gab es eine Präsentation mit wichtigen Eckdaten zur DIPLOMA-Hochschule und nochmal eine detailliertere Einführung zum Online-Campus, v.a. was die Anmeldung zu Prüfungen betrifft. Hier wurde betont, dass man sich die Studienleitfäden dazu durchlesen soll. Abschließend konnten noch wichtige Fragen gestellt und beantwortet werden. Am Ende haben wir dann alle noch mit Fr. Wartenpfuhl und Fr. Skalla mit Sekt oder O-Saft auf den Studienstart angestoßen, was ich sehr schön fand :).

 

Bei der ganzen Geschichte gab es zwei für mich besonders wichtige Informationen:

 

  1. die Prüfungstermine und das Modulhandbuch für Soziale Arbeit werden in etwa zwei Wochen online gestellt

  2. die DIPLOMA plant einen Master Soziale Arbeit (was ich total toll finde :thumbup:)

 

Ansonsten hatte ich leider wieder mit technischen Problemen zu kämpfen und muss mir deswegen wohl nun doch ein neues Headset zulegen. Die Lautstärke hat gepasst (auf beiden Seiten), nur waren bei mir (beim Sprechen) starke Hintergrundgeräusche zu hören, die ich weder bei der Veranstaltung noch hinterher lösen konnte. Zwecks Problemlösung habe ich das Net rauf und runter gesucht aber leider nichts wirklich Hilfreiches gefunden. Nach verschiedenen Einstellungen an Windows und Ton-Aufnahmen per Windows Audio-Recorder habe ich irgendwann aufgegeben. Die Hintergrundgeräusche sind nur dann weg wenn ich die Mikrophonverstärkung ausstelle, allerdings hört man mich dann nicht mehr bzw. kaum noch.

 

Daneben wurde der Ton bei mir ständig unterbrochen, so dass ich eine halbe bis dreiviertel Stunde kaum etwas hören konnte, obwohl ich extra auf eine LAN-Verbindung geachtet habe. Keine Ahnung woran das lag. Da ich auf dem Dorf lebe könnte die Net-Verbindung generell nicht so optimal sein. Oder am Samstag waren einfach zu viele Leute im Net unterwegs. Ich hoffe wirklich, das ist nicht jeden Samstag so...

 

LG Higgins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Higgins

Bisschen planlos...

Vermutlich haben das Problem viele die einen Fernstudiengang neu beginnen: Nämlich nicht genau zu wissen wie man anfangen soll...

 

Seit mir alle Unterlagen vorliegen versuche ich einen Rahmen dafür zu finden, wann was bearbeitet sein muss und komme irgendwie keinen Schritt weiter. Statt also schon am Montag wie geplant mit dem Lernen anzufangen, sitze ich die meiste Zeit nur rum (neben der Vorbereitung für die nächste HFH-Klausur), blättere die Begleithefte durch und überlege, wie ich dem Stoff am Besten Herr werden könnte. Dass ich den Arbeitsaufwand der Begleithefte und Literaturbearbeitung nicht real einschätzen kann, macht mich dabei ganz kirre. Vor allem, weil man sich ja mit dem Ganzen bis zu den Vorlesungen auseinandergesetzt haben sollte.

 

Nachdem ich nun die verschiedensten Vorgehensweisen beschlossen und wieder verworfen habe, sieht der aktuelle Stand wie folgt aus:

 

Wir beginnen am 7.Mai mit dem Teilmodul „Theorie der Sozialen Arbeit“. Für dieses Teilmodul sind zwei Samstage vorgesehen, d.h. an einem Samstag wird wahrscheinlich die Hälfte des Begleithefts einschließlich der dazugehörigen Literatur behandelt. Bis zum 7.Mai sind es noch gute drei Wochen. Es gilt also bis dahin, die Hälfte des Begleithefts mit der entsprechenden Literatur durchgearbeitet zu haben. Dann sieht man weiter. Ich hoffe mal, dass in dieser Planung kein Denkfehler enthalten ist. Und wenn doch, tja, leben und lernen heißt es doch so schön...

 

Nach der Theorie sind dann zwei Wochen später am Samstag die Teilmodule „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Qualitative und quantitative Methoden der Sozialforschung“ an der Reihe. Für letzteres Teilmodul sind vier Samstage vorgesehen, also teile ich das entsprechende Begleitheft mit Buch durch vier und hoffe dadurch bearbeitbare „Häppchen“ zu bekommen. Mal sehen, ob und wie das funktioniert...

 

Inzwischen ist auch das Fachbuch „Grundriss Soziale Arbeit“ bei mir eingetroffen: meine Güte, was für ein Wälzer :o. Um sich darin Notizen zu machen ist das Buch eindeutig zu schade. Vielleicht werde ich mir deshalb die nötigen Seiten doch noch zusätzlich ausdrucken. Ich habe vor, jeden empfohlenen Buchabschnitt auf einen Satz runterzubrechen und so die Thematik möglichst komprimiert und lernbar zusammenzufassen. Aber wie gesagt: ob und wie meine ganze Planung funktioniert wird man dann vermutlich nach den ersten Vorlesungen sehen.

 

Eigentlich hatte ich mir ja auch noch einen wunderschönen Stundenplan für die Woche aufgestellt, der direkt am Montag schon wieder hinfällig wurde :lol:. Vormittags wollte ich für die HFH-Klausur lernen und mich nachmittags mit dem Stoff der DIPLOMA befassen. Tja, dann wurde meine Tochter krank (Kindergarten ade) und mein Mann mit seinen ständigen, unplanbaren Wechselschichten war auch oft verhindert. Ich bin nur froh dass meine Schwiegereltern neben uns wohnen und meine Tochter so gerne bei ihnen ist. Außerdem hat sie inzwischen einige Freunde in der Nachbarschaft, so dass sie mal hier mal dort zu Besuch kommen kann. Ohne das alles wären die Fernstudien echt zum Scheitern verurteilt. Meine Studienzeiten sind also ziemlich zerstückelt momentan, aber ich nehme was ich kriege....

 

LG Higgins

Higgins

Vorgestern habe ich eine E-Mail von der DIPLOMA bekommen, dass es noch zwei weitere virtuelle Einführungsveranstaltungen geben soll, u.a. auch für die Leute wie mich, die am 2.04. aus diversen Gründen nicht dabei sein konnten. In dem Schreiben standen auch die dafür nötigen technischen Voraussetzungen. Also habe ich vorab zur Sicherheit nochmal mein ganzes Equipment getestet: Aktuelle Version von Mozilla Firefox und Adobe Flash Player, Verbindungstest über Adobe sowie Funktion von Webcam und Headset. Da wir außerdem mit interaktiven Tools wie z.B. Whiteboard vertraut gemacht werden sollten, gab es den Hinweis dass wir entweder eine kleine Pdf -Datei oder eine PP - Präsentation mit maximal 5 Folien bereit halten sollten.

 

Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung gab es dann einen langen Schreckmoment, weil mein Headset vom Laptop nicht erkannt wurde :o. Hektisch habe ich dann versucht den Fehler auf die letzten Minuten zu beheben. Doch erst als ich den PC runter und wieder hochgefahren habe funktionierte wieder alles einwandfrei. Meine Güte …

 

Die Einführungsveranstaltung selbst dauerte dann fast zweieinhalb Stunden, mit allen möglichen technischen Problemen bei den Teilnehmern. Beim einen ging die Kamera nicht, beim anderen der Ton, beim Dritten ( wie z.B. mir) war die Lautstärke beim Sprechen zu gering. Ich musste leider feststellen, dass mein neu gekauftes Headset für Web-Konferenzen nicht unbedingt optimal ist, weil das Mikrophon zu weit weg vom Mund angebracht ist. Selbst mit verbesserten Einstellungen am PC und im virtuellen Klassenraum war die Verständigung nicht ausreichend. Entweder finde ich also im Net noch ein paar Hinweise, wie man den Ton optimieren kann, oder ich muss mir leider noch ein Headset kaufen. Immerhin müssen wir auch Referate und Präsentationen via PC halten, deshalb muss unbedingt eine Verbesserung her wenn ich nicht schreien möchte. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für mich was das angeht...

 

Inhaltlich ging es dann vorwiegend darum uns und die Technik kennenzulernen. Zuerst bekamen wir eine grobe Einführung in die Funktionen des Klassenraums: Wie schaltet man die Webcam frei, das Mikrophon an und aus, wie meldet man sich virtuell, wie benutzt man den Chat, was kann man bei technischen Problemen machen usw. Danach gab es eine Vorstellungsrunde aller Teilnehmer, d.h. man sollte anhand einer virtuellen Deutschlandkarte einzeichnen und erklären, wo man sich befindet. Dabei wurde hauptsächlich die Verständigung mit den Teilnehmern gecheckt. Danach wurde uns das Handling vom interaktiven Whiteboard sowie Datei- und Bildschirmfreigaben erklärt, wobei ich das noch nicht so ganz kapiert habe (aber das ergibt sich vermutlich mit etwas mehr Übung). Hinterher wurden wir in virtuelle Arbeitsgruppen eingeteilt und mit einem kleinen Arbeitsauftrag in die entsprechende Arbeitsräume verschoben, wo man dann untereinander alleine war und kommunizieren konnte. Nach ca. 15-20 Minuten kamen wir dann wieder alle zusammen und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden kurz vorgestellt. Zum Schluss gab es dann noch eine grobe Einführung in den Web-Campus mit Hinweisen darauf, wo man was finden kann. Außerdem tauchten während der Veranstaltung immer wieder Fragen auf, die dann von der Dozentin beantwortet wurden. Wichtig war für mich persönlich die Empfehlung, schon vor den Präsenzen die entsprechenden Studienbriefe und Begleithefte durchzuarbeiten, damit man dem Unterricht folgen kann und mögliche Fragen beantwortet werden können.

 

Fazit: Ich fands zwar anstrengend (wegen der langen, hohen Konzentrationsspanne) aber trotzdem super und bin froh, dass die DIPLOMA ein virtuelles Studium anbietet. Noch froher macht mich, dass die Umstände mich dazu gezwungen haben mich mit dieser neuen Interaktionsform auseinanderzusetzen. Virtuell studieren macht ein Fernstudium so viel einfacher (wenn es nicht zu technischen Problemen kommt ;)). Die Einführung fand ich gelungen und was in technischer Hinsicht noch Unsicherheiten bereitet, wird vermutlich mit etwas mehr Übung kein Problem mehr sein. Die Verbindung war meistens gut, ich hab die Dozentin sehr gut verstanden und auch bei der Bildübertragung ist es bei mir kaum zu Schwierigkeiten gekommen. Nur der Ton ist manchmal für ein paar Sekunden abgebrochen (kam dann aber von selbst wieder), wobei ich nicht weiß woran das lag. Das einzige was mir Sorgen bereitet ist, dass mein Laptop während der zweieinhalb Stunden ziemlich heiß gelaufen ist und ich befürchten musste dass er abstürzt. Deshalb hoffe ich auf wenigstens eine Pause bei den virtuellen Vorlesungen, damit das Gerät sich erholen kann.

 

LG Higgins

 

 

 

 

 

 

Higgins

Ich finde es ja inzwischen überaus witzig, dass meine Pläne im Fernstudium (egal ob nun DIPLOMA oder HFH) in den meisten Fällen grundsätzlich nicht funktionieren und permanent durch irgendwelche Umstände über den Haufen geworfen werden:

 

Erst dachte ich, dass ich vor Ort studiere und das Präsenz-SZ München sein würde.

 

Als das nicht klappte dachte ich, dass mein Präsenz-SZ Friedrichshafen sein könnte, weil Friedrichshafen als Wahlort auf dem Immatrikulationsantrag aufgeführt war.

 

Als ich dann erfahren habe, dass dort gar keine Studiengruppe zustande gekommen ist dachte ich, dass ein virtuelles Studium wohl am besten ist und mein Prüfungsort dann München sein würde, weil ich dort ohnehin eingeschrieben war.

 

Und jetzt bekomme ich Post von der DIPLOMA, dass ein Wechsel ins virtuelle Studium zwar kein Problem darstellt, mein zukünftiger Prüfungsort aber Bonn sein wird :lol:.

 

Naja, ich nehme es mit Humor. Im virtuellen Studium sind die realen Prüfungstermine ja überschaubar, d.h. maximal 2x pro Semester. Ich fahre dann halt einen Tag vorher hin und nach der Prüfung wieder zurück.

 

Vielleicht sollte ich solche Geschichten als Hinweis auf ein bisschen mehr Flexibilität aufnehmen... ;)

 

Inzwischen habe ich auch das virtuelle Vorlesungsverzeichnis (einschließlich meiner Studiengruppe), das mit den Terminen der HFH allerdings nur bedingt kompatibel ist. Heißt, ich muss meine Pläne umswitchen und alles ein bisschen anders machen als es eigentlich geplant war. Entweder lasse ich also ein oder zwei Prüfungen bei der HFH sausen, oder die entsprechenden Vorlesungen bei der DIPLOMA. Ich frage mich ohnehin wie das ist, wenn man mal nicht an den Online-Vorlesungen teilnehmen kann, aus welchen Gründen auch immer. Die werden ja nicht aufgezeichnet und vermutlich hat man dann eben einfach Pech gehabt.

 

Ansonsten werde ich mich - was die Bearbeitung des Studienmaterials betrifft - jetzt doch am Vorlesungsplan orientieren, weil das einfach mehr Sinn macht. Mein Plan sieht (vorerst) vier Monate Bearbeitungszeit und zwei Monate Prüfungsvorbereitung vor (wenn mir nicht wieder irgendwas dazwischen funkt...). Am Wochenende werde ich die Begleithefte ausdrucken und einen groben Stundenplan erstellen. Am Montag geht’s dann richtig los. Damit das Lernen leichter fällt habe ich mir einen Arbeitsplatz mit allen Schikanen gegönnt: Schreibtisch, Bürostuhl, Ablageflächen und natürlich ein großes Whiteboard an der Wand, damit alle Termine gut sichtbar sind. Das Headset ist inzwischen auch eingetroffen, installiert und das Mikrophon am PC eingestellt. Was auch immer kommen mag: Ich bin vorbereitet B).

 

Das einzige was jetzt noch zu meinem Glück fehlt sind die Prüfungstermine....

 

LG Higgins

 

 

Higgins

Auch bei mir ist gestern das Paket fürs erste Semester angekommen und ich war doch sehr überrascht, dass es so klein war. Nachdem ich die beigefügte Liste der Studienmaterialien überprüft hatte, ergibt sich nun folgendes Bild über das Erstsemester-Material (Ethik mal außen vor gelassen, weil das erst später relevant wird):

 

Modul Methodik:

bestehend aus den Teilmodulen „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Qualitative und quantitative Verfahren der Sozialforschung“:

 

1 Studienbrief Wissenschaftliches Arbeiten (im Paket, 39 Seiten)

Empirische Sozialforschung (als E-Book online zum Runterladen, ca. 500 Seiten)

Begleitheft Empirische Sozialforschung (online zum Runterladen, 26 Seiten)

 

Modul Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit:

bestehend aus den Teilmodulen „Geschichte der SA“, Theorien der SA“ und „Methodisches Handeln in der SA“:

 

1 Studienbrief Geschichte der Sozialen Arbeit (im Paket, 81 Seiten)

Grundriss Soziale Arbeit. Einführendes Handbuch (als E-Book zum Runterladen, ca. 1200 Seiten)

Begleitheft Grundriss Soziale Arbeit (online zum Runterladen, 27 Seiten)

Begleitheft Methodisches Handeln (online zum Runterladen, 25 Seiten, bezieht sich auch auf das E-Book Grundriss Soziale Arbeit)

 

Ja, alles in allem doch sehr übersichtlich. Ich finde, dass man die Begleithefte durchaus noch hätte mitschicken können. Außerdem sind die Studienbriefe nicht gebunden, sondern nur mit Klammern zusammengetackert. Ich frage mich ob die bei intensiver Benutzung auch halten, oder ob man irgendwann einen Blätterwald in den Händen hält.

 

Studienkonzept im ersten Semester:

 

Was ich ganz interessant finde sind die Begleithefte, die extra für die Arbeit mit den genannten E-Books konzipiert wurden. Jedem Abschnitt des Begleithefts werden Lernziele vorangestellt und die genaue Seitenanzahl des E-Books, auf die er sich bezieht. Danach folgt eine komprimierte Zusammenfassung des Stoffs mit Schlagwörtern und Merksätzen. Das ganze muss man dann mit den E-Books aufdröseln und in eine strukturierte, für einen selbst sinnvolle Form bringen.

 

Gespickt ist das Ganze immer wieder mit genauen Literaturempfehlungen, wobei ich noch nicht einschätzen kann ob die nun fakultativ oder zwingend sind. Dadurch ist der Arbeits- und Zeitaufwand sehr schwer einzuschätzen, weil man ja noch nicht weiß, was davon wichtig ist und was man getrost beiseite lassen kann. Aber vielleicht klärt sich das dann in den ersten Vorlesungen.

 

Ich werde mir jetzt jedenfalls erstmal einen Überblick verschaffen und versuchen, den Stoff in verdauliche, zeitlich sinnvolle Portionen aufzuteilen. Wie das im Detail aussehen wird weiß ich selber noch nicht so genau. Wenn ich von den Erfahrungen mit der HFH ausgehe, brauche ich für ca. 50 Seiten Studienbrief etwa eine Woche bis zehn Tage, je nach Schwere des Stoffs. Bei den Begleitheften muss ich schauen, wie umfangreich die Seiten der E-Books sind, wie viele Seiten pro Abschnitt abgearbeitet werden müssen und wie lange ich dafür brauche. Zeit für die Klausurvorbereitung und die Literaturbeschaffung braucht man dann ja auch noch. Letzteres finde ich ehrlich gesagt etwas nervig, weil es kostbare Zeit raubt. Naja, ich bin gespannt, ob das alles in einem Semester hinhaut.

 

LG Higgins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Higgins

Wie man sieht ist die Entscheidung dann doch recht schnell gefallen:Ich werde ausschließlich virtuell studieren und die Prüfungen dann in München absolvieren.

 

Die Vorteile sind einfach zu bestechend, als dass man sie ignorieren könnte. Und es ist einfach so, dass ich „einen Tod sterben muss“: Entweder mache ich mir den Stress mit den Real-Präsenzen, was einen Haufen Zeit, Geld und Nerven kostet. Oder ich setze mich mit der Technik und virtuellen Interaktionsformen auseinander, auch wenn ich nicht besonders technikaffin bin und eigentlich nur Bahnhof verstehe. Ich weiß wo man den Laptop an und aus macht, kann einigermaßen mit Programmen wie Windows etc. umgehen und bin ganz gut bei Internetrecherchen. Mit allem anderen muss ich mich erstmal näher beschäftigen, weil ich z.B. noch nie geskyped habe und auch nicht in sozialen Netzwerken angemeldet bin. Ganz zu schweigen von einem eigenen Youtube-Kanal, was ja heute besonders modern zu sein scheint. Von einem Programm namens „Adobe Connect“ habe ich die Tage auch zum ersten Mal gehört. Das wird also alles ziemlich neu für mich sein.

 

In den letzten Stunden habe ich also (neben dem Lernen natürlich :rolleyes:) erstmal geschaut, wie man eigentlich die Webcam mobilisiert, die in meinem Laptop integriert ist. Mein Laptop ist von Lenovo und im Net gab es ein kostenloses Programm namens „YouCam“, das ich mir runtergeladen habe. Als die Webcam schließlich lief war es dann unheimlich witzig sich selber im Monitor zu sehen :lol:.

 

Dann habe ich noch die Liste der Systemvoraussetzungen laut DIPLOMA überprüft, die mit der Immatrikulationsbescheinigung angekommen ist: Windows 7 oder 8, Arbeitsspeicher mindestens 1GB, Mozilla Firefox, einen aktuellen Adobe Flash Player und noch ein paar andere Sachen. Hier wird unterschieden zwischen Windows-Rechnern und Mac-OS-Rechnern (was auch immer das ist, bei denen gibt’s dann andere Anforderungen). Die DIPLOMA stellt im Online-Campus einen Link zur Verfügung, mit dem man seine Internetverbindung testen kann, einschließlich Flash Player und Adobe Connect. Die Datenübertragung muss mindestens 512KBit/s im Upload betragen (auch davon habe ich keinen Schimmer...). Mein Mann hat gemeint wir haben das Doppelte und der Link sagt auch meistens: alles o.k. Manchmal zeigt er allerdings nur Modem Speed an und ich hoffe, dass das nicht zu Problemen führt bei der Übertragung. Jetzt fehlt mir nur noch ein Headset und eine Plattform zum Üben, weil, irgendwie muss man das Handling ja auch erstmal lernen...

 

Irgendwie finde ich die ganze Sache trotz aller Berührungsängste inzwischen ganz spannend und lustig, freue mich sogar ein bisschen drauf. Heute Morgen bin ich mal wieder mit dem Zug ins nächste SZ gefahren um die noch anstehende Prüfung der HFH zu schreiben. Und man, was war ich genervt: um halb 5 aufstehen, sich im Tran schnell fertigmachen, fast zwei Stunden mit dem Zug fahren, Prüfung schreiben, wieder zwei Stunden zurückfahren und völlig gerädert hier ankommen. Was für eine enorme Erleichterung dagegen, direkt vom Bett an den PC zu sprinten und sich die Vorlesung einfach virtuell anzuschauen. Coole Sache das :thumbup:

 

LG Higgins

 

 

 

 

Higgins

Zu früh gefreut...

Zu früh gefreut...

 

Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass ich aus organisatorischen Gründen das SZ wechseln muss. Ursprünglich wollte ich zwecks Präsenzen in München bei einer Freundin und ihrer Familie übernachten. Besagte Freundin war damit auch einverstanden, hat dann aber kurzfristig einen Rückzieher gemacht und gemeint, alle zwei Wochen wäre ihr das doch zu viel. Da München ein teures Pflaster ist und selbst Hostelbetten schon Monate vorher ausgebucht sind, hatte sich das mit München eigentlich erledigt. Also einen Antrag gestellt auf Wechsel des Studienzentrums.

 

Heute morgen hat mich nun eine Hiobsbotschaft erreicht: An meinem Wunsch-SZ wird der Studiengang Soziale Arbeit gar nicht erst gestartet.Und ich habe nun zwei Möglichkeiten:

 

1.Trotzdem nach München gehen. Mit dem Zug brauche ich dafür allerdings 4 Stunden und komme am Präsenztag erst um halb elf dort an. Da der Unterricht aber schon um 9 Uhr beginnt, müsste ich einen Tag vorher anreisen. Also Kosten für Hin-und Rückfahrt plus Übernachtung. Mein Mann hat schon Protest eingelegt, weil ihm das einfach zu viel kostet. Ein anderes SZ kommt auch nicht in Frage, weil die alle entweder noch weiter weg sind oder genau so schlecht zu erreichen.

 

2.Ein rein Virtuelles Studium. Wobei ich nicht weiß, wie das funktionieren soll. Bei der DIPLOMA werden die Klausuren von den Dozenten gestellt, die auch eine Stoffeingrenzung vornehmen. Es ist also immens wichtig, die Präsenzen zu besuchen. Virtuell gibt es aber keine Vorlesungen in München, sondern nur in BSA, Berlin, Hannover und Mannheim. Ich muss meine Prüfungen aber in München schreiben, ohne den Dozenten und seine „Vorlieben“ zu kennen. Dazu kommt noch, dass meine Internetverbindung nicht gerade die beste ist und ich überhaupt keine Erfahrung mit virtuellen Vorlesungen/Interaktionen usw. habe.

 

Ja, jetzt weiß ich nicht so genau, was ich tun soll...

 

LG Higgins

 

 

Higgins

Nach all den Jahren erfolgloser Versuche kann ich es immer noch kaum glauben: Ich bin tatsächlich offizielle und immatrikulierte Studentin des Studienfachs Soziale Arbeit. Ich freu mich wie ein Schnitzel :)und hoffe sehr, dass ich dadurch endlich mein Ziel erreiche und mit Anfang 40 beruflich in der sozialen Arbeit Fuß fassen kann.

 

Doch bis hierher war es ein langer und steiniger Weg. Eigentlich hatte ich schon mit 16 Jahren, als es darum ging welche Ausbildung man nun am besten macht, den Traum Soziale Arbeit zu studieren. Doch dafür hätte ich eine weiterführende Schule besuchen müssen, wozu ich keine Lust mehr hatte, weil meine Schulzeit nicht gerade besonders prickelnd war. Ich verschob das Ganze also auf später und konzentrierte mich erstmal auf eine Ausbildung als Krankenschwester, war aber von Anfang an kreuzunglücklich mit dieser Wahl. Über Ausbildung, Alltag und erster Berufserfahrung geriet mein Traum dann in Vergessenheit und ich dachte lange nicht mehr daran, bis ich mit Mitte 20 die Gelegenheit bekam ehrenamtlich in der Suchtkrankenhilfe zu arbeiten.

 

Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich plötzlich wieder daran erinnerte was ich wirklich wollte. Also habe ich nach Wegen gesucht, dieses Ziel zu erreichen und mich erstmal über den zweiten Bildungsweg informiert. Ich habe dann ein halbes Dutzend Versuche gestartet, das Abitur bzw. die Fachhochschulreife nachzuholen, angefangen bei einer Berufsoberschule, über ein Abendgymnasium bis hin zu diversen Fernschulen wie SGD und ILS, bei denen ich mehrfach eingeschrieben war. Gescheitert sind diese Versuche dann an meiner Motivation, vielleicht auch deshalb, weil ich nicht wirklich überzeugt von diesem Weg war und ich keine Lust hatte, mich mit so „nutzlosen“ Dingen wie bspw. Mathe zu befassen.

 

Über diese erfolglosen Versuche sind dann ein paar Jahre ins Land gegangen, bis ich plötzlich Anfang 30 war. In dieser Zeit habe ich meinen Mann kennengelernt und bin in ein anderes Bundesland umgezogen. Dort habe ich dann erfahren, dass man über eine Fachweiterbildung („Meisterprüfung“) auch ohne Abi an Dualen Hochschulen Soziale Arbeit studieren kann. Da ich inzwischen schon die 30 überschritten hatte erschien mir der Weg über eine Aufstiegsfortbildung sinnvoller, vor allem weil es nur zwei Jahre dauern würde und ich dann sofort ins Studium einsteigen könnte. Gesagt, getan. Ich habe die Fachweiterbildung absolviert, mich danach sofort für einen Studienplatz an der Dualen Hochschule beworben und hätte ihn auch bekommen. Was mir noch dazu fehlte war ein Ausbildungsplatz. Und den fand ich einfach nicht, vermutlich weil ich mit viel jüngeren Schulabgängern um die wenigen Ausbildungsplätze konkurrierte. Zwei Jahre lang hab ichs versucht, ohne Erfolg.

 

Danach dachte ich mir dass es einfach nicht sein soll, habe aufgegeben und meinen Traum begraben. Habe mit inzwischen 37 ein Kind bekommen und mich in der Elternzeit nach einem anderen Studienfach umgesehen. Eins das gut zu meinem Lebenslauf passt und mir den Ausstieg aus der Pflege ermöglichen könnte. Gelandet bin ich dann bei Pflegemanagement und studiere das auch noch aktuell bei der HFH (im 8.Semester). Den Studiengang möchte ich auch unbedingt beenden, weil er sich gut mit der Sozialen Arbeit verbinden lässt um bspw. in der Pflegeberatung oder der Krankenhaussozialarbeit tätig zu werden. Das Studium war also bestimmt nicht umsonst :).

 

Jetzt freue ich mich einfach darauf loszulegen und viele interessante und neue Themen kennenzulernen. Dennoch muss ich an dieser Stelle zugeben, dass sich bei aller Freude auch ein bisschen Irritation breit macht, nachdem ich den Online-Campus der DIPLOMA durchgelesen habe. Von der HFH bin ich es gewohnt, pro Studienfach etwa 5 Studienbriefe mit mindestens 50 Seiten Umfang zu erhalten, einschließlich Literaturempfehlungen. Bei der DIPLOMA habe ich – wenn überhaupt – nur einen Studienbrief pro Fach gesehen, manchmal auch nur ein sogenanntes „Begleitheft“ :confused:. Jetzt weiß ich nicht so genau, was ich davon halten soll, ob die Studienbriefe noch in Arbeit sind (weil der Studiengang ja erst startet) oder ob man sich das ganze Wissen selber zusammensuchen muss. Ich hoffe nicht und übe mich in Geduld...

 

LG Higgins