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Über diesen Blog

Noch vor Abschluß des Studiums zum MSc in Management an der University of Liverpool habe ich mich um ein Promotionsprogramm bemüht. Über Kontaktaufnahme zur AKAD habe ich mich an der Leadership-Kultur-Stiftung erfolgreich für deren Promotionskolleg beworben. Den Vertrag für das Kolleg habe ich bereits, für das erste Promotionsseminar bin ich gemeldet, nun noch erfolgreich die Masterarbeit schreiben und den passenden Doktorvater an einer der Partneruniversitäten der Stiftung finden.

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der Pate

Zunächst wie in den letzten Blogs üblich die offizielle Beschreibung der Leadership-Kulur-Stiftung. Diese ist derzeit (15.03.2017) abrufbar unter: http://www.leadership-kultur.de/de/weiterbildung-einzelseminare/seminarthemen/management-fuehrung-ethik/

 

Zitat

Management, Führung und Ethik

Modelle und Konzepte sowie Erkenntnisse und Forschungszugänge aus
managementtheoretischer und bildungswissenschaftlicher Perspektive

Inhalt und Methode

Management stellt im Zeichen postmoderner Verhältnisse besondere Herausforderungen an die Unternehmens- und Personalführung. Führung von Organisationen und Führung in Organisationen werden unter Gesichtspunkten des organisationalen Wandels und hinsichtlich des Managements von Bildung thematisiert. Dabei werden grundständige modelltheoretische Annahmen ebenso in den Blick genommen wie professionelle und damit auch ethische Perspektiven managerialen Denkens und Handelns in Verbindung mit pädagogischen Implikationen. Impulse durch Vortrag und Lehrgespräch werden ebenso wie Einzel-/ Gruppenarbeiten und –präsentationen wie Reflexionen und Diskussionen den Lehr-/Lernprozess bestimmen. Dabei werden grundlegende Inhalte zum Thema genauso erarbeitet wie mögliche Perspektiven für Forschungsvorhaben entwickelt.

Themen

Management / Führung von Organisationen - Freitag (vormittags)

  • Aufgaben und Tätigkeiten im Management / Bildungsmanagement
  • Professionelle Standards im Management / Bildungsmanagement
  • Produkte sowie Zwecke und Ziele im Management / Bildungsmanagement
  • Tendenzen im Management / Bildungsmanagement

Management / Führung in Organisationen - Freitag (nachmittags)

  • Führung
  • Führungseigenschaften / Führungsstile / Führungsverhalten
  • Führung / Selbststeuerung

Management / Führung und Ethik - Samstag (vormittags)

  • Begründung / Einordnung von Ethik
  • Dimensionen / Aspekte der Ethik
  • Ausbalancierung zwischen ethischen Dimensionen / Aspekten

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen die wesentlichen organisatorischen und verhaltensbezogenen Dimensionen und Aspekte von Management / Führung in betrieblichen und auf Bildung bezogenen Zusammenhängen,
  • erarbeiten und vertiefen, diskutieren und reflektieren die Funktion von Management / Führung in Unternehmen wie in Bildungsbereichen und –prozessen und
  • entwickeln ein reflektiertes Verständnis des Managements / der Führung von und in Organisationen und können entsprechende Vorstellungen differenziert bewerten und unter ethischen Gesichtspunkten beurteilen,
  • nutzen die Möglichkeit, kritisch-konstruktive Zugänge zu Forschungsthemen in Zusammenhang mit den erarbeiteten Inhalten zu entwickeln.

 

Bei diesem Seminar war, wie immer, einiges an Vorbereitungsliteratur vor dem Seminar via Mail verteilt worden. Diese habe ich zumindest gelesen. Dabei fiel mir schon auf, wie stark es diesmal thematisch für mich und meine Interessen passt. Ich habe viel wichtige Standardliteratur aus dem deutschsprachigen Raum neu kennengelernt. Da ich ja in Liverpool den Master gemacht habe, war mir vor allem Literatur aus dem englischsprachigen Raum bekannt. In diesem Seminar habe ich für meine Masterarbeit nochmals Impulse bekommen. Ich war erstaunt, wie sehr es im Seminar auch um die Wirtschaft ging, denn der Professor kam von einer pädagogischen Hochschule und ich hatte da einen anderen Schwerpunkt erwartet, so kann man sich täuschen. Vieles war natürlich auch erstmal Wiederholung aus dem Studium. Beispielsweise ethisches Handeln etc. Hier habe ich auch viele Paralellen zu meinem Masterstudium gehabt. Es wurde darüber diskutiert und man merkt auch die verschiedenen Grundeinstellungen der Teilnehmer eindeutig aus der Diskussion heraus. In Liverpool war dies im Modul "Leadership" ähnlich, den auch hier wurde das Thema Ethik diskutiert und man hat schnell gemeinsame und gegensätzliche Einstellungen zum Thema bemerkt.

 

Die Gruppenarbeiten haben uns noch tiefer ins Thema gebracht. Der Lernimput für mich war immens. Von diesem Seminar habe ich fachlich enorm profitiert. Die Unterlagen werde ich in Vorbereitung meines Exposés, wenn ich es erstelle, defintiv nochmal gelesen werden.

der Pate

Heute ein weiterer Teil der Nachbetrachtung zu einem Seminar meines Promotionskollegs um diesen Blog umfassend darüber berichten zu lassen. Diesmal geht es um das Modul: Forschungsfundament FF2016/4, hier zunächst mal die Beschreibung des Moduls von der LKS, derzeit (13.03.2017) noch abrufbar unter: http://www.leadership-kultur.de/de/weiterbildung-einzelseminare/seminarthemen/klassische-positionen-zu-arbeit-beruf-und-bildung/

 

Zitat

Forschungsfundament FF2016/4

 

Klassische Positionen zu Arbeit, Beruf und Bildung

 

Inhalt

Das Seminar thematisiert das Selbstverständnis der Berufs- und Betriebspädagogik als wissenschaftliche Subdisziplin der Erziehungswissenschaft. Die Auseinandersetzung mit der Begriffstrias Arbeit - Beruf - Bildung führt unmittelbar in die Diskussion von Grundfragen der betrieblichen Bildungsarbeit. Sowohl die typisch deutsche Berufsbildungstheorie als auch die Ausformung des deutschen Systems der beruflichen Aus- und Weiterbildung verdanken sich dem Spannungsverhältnis, in dem diese drei Begriffe in der deutschen Diskussion zueinander stehen. Besonders deutlich zeigt sich dies an der bis heute hin alle Bildungsreformen überdauernden institutionellen Trennung von allgemeiner und beruflicher Bildung.

Ziele

Die Seminarteilnehmer/-innen gewinnen einen grundlegenden Überblick zur Ideen- und Sozialgeschichte der Berufs- und Betriebspädagogik. Angefangen bei der Debatte um allgemeine und spezielle Bildung im 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Diskussionen über die „Krise des Berufsprinzips“ und den „Akademisierungswahn“. Darauf aufbauend sind sie in der Lage, wesentliche analyseteitenden Kategorien und theoretische Konzepte in der eigenen Forschungsarbeit angemessen zu berücksichtigen.   

Ablauf und methodisches Vorgehen

In dem Seminar sollen ausgewählte und gekürzte Quellentexte, die vorab zur Verfügung gestellt und vorbereitend gelesen werden sollten, gemeinsam analysiert und interpretiert werden. Der Zielsetzung entsprechend wird von den Studierenden ein hohes Maß an Diskussionsfreude erwartet.

 

Ich muss sagen, es war wieder sehr viel Vorbereitung und durch den Stress des Masterstudiums, Arbeit, Familie etc. habe ich dies auch nicht ganz gepackt alles vorzubereiten. Dies hat sich aber nicht als entscheidendes Problem dargestellt, da innerhalb des Seminars vieles erarbeitet wurde, so dass ich am Ende des Moduls auf dem gleichen Stand wie die anderen Seminarteilnehmer war. Was mich hier geflasht hat war der Prof. Herr Jungmann hat ein Wissen, welches unglaublich ist. Was der an Philosophen, Erziehungswissenschaftlern etc. zitiert hat, immer passend und das aus den letzten Jahrhunderten, ich war beeindruckt. Dazu haben wir festgestellt, dass wir ähnliche Schriftsteller lesen und politisch gleich gestrickt sind. Dies haben wir bei einem tollen Gespräch am Abend des ersten Seminartages festgestellt. Dort gab es Glühwein, Glühbier, Kölsch und normale Getränke sowie Gebäck. Eine Mitstreiterin wurde offizielle verabschiedet, denn sie hatte damit alle notwendigen Module des Promotionskollegs abgelegt und am Folgetag ihren letzten Tag als Seminarteilnehmerin. Es war ein schöner und geselliger Abend. Mit dem Professor hatte ich dann auch noch etwas Kontakt per Mail, in diesem haben wir uns etwas über politische Philosophie nenn ich es einmal ausgetauscht. Ganz ehrlich, ich hoffe jetzt wieder mehr Kontakt zu ihm zu bekommen, was aber am kommenden WE sowieso stattfinden wird, da er wieder das Seminar hält.

 

Als Doktorvater kommt er leider nicht in Betracht, da er thematisch nicht in dem Bereich drin ist, den ich mir rausgesucht habe. Ich glaube menschlich hätte dies perfekt gepasst, aber auch die Beiden die für mich in Frage kommen stehen ihm menschlich in nichts nach.

 

Nochmal zum Seminar, ich habe dort sehr viel über die veschiedenen Ansätze der Pädagogik im Bereich vor allem der Arbeitswelt gelernt und fand es super spannend. Wenn sich die Studenten der Bildungswissenschaften mit so etwas beschäftigen dürfen, dann haben sie ein interessantes Studium. Da ich aber thematisch in eine andere Richtung gehe hat sich das für mich in erster Linie als "Nice-to-Know" herauskristallisiert, ist aber in keinster Weise abschätzig gemeint. Was wieder toll war, wie sehr wir in der Interpretation wissenschaftlicher Texte geschult wurden, hier sind die Profs. auch unnachgiebig und wollen uns das wirklich vermitteln, damit wir in diesem Bereich unsere Stärken entwickeln. Da habe ich sehr viel gelernt. Es war ein rundherum gelungenes Seminar.

der Pate

Methodenlehre - eine Nachbetrachtung

So, dieser Blog soll nicht verweisen, aber wer meinen Blog zum Master einigermaßen verfolgt weis ja was bei mir los ist derzeit. Da ich dieses WE wieder bei der Leadership-Kultur-Stifung war, werde ich jetzt die nächste Zeit mal nachholen was liegen geblieben ist. Damit es chronologisch passt fange ich mit der Nachbetrachtung des Seminars Methodenseminar ML2016/3 an, welches ich im letzten Beitrag dieses Blogs angekündigt hatte. Ich denke die, von der LKS gelieferte, Modulbeschreibung ist hier schonmal ein guter Einstieg (Quelle HP der LKS, diese Modulbeschreibung ist derzeit (12.02.17) noch abrufbar unter http://www.leadership-kultur.de/de/weiterbildung-einzelseminare/seminarthemen/methodenseminar-ml20163/):

 

Zitat

 

Ziele

Die Teilnehmer können auf Basis der Arbeit an ausgewählten Methoden diese für ihr eigenes Dissertations-Vorhaben nach Eignung einschätzen und nutzbar machen. Sie sind in der Lage, die Möglichkeiten und Konsequenzen methodischer Entscheidungen für die Klärung einer wissenschaftlichen Fragestellung zu reflektieren. 

Inhalt

Die unterschiedlichen Merkmale, Potentiale und Aufwände unterschiedlicher Methoden werden vorgestellt und durchgesprochen. Dabei wird jeweils ein grundlegendes Konzept und ein diesbezügliches Beispiel vorgestellt. Die Betrachtung der Methoden wird mit einem zu Beginn erläuterten Kriterienkatalog vorgenommen. In der Summe ergibt sich eine Vorgehensweise, die sich auch für die Einschätzung anderer Methoden anwenden lässt. Vorgesehen sind folgende Methoden:

  • die Konzept- und Dokumentenanalyse zur Untersuchung von Lehr-Lern-Arrangements

  • die experimentelle Erprobung von Lehr-Lern-Konzepten

  • die wissenschaftliche Beobachtung von unterrichtlichen Verläufen

  • die standardisierte Online-Befragung zur Validierung von Annahmen über Bedingungen des Lehrens und Lernens

Ablauf

Im Rahmen der Veranstaltung wird zunächst die Vorgehensweise bei der Betrachtung wissenschaftlicher Methoden erläutert. Anschließend werden in vier Sequenzen jeweils Methoden an sich vorgestellt und mit einem Beispiel veranschaulicht. Diese Informationen werden in gemeinsamer Arbeit zur Einschätzung der Kriterien bei der Methodenwahl verwendet. Die Veranstaltung wird mit einer zusammenfassenden Gesamtbetrachtung abgerundet.

Vorbereitung

Die Teilnehmer können dem Dozenten im Vorfeld ihre spezifischen Interessen bezüglich zu behandelnder Methoden mitteilen – dieses wird nach Möglichkeit berücksichtigt.

 

Das Seminar war super für mich. Man ist noch einmal so tief in die Materie wissenschaftlichen Arbeitens eingestiegen. Was ich hier gemerkt habe ist, dass meine derzeitige Universität Liverpool im Gegensatz zu den Kommilitonen die an deutschen Universitäten und Fachhochschulen studiert haben, wirklich schon im Master sehr viel Wert auf Forschung legt. In einigen Dingen hatte ich schon sehr gute Grundkenntnisse die sehr viele andere im Master gar nicht hatten. Aber trotzdem habe ich sehr viel gelernt, was ich dann auch direkt noch für die Masterarbeit implementiert habe. Viele Basics wie das richtige Erstellen von Hypothesen, bei denen man denkt "ist doch alles kein Problem" wurden uns richtig vermittelt und man hat gemerkt, wie sehr man diese Themen zu sehr auf die leichte Schulter genommen hat und man sehr viele Fehler dabei machen kann. Gerade bei den wissenschaftlichen Methoden war es nochmals eine sehr gute Wiederholung und teilweise Vertiefung zu meinen Kenntnissen aus dem Master und ich habe wie gesagt noch einiges nachgebessert, wobei natürlich der Umfang einer Masterarbeit wesentlich geringer als eine Dissertation und die Gefahr die Masterarbeit dann zu "überfrachten" ist natürlich auch gegeben.

Der Professor hat uns durch Gruppenarbeiten, Gruppendiskussionen etc. sehr gut beim jeweiligen Kenntnisstand abgeholt und es geschafft uns alle auf einen gemeinsamen Level zu bringen. Die vorbereitende Literatur hierzu war viel, aber sehr gut. Was natürlich auch sehr gut war, man konnte in den Diskussionen immer wieder seine Ideen für die Doktorarbeit vorstellen und es wurde dann Feed Back gegeben in wie weit diese wirklich geeignet ist und auf was man achten muss. Das hat allen sehr viel gebracht und sehr viele waren sich einig, dass sie ihre Methoden nochmals überdenken müssen. War also für alle ein absoluter Erfolg und es gab ausschließlich positive Rückmeldungen zum Seminar. Auch dieses Seminar hat in mir die Erkenntnis gewinnen lassen, dass die Präsenztreffen der LKS wohl am ehesten mit einem normalen Präsenzstudium zu vergleichen sind. Dieser Eindruck hat sich in den anderen bisher absolvierten Seminaren noch verstärkt, aber zu denen komme ich ja noch in den folgenden Blogbeiträgen.

Vom thematischen Schwerpunkt her war dieser Professor kein potenzieller Doktorvater für mich, ich freue mich aber auf die kommenden Seminare bei ihm, denn er bringt den Stoff sehr gut rüber, das Seminar war super vorbereitet und der Lerneffekt sehr hoch.

der Pate

Methodenlehre

Hallo Zusammen,

 

habe schon ewig nichts von mir hören lassen, dies hat aber keine schönen Gründe. Ein Schlaganfall meines Opas hat vieles aus der Bahn geworfen. Jetzt kann man sagen, dass er mit inzwischen 97 Jahren sicherlich nicht mehr der Jüngste ist, aber wer weiß dass er bis zum Schlaganfall noch alleine gelebt hat, jeden Tag im Garten gearbeitet hat, wenn es sein muss gekocht hat und kein Medikament bisher nehmen musste, wer weiß dass ich als Kind viel bei ihm war und jeder sagt ich wäre ganz wie er, die/der kann sich vorstellen wie sehr mich das doch getroffen hat. Ich war nach dem Arbeiten jeden Tag bei ihm im Krankenhaus, die letzten Tätigkeiten am Umbau des Hauses waren auch zu erledigen, auf Arbeit immer mehr Baustellen die wir aufdecken. Ich komme zu nichts mehr. Jetzt ist mein Opa auf REHA und kämpft wie schon sein ganzes Leben (vor 20 Jahren hatte er mal Krebs mit einer Prognose von 5% zu Überleben, wie er bis vor Kurzem gelebt hat, habe ich oben beschrieben) dafür wieder in seinen Garten zu können. Die komplette Linksseitenlähmung ist besser geworden. In Hand und Bein hat er wieder Gefühl. Das Bein kann er inzwischen schon wieder leicht bewegen.

Was hat das mit mir zu tun? Nun ja, meine Masterarbeit ist durch diese Ereignisse weit hinten dran, eigentlich müsste ich verzweifelt sein, aber ich habe viel von meinem Opa (sogar äußerlich haben nur er und ich in der Familie am Auge eine Besonderheit gemeinsam) und daher auch meine stets positive Art in allem das Gute zu sehen und dafür zu kämpfen. Er ist in sehr vielen Lebensbereichen mein Vorbild. Jetzt sind wir hier im Promotionsblog und nicht in dem der Master-Thesis, aber ohne das eine, nicht das Andere. Ich fahre am Freitag zum zweiten Seminar in meinem Promotionskolleg. Zwischendurch war noch ein Forschungskolloquium, aber da ich selbst noch nicht an der Doktorarbeit sitze spare ich mir diese für die Zeit auf, wenn ich aktiv schreibe. Ab Freitag steht ein Seminar zur wisschenschaftlichen Forschungsarbeit auf dem Programm. Ich merke diesbezüglich jetzt auch das Feuer die Masterarbeit endlich richtig in Angriff nehmen zu wollen, ganz im kämpferischen Stil meines Opas. Auf das Seminar freue ich mich. Der Professor der das Seminar hält hat bereits eine Umfrage wer welchen Abschluss hat, aus welchem Fachgebiet er kommt und mit welchen wissenschaftlichen Forschungsmethoden er in seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit gearbeitet hat herumgeschickt und wird sein Seminar ganz und gar auf den Erfahrungen und Kenntnissen der Lehrgangsteilnehmer (15 Stück, Kurs ist ausgebucht) ausrichten. Dies natürlich mit einem Sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt, da er selbst Sozialwissenschaftler ist. Dies wird mir auch nochmal für die Masterarbeit helfen. Sprich, ich bin endgültig wieder da. Der Druck wächst, noch kann ich alles schaffen und ich werde dies auch schaffen. Komme was wolle.

 

Für den Freitag gibt es bereits ein Abendprogramm, nur damit ihr mal seht wie toll diese Truppe dort ist. Zwei haben sich bereit erklärt ein Wein-Tasting mit Käseverköstigung zu organsieren. Für 15 Euro ist der Abend also in einem schönen Ambiente im Schloss Engers bei flüssigen und festen Gaumenfreuden bereits verplant. Dabei werden wieder witzige und interessante Gespräche entstehen. Letztes Mal beim Fußballabend hat der Professor teilgenommen, ich bin gespannt ob auch dieser diesmal dabei sein wird. Ach ja, noch etwas für alle Fernstudenten. Dieser Professor hat erst 10 Jahre auf Norddeutschen Werften gearbeitet, dabei an der Fernuni Hagen studiert und es bis zum Professor geschafft. Ihr seht, es ist alles möglich, wenn man nur dafür kämpft.

 

So denn, euch einen schönen Tag. Ich lerne jetzt, möchte meinen Opa noch stolz auf mich machen.

der Pate

Erste Erfahrungen

Das bereits beschriebene 1. Seminar im Promotionskolleg an der Leadership-Kultur-Stiftung ist rum und wie versprochen schildere ich meine ersten Eindrücke.

 

Location:

Das Schloss Engers in Engers bei Neuwied ist wunderschön. Wir hatten einen Seminarraum der angenehm klimatisiert war und für die Bedürfnisse unserer Gruppe mit 13 Teilnehmern zzgl. Professor absolut in Ordnung war, für mehr Teilnehmer könnte es dann aber schon eng werden. Kaffee und Wasser ist genügend vorhanden. Dazu gibt es frisches Obst. Also eine sehr angenehme Lernumgebung. Dazu sind genügend Parkplätze im Schlosshof vorhanden, die jedoch kostenpflichtig sind, aber mit 5 Euro für das komplette Seminar (bei uns wurde es nichtmal berechnet) ist das auch verschmerzbar. 

Es gibt eine kleine Anzahl an Zimmern im Schloss und ein Gästehaus, ca. 100 Meter Fußweg vom Schloss. Ich habe dort ein Zimmer bekommen. Diese sind für Seminarteilnehmer vergünstigt und im Gästehaus ein paar Euro teurer als direkt im Schloss. Aber wirklich ein schönes Ambiente in dem moderner Komfort mit Möbel die etwas das Schlossflair einfangen kombiniert ist. Ich hatte ein Himmelbett und ja, ich habe auch geschlafen wie im Himmel. Die Verpflegung ist ebenfalls sehr gut. Frühstück muss man bei der Übernachtung buchen (bzw. ist dieses in der Übernachtung enthalten), MIttag- und Abendessen werden von der LKS organisiert und sind Bestandteil des Seminars.

 

Teilnehmer:

Ich kam rein und wurde direkt von einem Teilnehmer namentlich begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Dieser Teilnehmer studiert noch zum Master in Berufspädagogik am KIT und arbeitet als Assistenz in der Stitftung mit. Er stellt die Getränke und das Obst bereit, bestellt das Essen für die Teilnehmer usw. Auch die "normalen" Teilnehmer waren ALLE total nett. Man muss bedenken, ich bin als einziger Neuer in eine Gruppe die sich bereits kennt. Aber kein Problem, ich wurde sofort offen aufgenommen. Die Gruppe ist sehr heterogen. Es sind ein Lehrer dabei, ein Jurist, Maschinenbauer, BWLer, Informatikerin etc., so von den Studiensrichtungen her. Ein Teil ist bereits Dozent (beispielsweise AKAD, Steinbeis) und hat das Ziel Professor zu werden und macht hierfür die Promotion, andere um im Beruf weiter zu kommen. Eine Dame beispielsweise hat sich über das Promotionsthema noch gar keine Gedanken gemacht, sie findet die Themes des Promotionskollegs so klasse und möchte dieses absolvieren und dann mal sehen ob sie überhaupt promoviert. Beruflich vieles vom normalen Angstellten bis hin zum CEO eines mittelständisches Unternehmens, also bunt gemischt. Am Abend haben wir zusammen Fussball geschaut, und auch der Professor kam dazu. Es ist fast familiär. Zwischen den Seminaren hält man per Whats App Kontakt und nein, da geht es nicht nur akademisch, sondern sehr witzig zu. Es macht wirklich Spaß und von allen Studiengängen die ich bisher hatte erfüllt dieser wohl am ehesten den Rahmen eines Präsenzstudiums, da der Teilnehmerkreis immer der Gleiche ist und man direkt miteinander in Kontakt steht. Bei der AKAD beispielsweise habe ich schon auch öfter auf den Seminaren bekannte Gesichter getroffen, aber hier ist dies wirklich ein fester Teilnehmerkreis.

Was für hier noch wichtig ist, auch die Art des Studiums unter den Teilnehmern ist bunt gemischt. Menschen die bisher komplett in Präsenz studiert haben, bis hin zu gemischt Bachelor in Präsenz und Master im Fernstudium (an der AKAD) bis hin zu komplett alles im Fernstudium (z.B. ich oder einer von der Wilhelm-Büchner-Hochschule). Also wir werden dort absolut für gleich behandelt :) .

 

Seminar:

Der Dozent war Prof. Dr. Fischer, Leiter des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik am KIT und eine absolute Nummer in diesem Bereich. Ein tolles und lehrreiches Seminar hat er uns geboten. Der Inhalt knüpfte immer wieder an die Literatur der Vorbereitung an. Vieles wurde nochmals ausführlicher ausgearbeitet (Gruppenarbeiten) und diskutiert. Was mir sehr gut gefallen hat, der Professor war auch kritisch. Immer wieder hat er, wenn ihm die Diskussion zu oberflächlich war, darauf hingewiesen jetzt mal vom Alltagsdenken weg zu kommen und diese Fragestellung systematisch wissenschaftlich anzugehen. Dazu hat er uns jeweils Tipps gegeben. Also man wird schon in diesen Seminaren auf wissenschaftliche Betrachtungsweisen getrimmt. Er hat uns auch zu Beginn, noch vor der Vorstellungsrunde, seinen kompletten Zeitplan für das Seminar (inkl. Themen) vorgestellt und um Feedback gebeten ob dies für uns so in Ordnung ist oder wir gerne etwas umstellen würden. Man wird von vorne herein absolut ernst genommen und es wird nicht mehr wie beim Bachelor (Master ist bei mir ja ein ganz anderes Studienmodell) absolut auf einer Stufe angesprochen. Es wird nicht frontal unterrichtet (bei der AKAD gab es auch viel Gruppenarbeiten, aber trotzdem sah man schon sofort den Unterschied wer Dozent ist und wer Teilnehmer) sondern alles durch Folien und einer ständigen Diskussion erarbeitet. Zumindest in diesem Seminar. Ich fand es wirklich toll. Die Literatur vorher zu lesen war hilfreich, aber auch diejenigen die es nicht gepackt haben, haben den gleichen Wissensstand bekommen, da die wichtigsten Punkte aus der Literatur diskutiert wurden. Für das nächste Mal nimmt mir dies also etwas Druck in der Vorbereitung. Im Seminar habe ich, wie schon beim Lesen der Literatur, einige Anknüpfungspunkte zu einer möglichen Dissertation erhalten. Eine Verbindung dieses Themas mit meinem Hauptthema der BWL.

 

Gespräch mit potenziellem Doktorvater:

Desweitern kam es zu einem Gespräch mit meinem potenziellen Doktorvater, wie bereits im letzten Blogbeitrag angekündigt. Kurz gesagt, ich habe noch keinen Doktorvater. Aber ich habe auch keine Absage erhalten. Denn er sagt ich solle mich jetzt erst einmal an die Masterarbeit machen und wir haben in diesem Gespräch auch schon über meine groben Vorstellungen zur Dissertation gesprochen. Diese findet er sehr gut und es würde auch in seinen Bereich gehen. Allerdings ist beispielsweise der Dozent des Seminars Prof. Dr. Fischer ebenfalls in diesem Bereich forschend tätig und er sagte wir werden in Kontakt bleiben und dann mal sehen wohin die Reise meines Dissertationsthemas genau geht. Denn wenn es den Fachbereich von Prof. Dr. Fischer oder einem anderen Dozenten insgesamt mehr abdeckt würde er mir empfehlen einen dieser Professoren anzusprechen. Wir bleiben aber definitiv in Kontakt und schauen wohin die Reise geht. Dies ist für mich absolut ok, denn viele in diesem Kolleg haben ebenfalls noch keinen Doktorvater. Beispielsweise weil sie erst das Kolleg abschließen wollen oder eben weil sie noch nach dem genauen Thema schauen und dann den am besten passenden Professor ansprechen. „Mein potenzieller Doktorvater“ hat auch jetzt erst seine Habilitationsarbeit abgegeben und es kommt auch noch auf das Ergebnis der Bewertung zu diesem Thema an, ob er dann selbstständig Doktorvater am KIT sein wird. Dies alles wollte er mir im persönlichen Gespräch erläutern und ich verstehe dies. Aber das Gespräch hat mich insoweit weitergebracht, dass ich jetzt an meinem Masterthesis-Proposal noch etwas feilen werde um mehr Verknüpfungspunkte zur angedachten Dissertation zu erhalten.

 

Fazit:

Insgesamt war es also ein absolut tolles Wochenende und ich freue mich schon auf das nächste Seminar. Bis dahin werde ich euch in diesem Blog erstmal nur sporadisch auf dem Laufenden halten, sollte es Neuigkeiten zur Suche des Dissertationsthema geben oder aber bezüglich Doktorvater. Denn es ist definitiv so, dass ich die Themenfindung jetzt schon etwas parallel zur Masterarbeit vorantreiben möchte um die Verknüpfungspunkte aktiv gestalten zu können. Desweitern hat mir auch Prof. Dr. Fischer angeboten in der Zwischenzeit in Kontakt zu bleiben, er interessiert sich ebenfalls für mein Thema.

Der Brexit war übrigens kein Thema. Ich werde den Masterabschluss ja erhalten, wenn UK noch Mitglied der EU ist und dann so schnell als möglich meinen Doktorvater finden um über diesen dann letztendlich die Einschreibung an seiner Universität zu erhalten. Vom Thema her läuft es derzeit auf das KIT raus, da es am besten auf die potenziellen Betreuer dieser Universität passt. Dies ist auch meine Wunschuniversität und würde mich sehr freuen. Ein anderer Teilnehmer (der von der WBH) hat inzwischen für sich die Universität Bremen ausgeschlossen, da er dort an den Formalitäten scheitern würde. Jedoch hilft hier die Stiftung diese Hürden zu nehmen. In seinem Falle möchte er diese Hürde aber gar nicht nehmen, es geht um eine Fremdsprache deren Kenntnisse man nachweisen muss, sondern er würde lieber an eine der drei anderen Hochschulen gehen. Wie gesagt, durch die ständigen Gespräche ist man nicht auf sich alleine gestellt, sondern erhält Ratschläge und konkrete Hilfe. Dies macht mir Mut für die Zukunft und ich mache mir wegen des Doktorvaters keine großen Gedanken mehr, dies wird sich schon fügen. Ich muss jetzt erstmal meine Thesis schreiben und so gut schreiben, dass ich mir keine Hürde aufbaue die genommen werden muss.

der Pate

Kurz vor dem ersten Seminar

So, ich schreibe den Blogeintrag bereits heute, da ich Morgen bis mindestens 22 Uhr arbeiten muss, denn wir haben eine öffentliche Veranstaltung. Danach muss ich noch packen, denn am Freitag Morgen fahre ich um 6 Uhr los zu meinem ersten wissenschaftlichen Seminar zum Thema "informelles Lernen" im Promotionskolleg. Die Vorbereitungen hierfür habe ich soweit abgeschlossen und die Literaturliste, welche mir zugesendet wurde, komplett durchgearbeitet und mit meinen Notizen versehen. Die Literatur bestandt aus einer Studie, einem Interview und verschiedenen Fachartikeln. Sie waren sehr angenehm zu lesen und haben wirklich Lust auf das Thema gemacht. Zwischendurch kamen mir schon so leichte Ideen für die Dissertation und auch Ideen was ich als Thema für meine Master-Thesis hätte nehmen können. Doch dieses Thema ist bereits festgelegt. Was ich noch anschauen muss ist eine Homepage, welche noch auf der "must read"-Liste steht. Dies mache ich dann jetzt im Anschluß. Ebenfalls werde ich noch weiter für ein mögliches Promotionsthema schauen. Das Gespräch mit dem potenziellen und von mir gewünschten Doktorvater steht ja an und auch wenn ich nicht weiß ob es an diesem Wochenende bereits die feste Zusage oder eventuelle Absage des Doktorvaters bekomme, so hoffe ich natürlich auf die Zusage um am nächsten Thema einen Haken machen zu können.

An das Seminar selbst habe ich derzeit keine Erwartungen und warte einmal ab was genau auf mich zukommt. Über weitere Informationen zum Thema und interessante Diskussionen zum Thema würde ich mich zwar sehr freuen, aber was definitiv schonmal toll ist, es wird keine Prüfung dazu geben. Ich merke auch, dass mich das beim Lesen noch mehr motiviert hat. Es besteht kein Druck, ich habe noch etwas selbst zum Thema recherchiert und ohne Prüfung muss ich nichts auswendig lernen, sondern es reicht wenn ich es verstehe, mir weitere Gedanken dazu mache und eventuell kann ich diese am Wochenende vertiefen. Zum Seminar werde ich dann einen Rückblick hier im Blog verfassen und meine Eindrücke dazu schildern. Genauso werde ich euch bezüglich der Themenfindung und der Suche nach dem Doktorvater auf dem Laufenden halten. Sollte der potenzielle Doktorvater, oder Jemand der Stiftung Bedenken wegen des Brexits und meines anvisierten englischen Masterabschlusses das Gespräch suchen und weitere Informationen haben ob sich dies für mich negativ auswirkt, werden ich ebenfalls im Blog, wie auch im entsprechenden Thread hierzu berichten. Davon gehe ich aber nicht aus. Denn 1. werde ich bei Abschluß des Masters und geplantem Beginn der Promotion noch einen EU-Abschluss haben und 2. ändert sich meiner Meinung nach an der Wertigkeit eines UK-Abschlusses nichts, denn die Qualität ist ja weiterhin anerkannt und Liverpool gehört zu den sehr guten englischen Universitäten. Doch wie gesagt, Informationen kommen, sollte ich hierzu etwas erfahren.

 

So, ich habe noch ein bisschen Arbeit vor mir und wünsche euch eine gute Zeit. Vielen Dank für euer Interesse an meinem Blog.

 

Don Vito Corleone

der Pate

Es geht los

So, wie bereits in meinem Blog über das Studium an der University of Liverpool geschrieben, habe ich mich erfolgreich für ein Promotionskolleg beworben. Dieses wird von der Leadership-Kultur-Stiftung initiiert. Der Vertrag ist unterschrieben und für das erste Seminar am 01.07.-02.07.16 bei der Stiftung im Schloß Engers in Neuwied bei Koblenz bin ich angemeldet. Thema wird sein "informelles Lernen". An diesem Wochenende habe ich auch mit meinem Wunschdoktorvater ein Gespräch. Sollte es mit ihm nichts werden, weil wir beim Thema doch nicht zusammenfinden, so habe ich über diese Stiftung beste Kontakte zu den Kooperationsprofessoren. Diese bieten sich als Doktorvater an und da wird sich schon der passende Betreuer und das passende Thema finden lassen. Die Stiftung kooperiert mit drei Universitäten die für mich in Frage kommen würden. Nämlich:

- Universität Koblenz-Landau

- Universität Bremen

- Karlsruher Institut für Technologie

 

Da ich Nordbadener bin, hoffe ich auf einen Doktorvater am KIT. Das Gespräch am ersten Juliwochenende findet auch mit einem Betreuer des KIT statt. Aber wie gesagt, ich bin mit jeder der drei Universitäten einverstanden, denn ich werde im Promotionskolleg mindestens 16 Seminare besuchen. Diese Seminare teilen sich auf nach wissenschaftlichen Seminaren, Seminaren zum wissenschaftlichen Schreiben und Forschungskolloquien. Also ähnlich meinem Wunsch des englischen Ph.D.-Programms und ich kann alles in meiner Muttersprache absolvieren. Alle drei Universitäten sind absolut anerkannt, man baut sein persönliches Netzwerk über diese Stiftung aus und steht in ständigem Kontakt mit anderen Doktoranten, die die gleichen Probleme haben, nämlich so ein anspruchsvolles Programm neben Berufs- und Privatleben. Ich denke noch immer für mich das perfekte Modell. Zwei kleine Hürden habe ich aber trotzdem noch. Die 1. habe ich ja bereits beschrieben, einen passenden Doktorvater finden und die 2., ich muss meine Masterthesis noch dementsprechend bestehen. Selbst wenn ich diese gerade so bestehe, hätte ich einen Gesamtschnitt der mich an jeder deutschen Universität, rein von den Formalitäten her, zum Studium berechtigen würde. Doch mir wurde gesagt, ich solle definitiv eine 2 vor dem Komma haben. Also, so toll sich das alles für mich gerade anhört, es ist noch nicht 100%ig sicher. Trotzdem habe ich mich entschlossen diesen Blog hier zu starten, schliesslich beginnt das Promotionskolleg ja bereits und dieses darf ich auch komplett absolvieren. Die Hürden sind "nur" für die endgültige Einschreibung an einer der Partneruniversitäten zu verstehen.

 

Zimmer im Schloß habe ich bereits gebucht, gestern per Mail die Literaturliste bekommen. Die Literatur muss ich bis zum Seminar lesen, sie dient als Diskussionsgrundlage für das zweitägige Seminar. Es wird in meinem Leben also nicht langweilig. Gerne halte ich euch auf dem Laufenden und hoffe auch, dass ich diesen Blog bis zur Erlangung der Doktorwürde fortfahren kann und darf. Es ist ein harter Weg der vor mir liegt und dessen Start wie gesagt noch nicht 100%ig sicher ist. Doch egal was wird, ich habe damals mit dem Bachelor gestartet und gehofft diesen zu erreichen, dass habe ich geschafft und mich dann für den Master eingeschrieben, auch den habe ich so gut wie geschafft, sollte dieses Tüpfelchen auf dem I nicht funktionieren, kann ich mir sagen, ich habe es zumindest versucht, aber es hat nicht sollen sein. Nein, ich bin kein Pessimist, aber ich möchte die Erwartungen an mich selbst, die immer sehr hoch sind, etwas bremsen. Denn das "Must-Have" habe ich erreicht und alles weitere ist das Zubrot, mit dem ich vor Jahren nie im Leben gerechnet hätte. Ich denke, wenn ich den Druck so gering als möglich halten kann, dann ist die Erfolgsaussicht umso höher. Alles kommt gut.