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B.Sc. Wirtschaftsinformatik an der IUBH

ab 01.09

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SirDerpington

Die ersten 2 Klausuren

Am Samstag (22.10) habe ich meine ersten beiden Klausuren im Studienzentrum in Nürnberg abgelegt.

Die Klausuren waren aus dem BWIR Modul. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und Selbst- und Zeitmanagement.

 

Auch wenn hier wahrscheinlich schon öfters auf den Ablauf eingegangen wurde, hier mal ein Überblick.

 

Die Anreise: Das ist jetzt natürlich in erster Linie nur für die interessant, die auch vorhaben in Nürnberg zu schreiben ;) Ich komme aus Richtung Norden. Dadurch, dass Samstag war, war frühs natürlich kein oder wesentlich weniger Berufsverkehr. Früh das war so ca. um 8:30. Durch zwei Baustellen und die ganzen 120-100-80 Zonen brauchte ich trotz Autobahn für die rund 70km so grob 50 Minuten. Von der Autobahn aus ist das Studienzentrum mit Navi problemlos auffindbar.

In direkter Umgebung sind massig Parkplätze, allerdings sind viele davon nur für Bewohner. Es gibt auch kostenpflichtige Parkplätze, die waren zum Großteil frei. Links und rechts an der Straße hat man aber auch immer ein Löchlein gefunden, um zu parken. Mit Parkplatzsuche war ich dann um 9:30 am Studienzentrum. Klausurbeginn: 10:00 Uhr

 

Das Studienzentrum selbst ist die technische Hochschule Nürnberg. Leider hab ich beim Betreten des Gebäudes keine Infobildschirme gesehen. Ich habe mich dann einfach an den Wegweisern orientiert und hatte Glück - die Klausuren wurden im per E-Mail mitgeteilten Raum geschrieben und nicht nochmal umstrukturiert.

Die TH wirkte auf mich sauber und modern. Die Klausuren wurden in einem Hörsaal geschrieben - ohne Platzkärtchen o.ä. Als ich ankam, war der Raum schon gut gefüllt, ich hatte mit so vielen Leuten gar nicht gerechnet. 

Kleiner Tipp zur Platzwahl: Wenn man nur eine 45 minütige Klausur schreibt lieber außen hinsetzen. Bei längeren Klausuren in der Mitte orientieren. Sonst stehen andere immer auf, weil sie abgeben müssen und man muss dann zwangsweise auch aufstehen, sonst ist es unmöglich, dass die vorbei kommen. Geht von der Prüfungszeit ab und ist natürlich nicht gerade förderlich für die Konzentration.

 

In der Zeit vor der Klausur habe ich mir einen Platz gesucht. Die Aufsichten, zwei Frauen im mittleren Alter würde ich sagen, legten wert darauf, dass links und rechts zwischen den Leuten jeweils ein Platz frei war. Finde ich gut. Die Schreibfläche im Hörsaal ist sehr sparsam ausgefallen. Als Linkshänder hätte ich wohl bei dem links neben mir immer mit dem Ellbogen gekuschelt. So konnte ich mein Mäppchen usw. auf den Platz rechts neben mir legen.

Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man sich vorne von den Aufsichten die Klausuren holen. Dazu muss man seinen Personalausweis als auch den Studentenausweis vorzeigen und unterschreiben, dass man die Klausuren erhalten hat.

Die Klausuren sind in einem offenen DIN A4 Umschlag. Daraus darf vor Beginn natürlich nichts rausgeholt werden! ;) Im Falle von mehreren Klausuren erhält man diese alle gleichzeitig. Jedenfalls, wenn diese im ersten Block geschrieben werden. Der erste Block ist von 10:00 bis 13:00 Uhr, der zweite von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Vor dem Startschuss wurden noch einige organisatorische Sachen erklärt. Ansage, wann 45 Minuten, 90 Minuten, ... rum sind. Klogänge sind erlaubt, man muss sich aber ab- und wieder anmelden, die Zeiten werden notiert. Bei Fragen und Co. Handzeichen geben. Handys sollen ausgeschaltet und nicht am Körper sein. Rucksäcke und Jacken müssen an die Garderobe gehängt werden.

Tipp: Ich habs verschlafen und eigentlich ist es logisch, aber...eigene Uhr/Wecker mitnehmen! Im Zweifelsfall ist es nicht besonders dienlich, wenn die Aufsicht einem 5 Minuten vor Schluss sagt, dass man nur noch 5 Minuten hat.

Beide Damen wirkten auf mich kompetent und sehr nett, das hat ein wenig die Nervosität genommen. Es war ja doch das erste Mal.

 

Die Klausurphase gestaltete sich dann ganz okay. Man muss auf dem Deckblatt nochmal unterschreiben. In meinem Fall bestanden beide Klausur jeweils aus Multiple Choice und offenen Fragen.

Manche MC Fragen waren wirklich sehr einfach, andere nicht. Ich erinnere mich da an eine Frage, die minimal abgeändert in der Klausur vorkam. Sinngemäß: "Eine Seminararbeit unterscheidet sich von einer Abschlussarbeit, Dissertation nur unwesentlich."

Antwortmöglichkeiten: Das ist richtig oder Das ist falsch.

Bei den Tests in Clix bzw. im Skript tauchte die Frage so auf: "Eine Seminararbeit unterscheidet sich formal von einer Abschlussarbeit, Dissertation nur unwesentlich."

Hier hätte ich bedenkenlos richtig gesagt, da alles wissenschaftliche Arbeiten sind. Aber ohne das Schlagwort formal? Natürlich unterscheiden sich diese Arbeiten speziell vom Inhalt ja massiv. Ich war so frech und hab eine kleine Notiz hinzugefügt, wieso ich falsch angekreuzt habe. Vielleicht hilfts.

Auch nicht ohne: Teilweise gab es auf eine MC Frage, die nur richtig oder falsch sein konnte, 6 Punkte von insgesamt 90. Hat man die falsch tut das richtig weh...

 

Einige offene Fragen waren auch sehr leicht zu beantworten. Bei anderen Fragen wurde eine ausführliche Beschreibung gefordert, obwohl das im Skript auf vielleicht einer Viertelseite dargelegt wurde. Dort habe ich dann versucht Brücken zu anderen Themen zu schlagen oder eben wirklich sehr ausgeholt. Vorgabe ist mindestens eine halbe DIN A4 Seite, in den Tutorien wurde aber oft gesagt, dass das meist nicht für die volle Punktzahl reichen wird.

Meine Güte...ich habe auch gemerkt, dass ich einfach nicht mehr so lange schreiben kann. Meine Schrift hat sich nach einer Zeit wirklich wie Bogen-Bogen-Welle-Bogen gelesen. Ich hoffe die Prüfer haben Verständnis smiling face with open mouth and cold sweat

Schlussendlich habe ich dann mit einem guten Gefühl 30 Minuten eher abgegeben, Zeitdruck hatte ich so überhaupt nicht. Jede Klausur ging 90 Minuten, macht 180 Minuten insgesamt. Dadurch, dass man aber beide Klausuren von Anfang an hat und sie zum selben Modul gehören kann man die vollen 180 Minuten fröhlich hin und her wechseln. Ich denke bei 2 Klausuren, die zu unterschiedlichen Modulen gehören, ist das nicht möglich.

Nach der Abgabe muss man nochmal unterschreiben und wird dann lächelnd in ein schönes Wochenende verabschiedet.

 

Wahrscheinlich waren die meisten hier schon längst mal in so einer Situation, aber das Gefühl nach den ersten beiden Klausuren die Lernsachen daheim aus dem Sichtfeld zu legen war schon klasse.

Als Einstieg zum Klausuren schreiben empfand ich die beiden Kurse als gerade richtig, da es nicht so harte Brocken sind. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ist halt theoretisch und trocken.

Soweit ich weiß werden die Klausuren auch nur noch im November nochmal geschrieben. Danach schreibt man in beiden Kursen eine Hausarbeit. Also hoffe ich doch stark, dass ich bestanden habe ;) 

Bei mir geht es nun mit den Modulen BBWL II (I wurde mir anerkannt) und IOBP II (I ebenfalls anerkannt) weiter. 

 

 

SirDerpington

Lernen mit dem iPad Mini

Heute dachte ich mir, dass es vielleicht für andere Studierende und Interessierte der IUBH interessant ist, ob und wie man mit dem iPad Mini in Bezug aufs Studium lernen kann. 

Die IUBH gibt das iPad Mini ja scheinbar immer mal wieder als Zugabe zum Studienstart dazu.

 

Mein iPad kam ca. 3 Wochen nach dem offiziellen Studienstart.

ipad.png

 

Wie ihr sehen könnt, war im Paket: Das iPad an sich, eine Schutzhülle samt IUBH Logo und ein Flyer "Clever Studieren mit iPad". Die Box in der das iPad ist, enthält natürlich noch ein Ladekabel, eine kurze Anleitung und zwei Apple Aufkleber.

Die Schutzhülle ist sehr einfach gehalten. Eine Funktion, um die Hülle als iPad Ständer zu benutzen gibt es nicht. Aber cool, dass sie von Haus aus dabei ist!

Auch ganz interessant: Mir wurde wie vereinbart ein iPad Mini 2 geschickt. Allerdings hieß es mit 16GB Speicher. Nun habe ich 32GB. Das stört mich natürlich herzlich wenig und ich denke auch, dass 32GB die bessere Wahl ist. Es sind nämlich eh nur ~24GB zur Nutzung frei. Das wären bei 16GB also nochmal deutlich weniger.

Ich denke hierbei vor allem daran Skripte und Medien wie Videos, ... zu speichern. Das frisst mit der Zeit ja immer gut Speicherplatz.

 

Ich möchte noch kurz auf das Kleingedruckte hinweisen. Ihr müsst ja etwas unterschreiben und ausdrücklich zustimmen das iPad erhalten zu wollen. Dort steht unter anderem: 

Zitat

1. Vertragsgegenstand

[...]Das iPad mini Retina kann Gebrauchsspuren aufweisen.[...]

 

Das war bei mir zum Glück nicht der Fall! Die Verpackung war verschweißt und es sah nicht so aus, als hätte das iPad jemals schon mal jemand angefasst. Ich denke, dass ist auch eher eine Klausel, um sich abzusichern. Die IUBH gibt die iPads ja nicht selbst aus, das läuft über einen externen Dienstleister - der compustore PC GmbH.

Das Kleingedruckte ist echt klein gedruckt, allerdings ist es nicht besonders viel. Ich denke es lohnt sich das vorher mal zu lesen, bevor man sein X darunter setzt ;) 

 

Jetzt mal zu meinen Erfahrungen mit dem iPad bisher...

 

Einrichtung

Ich denke eines der Aushängeschilder von iOs ist ja immer, dass auch nicht so Technik versierte Menschen sehr leicht damit umgehen können. Das kann ich auch nur unterschreiben. Die Einrichtung stellte mich vor keine weiteren Probleme. Ich denke ich bleibe weiterhin Android-Anhänger, aber man macht ja jetzt mit dem Tablet auch nicht Wunder was, das heißt iOs geht hier völlig in Ordnung. Ich habe hier vor allem das Gerät an sich eingestellt. Außerdem mein IUBH E-Mail-Konto eingerichtet, die Office 365 Apps fürs iPad heruntergeladen und mit meinem Account verbunden. Dadurch kann ich bspw. auf meinem PC ein Word Dokument erstellen und später mit meinem iPad die Arbeit daran fortsetzen. 

Die Bedienung generell würde ich als intuitiv ansehen. Wer mit Smartphones und Tablets eine gewisse Vertrautheit hat, wird mit dem iPad, dem App Store, ... zurechtkommen.

 

"Clever Studieren mit iPad"

Der oben genannte Flyer schlägt einige Apps vor, die zum Lernen verwendet werden können. Ich benenne diese jetzt einfach und sage euch, ob ich sie bisher genutzt habe und wieso bzw. wieso nicht.

 

  • IMC Learning App: Habe ich mir kurz angeschaut, benutze ich aber nicht. Man könnte sich hier mit seinen CLIX Daten anmelden und seine Kurse verwalten, Termine und Neuigkeiten einsehen. Da logge ich mich lieber in CLIX/CARE direkt ein...Nach meinem Verständnis heißt das auch, dass die App das Passwort im Klartext speichern muss, um mich auf dem CLIX Server anzumelden. Ich glaube hier im Forum gabs neulich dazu auch einen Beitrag, da ging es aber glaube ich um eine andere App. Kurzum: Wers braucht, ich brauche es nicht.
  • Brainyoo: Eine Karteikarten-App. Habe ich mir mal runtergeladen und finde ich an sich gut. Mir fehlt bisher nur die Notwendigkeit und Lust mir solche Karteikarten zu erstellen ;) Kann glaube ich ein sehr gutes Helferchen sein!
  • iTunes U: Hat meine Erwartungen ein bisschen enttäuscht. Es ist schon interessant, auf die Medien von anderen Universitäten Zugriff zu haben und frei nach Themen zu suchen. Dadurch erhält man wirklich viel Lehrmaterial. Allerdings findet man die IUBH Kurse nicht immer auf Anhieb und irgendwie wirkt alles sehr chaotisch. Zum Teil wirkte es auch so, als wären die Kurse der IUBH in dieser App veraltet. Ich hab die App installiert, benutze sie aber eigentlich nicht...
  • OneNote: Das ist im Office 365 Software-Paket enthalten. Bisher habe ich es nur mal gestartet, auf dem iPad noch nicht installiert. Sieht aber nach einer schicken Ergänzung aus. (bspw. freies Zeichnen und anschließend Konvertieren zu Formen)

 

Wie habe ich das iPad effektiv zum Lernen eingesetzt?

Letztendlich wie ich am PC auch lernen würde. Der große Unterschied für mich hier ist, dass ich eben nicht am PC bin. Dort ist das Ablenkungspotenzial einfach unfassbar riesig für mich. Auf dem iPad habe ich zudem überhaupt keine Apps wie WhatsApp, Facebook und Co. installiert. So fällt es leichter sich mal irgendwo hin zu hocken und in Ruhe zu lernen - das Smartphone sollte halt nicht griffbereit sein.

Das sah bei mir bisher so aus, dass ich mir mein Skript durchgelesen habe, anschließend die Wissenskontrolle in CLIX gemacht habe und dann auch in Word eine Zusammenfassung angelegt habe. Das Schreiben geht nicht so flott wie am Computer, aber das muss reichen. Die Bedienung von Word ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Um etwas zu recherchieren ist das iPad natürlich auch vollwertig einsetzbar.

Auf CLIX heißt es zwar "Auch mit dem iPad gibt es Funktionseinschränkungen", aber ich finde die Bedienung ist in Ordnung. Vielleicht ein wenig sperrig, aber mir sind keine großen Fehler aufgefallen. Die Videos aus CLIX lassen sich auch problemlos anschauen. Das gilt auch für PDF Dateien und Co.

Selbstverständlich ist man mit dem iPad auch flexibler. Ich kann mich frei in meiner Wohnung und draußen (mobile Daten oder Wifi vorausgesetzt) bewegen und mir einen ruhigen Ort aussuchen, der möglichst wenig Ablenkung birgt.

 

Als Fazit würde ich sagen, dass das iPad für mich auf jeden Fall ein nettes Extra ist. Es geht auch ohne, aber gerade, wenn man sich wie ich am Computer viel zu schnell und viel zu oft ablenken lässt, ist es eine gute Idee das Tablet zu benutzen. Gerade die Kombination mit dem Office 365 Zugang macht es für mich so attraktiv.

Stichwort Tablet: Freilich muss es kein iPad sein, ein anderes taugt sicherlich genauso. Gerade, wenn man es sich selbst anschaffen möchte, sind bspw. Androidgeräte oftmals billiger und genauso leistungsfähig.

Das Tablet ist jetzt grob 2-3 Wochen bei mir, in Zukunft werde ich es sicherlich noch vermehrter und vielseitiger einsetzen. 

SirDerpington

Viele "erste Male" im Studium

Im Laufe der letzten Woche trudelten bei mir verschiedene, fernstudiumsbezogene Dinge ein. Generell könnte man das so als erste Fernstudiumswoche verstehen. Wobei das eher ein vorsichtiges Herantasten war und kein Büffeln, Büffeln, Büffeln ;)

 

Zum einen trafen meine zwei ersten Studienskripte ein. Ich habe mich für das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" entschieden. Die Kurse lauten "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" und "Selbst- und Zeitmanagement". Vor allem Selbst- und Zeitmanagement fand ich ein sinniges Modul für den Start ins Studium.

wissenschaftlichesArbeiten.png

 

Die zwei Skripte machen auf mich einen sehr wertigen Eindruck. Sie fühlen sich stabil an. Eigentlich halt wie so ein Arbeitsheft aus der Schulzeit. Klar kein Hardcover, aber um das kaputt zu kriegen, muss man wohl tatsächlich wollen ;)

 

Ehrlich gesagt dachte ich mir auch, dass es vielleicht ganz nett ist, mit einer Hausarbeit anzufangen statt einer Klausur. 

Für alle die bei der IUBH sind und schon stutzig sind: Ich habe mich am Infomaterial orientiert als ich diese Entscheidung getroffen habe. Da steht als Prüfungstyp ein "H" für Hausarbeit. (laut Legende)

Heute habe ich allerdings im ersten Tutorium erfahren, dass diese Umstellung erst ab Dezember aktiv wird...finde ich merkwürdig, dass damit dann schon geworben wird. Na ja, als ich das letzte Woche realisiert hatte - da kannte ich aber die Gründe nicht bzw. dachte ich, ich habe mich verschaut - habe ich mich dann eben doch auf 2 Klausuren eingestellt.

Bis Dezember wollte ich definitiv fertig sein mit diesen zwei Kursen, daher kommt das mit der Hausarbeit wohl doch nicht in Frage. Schwamm drüber, beides hat seine Vor- und Nachteile!

 

Kurz zum Tutorium: Sehr interessant! Es lieferte fast ausschließlich zusätzlichen  Input zur Lektion Work-Life-Balance. Auch das ist wohl ein denkbar guter Inhalt für ein erstes Tutorium. Die Tutorin war sehr nett und interessiert an Einwürfen. Die Vortragsweise war auch angenehm. Eine knappe Stunde zuzuhören daher kein allzu großes Problem.

Ich werde versuchen auch in Zukunft bei den Tutorien dabei zu sein bzw. mir mal Aufzeichnungen anzusehen. Man kann sich halt doch ein wenig berieseln lassen, denkt aber mit und kommt auf eigene Gedankenstränge.

 

Ein wenig versetzt zum Studienstart traf zudem mein Anerkennungsbescheid ein. Aufgrund meiner Ausbildung werden mir nun 19 ECTS anerkannt. Das sind bei 180 ECTS mehr als 10%. Vor allem bereitet mir das einen einfacheren Start ins Studium. Ich werde noch schauen, inwiefern ich mir die anerkannten Module anschauen muss/sollte. Ansonsten reduziert sich dadurch erstmal die Belastung was das Lernen angeht. So hoffe ich!

 

Zum Lernen hab ich jetzt bisher tatsächlich nur das Skript verwendet und den Online Campus. Die Lernkontrollen durch MC Fragen finde ich sinnvoll. Was mir aber schon aufgefallen ist: Hat man beispielsweise nur eine Frage falsch, so klickt man sich eher "genervt" durch die anderen 9 und nimmt diese gar nicht mehr richtig wahr. Vielleicht liegts auch an mir.

Das Studienmaterial liest sich gut. Mir gefallen die Vodcasts. Teils bauen sie auf dem Skript auf, teils werden nach meiner bisherigen Erfahrung auch noch andere Sachen ein wenig beleuchtet bzw.  manches aus dem Skript auch weggelassen.

 

Der Kontakt mit der IUBH lief bisher reibungslos. Freundlich um kompetent. Was ich schade finde: Möchte man sich Skripte an eine Packstation senden lassen, muss man diese Adresse immer wieder aktivieren und wieder deaktivieren. Dadurch kam es dazu, dass auf meiner Zusatzvereinbarung (zwecks Anerkennung) nun die Packstationadresse steht, nicht meine eigentliche. 

Durch die Urlaubszeit dauert das Beantworten von Fragen scheinbar ein wenig länger. Ich habe aber bisher auch nur E-Mails geschrieben. Klar, dass es da nicht soooo schnell geht.

 

Soweit waren das erstmal meine Eindrücke :) 

SirDerpington

Es ist offiziell - ich bin Student!

Ich bin nun also Student. In aller Konsequenz habe ich also erstmal alles Essbares aus meiner Wohnung entsorgt und mich mit Nudeln und Ketchup bzw. Tomatensoße eingedeckt. Um das volle Studenten-Feeling zu entfalten, werde ich jetzt nur noch Pasta essen.

Blödsinn, natürlich nicht ;) 

 

Heute bekam ich dann auch offiziell auf dem Postweg meine Unterlagen für den Studienstart. Die IUBH hat meine Unterlagen laut der Post (Einschreiben) am 11.08 erhalten. Am 16.08 wurde mir der Eingang bestätigt. Am 23.08 bekam ich eine E-Mail, in der stand, dass ich zum 01.09 das Studium wie geplant beginnen kann. Am 29.08 erhielt ich eine weitere E-Mail mit einigen Infos und dem Hinweis, dass ich bald noch das Starterpaket, welches heute am 31.08 ankam, erhalten werde. 

Spontan würde ich sagen, dass mir nur noch eine Bestätigung fehlt, in der steht, dass mir meine Vorleistungen anerkannt werden. Aber ich hoffe das ist normal so...

 

Inhalt des Starterpakets

 

Das Paket kam bei mir in einem DIN A4 Umschlag per Post. Darin enthalten ist eine Mappe. Neben des Anschreibens enthält sie...

 

  • eine Seite mit allerlei Studierendendaten
  • eine Seite mit 5 Studienbescheinigungen
  • eine Kopie des Fernstudienvertrags
  • Studierendenausweis
  • "Flyer" für die Bring-A-Friend Aktion der IUBH
  • Briefumschlag für eine Antwort an die IUBH (evtl. bei fehlenden Unterlagen nötig?)
  • Kugelschreiber im IUBH Look
  • Türhänger "Bitte nicht stören" / "My home is my Hörsaal"
  • Lesezeichen
  • IUBH Post-its
  • Kalender 2016
  • Studienhandbuch

 

Nachfolgend noch zwei kurze Impressionen. 

iubh_mappe.jpgIMG_20160831_164907.jpg

 

 

Mein eigentliches Highlight, sorry IUBH, bekam ich allerdings am Montag:

schultüte.jpg

 

Ich zähle mich zwar nicht zum Kreis der Star Wars Fans, gewiss aber zum Kreis der Süßigkeiten Fans :D

Eine extrem schöne, leicht scherzhafte Geste meiner Eltern, damit die Umstellung vom normalen Arbeitsalltag auf Arbeit und Fernstudium leichter fällt. Superklasse!

 

Nun werde ich mich mal über CARE und CLIX informieren und ein wenig rum probieren. Ich habe schon gesehen, dass ich mich noch nicht für Kurse anmelden kann. Das geht dann wahrscheinlich wirklich pünktlich ab morgen, dem 01.09.

SirDerpington

Die fünf Kandidaten

  • AKAD
  • Fernuni Hagen
  • IUBH
  • WBH
  • WINGS HS Wismar

 

Erweiterte Auswahl

Die folgenden zwei Hochschulen sind letztendlich in der erweiterten Auswahl schon ausgeschieden.

 

Fernuni Hagen

aufmerksam geworden durch: Arbeitskollegen, Bekannte eines Freundes

Entscheidung: Recht schnell dagegen. Mein Kollege hat mir recht ausgiebig die Unterschiede zwischen der Fernuni und einer teureren Fernhochschule erklärt und von seinen Erfahrungen berichtet (die waren laut ihm gut). Das Studienmaterial ist nicht so komprimiert, das bedeutet mehr Arbeit für einen selbst. Ich hatte zwei Studienskripte von besagtem Kollegen - das waren schon echte Schinken. Es hat mich einfach nicht angesprochen. Es ist dafür aber im Vergleich spottbillig. 

 

WINGS HS Wismar

aufmerksam geworden durch: fernstudiumcheck.de

Auch hier kann ich es recht kurz machen: Start nur im Sommer- oder Wintersemester. Zum Zeitpunkt als ich mich informiert habe, konnte ich nicht sagen, ob das für mich dann hinhaut. Hätte es. Allerdings war mir das "damals" zu vage. Eine Online-Infoveranstaltung habe ich, wortwörtlich, verschlafen. Außerdem gab es kein Prüfungszentrum in meiner direkten Nähe.

 

Engere Auswahl

Bis in Runde zwei haben es geschafft...

 

Wilhelm-Büchner Hochschule

aufmerksam geworden durch fernstudiumcheck.de

Entscheidung: Die erste Hochschule, bei der ich Infomaterial angefordert habe. Sehr detailliert, ansprechend gestaltet und formuliert. Ich hatte 1-2 Wochen E-Mail-Kontakt mit der Hochschule. Mir hat eigentlich alles gefallen. Die zwei Knackpunkte für mich: Nur ~60 Studis in Wirtschaftsinformatik B.Sc.. Das kann denke ich Vor- als auch Nachteil sein - vor allem zwecks Betreuung. In erster Linie dachte ich hierbei daran, dass der Austausch mit Kommilitonen dann schwierig werden dürfte und in der direkten Umgebung wahrscheinlich eh niemand ist. Durch den Kontakt mit der Hochschule habe ich allerdings auch erfahren, dass auf der Online-Plattform keine Videos, Podcasts, ...  zur Unterstützung beim Lernen angeboten werden. Das war mir aber sehr wichtig. Zudem gibt es "nur" 4 (6?) Prüfungstermine pro Jahr. 

 

AKAD

aufmerksam geworden durch: Bekannte eines Freundes, fernstudiumcheck.de

Entscheidung: Hier hätte ich mich noch viel mehr informieren können. In dem Zeitraum als ich mich informiert habe, gab es leider keine Online Veranstaltung. Durch die Bekannte hatte ich einige Erfahrungen aus erster Hand. Das hörte sich alles sehr ordentlich an. Hier wird auch mit sämtlichen Möglichkeiten gelernt. Sprich Videos und Co. zu den Unterlagen. Irgendwie hat mich dann aber doch das Studienprogramm noch nicht ganz angesprochen. Bspw. hätte ich mir definitiv C++ aneignen müssen. Damit habe ich kurzzeitig schon mal gearbeitet und fand die Syntax sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht falsch verstehen, C++ ist ne echt mächtige Programmiersprache, aber ich wurde damit zumindest nicht warm. Einen Testzugang zur Online-Plattform gibt es nur, wenn man sich auch schon zum Studium anmeldet.

Na ja, ich war wohl auch schon zu fokussiert auf...

 

Die Entscheidung

...die IUBH.

aufmerksam geworden durch: fernstudiumcheck.de

Entscheidung. Ja!

Hier hat für mich einfach vieles gepasst. Das Infomaterial ist eher überschaubar gehalten. Das Programm allerdings hat mich angesprochen. Vor allem die Möglichkeiten der Spezialisierungen (u.a. Fremdsprachen). Zudem lehrt man Java. Das hatte ich schon mal und im Gegensatz zu C++ finde ich die Syntax einfach eingängiger. Der Kontakt war sehr freundlich. Die Online Veranstaltung informativ, aber vor allem wurden die aufgekommenen Fragen in der anschließenden Fragerunde sehr kompetent beantwortet. Das macht Eindruck.

Zudem werden mir aller Voraussicht nach schon ECTS durch meine Ausbildung anerkannt. Dadurch erhoffe ich mir einen leichteren Einstieg, weil ich so im 1. Semester weniger Klausuren schreiben muss. Zugang zu den Online Lerninhalten hat man bei den anerkannten Modulen aber dennoch - mindestens den Studienskripten soweit ich weiß.

Die Anzahl der Studierenden liegt in meinem Studiengang bei ~400 soweit ich das in Erinnerung habe. Das spricht für mich auch ein wenig für die Popularität. Ich hoffe für die Betreuung hat das keine großen Auswirkungen. Aber es liest sich zumindest nicht so unter den Studenten ;) 

Es gibt zudem jeden Monat einen Prüfungstermin und das Prüfungszentrum, zu dem ich sehr wahrscheinlich fahren werde, ist für mich keine halbe Stunde entfernt. Im Vorfeld hab ich zur Online Plattform Clix ein bisschen Kritik gelesen. Die freigeschalteten Kurse mit dem Testaccount fand ich aber ansprechend. Was ich zudem noch richitg klasse fand: Auf dem Youtube-Kanal der IUBH gibt es noch viel mehr Videos. Sich diese mal anzuschauen, half mir auch sehr meinen Eindruck zu formen.

Ach und natürlich spielte das iPad mini auch eine Rolle. Ich bin kein großer Apple Fan, aber einem geschenkten Gaul usw...

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das iPad da eine sinnvolle Unterstützung ist. Um darauf zu zocken ist es eh zu schwach auf der Brust ;)

 

Sehr wahrscheinlich gingen mir beim Entscheidungsprozess noch viel mehr Gedanken im Kopf herum. Letztendlich habe ich aber auch auf mein Bauchgefühl gehört.

SirDerpington

Vorstellung

Mit diesem doch eher schnöden Titel möchte ich meinen Blog "eröffnen". 😉

 

Ich selbst bin jetzt seit etwas mehr als einem Monat 23 und habe eine abgeschlossene Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Nach dem Abitur wollte ich unbedingt etwas praktisches machen und ich habe im Vorfeld recht oft gehört, dass die Informatik-Studiengänge doch eher trocken und theoretisch sein sollen. Mein (Ausbildungs-)betrieb ist im Bereich rund um Browsergames und mobile Apps angesiedelt.

 

Ich denke, 23 ist nicht unbedingt ein Alter mit dem man mal eben so ein Fernstudium anfängt. 

 

Wie komme ich überhaupt zum Fernstudium? 

Ich würde mich nicht als übermäßig talentiert einschätzen, bei mir in der Region würde man wohl sagen "Der macht hal sei Zeuch!".

Allerdings hatte ich wohl eine gute Portion Glück und auch das Können (so viel Eigenlob muss erlaubt sein) beim Abschluss meiner Ausbildung sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Die sehr guten Ergebnisse im mündlichen Teil waren ja schon ein wenig erhofft und eingeplant (😅). Im schriftlichen Teil haben sie mich aber sehr überrascht.

Jedenfalls bekam ich mit meinen Prüfungsergebnissen einen Flyer zugesandt. In dem stand, dass ich mich für das Weiterbildungsstipendium bewerben könnte.

 

Ich wusste nicht, dass so etwas existiert und war dementsprechend überrascht. Kurzum: Nach dem Ausfüllen eines Bogens mit Standardfragen und einem kleinen Motivationsschreiben wurde ich aber schließlich aufgenommen. Das einfach sausen zu lassen war ja auch keine Option!

 

Seit Januar bin ich also Stipendiant...und hab mir reichlich Zeit gelassen mich zu informieren. Ich hatte mich ja auch nie damit befasst direkt nach der Ausbildung weiter zu machen...

Die Optionen wären in meinen Augen die folgenden gewesen: IHK Weiterbildung, duales Studium, Fernstudium. Das Präsenzstudium ist für mich nicht in Frage gekommen. (wer einmal Geld verdient...)

Für das Bachelor Fernstudium Wirtschaftsinformatik habe ich mich schließlich entschieden, weil einige Leute in meinem Umfeld (ebenfalls Informatik Hintergrund) mir dazu geraten haben, ich hier die Fördersumme des Stipendiums definitiv gebrauchen kann und ich eigentlich immer insgeheim mein Abi nutzen wollte, um dann auch wirklich zu studieren.

Außerdem gefällt mir mein aktueller Job in meiner Heimatstadt und meine Arbeit hat zumindest ihre Unterstützung in Form von reduzierten Stunden angeboten, sofern ich diese Option ziehen möchte.

 

Ab dem 01.09 soll es an der IUBH los gehen.

Warum die IUBH, darüber möchte ich nochmal gesondert schreiben.

 

Soweit soll es das auch mit der Vorstellung gewesen sein. Vielleicht möchte ja, wer auch immer das hier liest, über einige der hier angerissenen Themen mehr wissen? Ich wusste jetzt nicht über was alles ich wie detailliert berichten soll. Daher bei Interesse: Einfach mal melden und dann hole ich etwas weiter aus 😉

 

In diesem Sinne: Vielen Dank fürs Lesen!