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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

polli_on_the_go

VESOS01 - Check

Gerade ist die VESO Note (Evaluationsmethoden) reingeflattert. Es galt auf Basis eines HTA Berichts für einen Workshop bei einer Krankenkasse eine max. 20 "Seitige" Präsentation zu erstellen sowie ein Handout über die Notizfunktion im PPT, dass nicht nur für solche Mitarbeiter nachvollziehbar sein sollte die nicht am Workshop teilnehmen konnten, sondern auch und vor allem für planlose Laien. Und glaubt mir das kann dann schon mal eine Herausforderung werden, da viele Fachbegriffe, immer kurz und knapp erläutert oder mit Beispielen hinterlegt werden "müssen".

 

Die Inhalte hatte ich ja schon Kurz in einem anderen Blog beschrieben. Ich bin mit dem Resultat MEHR als zufrieden und musste angesichts der Mail des Tutors etwas lachen. "Leider haben Sie eine Teilaufgabe falsch beantwortet, daher ist es 'nur' eine 1,3". Aktuell habe ich nur eine Vermutung welche Aufgabe das war. Die hatte ich auch einmal umgeschrieben, weil ich es vermutet hatte. Es war aber wohl auch keine der großen Aufgaben, denn sonst wäre die Note schlechter denn das bedeutet einen Gesamtabzug von irgendwo zwischen 4,5 und 9 Punkten. Und wer sich wundert. Der Tutor hat vergessen den Feedbackbogen anzuhängen mit der detaillierte Auskunft.

 

Also der nächste Haken ist dann da. 

 

Diese Woche werde ich weniger schaffen. Wir haben Dienstwoche und da bin ich von heute bis Samstag gut eingebunden. Aber auch das braucht es. Dann steht ja auch noch das Exposé wieder an. Für die Thesis hat sich dann auch die Frage geklärt, wann der Pre-Test gemacht werden darf, was meinen Zeitplan nicht gerade entspannt. Die Gutachterin hatte da etwas anderes im Kopf, als es tatsächlich von der Hochschule auch ist und so wird die Zeit von 8 Wochen etwas knapper, als ohnehin schon.  Aber rekrutieren dafür kann ich ja schon mal vorher ;) nur weiß ich noch nicht wann es startet. Näheres dazu ein anderes mal.

polli_on_the_go

... ich hatte eigentlich kein Abo auf 14-tägige Erinnerungen auf dem Postweg abgeschlossen, das mich konstant daran erinnert, wie gut es sich liest und welche Vorteile ich habe.  Und so langsam nervt so etwas. Natürlich kann ich jetzt eine EMail Schreiben (und werde es wohl auch müssen), um diese Papierflut abzustellen. Ich weiß schon, warum ich sonst, wenn ich mir was bei ILS, SGD, AKAD etc. anschauen wollte, die den Zugang zu ihren umfangreichen Informationen oder genaueren Einblicken zu Kosten durch die zwingende Eingabe von Adresse und EMail blockieren, nur fakemäßig ausfülle. Musterstadt muss inzwischen gepflastert sein.

 

Naja, aber für die Stipendiensache, denn ein Master kommt nunmal in den AKAD Bereichen theoretisch in Frage, musste ich ja schon genaue Angaben machen. Ich glaube vor fünf oder sechs Jahren wurde das hier schon mal diskutiert von daher, soll das keine neue Diskussionsgrundlage sein. Bin einfach nur genervt und reagiere absolut allergisch auf dieses hartnäckige Werben.

 

Ansonsten stecke ich noch im Modul Versorgungsforschung und auch, wenn ich mich auf das Modul gefreut habe, das aktuelle Hefte hat, bin ich da leider mittlerweile auch ernüchtert. Inhaltlich werden die Themen gut und meist aktuell oder auf meine Profession (Pflege) bezogen auch korrekt dargestellt und die Fehler sind eher Kleinigkeiten über die man hinwegsehen kann, wenn man nicht gerade auf Berufspolitische Korrektheit achtet und die ist mir egal. Was wirklich besonders an dem Heft dieser Autorin nervt ist der Schreibstil. Es ist eine gewisse Redundanz dar, die sich mir nicht erschließt. Es ist über Kapitel und Unterkapitel immer wieder ein leicht mechanischen wiederholen einer bestimmten Aussage in nahezu gleichem Wortlaut. Was mich aber qualitativ WIRKLICH stört ist das nahezu vollständige Fehlen von Quellen und die, die da sind sind nur zu irgendwelchen Verbänden, die mal angegeben werden. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt in unseren Studenheften und würde ich das als FA einreichen wäre ich durchgefallen. Auch lese ich eben in den Quellen gerne auch bestimmte Dinge nach. Das kann ich leider nicht. Und Versorgungsforschung also der große Bereiche Managed Care mit DMP-Programmen, Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung und weitere Modelle ist nun mal nicht ganz unerheblich. 

 

Ich hoffe das nächste Heft wird besser. Ich hätte mehr erwartet. Und daher fällt das Fazit nicht gut aus.  

polli_on_the_go

Thema steht ENDLICH ....

Mit Version Nummer vier der Forschungsfrage und einem Umwurf der Vorthemen und Richtungen steht nun das Thema. Ich habe heute Bescheid bekommen, dass Erst- und Zweitgutachterin weitestgehend einverstanden sind. Und das weitestgehend?

Das war (muss ich fairerweise sagen) etwas einkalkuliert, weil ich einfach auch mal schauen wollte, in wie weit ich die Gutachter richtig einschätzen kann. Somit weder überraschend noch eine Katastrophe, sondern eine bereits bedachte Herausforderung. Ich muss sagen, da bestätigt sich meine Meinung über die wertvolle Zeit des Exposés, durch die man nicht durch hetzten sollte, sondern für die man sich die Zeit nehmen sollte die es dauert. So schwer das für den allgemeinen Fernstudenten mit chronisch fortschreitender Ungedulditis sein mag.

 

Heute war ich recht lange in der Uni Bib in Essen und habe mich mit dem Bib Scanner angefreundet (oder auch nicht). So toll die Technik ist, hat mich die Art des Scanners, dasngrelle Licht und das Eigenleben dieses Dings bei der Seitenbemessung oder die Reaktion auf kleine Luftzüge teilweise schier in den Wahnsinn getrieben. Da mein Thema aber nun Elemente psychometrischer Testverfahren enthält, kann sich der ein oder andere Psychologiestudent sicherlich in meinen Schockzustand hineinversetzen bei der Dicke der Schinken, wo dann fünf Seiten von gebraucht werden. 

 

Auch wenn ich letzte Woche noch Gift und Galle gespuckt habe, weil ich absolut nicht noch ein Ding für Studierende machen wollte, habe ich mich jetzt damit angefreundet, aber eine Variante gewählt, wo ich zumindest jetzt  noch das Gefühl habe, dass es nicht noch so ein Ding für Studierende ist. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. Bevor ich aber in die Tiefen des Exposés einsteige werde ich noch einige Literatur einzupflegen haben und meine Zitatliste aktualisieren. In JabRef kann ich den einzelnen Belegen eher weniger Zitate zusortieren und so arbeite ich noch mit einer anderen Liste.

 

Und weil ich ja nicht in VWL schon intensiv Managed Care betrachtet habe mache ich davon jetzt auch noch mal was in Versorgungsforschung. Es ist eine der letzten FAs und in meinem blauen Unibalken habe ich jetzt 90 % nahezu erreicht und wird mit rasenden Schritten voranschreiten, sobald die Noten zu den eingereichten FAs da sind. 

 

 

polli_on_the_go

Da ich ja des öfteren etwas spitz das Thema aufgreife, ist es glaube ich einmal des Missverständnis wegen wichtig, das Thema aufzugreifen und zu klären, damit es nicht an anderen Stellen zu weiteren Missverständnissen bzw. Fehleinschätzungen führt. Was ist das, was mich stört und was ich etwas "abwerte" und was ist das, was eben nicht damit gemeint ist.

 

In der Zeit in der ich an der APOLLON bi,n habe ich, da ich auch einmal auf dem OC sehr aktiv war und später als Mentorin öfter mit verschiedenen Studierenden zu tun gehabt, die besonders zu Beginn des Studiums oder auch im Verlauf Rat gesucht haben. Ich bin um Fallaufgabenlösungen ebenso angeschrieben worden, wie mit der häufigen Frage, ob es wirklich notwendig ist die Studienhefte zu lesen, wenn man doch für eine Fallaufgabe oftmals, um zu Bestehen nur einen Bruchteil braucht. Ich habe Diskussionen unter Studierenden erlebt, in denen sich Lager eins wünschte die Fallaufgaben würden versetzt geschickt werden z.B. nach Lösen der EAs und andere die es für Quatsch halten, da man das was in den Heften steht ohnehin erst in der Praxis lernt.

 

Und ich habe dann mit einer dritten Gruppe zu tun gehabt und ich glaube, daher kommt meine manchmal sehr scharfe Meinung und zwar die, die zu Hausarbeitszeiten Fragen geschickt haben oder zu ganz bestimmten Modulen, die z.B. auf BWL oder anderen Ökonomischen Managementinhalten aufbauen und in den FAs nicht weiterkommen und jammern, dass das ja nicht sein kann und was für ein Quatsch das im Studium ist und und und , und bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass die Hefte nicht gelesen waren. Moment mal, wie geht das denn.... und was hat das jetzt nun mit dem Thema fallaufgabenorientiert zu tun?

 

Vielleicht als kurzer Hintergrund für nicht-APOLLIANER. Fallaufgaben sind Prüfungsleistungen, die ähnlich wie Klausuren am Ende eines Moduls eingereicht werden und die überwiegende Prüfungsform darstellen. Auf Basis eines Fallbeispiels werden spezifische Fragen gekoppelt mit dem Modul erarbeitet und beantwortet, teilweise Konzepte entwickelt, Präsentationen geplant oder auch "nur" gerechnet (und selbst das greift zu kurz. Sie haben einen Seitenumfang von 6 bis 20 Seiten und ähneln ein wenig kleinen Hausarbeiten. 

 

Bearbeitet man nun ein Modul und hat die Hefte vor sich liegen ist immer die Frage da, wie gehe ich da am besten ran. Und da kommen wir grob zu den oberen Studierendentypen, die mir begegnet sind und meine Meinung geprägt haben und auch zu den Ansätzen.

 

Eine Möglichkeit ist, dass mich die Fallaufgabe erst einmal nicht interessiert, ich die Hefte stur durchlese markiere, bearbeite, mit Notizen versehe und was auch immer und danach die Fallaufgabe nehme, dann die Hefte noch einmal gezielt danach aufsuche, was Inhalt der Aufgabe ist. Dann gibt es die Möglichkeit es auf zwei Arten fallaufgabenorientiert zu tun. Die eine ist eine, die ich selber auch anwende und gar nicht verurteile. Man liest sich in Ruhe die Fallaufgabe und den Fall durch. Studiert sozusagen zu erst die Aufgabe. Ich mache mir Anmerkungen, hebe mögliche Fragen und Schwerpunkte hervor und schaue mir Kernbegriffe in Fall und Fragen dann. Dann lese ich die Hefte und lege in den Markierungen einen Schwerpunkt bzw. in den Randnotizen fest, so dass ich es für die Aufgabe schnell auffinden kann oder zuordnen kann. Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen. Ich habe mein Studium mit Möglichkeit eins begonnen und bin dann umgestiegen auf fallaufgabenorientiert wie zuletzt beschrieben und erlebe es als effektiv und verstärkend in der Aneignung von Wissen und auch mit Zeitersparnis pro Modul brauche ich so maximal 2-4 Wochen (ohne Klausuren aber mit Beantwortung der FA- wenn ich nicht trödel oder einfach auch einmal keine Lust habe)

 

Aber nun mag man sich wundern, warum ich so spitz oft reagiere, wenn doch jemand sagt er macht es fallaufgabenorientiert. Das liegt an der dritten Gruppe von Studierenden (und bevor sich jemand vielleicht angegriffen fühlt, das ist hier wirklich eine Aussage, die auf persönlichen Erfahrungen beruht aber deswegen trotzdem nicht das gros der Studierenden darstellt und doch hat mich bisher jeder Mentee genau darauf angesprochen, dass ihm das von jemandem empfohlen wurde -- und da kriege ich eben den Kotzreiz). 

Auch diese Gruppe geht fallaufgabenorientiert vor. Es wird die Fallaufgabe gelesen und nach Inhalten studiert und dann wechselt es zu einer Aufgabenorientiertung. Es wird ausschließlich das aus den Heften extrahiert, was für die Beantwortung der FA notwendig ist und im Extremfall (das habe ich auch leider schon erlebt) über die PDF Suchfunktion ohne den Stoff im Zusammenhang zu betrachten die Antworten zu generieren. Und wenn ich mich in meinen spitzen Kommentaren darauf beziehe einen neuen Rekord im schnell Studieren in Kombination mit "fallaufgabenorientiert", dann meine ich diese Gruppe, die wirklich nur einen schnellen Abschluss im Sinn hat bei zugleich minimalem Aufwand (Minimalstudierenden) und ich persönlich einfach glaube, dass das ein grenzwertiges Unterfangen ist. Würde man jetzt Studierenden A (fallaufgabenorientiert, zügig studiert und dabei durch das zielgerichtetet Lesen der Hefte mit dem Modulstoff in der Tasche) neben Student B (vielleicht mit der gleichen Note, fallaufgabenorientiert über die Adobe Suchfunktion, ohne den Modulstoff annähernd gelesen zu haben) nebeneinander stellen, dann ist für mich, nach  meinem persönlichen Verständnis, der Abschluss, wenn auch auf dem Papier gleich, eben nicht so sagen wir mal fundiert. Natürlich haben beide Studierende hart gearbeitet und ich sage auch nichts gegen Studierende, die ggf. hohe Praxiserfahrung durch die Module ergänzen, sondern wirklich die, die bewusst diese Möglichkeit zu einem gewissen Grad ausnutzen, die dabei teilweise andere Studierende um Lösungen der FAs bitten, oder sie käuflich erwerben. Für mich persönlich ist der Abschluss qualitativ einfach nicht das gleiche Wert, auch wenn es am Ende vermutlich durch die Notwendigkeit sich Erfahrung in der Praxis anzueignen die wenigsten merken werden. Ein Arbeitgeber hat ja in den seltensten Fällen zwei Studierende der Fernhochschule X aus Studiengang Z. 

 

Ich habe mich aus aktuellem Anlass dazu entschieden dies einmal etwas auszuführen. Denn es ist ja nicht ganz verborgen geblieben, dass @jennys und ich aufgrund meiner Äußerung da kurzfristig eine kleine Entladung hatten und auch da möchte ichhier den Raum nehmen noch etwas zu sagen, was ich auch in dem Kommentar angedeutet habe.

 

Ich habe dich @jennys zu Zeiten deines BA Studiums und der Zeit hier auf FI damals eben nicht als jemanden erlebt, der in Gruppe drei gehört. Man hat damals immer gesehen, dass du sehr zielgerichtet und vor allem diszipliniert an die Aufgaben gegangen bist. Und wenn man das eben macht, dann ist auch ein zügiges Studium möglich, dass an Wertigkeit genau so ist, wie es nach Curriculum vorgesehen ist. Und so habe ich dich damals erlebt, in Fragen auf anderen Plattformen erlebt, denn auch du hast mir ja schon mal mit Rat gerade in den ökonomischen Modulen zur Seite gestanden. Das kann nicht, wer die Inhalte nicht liest. Und genau da unterscheidet sich die Spreu vom Weizen. Wir sind vielleicht öfters wie Feuer und Wasser und haben vielleicht beide unsere empfindlichen Themen, aber und das meine ich wirklich ernst, ohne dich je bewusst persönlich getroffen zu haben habe ich deinen Ehrgeiz geschätzt.

 

Ich hoffe, das bringt etwas Klarheit, sollte sich jemand irgendwie gefragt haben, was meint "die" eigentlich.

 

 

polli_on_the_go

Wer kennt das nicht, die Hefte sind gelesen. Im Idealfall auch vollständig und nicht nur Fallaufgabenorientiert, um nur schnell von einem Modul in das nächste zu Hüpfen und den neuen Rekord im schnellsten Studium aufzustellen. Dann nimmt man sich die FA und denkt. Ach das wird ja chillig, sind ja nur 20 Folien und ein wenig Inhalt im Notizfeld. 

So in etwa bin ich an die FA Evaluationsmethoden ran gegangen. Ich sage euch der Term "Beschreiben Sie kurz" bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn Kurz ist nicht gleich kurz und schon gar nicht "nur" 20 Folien. Interessant ist auch, wenn auf kurz 30 der 100 Punkte fallen oder kurz den Prozess der Systematischen Literaturrecherche umfasst. Ach ja Kurz umfasst nicht Stichpunkte, sondern vollständige Sätze.

 

Und eins noch kurz ist definitiv nicht chillig. Auch am Ende meines Studiums tappe ich immer  noch mal wieder in Falle und werfe mir so meinen eigenen Zeitplan über den Haufen. Aber ich entwickele auch weiterhin Freude daran mit TeX und JabRef zu arbeiten. Da nach Rücksprache mit dem Tutor bitte eine pdf gewünscht ist, die Notizfelder aber mal eben kurz nur unwesentlich bei den Antworten überschritten werden, es sei denn man würde Schriftgröße 4 nehmen, habe ich das Ganze kurzerhand auf meine Laienart mit LaTeX gemacht (bzw. bin noch im Endspurt). Folie erstellt (naja Grafik erstellt) an entsprechender Stelle eingebunden und Text dahin wo das Notizfeld wäre. Optisch nicht schlecht und man lernt auch gleich wie man die Gleitumgebung (da in dem Fall notwendig) ausstellt. Ich merke, dass ich schon gar nicht mehr groß über die gebräuchlichsten Befehle nachdenke. Nur manchmal da kommt noch ein verzweifeltes HILFE, wenn ich mal wieder vergesse, dass manche Zeichen in TeX anders belegt sind und ich sie deshalb nicht einfach verwenden kann. Ich bin immer noch begeistert, auch wenn es mich immer noch irritiert, dass ich gefühlt 1/3 mehr an Text in ein Dokument einpflegen kann. Ich habe zuerst gedacht, dass die Schriftgröße falsch ist und habe mir je eine Seite Ausgedruckt und die übereinander gelegt, um festzustellen, dass mich mein Auge offensichtlich wohl täuscht :4_joy:

 

So jetzt werde ich mal weiter eben kurz Randomisierte Kontrollierte Studien für Laien erläutern und kurz einen Evaluationsprozess für die Einführung einer Maßnahme planen. Kurz eben

 

polli_on_the_go

Frust hoch 10 x 99 zum Quadrat

Eigentlich fehlen mir die Worte. Uneigentlich auch. Der erste Thesisfrust ist da und dabei ist noch nicht mal die erste Seite geschrieben. 

 

"Wasch mich, aber mach mich  nicht Nass." Das beschreibt aktuell das Dilemma in dem ich mich befinde zwischen dem was ich nicht nur interessant finde. Es ist gerade leider auch nicht passend es hier zu schreiben. Das werde ich mir für nach der Thesis aufheben. 

 

Ich weiß auch bald nicht mehr, wie ich noch neue Forschungsfragen formulieren soll, die am Ende die Hochschule befriedigen und mich auch zur Bearbeitung motivieren. Wissenschaft ist nicht immer leicht, aber ich wollte deswegen eine empirische Arbeit machen, weil ich Freude daran habe, auch kritische oder Grenzthemen zu beleuchten und sie mit Daten zu untermauern. Und alles in mir sträubt sich vollkommen gegen noch eine Handlungsempfehlung für Studierende. Das ist einfach nicht der Ansatz den ich verfolgen möchte, weil es nichts mehr mit dem zu tun hat, wie sich die Grundthematik entwickelt hat. Wenn die Zweitgutachterin ein ganzes Buch zum Stressmanagement im Fernstudium geschrieben hat, welchen Sinn macht es bitte wieder genau da hin gucken zu müssen und eine Handlungsempfehlung dazu zu machen. In meinen Augen keinen. 

 

Als gerade wieder ein "das geht nicht" kam muss ich sagen, hätte ich am liebsten mein Exposé und sonst was sonst wo hin gepfeffert. Ich mag grade einfach nicht mehr. Dann mache ich eben doch eine Pepsi Studie und alle sind glücklich nur ich nicht, weil das nicht mein Anspruch an Wissenschaft ist und auch nicht der, den ich im Studium über viele Module vermittelt bekommen habe.

polli_on_the_go

Ich hatte zwar gerade ein wirklich gutes Telefonat mit meiner Erstgutachterin (die Chemie stimmt), aber ich weiß gerade nicht so ganz, was ich jetzt am geschicktesten daraus mache. 

 

Das Problem ist nicht einmal, dass es keine Ideen gibt, sondern dass ziemlich genau schon jetzt ein wenig das eingetroffen ist, was ich als Nachteil in einem Vorblog zur Eingrenzung geschrieben habe:blink::thumbdown:. Ich muss jetzt irgendwie die Waage finden zwischen anscheinend irgendwem mit meiner Forschungsfrage etwas auf die Füße getreten zu sein und meinem persönlichen Gewissen, ab wann ich das Gefühl habe, dass es eine "Gefälligkeitsarbeit" wird und ich möglicherweise Gesichtspunkte oder Kritik außen vor lassen würde, die aber eigentlich in den Gesamtzusammenhang gehören, finden:confused:. Es ist eine Gratwanderung. Die Erstgutachterin und ich haben heute intensiv überlegt, wie wir den Fokus so ändern können, dass wir die Zweitgutachterin mit ins Boot bekommen, ohne irgendwem auf die Zehen zu treten. 


Das erinnert mich gerade an eine andere Studie, die ich einmal gemacht habe. War ein wenig ein Déjà vu. Interessant ist, dass es eben die jetzige Zweitgutachterin und eine weitere Dekanin der Hochschule war, die mich und meine Studienpartnerin für diese hochschulexterne Arbeit ermutigt haben, uns von Gegenwehr und Kritik nicht entmutigen zu lassen. Das soll jetzt aber auch  nicht falsch herüber kommen. Denn ich kann die Hintergründe, die zu diesem "Schnupfen" im Hinblick auf meine aktuelle Forschungsfrage durchaus nachvollziehen. Wäre in all dem nicht dieser kleine Gnom, der schon jetzt auf der Schulter sitzt und flüstert "Das kann ja nix werden, wenn es jetzt schon so anfängt, denk dran, die benoten dich" aber gut dass ich nen Knüppel gegen diesen Gnom habe und wenn der nicht erhebliche Prügel kassieren möchte, sollte er sich doch bitte freiwillig vom Acker machen.:sneaky2:

polli_on_the_go

Soo, ich habe heute einen Literaturtag in der UniBib Essen eingelegt und es auch nicht vom Rechercherechner weggeschafft. Wie super es da doch ist, den Uniservice nutzen zu können und einfach in Primo den Bestellbutton zu drücken und dann 10 Meter weiter eine Stunde später im Regal die Literatur zu finden, die nicht digitalisiert ist.

Da das Fernstudium ja eine nicht so unerhebliche Rolle in meiner Thesis spielen wird (das nächste Gespräch mit der Betreuerin zur weiteren Eingrenzung der Forschungsfrage und Abgleich mit Vorschlägen von ihr und der Zweitgutachterin (die stimmen sich immer direkt ab) findet nächste Woche statt).

 

Soooo und nun zu euch, da bin ich über ein Buch gestolpert mit folgenden Aussagen (ich löse die Quelle noch vollständig mit den üblichen Zitierrichtlinien auf, es ist nicht meinem Kopf entsprungen, aber da wäre ja der Spaß weg. Ach und mal nicht google einfach mal raten, von wann oder sagen, wo er sich wiederfindet. 

 

Zitat

Vor- und Nachteile

Folgende Charakteristika des Fernstudiums haben sich als Vorteile erwiesen:

  • Die Fernstudenten werden infolge der Bearbeitung von regelmäßigen gestellen Aufgaben in hohem Maße aktiviert
  • Das Fernstudium bietet Gelegenheit zum vertieften Studium eines Wissensgebiets bis zu seiner vollkommenen Beherrschung, denn jeder Student muss den gesamten Lehrgang durcharbeiten
  • Das Studium wird insofern individualisiert, als die Studenten das Fernstudium in einem vorgegebenen Rahmen nach Belieben beginnen, beenden, beschleunigen oder verlangsamen können
  • [...]
  • Die Kosten des Fernstudiums sind vergleichsweise gering
  • Das Fernstudium ermöglicht den Einzelunterricht; der Student ist einem Dozenten zugeordnet, der zugleich Tutorenfunktionen wahrnehmen kann

 

Zugleich stellten sich folgende Nachteile heraus:

  • Das Lehrsystem wird relativ unflexibel, sobald es sich durch Routine verfestigt hat
  • [...]
  • Die Universitäten sind zu ängstlich und zögern, ein unkonventionelles Lehrsystem wie das Fernstudium voll anzuerkennen
  • Die Studenten haben nicht genügend Gelegenheit zur mündlichen Diskussion mit anderen Kommilitonen und Dozenten
  • Die Studenten müssen während des Lehrgangs unangemessen viel schriftliche Arbeit leisten, um die Aufgaben des Lehrgangs zu bewältigen. 

 

So und hier noch die Schätzfragen!! Fragen, es gibt als Gewinn den Smiley Bonus :D

  1. In wie viel Disziplinen gab es 1967 allein in der DDR die Möglichkeit ein Fernstudium zu absolvieren
  2. Wie viel Prozent der Studierenden in der DDR waren 1967 als Fernstudenten eingeschrieben
  3. Aber wie alt ist das Fernstudium in Deutschland
  4. Seinen wievielten Jahrestag feiert das Fernstudium in den USA

 

So ich bin mal gespannt auf eure Antworten und Kommentare und Löse sowohl die Quelle als auch auch die Antworten am 10.05.2017 um 20 Uhr auf :D. Und macht es nicht, wie die Präsenzler heute, deren Computerbasierte Prüfung ich in der Unibib live mit erlebt habe. Man nehme die Prüfumgebung. Lasse den Studierenden ohne Aufsicht die Prüfung am PC in der Prüfumgebung machen, schalte ihm das Internet ab und lasse ihm sein Handy sowie nachbar PC .... den Rest könnt ihr euch ausmalen. Ich hoffe die Prüfungen der IUBH lassen sich nicht so leicht torpedieren und in Gruppenarbeit bewältigen!

polli_on_the_go

Man kann es schon erahnen. Er hat mich in die Knie gezwungen und K.O. geboxt. Nachdem ich heute nicht mal mehr wusste, wie ich stehen soll bin ich dann doch mal zum Fachpersonal in Weiß gedackelt. Mit einer Ladung Chemie ausgestattet soll ich schauen, dass ich weniger am Computer arbeite. Ich überlasse eurer Phantasie meinen Blick dazu und die folgende Erklärung zum Thema Fernstudium bevorstehende Thesis usw.

 

Ansonsten treibt mich gerade die Tatsache in den Wahnsinn, dass JabRef die doi vom Gesundheitsbericht des Bundes aus 2015 nicht einpflegen kann und Zotero meint, wenn man doch einfach den Herausgeber angibt und die Autoren ignoriert, dann passt das schon. Ich glaube die beiden müssen noch mal in die Schule des wiss. Arbeitens. Der eine für aktive Arbeitsverweigerung und der andere für Schmalspurzitation. Gerade heißt es die gefühlt 40 Autoren per Hand einzugeben. Und irgendwo dazwischen wird es auch sein. Was tut man nicht alles für die Wissenschaftlichkeit und das alles für eine doofe Quelle -- nur leider ist sie unverzichtbar für die Aufgabenlösung, auch wenn ich nur zwei Angaben daraus brauche. Umpf.

 

Werde mal weitermachen.

 

Ach ich hatte noch vergessen. Ich habe heute so herzlich gelacht. Die Postbotin klingelte mit der Info sie habe zwei dicke Umschläge auf meinen Briefkasten gestellt (Auch wenn ich im Haus mit nur Senioren wohne, haben sich solche Infos als "posterhaltungsnotwenig" erwiesen). Da ich auf die Nachsendung von meinen APOLLON Heften wartet ich also runter. In den Händen hielt ich zwei Umschläge. Einen von der AKAD mit dem aktuellen Katalog (man kann ja mal versuchen ein Stipendium zu ergattern) und der zweite mit meinen 3 Studienheften für Motivationsmanagement und Personalmanagement. Ihr dürft jetzt mal raten, welcher Umschlag deutlich schmaler war:blink:

polli_on_the_go

Sind Campus Modulforen Out

Als ich gestern etwas recherchieren wollte, zu einer FA und den Formalien dazu musste ich feststellen, dass die Aktualität der Beiträge des Forums auf 2014 lag. Aus Neugier habe ich dann mal einfach auch das ein oder andere angeschaut. Ich kann mich daran erinnern, dass es im Thesis Modulforum immer wieder mal Angebote zu Thesenthemen gab. Aber auch da ist seit meine ich zwei Jahren wenn nur noch ganz sporadisch Aktivität gewesen. 

 

Und um so mehr ich in die Foren auf dem Online Campus geklickt habe, um so mehr habe ich festgestellt, dass zumindest die für meinen Studiengang freigeschalteten Forum (mit Ausnahme der Dauerbrenner Mathe, BWL, Marketing) eigentlich nicht mehr genutzt werden zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es noch vor einigen Jahren war.

 

Da habe ich mich wirklich mal gefragt, wie es wo anders aussieht und ob die Modulforen einfach out sind. Sich das Campus geschehen auf andere Plattformen verlagert hat, auf die die Uni keiner Moderative Kontrolle hat oder ob Fernstudierende gar nicht mehr so die Notwendigkeit für solche Foren sehen. 

 

Ich erinnere mich aber auch an Unterhaltungen, dass unser OC auch nicht immer so beliebt war, weil er teils etwas unübersichtlich in den Modulforen ist und eine Zeit lang die tutorielle Betreuung nicht so ganz gegeben war. 

 

Naja einfach mal etwas nachdenkliches. Ich selber habe die Foren ja auch weniger benutzt und muss auch sagen es ist nach ca drei Jahren das erste Mal, das ich wieder reingeschaut habe, weil ich eher den direkten Kontakt zu den Modultutoren suche, die mir zugeteilt sind.

 

Naja, das einfach mal so als zwischendurch Blog. Jetzt werden die Evaluationsmethoden auf Folie und Handout gebracht ;)

polli_on_the_go

Bachelor PGM - man hat der sich verändert

Ich habe gedacht ich mach mal einen kurzen Beitrag. Als ich gerade etwas rausgesucht habe, habe ich gesehen, dass sich mein Studiengang doch sehr verändert. Ich würde sagen zum Vorteil und wünschte ich würde ihn erst jetzt studieren, denn jetzt wird die Linie noch mehr erkennbar und die Abgrenzung zu den anderen Studiengängen. 


Die wesentlichen Änderungen einmal im Überblick:

 

Anstelle von :

Grundlagen Recht 4 ECTS

Spezielle Rechtsfragen 4 ECTS

 

Jetzt: Rechtliche Grundlagen 6 ECTS

 

Das Modul Verhaltenswissenschaften und Gesundheit gibt es so nicht mehr aus den Teilmodulen wurden die Module 
1)

Anstelle von :

Empirische Sozialforschung 5 ECTS

Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt)

2)

Anstelle von:

Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie 3 ECTS

Allgemeine Psychologie und Gesundheitspsychologie 4 ECTS

 

Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt)

Gesundheitssoziologie und -psychologie und gesundheitsbezogenes Motivationsmanagement (8 ECTS)   ----> Bei mir war das Motivationsmanagement noch ein Wahlmodul, das ich belegt habe

 

Versorgungsmanagement und Evaluationsmethoden hat jetzt nicht mehr 8 sondern 9 ECTS

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement hat jetzt nicht mehr 5, sonder 6 ECTS

 

Rechnungswesen (intern und extern) ist ersatzlos gestrichen (es hatte 9 ECTS)

 

Neu ist Kooperations- und Netzwerkmanagement mit 5 ECTS (war ein Wahlpflichtmodul bei meiner Einschreibung)

Aus Healthmarketing mit 10 ECTS ist Präventionsmarketing mit 11 ECTS geworden und somit ist es auch fachspezifischer.

 

Die Wahlpflichtfächer sind fast gar nicht mehr, wie es mal war. Da fast alles jetzt fest integriert ist.

Aus Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in neuen Medien ist geworden Digitale Prävention mit und in neuen Medien

 

hinzugekommen sind an Wahloptionen:

Sportmanagement

Ernährungsmanagement

Umwelt und Gesundheit

Psychische Gesundheit und Mental Health

 

Auch bei der Thesis hat sich etwas geändert. Sie umfasst jetzt 12 Credits und man hat eine Woche mehr Bearbeitungszeit in VZ und 2 bei TZ.

 

 

Ich finde, dass es eine deutliche Aufwertung des Studiengangs gegeben hat. Ich bin eben noch der erste Durchlauf und auch ein der ersten, die damals gemeinsam zum Kick Off des Studiengangs begonnen haben. Natürlich denke ich bei drüber schauen, dass es schön gewesen wäre, wäre es bei mir schon so oder so gewesen. Aber anders herum habe ich auch von der damaligen Aufstellung profitiert. Es ist ja oft so, dass sich Studiengänge verändern.  Ich kann auch nicht genau sagen, seit wann es diese Änderungen gibt. Aber da ja auch zukünftig möglicherweise jemand mal über den Blog stolpert und ich mir immer noch vorgenommen habe etwas zu den jeweiligen Modulen zu schreiben, ist es vielleicht doch ein Hinweis, dass eben nicht mehr alle von mir belegten Module Teil des Studiengangs sind.

 

polli_on_the_go

...da müssen wir noch einmal ran. Das ist zwar nicht der Wortlaut jedoch ein gutes Fazit von dem Gespräch. Insgesamt darf auch ich ähnlich wie @paulaken mein Exposé noch einmal eine Generalüberholung unterziehen.


Aktuell ist es so, dass ich in meinem Arbeitseifer es geschafft habe nicht zur zwei Forschungsfragen aufzustellen, sondern auch die Tutorin mit meinem Titel etwas zu verwirren, wobei Titel und Fragestellung zusammenpassten.

 

Mir war aber bewusst, dass noch gefeilt werden muss an dem Thema und ich noch etwas zentralisieren muss. Der grobe Rahmen steht aber. Das Gespräch hatte viele wertvolle Tipps und es war für mich auch positiv, dass dadurch, dass die Tutorin offen darüber war, dass auch sie zunächst, nach Vorschlag durch die Zweitgutachterin hinsichtlich einer Einschränkung auf eine Fernhochschule in der Arbeit, abgeneigt war es aber jetzt befürwortet und sich hat überzeugen lassen.

 

Was ich persönlich nicht mag und wo ich mich auch nicht bisher mit anfreunden kann ist es auf die eigene Hochschule zu beziehen, sprich die APOLLON, aber auch das wurde mir freigestellt, wobei natürlich ein Durchführen an der APOLLON auch Vorteile haben könnte z.B. dass ich die Struktur kenne, die Studierenden viele verschiedene Facetten abbilden, dadurch dass wir in den Studiengängen wirklich komplett verschieden sind. Das hat auch noch einmal die Tutorin betont, die Module bei uns PGMlern und den Gesundheitstouristikern betreut.  Ich persönlich glaube ich fände es aber auch interessant die Fragestellung in der es sich um einen gesundheitswisschenschaftlichen Aspekt dreht auf eine Fernhochschule zu beziehen, die nicht primär im Gesundheitswesen angesiedelt ist mit der frechen Behauptung, dass es Unterschiede in der Sensibilität für die eigene Gesundheit gibt (Naja okay keine Behauptung sondern aus Studien in Präsenzstudiengängen zu erkennen).

 

Spontan kam der Tutorin die EURO-FH in den Sinn als Schwesterhochschule. Ich muss sagen warum auch immer kam mir spontan die IUBH oder AKAD in den Sinn. 

 

Ich muss da noch einmal in mich gehen. Und auch wirklich abwägen. Auch müsste eine andere Fernhochschule auch erst einmal zustimmen, dass ich die Studierenden der Hochschule befragen dürfte und den Mehrwert für die Hochschule deutlich zu machen, was vermutlich ebenso schwierig wäre, wie danach die Studierenden zu mobilisieren sich daran zu beteiligen oder vielleicht in späteren Unterhaltungen vernünftig zu begründen, warum man denn die Thesis nicht einfach über seine eigene Fernhochschule geschrieben hat.

 

******** Zwischenfazit*******************

Gerade merke ich, wie so ein Blog auch beim Aussortieren helfen kann, denn um so mehr ich mir über die Logistik Gedanken mache scheint mir die Einschränkung auf die APOLLON vermutlich am sinnvollsten.:blink:

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Der weitere Fahrplan sieht jetzt erst einmal ein Aussortieren der Forschungsfrage und weitere Zielfokussierung vor. Danach schaut sie noch einmal drüber und erst, wenn wir die Forschungsfrage ausgedünnt und machbar sind wird wieder an das eigentliche Exposé gegangen. Ich empfand das Gespräch als wirklich aufbauend und weiß die Vorgehensweise wirklich zu schätzen. Wir haben als Vorgehensweise auch vereinbart, dass wir so lange intensiv am Exposé arbeiten wie es dauert und notwendig ist. Ich selber schätze diese Zeit sehr (auch wenn ich aus Kontakt mit anderen Studierenden weiß, dass manchmal das Exposé noch mal und noch mal zu überarbeiten die Höchststrafe ist), so ist es mit einer der wertvollsten Aspekte für die Erstellung der Arbeit und da stecke ich dann wirklich lieber intensiv Zeit rein und kann nachher das Gerüst adäquat füllen.

 

Geklärt werden muss jetzt noch, wann bei einer empirischen Arbeit bei uns der Pre-Test gemacht werden darf. Da wollte sich die Tutorin drum kümmern. Sie wusste es nicht mehr, da die letzte Betreuung einer empirischen Arbeit ihrerseits schon eine Weile her ist und sie zuletzt ausschließlich Literaturarbeiten betreut hat. Aber da sind wir ja noch nicht. 

 

 

polli_on_the_go

Unterm Bett, nein im Regal, doch im Umzugskarton vom vorletzen Umzug, nein es muss unterm Schrankbein sein, um die Bodenunebenheiten auszugleichen oder doch auf dem Speicher. Neben dem Computer??? WO UM IST DENN DIESES VERLFLIXTE Studienheft.

 

Vielleicht ist es dem ein oder anderen, der kein reines papierloses Studium macht schon einmal so gegangen. Ich nutze gerne die Studienhefte für Klausurmodule oder wenn die FAs sehr komplex sind. Manchmal mag ich einfach malen und schmieren. Da ich schon vor recht langer Zeit alle Studienhefte habe schicken lassen sind irgendwo zwischen hier und zwei Umzüge sowie ein Urlaub vorher (wo die mit waren) drei Studienhefte weggelaufen. Ich bin mir sicher, dass sie still und heimlich die Flucht ergriffen haben. Das ärgerliche, sie waren komplett bearbeitet, aber dann habe ich sie recht lange weggelegt. Und jetzt, wo man sich doch mal aufrafft zu lernen und die FA zu machen die bittere Erkenntnis, die sind Weg. Wohin ? Naja also wer die Antwort weiß her damit.

 

Aber was macht man dann. Zähneknirschend die PDF runterladen und nehmen? Jemanden anschreiben und Fragen, ob er seine noch braucht? Oder frage ich bei der Hochschule nach......---oh weh aber das kostet bestimmt.

 

Was die APOLLON betrifft so ist das kein Problem. Studienservice anschreiben und auf die nette Antwort warten und schon sind Ersatzhefte kostenfrei auf dem Weg.  Also wenn die Hefte mal wieder in den Süden geflogen sind zumindest an der APOLLON ist man dafür studierendenfreundlich vorbereitet. (Wo anders bestimmt auch, aber das kann ich nicht beurteilen ;) ). So nun aber genug abgelenkt!!! Weiterlesen

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VESoM02 und das Exposé V1

Wirklich schnell nach Einsenden des Exposés hat sich gestern meine Erstgutachterin gemeldet. Und es scheint tatsächlich auch so, dass die Zweitgutachterin schon mehr feststeht, als ich dachte, da sie auch immer mit angeschrieben wird. Aber so soll es da sein. Sie war ja ohnehin die Alternative, wenn die Erstgutachterin abgelehnt hätte.

Wie ja bereits erwähnt ist die erste Version des Exposés erst einmal eine Diskussionsgrundlage. Morgen Telefoniere ich mit ihr und wir loten das Thema noch etwas mehr aus, wobei die grobe Richtung steht. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber es wird ein Thema sein, was deutlich Fernfachochschulen und die FernUni sowie deren Studierenden streift und das heißt auch, wenn es los geht, dürft ihr mitmachen. Thesis zum mitmachen, da muss man doch zuschlagen ;).

Also mal sehen, ich bin durchaus nervös vor dem Telefonat, denn ich habe den Hang in ebensolchen mit einem Blackout nicht mal mehr die Basics statistischer Analysen, methodischen Aufbaus oder Theoretischer Hintergrundliteratur abrufen zu können.

 

Auch habe ich mir ein wenig ein Ei gelegt mit der Wahl meiner Gutachterin, zugleich ist es aber auch Ansporn. Schwerpunkt ihrer Arbeit außerhalb der APOLLON ist u.a. die statistische Datenanalyse. Natürlich sind die meisten damit gut vertraut, wenn sie betreuen, doch jemand, der das dann auch noch beruflich macht, das ist für mich vom Gefühl gerade so, wie mein praktisches Krankenpflegeexamen. Ich wusste es wird eine von drei Stationen, aber ich wusste nicht WER von den Lehrern und Praxisanleitern mich prüfen wird und auch nicht genau wer oder was. Ich bin am Ende der einzigen Station zugeteilt worden, die ich mir von den dreien nicht angeschaut habe, weil meine Freundin bei den einzigen Kandidaten am Vortrag ihre Prüfung hatte. Tja, mangels geeigneten Patienten hatte ich aber dann doch genau da. Aber das ist nicht der Punkt auf den ich hinauswollte. Ich hatte jemanden mit MS (Multiple Sklerose) und als Prüferin dann eben die einzige Lehrerin, die als Fachkrankenschwester für MS lange in einer Facheinrichtung gearbeitet hat und obendrein das Fach auch noch unterrichtet hat. Bestanden habe ich und jeder der schon mal eine Prüfung in der Pflegeausbildung gemacht hat, kennt den Ausdruck "Bitte nach Schule" soll heißen, so wie es idealtypisch und Lehrbuchartig laufen soll in der Praxis aber kaum realisiert wird. Ich sag nur Schutzbrille und Schürze beim entleeren von Dauerkathetern. Sowie Schutzbrille bei der Pflege von infizierten Wunden (Examen war 2011 und seither hat sich sicher einiges geändert).

 

Naja nervös bleibe ich jetzt, aber es ist auch anders.

 

Ansonsten vertreibe ich mir die Zeit gerade mit dem Modul Evaluationsmethoden. Es besteht aus drei Heften und einer Fallaufgabe (20 PPT Folien plus Handouttext in den Notizfeldern nach FA Standards).

 

VESOM01- Gesundheitsökonomische Evaluationen (gar nicht so unspannend aber sehr viel interagierende Fachtermini und die ein oder andere Kalkulation)

EBMAM01 - Evidenzbasierte Medizin (auch gut im Hinblick auf Evidenzhierarchien, Evidenzbewertung etc.)

HTAAM01 . Health Technology Assessment (ein absolut leseunfreundliches Heft, aber das habe ich zum Glück schon bearbeitet).

 

So jetzt wird weiter gemacht.

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Exposé-V1 und LitV Apps

Am Samstag ist es dann passiert, ich habe mich völlig in mein Exposé gefressen, naja nicht wörtlich, aber wir sind richtig dicke oder so. Nein ich konnte es relativ gut schreiben und formulieren. Auch konnte ich die Seitenvorgabe von 6 Seiten einhalten. Natürlich fällt einem immer noch was ein,was vielleicht anders sein könnte.


Und vor allem taucht die Frage auf, ob das überhaupt machbar ist. Vermutlich wie an anderen Hochschulen auch ist es an der APOLLON so, dass je nach Credit Anzahl der Thesis die Wochen im Vollzeit Studium zur Bearbeitung ebenso festgelegt sind, wie eine erhöhte Wochenzahl im Teilzeitstudium.Für meinen Studiengang sind das 8 Wochen bei TZ und 13 Wochen bei VZ. Da ich bereits einmal das Zeitmodel gewechselt habe kommt für mich also nur die Vollzeitvariante in Frage. 8 Wochen 40-60 Seiten und eine empirische Erhebung mittels Fragebogen und Auswertung, um die ich nicht herumkomme, das hatte die Betreuerin schon betont. Wenn man dann den Zeitplan aufstellt überkommt es einen doch recht mulmig und es beschleicht mich der Gedanke, dass ich mich dann mal 8 Wochen vom Leben abmelde. ;)

 

Aber zurück zum Exposé in der ersten Version. Ich bin gerade noch dabei Korrektur zu lesen. Da ich eine nette Studierende bin und es zu erwarten ist, dass es einige Anmerkungen gibt, habe ich die PDF auch noch einmal in Word konvertiert. Auch um zu sehen, was ggf. für die Thesis auf mich zukommt. Da graut es mir schon vor, denn auch wenn der PDF Konverter hochwertig ist, hat er dann gleich mal die Sachen quasi unrein aus der Tex Datei mit ausgelesen (wie auch immer) und so das Literaturverzeichnis verenglischt und so weiter. Auch hat es abstruse Worttrennungen und Leerzeichen. Naja immerhin gibt es da ja schnelle Varianten diese Überflusszeichen zu entfernen.

 

Da ich in nächster Zeit auch die Bib in der Uni Essen für die Literaturrecherche aufsuchen werde und nicht zwangsläufig immer den Laptop dabei haben will und meinen Scanner teste ich gerade Scanner Apps und,was mich sehr positiv überrascht hat auch die ein oder andere Literaturverwaltungsapp für Android, die mit BibTex Format arbeitet und damit auch JabRef kompatibel ist. Ich denke, da werde ich wenn mir danach ist noch einmal ausführlicher berichten, wenn es interessiert.

 

So jetzt noch zu ende Korrektur lesen und dann geht das Exposé raus. Die Wartezeit werde ich mir dann entweder mit Soziologie (ja die habe ich immer noch nicht weg) oder Personalmanagement vertreiben. Auch habe ich zwei Statistic Udacity Kurse belegt, die mir sehr zusagen, da dort insbesondere sehr viel mit Spreadsheets gearbeitet sind. Auch da werde ich mal sehen, ob ich einen kleinen  Blog zu mache.

 

Ach ja und damit ich dann doch noch mal nett @Markus Jung Hinweis der Videoeinbindung anwende hier ein älteres Interview, was er geführt hat. Mit wem? Mit mir ;) . Ich hatte lange überlegt, ob ich das zum Blog vernetze, aber warum eigentlich nicht, denn auch das gehört ja irgendwie zu diesem Studium dazu und berichtet etwas über das Thema Teamarbeit im Fernstudium :D.

 

 

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Gerade habe ich das Sichten meiner Literatur für das Exposé abgeschlossen und zwar DAS Exposé. Im Studium an der APOLLON ist das nicht das erste. Eins ist vor Erstellung des Praktikumsberichts einzureichen und eins für die Hausarbeit. Der Rahmen ist immer der gleiche, egal wie unterschiedlich die Herausforderungen, an die daran anschließenden Dokumente sind. Thema finden, Literatur suchen, Forschungsfrage oder Schwerpunktfrage herausstellen und dann auf 6 Seiten das Wesentlich knapp darstellen inklusive dem Zeitplan für die Bearbeitung. Das Literaturverzeichnis wird zu den Seiten nicht dazu gezählt. Dennoch ist der Raum für eine Thesis knapp bemessen. Nach und nach geht es jetzt darum in den nächsten Wochen die Checkliste zur Thesisanmeldung abzuarbeiten. Wie lange der Prozess dauert hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie schnell die Gutachterin und ich uns komplett einig sind. Im Moment darf die Phase ruhig intensiv sein und auch die ein oder andere Woche dauert. Dann kann ich die Zeit noch nutzen für das ein oder andere, was im Studium noch zu erledigen ist.

Aktuell sind das noch 2 Klausuren (August und September) sowie 7 Fallaufgaben und die Thesis. Ja natürlich könnte ich die auch auf später verschieben, aber warum das nicht so ist, ist eine ganz andere Geschichte. Aber warum nicht die Bewertungszeit damit abgelenkt verbringen noch so die ein oder andere Fallaufgabe zu machen. Über sind da noch

  1. Versorgungsforschung (FA)
  2. Evaluationsmethoden (FA)
  3. Personalmanagement (FA+Klausur)
  4. Motivationsmanagement in Prävention und Gesundheitsförderung (FA) - Wahlmodul
  5. Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie (FA)
  6. Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in neuen Medien (FA) - Wahlmodul

  7. Betriebliches Gesundheitsmanagement (FA)

  8. Empirische Sozialforschung (Klausur) - 2.-Versuch :thumbdown:

 

So nun aber noch einmal zurück zum Thema Route17- Auf gehts zur Thesis

  • Antrag Ausdrucken und Ausfüllen
  • Erklärung Thesen- Abstract Ausdrücken und Ausfüllen
  • Exposé (Die Checkliste)
    • Hat das Thema eine eindeutige Relevanz für das Prüfungsmodul
    • Wurde zur sinnvollen Bearbeitung des Themas eine ausreichende Eingrenzung vorgenommen, um nicht Gefahr zu laufen, das Thema zu oberflächlich zu bearbeiten
    • Gibt es eine zentrale Forschungsfrage und ist die Zielsetzung der Arbeit klar definiert sowie präzise genug ausformuliert
    • Vorstellung der Forschungsmethode zur Beantwortung der Fragestellung inkl. Begründung der Wahl der Forschungsmethode
    • Wird bei einer empirischen Arbeit auf Gütekriterien zur Sicherstellung guter Ergebnisse ein
    • Ist der Aufbau (Inhaltsverzeichnis) in sich schlüssig und ein roter Faden erkennbar
    • Sind Titel, Forschungsfrage, Inhaltsverzeichnis aufeinander abgestimmt und ist eine eindeutige Logik und Stringenz zur Beantwortung der Forschungsfrage erkennbar
    • Einheitliches Anwenden von Zitationsregeln sowie Vollständigkeit des Literaturverzeichnises
    • Sind Begründungen und Behauptungen ausreichen mit Quellen untermauert
    • Konnten alle Kästchen (bzw. hier Kreise) abgehakt werden

 

(Quelle: Checkliste_Exposé 2014, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft).

 

So also auf ans Abarbeiten :D.

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Tatsächlich, das gab es wirklich mal...das Leben vor dem Fernstudium, LANGE vor dem Fernstudium. Kaum zu glauben oder. Ich kann gar nicht mehr sagen wie, aber irgendwann diese Woche bin ich mal über etwas Altes gestolpert aus dem Jahr 2003. Wenn ich zurück denke, hätte ich damals niemals gedacht heute an diesem Punkt zu stehen. Mal eine Ausbildung im Gesundheitssektor gemacht zu haben, geschweige denn mal ein Fernstudium zu machen.

 

Gerade gibt es also einen Inside Polli Blick aus ferner Zeit. Aber warum nicht. Vielleicht habe ich deswegen teilweise auch so komisch Lernstrategien ;) am Besten bitte nie ohne Musik und wir reden hier nicht vom Radio oder MP3.

 

Bis 2003 war ich auf dem Weg Musik zu studieren. Waldhorn um genau zu sein. Ich habe im In- und Ausland in verschiedenen Orchestern ausgeholfen.Zu der Zeit hat man damit auch neben der Schule ein gutes Einkommen gehabt. Wer kennt nicht noch aus der Schule diesen Kinderreim "Das Horn das Horn das ruht sich aus". Naja  ganz so ist es jetzt nicht immer, da ich oft das erste Horn besetzt habe, aber es gab auch die Momente, in denen man nur 10 Minuten Probe und 5 Minuten Konzert hatte, das Stück einen Tag vorher bekommen hat, weil jemand ausgefallen ist und das übliche Honorar bekommen hat, was auch ein Violinist bekommen würde.

 

Da ich ja noch in der allgemeinbildenden Schule gesteckt habe, mussten Klausurvorbereitungen, Klassenarbeiten (das Üben), Hausaufgaben und was auch immer irgendwo zwischen oder während der Orchesterproben (offiziell habe ich in 4 gespielt als festes Mitglied, plus die Aushilfssachen, Unterricht und auch mal üben) passieren. Da ich schon seit der Grundschule gespielt habe (Blockflöte fand ich doof und wie später beim Fernstudium auch, ohne wirklich zu wissen auf was ich mich einlasse habe ich einfach mal gesagt ich spiele Horn --- und ja ich wusste nicht mal was das genau ist außer das Ausmalbild in diesem Notenheft). Und so habe ich seither nie mehr ohne Musik gelernt. Heute fehlt das Klavier in meiner Wohnung. Vielleicht würde es dann mit den Formeln besser klappen. Bei den Latein-Vokabeln hat es auf jeden Fall funktioniert, diese zu lernen während ich Tonleitern hoch und runter gespielt habe. Ansonsten liefen die Stücke, die ich spielen musste (damals noch auf Kassette oder CD) hoch und runter während der Aufgaben und ich habe mir so versucht nicht nur die Hausaufgaben schmackhaft zu machen, sondern auch einfach meine Einsätze zu merken. Denn wenn ich eins bin, dann kein gerne zählender Hornist. Wer hat da schon Spaß dran in der Probe 200 Takte zählen zu müssen und dann reißt der Dirigent im 199. Takt ab und man fängt wieder bei a an und das am besten mehrfach ;). 


Ansonsten gab es während der Proben und Probentage durch 200 Takte Pause in Dauerschleife natürlich auch viel Lernzeit. Aber definitiv keine leise Lernumgebung :). 

 

Doch der Einstieg in den Beitrag zeigt, ich studiere heute nicht Horn, oder habe es gemacht. Das Leben hat dann eine andere Geschichte geschrieben. Und leider damit auch lange einen Teil begraben, als ich einen Traum für die Vernunft aufgegeben habe. Und hier kommt auch die Schleife zum Fernstudium.

 

Vielleicht hast du dein Studium angefangen, weil es das ist, was du wirklich machen willst. Vielleicht ist es aber auch so, dass viele Menschen in deinem Umfeld etwas "sicheres", "berechenbares" für dich wünschen, sie nicht verstehen können warum denn bitte der Studiengang und warum dann auch noch ein Fernstudium- und dann nagt da der Zweifel dieser Parasit. Obwohl ich immer wieder angefragt und gebucht wurde habe ich irgendwann, jung wie ich war aufgehört zu träumen und das war auch der Moment, wo etwas irgendwie in mir eingeschlafen ist. Ich habe nicht aufgehört Horn zu spielen, so wie man vielleicht auch nicht sofort die Anmeldung zurück zieht. Aber ich habe die tiefe Leidenschaft verloren, die mir auch den Spaß nicht genommen hat wenn ich 10 mal 199 Takte zählen musste ohne einen Ton zu spielen und spiele heute nicht mal mehr annäherend so schön vom Klang oder gut von der Technik, wie früher. Und braucht es das nicht auch für ein Fernstudium - Die Leidenschaft, die einen vorantreibt, wenn gerade mal der Stoff langweilig, kompliziert ist oder einen genau das eine Modul mal gar nicht interessiert?

 

In den letzten Wochen, immer, wenn ich mal auf meinen Hornkoffer schaue, merke ich den Funken Leidenschaft, der noch von damals da ist. Und dann kommt auch einmal die Frage, was wäre gewesen wenn.... Ich weiß nicht was, ich könnte jetzt auch ein weiterer arbeitsloser Musiker sein und die Entscheidung bereuen oder ich könnte erfolgreich sein.

 

Vielleicht ist es genau die Frage, die auch die bei der Wahl deines Studiums bewegt. So viele sagen, damit kannst du doch eh nichts anfangen, schau doch der und der und der, denen hat es doch auch nicht gebracht. Vergiss einfach nicht, dass du nicht der bist,von dem sie reden. Du weißt heute noch nicht, was nach dem Studium ist. Vielleicht ist es auch genau das, was dir die Straße zu deinem Traum und dem Beruf, den du dir heute nur in Umrissen vorstellst ebnest. Träume aufgeben nur, weil es nicht die Realitäten der anderen sind, ist schade, denn ein Traum muss nicht zum Albtraum werden.

 

 

So und wenn du dich jetzt fragst, was um himmels Willen ist ein Waldhorn und wie klingt so ein Ding überhaupt.... dann schau einfach mal hier rein

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Der letzte Beitrag und mein Stubenmonster

Da war er, der letzte Beitrag in meinem Blog, wo es um das Thema Exposé ging. Tja und wie das manchmal ist, möchte man noch was dran ändern. Der Versuch war da. In dem Moment aber auch mehr als ein unachtsamer Moment, während mir Arthur entgegengepfeffert wurde. Arthur, wer ist das...Tja das ist das Lieblingsspielzeug einer übergroßen Maus -- Man hatte Langeweile. Und in dem nebenher was machen habe ich es glatt geschafft zwei Mal das falsche zu drücken und weg war er.

 

Naja, ich mache mal eine Kurzzusammenfassung. Ich bin grade beim Exposé für die Thesis und weiß nicht ob ich mich angesichts der Teilweise schlechten Beiträge in Form von Studien freuen soll oder nicht. Freuen, weil zwar der Bereich in Teilen erforscht ist, aber eben so schlecht, dass die erhoffte Forschungslücke noch ein bisschen breiter aufgestellt ist, oder eben nicht, weil die Studienlage so schlecht ausgearbeitet es. Konkret ging es zuletzt um einen Report einer gesetzlichen Krankenkasse, der für mich nicht annähernd die Aussagen auf Basis der gewonnen Daten transparent macht und ohne einen Beleg reine Behauptungen aufstellt und dann im Namen von Studierenden spricht. Grauenvoll.

 

Ansonsten habe ich den gestrigen Tag damit Verbracht mir meine Zielgruppe näher zu definieren bzw. mir überhaupt erst einmal einen Überblick über die Grundgesamtheit zu verschaffen. Das ist auch nicht so leicht aufgrund fehlender valider Daten ab dem Jahr 2014. Das ist die letzte Fernunterrichtsstatistik vom FDL. Das BiBB hat dann leider nur einer sehr sehr schmalen Rücklauf gehabt, so dass die Daten nur schwer verwertbar sind, wenn überhaupt.

 

Ich bin mal gespannt, ob ich vielleicht noch genauere Zahlen bekomme, als das was ich über Websitestudium gestern bei den 11 Fernhochschulen rausgefiltert habe. Bei 3 davon liegen auch noch keine wirklichen Zahlen. Online Plus wird z.B. nur mit 100 Studierenden gehandelt, das kann ich mir aber nur schwer vorstellen. Und von der IST Hochschule für Management und Hochschule für angewandtes Management waren gar keine Zahlen zu extrahieren. Die FU war da wirklich am Transparentesten und genauesten. 

 

Aber das waren ja nur die Fernhochschulen. Dann gibt es ja auch noch die Universitäten und Hochschulen mit angegliederten Fernlernzentren und Abteilungen, Hochschulen und Universitäten mit einigen Studiengängen im Fernstudium, Verbünde etc. mal sehen, irgendwo muss man ja auch die Kirche im Dorf lassen.

 

Heute steht weiter an die Literatur zu sichten und entsprechende Inhalte zu markieren und in JabRef bzw. meine Zitatliste einzupflegen. Morgen werde ich dann schreiben und denke, dass ich bis spätestens zum WE das Exposé raus senden kann. Danach wird es einen Telefontermin mit der Tutorin geben in dem das Exposé seziert wird. Was vielleicht erst mal abschreckend klingt, ist ein wesentlicher Arbeitsschritt. Somit ist das erste Exposé eigentlich auch eher ein Schmierzettel oder Arbeitspapier (zumindest in meinem Fall). Zugleich legt die Zweitgutachterin in der Zeit auf Basis des Themas und Exposés fest, welche möglichen Zweitgutachter in Frage kommen und fragt auch entsprechend an, ob diese Kapazitäten haben. Mir hatte sie konkret schon jemanden zu Beginn des Themas vorgeschlagen mit dem ich sehr einverstanden war. Es ist meine Dekanin, bei der ich auch schon meine Hausarbeit geschrieben hatte.

 

Vielleicht fragt sich noch jemand, wie man an der APOLLON zu seinem Thesisbetreuer kommt und ob die Themenwahl frei ist. Grundsätzlich gibt es da zwei Wege. Zum einen gibt es ein Modulforum, in dem die Tutoren, die befähigt sind Thesen zu begleiten hin und wieder auch Themen einstellen, auf die sich Studierende melden können und dann bei dem Tutor die Arbeit schreiben können. Generell ist die Themenwahl jedoch nur durch die Rahmenbedingungen des Studiengangs vorgeschrieben. Im Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement wird dabei eher ein Gesundheitswissenschaftliches Thema Raum finden. 

Ich habe den zweiten Weg gewählt. Ich hatte eine Grundidee von einem favorisierten Schwerpunkt gehabt. Diesen habe ich dann mit der Liste der Thesenbetreuer abgeglichen, die es auf dem OC gibt. Dort sind jeweils der Name, Kontakt und die Betreuungsschwerpunkte festgehalten. So grenzen sich die Möglichkeiten schon von selber ein. Danach schreibt man den Wunschtutor an mit der Frage, ob für die voraussichtlichen Zeitpunkt, zum Themenkomplex Kapazität besteht und, ob die Betreuung übernommen werden kann. Bei einem Ja beginnt dann die nächste Phase in Richtung Exposé. Bei mir hat das jetzt recht lange gedauert, da meine Wunschtutoren zwischen drin in Mutterschutz war, das passte von meinem persönlichen Zeitplan dann aber gut. Lehnt der Tutor jedoch ab, wegen fehlender Kapazität oder weil das Thema doch nicht in seinen Schwerpunkt passt, fängt das ganze von vorne an. (Bei mir zum Glück nicht der Fall)

 

 

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HRMS02 - abgehakt

So, HRMS02 ist abgehakt. Ich weiß noch nicht, ob ich zufrieden bin oder nicht. Denn es war einfach viel Arbeit. Vielleicht muss ich mich auch noch in manchem an TeX gewöhnen. (Bevor gleich irgendwelche Kommentare hinsichtlich meiner Blog-Rechtschreibung kommen - das ist etwas anderes als eine FA). Ich habe nach 26 Fallaufgaben das erste Mal 2,5 Punkte für Rechtschreibung und Grammatik abgezogen bekommen. Ich kann allerdings auch nicht beurteilen, wie streng die Tutorin in dem Fall war. Aber streng auf jeden Fall. Ich habe gerade  noch einmal zwei unabhängige Dokumentenprüfungen durchlaufen lassen und selber auch noch einmal geschaut. Insgesamt haben sich auf 12 Seiten ausschließlich Text noch 12 Rechtschreibfehler und 28 fehlende Kommata versteckt. Tja ist jetzt so.

 

Ein wenig geärgert habe ich mich auch über Abzüge in den persönlichen Beispielen, die man bringen soll. Diese gab es für Ich-Formulierungen (ausschließlich im Beispiel nicht der Analyse danach). Ja, ich bin mir bewusst, dass das Wort "ich" in wissenschaftlichen Arbeiten nichts zu suchen hat. Das Problem greift hier eher in die verschiedenen Gemüter der Tutoren und Fallaufgaben ein. Es gibt immer wieder Fallaufgaben mit solchen Aufgabenstellungen in meinem Studiengang. Und mal gibt es Abzüge, weil man es nicht aus der persönlichen Perspektive schreibt und dann gibt es Abzüge, weil man es tut, da man ja zuvor Abzüge bekommen hat, da man es nicht getan hat.

 

Im persönlichen Teil habe ich auch die meisten Punkte auf dem Weg gelassen. Das mag auch an meiner persönlichen Aversion gegen den Arbeitsbereich gelegen haben. Was man nicht mag, stellt man auch nicht gerne da und analysiert es. 

 

Auch wenn die Note im Rahmen ist (und wie ich schon mal in einem Kommentar zu einem Blog schrieb auch nicht mehr die Stellenwerte von früher hat), mache ich mir dennoch Gedanken, da ich nicht möchte, dass sich der derzeitige Trend fortsetzt. Aber vielleicht sollte ich mir auch immer wieder sagen, dass ich primär auch nur noch Aufgaben hier liegen habe, die nicht meine persönlichen Wunschschwerpunkte des Studiums sind und mich somit auch nie so interessiert haben, sondern dazu gehören. Und wenn ich mir die vielen Brüder und Schwestern dazu anschaue, die es im Studium schon gab, dann waren das auch tendenziell meine etwas abgeschwächteren Noten gegenüber dem Durchschnitt.

 

Also to make it short es war eine 2,7 mein aktueller Notendurchschnitt liegt damit bei 1,5 anstelle der ansonsten bisherigen 1,4... Also ja es ist wahrlich ein Jammern auf Hohem Niveau und wenn ich ein abschließendes Fazit ziehe, dann bin ich tendenziell doch wohl eher zufrieden. 

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....und einen vollkommen nutzlosen Pc.

 

Windows hat sein lang angeündigtes ach so tolles Update installiert. Toll ist es, wennman Freizeit will...

 

Refhner braucht 10 Minuten mehr Startzeit, JabRef kann nicht mehr wirklich genutzt werden und hängtsifh dauerhaft auf, Taskmanger öffnetsich wegen Überlastung nifht mehr und ist er offen reagiert er nicht mehr, der Browser Opra zeugt das gleiche ....ach und die Pdf Vorschau geht uber Foxit wuch nicht mehr....

 

 

würdeja gerne die Lenovo Treber aktualisieren nur dazu müsste ich mal ins funktional ins Internet kommen....

 

umpf....man hat als Fernstudent ja sonst nichts zu tun

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Ich bin gerade ganz Stolz. Ich werde gleich meine erste mit LaTex "erstellte" Prüfungsaufgabe hochladen. Ich habe heute auch prompt noch die Grenzen des .bst Anpassens getestet und festgestellt bei natbib apalike ist es nicht sinnvoll zu versuchen mehrere Autoren (abweichend vom APA Stil) anstelle mit und oder ; mit , Trennen zu wollen. Da kriegt der nämlich Schluckauf an einer mir noch  nicht ersichtlichen Stelle und nimmt überall die Jahreszahl raus. 

 

Ich bin auch sehr zufrieden mit JabRef. Warum habe ich nur 2/3 meines Studiums noch einmal ohne Literaturverwaltung gemacht. Hmm, ich glaube das Problem war, dass ich die Funktionalität einfach nicht verstanden habe. Ich wollte selber zitieren. Aber, wenn man mal ganz ehrlich ist. Ohne zitieren zu können und im Zweifel Bibliografische Informationen nachtragen zu können sowie Zitierstile anpassen zu können, nützt das beste Programm nichts. 

 

Am Ende sind es anstelle von 12 Seiten 13 geworden. Ist ja noch unter 10 % mehr. Ich werde gleich aber auch noch einen Korrekturrun machen und schauen, ob ich noch unnötige Füllwörter habe oder eine neue Zeile nur deshalb begonnen wurde, weil drei Zeichen in die nächste Zeile gerutscht sind.

 

Ich werde auch gleich zum Exposé rüberschwenken und weitermachen. Am Sonntag werde ich nämlich nicht viel schaffen, da wir für unsere Versammlung Kreiskongress haben. Da freue ich mich auch schon drauf. 

polli_on_the_go

Ich glaube besonders die OU Studierenden können dieses Problem verstehen. Man ist total im Schreibfluss und es fallen einem manigfaltige wundervoll Formulierungen ein, die man auch alle gewissenhaft unterbringt. Und dann mitten im Schreiben, oder auch erst gegen Ende die Erkenntnis oups that's too much.

 

Da stehe ich in Etwas gerade. Ich muss noch ein Manöver in Perso beschreiben mit einer Theorie hinterlegen und auf die Praxis übertragen. Bisher ist mir das gut gelungen, aber ich merke mein altes Laster--- Ich schreibe zu viel (naja mit Ausnahme von VWL). Ich habe jetzt 11/12 Seiten und neben dem Manöver fehlt mir vom letzten auch noch der Praxistransfer. Spontan habe ich gedacht, ach ich habe ja noch die 10% Gnadenzahl, aber auch dann wird es knapp, da ausgerechnet bei letzten Manöver eine längerer Theorie angewendet wird. 


Um gerade auch einfach den Kopf dafür etwas frei zu bekommen befasse ich mich aktuell damit einfach mal drüber zu lesen, unnötiges zu kürzen und im TeX zu schauen, wo ich noch in der Formatierung Fehler habe gegenüber den Hochschulstandards. Und auch da gab es was, was mir zumindest direkt mal eine halbe Seite gegeben hat. Auch ist mir aufgefallen, dass man manchmal, ich korrigiere, ich etwas weniger sprachlich toll ausfüllen muss.

 

Oder (und deswegen die Überschrift) ich lerne einfach Chinesisch. Ein Zeichen für ein Wort oder eine Silbengruppe. Das ist doch Herrlich ;).

 

Nein im Ernst. Ich bin (noch) entspannt. Ich habe noch nicht Korrektur gelesen, die Quellen bereinigt, Rechtschreibfehler korrigiert da sollte also noch was gehen. 

 

Also weiter gehts---

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VWL ist abgehakt....

So heute kam dann die VWL Note. Ich drücke es mal so aus sie ist bestanden und abgehakt und ich kann mich auch nicht beschweren, was die Note angeht. 

Dennoch muss ich sagen, dass ich das Feedback an manchen Stellen etwas mit Schmunzeln betrachtet habe. Ich weiß nicht, wie oft ich darauf hingewiesen wurde doch noch mehr zu schreiben ich hätte doch noch genügend Platz über (ich weiß nur nicht wo bei 7,5 / 7 Seiten).


Konkret gab es nach Aufgaben folgende Abzüge:

  1. Zu wenig Transfer (auch das ist eine Premiere in einer Bewertung). Die angestellten Berechnungen und Bezugspunkte haben nicht gereicht, um mehr als ein "Das Übernehmen von Zahlen ist keine Aufgabenlösung' zu bekommen. So ist das einfach manchmal. Man kann sich eben nicht immer genau in jedes Fallbeispiel oder Fallaufgabe reindenken. Und das ist auch nicht schlimm. (Und nein ich habe nicht nur stumpf Zahlen abgeschrieben) :)
  2. Aufgabenlösung auf abstrakt höherer Ebene, während der Tutor sich eine operative Lösung gewünscht hätte. Abzüge habe ich für das Verwenden von (wenn auch gängigen und erklärten) zu vielen Abkürzungen bekommen, weil diese den Lesefluss unterbrechen. Das ist jetzt tatsächlich mal Premiere
  3. Abzüge für Abkürzungen. Zu wenig Strukturmerkmale der Versorgungsform.
  4. Kann ich nicht sagen, war auch der geringste Abzug.
  5. Da muss ich tatsächlich noch mal nachfragen. Ich habe Abzüge bekommen für das komplette nicht Vorhandensein organisatorischer Aspekte und eine rein finanzielle Betrachtungsweise. Naja nur, dass davon beides vorhanden war. Weitere Abzüge gab es für das Fehlen meiner persönlichen Meinung, obgleich das in der Aufgabe nicht gefragt und in der Regel in den Fallaufgaben, die den Stil einer wissenschaftlichen Arbeit haben auch nicht üblich ist (auch da frage ich einfach noch mal nach) 

 

Insgesamt bin ich zufrieden und es gibt auch nichts wirklich zu meckern. Ich bin froh, dass sie weg ist zumal die Thematik einfach so wahnsinnig veraltet war und VWL jetzt auch  nicht wirklich mein Lieblingssport. Die Aufgabe spielte ja, wie ich mal schrieb im Jahr 2009. 

 

Summa Sumarum Note 2,3. Haken dran und sich freuen, das sich mich wahrscheinlich so nicht mehr mit VWL und dem Gesundheitsfonds und Finanzierungssystemen befassen muss. Innovative Versorgungsformen habe ich noch mal in Versorgungsforschung und Evaluationsmethoden aber die Aufgabe hört sich spannend an.

 

polli_on_the_go

Ich versuche mich jetzt mal im linkszentrierten Einfinger-Raubvogel-Suchmodus, da meine Tippen gerade erfolgreich von einem armeinnehmenden Vierbeiner demonstrativ verhindert wird. Tja Entschleunigung at it's best.

 

Leider warte ich immer noch auf die Note meiner VWL FA. Sind zwar erst 6 Tage, aber wenn man sich an das Serviceversprechen von 5 für FAs gewöhnt hat, wird man schon mal ungeduldig. Aber ich weiß auch, dass es ein Luxusproblem ist gegenüber vieler anderer Institutionen. Auch ist das gerade einfach nur eine Feststellung, denn es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Urlaubszeit begonnen hat und es dann schon mal etwas länger dauert. Auch wird VWL  von allen Studiengängen belegt und somit ist da das Studierendenaufkommen einfach recht hoch. Ich bin also entspannt, die Note wird schon irgendwann kommen und es ist ja auch nicht so, dass Langeweile aufkommt.

 

HRMS02 (Personalführung- und Entwicklung) ist ja auch noch nicht ganz fertig, aber zwischen drin brauch ich mal eine kreative Denkpause. Die FA macht mir aber wirklich Spaß und vielleicht zögere ich das Fertigwerden auch deswegen heraus. Mit Schrecken habe ich auch festgestellt, dass ich keine kurzen für zwischendruch FAs mehr habe sondern alles nur noch ab 12 Seiten aufwärts ist mit und ohne Powerpoint, aber auch das ist halb so wild. Es geht einfach dem Ende zu und das recht schnell. Vielleicht wird es am Ende ja doch noch der Hut im November.

 

Gestern habe ich dann auch einige Zeit mit dem Thesisthema verbracht. Die Grundausrichtung steht und auch der Themenschwerpunkt sowie ein Teil der Methodik. Witzig wird es nur bei der Primärliteratur bzw. Grundlagenliteratur. Da ein wensentlicher Bestandteil der Thesis auf dem Mental Hygiene Movement beruht (ab 1918) ist vieles davon noch in Old English und Sütterlin geschrieben (was ich aber zum Glück lesen kann). Auch habe ich Kontakt mit den Autoren einer empirischen Erhebung aufgenommen, mit der ich in der Thesis einen Vergleich durchführen "soll", "darf" zumal es sich dafür anbietet den im Projektbericht veröffentlichten und validierten Fragebogen zu verwenden. Ich bin einmal gespannt, denn solche Anfragen stellt man ja auch nicht jeden Tag. Da ich in den vergangenen zwei Jahren jedoch selber einige solcher Anfragen aufgrund meiner eigenen Erhebung und Veröffentlichung bekommen habe, war das jetzt nicht ganz so schlimm.

 

Ansonsten bin ich einfach nur noch Platt. Eine Bekannt Löst gerade den Restbestand des Wollladeninventars ihrer vor einigen Jahren verstorbenen Mutter auf. Heute habe ich nicht nur über 20 Bananenkisten mit Wolle geschenkt bekommen, sondern als nachher alle "Wühlmäuse" weg waren auch noch wieder mit aufgeräumt. Da sind schnell mal ein paar Stunden auf den Beinen um. Die Wolle ist erst mal gut verstaut. Aber da Wolle wickeln mit das entspannenste ist, was man machen kann (nach verknotete Wolle aufdröseln). Ist schon mal für die Thesisphase vorgesorgt :D.

 

So jetzt aber genug für heute.