• Einträge
    49
  • Kommentare
    151
  • Aufrufe
    1.307

Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

polli_on_the_go

Die letzten 7 Prozent, almost fully loaded

Sie ist endlich weg. Die Fallaufgabe Versorgungsmanagement. Ich muss sagen, ich mag das Modul immer noch, auch wenn ich so ewig gejammert und geschimpft habe. Ich hatte mir einfach viel zusätzliches Wissen angelesen, was es manchmal nicht gerade leichter macht klar kurz und knapp zu strukturieren. Aber was für eine Befreiung auf dem Campus das hier zu sehen

 

 

2017-07-24.png.1e12c22acbd8650edbfa6489e046f2cb.png

 

Jetzt kann ich das Modul zuklappen und hoffe in den nächsten Tagen irgendwann dort auch den grünen Haken zu finden. Natürlich würde ich mich über eine entsprechende Note freuen, aber am Ende bin ich einfach froh meinen Statusbalken super schnell Wachsen zu sehen und ich würde sagen nicht mehr lange und das Studium ist fully loaded ;D

 

59766d8a8b082_2017-07-24(2).png.2e5608c24278bc594720102b29aa4dbe.png

polli_on_the_go

VEMA- Diese FA bricht alle persönlichen Rekorde

Fertig --  FIX und FERTIG :blink:

 

Was ein Krampf. Aber ich habe diese schiere Unmöglichkeit der Kürzung auf Sollseitenzahl plus 10 % Gnade nach insgesamt 9 Stunden kürzen hinter mir. Zwischendurch wollte ich TeX verfluchen, weil es manchmal einfach meinte nicht kompillieren zu wollen (das Umwandeln von der TeX Sprache in eine PDF) und weil, doch so ein paar schöne Sonderfunktionen erst einmal gesucht und korrekt eingepflegt werden wollen. Hey aber bis zur Thesis steht dann die (für mich) perfekte Grundstruktur. 

 

Okay----vielleicht. Vermutlich würden 90 Prozent der Hardcore TeXler noch X Fehler oder kann man so machen, aber besser wäre, oder aber das ist doch in der Klasse schon drin, das hast du doppelt, finden. Fakt ist aber im PDF sieht der Tutor das nicht und so lange es funktioniert..

 

Nun aber zu den Rekorden dieser FA

  1. Komplexeste Fallaufgabenstellung für den Seitenzahlbereich seit Beginn des Studiums (hab noch mal nachgeschaut)
  2. FA mit dem Längsten Literaturverzeichnis (5,5 Seiten)
  3. FA mit der extremsten Inhaltsseiten zu Literaturseiten Relation 10:5,5
  4. FA mit dem größten Überhang vor Kürzung (ohne Leerzeilen etc. und nachdem alles eingepflegt und korrekte Befehle eingegeben waren 8,5 Seiten)
  5. Die längste Kürzungszeit vor Einsendung (8 Stunden)
  6. Die meisten Einträge im Literaturverzeichnis

 

Als nächste steht dann Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Entwerfen wir mal ein BGM Konzept für einen Automobilkonzern. Vorteil ist, dass meine Gruppe genau das als Thema im Seminar hatte und ich nur meine Notizen tatsächlich abtippen und mit etwas Theorie ausfüllen muss.

polli_on_the_go

Sie ist ENDLICH fertig. Naja annähernd. Ich habe die Fallaufgabe zum Versorgungsmanagement soweit textlich fertig. Noch muss ich ein paar Belege sauber einpflegen, hatte irgendwann erst mal geschrieben und jetzt warten noch ein paar Seitenzahlen. Das ist aber schnell gemacht. 

 

Die Aufgabe ist sehr umfangreich gestellt. Sie macht dem Modulnahmen "Versorgungsmanagement und Versorgungsforschung" absolut alle Ehre.  Denn es müssen entweder Untersuchungsdesigns geplant werden (Studientypen, Forschungstechniken, Datenbasen) und in Bezug zu zwei wesentlichen Aspekten des Versorgungsmanagements in der Gesundheitsversorgung gestellt werden oder die aktuelle Studienlagen zu bestimmten Steuerungselementen bzw. Aspekten beleuchtet werden. Darüber hinaus ist die Adressatengruppe nicht vom Fach, was bedeutet, dass "Wissen, Definitionen und Erklärungen zu Theorien, Fachbegriffen und Sachverhalten" immer mit eingebracht werden müssen. Am Ende dreht sich dann noch alles um das Thema Lebensqualität als Messgröße und Illustration.

 

In allen 6 Aufgaben müssen Modelle gegenübergestellt und Vor- und Nachteile dargelegt werden sowie Begründungen erbracht werden. Ebenso ist eine Synapse von Studien zu einem Themenbereich mit dabei. Und wer jetzt denkt dafür habe ich mindestens 20 Seiten....

 

... too good to be true. Oder wer kennt ihn noch den Zoooonck?

 

Naja ich habe genau genommen inklusive Illustration 10 Seiten. Ich habe irgendwann nicht mehr kompilliert, weil es mich wahnsinnig macht schon beim Schreiben zu kürzen oder das Übel zu sehen. Knackige Formulierungen kommen mir meist ohnehin erst beim Korrekturlesen.

 

ABER vor so einer Aufgabe stand ich auch noch nicht. Ich habe schon "nur" die Fragen beantwortet und mich auch teilweise schon Eingeschränkt. ABER der UMFANG dieser Aufgabe übertrifft bei Weitem die Vorgabe von 10 Seiten (plus 10% Gnadenplatz). Aktuell stehe ich bei 20,5 Seiten. Mal sehen was wie und wo ich kürzen oder geschickt formatieren kann. 

 

Ich habe immer das Problem etwas drüber zu sein, wer kennt das nicht. Aber ich habe auch bei dem Tutor schon mal geschrieben und weiß, wenn der eins nicht mag und dafür Abzüge gibt, dann für Überflüssiges, aber genau so für zu wenig Definitionen für Ahnungslose. Er ist auch noch ausgerechnet Autor der Aufgabe und ich bleibe im Moment bei meiner Einstellung. Ich würde gerne mal seine Bearbeitung auf 10 Seiten sehen ohne Stichpunkte in 1,5 Zeilen mit dem vorgegebenen Seitenrand, Arial 11 pt.

 

Ich glaube ich buche nen Karibikurlaub als Belohnung, wenn ich fertig bin. Einsame Insel und so ...

 

...zumindest mental :lol::lol:

polli_on_the_go

Mut zu Strg + A -> Entf und Speichern

Manchmal muss man zu drastischen Schritten greifen. Ich habe jetzt so lange bei der VEMA Aufgabe hin und her überlegt und geändert und gemacht und hin und her und doch saß es einfach nicht richtig. Damit meine ich nicht den Stoff, sondern kennt ihr das, wenn man was anzieht und es zwar eigentlich passt aber irgendwas nicht richtig liegt und es einfach unangenehm ist. So in etwa war das. 

 

Man hat jetzt mehrere Möglichkeiten, ich kann so lange rumzuppeln bis es halbwegs sitzt, oder ich ziehe die Jeans noch mal aus und stelle fest nicht die Jeans war das Problem, sondern die Socke, die sich im Hosenbein versteckt hat beim Waschen. 

 

Ob jetzt in meiner FA eine Socke ist weiß ich nicht, aber ich habe vorhin einfach genau die obige Befehlsfolge gewählt. Strg + A -> Entf und dann damit ich es mir nicht in dem Moment noch anders überlege direkt gespeichert. Vorher hatte ich alle Datein, die TeX beim kompiliieren sonst noch so produziert gelöscht. Durch das speichern (anders als z.B. bei Word) wird es unmöglich den Vorgang rückgängig zu machen. Denn die FA war schon recht weit fortgeschritten und da ist die Versuchung groß.

 

Aber wie sagte schon Elayne Boosler

Zitat

I am thankful the most important key in history was invented. It's not the key to your house, your car, your boat, your safety deposit box, your bike lock or your private community. It's the key to order, sanity, and peace of mind. The key is 'Delete.'

 

:lol::thumbup::rolleyes:

polli_on_the_go

immer noch VEMAS01...

Ja ich mag es kaum zugeben, aber ich hänge noch an Versorgungsmanagement. Die letzten Wochen waren recht voll, von Terminen, aber ich habe es genossen bei dem schönen Wetter mit meinen Dienstpartnern, das ein oder andere schöne Gespräch zu haben und durch geschickte Terminkoordination mein mir persönliches Ziel für diesen Monat erreicht zu haben. Naja und ein bisschen für die Uni habe ich ja auch gemacht :lol:.

Gerade beherrsche ich wieder die Kunst der kreativen Pause. Man mag es kaum glauben aber irgendwie wollte und wollte der Groschen (ja Cents klingen nicht so schön) nicht fallen. Immer und immer wieder habe ich mir diese erste Aufgabe durchgelesen, auf der einfach alles aufbaut, sonst hätte ich schon gesagt, was soll's.

 

Sind jetzt Aspekte Merkmale oder doch Prinzipien, Formen vielleicht oder doch Kernelemente, Aspekte halt ... Und da es um Lösungsinhalt geht, kann man das auch nicht mal eben nachfragen. Also habe ich gebrütet, gegrübelt, die Studienhefte gewälzt, die da ausnahmsweise mal keine Hilfe waren und immer wieder diese ersten beiden Sätze der Aufgabenstellung gelesen und mich schon gefragt, ob ich einfach zu doof bin für die Aufgabe.

 

Doof nicht, aber ich habe sie zu sehr filetiert. Liest man die beiden Sätze doch tatsächlich mal im Zusammenhang tauchen da folgende Satzbausteine auf 

"Anwendung von Versorgungsmanagement" (Satz 1). "Wählen Sie zwei große Aspekte aus" (Satz 2). Wie konnte ich das gefühlte 100 Mal lesen ohne bitte, diesen doch wohl höchst logischen Zusammenhang zu sehen :o:confused::blushing:

 

Naja nun kann ich ja endlich voll durchstarten und dieses Dinge auf den Weg kriegen. Und als Frage am Rande. Gibt es eigentlich auch etwas wie Grammerly auf Deutsch in Vernünftig. Die Tools, die ich bisher genutzt habe sind da nicht so der brüller u.a. Language Tool.

polli_on_the_go

Ihr ahnt es schon, ich habe immer noch Versorgungsmanagement vor mir liegen. Eine zwar vom Schreibumfang eher angenehme Aufgabe mit nur 10 Seiten, aber, wenn man sich für die FA ins Thema richtig einfuchst doch in der Literaturrecherche und Ausarbeitung aufwendiger. Das liegt aber vielleicht auch einfach am Thema, welches sich genau auch mit dieser Thematik im Rahmen der Versorgungsforschung befasst, unsere Gesundheitssystem sehr komplex ist, die Basis einige Drucksachen mit nicht unerheblichem Seitenumfang bilden und mehrere Sektoren tangiert werden. 

 

Ich habe die FA jetzt auch genutzt um die JabRef 4.0 Beta Version weiter zu testen, immer mit der Thesis im Hinterkopf, um die Literaturauswertung so leicht wie möglich zu machen. Zunächst bleibt, wie bereit im Vorblog beschrieben der Vorteil, dass nun in der neuen Version Annotations (Anmerkungen und Markierungen) aus dem Dokument ausgelesen werden und mit einem Klick auch in JabRef dann inklusive Seitenangabe (bezogen auf die Seiten des Dokumentes und nicht die tatsächlichen Seiten) angegeben werden. Das habe ich zumindest schon einmal als positiv erlebt.

 

Doch die Frage oben kommt nicht von ungefähr. Braucht man das. Ich bin schon ein großer Freund davon, dass man sich einmal intensiv mit Zitation und wissenschaftlichem Arbeiten auseinandersetzen sollte, bevor man alles dem Programm übergibt. Das ist auch insofern sinnvoll als das es je nach Hochschule notwendig ist, den Stil den Vorgaben anzupassen und Sonderreglungen zu bedenken. Bei der Flut an Literatur, die ich gerade benötige merke ich, dass es durchaus eine Erleichterung ist, alles schon in einer Datei zu haben und direkt die Literatureinträge durchsuchen zu können.

 

Es gibt ja viele LitVerw Programme. Ich persönlich mag die TeX orientierte Gestaltung von JabRef. Der Betaversion merkt man jedoch auch noch Ihre Tücken an. Z.B. muss ich immer meinen PDF Reader parallel nutzen, wenn ich noch einmal etwas erweitert im Dokument schauen möchte. Die neue Version hat zwar einen Viewer, der kann aber nicht mehr markierte Stellenanzeigen. Ich habe da sozusagen ein Dokument voller gelber Balken, der Text ist nicht mehr lesbar. Auch findet eine nervige sinnlose Silbentrennung bzw. das Zusammenschieben von Wörtern im Annotationsfeld statt, welches absolut nervt, ergänzt von der Tatsache, dass ich nur bei einer bestimmten Fenstergröße im Annotationsfeld scrollen kann. Auch kann ich die Fensterbereiche nicht individuell anpassen und das nervt ebenfalls. 

 

Sieht man aber davon ab, muss ich sagen, ist gerade für umfangreiche Arbeiten bzw. solche, die Literaturintensiv sind zu überlegen, ob man sich an ein solches Programm wagt. Dazu sollte man sich, wie beim Einstieg ins Fernstudium auch, jedoch Zeit einplanen und es nicht erst vor der Thesis beginnen. Manchmal muss man erst die Arbeitsweise des Programms verstehen, um es wirklich nutzen zu können und auch Fehler beheben zu können. 

 

Braucht man das? Vielleicht nicht zwangsläufig, aber es hilft ungemein, vor allem, wenn man sicher gehen, will, dass am Ende keine Quelle im Literaturverzeichnis fehlt. Wenn ich während des Schreibens noch eine neue Quelle identifiziere, nehme ich sie sofort auf und kann dann den BibTex Key sofort im Text verwenden. Ein vergessen ist so ausgeschlossen. Aber man sollte sich bewusst sein mit einer "Fast Track" Solution hat das nichts zu tun. Denn die einzelnen Datenbanken zu pflegen und aufzubauen. Einträge einzupflegen, auf Fehler zu korrigieren etc. das braucht nicht nur Zeit, sondern auch ein vorheriges intensive Befassen mit der Thematik des wiss. Arbeitens und korrekten Zitierens an sich.

polli_on_the_go

Die letzten Tage haben ja schon etwas Flexibilität erfordert. Und wer kennt das nicht. Innerhalb des Studiums arbeitet man sich fein säuberlich einen Plan aus, legt genau fest was man wann machen möchte und dann, ja dann kommt alles ein bisschen anders. Eins kann ich jedoch versprechen, am Ende des Studiums hat man ein gewisses maß an dehnbarer, reißfester Flexibilität gelernt und passt sich entsprechend an.

 

Da das Wetter und der Computer ja zu einer Verzögerung bei den weiteren Abwicklungsarbeiten geführt haben, habe ich mir schon überlegt gehabt, wie ich jetzt was am schnellsten, effektivsten mache. Weil ich ohnehin noch eine Frage zum Exposé hatte habe ich auch kurz abgecheckt, wie es in der Urlaubszeit bei meiner Gutachterin aussieht. Ich hatte einen guten Riecher. Ich begrüße es zwar, wenn ein Tutor auch während seiner Urlaubszeit bzw. Beurlaubung von der Lehrtätigkeit sich seinen Studierenden in aktiven Betreuungsphasen verpflichtet fühlt und auch zusagt, die Dinge zu machen, ich bin auch so, aber auf der anderes Seite ist das ja eher nicht der Grund von Urlaub.  In den nächsten 2,5 Monaten stehen zwei kurze Phasen an und bei dem Grund, den Sie mir genannt hat, habe ich mich Flexibel etwas umorganisiert. 

 

Anstelle mir etwas für die Korrekturzeit der Thesis aufzuheben, um die Zeit zu überbrücken, werde ich jetzt vorher, mit Ausnahme der beiden letzten Klausuren alles andere soweit abwickeln und das Exposé etwas "langsamer" neu aufsetzen etc. Witzigerweise merke ich, dass mir das überhaupt nichts ausmacht, im Gegenteil sogar (ich sage nur Sommer und Unibib Essen). Auch rutsche ich so mit der Erhebung vermutlich nicht in die allseits herrschende Urlaubszeit rein, was einfach auch ungünstig wäre. Ich sehe so nur Vorteile. 

 

Oftmals ist es natürlich gerade am Ende, dass man einfach keine Zeit hat und nur sehr schnell fertig werden möchte. Ich habe mir natürlich eine Deadline gesetzt auch durch die Regelstudienzeit, aber möchte mir nicht mehr Druck machen als notwendig, sondern den Exposéprozess möglichst effektiv und effizient gestalten, um dann möglichst entspannt in die Thesisphase zu gehen (passt das überhaupt zusammen entspannt und Thesis :D ).

 

Wir werden sehen. Gleich werde ich noch die Flexibilität der UniBib ausnutzen und Bücher, die ich leider nicht verlängern konnte per Post zurücksenden. Wo kommen auch immer diese ganzen Feiertage her? Nur mag ich nicht pro Medium und Tag 2 Euro zahlen (es sind zwei und wären 3 Tage) für eine Überschreitung.

polli_on_the_go

Im Kommentar zu meinem letzten Blog hatte ich meinen Frust ja schon walten lassen. Noch schlimmer als fehlender Zugriff auf den Campus, das warten auf Bewertungen oder fehlender Internetzugang ist es wohl, wenn sich gleich der ganze PC verabschiedet. Es ist meiner Meinung nach die ultimative Katastrophe des Fernstudierenden. Ich bin am Ende froh, dass es nicht die Hardware war sondern sich lediglich Windows in seine einzelne Bestandteile und Datenfragmente aufgelöst hat und nicht mehr funktionsfähig war. Und auch bin ich ganz froh, dass ich zumindest weiß, was ich erst mal selber machen kann. Am End habe ich fast zwei Tage gebraucht um den PC wieder funktionsfähig zu bekommen. Aber es hatte auch enorme Vorteile. 

 

Ich hatte mich ja schon oft beklagt, dass das Lenovo ideapad 100-14IBY eigentlich unbrauchbar war. Es sich immer wieder aufgehangen hat, ich manchmal 15 Minuten gebraucht habe um mal eben etwas nachzuschauen und der Datenträger ständig voll ausgelastet war. Ich muss gestehen, dass es ein Ausstellungsstück war und ich es nach dem Kauf nicht noch mal zurück gesetzt hatte. Das scheint teil des Problems gewesen zu sein. Jetzt brummt hier gar nichts mehr und er ist auch gut flott unterwegs.

 

Und es hat noch einen Vorteil gehabt. Ich habe jetzt zumindest eine annähernd adäquate Android app gefunden, in der ich auch ohne den Rechner die TeX Dokumente erst einmal weiter verfassen und auch im PDF überprüfen kann. Inklusive einem halbwegs guten Reference Managers. ABER zu letzt hatte ja auch nichts mehr in der Cloud gespeichert und ich habe nicht gemerkt, dass es sich nicht synchronisiert hat. 


Noch ein Vorteil war, dass ich mich jetzt aktiv damit auseinandersetzen konnte, ob ich weiter mit Jabref 3.8.2 weitermache oder auf die 4.0 Beta Version wechsel. Ich habe mich für die Beta Version entschieden, wenngleich das auch Risikos birgt. Der Wesentliche Grund ist, dass nun auch Annotations und Kommentare aus PDF Dokumenten direkt mit in den Referencemanager geladen werden. Gerade bei dem Wust an Dokumenten, die man manchmal hat sehe ich das als enormen Vorteil. Das Handling ist auch etwas optimierter und das Layout des Programms moderner. Nun hat es wirklich alles, was ich benötige. 

 

Ansonsten stecke ich jetzt wieder von vorne in Versorgungsmanagement und hoffe, dass es jetzt keine unvorhergesehenen Ereignisse mehr gibt. Denn es nervt schon die ganze Literatur auch noch mal durcharbeiten zu müssen aufgrund der Fehlenden Synchronisation, so dass ich nur die Dokumente habe, wie ursprünglich im Ordner abgelegt.

 

Tja. Ein sehr emotionsloser Blog. Aber immerhin noch ein Vorteil. Ich muss jetzt keine neue Wordvorlage erstellen, die wieder den APOLLON Standards genügt. TeX ist da wesentlich unkomplizierter. Ich bleibe dabei ein zurück für solche Arbeiten zu Word wird es nicht geben. Ich wünschte mir allerdings, dass sich auch die Hochschulen etwas mehr auf Studierende einstellen, die eben nicht mehr so auf Word ausgerichtet sind. Denn selbst von den Tutoren wird es ja vielfach verwandt. Aber ja das Kommentieren und Anmerken ist in Word nuneinmal bequemer :) 

polli_on_the_go

Seit ein paar Tagen schon brüte ich über die VEMA Fallaufgabe. Versorgungsmanagemen. Ich wollte die ja schon eine Weile runtergeschrieben haben. Tja, die Einleitung habe ich dann von den 10 Seiten.

 

Im Moment rätsele ich noch, was an welcher Stelle genau gemeint ist. Denn die drei Begriffe tauchen hintereinander auf. Man mag jetzt denken, das ist doch leicht einfach ins Studienheft gucken oder logisch drauf schauen. Ja so die Mutter aller Gedanken, nur leider ist dem nicht so. Leider verschwimmen die Begriffe auch inhaltlich innerhalb des Heftes je Absatz bzw. werden so oft synonym gebraucht, dass ich im Moment noch die Haare raufe. Aber hey, am Ende geht es ja nicht um Perfektion sondern um mindestens 51 Punkte von 100 (auch wenn mein Anspruch etwas höher liegt).

 

Wie ich mich aber auch kenne,denke ich vermutlich mal wieder um die Ecke, im Looping und rückwärts durch die Einbahnstraße. Da bin ich bekannt für und das hat nicht nur einmal zu dem bekannten Fernstudierendenfrust geführt. Aber zu lange möchte ich mich auch nicht mehr an der Aufgabe aufhalten. Ist schon komisch, dass sich so die aller allerletzten Aufgaben ein bisschen wie Kaugummi ziehen. Ist es das "Ich will vielleicht doch noch nicht fertig werden, weil ich mag mein Fernstudium" Phase? Ich weiß es  nicht. 

 

So nun werde ich es noch einmal in Ruhe durchlesen, vielleicht fällt der Groschen. Und hoffentlich  nicht mit all zu lautem Knall damit nicht wieder der Nachbar nachher klingeln muss ;).

 

polli_on_the_go

Ich bin wie ein Computer.....

...ich bevorzuge niedrig temperierte Arbeitsumgebungen.  Ich bin vermutlich einer der wenigen Menschen,die sich im tiefsten Sibirien pudelwohl fühlen würden. Nicht nur wäre es da schön leise und es würden vermutlich auch keine Nachbarn um eins klingeln, weil die Katze auf dem Balkon zu laut im Katzenklo scharrt (nein kein Witz).

 

Ich wäre gerade für einen wasserfesten Laptop mit integriertem Poolservice und automatischer Klimacontrolfunktion der Umgebungstemperatur. Aber ich möchte ja nicht jammern. Versorgungsforschung ist für dieses Wetter wohl genau die richtige Thematik. Ich kann jetzt zwar nicht sagen, dass ich darüber jubel schon wieder die Integrierte Versorgung, DMP, Gatekeeping, Case Management und weitere alternative bzw. geführte Versorgungsmodelle beschreiben zu dürfen, aber eins muss man dem ganzen lassen. Über 6 Module in meinem Studium war es jedes Mal eine etwas andere Perspektive auf das Ganze. 

 

Etwas enttäuscht bin ich weiterhin über eines der Grundlagenhefte dazu. Es war leider qualitativ gemessen an den Standards, die die Hochschule uns Studierenden selber vorgibt recht sagen wir mal niederschwellig. Ein wenig wett gemacht hat es dann der Autor des zweiten Studienheftes in dem Modul, der einige Aspekte auch aufgegriffen hat und dann fundiert und belegt sowie nachvollziehbar dargestellt hat. Besonders vielschichtig ist auch noch das Heft der Lebensqualität in der Gesundheitsversorgung in dem unter anderem auch die Methodik der Lebensqualitätsmessung, Berechnung und Validität der Messinstrumente behandelt wird. Das hat wirklich Spaß gemacht zu lesen. 

 

Ich denke, dass ich die Aufgabe morgen relativ gut runterschreiben kann, es sind nur 10 Seiten, also ganz chillig. Die Literatur habe ich heute rausgesucht. Nach Autor der Fallaufgabe könne man sie zwar auch ausschließlich mit den Informationen der Hefte beantworten, da aber das eine Heft zum einen ja wirklich qualitativ schlecht war und ich zum anderen ohnehin bevorzuge die aktuelle Lage mit einzubeziehen halte ich mich an den Zusatz "Trotzdem möchte ich Sie ermuntern....".

 

Das Exposé liegt hier gerade noch nicht angefangen in der zweiten Version. Das hat aber gerade mehr mit dem Wetter zu tun als alles andere. Ich möchte es vermeiden zu viel der "heißen" Zeit mitzunehmen und hoffe dass sich der Juni jetzt noch austobt und es dann nach und nach abebbt (natürlich ist das Wunschdenken). Aber wenn ich bedenke, dass die Unibib Essen nicht klimatisiert ist und meine Wohnung es auch nicht ist, dann wäre ich wieder beim Anfang dieses Beitrags....

 

In diesem Sinne

polli_on_the_go

VESOS01 - Check

Gerade ist die VESO Note (Evaluationsmethoden) reingeflattert. Es galt auf Basis eines HTA Berichts für einen Workshop bei einer Krankenkasse eine max. 20 "Seitige" Präsentation zu erstellen sowie ein Handout über die Notizfunktion im PPT, dass nicht nur für solche Mitarbeiter nachvollziehbar sein sollte die nicht am Workshop teilnehmen konnten, sondern auch und vor allem für planlose Laien. Und glaubt mir das kann dann schon mal eine Herausforderung werden, da viele Fachbegriffe, immer kurz und knapp erläutert oder mit Beispielen hinterlegt werden "müssen".

 

Die Inhalte hatte ich ja schon Kurz in einem anderen Blog beschrieben. Ich bin mit dem Resultat MEHR als zufrieden und musste angesichts der Mail des Tutors etwas lachen. "Leider haben Sie eine Teilaufgabe falsch beantwortet, daher ist es 'nur' eine 1,3". Aktuell habe ich nur eine Vermutung welche Aufgabe das war. Die hatte ich auch einmal umgeschrieben, weil ich es vermutet hatte. Es war aber wohl auch keine der großen Aufgaben, denn sonst wäre die Note schlechter denn das bedeutet einen Gesamtabzug von irgendwo zwischen 4,5 und 9 Punkten. Und wer sich wundert. Der Tutor hat vergessen den Feedbackbogen anzuhängen mit der detaillierte Auskunft.

 

Also der nächste Haken ist dann da. 

 

Diese Woche werde ich weniger schaffen. Wir haben Dienstwoche und da bin ich von heute bis Samstag gut eingebunden. Aber auch das braucht es. Dann steht ja auch noch das Exposé wieder an. Für die Thesis hat sich dann auch die Frage geklärt, wann der Pre-Test gemacht werden darf, was meinen Zeitplan nicht gerade entspannt. Die Gutachterin hatte da etwas anderes im Kopf, als es tatsächlich von der Hochschule auch ist und so wird die Zeit von 8 Wochen etwas knapper, als ohnehin schon.  Aber rekrutieren dafür kann ich ja schon mal vorher ;) nur weiß ich noch nicht wann es startet. Näheres dazu ein anderes mal.

polli_on_the_go

... ich hatte eigentlich kein Abo auf 14-tägige Erinnerungen auf dem Postweg abgeschlossen, das mich konstant daran erinnert, wie gut es sich liest und welche Vorteile ich habe.  Und so langsam nervt so etwas. Natürlich kann ich jetzt eine EMail Schreiben (und werde es wohl auch müssen), um diese Papierflut abzustellen. Ich weiß schon, warum ich sonst, wenn ich mir was bei ILS, SGD, AKAD etc. anschauen wollte, die den Zugang zu ihren umfangreichen Informationen oder genaueren Einblicken zu Kosten durch die zwingende Eingabe von Adresse und EMail blockieren, nur fakemäßig ausfülle. Musterstadt muss inzwischen gepflastert sein.

 

Naja, aber für die Stipendiensache, denn ein Master kommt nunmal in den AKAD Bereichen theoretisch in Frage, musste ich ja schon genaue Angaben machen. Ich glaube vor fünf oder sechs Jahren wurde das hier schon mal diskutiert von daher, soll das keine neue Diskussionsgrundlage sein. Bin einfach nur genervt und reagiere absolut allergisch auf dieses hartnäckige Werben.

 

Ansonsten stecke ich noch im Modul Versorgungsforschung und auch, wenn ich mich auf das Modul gefreut habe, das aktuelle Hefte hat, bin ich da leider mittlerweile auch ernüchtert. Inhaltlich werden die Themen gut und meist aktuell oder auf meine Profession (Pflege) bezogen auch korrekt dargestellt und die Fehler sind eher Kleinigkeiten über die man hinwegsehen kann, wenn man nicht gerade auf Berufspolitische Korrektheit achtet und die ist mir egal. Was wirklich besonders an dem Heft dieser Autorin nervt ist der Schreibstil. Es ist eine gewisse Redundanz dar, die sich mir nicht erschließt. Es ist über Kapitel und Unterkapitel immer wieder ein leicht mechanischen wiederholen einer bestimmten Aussage in nahezu gleichem Wortlaut. Was mich aber qualitativ WIRKLICH stört ist das nahezu vollständige Fehlen von Quellen und die, die da sind sind nur zu irgendwelchen Verbänden, die mal angegeben werden. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt in unseren Studenheften und würde ich das als FA einreichen wäre ich durchgefallen. Auch lese ich eben in den Quellen gerne auch bestimmte Dinge nach. Das kann ich leider nicht. Und Versorgungsforschung also der große Bereiche Managed Care mit DMP-Programmen, Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung und weitere Modelle ist nun mal nicht ganz unerheblich. 

 

Ich hoffe das nächste Heft wird besser. Ich hätte mehr erwartet. Und daher fällt das Fazit nicht gut aus.  

polli_on_the_go

Thema steht ENDLICH ....

Mit Version Nummer vier der Forschungsfrage und einem Umwurf der Vorthemen und Richtungen steht nun das Thema. Ich habe heute Bescheid bekommen, dass Erst- und Zweitgutachterin weitestgehend einverstanden sind. Und das weitestgehend?

Das war (muss ich fairerweise sagen) etwas einkalkuliert, weil ich einfach auch mal schauen wollte, in wie weit ich die Gutachter richtig einschätzen kann. Somit weder überraschend noch eine Katastrophe, sondern eine bereits bedachte Herausforderung. Ich muss sagen, da bestätigt sich meine Meinung über die wertvolle Zeit des Exposés, durch die man nicht durch hetzten sollte, sondern für die man sich die Zeit nehmen sollte die es dauert. So schwer das für den allgemeinen Fernstudenten mit chronisch fortschreitender Ungedulditis sein mag.

 

Heute war ich recht lange in der Uni Bib in Essen und habe mich mit dem Bib Scanner angefreundet (oder auch nicht). So toll die Technik ist, hat mich die Art des Scanners, dasngrelle Licht und das Eigenleben dieses Dings bei der Seitenbemessung oder die Reaktion auf kleine Luftzüge teilweise schier in den Wahnsinn getrieben. Da mein Thema aber nun Elemente psychometrischer Testverfahren enthält, kann sich der ein oder andere Psychologiestudent sicherlich in meinen Schockzustand hineinversetzen bei der Dicke der Schinken, wo dann fünf Seiten von gebraucht werden. 

 

Auch wenn ich letzte Woche noch Gift und Galle gespuckt habe, weil ich absolut nicht noch ein Ding für Studierende machen wollte, habe ich mich jetzt damit angefreundet, aber eine Variante gewählt, wo ich zumindest jetzt  noch das Gefühl habe, dass es nicht noch so ein Ding für Studierende ist. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. Bevor ich aber in die Tiefen des Exposés einsteige werde ich noch einige Literatur einzupflegen haben und meine Zitatliste aktualisieren. In JabRef kann ich den einzelnen Belegen eher weniger Zitate zusortieren und so arbeite ich noch mit einer anderen Liste.

 

Und weil ich ja nicht in VWL schon intensiv Managed Care betrachtet habe mache ich davon jetzt auch noch mal was in Versorgungsforschung. Es ist eine der letzten FAs und in meinem blauen Unibalken habe ich jetzt 90 % nahezu erreicht und wird mit rasenden Schritten voranschreiten, sobald die Noten zu den eingereichten FAs da sind. 

 

 

polli_on_the_go

Da ich ja des öfteren etwas spitz das Thema aufgreife, ist es glaube ich einmal des Missverständnis wegen wichtig, das Thema aufzugreifen und zu klären, damit es nicht an anderen Stellen zu weiteren Missverständnissen bzw. Fehleinschätzungen führt. Was ist das, was mich stört und was ich etwas "abwerte" und was ist das, was eben nicht damit gemeint ist.

 

In der Zeit in der ich an der APOLLON bi,n habe ich, da ich auch einmal auf dem OC sehr aktiv war und später als Mentorin öfter mit verschiedenen Studierenden zu tun gehabt, die besonders zu Beginn des Studiums oder auch im Verlauf Rat gesucht haben. Ich bin um Fallaufgabenlösungen ebenso angeschrieben worden, wie mit der häufigen Frage, ob es wirklich notwendig ist die Studienhefte zu lesen, wenn man doch für eine Fallaufgabe oftmals, um zu Bestehen nur einen Bruchteil braucht. Ich habe Diskussionen unter Studierenden erlebt, in denen sich Lager eins wünschte die Fallaufgaben würden versetzt geschickt werden z.B. nach Lösen der EAs und andere die es für Quatsch halten, da man das was in den Heften steht ohnehin erst in der Praxis lernt.

 

Und ich habe dann mit einer dritten Gruppe zu tun gehabt und ich glaube, daher kommt meine manchmal sehr scharfe Meinung und zwar die, die zu Hausarbeitszeiten Fragen geschickt haben oder zu ganz bestimmten Modulen, die z.B. auf BWL oder anderen Ökonomischen Managementinhalten aufbauen und in den FAs nicht weiterkommen und jammern, dass das ja nicht sein kann und was für ein Quatsch das im Studium ist und und und , und bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass die Hefte nicht gelesen waren. Moment mal, wie geht das denn.... und was hat das jetzt nun mit dem Thema fallaufgabenorientiert zu tun?

 

Vielleicht als kurzer Hintergrund für nicht-APOLLIANER. Fallaufgaben sind Prüfungsleistungen, die ähnlich wie Klausuren am Ende eines Moduls eingereicht werden und die überwiegende Prüfungsform darstellen. Auf Basis eines Fallbeispiels werden spezifische Fragen gekoppelt mit dem Modul erarbeitet und beantwortet, teilweise Konzepte entwickelt, Präsentationen geplant oder auch "nur" gerechnet (und selbst das greift zu kurz. Sie haben einen Seitenumfang von 6 bis 20 Seiten und ähneln ein wenig kleinen Hausarbeiten. 

 

Bearbeitet man nun ein Modul und hat die Hefte vor sich liegen ist immer die Frage da, wie gehe ich da am besten ran. Und da kommen wir grob zu den oberen Studierendentypen, die mir begegnet sind und meine Meinung geprägt haben und auch zu den Ansätzen.

 

Eine Möglichkeit ist, dass mich die Fallaufgabe erst einmal nicht interessiert, ich die Hefte stur durchlese markiere, bearbeite, mit Notizen versehe und was auch immer und danach die Fallaufgabe nehme, dann die Hefte noch einmal gezielt danach aufsuche, was Inhalt der Aufgabe ist. Dann gibt es die Möglichkeit es auf zwei Arten fallaufgabenorientiert zu tun. Die eine ist eine, die ich selber auch anwende und gar nicht verurteile. Man liest sich in Ruhe die Fallaufgabe und den Fall durch. Studiert sozusagen zu erst die Aufgabe. Ich mache mir Anmerkungen, hebe mögliche Fragen und Schwerpunkte hervor und schaue mir Kernbegriffe in Fall und Fragen dann. Dann lese ich die Hefte und lege in den Markierungen einen Schwerpunkt bzw. in den Randnotizen fest, so dass ich es für die Aufgabe schnell auffinden kann oder zuordnen kann. Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen. Ich habe mein Studium mit Möglichkeit eins begonnen und bin dann umgestiegen auf fallaufgabenorientiert wie zuletzt beschrieben und erlebe es als effektiv und verstärkend in der Aneignung von Wissen und auch mit Zeitersparnis pro Modul brauche ich so maximal 2-4 Wochen (ohne Klausuren aber mit Beantwortung der FA- wenn ich nicht trödel oder einfach auch einmal keine Lust habe)

 

Aber nun mag man sich wundern, warum ich so spitz oft reagiere, wenn doch jemand sagt er macht es fallaufgabenorientiert. Das liegt an der dritten Gruppe von Studierenden (und bevor sich jemand vielleicht angegriffen fühlt, das ist hier wirklich eine Aussage, die auf persönlichen Erfahrungen beruht aber deswegen trotzdem nicht das gros der Studierenden darstellt und doch hat mich bisher jeder Mentee genau darauf angesprochen, dass ihm das von jemandem empfohlen wurde -- und da kriege ich eben den Kotzreiz). 

Auch diese Gruppe geht fallaufgabenorientiert vor. Es wird die Fallaufgabe gelesen und nach Inhalten studiert und dann wechselt es zu einer Aufgabenorientiertung. Es wird ausschließlich das aus den Heften extrahiert, was für die Beantwortung der FA notwendig ist und im Extremfall (das habe ich auch leider schon erlebt) über die PDF Suchfunktion ohne den Stoff im Zusammenhang zu betrachten die Antworten zu generieren. Und wenn ich mich in meinen spitzen Kommentaren darauf beziehe einen neuen Rekord im schnell Studieren in Kombination mit "fallaufgabenorientiert", dann meine ich diese Gruppe, die wirklich nur einen schnellen Abschluss im Sinn hat bei zugleich minimalem Aufwand (Minimalstudierenden) und ich persönlich einfach glaube, dass das ein grenzwertiges Unterfangen ist. Würde man jetzt Studierenden A (fallaufgabenorientiert, zügig studiert und dabei durch das zielgerichtetet Lesen der Hefte mit dem Modulstoff in der Tasche) neben Student B (vielleicht mit der gleichen Note, fallaufgabenorientiert über die Adobe Suchfunktion, ohne den Modulstoff annähernd gelesen zu haben) nebeneinander stellen, dann ist für mich, nach  meinem persönlichen Verständnis, der Abschluss, wenn auch auf dem Papier gleich, eben nicht so sagen wir mal fundiert. Natürlich haben beide Studierende hart gearbeitet und ich sage auch nichts gegen Studierende, die ggf. hohe Praxiserfahrung durch die Module ergänzen, sondern wirklich die, die bewusst diese Möglichkeit zu einem gewissen Grad ausnutzen, die dabei teilweise andere Studierende um Lösungen der FAs bitten, oder sie käuflich erwerben. Für mich persönlich ist der Abschluss qualitativ einfach nicht das gleiche Wert, auch wenn es am Ende vermutlich durch die Notwendigkeit sich Erfahrung in der Praxis anzueignen die wenigsten merken werden. Ein Arbeitgeber hat ja in den seltensten Fällen zwei Studierende der Fernhochschule X aus Studiengang Z. 

 

Ich habe mich aus aktuellem Anlass dazu entschieden dies einmal etwas auszuführen. Denn es ist ja nicht ganz verborgen geblieben, dass @jennys und ich aufgrund meiner Äußerung da kurzfristig eine kleine Entladung hatten und auch da möchte ichhier den Raum nehmen noch etwas zu sagen, was ich auch in dem Kommentar angedeutet habe.

 

Ich habe dich @jennys zu Zeiten deines BA Studiums und der Zeit hier auf FI damals eben nicht als jemanden erlebt, der in Gruppe drei gehört. Man hat damals immer gesehen, dass du sehr zielgerichtet und vor allem diszipliniert an die Aufgaben gegangen bist. Und wenn man das eben macht, dann ist auch ein zügiges Studium möglich, dass an Wertigkeit genau so ist, wie es nach Curriculum vorgesehen ist. Und so habe ich dich damals erlebt, in Fragen auf anderen Plattformen erlebt, denn auch du hast mir ja schon mal mit Rat gerade in den ökonomischen Modulen zur Seite gestanden. Das kann nicht, wer die Inhalte nicht liest. Und genau da unterscheidet sich die Spreu vom Weizen. Wir sind vielleicht öfters wie Feuer und Wasser und haben vielleicht beide unsere empfindlichen Themen, aber und das meine ich wirklich ernst, ohne dich je bewusst persönlich getroffen zu haben habe ich deinen Ehrgeiz geschätzt.

 

Ich hoffe, das bringt etwas Klarheit, sollte sich jemand irgendwie gefragt haben, was meint "die" eigentlich.

 

 

polli_on_the_go

Wer kennt das nicht, die Hefte sind gelesen. Im Idealfall auch vollständig und nicht nur Fallaufgabenorientiert, um nur schnell von einem Modul in das nächste zu Hüpfen und den neuen Rekord im schnellsten Studium aufzustellen. Dann nimmt man sich die FA und denkt. Ach das wird ja chillig, sind ja nur 20 Folien und ein wenig Inhalt im Notizfeld. 

So in etwa bin ich an die FA Evaluationsmethoden ran gegangen. Ich sage euch der Term "Beschreiben Sie kurz" bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn Kurz ist nicht gleich kurz und schon gar nicht "nur" 20 Folien. Interessant ist auch, wenn auf kurz 30 der 100 Punkte fallen oder kurz den Prozess der Systematischen Literaturrecherche umfasst. Ach ja Kurz umfasst nicht Stichpunkte, sondern vollständige Sätze.

 

Und eins noch kurz ist definitiv nicht chillig. Auch am Ende meines Studiums tappe ich immer  noch mal wieder in Falle und werfe mir so meinen eigenen Zeitplan über den Haufen. Aber ich entwickele auch weiterhin Freude daran mit TeX und JabRef zu arbeiten. Da nach Rücksprache mit dem Tutor bitte eine pdf gewünscht ist, die Notizfelder aber mal eben kurz nur unwesentlich bei den Antworten überschritten werden, es sei denn man würde Schriftgröße 4 nehmen, habe ich das Ganze kurzerhand auf meine Laienart mit LaTeX gemacht (bzw. bin noch im Endspurt). Folie erstellt (naja Grafik erstellt) an entsprechender Stelle eingebunden und Text dahin wo das Notizfeld wäre. Optisch nicht schlecht und man lernt auch gleich wie man die Gleitumgebung (da in dem Fall notwendig) ausstellt. Ich merke, dass ich schon gar nicht mehr groß über die gebräuchlichsten Befehle nachdenke. Nur manchmal da kommt noch ein verzweifeltes HILFE, wenn ich mal wieder vergesse, dass manche Zeichen in TeX anders belegt sind und ich sie deshalb nicht einfach verwenden kann. Ich bin immer noch begeistert, auch wenn es mich immer noch irritiert, dass ich gefühlt 1/3 mehr an Text in ein Dokument einpflegen kann. Ich habe zuerst gedacht, dass die Schriftgröße falsch ist und habe mir je eine Seite Ausgedruckt und die übereinander gelegt, um festzustellen, dass mich mein Auge offensichtlich wohl täuscht :4_joy:

 

So jetzt werde ich mal weiter eben kurz Randomisierte Kontrollierte Studien für Laien erläutern und kurz einen Evaluationsprozess für die Einführung einer Maßnahme planen. Kurz eben

 

polli_on_the_go

Frust hoch 10 x 99 zum Quadrat

Eigentlich fehlen mir die Worte. Uneigentlich auch. Der erste Thesisfrust ist da und dabei ist noch nicht mal die erste Seite geschrieben. 

 

"Wasch mich, aber mach mich  nicht Nass." Das beschreibt aktuell das Dilemma in dem ich mich befinde zwischen dem was ich nicht nur interessant finde. Es ist gerade leider auch nicht passend es hier zu schreiben. Das werde ich mir für nach der Thesis aufheben. 

 

Ich weiß auch bald nicht mehr, wie ich noch neue Forschungsfragen formulieren soll, die am Ende die Hochschule befriedigen und mich auch zur Bearbeitung motivieren. Wissenschaft ist nicht immer leicht, aber ich wollte deswegen eine empirische Arbeit machen, weil ich Freude daran habe, auch kritische oder Grenzthemen zu beleuchten und sie mit Daten zu untermauern. Und alles in mir sträubt sich vollkommen gegen noch eine Handlungsempfehlung für Studierende. Das ist einfach nicht der Ansatz den ich verfolgen möchte, weil es nichts mehr mit dem zu tun hat, wie sich die Grundthematik entwickelt hat. Wenn die Zweitgutachterin ein ganzes Buch zum Stressmanagement im Fernstudium geschrieben hat, welchen Sinn macht es bitte wieder genau da hin gucken zu müssen und eine Handlungsempfehlung dazu zu machen. In meinen Augen keinen. 

 

Als gerade wieder ein "das geht nicht" kam muss ich sagen, hätte ich am liebsten mein Exposé und sonst was sonst wo hin gepfeffert. Ich mag grade einfach nicht mehr. Dann mache ich eben doch eine Pepsi Studie und alle sind glücklich nur ich nicht, weil das nicht mein Anspruch an Wissenschaft ist und auch nicht der, den ich im Studium über viele Module vermittelt bekommen habe.

polli_on_the_go

Ich hatte zwar gerade ein wirklich gutes Telefonat mit meiner Erstgutachterin (die Chemie stimmt), aber ich weiß gerade nicht so ganz, was ich jetzt am geschicktesten daraus mache. 

 

Das Problem ist nicht einmal, dass es keine Ideen gibt, sondern dass ziemlich genau schon jetzt ein wenig das eingetroffen ist, was ich als Nachteil in einem Vorblog zur Eingrenzung geschrieben habe:blink::thumbdown:. Ich muss jetzt irgendwie die Waage finden zwischen anscheinend irgendwem mit meiner Forschungsfrage etwas auf die Füße getreten zu sein und meinem persönlichen Gewissen, ab wann ich das Gefühl habe, dass es eine "Gefälligkeitsarbeit" wird und ich möglicherweise Gesichtspunkte oder Kritik außen vor lassen würde, die aber eigentlich in den Gesamtzusammenhang gehören, finden:confused:. Es ist eine Gratwanderung. Die Erstgutachterin und ich haben heute intensiv überlegt, wie wir den Fokus so ändern können, dass wir die Zweitgutachterin mit ins Boot bekommen, ohne irgendwem auf die Zehen zu treten. 


Das erinnert mich gerade an eine andere Studie, die ich einmal gemacht habe. War ein wenig ein Déjà vu. Interessant ist, dass es eben die jetzige Zweitgutachterin und eine weitere Dekanin der Hochschule war, die mich und meine Studienpartnerin für diese hochschulexterne Arbeit ermutigt haben, uns von Gegenwehr und Kritik nicht entmutigen zu lassen. Das soll jetzt aber auch  nicht falsch herüber kommen. Denn ich kann die Hintergründe, die zu diesem "Schnupfen" im Hinblick auf meine aktuelle Forschungsfrage durchaus nachvollziehen. Wäre in all dem nicht dieser kleine Gnom, der schon jetzt auf der Schulter sitzt und flüstert "Das kann ja nix werden, wenn es jetzt schon so anfängt, denk dran, die benoten dich" aber gut dass ich nen Knüppel gegen diesen Gnom habe und wenn der nicht erhebliche Prügel kassieren möchte, sollte er sich doch bitte freiwillig vom Acker machen.:sneaky2:

polli_on_the_go

Soo, ich habe heute einen Literaturtag in der UniBib Essen eingelegt und es auch nicht vom Rechercherechner weggeschafft. Wie super es da doch ist, den Uniservice nutzen zu können und einfach in Primo den Bestellbutton zu drücken und dann 10 Meter weiter eine Stunde später im Regal die Literatur zu finden, die nicht digitalisiert ist.

Da das Fernstudium ja eine nicht so unerhebliche Rolle in meiner Thesis spielen wird (das nächste Gespräch mit der Betreuerin zur weiteren Eingrenzung der Forschungsfrage und Abgleich mit Vorschlägen von ihr und der Zweitgutachterin (die stimmen sich immer direkt ab) findet nächste Woche statt).

 

Soooo und nun zu euch, da bin ich über ein Buch gestolpert mit folgenden Aussagen (ich löse die Quelle noch vollständig mit den üblichen Zitierrichtlinien auf, es ist nicht meinem Kopf entsprungen, aber da wäre ja der Spaß weg. Ach und mal nicht google einfach mal raten, von wann oder sagen, wo er sich wiederfindet. 

 

Zitat

Vor- und Nachteile

Folgende Charakteristika des Fernstudiums haben sich als Vorteile erwiesen:

  • Die Fernstudenten werden infolge der Bearbeitung von regelmäßigen gestellen Aufgaben in hohem Maße aktiviert
  • Das Fernstudium bietet Gelegenheit zum vertieften Studium eines Wissensgebiets bis zu seiner vollkommenen Beherrschung, denn jeder Student muss den gesamten Lehrgang durcharbeiten
  • Das Studium wird insofern individualisiert, als die Studenten das Fernstudium in einem vorgegebenen Rahmen nach Belieben beginnen, beenden, beschleunigen oder verlangsamen können
  • [...]
  • Die Kosten des Fernstudiums sind vergleichsweise gering
  • Das Fernstudium ermöglicht den Einzelunterricht; der Student ist einem Dozenten zugeordnet, der zugleich Tutorenfunktionen wahrnehmen kann

 

Zugleich stellten sich folgende Nachteile heraus:

  • Das Lehrsystem wird relativ unflexibel, sobald es sich durch Routine verfestigt hat
  • [...]
  • Die Universitäten sind zu ängstlich und zögern, ein unkonventionelles Lehrsystem wie das Fernstudium voll anzuerkennen
  • Die Studenten haben nicht genügend Gelegenheit zur mündlichen Diskussion mit anderen Kommilitonen und Dozenten
  • Die Studenten müssen während des Lehrgangs unangemessen viel schriftliche Arbeit leisten, um die Aufgaben des Lehrgangs zu bewältigen. 

 

So und hier noch die Schätzfragen!! Fragen, es gibt als Gewinn den Smiley Bonus :D

  1. In wie viel Disziplinen gab es 1967 allein in der DDR die Möglichkeit ein Fernstudium zu absolvieren
  2. Wie viel Prozent der Studierenden in der DDR waren 1967 als Fernstudenten eingeschrieben
  3. Aber wie alt ist das Fernstudium in Deutschland
  4. Seinen wievielten Jahrestag feiert das Fernstudium in den USA

 

So ich bin mal gespannt auf eure Antworten und Kommentare und Löse sowohl die Quelle als auch auch die Antworten am 10.05.2017 um 20 Uhr auf :D. Und macht es nicht, wie die Präsenzler heute, deren Computerbasierte Prüfung ich in der Unibib live mit erlebt habe. Man nehme die Prüfumgebung. Lasse den Studierenden ohne Aufsicht die Prüfung am PC in der Prüfumgebung machen, schalte ihm das Internet ab und lasse ihm sein Handy sowie nachbar PC .... den Rest könnt ihr euch ausmalen. Ich hoffe die Prüfungen der IUBH lassen sich nicht so leicht torpedieren und in Gruppenarbeit bewältigen!

polli_on_the_go

Man kann es schon erahnen. Er hat mich in die Knie gezwungen und K.O. geboxt. Nachdem ich heute nicht mal mehr wusste, wie ich stehen soll bin ich dann doch mal zum Fachpersonal in Weiß gedackelt. Mit einer Ladung Chemie ausgestattet soll ich schauen, dass ich weniger am Computer arbeite. Ich überlasse eurer Phantasie meinen Blick dazu und die folgende Erklärung zum Thema Fernstudium bevorstehende Thesis usw.

 

Ansonsten treibt mich gerade die Tatsache in den Wahnsinn, dass JabRef die doi vom Gesundheitsbericht des Bundes aus 2015 nicht einpflegen kann und Zotero meint, wenn man doch einfach den Herausgeber angibt und die Autoren ignoriert, dann passt das schon. Ich glaube die beiden müssen noch mal in die Schule des wiss. Arbeitens. Der eine für aktive Arbeitsverweigerung und der andere für Schmalspurzitation. Gerade heißt es die gefühlt 40 Autoren per Hand einzugeben. Und irgendwo dazwischen wird es auch sein. Was tut man nicht alles für die Wissenschaftlichkeit und das alles für eine doofe Quelle -- nur leider ist sie unverzichtbar für die Aufgabenlösung, auch wenn ich nur zwei Angaben daraus brauche. Umpf.

 

Werde mal weitermachen.

 

Ach ich hatte noch vergessen. Ich habe heute so herzlich gelacht. Die Postbotin klingelte mit der Info sie habe zwei dicke Umschläge auf meinen Briefkasten gestellt (Auch wenn ich im Haus mit nur Senioren wohne, haben sich solche Infos als "posterhaltungsnotwenig" erwiesen). Da ich auf die Nachsendung von meinen APOLLON Heften wartet ich also runter. In den Händen hielt ich zwei Umschläge. Einen von der AKAD mit dem aktuellen Katalog (man kann ja mal versuchen ein Stipendium zu ergattern) und der zweite mit meinen 3 Studienheften für Motivationsmanagement und Personalmanagement. Ihr dürft jetzt mal raten, welcher Umschlag deutlich schmaler war:blink:

polli_on_the_go

Sind Campus Modulforen Out

Als ich gestern etwas recherchieren wollte, zu einer FA und den Formalien dazu musste ich feststellen, dass die Aktualität der Beiträge des Forums auf 2014 lag. Aus Neugier habe ich dann mal einfach auch das ein oder andere angeschaut. Ich kann mich daran erinnern, dass es im Thesis Modulforum immer wieder mal Angebote zu Thesenthemen gab. Aber auch da ist seit meine ich zwei Jahren wenn nur noch ganz sporadisch Aktivität gewesen. 

 

Und um so mehr ich in die Foren auf dem Online Campus geklickt habe, um so mehr habe ich festgestellt, dass zumindest die für meinen Studiengang freigeschalteten Forum (mit Ausnahme der Dauerbrenner Mathe, BWL, Marketing) eigentlich nicht mehr genutzt werden zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es noch vor einigen Jahren war.

 

Da habe ich mich wirklich mal gefragt, wie es wo anders aussieht und ob die Modulforen einfach out sind. Sich das Campus geschehen auf andere Plattformen verlagert hat, auf die die Uni keiner Moderative Kontrolle hat oder ob Fernstudierende gar nicht mehr so die Notwendigkeit für solche Foren sehen. 

 

Ich erinnere mich aber auch an Unterhaltungen, dass unser OC auch nicht immer so beliebt war, weil er teils etwas unübersichtlich in den Modulforen ist und eine Zeit lang die tutorielle Betreuung nicht so ganz gegeben war. 

 

Naja einfach mal etwas nachdenkliches. Ich selber habe die Foren ja auch weniger benutzt und muss auch sagen es ist nach ca drei Jahren das erste Mal, das ich wieder reingeschaut habe, weil ich eher den direkten Kontakt zu den Modultutoren suche, die mir zugeteilt sind.

 

Naja, das einfach mal so als zwischendurch Blog. Jetzt werden die Evaluationsmethoden auf Folie und Handout gebracht ;)

polli_on_the_go

Bachelor PGM - man hat der sich verändert

Ich habe gedacht ich mach mal einen kurzen Beitrag. Als ich gerade etwas rausgesucht habe, habe ich gesehen, dass sich mein Studiengang doch sehr verändert. Ich würde sagen zum Vorteil und wünschte ich würde ihn erst jetzt studieren, denn jetzt wird die Linie noch mehr erkennbar und die Abgrenzung zu den anderen Studiengängen. 


Die wesentlichen Änderungen einmal im Überblick:

 

Anstelle von :

Grundlagen Recht 4 ECTS

Spezielle Rechtsfragen 4 ECTS

 

Jetzt: Rechtliche Grundlagen 6 ECTS

 

Das Modul Verhaltenswissenschaften und Gesundheit gibt es so nicht mehr aus den Teilmodulen wurden die Module 
1)

Anstelle von :

Empirische Sozialforschung 5 ECTS

Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt)

2)

Anstelle von:

Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie 3 ECTS

Allgemeine Psychologie und Gesundheitspsychologie 4 ECTS

 

Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt)

Gesundheitssoziologie und -psychologie und gesundheitsbezogenes Motivationsmanagement (8 ECTS)   ----> Bei mir war das Motivationsmanagement noch ein Wahlmodul, das ich belegt habe

 

Versorgungsmanagement und Evaluationsmethoden hat jetzt nicht mehr 8 sondern 9 ECTS

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement hat jetzt nicht mehr 5, sonder 6 ECTS

 

Rechnungswesen (intern und extern) ist ersatzlos gestrichen (es hatte 9 ECTS)

 

Neu ist Kooperations- und Netzwerkmanagement mit 5 ECTS (war ein Wahlpflichtmodul bei meiner Einschreibung)

Aus Healthmarketing mit 10 ECTS ist Präventionsmarketing mit 11 ECTS geworden und somit ist es auch fachspezifischer.

 

Die Wahlpflichtfächer sind fast gar nicht mehr, wie es mal war. Da fast alles jetzt fest integriert ist.

Aus Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in neuen Medien ist geworden Digitale Prävention mit und in neuen Medien

 

hinzugekommen sind an Wahloptionen:

Sportmanagement

Ernährungsmanagement

Umwelt und Gesundheit

Psychische Gesundheit und Mental Health

 

Auch bei der Thesis hat sich etwas geändert. Sie umfasst jetzt 12 Credits und man hat eine Woche mehr Bearbeitungszeit in VZ und 2 bei TZ.

 

 

Ich finde, dass es eine deutliche Aufwertung des Studiengangs gegeben hat. Ich bin eben noch der erste Durchlauf und auch ein der ersten, die damals gemeinsam zum Kick Off des Studiengangs begonnen haben. Natürlich denke ich bei drüber schauen, dass es schön gewesen wäre, wäre es bei mir schon so oder so gewesen. Aber anders herum habe ich auch von der damaligen Aufstellung profitiert. Es ist ja oft so, dass sich Studiengänge verändern.  Ich kann auch nicht genau sagen, seit wann es diese Änderungen gibt. Aber da ja auch zukünftig möglicherweise jemand mal über den Blog stolpert und ich mir immer noch vorgenommen habe etwas zu den jeweiligen Modulen zu schreiben, ist es vielleicht doch ein Hinweis, dass eben nicht mehr alle von mir belegten Module Teil des Studiengangs sind.

 

polli_on_the_go

...da müssen wir noch einmal ran. Das ist zwar nicht der Wortlaut jedoch ein gutes Fazit von dem Gespräch. Insgesamt darf auch ich ähnlich wie @paulaken mein Exposé noch einmal eine Generalüberholung unterziehen.


Aktuell ist es so, dass ich in meinem Arbeitseifer es geschafft habe nicht zur zwei Forschungsfragen aufzustellen, sondern auch die Tutorin mit meinem Titel etwas zu verwirren, wobei Titel und Fragestellung zusammenpassten.

 

Mir war aber bewusst, dass noch gefeilt werden muss an dem Thema und ich noch etwas zentralisieren muss. Der grobe Rahmen steht aber. Das Gespräch hatte viele wertvolle Tipps und es war für mich auch positiv, dass dadurch, dass die Tutorin offen darüber war, dass auch sie zunächst, nach Vorschlag durch die Zweitgutachterin hinsichtlich einer Einschränkung auf eine Fernhochschule in der Arbeit, abgeneigt war es aber jetzt befürwortet und sich hat überzeugen lassen.

 

Was ich persönlich nicht mag und wo ich mich auch nicht bisher mit anfreunden kann ist es auf die eigene Hochschule zu beziehen, sprich die APOLLON, aber auch das wurde mir freigestellt, wobei natürlich ein Durchführen an der APOLLON auch Vorteile haben könnte z.B. dass ich die Struktur kenne, die Studierenden viele verschiedene Facetten abbilden, dadurch dass wir in den Studiengängen wirklich komplett verschieden sind. Das hat auch noch einmal die Tutorin betont, die Module bei uns PGMlern und den Gesundheitstouristikern betreut.  Ich persönlich glaube ich fände es aber auch interessant die Fragestellung in der es sich um einen gesundheitswisschenschaftlichen Aspekt dreht auf eine Fernhochschule zu beziehen, die nicht primär im Gesundheitswesen angesiedelt ist mit der frechen Behauptung, dass es Unterschiede in der Sensibilität für die eigene Gesundheit gibt (Naja okay keine Behauptung sondern aus Studien in Präsenzstudiengängen zu erkennen).

 

Spontan kam der Tutorin die EURO-FH in den Sinn als Schwesterhochschule. Ich muss sagen warum auch immer kam mir spontan die IUBH oder AKAD in den Sinn. 

 

Ich muss da noch einmal in mich gehen. Und auch wirklich abwägen. Auch müsste eine andere Fernhochschule auch erst einmal zustimmen, dass ich die Studierenden der Hochschule befragen dürfte und den Mehrwert für die Hochschule deutlich zu machen, was vermutlich ebenso schwierig wäre, wie danach die Studierenden zu mobilisieren sich daran zu beteiligen oder vielleicht in späteren Unterhaltungen vernünftig zu begründen, warum man denn die Thesis nicht einfach über seine eigene Fernhochschule geschrieben hat.

 

******** Zwischenfazit*******************

Gerade merke ich, wie so ein Blog auch beim Aussortieren helfen kann, denn um so mehr ich mir über die Logistik Gedanken mache scheint mir die Einschränkung auf die APOLLON vermutlich am sinnvollsten.:blink:

******************************************

 

Der weitere Fahrplan sieht jetzt erst einmal ein Aussortieren der Forschungsfrage und weitere Zielfokussierung vor. Danach schaut sie noch einmal drüber und erst, wenn wir die Forschungsfrage ausgedünnt und machbar sind wird wieder an das eigentliche Exposé gegangen. Ich empfand das Gespräch als wirklich aufbauend und weiß die Vorgehensweise wirklich zu schätzen. Wir haben als Vorgehensweise auch vereinbart, dass wir so lange intensiv am Exposé arbeiten wie es dauert und notwendig ist. Ich selber schätze diese Zeit sehr (auch wenn ich aus Kontakt mit anderen Studierenden weiß, dass manchmal das Exposé noch mal und noch mal zu überarbeiten die Höchststrafe ist), so ist es mit einer der wertvollsten Aspekte für die Erstellung der Arbeit und da stecke ich dann wirklich lieber intensiv Zeit rein und kann nachher das Gerüst adäquat füllen.

 

Geklärt werden muss jetzt noch, wann bei einer empirischen Arbeit bei uns der Pre-Test gemacht werden darf. Da wollte sich die Tutorin drum kümmern. Sie wusste es nicht mehr, da die letzte Betreuung einer empirischen Arbeit ihrerseits schon eine Weile her ist und sie zuletzt ausschließlich Literaturarbeiten betreut hat. Aber da sind wir ja noch nicht. 

 

 

polli_on_the_go

Unterm Bett, nein im Regal, doch im Umzugskarton vom vorletzen Umzug, nein es muss unterm Schrankbein sein, um die Bodenunebenheiten auszugleichen oder doch auf dem Speicher. Neben dem Computer??? WO UM IST DENN DIESES VERLFLIXTE Studienheft.

 

Vielleicht ist es dem ein oder anderen, der kein reines papierloses Studium macht schon einmal so gegangen. Ich nutze gerne die Studienhefte für Klausurmodule oder wenn die FAs sehr komplex sind. Manchmal mag ich einfach malen und schmieren. Da ich schon vor recht langer Zeit alle Studienhefte habe schicken lassen sind irgendwo zwischen hier und zwei Umzüge sowie ein Urlaub vorher (wo die mit waren) drei Studienhefte weggelaufen. Ich bin mir sicher, dass sie still und heimlich die Flucht ergriffen haben. Das ärgerliche, sie waren komplett bearbeitet, aber dann habe ich sie recht lange weggelegt. Und jetzt, wo man sich doch mal aufrafft zu lernen und die FA zu machen die bittere Erkenntnis, die sind Weg. Wohin ? Naja also wer die Antwort weiß her damit.

 

Aber was macht man dann. Zähneknirschend die PDF runterladen und nehmen? Jemanden anschreiben und Fragen, ob er seine noch braucht? Oder frage ich bei der Hochschule nach......---oh weh aber das kostet bestimmt.

 

Was die APOLLON betrifft so ist das kein Problem. Studienservice anschreiben und auf die nette Antwort warten und schon sind Ersatzhefte kostenfrei auf dem Weg.  Also wenn die Hefte mal wieder in den Süden geflogen sind zumindest an der APOLLON ist man dafür studierendenfreundlich vorbereitet. (Wo anders bestimmt auch, aber das kann ich nicht beurteilen ;) ). So nun aber genug abgelenkt!!! Weiterlesen