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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

polli_on_the_go

Und dann ist da dieser Moment

..., in dem man sich fragt, ob man dem Ganzen wirklich gewachsen ist. Ich glaube es ist auch der Moment, wo man realisiert, dass wenn man jetzt das Exposé überarbeitet abschickt, wird es auf einmal Ernst und es geht, um all das für das man die letzten Jahre gearbeitet hat. Ich habe noch ein paar kleine Fallaufgaben. Eine hoffe ich noch in der Zeit bis Exposéfreigabe und denn Freigabe durch den Prüfungsauschuss abzuschließen und dann den Rest, während der Benotung der Thesis. 

 

Zugleich wechsle ich zwischen höchste entspannt und absolut gestresst hinsichtlich der Klausur. Ich bin einfach nicht der Typ, der ewig vorher anfängt zu lesen. Ich hatte gehofft es meinem Kopf beibringen zu können, aber so ganz mag er das noch nicht. Also muss ich da auch noch kreativ werden. Folglich nutze ich die Zeit im Moment für die letzten Handgriffe vor dem Final Countdown für die Thesis. Im Moment läuft die Validierung der Übersetzung und ich bin recht zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen, die mir zumindest schon einmal zeigen, dass die Übersetzung und das Original recht stimmig zu sein scheinen. Ein paar PreTester stehen noch aus, aber ich hoffe, dass sich die Tendenz nicht mehr erheblich verändert (bin aber dennoch neugierig).

 

Danach geht es ans eingemachte, denn das was bisher übersetzt wurde eignet sich noch nicht für den Einsatz in der Thesis und muss jetzt auf die Hochschule angepasst werden. Auch muss ich noch den gesamten Fragebogen zusammenstellen. Meine Gutachter, wollen da vorher einmal drüber schauen. Und da ist dann oft die Frage, wie lang ist zu lang und wie viel ist dennoch notwendig, um die aufgeworfene Frage beantworten zu können. Leider werde ich aber inhaltlich nicht mehr viel schreiben können, da meine Arbeit mit einem Sperrvermerk versehen ist. Verständlich, da es ja auch um interne Daten geht, zugleich schade. Aktuell muss ich dann auch noch abklären, ob ich überhaupt externe Korrekturleser haben darf und wenn ja, ob ich da noch etwas beachten muss. Google ist da zwar voll vom Empfehlungen, aber da bietet sich wohl eher der direkte Kontakt mit der Hochschule an. 

 

Ansonsten scheint entweder mein F5 Button defekt zu sein, der Campus mich terrorisieren zu wollen oder einfach schnellst möglich im Fernstudienuniversum näher zu liegen, als in der Tutorengalaxie :blink:

polli_on_the_go

Warten ist doof

Was soll ich sagen. Warten nervt. Ich leider unter akutem OC Daumen. 

 

Was ist geschehen. Naja in einem Anflug von Wahnsinn habe ich am Sonntag Nachmittag die Popobacken zusammengekniffen und die letzten 7 Aufgaben von BGM runtergeschrieben und die Aufgabe dann nachts vor die Tür gesetzt, als sie anfing was von noch mal Korrekturlesen und Perfektionieren zu faseln. Wer mir schon so nachts kommt der kann ausziehen ;).

 

Dann ist man die los fängt das Hirn des gemeinen Fernstudenten an mit Sätzen wie "Also mit 5 Stunden bis morgens um acht hat der Tutor ja wohl genug Zeit zum korrigieren  gehabt." Das ruhig gestellt Abends eine Mail von der Tutorin und der Campus holt zu modernen  FA Foltermethoden aus. Denn was ist grauenhafter, als die Antwort auf eine Frage, die sich allein dadurch erledigt hat, als dass die Aufgabenlösung die Frage überflüssig gemacht hat (ging nur um maximale Seitenzahl Brutto Netto bei Grafiken). Und dann am Ende der Satz mit Folterpotenzial "Ihre Aufhabenlösung habe ich erhalten und werde Ihnen schnellst möglich ein Feedback geben".  Irgendwo scheint hier

aber ein Definitionsproblem zu sein, was im Fernstudentenuniversum "schnellst möglich" heißt,  müsste doch das Feedback in der nächsten Werbepause doch wohl auf dem OC sein F5. Okay, vielleicht, es waren ja 12 Seiten, geben wir ihr bis zum Ende der Sendung F5. Hm Okay, bevor ich das Handy zur Nacht anstöpsel, sie wird mich doch wohl nicht bis morgen warten lassen, dann ist es ja nicht mehr schnellst möglich,  sondern morgen F5. 

 

Wir reden wohl besser nicht über den regen Austausch, den F5 und ich seid Montag pflegen, aber eigentlich, wo wird grad dabei sind, wenn ich gleich abschicke, kann ich ja noch mal eben....F5

polli_on_the_go

Das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement finde ich wirklich interessant. Ich kann mir sogar vorstellen vielleicht beruflich in dem Bereich weiterzudenken. Natürlich fällt mir auch auf, wie oft es zu begrifflichem Durchmengen in beruflichem Kontext kommt. Mein Abo für das Fitnesstudio von meinem Arbeitgeber ist doch betriebliches Gesundheitsmanagement, die ergonomischen Stühle am PC Arbeitsplatz, ist es das? Und was ist mit den Arbeitsschutzschulungen, die mich vor gesundheitlichen Folgen beim Umgang mit Gefahrstoffen schützen wollen?

Jetzt zu sagen, dass es nicht zum BGM gehört wäre falsch, aber es als BGM zu bezeichnen betrieblicher Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und eben Betriebliches Gesundheitsmanagement hängen irgendwie zusammen und sind doch nicht das gleiche. Konkret nimmt das BGM die Planungs, Struktur und Steuerungsfunktion der einzelnen Maßnahmen innerhalb eines Betriebes ein und führt sie zu einem Gesamtkonzept zusammen.  Entsprechend muss ich eigentlich auch keine Physiotherapeutin oder Arbeitsmedizinerin sein um BGM Maßnahmen mit zu gestalten und planen. Leider sieht das in der Arbeitswelt aber anders aus, weswegen ich mich noch intensiver damit befassen muss, ob in meiner Region das überhaupt eine Option ist, da ich weiß, dass die einzelnen Anbieter primär auf obige Qualifikationen setzen, weil sie zeitgleich die Angebote auch selber bedienen.

Naja nun aber zu dem Titel. Ich erlebe gerade ein kreatives FM (Fallaufgaben Management). Man mag es kaum glauben aber dieses Chaos hat Struktur.

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Die Hauptakteure wären da, links oben die Erinnerung, dass die Klausur ansteht und auch die Thesis noch ein wenig Input braucht (u.a. mit den Stars Statistik mit SPSS, Statistik kompakt für Dummies, Forschungsmethoden der Psychologie), gefolgt von Instrumenten zur Bedarfsanalyse des BGM und die grobe Erinnerung, dass man durchaus mal trinken sollte, wenn man konzentriert arbeitet. Man mag es kaum glauben, aber ohne groß zu suchen, weiß ich noch wo ich gerade was für welche der 8 Aufgaben suchen muss. Von den 12 Seiten sind aktuell 2 geschrieben und eine Hauptgrafik ist erstellt. Die TeX Struktur steht. Im Moment nutze ich Jabref etwas weniger und gebe die paar Literatureinträge direkt in BibTex ein, das spart etwas Frust. 

Ich merke mittlerweile, wie nervig es ist, wenn ich noch mal ein Office Produkt nutzen muss, es sieht nie aus, wie ich es wirklich haben will. Da bin ich jetzt wohl verwöhnt, um so mehr ich in TeX reinwachse. Es war definitiv die richtige Entscheidung bereits einige Arbeiten vor der Thesis mit der Umstellung zu beginnen und ich kann es tatsächlich jedem empfehlen, der im Studium viel schreiben muss. Ja am Anfang braucht es Einarbeitung, wird Frust kosten aber irgendwann, sieht man die Fehlermeldung und weiß, was man vergessen hat oder zumindest wo man suchen muss.

 

Für heute ist aber Schluss. Ich werde jetzt noch etwas beim Stricken entspannen. Der Schal für eine Freundin möchte fertig werden, denn bei der schneit es schon.

polli_on_the_go

OC mit Schluckauf und BEGES01

Da ist es, das wohl geplante Fernstudienwochenende, nach einer vollen Woche. Ich war diese Woche anderweitig sehr aktiv, da wir in unserer Versammlung eine besondere Besuchswoche haben und ich da so viel Input hatte, dass ich lieber das eine richtig genießen wollte, als mich durch alles durchzuhetzen. Das geht, so meine Erfahrung, nämlich in meinem Fall meistens schief und macht auch keinen Spaß, wenngleich ich im Moment den Zeitdruck merke, soll doch das Studium im ersten Quartal nächstes Jahr beendet sein.

 

Im Moment warte ich darauf, dass die Novemberklausurphase (Ich habe ernstes Mitgefühl mit allen die am 11.11. in Köln schreiben) vorbei ist, weil der erste Teil zum Fragebogen der Thesis ansteht und das ist die Übersetzung der Skala und dann die Rückübersetzung, damit ich den Prüfern das finalisierte Exposé mit dem Fragebogen einreichen kann. Die Übersetzung muss ja ausreichend validiert werden, dazu hatten sich ja auch einige von euch gemeldet, aber auch ein paar Leute aus meinem Studiengang. Aber nächsten Samstag werden die Klausuren geschrieben und dann hoffe ich da dann einen Schritt weiter zu sein und die Übersetzung validieren zu können bis Ende des Monats.

 

Ich muss im Moment etwas vorsichtig planen, denn nichts wäre blöder als am Ende mit der Freigabe genau in den freien Tagen die jedes Jahr am Ende des Jahres auftauchen zu landen. Denn das dürfte zu einem nicht so tollen Rücklauf führen. Also entweder muss ich es so timen, dass ich im Januar anfangen kann oder so, dass ich schon Mitte Dezember anfangen kann. Ich kann  auch nicht einschätzen, wie lange das dann dauert von der Exposéfreigabe durch die Gutachter, bis zum Ausfüllen der Anmeldeformulare und Freigabe durch den Prüfungsausschuss.

 

Gerade versuche ich auch noch vorher meine FA Betriebliches Gesundheitsmanagement zu machen. Ich muss eigentlich nur lose Enden zusammenzurren. Zwischenzeitlich hat sich zwar die Zulassung zum Seminar verändert, aber ich war im ersten rutsch und wir durften damals zum ersten Seminar ohne, dass wir die FA fertig hatten. Dort wurde meine Gruppe dann auch noch dem Thema zugeteilt, was ich im Wesentlichen jetzt in der FA habe. BGM in einem internationalen Automobilkonzern bei fehlender Maßnahmenakzeptanz bei der Belegschaft ab 50plus. 

 

Soweit strukturiert wollte ich mir vorhin die Hefte runterladen und ein wenig durch das Modulforum stöbern. ABER da kommt dann die unschöne, kann ich am Wochenende nicht gebrauchen Überraschung des Fernstudiums. Normalerweise kündigt die APOLLON immer an, wenn am OC gewerkelt wird. Irgendwie muss das wohl untergegangen sein. Er ist zwar wieder erreichbar aber im Moment sind die Modulforen nur über Umwege zu finden. Werde ich dann wohl auf morgen verschieben und erst mal soweit alles machen, was ohne die Hefte mit Onkel wissenschaftliche Datenbank geht.

 

Meine Klausurvorbereitung ist auch zumindest angelaufen. Statistik sitzt vom Klassieren der Daten und Berechnung von Arithmetischem Mittel, gruppierten Arithmetischen Mittel, Median klassiert und unklassiert, Histogrammhöhen, Standardabweichungen, Kumulierten Häufigkeiten (nachdem ich dann auch erkannt habe, dass Auf und Absteigende nicht das gleiche ist wie kumulierte Summen- und Resthäufigkeit), Minimum, Maximum, Klassenbreite, Spannweite. Mir ist es auch egal ob Klassen nach oben oder unten offen sind oder jemand vom Variationskoeffizienten redet ;).  EMPI sieht da noch etwas anders aus. Ich habe zwar grundsätzlich zu jedem Themenkomplex einen Gedanken, habe da aber zunächst nicht die Priorität gesetzt, so dass ich da in meinem Lernplan etwas hinterher hinke. Diese Woche und nächste Woche bin ich aber auch viel mit der Bahn unterwegs quer durch Ruhrgebiet und Münsterland, da bietet sich das eigentlich gut an, denn Rechnen möchte ich da nicht.

 

So jetzt wird mal eine Stunde pause gemacht und dann geht es mit BGM weiter.

polli_on_the_go

Heister, W. (2017)- Semesternotizen (Rezension)

Jeder lernt im Fernstudium wohl anders. Auch ist es unterschiedlich, wie man sein Fernstudium strukturiert. Für mein letztes Semester, die letzten zwei Klausuren und  die Thesis, habe ich nach einem paper-based Notizbuch gesucht, was nicht nur generell für eine Studium geeignet ist, sondern allem voran auch für mein Fernstudium an der APOLLON.

 

Dabei bin ich auf "Semesternozizen" von W. Heister, erschienen 2017 im Schäfer/ Pöschel Verlag, ISBN 978-3-7910-3790-5  (9,95 Euro) gestoßen.

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In DIN A5, nicht zu groß für meinen Geschmack beinhaltet es:

 

- Persönliche Daten (1 Seite)

- Wichtige Kontaktdaten, z.B. Unibib, Sprechzeiten, Sekretariat, Prüfungsamt  (1 Seite)

- Stundenplan (2 Semester)

- Lerngruppen mit Infos zur Lerngruppe, Kontaktdaten, Notizfeld (2 Lerngruppen)

- Projektpläne (3 Projekte)

- Prüfungs- und Abgabetermine (2 Seiten)

- Prüfungsstoff (Tabelle mit 12 Zeilen über 2 Seiten)

- Prüfungsplanung (8 Prüfungen)

- Notenübersicht (2 Seiten)

- Lernevaluation d.h. Fach, Ergebnis, Lerndauer, das ist mir beim Lernen schwer gefallen/ das will ich in Zukunft ändern (12 Prüfungen)

- Leseempfehlungen (Tabelle 22 Zeilen)

- Nützliche Shortcuts in Microsoft Word

- Nützliche Shortcuts in Microsoft Powerpoint

- Notizseite gepunktet für Adressen (3 Seiten) ➡ hier endet die Seitennummerierung

- Notizseiten gepunktet  (160 Seiten)

- Lesebänzel

- Einsteckecke am Ende

 

Ich habe mir in den letzten Wochen viel Zeit genommen und im Blog finden sich ja auch schon einige Anwendungseinblicke. Zunächst einmal bin ich positiv überrascht. Von der Haptik her ist das Notizbuch angenehm. Auch können Bleistiftzeichnungen gut ohne Reste entfernt werden. Kuli verschmiert nicht, selbst wenn danach darüber radiert wird. Durch die bepunkteten Seiten hat man keine störenden Kästchen und Linien. Zugleich sind sie da, wenn man sie braucht.

 

Weniger gut in der Verarbeitung gefällt mir, dass die Seiten beim häufigen Blättern an der Klebefalz leicht "ausreißen". Das sollte in der Preiskategegorie und vor allem, wenn für das Studium gedacht, nicht so schnell passieren. Mir ist es tatsächlich beim einfachen Blättern passiert.

Schade ist auch, dass die Seitennummerierung zu den Notizseiten hin einfach aufhört, besser hätte mir eine durchgehende Nummerierung bis zum Ende gefallen. Auch muss man etwas vorsichtig mit Finelinern sein, da das Papier, trotz seiner glatten Oberfläche, etwas "saugt".

 

Nun aber zum Inhalt:

Persönliche Daten - Kann man machen, bräuchte es für mich jetzt nicht. Wichtige Kontaktdaten finde ich nicht schlecht. Auch, dass man mehr  als eine UniBib eintragen kann,  ist vor allem in Ballungsräumen nützlich. Dennoch wird an dieser Seite schon deutlich, dass die Zielgruppe der allgemeine Präsenzstudent ist. Jedoch kann es gut an die Bedürfnisse eines Fernstudiums bspw. an der APOLLON angepasst werden. Studienservice und Ansprechpartner in Prüfungssachen könnte da ebenso Raum finden, wie die Campus Mail Adressen von z.B. Gutachtern  und Betreuern von Hausarbeit und Thesis.

 

Da es an  der APOLLON keine festen Vorlesungszeiten gibt, ist der Stundenplan, der ohnehin nur bis Samstags geht, für mein Fernstudium weniger als solcher brauchbar. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies mit anderen Konzepten anders aussieht. Der einzige Abzug wäre der fehlende Sonntag, der ja in dieser Studienform durchaus Relevanz hat. Ich habe mir überlegt meine Lernzeiten über die Woche darin zu planen, so habe ich eine Wochenplan. Aber auch hier. Durch die Fallaufgaben etc. kann man schlecht jedes einzelne Modul planen. Ich müsste es wohl mit Bleistift machen bei flexiblen Inhalten, damit das Notizbuch funktional bleibt.

 

Die Möglichkeit Lerngruppen aufzuführen inklusive ca. 1/2 Seite Notizen finde ich gut und wäre etwas gewesen,  was ich insbesondere zu Beginn des Studiums wohl genutzt hätte. Heute ist das Studium so fortgeschritten, dass es keine Situationen mehr für Lerngruppen gibt.

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Schade ist hier, dass die Anzahl lediglich auf 2 beschränkt ist. Ich kann mir vorstellen, dass wenn diese Funktion  genutzt wird, der Bedarf im Fernstudium höher ist und 2 Optionen übersteigt.

 

Der Bereich "Meine Projekte" erinnert mich an mein Gruppenprojekt, welches ich noch bei Prof.  Heister hatte. Den Plan habe ich schon mal gesehen. Wie meinen Vorblogs entnommen werden kann, nutze ich diese zur Klausurplanung. Einzelne Meilensteine  bilden den Lernfortschritt. Es ist nur so viel vorgegeben, dass genug  Raum bleibt das kreativ zu nutzen. 

 

Prüfungs- und Abgabetermine brauche ich in der Masse mit 44 Zeilen jetzt nicht. Bei meinen Fallaufgaben gibt es keine Deadlines, so viele Klausuren habe ich nicht und würde es wohl auch eher in einen Kalender eintragen, als in ein solches Notizbuch. Vielleicht ist der Überblick hier besser gewahrt, wenn alles auf zwei Seiten ist, aber dazu habe ich zu wenige verbleibende Deadlines, um das hinreichend zu beurteilen.

 

Der Bereich des Notizbuchs, der sich der Prüfungsplanung widmet ist gut und übersichtlich  gestaltet. Zunächst ist  der Raum da,  um wichtige Punkte in eine ca. 3cm hohen Tabellenspalte festzuhalten. Für mehr als einzelnen Schwerpunkte reicht es aber nicht. Im Anschluss daran gibt es die Prüfungsplanung. Man legt dabei pro Prüfung fest in welcher KW man welchen Stundensoll an Prüfungsvorbereitung planen möchte und kann am Ende dies mit  dem tatsächlichen Ist ergänzen. Was jedoch nicht gut durchdacht ist, ist , dass man zwar 8 Prüfungen eintragen kann, aber nur am Anfang eine Spalte mit Raum für insgesamt 16 Kalenderwochen vorhanden ist.  Für eine Fernuni ohne Semesterbeteieb ist das dann nur eingeschränkt  geeignet bzw. erfordert etwas Improvisation. Die Notenübersicht ist wieder in der Kategorie kann man machen, braucht man aber nicht, da meine z.B. nur zwei Handyklicks weit weg ist.

 

Sehr positiv ist mir die Lernevaluation aufgefallen. Ich erlebe es selber, dass ich  manchmal sehr hart mit mir bin. Aber auch als Mentorin fällt mir auf, wie schwer es manchen Studierenden fällt ihr Lernen richtig einzuschätzen. Die Lernevaluation bietet Raum,  nicht für die inhaltliche Betrachtung, sondern die  des Lernens an sich. Über die Selbstreflexion können ggf. Schwächen identifiziert und neue Ziele für weitere Lernsituationen formuliert werden. Gerade im Fernstudium finde ich diese zwei Seiten  sehr wertvoll, insbesondere in der Zeit, in der man erst noch ins Lernen hineinwachsen muss.

 

Insgesamt ist mein Fazit, dass es ein durchdachtes Konzept ist. Auch ist das Notizbuch für das Fernstudium, bis auf kleine Einschränkungen gut geeignet. Ob ich allerdings, wenn ich diese ganzen Features nicht ausgiebig nutze,  den Preis von 9,95 Euro für mehr als ein Semester zahlen würde, ist glaube ich fraglich. Auch  hätte ich mir eine etwas bessere Verarbeitung gewünscht. Bei einem Gebrauchsgegenstand für ein Studium, sollte nicht nach wenigem Seitenblättern und zwei drei Rucksacktransporten ein Loslösen der Seiten aus der Klebebindung stattfinden. Auch würde ich  ein etwas stabileres Buchcover bevorzugen . Es ist ausreichend Platz  für Notizen und sieht zumindest nett aus. Ich persönlich  erlebe es gerade als eine  wertvollen Lernhelfer. Ich würde sagen,  kann man sich gönnen, bietet ein paar nette Tools, besonders für den Einstieg ins Studiums geeignet, kann es als Strukturhilfe dienen. Und das eben auch im Fernstudium.

 

 

Mit meinem Empi Statistik Zweitversuch vor der Brust möchte ich einfach ein paar Bilder sprechen lassen, die zeigen, wie ich das Notizbuch nutze.

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Der Lernigel (ja die Farben bedeuten was. Auflösung im Nächsten Bild)

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Lernübersicht der Gesamtthemen. da sieht man auch schön,  wie wenig die bepunkteten Seiten störe . Die nicht ausgefüllten Kästche sind hofdebtlich am Ende alle ausgefüllt mit "blau=abgespeichert" als Krönchen.

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Diese Kästchen  finden sich auch an den einzelnen Ausarbeitung, um den Lernfortschritt zu beobachten.  Holzstift, Kuli, Feinleiner klappt alles gut.

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Hier hat man mal einen besseren Blick auf dke Papierstruktur. Es klappt hervorragend!PSX_20171028_180658.thumb.jpg.00471f55b943c6a3931c40f7c7a3bd84.jpg

 

Ach ja, die Klebis. Na da weiß ich auch woran ich noch arbeiten muss :).

polli_on_the_go

Vorgestern habe ich das Exposé in seiner überarbeiteten Form erneut bei meinen Gutachtern eingereicht. Ich bin mir fast sicher, dass ich vermutlich in der Methodik noch mal etwas ran muss. An dieser Stelle wollte ich jetzt aber auch weiter abstecken, ob es so in die Richtung der Gutachter geht. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, auch wenn ich mit den ganzen Anmerkungen von Dingen, die ich zusätzlich anführen sollte, trotz Straffung die Seitenvorgabe nun deutlich überschritten habe. Mal sehen was da so rum kommt.

 

Ansonsten habe ich jetzt noch bis zum 07.12. um mich auf die Zweite Runde im Duell Klausur Empi und Statistik gegen Student vorzubereiten und ich mlchte definitiv nicht in die Nachspielzeit 😳.

Heute habe ich mir die Schwerpunktthemen aus meinen alten Aufzeichnungen  (mit Ausnahme von Exotensachen, die in der Regel nicht abgefragt werden) gruppiert und in Themenbereiche einer Mindmap gepackt.

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Aber mit so einer Mindmap ist es ja noch nicht getan. Auch habe ich mir  die Themen in Lernblöcke eingeteilt und einen Lernplan aufgestellt. 

 

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Ihr seht hier schon einen Auszug aus dem Semesternotizbuch, an dessen Rezension ich im Hintergrund  arbeite.  Da ich keine Projekte mehr außer Thesis und zwei Klausuren habe, habe ich die etwas zweckentfremdet. Ich nutze das ergänzend zur Lernzeitkontrolle, die sich ebenfalls dort befindet. Auch habe ich heute schon 3,5/13 Blöcken ausgearbeitet.

 

Was mich aktuell beruhigt, ist, dass ich beim Schreiben schon das Gefühl habe nicht wie befürchtet bei null anzufangen, sondern vieles noch da ist bzw. aktuell ohnehin durch die Thesisvorbereitung vorhanden ist. Ich versuche kurze knappe Antworten zu formulieren, die sich gut einprägen.

 

Das ist es im Moment von meiner Front. Ich muss mich im Moment etwas sortieren und anders strukturieren, da ich nebenbei noch  die letzten Fallaufgaben plane und heute ein bisschen mit Schreck festgestellt habe dass meine FA im WP gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit dem Strukturdesign einer Web App ...

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...und Startdesign einer Webpage sowie dem Befassen mit wohl einer für die FA konzipierten App einer mir unbekannten Firma und einem umfassenden Medienkonzept sehr umfangreich, interessant und für einen chronischen Perfektionisten voller herausfordernder Zeitfallen ist.

 

 

polli_on_the_go

Haken dran und Forschungsfrage 2.1

Nachdem ich die letzten Tage beinahe einen Handydaumen vom stetigen Kontrollieren des OC auf die SOZI Note hatte (Wollte das Kapitel einfach abhaken) war ich heute zunächst höchst erfreut als ich oben auf der Startseite sah, dass ich eine neue Nachricht hatte. Erwartungsvoll runter gescrollt kam das Rumpelstilzchen raus, denn nein ich habe gerade keine Lust die Umfragen zu denen im Quartal abgeschlossenen Modulen  zu machen.

 

Aus lauter Frust habe ich mich mit dem Methodikteil meines Exposé befasst. Zunächst habe ich FORSH02 zur Fragebogen und Leitfragenkonstruktion gelesen. Man merkt dem Heft an, dass es für das Methodenlehre III GP der Psys ist, aber auch gut in meinem Fall nutzbar bzw. generell im Studium, weswegen es auch zu den frei zugänglichen gehört. Da die Resilienz ja in den Bereich der psychometrischen Messverfahren gehört habe ich so gute Ansätze für meine statistischen Verfahren gefunden.  

 

Gestern habe ich bereits begonnen die Forschungsfrage zu straffen. Ich mache das mit einer Post-it Methode. Dabei habe ich alle relevanten Begriffe auf Post-its geschrieben durch Artikel, Fragewörter, Zielgruppe und zentrale Begriffe des Problems ergänzt. Da ich meine Frage straffen und besser Ziel und Fragestellung abstimmen musste, hieß es die alte Frage um unnütze Begriffe, falsche Schwerpunkte befreien und neu zu formulieren.

 

Hier ein kleiner Einblick (ja das nicht lesen können soll an dieser Stelle so)

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Irgendwann in einer kurzen Gedankenpause habe ich dann noch einmal mehr aus gewohnter Routine den OC aufgerufen. Die Erwünschte oder eher gefürchtete Mail war da. Schnell geöffnet, das Feedback überflogen, grob überschlagen, rekapituliert, dass ich heute betont habe kein Luhmann, Talcott oder Tönnies, Marx und Weber mehr mit der Kneifzange anzufassen, all die aufgestaute Wut und Frustration über dieses Modul bei dem Aufwand und Credits nicht im Verhältnis stehen innerlich ausgelebt und dann musste ich doch glatt meine Kinnlade einfangen. Da steht doch glatt ne 1,3 drunter. Die Senioren sind in den Ruhestand geschickt und mein Schiebe-Frust-Modul und ich haben Frieden geschlossen.✔

polli_on_the_go

 

Auch wenn man Vollzeit, derzeit nicht berufstätiger Fernstudierender ist und dieses Forum natürlich das Fernstudierendenleben aufgreift, gehört doch irgendwie ein Ausgleich oder das "Was macht ein Polli, wenn...."

  1.  ...sie einmal nicht studiert
  2. ...sie droht sich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen
  3. ... sie ihre Gedanken zur Thesis strukturieren will
  4. ... wenn sie Gelerntes rekapitulieren will

 

Heute gibt es also ein wenig ein "Hinter den Kulissen von Polli on the go". Dann mal los, auch wenn vielleicht die ein oder andere Überraschung dabei ist.

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Ich bin auf die Idee gekommen, weil die letzte Woche (mit Ausnahme der Tatsache, dass am letzten Montag der Winter eingezogen ist und seine  Mitbewohner bei mir abgeladen hat eigentlich sehr gut widerspiegelt, was mir hilft Freude und Balance im Studium zu bewahren. Das ist natürlich höchst subjektiv und manch einer mag vielleicht auch ein wenig den Kopf schütteln oder sich fragen warum tut sie das. Da möchte ich gerne vorab Hildegunst von Mythenmetz zitieren "Und warum tue ich das? Weil ich es kann."

 

Was mache ich also (1) wenn ich einmal nicht studiere....

Ich denke, dass jeder Fernstudierende irgendeine Form des Ausgleichs und vor allem auch der Gesellschaft mit "realen" Menschen braucht, vor allem, wenn nebenher aus welchen Gründen auch immer nicht noch Beruf etc läuft. Und selbst dann. Neben meinem Studium verbringe ich viel Zeit mit Glaubensbrüdern, befasse mich mit der Bibel und rede mit Menschen darüber. Die Faszination dafür habe ich 2002 im Ausland entdeckt damals jedoch in einer anderen Glaubensrichtung und mich vor zwei Jahren umorientiert. Da ich bereits in der Vergangenheit 2 Jahre als Missionarin und Ehrenamtler im Ausland war, habe ich einfach für mich schon lange Freude daran, ohne mich aufzudrängen mich einfach vernünftig mit anderen zu unterhalten. Heute ist das auch mein Ruhepol und gerade letzte Woche hatten wir hier in der Region einen von 3 Jährlichen Kongressen und das Thema passte eigentlich auch hervorragend zum Fernstudium "Gib nicht auf". In der Woche habe ich feste Tage, die ich tatsächlich Pause vom Studium mache oder halbtags für das Studium verwende, einfach um auch einmal abzuschalten, das kann ich da ganz gut. Das Persisch lernen gehört tatsächlich auch dazu und mindestens einmal im Monat mache ich das ganze auf Englisch. Eine Herausforderung die Spaß macht auch, wenn sich sicherlich nicht jeder freut, wenn man ihm begegnet.  

Ich denke jeder hat da seinen eigenen Ausgleich, der eine macht Sport, der andere liest ein Buch oder gönnt sich Wellness. Ein Tipp, den ich immer gerne meinen Mentees gebe, ist sich etwas zu suchen, wo man nicht Gefahr läuft auch  noch in der Freizeit vom Studium zu reden und auch etwas, wo der Kopf einfach mal die ganzen Formeln und Fachausdrücke komplett ausblenden kann.

 

Was mache ich also (2) wenn ich drohe mich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen

Das Studium neigt sich dem Ende und manchmal hat man dann das Verlangen doch bitte alles auf einmal und sofort zu machen. Ich hatte eigentlich nach einem Semesterplaner gesucht und bin dann auf das Semesternotizbuch von Prof. Heister gestoßen. Mir als sehr guter Prof. in Erinnerung dachte ich, warum eigentlich nicht. Und gerade bin ich dabei die letzten Projekte vernünftig zu planen und vor allem mir die Klausurplanung für Empi aufzustellen und darin einzutragen. Da es vielleicht auch andere interessiert, was es mit diesem Planer auf sich hat, was er beinhaltet und auch, ob der überhaupt fürs Fernstudium geeignet ist und sein Geld wert ist, werde ich dazu in einem seperaten Blog in den nächsten Tagen eine ausführliche Rezension schreiben. Ich habe mich die letzten Tage (Zeit hatte ich ja neben Sozi und krank sein) intensiv damit befasst. 


Aprospros, nachdem ich dachte es wird besser, weil nur noch zwei Hunde in der Nachbarschaft zurückgebellt haben hat das gestern leider noch mal eine Kertwende genommen. Ich mache einfach keine halben Sachen und habe doch gedacht warum nicht ne dicke Bronchitis und Gehörgangsentzündung mitnehmen, ist doch langweilig, wenn man das sich in den Herbstmonaten entgehen lässt. Ablenkung (ich liebe die Gate-Control-Theorie des Schmerzes) findet man dann hervorragend im Exposé überarbeiten und der Thesis.

 

Was mache ich also (3) wenn ich meine Gedanken zur Thesis strukturieren will? Neben einem virtuellen Kistenrücken in der Hauptrechenzentrale meines Körpers gehe ich meist raus. Ich schlendere ein bisschen durch die Stadt oder am Kanal entlang mit meinem Katzenhund (Miaut hat Krallen und geht fast bei Fuß ;) ). Danach bringe ich es auf die eine oder andere Art aufs Papier. Da gerade bei uns in der What's App Gruppe auch das Thema Hausarbeiten ein wenig wie ein Geier über den Köpfen schwebt, habe ich heute das Sinnvolle mit dem Nützlichen verbunden und meine Arbeit einfach begonnen kurz zu strukturieren. Meist merkt man dann, wo genau der Denkfehler lag und hat eine Schablone, um die notwendigen Anmerkungen und Änderungen der Gutachter einzusortieren. Das sieht dann so aus:

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Natürlich steht mittlerweile wesentlich mehr drin, aber man muss ja nicht seine ganzen Ideen im WWW ausbreiten, denn man weiß nie, wer daraus ggf. Nutzen zieht. Ich war bei der Durchsicht der Anmerkungen auch sehr positiv überrascht, dass ich tatsächlich im Theoretischen Teil gar nichts mehr wirklich ändern muss. Im Moment muss ich noch einmal die Einleitung überarbeiten und Straffen. Die Forschungsfrage etwas vereinfachen und Straffen und die Methodik in ein anderes Verfahren ändern sowie die Datenanalyse konkreter und ausführlicher darstellen. Da werde ich morgen (uhmm wohl eher nachher mit weiter machen). 

 

Und mit der Empi Wiederholungsklausur im Dezember (Hotel und Bus sind gebucht) ist im Moment auch ein Teil der Zeit nur fürs Lernen reserviert. Denn ich glaube, wenn ich eins nicht möchte, dann die Prüfung (Empi und Statistik) mündlich machen. Wobei die wohl nicht so grausig viel ist, wie in Hagen, da wir bei uns nix in SPSS lesen müssen usw. sondern es viel um die Theoretischen Grundlagen, Arithmethische Mittek Signifikanz usw. geht. Dennoch ist es nach all der Zeit (Ich bin 2013 durchgerasselt) eine Menge Stoff, den man noch einmal durchgehen muss. Da stellt sich die Frage was mache ich, (4) wenn ich Gelerntes rekapitulieren will.

Ihr seht es oben. Ich werde kreativ (und meine Freunde wissen das), weshalb ich regelmäßig kleine Aufträge bekomme, bei denen ich dann das Gelernte durchgehen kann und an die richtigen Stellen im Kopf schieben kann. Ich habe immer schon so gelernt, dass ich es auf mindestens 2 bis 3 Wegen tun muss. Nur lesen bringt es nicht. Aussprechen und Anhören hat immer null Effekt bei mir gehabt, ich bin da der Kopf Mensch (non-verbal). Ich verknüpfe Wissen tatsächlich entweder mit Musik (Meine Mutter hat meine Lateinvokabellernphasen am Klavier gehasst, denn ich konnte da über Stunden die gleiche Tonleiter spielen) oder ich mache etwas was ich gerade vor mir her machen kann, wie Stricken und Häkeln und gehe das ganze, wie in einem Dialog, als würde ich es jemandem erklären oder erzählen im Kopf durch, erzähle es mir quasi selbst.

 

Das ist so ein bisschen wie, man hat ein Riesenbuffet, möchte doch von allem probieren. Problem nur, wenn man zu schnell isst, ist man vollgestopft, satt und hat Bauchweh. Übertreibt man es, hat das meist den Effekt, dass man sich sein Essen noch mal durch den Kopf gehen lässt und alles war für die Katz. Plant man aber ausreichend Zeit ein, verdaut genießt und fühlt nach, sind vielleicht die Portionen kleiner, aber ich bin mir sicher am Ende hat man das meiste raus holen können und weiß noch, was man gegessen hat. So ist das bei mir mit dem Lernen. Mache ich Bulimielernen bringt das rundheraus gar nichts denn ich kann zehn Minuten später schon nicht mehr sagen, was ich überhaupt gelesen habe. 

 

Die Dritte Aspekt ist bei mir immer, dass ich manche Aspekte in Grafiken lernen muss. Bilder kann ich im Kopf immer wieder aufrufen. Das geht von Mindmaps über anschauliche Grafiken, die man ggf. auch in der Klausur braucht etc. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das für mich auch für das Studium drin hatte. Für die Krankenpflege Ausbildung und Weiterbildung hatte ich etwas anders gelernt, weil es einfach eine ganz andere Menge an Stoff und Themenspektra ist.

 

Naja, ich glaube das ist wohl vorerst genug "Hinter den Kulissen von Polli". Mir ist noch etwas wichtig, ich möchte keine religiöse Diskussion anstoßen, jeder Mensch muss sich für seinen Weg entscheiden und das ist gut so. 

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So es ist vollbracht. Ich habe Soziologie so weit fertig. Morgen oder besser wohl nachher werde ich noch etwas Finetuning machen,  ich muss noch ein paar Quellen sauber einpflegen und von ein paar Aussagen noch Quellen überhaupt einpflegen,  aber mit Jabref bzw. Bibtex ist das schnell gemacht.

 

Gestern und Vorgestern haben mein Rechner und  ich massiven Diskussionsbedarf gehabt, da erst anscheinend die über Texmaker verfügbaren Zeilen bei Bibtex Verwaltung auf 999 Zeilen beschränkt sind und zugleich Jabref meinen PC in die Knie zwingt weil das Programm sich einfach nur vom Datenträger nährt. Ich habe  aber auch keine große Lust mich in ein neues einzufuchsen, zumal ich das meiste ohnehin direkt als BibTex mache. 

 

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken mir vor allem wegen und während der Thesis einen zweiten Laptop zuzulegen. Keinen neuen, sondern refurbished mit entsprechender Grantie und Herstellerüberholung. Ach Ja und Win 7 Pro. Entsprechende Modell von Lenovo, die mir Zusagen und auch über ausreichend Datenspeicher verfügen gibt as ab ca. 130 Euro. Noch ist das aber ein Hirngespinzt ich hoffe ja dass sich das Notebook noch beruhigt. 

 

Jetzt aber zurück zu Soziologie. Ich habe heute die letzten beiden Aufgaben  runtergeschrieben. Die Soziologische Rollentheorie hat mich dann doch noch ein paar Nerven gekostet, bis ich gemerkt habe, ich denke mal wieder zu weit. Anschließend ging es noch darum die Bedeutung der Nachbarschaft anhand einschlägiger soziologischer Theorien darzustellen. Problem nur, ich hatte den zweiten Satzteil erst überlesen und stand mir dann selbst im Weg. Soziale Gruppe oder doch soziale Netzwerke, warum nicht beides, vielleicht doch das Konzept der sozialen Ungleichheiten oder gesellschaftliche Reproduktionsstörungen und was ist wenn alle gemeint sind und wie übertrage ich das jetzt, um die Bedeutung der Nachbarschaften hervorzuheben, befinde ich mich doch nicht in Ansätzen  Städtesoziologie sondern Gesundheitssoziologie. Irgendwann haben mich dann mal wieder die Worte einer  Studienkollegin mit dem Inhalt "Keep it simpel, 4 gewinnt, heißt das" erreicht. Und eine halbe Stunde später war es dann auch geschafft. 

 

Zuletzt ging es noch daran eine 20 "Seitige" Präsentation zu erstellen und da hat dann der Perfektionismus zugeschlagen. Und während ich so dabei war, habe ich den Fehler gemacht auf mein Handy zu schauen und unter den 60 neuen Gruppennachrichten eine an mich gerichtete zu finden "Polli, wie machst du das eigentlich mit der Bezugnahme auf die Folien im Text". Wie jetzt, war die Präsi nicht nur einfach extra.  Aufgabe rausgekramt und oberhalb der Aufgabenstellung doch  glatt diesen unheilvollen Nebensatz gefunden.  Naja also die Arbeit etwas umstrukturieren. Anstelle auf Intextabbildungen auf Folien  verweisen, wesentliche Elemente extrahieren und an der passenden Stelle die Referenz machen. Dann noch schnell in der Einleitung  darauf hinweisen, dass ergänzendes Anschauungsmaterial zu den textlichen Inhalten in der Präsentation zu finden ist und auch das Problem ist Geschichte.  

 

Während ich grade Korrekturlese und den Feinschliff mache extrahiere ich immer die paar Stichpunkte für die Folien. Ich bin da eher Minimalist und das nicht nur bei fiktiven Fällen, sondern auch realen  Präsentationen. Meiner Meinung wird ein Vortrag nicht deshalb gut, weil ich besonders viel Text in kleiner Schriftgröße auf besonders wenig Folie packe, sondern dadurch dass ich den Vorteagsinhalt so beherrsche und präsentieren kann, dass sich der Zuhörer zur Struktur an den Stichpunkten orientieren kann, den wesentlichen  Sinn erfassen kann, auch wenn er nicht dabei war, ansonsten aber aufmerksam meinem gesprochenen Wort, ergänzt durch die Veranschaulichungen folgen kann und muss. Da ist  es sinnlos ihn damit zu beschäftigen umfangreiche Folien zu lesen, während er mir  zuhören soll. Der Mensch ist nicht für  das Multitasking gemacht,  im Gegenteil Studien der Stressforschung haben belegt, dass allein der Versuch über  einen Zeitraum mehrere Dinge gleichzeitg zu tun das psychische Wohlbefinden und die Gwsundheit negativ beeinflussen kann.

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Soziologie, da geht noch was

Ich sitze immer noch an Soziologie, eigentlich hatte ich es spätestens heute abschicken wollen. ABER ich habe wohl sämtliche Herbstbakterien eingeladen, die es so in der Umgebung gibt. Nachdem es mir gestern noch richtig gut ging, war sie dann Abends mit einem Schlag da, die Grippe. Entsprechend schleppend lief es heute mit der FA, aber ich konnte die nächste Aufgabe abschließen.  Jetzt steht noch die Soziologische Rollentheorie aus mit der Rolle der Senioren in Familiären Strukturen und die Bedeutung der Nachbarschaft, sowie die entsprechende Präsentation (nur als PDF). 

 

Sehr positiv ist, dass im Moment eine Handvoll anderer Studierender meines Studiengangs und innerhalb unserer Whatsapp Gruppe dran sitzt. Es gibt zwei Tutoren, die die Aufgabe aufgeteilt auf die Nachnamen bewerten und im Moment werden wir so langsam entweder alle kleckerweise fertig oder man schickt sich soviel Motivationsglitzer herüber, dass man wieder weitermachen kann. Interessant ist gerade auch, dass eine meiner Mentees auch gerade darin steckt und es ist noch einmal eine ganz andere Erfahrung. Wir reden nicht über Inhalte, aber man versteht den anderen ganz anders, weil man gerade vor dem selben Problem steht.

 

Ich finde die Aufgabe nicht mehr ganz so schlimm, im Grunde macht sie mir auch so viel Spaß, dass der Ehrgeiz das reine bestehen etwas übersteigt. Zumal ich weiß, dass im Anschluss das zeitgleiche Vorbereiten auf die Empi Klausur und das Exposé wartet und irgendwie habe ich gerade so ein wenig Panik, dass ich am Ende vielleicht doch nicht die Kompetenzen habe, die ich glaube zu haben. Was aber auch daran liegt, dass ich einen Großteil aus dem Empi Statistik Block für die Thesis brauche und wenn ich da drauf schauen, obgleich ich das alles schon mal gemacht habe und auch angewandt habe, das Gefühl habe, ich habe von nix ne Ahnung.  Mal sehen, wie das so wird, auch was die Wahl des Statistikprogramms angeht. 

 

Sonst ist hier nichts spektakuläres, man studiert halt so vor sich hin.

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Unboxing XXL

Vorhin habe ich gemeinsam mit dem "Boss" meinen neuen Mitbewohner aufgebaut. 20170926_194726.thumb.jpg.e42e538d54260935b505baff45e748a5.jpg

Ging ganz fix. Denn der Schreibtisch kam schon fast zusammengebaut. Preis Leistungsverhältnis lässt sich nicht schlagen.  Große Arbeitsfäche, zwei Staufächer und eine große Schublade. Auch die Sitzhöhe ist super. Gut verarbeitet auf Metallbeinen für etwas unter 40 Euro inkl. Versand aus Dänemark, da kann man nichts sagen. Und ich habe auch erst mit der Aufbauanleitung geshen, dass er vom Dänischen Bettenlager ist, bestellt hatte ich bei einem Anbieter, der scheinbar Möbelrestposten verkauft, mir aber auch egal.

 

Dann hieß es Wohnungstetris betreiben. Wobei es weniger Tetris war, als dieses Spiel wo man verscheidengroße Autos hat und dann das kleine rote Auto durch die Lücke soll. Nach einer Stunde bin ich fast zufrieden. Perspektivisch muss jetzt noch irgendwann der abgewetzte Kratzbaum ausgetauscht werden und die Fensterbank doch noch bestückt werden. Ich hab einen Platz direkt am Fenster rausgesucht, Blick ins Grüne, aber vor allem nicht auf irgendeine Wand. Das wird mir auch helfen zwischendrin mal achtsame Pausen zu machen. 

Und damit ich das auch tatsächlich tue, ist auch gleich mein Timer an seinen Platz gekommen. 

 

Und bevor aufmerksame Bildbetrachter fragen, ja ich lerne Dari (Persisch wie in Afghanistan gesprochen). Im Moment ruht das aber ein wenig, wenngleich ich schon versuche ein gewisses Level zu halten, da ich es immer wieder in Gesprächen bei Glaubensaktivitäten anwenden kann und darf. Und ich freue mich schon auf die erste Unterhaltung mit meiner Nichte, die zweisprachig Dari und Deutsch aufwächst. Ist übrigens eine schöne Sprache, sehr musisch, auch wenn es einen Kehlkopflaut gib20170926_212631.thumb.jpg.7969ee50812303f3d292975cfe7ba36b.jpgt den ich einfach von der korrekten Ausführung nicht gebacken bekomme, weil es ihn  im deutschen  Sprachgebrauch nicht gibt.

 

Und neben all dem, habe ich wohl den Fehler schlechthin heute gemacht. Ich dachte ich finde Ruhe in der Uni Bib. Dem war alles,  aber nicht so. Es gab im Wesentlichen 5 Problemkategorien:

1. Ausflug von Schulkindern zur Internetnutzung für ein Projekt  (6. Klasse)

2. Underage Erstsemester, die noch nicht wissen, dass die Bib in Ruhebereichen nicht für Social Talk gedacht ist

3. Abriss von Mauern zur Umstrukturierung (Presslufthammer)

4. Klausurphase bzw. Nachschreibtermine (hohes Volumen diskutierfreudiger Lerngruppen)

5. Defekte Belüftung im Lernraum (keine Fenster Hochsommertmeperaturen und Luft wie im Pumakäfig)

 

Ich war alles, aber mit Sicherheit nicht so produktiv wie ich zu Hause gewesen wäre. Aber angesichts der bezahlten Fahrtkosten habe ich mein Fernleihebuch direkt digitalisiert, ein wenig recherchiert und schon Teil 1 von SOZI Korrektur gelesen.

 

Im Moment plane ich auch meine letzten zwei Klausuren und parallel rattert der Kopf ein wenig am Exposé. Mal sehen, ich hoffe ich habe Kilometer 30 jetzt hinter  mir.

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Soziologie, Exposé und ein Schreibtisch

Nachdem ich gestern das Feedback zu meinem Exposé bekommen, ist Soziologie auf einmal herrlich attraktiv. Ich werde noch einiges bearbeiten müssen, hatte das aber auch erwartet. Bei manchen Punkten, war ich eher unfreiwillig in Verfahren reingeschludert, die eher nicht meinem Vorgehen entsprechen sollten und durch unsauberer Formulierung entstanden sind. Auch scheint es so, dass meine "Vision" noch nicht so ganz klar rüber kommt, denn der Vorschlag der Eingrenzung geht wieder etwas weg von dem, was ich möchte. Ich glaube aber,  dass das ein Verständigungsproblem ist, da das eine die Basis für das Andere ist.

 

Besonders das Ziel muss ich mit der Frage noch besser Abstimmen, irgendwie habe ich mir da widersprochen. Auch die Methodik muss ich noch mal überarbeiten und mir Gedanken machen, ob ich jetzt bei Excel inkl. Statistikerweiterungen bleibe, doch noch mal eine Lizenz für SPSS erwerbe (meine ist abgelaufen) oder PAST nehme. PSPP und ich sind nicht so ganz kompatibel, es sei denn es ist optimierter im Vergleich zu vor 4 Jahren. Da ist aber auch einfach das Problem, dass mir das damals meine Informatik Kollegen installiert haben und ich da jetzt nicht mehr drauf zurückgreifen kann und gerade einfach nicht mehr weiß, wie die Installation ging und ich das Syntaxerstellen in PSPP einfach nervig finde bei speziellen Verfahren. Mit R bin ich leider nicht vertraut.

 

Soziologie hingegen wird so langsam. Nur ist es nicht förderlich, wenn man nach der ersten von 5 Aufgabe bereits 1/3 der Seitenanzahl verbraucht hat. Ich habe bis jetzt die Bevölkerungsstruktur der Senioren dargestellt, demografische Entwicklungen aufgezeigt und Gründe für den demografischen Wandel dargelegt sowie begonnen soziale und gesundheitliche Faktoren der Lebenssituation von Senioren herauszuarbeiten.

 

Dabei habe ich dann neue schöne Begriffe kennengelernt wie Kohabitation und Nuptialität aus der Bevölkerungssoziologie und auch die Alterssoziologie hängt dem in nichts nach.

 

Jetzt bleiben noch die Gesellschaftliche Einstellung zum Alter und Frühberentung mit abnehmender Leistungsfähigkeit theoriegeleitet darzulegen, Rollenkonflikte im familiären Setting sowie die Bedeutung der Nachbarschaft darzustellen. Das ganze nach 20 Seiten abgerundet mit einer PPT, hoffe ich bis spätestens Donnerstag wegzuschicken. Eigentlich war heute geplant nur leider habe ich es  geschafft mir die Hornhaut der Augen zu entzünden, was nicht nur äußerst schmerzhaft ist, sondern auch mit eingeschränkter Fähigkeit sich lange auf eine Sache zu konzentrieren. Grund sind wohl Nebenwirkung eines Medikamentes, was eigentlich nen trockenen Mund hätte machen sollen, stattdessen sind es dann trockene Augen geworden.

 

Ansonsten habe ich im Rahmen von schlaflosem Wahnsinn gestern Nacht einen Schreibtisch gekauft. Bin mal gespannt wann der kommt. Er ist recht minimalistisch, aber das wollte ich. Auf dem Foto sah er zumindest gut aus. Wenn er da ist, heißt das aber auch Wohnung etwas umräumen. In einem 1,5 Zimmer Paradies gleicht das Ergänzen von Möbelstücken nämlich Tetris :D. Wenn er dann steht und alles hübsch ist werde ich euch gerne meinen neuen Arbeitsplatz vorstellen.

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Das macht ja doch Spaß...

Während ich jetzt auf die Rückmeldung für das Exposé warte, was erfahrungsgemäß zwischen ein und zwei Wochen aktuell dauert, mache ich dann endlich Sozi. Der Blick auf den Seitenbalken lässt erahnen, dass das normalerweise nicht Teil des letzten Semester ist. Und ja normalerweise gehen Rückmeldungen deutlich schlechter. Beim Exposé zur Thesis ist einfach zu bedenken, dass dies nicht nur von der Erstgutachter mit diskutiert wird, sondern auch der Zweitgutachterin. Auch glaube ich würde ich wahnsinnig werden, wenn es wie im Taubenschlag, schlag auf schlag ging.

 

Naja aber es ist ja nicht so, als hätte ich nichts mehr zu tun. Ich wickle die letzten schriftlichen Aufgaben ab und nachdem ich meine Unlust doch mal bezwungen habe, macht es mir (zumindest aktuell) sogar Spaß. Es wird meine letzte Seniorenzentrierte FA sein und somit auch überschaubar mit den 20 Seiten plus Präsentation.

 

Ansonsten habe ich heute doch einmal gegrinst, als ich meinen Rechner aufräumte und feststellte, dass meine Erste FA und mit der Thesis dann letzte Prüfung, von der selben Person begutachtet werden. Da schließt sich der Kreis :). Nicht so gut läuft es hingegen mit der Nutzungserlaubnis für die Skala in der Thesis. Der betreffende Prof. war erst bis 07.09. automatisch abwesend gemeldet. Als ich nun dachte ich frage einmal vorsichtig nach, kam die Rückmeldung bis mindestens Ende September. Nur gibt es keinen Plan B. Aber ich hoffe, dass sich das bis dann irgendwann alles angelaufen ist eine Erlaubnis vorliegt. Leider gibt es keine Mitautoren, so dass es schwierig ist jemand anderen alternativ zu fragen.

 

So und jetzt heißt es Literatur für SOZI JabRef einpflegen.

 

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----- Zum Umfragelink nach unten scrollen -----

 

Zunächst bin ich gerade recht positiv gestimmt, denn ich habe es nach dem Wälzen von unzähliger Literatur und dem Anpassen meiner Idee, Rechnen, extrahieren und Zusammenstellen geschafft das neue Exposé an meine Gutachterin jetzt unter dem netten Kürzel V2 zu schicken. Der Theorieteil ist noch etwas kantig, aber es darf gerade auch noch ein wenig sein. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. 

Leider habe ich jetzt auch keine Ausrede mehr Soziologie nicht zu machen. Dieses EINE Modul, was vermutlich jeder irgendwo hat und schiebt, bis es nicht mehr geht. Aber was soll es, kann ich doch daran einen Haken machen.

 

In der vergangenen Woche habe ich ich auch an einem Pre-Test für eine Gruppe unserer Psychostudierenden teilgenommen, bei dem es um die Arbeitszufriedenheit in der Stationären Pflege geht. Jetzt ist die Gruppe in die Hauptbefragungsphase eingestiegen und weil in meiner Brust ja auch ein Pflegeherz schlägt, habe ich versprochen es in meinem Blog einfach mal zu posten, da die Gruppe auf einen gewissen Rücklauf angewiesen ist. Also wer gerade mal Lust und Zeit hat...

 

Zitat

Hallo an alle examinierten Pflegekräfte im stationären Bereich,

wir sind drei Studentinnen aus dem Studiengang angewandte Psychologie der Apollon Hochschule Bremen.
Bitte beteiligt euch an unserer Umfrage zu:
"Arbeitszufriedenheit/Work-Life-Balance", die wir im Rahmen einer Gruppenarbeit durchführen.

https://www.soscisurvey.de/Befragung_Arbeitszufriedenheit/

Das Ziel der Umfrage ist, festzustellen, wie es um die Grund-Arbeitszufriedenheit und damit verbundene Work-Life-Balance der Pflegekräfte in stationären Einrichtungen bestellt ist.
Wo können Arbeitgeber ansetzen, Pflegemitarbeiter- und Mitarbeiterinnen "arbeitszufriedener" zu machen und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben in ein Gleichgewicht zu bringen.
Eure Teilnahme ist sehr wichtig für uns, da sie hilft, die Projektarbeit erfolgreich zu gestalten.
Die Teilnahme ist anonym und die Daten werden streng vertraulich behandelt.
Vielen Dank für eure Hilfe!


i. A. L. Starbati

 

 

 

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Von wegen Intelligent...

...da reden alle von der modernen Technik, Fortschritt und was auch immer und ich sitze hier, habe tausende Gedanken für das Exposé wohl-formuliert in meinem Kopf, gefühlt schon auf dem Papier, ich starre auf den Bildschirm und es passiert.....

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..... NICHTS. Da steht kein Buchstabe mehr als vorher. Na Toll. Also kann ich meine Finger für einen Blog nutzen und muss dem PC noch etwas Gehorsam einflößen. Ich hatte leider wieder etwas Ärger mit der Interaktion von Programmen. Es lief zu viel über Java und wenn dann Adobe und Opra sowie Tex auch noch reinkommen, ging hier nichts mehr. Ein Blick in die Hintergrundprozesse zeigte mir, dass eine Menge lief ohne, dass ich den Windowskram, wie Sticky Notes, Cortana und was auch immer, benötige. Dank CCleaner bin ich zumindest da einen großen Teil los. Als ich dann auch alle Treiber aktualisiert hatte lief es wieder (puh). Kurzzeitig hatte ich schon überlegt, meinen Papa zu fragen, ob er seinen alten Windows 2000 Rechner noch hat, um den dann frei von allem Windows Müll einmal abgespeckt nur mit Thesis Sachen zu bestücken (Option halte ich mir offen).

 

Auch hatte ich überlegt JabRef gegen Citavi oder Bibliografix auszutauschen. Citavi hatte ich sogar schon runtergeladen und es würde auch mehr Funktionalität bieten, aber dann habe ich gemerkt, wie sehr ich das Minimalistische von JabRef mag, naja und ich hatte mich ja selber entschieden mit der beta Version eine etwas instabilerer Version zu nutzen. Aber ich hab alles, was ich brauche und möchte heute keine Literaturverwaltung mehr missen.

 

So und da jetzt immer noch nichts wirklich hier am PC passiert ist (HALLOOOOO GEDANKEN BITTE AUF MONITOR AUTOMATISCH TRANSFERIEREN):angry:, habe ich doch glatt feststellen dürfen, dass so was wie Wirtschaftsmathe doch tatsächlich auch nützlich sein kann im späteren Verlauf des Studiums. Für den Aufbau der Arbeit,, hat mich die Abbrecherquote meiner Hochschule interessiert. Ich mag jetzt nicht lange auf das, dann Frag doch nach etc. eingehen, denn so einfach ist das nicht. (Das haben auch schon andere vor mir für die WBH und AKAD festgestellt, wie die grobe Internetrecherche verrät:wink: ). ABER ich habe entdeckt, dass (wenn ich mich nicht ganz doll irre), man über die veröffentlichten Angaben, um ein paar (auch durch Veröffentlichung bekannte) Parameter bereinigt und der Wachstumsrate

 

Endwert - Anfangswert

--------------------------------------- * 100

Anfangswert

 

der Lösung sehr nahe kommen müsste. Zumindest liegt das Ergebnis ziemlich genau  im Rahmen derer an Präsenzhochschulen,  aber weit unter Hagen, die das ja zuletzt 2010 bekanntgaben mit nahezu 70 Prozent Abbrecherquote.

 

Im Rahmen dessen bin ich auch über den aktuellen Bericht des DZHW gestoßen, die in mehreren Phasen eine Erhebung zum Studienabbruch auswerten. Es ist schon interessant sich die Zusammenhänge anzuschauen, wenn man mal davon absieht, dass ein Gros der Unis und FHs wegen, kirchlicher, privater oder sonstiger Trägerschaft bzw. Ausrichtung ausgeschlossen sind, ebenso Fernuniversität(en) und die Fernfachhochschulen, der Grund

 

Zitat

aufgrund der jeweils bestehenden anderen Studienbedingungen, die sich auch auf das Exmatrikulationsverhalten auswirken

 

Ich denke, dass es, ja, Sinn macht so etwas zu trennen. Nur in den Medien, wir es leider nicht so behandelt. Jeder dritte Studierende bricht sein Studium ab, ist die Aussage und man muss sich erst etwas durch die knapp 300 Seiten wühlen, um wirklich zu erfassen, worum es ging und dass die Studie zwar Aussagekraft hat, aber eben nur für den gewählten Bereich und dann auch nur für bestimmte Fächergruppen. Gesundheitswissenschaften z.B. tauchen nur kurz einmal in der Nennung auf und das auch nur an Fachhochschulen, bei Unis finden sie keine Nennung. 

 

Ach so, wen es weiter interessiert. Den Schinken findet man zum Download

Heublein, U.; Ebert, J.; Hutzsch, C.; Isleib, S.; König, R.; Richter, J. ; Woisch, A. (2017). Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit. Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklungen der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen. Hannover: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

 

@Markus Jung das müsste doch dich interessieren (zumindest fand ich genau den Wunsch in einem Kommentar von dir zu einem Zeit online Artikel zu genau der Abbrecherquote, der Fernuni ;) )

 

Naja, aber da sich immer noch keine Worte automatisch auf den Monitor transferiert haben, werde ich jetzt wohl doch noch selber tippen müssen:blink:

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Das Warten hat sich gelohnt, wieder auf Kurs

... was nicht heißt, dass ich jetzt auch geduldiger wäre. Gerade habe ich aber eine Rückmeldung meiner Erstgutachterin bekommen, die den Prozess, den ich gerade durchgemacht habe und welcher zur Themeneingrenzung geführt hat, als positiv bewertet hat. Für alle die, denen vielleicht noch das Exposé bevor steht oder die Denken, sie hätten das Thema tausendprozentig und dann merken es zwackt und drückt doch, hier einmal ein kurzer Auszug, der mir heute einfach in dem Ganzen gut getan hat.

 

Zitat

Es kommt häufiger vor, dass ein Thema/Forschungsfrage im Exposé-Verlauf angepasst werden muss. Deshalb ist es gut und wichtig, dass Sie demgegenüber aufgeschlossen sind und sich nicht an dem "alten" festklammern und die Signale, die mögliche Probleme in der Umsetzbarkeit zeigen, ignorieren. Dadurch wächst das Thema und das ist sehr gut so.

 

Ich bin jetzt sehr glücklich mit dem Thema und habe auch mein Exposé mittlerweile neu strukturiert und denke, dass ich es Freitag und Samstag, dann auch in Worte kleiden kann. Ich hatte vor einigen Wochen ja geschrieben, wie sehr ich mich in ein Thema gedrängt gefühlt hatte und nicht mehr den Eindruck hatte es sei "MEINE" Fragestellung und ich würde nur noch so eine von diesen Arbeiten machen, die gefühlt, wie ein Ei dem anderen gleichen (überspitzt dargestellt). Mit dem Neuarrangieren der Seegel, bin ich mir zumindest jetzt sicher, dass es zwar grundsätzlich Forschung im Obergebiet in Deutschland gibt, es aber zu der spezifischen Eingrenzung mit dem gewählten Instrument bisher keine Publikationen im Deutschen Raum gibt. Nach GB ist das nächste, was ich an Europäischem Einsatz aufgetan habe Italien und dann wären wir auch schon in der Türkei. 

 

Noch muss ich warten, ob ich die Skala wirklich nutzen darf, da sich der Autor noch in Ortsabwesenheit befindet. Ich muss auch sagen ich fand die Anfragen bzgl. Nutzungserlaubnis im Deutschen Raum deutlich leichter. Was vielleicht auch daran liegt, dass es keine formal sinnvolle Bezeichnung meines Studiengangs auf Englisch gibt, also habe ich mir über die "Hauptfächer" (majoring in) ausgeholfen. Und zugleich frage ich mich, ob ich von jetzt auf gleich mein Englisch verlernt habe, spreche ich es doch recht regelmäßig und lese aktuell auch nur englische Fachliteratur (dem Thema geschuldet) da tauchen dann so tolle Wörter wie:

 

ameliorative, ontogenesis, proffer, delineation, veridical, trajectories

 

Sozialwissenschaften halt und akademisches British English aus dem letzten Jahrtausend :blink::rolleyes::lol:

 

Ich werde mich dem auch direkt wieder zuwenden, möchte heute Abend noch drei Artikel durcharbeiten um mein Fundament gut aufstellen zu können fürs Exposé

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wayne-dyer-quotes-10.jpg.5e13b9a226f2ab401bd762c5a0843c4b.jpgIm Moment verbringe ich viel Zeit mit Warten und Geduld. Gerade ist mal wieder das Warten auf Antwort von der Gutachterin dran.

Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, die Thesisliteratur nach der letzten Kurskorrektur zu sichten und dabei festgestellt, die Forschungsfrage ist für eine Bachelorthesis zu umfangreich. Alleine das Abgrenzen von Konzepten (Studentischer Kohärenzsinn und Resilienz) sowie die dann vernünftige  Definition von Begrifflichkeiten,  wäre eine eigene Arbeit gewesen.

 

Um so mehr ich mich durch die Theorie lese (was bei Resilienz manchmal wie eine Standup Comedy ist, wo man im nächsten Moment nicht weiß, was genau die Intention der Studie ist), habe ich eine wesentlich verfeinerte Linie entwickelt und mittlerweile eine spezifischere und vernünftig operationalisierbare Forchungsfrage auf Basis eines psychometrischen Verfahrens. Dabei war es auch Notwendig den Resilienzbegriff und protektive Faktoren von Konzepten, wie Kohärenz, Mindfulness, Selbstmitgefühl, Selbstwirksamkeit abzugrenzen.

 

Anstelle einer neuen Exposé ,  gab es dann die veränderte Fragestellung und noch einige Überlegungen, wobei es wohl nah an ein Exposé herankommen könnte und nun muss ich  auf Rückmeldung warten.

 

Ich habe mich jetzt weiter eingegrenzt auf einen Teilbereich der Resilienz und eine Skala, die erst über die letzten zwei Jahre für den akademischen Bereich entwickelt wurde.  Vorteile gibt es viele, aber auch Herausforderungen. Eine davon die Übersetzung ins Deutsche, was nicht grundsätzlich ein Problem ist, da ich fließend Englisch spreche auch akademisch, aber dennoch ein Risiko birgt, da auf ein englisches Wort x mögliche Deutsche kommen und ganz schnell dadurch das empfindliche Gleichgewicht der Skala gestört werden kann und die Ergebnisse unspezifisch werden könnten. Daher lese ich mich gerade  noch in die Methode der Zweiwegeübersetzung ein, um dieses Risiko zu Minimieren.

 

Zugleich habe ich begonnen das Pretester Team zusammenzustellen. Zwar habe ich noch kein Kick Off Date möchte diese aber bis dahin soweit heterogen zusammengestellt haben, dass der PreTest auch ein solcher ist und mögliche Probleme rechtzeitig aufdeckt.

Im Rahmen dessen würde ich mich auch freuen, wenn sich jemand hier angesprochen fühlt und nicht an der Apollon ist vielleicht sogar noch (aber absolut nicht zwingend) Englisch auf gehobenem akademischen Niveau hat, am Pretest teilnehmem wollen würde.

 

Als Richtung für einen Zeitraum wäre November/Dezember. Gerne kann ich auch  vorher noch ein paar Fragen per PN beantworten. Ich freue mich, dass ich auch ein paar unserer visuell oder motorisch beeinträchtigten Studierenden für den PreTest gewinnen konnte, um die Barrierefreiheit, die aufgrund des Themas unerlässlich ist, zu prüfen.

 

Ansonsten schlage ich mich ein wenig  mit veränderten Standards rum und den wechselnden Launen in deren Abrufen seitens der Tutoren und bin beruhigt, dass es nicht nur mir so geht, sondern auch in der Prävigruppe auf Whatsapp Thema ist. 

 

Das fängt bei der korrekten Dateibezeichbung an, geht über die korrekte Bezeichnung und Beschriftung von Tabellen, wozu es alleine drei verscheidene Standards je nach Modul und Laune des Tutors gibt und die Antwort der Hochschule auf eine Anfrage unseres Studiengangs seit einiger Zeit ausstehet, bis hin zum Thema Zitation und was denn jetzt bitte die korrekte Anwendung von ff. ist.

 

Es bleibt spannend und wenn auch nervig ist das Totschlagargument auch mitterweile von uns Studierenden "Orientieren Sie sich an den Standards der Studienhefte".  Das ist denke ich aber kein Problem der APOLLON an sich, sondern man merkt eben, dass die Tutoren teilweise aus den unterschiedlichsten Fachgebieten kommen und eben manchmal zusätzlich Dozenten, Dekane, Forschungsleiter an anderen Unis, Hochschulen oder sonstigen Einrichtungen mit wieder anderen Standards sind und oben drein einfach Menschen. 

 

Das mal als Zwischenstand so zwischen Stauanfang und Stauende. Emotional ist es dann doch wohl eher zähfließender Verkehr:lol:

 

 

Ps. Als Hinweis für alle, die auf den Stau uhmmm ich meine Streikbeitrag geantwortet haben. Eure Kommentare sind erhalten und geschätzt ich habe den Beitrag jedoch für die Öffentlichkeit  rausgenommen und ihn auf "intern" (nicht veröffentlicht) gestellt. Danke aber für die Lieben Worte.

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Organisiertes Chaos

So jetzt teste ich dich einfach noch mal,  ob das Handy scrollen mag. Die letzten 6 Prozent des Fernstudiums sind in Arbeit.

In Sozi nehme ich gerade bis zum Urlaubsende (der Tutorin) eine erholsame wartende Haltung ein, während ich die Füße hochlege, Palmen, Strand irgendwo in der Ferne ein Segelboot :blink: Oh muss wohl grade geträumt haben.

 

Nein, das Exposé und der Thesisprozess, hat meine volle Aufmerksamkeit bekommen. Eins von zwei Studienheften, die es, als ich mein Studium begonnen habe, noch nicht gab, habe ich erarbeitet. WIARH02 befasst sich ausschließlich mit Aufbau und Struktur wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten.

 

Auch wenn wir einiges an Checklisten haben, habe ich mir eigene erarbeitet aus dem Material. Noch sind die Überall am Seitenrand.

1502983809316-283464960.thumb.jpg.6937e30067404fabac204d9a8212f45b.jpgNaja fast zumindest. Ich habe für die Thesis ohnehin ein manuell-digitales Schema.  Wichtige Zitate bewahre ich in einem Notizbuch auf und habe sie rausvgeschrieben und mit Bibtexkey versehen um es der Quelle schnell zusortieren zu können. Ich habe festgestellt, dass ich da konzentrierter arbeite als rein am PC und das Durchblättern nach Kategorien, direkt durch verschiedene Vollzitate, den Schreibprozess fördert und man auf einmal Neues entdeckt.

Dort liegt auch schon15029846224681557961078.thumb.jpg.5729d18e0a6280883fd7aee1f59774c2.jpg die Exposé Checkliste. Und der geht es in den nächsten Tagen an den Kragen, denn meine Korrekturleserin erwartet das Ergebnis Sonntag oder Montag. 

Im Nachhinein betrachtet war darüber hinaus das Liegenlassen und Abstandgewinnen ganz gut, denn so kann ich frisch wieder ans Thema rangehen und hänge, mit der doch sehr veränderten Forschungsfrage, nicht noch dem ersten Exposé nach, sondern werde es neu aufsetzen, aber gute Elemente übernehmen. So ist zumindest der Plan.

 

Gerade bin ich noch auf der Suche nach einer Begriffsdefinition, die aber scheinbar ein Phänomen des deutschen Sprachraums ist, denn auch wenn man eine Übersetzung von Studiengängen des Bereichs nimmt, läuft man mit psycho-social health promotion im engl. schon mal ins "leere" bzw. zumindest in die falsche Richtung.

 

Mal sehen was am Ende dabei rumkommt 

 

polli_on_the_go

Da ich ja eine Weile nicht mehr wirklich was geschrieben habe. Vielleicht ein kurzer Zwischenstand. Beim erneuten Lesen der SOZI Hefte habe ich mich wieder erinnert, warum ich das Modul weggelegt hatte. Es ist sehr einseitig recherchiert geschrieben und beleuchtet immer nur einseitig. Als Bsp. Arbeitslose sind häufiger krank

 

Ja statistisch stimmt das natürlich. Aber wenn man weiter denkt (und das fehlt völlig) dann fragt man sich ob es so ist, wie der Autor darstellt, dass Arbeitslosigkeit den Gesundheitszustand senkt, oder (und so ist eben mein Kopf), dass Menschen aufgrund ihres Gesundheitszustandes arbeitslos werden. Ich empfinde es zB schon unwahrscheinlich, dass sich Adipositas spontan mit der Arbeitslosigkeit einstellt. Und so kursiert noch die Frage in meinem Kopf, wie wäre es wenn man die gesundheitlich beeinträchtigten rausnimmt, die dadurch arbeitslos geworden sind, wie verhält sich der Satz dann zu den Erwerbstätigen.

 

Ansonsten finde ich halt Begriffe, wie Proletariat, Präkariat etc. heute nicht mehr zeitgemäß und reagiere allergisch auf all zu starke Stereotypisierung. ABER wie ich in unserer Prävi Whats APP Gruppe erfahren habe, bin ich noch im Genuss älterer Hefte und scheinbar sind die wohl seit ich sie habe mal überarbeitet worden.

 

Die Unlust an dem Modul schlägt sich auch in der FA Motivation nieder. Wobei da gerade der Urlaub der Tutorin gelegen kommt. Das habe ich eher durch Zufall festgestellt und das ist ein Kuriosum und Zugleich Serviceaspekt an der APOLLON, der mal nervt und zugleich natürlich auch eine gute Einrichtung ist. Wenn ein Tutor im Urlaub ist wird dem Modul automatisch ein anderer Zugeteilt (meist derjenige, der einen anderen Nachnamenbereich betreut). Ist im Studium schon öfter passiert und nicht immer ist das ganz unproblematisch. Dieses Mal hatte ich mit der Tutorin schon Aspekte zu Format etc. abgesprochen und andere Fragen geklärt und da war es dann nervig, bei einer inhaltlichen Fragen zu merken, dass der Button neu besetzt ist (Studierende bekommen darüber in der Regel keine Info, außer bei HA und Thesen). Aber es ließ sich kurz und schnell klären und in der letzten August Woche kann die SOZI Fa rausgehen.

 

In der Zwischenzeit hatte ich auch noch einmal Kontakt mit meiner Gutachterin für die Thesis. Ich werde die Zwischenzeit für die nächste neue Version des Exposés nutzen, so habe ich dann immer auch die Möglichkeit mit etwas Abstand wieder ran zu gehen. 

 

Jo das ist es wohl soweit.

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Gebrauchsanleitung fürs Fernstudium

Ich habe gerade eigentlich was komplett anderes gesucht und da hat Youtube mir ein Video gelistet, was ich nicht kannte. Aber es packt das Studium kurz und knapp in 6 Minuten und was da so der Ablauf ist.

 

Einfach als kleines Kuriosum auf meinem Blog

 

 

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VEMA - Mühe hat sich gelohnt

Ich habe ja schon kurz in einem Kommentar angklingen lassen, dass sich der Kürzungsmarathon gelohnt hat. Im Anschluss an das Feedback hat es noch einen Dialog mit dem Tutor gegeben hinsichtlich des Feedbacks, der sehr konstruktiv war. Besonders positiv fand ich, dass er sehr reflektiert an sich selber herangegangen ist.

Am Ende gab es zwar Abzüge für etwas, was nicht gefordert war, er sich gewünscht hätte, da es aber durch die Korrektur der Punktezahl nicht zu einer Notenanhebung gekommen wäre, auch bei der zweiten Aufgabe nicht, haben wir uns auf ein "Durch konstruktiven Dialog erledigt" geeinigt.

Somit ist es eine 1,3 und ich bin absolut einverstanden und kann mich nicht beklagen. Es hat mich am Ende aber auch beruhigt, dass ich wohl nicht die erste und einzige war mit dem Verständnisproblem der ersten Aufgabe.

 

Auch hat er mich ermutigt mir doch Gedanken über einen Master zu machen. Darüber denke ich tatsächlich nach. Aber das was mich interessiert kann ich nicht machen oder es ist einfach zu teuer (gerade Public Health im Fernstudium oder Epidemiologie haben ihren (durchaus berechtigten) Preis). Oder es ist so, dass ich z.B. bei dem Einzigen der APOLLON Master (der auch deutlich teurer als der GÖ ist) 2 Jahre warten muss bevor ich ihn machen kann. Naja aber es ist ja noch Zeit und eigentlich würde ich gerne einen Master  wenn, dann ohnehin an einer anderen Einrichtung machen. Nicht, weil ich unzufrieden mit der APOLLON bin (ganz im Gegenteil), sondern weil ich persönlich glaube, dass ich persönlich davon profitieren kann. 

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Die letzten 7 Prozent, almost fully loaded

Sie ist endlich weg. Die Fallaufgabe Versorgungsmanagement. Ich muss sagen, ich mag das Modul immer noch, auch wenn ich so ewig gejammert und geschimpft habe. Ich hatte mir einfach viel zusätzliches Wissen angelesen, was es manchmal nicht gerade leichter macht klar kurz und knapp zu strukturieren. Aber was für eine Befreiung auf dem Campus das hier zu sehen

 

 

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Jetzt kann ich das Modul zuklappen und hoffe in den nächsten Tagen irgendwann dort auch den grünen Haken zu finden. Natürlich würde ich mich über eine entsprechende Note freuen, aber am Ende bin ich einfach froh meinen Statusbalken super schnell Wachsen zu sehen und ich würde sagen nicht mehr lange und das Studium ist fully loaded ;D

 

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Fertig --  FIX und FERTIG :blink:

 

Was ein Krampf. Aber ich habe diese schiere Unmöglichkeit der Kürzung auf Sollseitenzahl plus 10 % Gnade nach insgesamt 9 Stunden kürzen hinter mir. Zwischendurch wollte ich TeX verfluchen, weil es manchmal einfach meinte nicht kompillieren zu wollen (das Umwandeln von der TeX Sprache in eine PDF) und weil, doch so ein paar schöne Sonderfunktionen erst einmal gesucht und korrekt eingepflegt werden wollen. Hey aber bis zur Thesis steht dann die (für mich) perfekte Grundstruktur. 

 

Okay----vielleicht. Vermutlich würden 90 Prozent der Hardcore TeXler noch X Fehler oder kann man so machen, aber besser wäre, oder aber das ist doch in der Klasse schon drin, das hast du doppelt, finden. Fakt ist aber im PDF sieht der Tutor das nicht und so lange es funktioniert..

 

Nun aber zu den Rekorden dieser FA

  1. Komplexeste Fallaufgabenstellung für den Seitenzahlbereich seit Beginn des Studiums (hab noch mal nachgeschaut)
  2. FA mit dem Längsten Literaturverzeichnis (5,5 Seiten)
  3. FA mit der extremsten Inhaltsseiten zu Literaturseiten Relation 10:5,5
  4. FA mit dem größten Überhang vor Kürzung (ohne Leerzeilen etc. und nachdem alles eingepflegt und korrekte Befehle eingegeben waren 8,5 Seiten)
  5. Die längste Kürzungszeit vor Einsendung (8 Stunden)
  6. Die meisten Einträge im Literaturverzeichnis

 

Als nächste steht dann Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Entwerfen wir mal ein BGM Konzept für einen Automobilkonzern. Vorteil ist, dass meine Gruppe genau das als Thema im Seminar hatte und ich nur meine Notizen tatsächlich abtippen und mit etwas Theorie ausfüllen muss.

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Sie ist ENDLICH fertig. Naja annähernd. Ich habe die Fallaufgabe zum Versorgungsmanagement soweit textlich fertig. Noch muss ich ein paar Belege sauber einpflegen, hatte irgendwann erst mal geschrieben und jetzt warten noch ein paar Seitenzahlen. Das ist aber schnell gemacht. 

 

Die Aufgabe ist sehr umfangreich gestellt. Sie macht dem Modulnahmen "Versorgungsmanagement und Versorgungsforschung" absolut alle Ehre.  Denn es müssen entweder Untersuchungsdesigns geplant werden (Studientypen, Forschungstechniken, Datenbasen) und in Bezug zu zwei wesentlichen Aspekten des Versorgungsmanagements in der Gesundheitsversorgung gestellt werden oder die aktuelle Studienlagen zu bestimmten Steuerungselementen bzw. Aspekten beleuchtet werden. Darüber hinaus ist die Adressatengruppe nicht vom Fach, was bedeutet, dass "Wissen, Definitionen und Erklärungen zu Theorien, Fachbegriffen und Sachverhalten" immer mit eingebracht werden müssen. Am Ende dreht sich dann noch alles um das Thema Lebensqualität als Messgröße und Illustration.

 

In allen 6 Aufgaben müssen Modelle gegenübergestellt und Vor- und Nachteile dargelegt werden sowie Begründungen erbracht werden. Ebenso ist eine Synapse von Studien zu einem Themenbereich mit dabei. Und wer jetzt denkt dafür habe ich mindestens 20 Seiten....

 

... too good to be true. Oder wer kennt ihn noch den Zoooonck?

 

Naja ich habe genau genommen inklusive Illustration 10 Seiten. Ich habe irgendwann nicht mehr kompilliert, weil es mich wahnsinnig macht schon beim Schreiben zu kürzen oder das Übel zu sehen. Knackige Formulierungen kommen mir meist ohnehin erst beim Korrekturlesen.

 

ABER vor so einer Aufgabe stand ich auch noch nicht. Ich habe schon "nur" die Fragen beantwortet und mich auch teilweise schon Eingeschränkt. ABER der UMFANG dieser Aufgabe übertrifft bei Weitem die Vorgabe von 10 Seiten (plus 10% Gnadenplatz). Aktuell stehe ich bei 20,5 Seiten. Mal sehen was wie und wo ich kürzen oder geschickt formatieren kann. 

 

Ich habe immer das Problem etwas drüber zu sein, wer kennt das nicht. Aber ich habe auch bei dem Tutor schon mal geschrieben und weiß, wenn der eins nicht mag und dafür Abzüge gibt, dann für Überflüssiges, aber genau so für zu wenig Definitionen für Ahnungslose. Er ist auch noch ausgerechnet Autor der Aufgabe und ich bleibe im Moment bei meiner Einstellung. Ich würde gerne mal seine Bearbeitung auf 10 Seiten sehen ohne Stichpunkte in 1,5 Zeilen mit dem vorgegebenen Seitenrand, Arial 11 pt.

 

Ich glaube ich buche nen Karibikurlaub als Belohnung, wenn ich fertig bin. Einsame Insel und so ...

 

...zumindest mental :lol::lol:

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Mut zu Strg + A -> Entf und Speichern

Manchmal muss man zu drastischen Schritten greifen. Ich habe jetzt so lange bei der VEMA Aufgabe hin und her überlegt und geändert und gemacht und hin und her und doch saß es einfach nicht richtig. Damit meine ich nicht den Stoff, sondern kennt ihr das, wenn man was anzieht und es zwar eigentlich passt aber irgendwas nicht richtig liegt und es einfach unangenehm ist. So in etwa war das. 

 

Man hat jetzt mehrere Möglichkeiten, ich kann so lange rumzuppeln bis es halbwegs sitzt, oder ich ziehe die Jeans noch mal aus und stelle fest nicht die Jeans war das Problem, sondern die Socke, die sich im Hosenbein versteckt hat beim Waschen. 

 

Ob jetzt in meiner FA eine Socke ist weiß ich nicht, aber ich habe vorhin einfach genau die obige Befehlsfolge gewählt. Strg + A -> Entf und dann damit ich es mir nicht in dem Moment noch anders überlege direkt gespeichert. Vorher hatte ich alle Datein, die TeX beim kompiliieren sonst noch so produziert gelöscht. Durch das speichern (anders als z.B. bei Word) wird es unmöglich den Vorgang rückgängig zu machen. Denn die FA war schon recht weit fortgeschritten und da ist die Versuchung groß.

 

Aber wie sagte schon Elayne Boosler

Zitat

I am thankful the most important key in history was invented. It's not the key to your house, your car, your boat, your safety deposit box, your bike lock or your private community. It's the key to order, sanity, and peace of mind. The key is 'Delete.'

 

:lol::thumbup::rolleyes:



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