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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

polli_on_the_go

Soziologie, Exposé und ein Schreibtisch

Nachdem ich gestern das Feedback zu meinem Exposé bekommen, ist Soziologie auf einmal herrlich attraktiv. Ich werde noch einiges bearbeiten müssen, hatte das aber auch erwartet. Bei manchen Punkten, war ich eher unfreiwillig in Verfahren reingeschludert, die eher nicht meinem Vorgehen entsprechen sollten und durch unsauberer Formulierung entstanden sind. Auch scheint es so, dass meine "Vision" noch nicht so ganz klar rüber kommt, denn der Vorschlag der Eingrenzung geht wieder etwas weg von dem, was ich möchte. Ich glaube aber,  dass das ein Verständigungsproblem ist, da das eine die Basis für das Andere ist.

 

Besonders das Ziel muss ich mit der Frage noch besser Abstimmen, irgendwie habe ich mir da widersprochen. Auch die Methodik muss ich noch mal überarbeiten und mir Gedanken machen, ob ich jetzt bei Excel inkl. Statistikerweiterungen bleibe, doch noch mal eine Lizenz für SPSS erwerbe (meine ist abgelaufen) oder PAST nehme. PSPP und ich sind nicht so ganz kompatibel, es sei denn es ist optimierter im Vergleich zu vor 4 Jahren. Da ist aber auch einfach das Problem, dass mir das damals meine Informatik Kollegen installiert haben und ich da jetzt nicht mehr drauf zurückgreifen kann und gerade einfach nicht mehr weiß, wie die Installation ging und ich das Syntaxerstellen in PSPP einfach nervig finde bei speziellen Verfahren. Mit R bin ich leider nicht vertraut.

 

Soziologie hingegen wird so langsam. Nur ist es nicht förderlich, wenn man nach der ersten von 5 Aufgabe bereits 1/3 der Seitenanzahl verbraucht hat. Ich habe bis jetzt die Bevölkerungsstruktur der Senioren dargestellt, demografische Entwicklungen aufgezeigt und Gründe für den demografischen Wandel dargelegt sowie begonnen soziale und gesundheitliche Faktoren der Lebenssituation von Senioren herauszuarbeiten.

 

Dabei habe ich dann neue schöne Begriffe kennengelernt wie Kohabitation und Nuptialität aus der Bevölkerungssoziologie und auch die Alterssoziologie hängt dem in nichts nach.

 

Jetzt bleiben noch die Gesellschaftliche Einstellung zum Alter und Frühberentung mit abnehmender Leistungsfähigkeit theoriegeleitet darzulegen, Rollenkonflikte im familiären Setting sowie die Bedeutung der Nachbarschaft darzustellen. Das ganze nach 20 Seiten abgerundet mit einer PPT, hoffe ich bis spätestens Donnerstag wegzuschicken. Eigentlich war heute geplant nur leider habe ich es  geschafft mir die Hornhaut der Augen zu entzünden, was nicht nur äußerst schmerzhaft ist, sondern auch mit eingeschränkter Fähigkeit sich lange auf eine Sache zu konzentrieren. Grund sind wohl Nebenwirkung eines Medikamentes, was eigentlich nen trockenen Mund hätte machen sollen, stattdessen sind es dann trockene Augen geworden.

 

Ansonsten habe ich im Rahmen von schlaflosem Wahnsinn gestern Nacht einen Schreibtisch gekauft. Bin mal gespannt wann der kommt. Er ist recht minimalistisch, aber das wollte ich. Auf dem Foto sah er zumindest gut aus. Wenn er da ist, heißt das aber auch Wohnung etwas umräumen. In einem 1,5 Zimmer Paradies gleicht das Ergänzen von Möbelstücken nämlich Tetris :D. Wenn er dann steht und alles hübsch ist werde ich euch gerne meinen neuen Arbeitsplatz vorstellen.

polli_on_the_go

Das macht ja doch Spaß...

Während ich jetzt auf die Rückmeldung für das Exposé warte, was erfahrungsgemäß zwischen ein und zwei Wochen aktuell dauert, mache ich dann endlich Sozi. Der Blick auf den Seitenbalken lässt erahnen, dass das normalerweise nicht Teil des letzten Semester ist. Und ja normalerweise gehen Rückmeldungen deutlich schlechter. Beim Exposé zur Thesis ist einfach zu bedenken, dass dies nicht nur von der Erstgutachter mit diskutiert wird, sondern auch der Zweitgutachterin. Auch glaube ich würde ich wahnsinnig werden, wenn es wie im Taubenschlag, schlag auf schlag ging.

 

Naja aber es ist ja nicht so, als hätte ich nichts mehr zu tun. Ich wickle die letzten schriftlichen Aufgaben ab und nachdem ich meine Unlust doch mal bezwungen habe, macht es mir (zumindest aktuell) sogar Spaß. Es wird meine letzte Seniorenzentrierte FA sein und somit auch überschaubar mit den 20 Seiten plus Präsentation.

 

Ansonsten habe ich heute doch einmal gegrinst, als ich meinen Rechner aufräumte und feststellte, dass meine Erste FA und mit der Thesis dann letzte Prüfung, von der selben Person begutachtet werden. Da schließt sich der Kreis :). Nicht so gut läuft es hingegen mit der Nutzungserlaubnis für die Skala in der Thesis. Der betreffende Prof. war erst bis 07.09. automatisch abwesend gemeldet. Als ich nun dachte ich frage einmal vorsichtig nach, kam die Rückmeldung bis mindestens Ende September. Nur gibt es keinen Plan B. Aber ich hoffe, dass sich das bis dann irgendwann alles angelaufen ist eine Erlaubnis vorliegt. Leider gibt es keine Mitautoren, so dass es schwierig ist jemand anderen alternativ zu fragen.

 

So und jetzt heißt es Literatur für SOZI JabRef einpflegen.

 

polli_on_the_go

----- Zum Umfragelink nach unten scrollen -----

 

Zunächst bin ich gerade recht positiv gestimmt, denn ich habe es nach dem Wälzen von unzähliger Literatur und dem Anpassen meiner Idee, Rechnen, extrahieren und Zusammenstellen geschafft das neue Exposé an meine Gutachterin jetzt unter dem netten Kürzel V2 zu schicken. Der Theorieteil ist noch etwas kantig, aber es darf gerade auch noch ein wenig sein. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. 

Leider habe ich jetzt auch keine Ausrede mehr Soziologie nicht zu machen. Dieses EINE Modul, was vermutlich jeder irgendwo hat und schiebt, bis es nicht mehr geht. Aber was soll es, kann ich doch daran einen Haken machen.

 

In der vergangenen Woche habe ich ich auch an einem Pre-Test für eine Gruppe unserer Psychostudierenden teilgenommen, bei dem es um die Arbeitszufriedenheit in der Stationären Pflege geht. Jetzt ist die Gruppe in die Hauptbefragungsphase eingestiegen und weil in meiner Brust ja auch ein Pflegeherz schlägt, habe ich versprochen es in meinem Blog einfach mal zu posten, da die Gruppe auf einen gewissen Rücklauf angewiesen ist. Also wer gerade mal Lust und Zeit hat...

 

Zitat

Hallo an alle examinierten Pflegekräfte im stationären Bereich,

wir sind drei Studentinnen aus dem Studiengang angewandte Psychologie der Apollon Hochschule Bremen.
Bitte beteiligt euch an unserer Umfrage zu:
"Arbeitszufriedenheit/Work-Life-Balance", die wir im Rahmen einer Gruppenarbeit durchführen.

https://www.soscisurvey.de/Befragung_Arbeitszufriedenheit/

Das Ziel der Umfrage ist, festzustellen, wie es um die Grund-Arbeitszufriedenheit und damit verbundene Work-Life-Balance der Pflegekräfte in stationären Einrichtungen bestellt ist.
Wo können Arbeitgeber ansetzen, Pflegemitarbeiter- und Mitarbeiterinnen "arbeitszufriedener" zu machen und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben in ein Gleichgewicht zu bringen.
Eure Teilnahme ist sehr wichtig für uns, da sie hilft, die Projektarbeit erfolgreich zu gestalten.
Die Teilnahme ist anonym und die Daten werden streng vertraulich behandelt.
Vielen Dank für eure Hilfe!


i. A. L. Starbati

 

 

 

polli_on_the_go

Von wegen Intelligent...

...da reden alle von der modernen Technik, Fortschritt und was auch immer und ich sitze hier, habe tausende Gedanken für das Exposé wohl-formuliert in meinem Kopf, gefühlt schon auf dem Papier, ich starre auf den Bildschirm und es passiert.....

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..... NICHTS. Da steht kein Buchstabe mehr als vorher. Na Toll. Also kann ich meine Finger für einen Blog nutzen und muss dem PC noch etwas Gehorsam einflößen. Ich hatte leider wieder etwas Ärger mit der Interaktion von Programmen. Es lief zu viel über Java und wenn dann Adobe und Opra sowie Tex auch noch reinkommen, ging hier nichts mehr. Ein Blick in die Hintergrundprozesse zeigte mir, dass eine Menge lief ohne, dass ich den Windowskram, wie Sticky Notes, Cortana und was auch immer, benötige. Dank CCleaner bin ich zumindest da einen großen Teil los. Als ich dann auch alle Treiber aktualisiert hatte lief es wieder (puh). Kurzzeitig hatte ich schon überlegt, meinen Papa zu fragen, ob er seinen alten Windows 2000 Rechner noch hat, um den dann frei von allem Windows Müll einmal abgespeckt nur mit Thesis Sachen zu bestücken (Option halte ich mir offen).

 

Auch hatte ich überlegt JabRef gegen Citavi oder Bibliografix auszutauschen. Citavi hatte ich sogar schon runtergeladen und es würde auch mehr Funktionalität bieten, aber dann habe ich gemerkt, wie sehr ich das Minimalistische von JabRef mag, naja und ich hatte mich ja selber entschieden mit der beta Version eine etwas instabilerer Version zu nutzen. Aber ich hab alles, was ich brauche und möchte heute keine Literaturverwaltung mehr missen.

 

So und da jetzt immer noch nichts wirklich hier am PC passiert ist (HALLOOOOO GEDANKEN BITTE AUF MONITOR AUTOMATISCH TRANSFERIEREN):angry:, habe ich doch glatt feststellen dürfen, dass so was wie Wirtschaftsmathe doch tatsächlich auch nützlich sein kann im späteren Verlauf des Studiums. Für den Aufbau der Arbeit,, hat mich die Abbrecherquote meiner Hochschule interessiert. Ich mag jetzt nicht lange auf das, dann Frag doch nach etc. eingehen, denn so einfach ist das nicht. (Das haben auch schon andere vor mir für die WBH und AKAD festgestellt, wie die grobe Internetrecherche verrät:wink: ). ABER ich habe entdeckt, dass (wenn ich mich nicht ganz doll irre), man über die veröffentlichten Angaben, um ein paar (auch durch Veröffentlichung bekannte) Parameter bereinigt und der Wachstumsrate

 

Endwert - Anfangswert

--------------------------------------- * 100

Anfangswert

 

der Lösung sehr nahe kommen müsste. Zumindest liegt das Ergebnis ziemlich genau  im Rahmen derer an Präsenzhochschulen,  aber weit unter Hagen, die das ja zuletzt 2010 bekanntgaben mit nahezu 70 Prozent Abbrecherquote.

 

Im Rahmen dessen bin ich auch über den aktuellen Bericht des DZHW gestoßen, die in mehreren Phasen eine Erhebung zum Studienabbruch auswerten. Es ist schon interessant sich die Zusammenhänge anzuschauen, wenn man mal davon absieht, dass ein Gros der Unis und FHs wegen, kirchlicher, privater oder sonstiger Trägerschaft bzw. Ausrichtung ausgeschlossen sind, ebenso Fernuniversität(en) und die Fernfachhochschulen, der Grund

 

Zitat

aufgrund der jeweils bestehenden anderen Studienbedingungen, die sich auch auf das Exmatrikulationsverhalten auswirken

 

Ich denke, dass es, ja, Sinn macht so etwas zu trennen. Nur in den Medien, wir es leider nicht so behandelt. Jeder dritte Studierende bricht sein Studium ab, ist die Aussage und man muss sich erst etwas durch die knapp 300 Seiten wühlen, um wirklich zu erfassen, worum es ging und dass die Studie zwar Aussagekraft hat, aber eben nur für den gewählten Bereich und dann auch nur für bestimmte Fächergruppen. Gesundheitswissenschaften z.B. tauchen nur kurz einmal in der Nennung auf und das auch nur an Fachhochschulen, bei Unis finden sie keine Nennung. 

 

Ach so, wen es weiter interessiert. Den Schinken findet man zum Download

Heublein, U.; Ebert, J.; Hutzsch, C.; Isleib, S.; König, R.; Richter, J. ; Woisch, A. (2017). Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit. Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklungen der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen. Hannover: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

 

@Markus Jung das müsste doch dich interessieren (zumindest fand ich genau den Wunsch in einem Kommentar von dir zu einem Zeit online Artikel zu genau der Abbrecherquote, der Fernuni ;) )

 

Naja, aber da sich immer noch keine Worte automatisch auf den Monitor transferiert haben, werde ich jetzt wohl doch noch selber tippen müssen:blink:

polli_on_the_go

Das Warten hat sich gelohnt, wieder auf Kurs

... was nicht heißt, dass ich jetzt auch geduldiger wäre. Gerade habe ich aber eine Rückmeldung meiner Erstgutachterin bekommen, die den Prozess, den ich gerade durchgemacht habe und welcher zur Themeneingrenzung geführt hat, als positiv bewertet hat. Für alle die, denen vielleicht noch das Exposé bevor steht oder die Denken, sie hätten das Thema tausendprozentig und dann merken es zwackt und drückt doch, hier einmal ein kurzer Auszug, der mir heute einfach in dem Ganzen gut getan hat.

 

Zitat

Es kommt häufiger vor, dass ein Thema/Forschungsfrage im Exposé-Verlauf angepasst werden muss. Deshalb ist es gut und wichtig, dass Sie demgegenüber aufgeschlossen sind und sich nicht an dem "alten" festklammern und die Signale, die mögliche Probleme in der Umsetzbarkeit zeigen, ignorieren. Dadurch wächst das Thema und das ist sehr gut so.

 

Ich bin jetzt sehr glücklich mit dem Thema und habe auch mein Exposé mittlerweile neu strukturiert und denke, dass ich es Freitag und Samstag, dann auch in Worte kleiden kann. Ich hatte vor einigen Wochen ja geschrieben, wie sehr ich mich in ein Thema gedrängt gefühlt hatte und nicht mehr den Eindruck hatte es sei "MEINE" Fragestellung und ich würde nur noch so eine von diesen Arbeiten machen, die gefühlt, wie ein Ei dem anderen gleichen (überspitzt dargestellt). Mit dem Neuarrangieren der Seegel, bin ich mir zumindest jetzt sicher, dass es zwar grundsätzlich Forschung im Obergebiet in Deutschland gibt, es aber zu der spezifischen Eingrenzung mit dem gewählten Instrument bisher keine Publikationen im Deutschen Raum gibt. Nach GB ist das nächste, was ich an Europäischem Einsatz aufgetan habe Italien und dann wären wir auch schon in der Türkei. 

 

Noch muss ich warten, ob ich die Skala wirklich nutzen darf, da sich der Autor noch in Ortsabwesenheit befindet. Ich muss auch sagen ich fand die Anfragen bzgl. Nutzungserlaubnis im Deutschen Raum deutlich leichter. Was vielleicht auch daran liegt, dass es keine formal sinnvolle Bezeichnung meines Studiengangs auf Englisch gibt, also habe ich mir über die "Hauptfächer" (majoring in) ausgeholfen. Und zugleich frage ich mich, ob ich von jetzt auf gleich mein Englisch verlernt habe, spreche ich es doch recht regelmäßig und lese aktuell auch nur englische Fachliteratur (dem Thema geschuldet) da tauchen dann so tolle Wörter wie:

 

ameliorative, ontogenesis, proffer, delineation, veridical, trajectories

 

Sozialwissenschaften halt und akademisches British English aus dem letzten Jahrtausend :blink::rolleyes::lol:

 

Ich werde mich dem auch direkt wieder zuwenden, möchte heute Abend noch drei Artikel durcharbeiten um mein Fundament gut aufstellen zu können fürs Exposé

polli_on_the_go

wayne-dyer-quotes-10.jpg.5e13b9a226f2ab401bd762c5a0843c4b.jpgIm Moment verbringe ich viel Zeit mit Warten und Geduld. Gerade ist mal wieder das Warten auf Antwort von der Gutachterin dran.

Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, die Thesisliteratur nach der letzten Kurskorrektur zu sichten und dabei festgestellt, die Forschungsfrage ist für eine Bachelorthesis zu umfangreich. Alleine das Abgrenzen von Konzepten (Studentischer Kohärenzsinn und Resilienz) sowie die dann vernünftige  Definition von Begrifflichkeiten,  wäre eine eigene Arbeit gewesen.

 

Um so mehr ich mich durch die Theorie lese (was bei Resilienz manchmal wie eine Standup Comedy ist, wo man im nächsten Moment nicht weiß, was genau die Intention der Studie ist), habe ich eine wesentlich verfeinerte Linie entwickelt und mittlerweile eine spezifischere und vernünftig operationalisierbare Forchungsfrage auf Basis eines psychometrischen Verfahrens. Dabei war es auch Notwendig den Resilienzbegriff und protektive Faktoren von Konzepten, wie Kohärenz, Mindfulness, Selbstmitgefühl, Selbstwirksamkeit abzugrenzen.

 

Anstelle einer neuen Exposé ,  gab es dann die veränderte Fragestellung und noch einige Überlegungen, wobei es wohl nah an ein Exposé herankommen könnte und nun muss ich  auf Rückmeldung warten.

 

Ich habe mich jetzt weiter eingegrenzt auf einen Teilbereich der Resilienz und eine Skala, die erst über die letzten zwei Jahre für den akademischen Bereich entwickelt wurde.  Vorteile gibt es viele, aber auch Herausforderungen. Eine davon die Übersetzung ins Deutsche, was nicht grundsätzlich ein Problem ist, da ich fließend Englisch spreche auch akademisch, aber dennoch ein Risiko birgt, da auf ein englisches Wort x mögliche Deutsche kommen und ganz schnell dadurch das empfindliche Gleichgewicht der Skala gestört werden kann und die Ergebnisse unspezifisch werden könnten. Daher lese ich mich gerade  noch in die Methode der Zweiwegeübersetzung ein, um dieses Risiko zu Minimieren.

 

Zugleich habe ich begonnen das Pretester Team zusammenzustellen. Zwar habe ich noch kein Kick Off Date möchte diese aber bis dahin soweit heterogen zusammengestellt haben, dass der PreTest auch ein solcher ist und mögliche Probleme rechtzeitig aufdeckt.

Im Rahmen dessen würde ich mich auch freuen, wenn sich jemand hier angesprochen fühlt und nicht an der Apollon ist vielleicht sogar noch (aber absolut nicht zwingend) Englisch auf gehobenem akademischen Niveau hat, am Pretest teilnehmem wollen würde.

 

Als Richtung für einen Zeitraum wäre November/Dezember. Gerne kann ich auch  vorher noch ein paar Fragen per PN beantworten. Ich freue mich, dass ich auch ein paar unserer visuell oder motorisch beeinträchtigten Studierenden für den PreTest gewinnen konnte, um die Barrierefreiheit, die aufgrund des Themas unerlässlich ist, zu prüfen.

 

Ansonsten schlage ich mich ein wenig  mit veränderten Standards rum und den wechselnden Launen in deren Abrufen seitens der Tutoren und bin beruhigt, dass es nicht nur mir so geht, sondern auch in der Prävigruppe auf Whatsapp Thema ist. 

 

Das fängt bei der korrekten Dateibezeichbung an, geht über die korrekte Bezeichnung und Beschriftung von Tabellen, wozu es alleine drei verscheidene Standards je nach Modul und Laune des Tutors gibt und die Antwort der Hochschule auf eine Anfrage unseres Studiengangs seit einiger Zeit ausstehet, bis hin zum Thema Zitation und was denn jetzt bitte die korrekte Anwendung von ff. ist.

 

Es bleibt spannend und wenn auch nervig ist das Totschlagargument auch mitterweile von uns Studierenden "Orientieren Sie sich an den Standards der Studienhefte".  Das ist denke ich aber kein Problem der APOLLON an sich, sondern man merkt eben, dass die Tutoren teilweise aus den unterschiedlichsten Fachgebieten kommen und eben manchmal zusätzlich Dozenten, Dekane, Forschungsleiter an anderen Unis, Hochschulen oder sonstigen Einrichtungen mit wieder anderen Standards sind und oben drein einfach Menschen. 

 

Das mal als Zwischenstand so zwischen Stauanfang und Stauende. Emotional ist es dann doch wohl eher zähfließender Verkehr:lol:

 

 

Ps. Als Hinweis für alle, die auf den Stau uhmmm ich meine Streikbeitrag geantwortet haben. Eure Kommentare sind erhalten und geschätzt ich habe den Beitrag jedoch für die Öffentlichkeit  rausgenommen und ihn auf "intern" (nicht veröffentlicht) gestellt. Danke aber für die Lieben Worte.

polli_on_the_go

Organisiertes Chaos

So jetzt teste ich dich einfach noch mal,  ob das Handy scrollen mag. Die letzten 6 Prozent des Fernstudiums sind in Arbeit.

In Sozi nehme ich gerade bis zum Urlaubsende (der Tutorin) eine erholsame wartende Haltung ein, während ich die Füße hochlege, Palmen, Strand irgendwo in der Ferne ein Segelboot :blink: Oh muss wohl grade geträumt haben.

 

Nein, das Exposé und der Thesisprozess, hat meine volle Aufmerksamkeit bekommen. Eins von zwei Studienheften, die es, als ich mein Studium begonnen habe, noch nicht gab, habe ich erarbeitet. WIARH02 befasst sich ausschließlich mit Aufbau und Struktur wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten.

 

Auch wenn wir einiges an Checklisten haben, habe ich mir eigene erarbeitet aus dem Material. Noch sind die Überall am Seitenrand.

1502983809316-283464960.thumb.jpg.6937e30067404fabac204d9a8212f45b.jpgNaja fast zumindest. Ich habe für die Thesis ohnehin ein manuell-digitales Schema.  Wichtige Zitate bewahre ich in einem Notizbuch auf und habe sie rausvgeschrieben und mit Bibtexkey versehen um es der Quelle schnell zusortieren zu können. Ich habe festgestellt, dass ich da konzentrierter arbeite als rein am PC und das Durchblättern nach Kategorien, direkt durch verschiedene Vollzitate, den Schreibprozess fördert und man auf einmal Neues entdeckt.

Dort liegt auch schon15029846224681557961078.thumb.jpg.5729d18e0a6280883fd7aee1f59774c2.jpg die Exposé Checkliste. Und der geht es in den nächsten Tagen an den Kragen, denn meine Korrekturleserin erwartet das Ergebnis Sonntag oder Montag. 

Im Nachhinein betrachtet war darüber hinaus das Liegenlassen und Abstandgewinnen ganz gut, denn so kann ich frisch wieder ans Thema rangehen und hänge, mit der doch sehr veränderten Forschungsfrage, nicht noch dem ersten Exposé nach, sondern werde es neu aufsetzen, aber gute Elemente übernehmen. So ist zumindest der Plan.

 

Gerade bin ich noch auf der Suche nach einer Begriffsdefinition, die aber scheinbar ein Phänomen des deutschen Sprachraums ist, denn auch wenn man eine Übersetzung von Studiengängen des Bereichs nimmt, läuft man mit psycho-social health promotion im engl. schon mal ins "leere" bzw. zumindest in die falsche Richtung.

 

Mal sehen was am Ende dabei rumkommt 

 

polli_on_the_go

Da ich ja eine Weile nicht mehr wirklich was geschrieben habe. Vielleicht ein kurzer Zwischenstand. Beim erneuten Lesen der SOZI Hefte habe ich mich wieder erinnert, warum ich das Modul weggelegt hatte. Es ist sehr einseitig recherchiert geschrieben und beleuchtet immer nur einseitig. Als Bsp. Arbeitslose sind häufiger krank

 

Ja statistisch stimmt das natürlich. Aber wenn man weiter denkt (und das fehlt völlig) dann fragt man sich ob es so ist, wie der Autor darstellt, dass Arbeitslosigkeit den Gesundheitszustand senkt, oder (und so ist eben mein Kopf), dass Menschen aufgrund ihres Gesundheitszustandes arbeitslos werden. Ich empfinde es zB schon unwahrscheinlich, dass sich Adipositas spontan mit der Arbeitslosigkeit einstellt. Und so kursiert noch die Frage in meinem Kopf, wie wäre es wenn man die gesundheitlich beeinträchtigten rausnimmt, die dadurch arbeitslos geworden sind, wie verhält sich der Satz dann zu den Erwerbstätigen.

 

Ansonsten finde ich halt Begriffe, wie Proletariat, Präkariat etc. heute nicht mehr zeitgemäß und reagiere allergisch auf all zu starke Stereotypisierung. ABER wie ich in unserer Prävi Whats APP Gruppe erfahren habe, bin ich noch im Genuss älterer Hefte und scheinbar sind die wohl seit ich sie habe mal überarbeitet worden.

 

Die Unlust an dem Modul schlägt sich auch in der FA Motivation nieder. Wobei da gerade der Urlaub der Tutorin gelegen kommt. Das habe ich eher durch Zufall festgestellt und das ist ein Kuriosum und Zugleich Serviceaspekt an der APOLLON, der mal nervt und zugleich natürlich auch eine gute Einrichtung ist. Wenn ein Tutor im Urlaub ist wird dem Modul automatisch ein anderer Zugeteilt (meist derjenige, der einen anderen Nachnamenbereich betreut). Ist im Studium schon öfter passiert und nicht immer ist das ganz unproblematisch. Dieses Mal hatte ich mit der Tutorin schon Aspekte zu Format etc. abgesprochen und andere Fragen geklärt und da war es dann nervig, bei einer inhaltlichen Fragen zu merken, dass der Button neu besetzt ist (Studierende bekommen darüber in der Regel keine Info, außer bei HA und Thesen). Aber es ließ sich kurz und schnell klären und in der letzten August Woche kann die SOZI Fa rausgehen.

 

In der Zwischenzeit hatte ich auch noch einmal Kontakt mit meiner Gutachterin für die Thesis. Ich werde die Zwischenzeit für die nächste neue Version des Exposés nutzen, so habe ich dann immer auch die Möglichkeit mit etwas Abstand wieder ran zu gehen. 

 

Jo das ist es wohl soweit.

polli_on_the_go

Gebrauchsanleitung fürs Fernstudium

Ich habe gerade eigentlich was komplett anderes gesucht und da hat Youtube mir ein Video gelistet, was ich nicht kannte. Aber es packt das Studium kurz und knapp in 6 Minuten und was da so der Ablauf ist.

 

Einfach als kleines Kuriosum auf meinem Blog

 

 

polli_on_the_go

VEMA - Mühe hat sich gelohnt

Ich habe ja schon kurz in einem Kommentar angklingen lassen, dass sich der Kürzungsmarathon gelohnt hat. Im Anschluss an das Feedback hat es noch einen Dialog mit dem Tutor gegeben hinsichtlich des Feedbacks, der sehr konstruktiv war. Besonders positiv fand ich, dass er sehr reflektiert an sich selber herangegangen ist.

Am Ende gab es zwar Abzüge für etwas, was nicht gefordert war, er sich gewünscht hätte, da es aber durch die Korrektur der Punktezahl nicht zu einer Notenanhebung gekommen wäre, auch bei der zweiten Aufgabe nicht, haben wir uns auf ein "Durch konstruktiven Dialog erledigt" geeinigt.

Somit ist es eine 1,3 und ich bin absolut einverstanden und kann mich nicht beklagen. Es hat mich am Ende aber auch beruhigt, dass ich wohl nicht die erste und einzige war mit dem Verständnisproblem der ersten Aufgabe.

 

Auch hat er mich ermutigt mir doch Gedanken über einen Master zu machen. Darüber denke ich tatsächlich nach. Aber das was mich interessiert kann ich nicht machen oder es ist einfach zu teuer (gerade Public Health im Fernstudium oder Epidemiologie haben ihren (durchaus berechtigten) Preis). Oder es ist so, dass ich z.B. bei dem Einzigen der APOLLON Master (der auch deutlich teurer als der GÖ ist) 2 Jahre warten muss bevor ich ihn machen kann. Naja aber es ist ja noch Zeit und eigentlich würde ich gerne einen Master  wenn, dann ohnehin an einer anderen Einrichtung machen. Nicht, weil ich unzufrieden mit der APOLLON bin (ganz im Gegenteil), sondern weil ich persönlich glaube, dass ich persönlich davon profitieren kann. 

polli_on_the_go

Die letzten 7 Prozent, almost fully loaded

Sie ist endlich weg. Die Fallaufgabe Versorgungsmanagement. Ich muss sagen, ich mag das Modul immer noch, auch wenn ich so ewig gejammert und geschimpft habe. Ich hatte mir einfach viel zusätzliches Wissen angelesen, was es manchmal nicht gerade leichter macht klar kurz und knapp zu strukturieren. Aber was für eine Befreiung auf dem Campus das hier zu sehen

 

 

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Jetzt kann ich das Modul zuklappen und hoffe in den nächsten Tagen irgendwann dort auch den grünen Haken zu finden. Natürlich würde ich mich über eine entsprechende Note freuen, aber am Ende bin ich einfach froh meinen Statusbalken super schnell Wachsen zu sehen und ich würde sagen nicht mehr lange und das Studium ist fully loaded ;D

 

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polli_on_the_go

Fertig --  FIX und FERTIG :blink:

 

Was ein Krampf. Aber ich habe diese schiere Unmöglichkeit der Kürzung auf Sollseitenzahl plus 10 % Gnade nach insgesamt 9 Stunden kürzen hinter mir. Zwischendurch wollte ich TeX verfluchen, weil es manchmal einfach meinte nicht kompillieren zu wollen (das Umwandeln von der TeX Sprache in eine PDF) und weil, doch so ein paar schöne Sonderfunktionen erst einmal gesucht und korrekt eingepflegt werden wollen. Hey aber bis zur Thesis steht dann die (für mich) perfekte Grundstruktur. 

 

Okay----vielleicht. Vermutlich würden 90 Prozent der Hardcore TeXler noch X Fehler oder kann man so machen, aber besser wäre, oder aber das ist doch in der Klasse schon drin, das hast du doppelt, finden. Fakt ist aber im PDF sieht der Tutor das nicht und so lange es funktioniert..

 

Nun aber zu den Rekorden dieser FA

  1. Komplexeste Fallaufgabenstellung für den Seitenzahlbereich seit Beginn des Studiums (hab noch mal nachgeschaut)
  2. FA mit dem Längsten Literaturverzeichnis (5,5 Seiten)
  3. FA mit der extremsten Inhaltsseiten zu Literaturseiten Relation 10:5,5
  4. FA mit dem größten Überhang vor Kürzung (ohne Leerzeilen etc. und nachdem alles eingepflegt und korrekte Befehle eingegeben waren 8,5 Seiten)
  5. Die längste Kürzungszeit vor Einsendung (8 Stunden)
  6. Die meisten Einträge im Literaturverzeichnis

 

Als nächste steht dann Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Entwerfen wir mal ein BGM Konzept für einen Automobilkonzern. Vorteil ist, dass meine Gruppe genau das als Thema im Seminar hatte und ich nur meine Notizen tatsächlich abtippen und mit etwas Theorie ausfüllen muss.

polli_on_the_go

Sie ist ENDLICH fertig. Naja annähernd. Ich habe die Fallaufgabe zum Versorgungsmanagement soweit textlich fertig. Noch muss ich ein paar Belege sauber einpflegen, hatte irgendwann erst mal geschrieben und jetzt warten noch ein paar Seitenzahlen. Das ist aber schnell gemacht. 

 

Die Aufgabe ist sehr umfangreich gestellt. Sie macht dem Modulnahmen "Versorgungsmanagement und Versorgungsforschung" absolut alle Ehre.  Denn es müssen entweder Untersuchungsdesigns geplant werden (Studientypen, Forschungstechniken, Datenbasen) und in Bezug zu zwei wesentlichen Aspekten des Versorgungsmanagements in der Gesundheitsversorgung gestellt werden oder die aktuelle Studienlagen zu bestimmten Steuerungselementen bzw. Aspekten beleuchtet werden. Darüber hinaus ist die Adressatengruppe nicht vom Fach, was bedeutet, dass "Wissen, Definitionen und Erklärungen zu Theorien, Fachbegriffen und Sachverhalten" immer mit eingebracht werden müssen. Am Ende dreht sich dann noch alles um das Thema Lebensqualität als Messgröße und Illustration.

 

In allen 6 Aufgaben müssen Modelle gegenübergestellt und Vor- und Nachteile dargelegt werden sowie Begründungen erbracht werden. Ebenso ist eine Synapse von Studien zu einem Themenbereich mit dabei. Und wer jetzt denkt dafür habe ich mindestens 20 Seiten....

 

... too good to be true. Oder wer kennt ihn noch den Zoooonck?

 

Naja ich habe genau genommen inklusive Illustration 10 Seiten. Ich habe irgendwann nicht mehr kompilliert, weil es mich wahnsinnig macht schon beim Schreiben zu kürzen oder das Übel zu sehen. Knackige Formulierungen kommen mir meist ohnehin erst beim Korrekturlesen.

 

ABER vor so einer Aufgabe stand ich auch noch nicht. Ich habe schon "nur" die Fragen beantwortet und mich auch teilweise schon Eingeschränkt. ABER der UMFANG dieser Aufgabe übertrifft bei Weitem die Vorgabe von 10 Seiten (plus 10% Gnadenplatz). Aktuell stehe ich bei 20,5 Seiten. Mal sehen was wie und wo ich kürzen oder geschickt formatieren kann. 

 

Ich habe immer das Problem etwas drüber zu sein, wer kennt das nicht. Aber ich habe auch bei dem Tutor schon mal geschrieben und weiß, wenn der eins nicht mag und dafür Abzüge gibt, dann für Überflüssiges, aber genau so für zu wenig Definitionen für Ahnungslose. Er ist auch noch ausgerechnet Autor der Aufgabe und ich bleibe im Moment bei meiner Einstellung. Ich würde gerne mal seine Bearbeitung auf 10 Seiten sehen ohne Stichpunkte in 1,5 Zeilen mit dem vorgegebenen Seitenrand, Arial 11 pt.

 

Ich glaube ich buche nen Karibikurlaub als Belohnung, wenn ich fertig bin. Einsame Insel und so ...

 

...zumindest mental :lol::lol:

polli_on_the_go

Mut zu Strg + A -> Entf und Speichern

Manchmal muss man zu drastischen Schritten greifen. Ich habe jetzt so lange bei der VEMA Aufgabe hin und her überlegt und geändert und gemacht und hin und her und doch saß es einfach nicht richtig. Damit meine ich nicht den Stoff, sondern kennt ihr das, wenn man was anzieht und es zwar eigentlich passt aber irgendwas nicht richtig liegt und es einfach unangenehm ist. So in etwa war das. 

 

Man hat jetzt mehrere Möglichkeiten, ich kann so lange rumzuppeln bis es halbwegs sitzt, oder ich ziehe die Jeans noch mal aus und stelle fest nicht die Jeans war das Problem, sondern die Socke, die sich im Hosenbein versteckt hat beim Waschen. 

 

Ob jetzt in meiner FA eine Socke ist weiß ich nicht, aber ich habe vorhin einfach genau die obige Befehlsfolge gewählt. Strg + A -> Entf und dann damit ich es mir nicht in dem Moment noch anders überlege direkt gespeichert. Vorher hatte ich alle Datein, die TeX beim kompiliieren sonst noch so produziert gelöscht. Durch das speichern (anders als z.B. bei Word) wird es unmöglich den Vorgang rückgängig zu machen. Denn die FA war schon recht weit fortgeschritten und da ist die Versuchung groß.

 

Aber wie sagte schon Elayne Boosler

Zitat

I am thankful the most important key in history was invented. It's not the key to your house, your car, your boat, your safety deposit box, your bike lock or your private community. It's the key to order, sanity, and peace of mind. The key is 'Delete.'

 

:lol::thumbup::rolleyes:

polli_on_the_go

immer noch VEMAS01...

Ja ich mag es kaum zugeben, aber ich hänge noch an Versorgungsmanagement. Die letzten Wochen waren recht voll, von Terminen, aber ich habe es genossen bei dem schönen Wetter mit meinen Dienstpartnern, das ein oder andere schöne Gespräch zu haben und durch geschickte Terminkoordination mein mir persönliches Ziel für diesen Monat erreicht zu haben. Naja und ein bisschen für die Uni habe ich ja auch gemacht :lol:.

Gerade beherrsche ich wieder die Kunst der kreativen Pause. Man mag es kaum glauben aber irgendwie wollte und wollte der Groschen (ja Cents klingen nicht so schön) nicht fallen. Immer und immer wieder habe ich mir diese erste Aufgabe durchgelesen, auf der einfach alles aufbaut, sonst hätte ich schon gesagt, was soll's.

 

Sind jetzt Aspekte Merkmale oder doch Prinzipien, Formen vielleicht oder doch Kernelemente, Aspekte halt ... Und da es um Lösungsinhalt geht, kann man das auch nicht mal eben nachfragen. Also habe ich gebrütet, gegrübelt, die Studienhefte gewälzt, die da ausnahmsweise mal keine Hilfe waren und immer wieder diese ersten beiden Sätze der Aufgabenstellung gelesen und mich schon gefragt, ob ich einfach zu doof bin für die Aufgabe.

 

Doof nicht, aber ich habe sie zu sehr filetiert. Liest man die beiden Sätze doch tatsächlich mal im Zusammenhang tauchen da folgende Satzbausteine auf 

"Anwendung von Versorgungsmanagement" (Satz 1). "Wählen Sie zwei große Aspekte aus" (Satz 2). Wie konnte ich das gefühlte 100 Mal lesen ohne bitte, diesen doch wohl höchst logischen Zusammenhang zu sehen :o:confused::blushing:

 

Naja nun kann ich ja endlich voll durchstarten und dieses Dinge auf den Weg kriegen. Und als Frage am Rande. Gibt es eigentlich auch etwas wie Grammerly auf Deutsch in Vernünftig. Die Tools, die ich bisher genutzt habe sind da nicht so der brüller u.a. Language Tool.

polli_on_the_go

Ihr ahnt es schon, ich habe immer noch Versorgungsmanagement vor mir liegen. Eine zwar vom Schreibumfang eher angenehme Aufgabe mit nur 10 Seiten, aber, wenn man sich für die FA ins Thema richtig einfuchst doch in der Literaturrecherche und Ausarbeitung aufwendiger. Das liegt aber vielleicht auch einfach am Thema, welches sich genau auch mit dieser Thematik im Rahmen der Versorgungsforschung befasst, unsere Gesundheitssystem sehr komplex ist, die Basis einige Drucksachen mit nicht unerheblichem Seitenumfang bilden und mehrere Sektoren tangiert werden. 

 

Ich habe die FA jetzt auch genutzt um die JabRef 4.0 Beta Version weiter zu testen, immer mit der Thesis im Hinterkopf, um die Literaturauswertung so leicht wie möglich zu machen. Zunächst bleibt, wie bereit im Vorblog beschrieben der Vorteil, dass nun in der neuen Version Annotations (Anmerkungen und Markierungen) aus dem Dokument ausgelesen werden und mit einem Klick auch in JabRef dann inklusive Seitenangabe (bezogen auf die Seiten des Dokumentes und nicht die tatsächlichen Seiten) angegeben werden. Das habe ich zumindest schon einmal als positiv erlebt.

 

Doch die Frage oben kommt nicht von ungefähr. Braucht man das. Ich bin schon ein großer Freund davon, dass man sich einmal intensiv mit Zitation und wissenschaftlichem Arbeiten auseinandersetzen sollte, bevor man alles dem Programm übergibt. Das ist auch insofern sinnvoll als das es je nach Hochschule notwendig ist, den Stil den Vorgaben anzupassen und Sonderreglungen zu bedenken. Bei der Flut an Literatur, die ich gerade benötige merke ich, dass es durchaus eine Erleichterung ist, alles schon in einer Datei zu haben und direkt die Literatureinträge durchsuchen zu können.

 

Es gibt ja viele LitVerw Programme. Ich persönlich mag die TeX orientierte Gestaltung von JabRef. Der Betaversion merkt man jedoch auch noch Ihre Tücken an. Z.B. muss ich immer meinen PDF Reader parallel nutzen, wenn ich noch einmal etwas erweitert im Dokument schauen möchte. Die neue Version hat zwar einen Viewer, der kann aber nicht mehr markierte Stellenanzeigen. Ich habe da sozusagen ein Dokument voller gelber Balken, der Text ist nicht mehr lesbar. Auch findet eine nervige sinnlose Silbentrennung bzw. das Zusammenschieben von Wörtern im Annotationsfeld statt, welches absolut nervt, ergänzt von der Tatsache, dass ich nur bei einer bestimmten Fenstergröße im Annotationsfeld scrollen kann. Auch kann ich die Fensterbereiche nicht individuell anpassen und das nervt ebenfalls. 

 

Sieht man aber davon ab, muss ich sagen, ist gerade für umfangreiche Arbeiten bzw. solche, die Literaturintensiv sind zu überlegen, ob man sich an ein solches Programm wagt. Dazu sollte man sich, wie beim Einstieg ins Fernstudium auch, jedoch Zeit einplanen und es nicht erst vor der Thesis beginnen. Manchmal muss man erst die Arbeitsweise des Programms verstehen, um es wirklich nutzen zu können und auch Fehler beheben zu können. 

 

Braucht man das? Vielleicht nicht zwangsläufig, aber es hilft ungemein, vor allem, wenn man sicher gehen, will, dass am Ende keine Quelle im Literaturverzeichnis fehlt. Wenn ich während des Schreibens noch eine neue Quelle identifiziere, nehme ich sie sofort auf und kann dann den BibTex Key sofort im Text verwenden. Ein vergessen ist so ausgeschlossen. Aber man sollte sich bewusst sein mit einer "Fast Track" Solution hat das nichts zu tun. Denn die einzelnen Datenbanken zu pflegen und aufzubauen. Einträge einzupflegen, auf Fehler zu korrigieren etc. das braucht nicht nur Zeit, sondern auch ein vorheriges intensive Befassen mit der Thematik des wiss. Arbeitens und korrekten Zitierens an sich.

polli_on_the_go

Die letzten Tage haben ja schon etwas Flexibilität erfordert. Und wer kennt das nicht. Innerhalb des Studiums arbeitet man sich fein säuberlich einen Plan aus, legt genau fest was man wann machen möchte und dann, ja dann kommt alles ein bisschen anders. Eins kann ich jedoch versprechen, am Ende des Studiums hat man ein gewisses maß an dehnbarer, reißfester Flexibilität gelernt und passt sich entsprechend an.

 

Da das Wetter und der Computer ja zu einer Verzögerung bei den weiteren Abwicklungsarbeiten geführt haben, habe ich mir schon überlegt gehabt, wie ich jetzt was am schnellsten, effektivsten mache. Weil ich ohnehin noch eine Frage zum Exposé hatte habe ich auch kurz abgecheckt, wie es in der Urlaubszeit bei meiner Gutachterin aussieht. Ich hatte einen guten Riecher. Ich begrüße es zwar, wenn ein Tutor auch während seiner Urlaubszeit bzw. Beurlaubung von der Lehrtätigkeit sich seinen Studierenden in aktiven Betreuungsphasen verpflichtet fühlt und auch zusagt, die Dinge zu machen, ich bin auch so, aber auf der anderes Seite ist das ja eher nicht der Grund von Urlaub.  In den nächsten 2,5 Monaten stehen zwei kurze Phasen an und bei dem Grund, den Sie mir genannt hat, habe ich mich Flexibel etwas umorganisiert. 

 

Anstelle mir etwas für die Korrekturzeit der Thesis aufzuheben, um die Zeit zu überbrücken, werde ich jetzt vorher, mit Ausnahme der beiden letzten Klausuren alles andere soweit abwickeln und das Exposé etwas "langsamer" neu aufsetzen etc. Witzigerweise merke ich, dass mir das überhaupt nichts ausmacht, im Gegenteil sogar (ich sage nur Sommer und Unibib Essen). Auch rutsche ich so mit der Erhebung vermutlich nicht in die allseits herrschende Urlaubszeit rein, was einfach auch ungünstig wäre. Ich sehe so nur Vorteile. 

 

Oftmals ist es natürlich gerade am Ende, dass man einfach keine Zeit hat und nur sehr schnell fertig werden möchte. Ich habe mir natürlich eine Deadline gesetzt auch durch die Regelstudienzeit, aber möchte mir nicht mehr Druck machen als notwendig, sondern den Exposéprozess möglichst effektiv und effizient gestalten, um dann möglichst entspannt in die Thesisphase zu gehen (passt das überhaupt zusammen entspannt und Thesis :D ).

 

Wir werden sehen. Gleich werde ich noch die Flexibilität der UniBib ausnutzen und Bücher, die ich leider nicht verlängern konnte per Post zurücksenden. Wo kommen auch immer diese ganzen Feiertage her? Nur mag ich nicht pro Medium und Tag 2 Euro zahlen (es sind zwei und wären 3 Tage) für eine Überschreitung.

polli_on_the_go

Im Kommentar zu meinem letzten Blog hatte ich meinen Frust ja schon walten lassen. Noch schlimmer als fehlender Zugriff auf den Campus, das warten auf Bewertungen oder fehlender Internetzugang ist es wohl, wenn sich gleich der ganze PC verabschiedet. Es ist meiner Meinung nach die ultimative Katastrophe des Fernstudierenden. Ich bin am Ende froh, dass es nicht die Hardware war sondern sich lediglich Windows in seine einzelne Bestandteile und Datenfragmente aufgelöst hat und nicht mehr funktionsfähig war. Und auch bin ich ganz froh, dass ich zumindest weiß, was ich erst mal selber machen kann. Am End habe ich fast zwei Tage gebraucht um den PC wieder funktionsfähig zu bekommen. Aber es hatte auch enorme Vorteile. 

 

Ich hatte mich ja schon oft beklagt, dass das Lenovo ideapad 100-14IBY eigentlich unbrauchbar war. Es sich immer wieder aufgehangen hat, ich manchmal 15 Minuten gebraucht habe um mal eben etwas nachzuschauen und der Datenträger ständig voll ausgelastet war. Ich muss gestehen, dass es ein Ausstellungsstück war und ich es nach dem Kauf nicht noch mal zurück gesetzt hatte. Das scheint teil des Problems gewesen zu sein. Jetzt brummt hier gar nichts mehr und er ist auch gut flott unterwegs.

 

Und es hat noch einen Vorteil gehabt. Ich habe jetzt zumindest eine annähernd adäquate Android app gefunden, in der ich auch ohne den Rechner die TeX Dokumente erst einmal weiter verfassen und auch im PDF überprüfen kann. Inklusive einem halbwegs guten Reference Managers. ABER zu letzt hatte ja auch nichts mehr in der Cloud gespeichert und ich habe nicht gemerkt, dass es sich nicht synchronisiert hat. 


Noch ein Vorteil war, dass ich mich jetzt aktiv damit auseinandersetzen konnte, ob ich weiter mit Jabref 3.8.2 weitermache oder auf die 4.0 Beta Version wechsel. Ich habe mich für die Beta Version entschieden, wenngleich das auch Risikos birgt. Der Wesentliche Grund ist, dass nun auch Annotations und Kommentare aus PDF Dokumenten direkt mit in den Referencemanager geladen werden. Gerade bei dem Wust an Dokumenten, die man manchmal hat sehe ich das als enormen Vorteil. Das Handling ist auch etwas optimierter und das Layout des Programms moderner. Nun hat es wirklich alles, was ich benötige. 

 

Ansonsten stecke ich jetzt wieder von vorne in Versorgungsmanagement und hoffe, dass es jetzt keine unvorhergesehenen Ereignisse mehr gibt. Denn es nervt schon die ganze Literatur auch noch mal durcharbeiten zu müssen aufgrund der Fehlenden Synchronisation, so dass ich nur die Dokumente habe, wie ursprünglich im Ordner abgelegt.

 

Tja. Ein sehr emotionsloser Blog. Aber immerhin noch ein Vorteil. Ich muss jetzt keine neue Wordvorlage erstellen, die wieder den APOLLON Standards genügt. TeX ist da wesentlich unkomplizierter. Ich bleibe dabei ein zurück für solche Arbeiten zu Word wird es nicht geben. Ich wünschte mir allerdings, dass sich auch die Hochschulen etwas mehr auf Studierende einstellen, die eben nicht mehr so auf Word ausgerichtet sind. Denn selbst von den Tutoren wird es ja vielfach verwandt. Aber ja das Kommentieren und Anmerken ist in Word nuneinmal bequemer :) 

polli_on_the_go

Seit ein paar Tagen schon brüte ich über die VEMA Fallaufgabe. Versorgungsmanagemen. Ich wollte die ja schon eine Weile runtergeschrieben haben. Tja, die Einleitung habe ich dann von den 10 Seiten.

 

Im Moment rätsele ich noch, was an welcher Stelle genau gemeint ist. Denn die drei Begriffe tauchen hintereinander auf. Man mag jetzt denken, das ist doch leicht einfach ins Studienheft gucken oder logisch drauf schauen. Ja so die Mutter aller Gedanken, nur leider ist dem nicht so. Leider verschwimmen die Begriffe auch inhaltlich innerhalb des Heftes je Absatz bzw. werden so oft synonym gebraucht, dass ich im Moment noch die Haare raufe. Aber hey, am Ende geht es ja nicht um Perfektion sondern um mindestens 51 Punkte von 100 (auch wenn mein Anspruch etwas höher liegt).

 

Wie ich mich aber auch kenne,denke ich vermutlich mal wieder um die Ecke, im Looping und rückwärts durch die Einbahnstraße. Da bin ich bekannt für und das hat nicht nur einmal zu dem bekannten Fernstudierendenfrust geführt. Aber zu lange möchte ich mich auch nicht mehr an der Aufgabe aufhalten. Ist schon komisch, dass sich so die aller allerletzten Aufgaben ein bisschen wie Kaugummi ziehen. Ist es das "Ich will vielleicht doch noch nicht fertig werden, weil ich mag mein Fernstudium" Phase? Ich weiß es  nicht. 

 

So nun werde ich es noch einmal in Ruhe durchlesen, vielleicht fällt der Groschen. Und hoffentlich  nicht mit all zu lautem Knall damit nicht wieder der Nachbar nachher klingeln muss ;).

 

polli_on_the_go

Ich bin wie ein Computer.....

...ich bevorzuge niedrig temperierte Arbeitsumgebungen.  Ich bin vermutlich einer der wenigen Menschen,die sich im tiefsten Sibirien pudelwohl fühlen würden. Nicht nur wäre es da schön leise und es würden vermutlich auch keine Nachbarn um eins klingeln, weil die Katze auf dem Balkon zu laut im Katzenklo scharrt (nein kein Witz).

 

Ich wäre gerade für einen wasserfesten Laptop mit integriertem Poolservice und automatischer Klimacontrolfunktion der Umgebungstemperatur. Aber ich möchte ja nicht jammern. Versorgungsforschung ist für dieses Wetter wohl genau die richtige Thematik. Ich kann jetzt zwar nicht sagen, dass ich darüber jubel schon wieder die Integrierte Versorgung, DMP, Gatekeeping, Case Management und weitere alternative bzw. geführte Versorgungsmodelle beschreiben zu dürfen, aber eins muss man dem ganzen lassen. Über 6 Module in meinem Studium war es jedes Mal eine etwas andere Perspektive auf das Ganze. 

 

Etwas enttäuscht bin ich weiterhin über eines der Grundlagenhefte dazu. Es war leider qualitativ gemessen an den Standards, die die Hochschule uns Studierenden selber vorgibt recht sagen wir mal niederschwellig. Ein wenig wett gemacht hat es dann der Autor des zweiten Studienheftes in dem Modul, der einige Aspekte auch aufgegriffen hat und dann fundiert und belegt sowie nachvollziehbar dargestellt hat. Besonders vielschichtig ist auch noch das Heft der Lebensqualität in der Gesundheitsversorgung in dem unter anderem auch die Methodik der Lebensqualitätsmessung, Berechnung und Validität der Messinstrumente behandelt wird. Das hat wirklich Spaß gemacht zu lesen. 

 

Ich denke, dass ich die Aufgabe morgen relativ gut runterschreiben kann, es sind nur 10 Seiten, also ganz chillig. Die Literatur habe ich heute rausgesucht. Nach Autor der Fallaufgabe könne man sie zwar auch ausschließlich mit den Informationen der Hefte beantworten, da aber das eine Heft zum einen ja wirklich qualitativ schlecht war und ich zum anderen ohnehin bevorzuge die aktuelle Lage mit einzubeziehen halte ich mich an den Zusatz "Trotzdem möchte ich Sie ermuntern....".

 

Das Exposé liegt hier gerade noch nicht angefangen in der zweiten Version. Das hat aber gerade mehr mit dem Wetter zu tun als alles andere. Ich möchte es vermeiden zu viel der "heißen" Zeit mitzunehmen und hoffe dass sich der Juni jetzt noch austobt und es dann nach und nach abebbt (natürlich ist das Wunschdenken). Aber wenn ich bedenke, dass die Unibib Essen nicht klimatisiert ist und meine Wohnung es auch nicht ist, dann wäre ich wieder beim Anfang dieses Beitrags....

 

In diesem Sinne

polli_on_the_go

VESOS01 - Check

Gerade ist die VESO Note (Evaluationsmethoden) reingeflattert. Es galt auf Basis eines HTA Berichts für einen Workshop bei einer Krankenkasse eine max. 20 "Seitige" Präsentation zu erstellen sowie ein Handout über die Notizfunktion im PPT, dass nicht nur für solche Mitarbeiter nachvollziehbar sein sollte die nicht am Workshop teilnehmen konnten, sondern auch und vor allem für planlose Laien. Und glaubt mir das kann dann schon mal eine Herausforderung werden, da viele Fachbegriffe, immer kurz und knapp erläutert oder mit Beispielen hinterlegt werden "müssen".

 

Die Inhalte hatte ich ja schon Kurz in einem anderen Blog beschrieben. Ich bin mit dem Resultat MEHR als zufrieden und musste angesichts der Mail des Tutors etwas lachen. "Leider haben Sie eine Teilaufgabe falsch beantwortet, daher ist es 'nur' eine 1,3". Aktuell habe ich nur eine Vermutung welche Aufgabe das war. Die hatte ich auch einmal umgeschrieben, weil ich es vermutet hatte. Es war aber wohl auch keine der großen Aufgaben, denn sonst wäre die Note schlechter denn das bedeutet einen Gesamtabzug von irgendwo zwischen 4,5 und 9 Punkten. Und wer sich wundert. Der Tutor hat vergessen den Feedbackbogen anzuhängen mit der detaillierte Auskunft.

 

Also der nächste Haken ist dann da. 

 

Diese Woche werde ich weniger schaffen. Wir haben Dienstwoche und da bin ich von heute bis Samstag gut eingebunden. Aber auch das braucht es. Dann steht ja auch noch das Exposé wieder an. Für die Thesis hat sich dann auch die Frage geklärt, wann der Pre-Test gemacht werden darf, was meinen Zeitplan nicht gerade entspannt. Die Gutachterin hatte da etwas anderes im Kopf, als es tatsächlich von der Hochschule auch ist und so wird die Zeit von 8 Wochen etwas knapper, als ohnehin schon.  Aber rekrutieren dafür kann ich ja schon mal vorher ;) nur weiß ich noch nicht wann es startet. Näheres dazu ein anderes mal.

polli_on_the_go

... ich hatte eigentlich kein Abo auf 14-tägige Erinnerungen auf dem Postweg abgeschlossen, das mich konstant daran erinnert, wie gut es sich liest und welche Vorteile ich habe.  Und so langsam nervt so etwas. Natürlich kann ich jetzt eine EMail Schreiben (und werde es wohl auch müssen), um diese Papierflut abzustellen. Ich weiß schon, warum ich sonst, wenn ich mir was bei ILS, SGD, AKAD etc. anschauen wollte, die den Zugang zu ihren umfangreichen Informationen oder genaueren Einblicken zu Kosten durch die zwingende Eingabe von Adresse und EMail blockieren, nur fakemäßig ausfülle. Musterstadt muss inzwischen gepflastert sein.

 

Naja, aber für die Stipendiensache, denn ein Master kommt nunmal in den AKAD Bereichen theoretisch in Frage, musste ich ja schon genaue Angaben machen. Ich glaube vor fünf oder sechs Jahren wurde das hier schon mal diskutiert von daher, soll das keine neue Diskussionsgrundlage sein. Bin einfach nur genervt und reagiere absolut allergisch auf dieses hartnäckige Werben.

 

Ansonsten stecke ich noch im Modul Versorgungsforschung und auch, wenn ich mich auf das Modul gefreut habe, das aktuelle Hefte hat, bin ich da leider mittlerweile auch ernüchtert. Inhaltlich werden die Themen gut und meist aktuell oder auf meine Profession (Pflege) bezogen auch korrekt dargestellt und die Fehler sind eher Kleinigkeiten über die man hinwegsehen kann, wenn man nicht gerade auf Berufspolitische Korrektheit achtet und die ist mir egal. Was wirklich besonders an dem Heft dieser Autorin nervt ist der Schreibstil. Es ist eine gewisse Redundanz dar, die sich mir nicht erschließt. Es ist über Kapitel und Unterkapitel immer wieder ein leicht mechanischen wiederholen einer bestimmten Aussage in nahezu gleichem Wortlaut. Was mich aber qualitativ WIRKLICH stört ist das nahezu vollständige Fehlen von Quellen und die, die da sind sind nur zu irgendwelchen Verbänden, die mal angegeben werden. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt in unseren Studenheften und würde ich das als FA einreichen wäre ich durchgefallen. Auch lese ich eben in den Quellen gerne auch bestimmte Dinge nach. Das kann ich leider nicht. Und Versorgungsforschung also der große Bereiche Managed Care mit DMP-Programmen, Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung und weitere Modelle ist nun mal nicht ganz unerheblich. 

 

Ich hoffe das nächste Heft wird besser. Ich hätte mehr erwartet. Und daher fällt das Fazit nicht gut aus.  

polli_on_the_go

Thema steht ENDLICH ....

Mit Version Nummer vier der Forschungsfrage und einem Umwurf der Vorthemen und Richtungen steht nun das Thema. Ich habe heute Bescheid bekommen, dass Erst- und Zweitgutachterin weitestgehend einverstanden sind. Und das weitestgehend?

Das war (muss ich fairerweise sagen) etwas einkalkuliert, weil ich einfach auch mal schauen wollte, in wie weit ich die Gutachter richtig einschätzen kann. Somit weder überraschend noch eine Katastrophe, sondern eine bereits bedachte Herausforderung. Ich muss sagen, da bestätigt sich meine Meinung über die wertvolle Zeit des Exposés, durch die man nicht durch hetzten sollte, sondern für die man sich die Zeit nehmen sollte die es dauert. So schwer das für den allgemeinen Fernstudenten mit chronisch fortschreitender Ungedulditis sein mag.

 

Heute war ich recht lange in der Uni Bib in Essen und habe mich mit dem Bib Scanner angefreundet (oder auch nicht). So toll die Technik ist, hat mich die Art des Scanners, dasngrelle Licht und das Eigenleben dieses Dings bei der Seitenbemessung oder die Reaktion auf kleine Luftzüge teilweise schier in den Wahnsinn getrieben. Da mein Thema aber nun Elemente psychometrischer Testverfahren enthält, kann sich der ein oder andere Psychologiestudent sicherlich in meinen Schockzustand hineinversetzen bei der Dicke der Schinken, wo dann fünf Seiten von gebraucht werden. 

 

Auch wenn ich letzte Woche noch Gift und Galle gespuckt habe, weil ich absolut nicht noch ein Ding für Studierende machen wollte, habe ich mich jetzt damit angefreundet, aber eine Variante gewählt, wo ich zumindest jetzt  noch das Gefühl habe, dass es nicht noch so ein Ding für Studierende ist. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. Bevor ich aber in die Tiefen des Exposés einsteige werde ich noch einige Literatur einzupflegen haben und meine Zitatliste aktualisieren. In JabRef kann ich den einzelnen Belegen eher weniger Zitate zusortieren und so arbeite ich noch mit einer anderen Liste.

 

Und weil ich ja nicht in VWL schon intensiv Managed Care betrachtet habe mache ich davon jetzt auch noch mal was in Versorgungsforschung. Es ist eine der letzten FAs und in meinem blauen Unibalken habe ich jetzt 90 % nahezu erreicht und wird mit rasenden Schritten voranschreiten, sobald die Noten zu den eingereichten FAs da sind. 

 

 



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