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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

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polli_on_the_go

So, wieder auf Kurs

Nach meinem halben Herzinfarkt gestern, als erst mal gar nichts ging, kann ich sagen, ich bin nun wieder auf Kurs. @lilienthal danke auch noch einmal für deinen kurzen Hinweis. Ich habe vorhin tatsächlich noch einmal kurz nachgedacht, ob ich mich mit den anderen beiden Optionen auseinander setze, aber nachdem ein vergessener Neustart nach den ganzen Aktualisierungen 99 Prozent der Probleme gelöst hat, habe ich mich dagegen entschieden. Vielleicht lag es aber auch daran, dass mich das ganze Einrichten etc. fast den  ganzen Tag gekostet hat, inklusive der ein oder anderen Recherche nach den Befehlsreferenzen z.B. um einen Synchronisierten Zugriff auf meine Onedrive zu ermöglichen. Da war dann Texlive tatsächlich wesentlich unspektakulärer und zeitsparender im Gegensatz zur MikTex Distribution bei Windows.

 

Halte ich einmal die Pro's aktuell fest:

  • Ich habe wieder einen funktionsfähigen Studiumsbegleiter
  • Ich habe nichts gefunden, wozu ich bei Linux nicht etwas vergleichbares gefunden habe
    • Office - WPS oder Libre (letzteres mag ich einfach nicht und WPS kenne ich außerdem ist es ja nur für ein paar Sachen, wo ich wegen anderer kein TeX nutzen kann)
    • OneNote Zettelkasten -  MyNotex (hat alles, was ich brauche und aus der Auswahl an Möglichkeiten passte es am Besten und Vor allem hatte ich zum Glück noch nicht all zu viel in One Note erarbeitet, so dass das kein Problem ist)
    • TeX alles wie es ist nur ohne MikTex dafür Texlive
    • PSPP ist geblieben
    • Outlook- einiges da habe ich mich noch nicht abschließend entschieden
  • Mit ein bisschen lesen und verstehen geht die Integration der Onedrive
  • Ich bin endlich Cortana los ;)

 

Nein im Ernst es gibt noch einige andere Vorzüge, die ich aktuell bereits merke. Ich bin gespannt, wie es sich dann wirklich während der gesamten Thesis verhält, denn das wird wohl meine Belastungsprobe. Ich bin froh, wenn ich jetzt auch endlich anfangen kann. Und ehrlich, ich bin wirklich froh, dass diese ganze "Katastrophe" jetzt ganz am Anfang passiert ist. So bleiben mir die Panikanfälle erspart, wenn man mitten drin steckt, vermutlich hinter dem Zeitplan, nicht klar denken kann und dann überlegen soll, was jetzt Windows geht nicht an. Also wird schon. Auch habe ich tatsächlich noch nie so schnell kompilliert beim TeXmaker, ich konnte sonst immer nebenher nen Café trinken. Das einzig nervige ist aktuell, dass mein Googleaccount zickt und mich ständig benachrichtigt, dass ich ein Sicherheitsrisiko bin. Naja vielleicht beruhigt der sich bald, denn eigentlich dachte ich, ich hätte das bei google alles ausgeschaltet.

 

Auf jetzt an das Ausarbeiten der Literatur für Kapitel 3.3 und vor allem des PreTests der Thesis. Leider fehlt noch die abschließende Rückmeldung zur Barrierefreiheit, aber zumindest der Bogen an sich wurde schon ausgefüllt, so dass ich arbeiten kann.

 

Mal sehen, wie ich das langfristig empfinde.

polli_on_the_go

Wird das noch was mit dem Schreibbegin?

Läuft würde ich sagen. Naja fast. Heute kam dann der ersehnte Rechner vorbei. Und erst mal tat sich nichts. Nach dem Reset von Bios und Mainboard ging es aber. Naja fast. Er ging an.

 

Erkenntnis 1 -Windows Vista. Naja okay dachte ich, kann ich irgendwie mit arbeiten.

Erkenntnis 2 - Mein Stiefmama hat seit sie den PC gekauft hatte und zwar deutlich bevor sie ihn nicht mehr genutzt hat (2015) nie ein Update genacht. Was Semi gut ist, da der Support komplett eingestellt ist und man auch nix mehr installiert bekommt. 

Erkenntnis 3 - Ich kann keine Seite im Netz aufrufen, weil die Browser nicht mehr unterstützt werden und auch da nix neues geht.

Erkenntnis 4 - eine neue Windows Distribution gibbet zwar schon günstig aber die ist dann ja noch nicht da.

 

 Hoffnung 1.... Meinen defekten Laptop überreden brav zu sein  (eher unwahrscheinlich).

Hoffnung 2 ... Augen zu und durch. Auch nicht pralle weil Thesis ohne Internet bei allen Daten in ner Cloud, wenig gut.

Hoffnung 3 ... ich bekomme es hin mir Linux zu installieren, kann damit umgehen Tex geht und alles ist Glücklich.  Mal sehen. Ich hoffe man kann damit die Situation nicht noch verschlechtern. 

 

Ansonsten Tipps nehme ich sofort an. 

 

polli_on_the_go

Die Thesis 11.01. bis 05.04. - Der Ist Status

Um leichter über den Fortschritt der Schreibphase und vielleicht auch spezifischen Problemen berichten zu können (abgesehen von der Buchrezension). Habe ich gedacht, ich lasse euch an meinem Fortschritt über die nächsten 12 Wochen teilhaben. Leider kann ich hier keine Tabelle einfügen oder habe eine geheime versteckte Funktion übersehen, also muss ich etwas improvisieren. Der Fortschrittsbalken gibt Auskunft darüber wie viel Prozent der Arbeit ich schon geschafft habe. 

-----------------------------------------------------------------------------------

ooooooooooo0 % loadedooooooooooooooooooooooo

-----------------------------------------------------------------------------------

------------ in Arbeit---------------------------------------------------------abgeschlossen 

----------------------------------------------------------------------------------- 

  1. Woche - Entwicklungs- und Umfragephase, Methodisches Vorgehen (Teil), Recherchephase
    1. Pretest:110_writing_hand:
    2. Verschriftlichung Kapitel 3.3
    3. Verschriftlichung Kapitel 4.1
  2. Woche - Recherchephase und Umfragephase, Analyse-/ Auswertungsphase (Theoretischer Hintergrund)
    1. Literaturrecherche
    2. Befragungszeitraum
    3. Verschriftlichung Kapitel 2.1.1
    4. Verschriftlichung Kapitel 2.1.2
    5. Verschriftlichung Kapitel 2.1.3
  3. Woche - Umfragephase, Analyse-/Auswertungsphase (Theoretischer Hintergrund, Methodisches Vorgehen)
    1. Befragungszeitraum
    2. Verschriftlichung Kapitel 2.2.1
    3. Verschriftlichung Kapitel 2.2.2
    4. Verschriftlichung Kapitel 2.2.3
    5. Verschriftlichung Kapitel 2.3.1
    6. Verschriftlichung Kapitel 2.3.2
    7. Verschriftlichung Kapitel 2.3.3
    8. Verschriftlichung Kapitel 2.3.4
  4. Woche - Umfragephase, Analyse-/ Auswertungsphase (Methodisches Vorgehen)
    1. Befragungszeitraum
    2. Verschriftlichung Kapitel 2.4.1
    3. Verschriftlichung Kapitel 2.4.2
    4. Verschriftlichung Kapitel 2.4.3
    5. Verschriftlichung Kapitel 3.1
    6. Verschriftlichung Kapitel 3.2
  5. Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil)
    1. Datenbereinigung
    2. Analyse in PSPP oder SPSS (mal sehen)
    3. Verschriftlichung Kapitel 3.4
    4. Verschriftlichung Kapitel 3.5
  6. Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil)
    1. Analyse der Daten
    2. Verschriftlichung Kapitel 4.2
    3. Verschriftlichung Kapitel 4.3
    4. Verschriftlichung Kapitel 4.4
    5. Verschriftlichung Kapitel 4.5
  7. Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil/ Diskussion)
    1. Verschriftlichung Kapitel 5.1.1
    2. Verschriftlichung Kapitel 5.1.2
    3. Verschriftlichung Kapitel 5.1.3
    4. Verschriftlichung Kapitel 5.1.4
  8. Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil/ Diskussion)
    1. Verschriftlichung Kapitel 5.2
    2. Verschriftlichung Kapitel 5.3
  9. Woche - Reflexionsphase (Empfehlung und Schluss)
    1. Verschriftlichung Kapitel 6
    2. Verschriftlichung Kapitel 1
  10. Woche - Abschlussphase
    1. Überprüfung
    2. Korrektur
  11. Woche- Abschlussphase (Zeitpuffer)
  12. Woche- Abschlussphase
    1. Druck
    2. Kontrolle
    3. Versand
polli_on_the_go

Was ich alles heute NICHT gebrauchen kann....

Morgen ist es soweit. Es ist der offizielle Starttermin von der Thesis. Das heißt es wird ernst. Im Moment warte ich noch auf Rückmeldungen zur Barrierefreiheit des Fragebogens in der Nutzung mit Assistenzsystemen, wie Screenreadern. Das ist etwas aufwendiger und dauert etwas länger, als für Menschen ohne besondere Bedürfnisse, da auch die Rückmeldungen etwas anders gegeben werden. Aber soweit ist alles noch im Zeitplan, da ich zu Beginn noch eine Woche für den PreTest eingeplant habe.

 

Aber, was ich heute mal gar nicht gebrauchen kann ist, .....

 

  1.  dass sich mein Laptop verabschiedet hat bzw. zu größten Teilen. Was auch immer Windows mit seinen blöden Updates gemacht hat, geholfen hat es nicht. Ich habe dann versucht möglichst viel Rückgängig zu machen und ein paar dieser "brillianten" neuen Features, die kein Mensch braucht (3 D Druck, Virtual Reality usw.) zu löschen aber ohne Erfolg. Der Sound stürzt permanent ab, bzw. hängt sich auf, was sehr nervtötend und Ohrenbetäubend sind, der PC fährt einfach runter, dann braucht er ewig um wieder hochzufahren und die Liste geht weiter. Am Tag vor der Thesis ist das wirklich mein Tageshighlight. Am Wochenende kommt dann mein Dad zur Rettung und bringt mir einen PC, der bei ihm seit 3 Jahren ungenutzt rumsteht, weil die ehemalige Besitzerin ihn da wo sie ist, leider nicht mehr nutzen kann und mein Papa ihn nicht braucht, denn der einzige Computer, den er Bedient ist der Boardcomputer seines Renault Traktors :D .
  2. eine manifestierte Schreibblockade, wenn die FA heute noch raus soll. Es geht um Motivationsansätze und ich möchte Eltern gerne intrinsisch in einem Settingansatz für die Kinder motivieren. Aber gerade fällt mir alles ein, was extrinsisch ist von identifizierten Regulation über integrierter Regulation aber intrinsisch? Natürlich könnte ich auch einfach extrinsische Motive nehmen und manchmal hat man Glück, dass sich langfristig ein intrinsisch motiviertes Verhalten daraus entwickelt, aber in einem Zeitalter, wo Kindergärten interkulturell geprägt sind und in manchen Kulturkreisen Erkrankung als Strafe oder Übergewicht als Zeichen von Wohlstand gesehen wird, ist das für ein effektive, nachhaltige Maßnahmenplanung recht sinnfrei (meiner Meinung nach).
  3. Ein defektes Rollo, wenn dadurch die einige Katzen-Balkon-Schleuse gestört ist und der Terrorzwerg mich in den Wahnsinn treibt. Die Feder scheint keine Spannung mehr zu haben. Auf jeden Fall hat es einmal laut geknallt und seither ist Schicht im Schacht.

 

So nachdem ich mich jetzt  etwas strukturiert habe und der Rechner tatsächlich mal 5 Minuten  nicht abgestürzt ist geht es weiter :) 

polli_on_the_go

Haken dran

Vor einer halben Stunde war sie dann endlich da. Die Empi Note. Würde ich jetzt sagen, das Ergebnis gefällt mir nicht, wäre es Jammern auf hohem Niveau. Zugleich hängt aber auch das Durcheinander vorher ziemlich nach. Hatte ich ja von erzählt.

 

Im Kopf bin ich vorhin noch mal die Klausur durchgegangen und kann mir insgesamt zwischen 15,5 und 19 Fehlerpunkte nicht herleiten. Bei einer Aufgabe weiß ich, dass ich mich für den falschen Weg entschieden habe das wären aber nur 8 Punkte gewesen. 

 

Egal Haken dran. Das Modul ist insgesamt mit 2.1 bestanden. Und selbst mit einer 1 vor dem Komma wäre es mit 2 bestanden.  So langsam kommt auch dir Freude,  war wohl nur der erste Moment wo icj einfach was anderes erwartet hatte. 

polli_on_the_go

Jahresendfrust

Während mich das Feuerwerk hier seit den ersten Anzeichen von Dunkelheit belästigt, bin ich gerade auch etwas im Zwiespalt zwischen Frust und "Na dann ist es wenigstens nicht noch ne Katastrophe am Jahresende". Es scheint mittlerweile nicht mehr so zu sein, wie zu dem Zeitpunkt, als ich meine letzte Klausur geschrieben haben. Damals war es so, dass erst, wenn alle benotet waren die Noten eingetragen wurden und wenn der erste rief, die Noten sind da, sie auch da waren.

 

Gestern morgen um 9 die erste Nachricht die Empinoten sind da. Gestern Abend die ernüchternde Erkenntnis, dass ich zu denen gehöre, wo das nicht ist. Heute morgen dann das nächste mal, sind noch mehr Noten da in Empi. So ging es den ganzen Tag. Aktuell gehöre ich zu drei Leuten die noch keine Noten haben und das frustriert. Auch und vielleicht weil, ich ja schon länger warte, als die anderen, einfach weil ich eher geschrieben habe. Was aber natürlich egal ist, wenn alles im selben Umschlag zur Tutorin geht. Erst hatten wir gedacht, dass es nach Nachname geht. Aber neben nem Rest von "T" und aufwärts ist auch noch einmal "D" offen. Ich weiß nicht, aber ich finde dieses kläckerweise eintragen ziemlich unlustig und meiner Meinung nach keine Verbesserung. Natürlich ist es dann für andere schneller, aber mit einem Nachnamen in den hinteren Reihen auch nicht wirklich spaßig. Und eigentlich möchte ich auch nicht jammern, aber ich will halt endlich wissen, ob ich nach 5 Jahren insgesamt die Hefte wegpacken kann.

 

So what. Stattdessen arbeite ich an Moti und habe in den letzten zwei Tagen mein Werbeplakat gezeichnet. Es fehlt noch die Maßnahmenplanung (immerhin geht das ganze Programm über 24 Wochen) und die Evaluation. Ich denke, dass ich das morgen fertig bekomme. Dann werde ich mit Perso anfangen, da ich sonst aktuell nicht viel machen kann.

polli_on_the_go

Das schlimmste am Warten...

... ist in meinem Fall definitiv nicht das Warten. Ich muss gestehen, dass ich im Moment etwas ungeduldig auf die EMPI+Statistik Klausurnote warte, denn in einen Drittversuch zu müssen (was ich eigentlich nicht glaube) wäre jetzt nicht so pralle. Anfang der Woche, dann auch noch ein riesen Schreck. Als ich meinen Leistungsnachweis heruntergeladen habe, den ich aktuell für etwas benötige, stand dann da in großen schwarzen Buchstaben "Präsenzprüfung Empirische Sozialforschung PP-EMPIX 18.12.2017 5,0". 

 

Ich muss gestehen, dass ich im ersten Moment fix und fertig war. Dann erst habe ich realisiert, dass das wohl im System einfach studentenunfreundlich hinterlegt ist. 5,0 die alte Note, aber 18.12.2017 der Lösungseingang des noch nicht bewerteten Zweitversuchs. Am Mittwoch bestätigte sich das dann auch im Kontakt mit dem Studienservice. Leider ist das Systembedingt wohl so und lässt sich nicht ändern oder anders anzeigen, was zumindest insofern einfach nicht so toll ist, weil das z.B. auch auf offiziellen Bescheinigungen so steht. In meinem Fall musste ich nämlich anstelle der, die ohne Unterschrift gültig ist, noch ein gestempelte und unterschriebene Kopie einreichen. Ich war aber dann wirklich froh, als ich heute die Post aufgemacht habe und gesehen habe, dass keine neue Bescheinigung generiert wurde, sondern die mit den Daten aus 2013 in Empi einfach gestempelt und unterschrieben wurde. 

 

Im Moment bearbeite ich die Fallaufgabe Motivationsmanagement und Motivationspsychologie. Ernährung und Bewegung im Kindergarten. Gerade steht ein kreativer Werbeapell auf dem Plan und mir ist was witziges Eingefallen. Ohne zu viel zu verraten haben aber auf jeden Fall Emma Erdbere, Boris Birne, Anton Apfel, Bea Blaubeere, Anna Ananas und Benny Banane einen abenteuerlichen Auftritt. Freue mich schon des gestalterisch darzustellen. Auch läuft jetzt der PreTest und im Moment versuche ich noch herauszufinden, wie man es denn nun nennt, wenn Studierende aufgrund einer Beeinträchtigung die Klausuren am Laptop schreiben, es aber keine "digitalisierte Präsenzprüfung" ist, die, wie mir mitgeteilt wurde aktuell rechtlich wohl nicht umsetzbar ist. Zeitgleich habe ich dann überlegt, was das dann an der IUBH ist und ob das grundsätzlich oder am Landeshochschulgesetz liegt. Im Moment helfen mir da nur die offiziellen Hinweise des Studentenwerkes und der Hinweis von Studierenden bei uns, die die Prüfungen so ausführen. "adaptierte Prüfungsform" - Da hätte ich wohl alles einsortiert, aber nicht unmittelbar den Laptop, der aber auch nicht zu den Assistenzen und Hilfsmitteln zählt. 

 

Aber was ist denn nun schlimmer als das Warten? - Meiner Meinung nach der Moment, wo man mal wieder die Studiengangsübersicht aufruft und dann feststellen muss, das hätte man sich auch sparen können. Und dann wartet man wieder, bis man dann doch denkt, dass das Warten noch mal durch Prüfen unterbrochen wird, um festzustellen, hat sich nix geändert. (Ich sag jetzt lieber nicht, wie oft ich in den letzten Tagen am Tag die Übersicht aufgesucht habe, zumal schon Kostenrechnung, Public Health und *hab ich vergessen* von Dezember bewertet sind).

polli_on_the_go

Warten und Thesis Anmeldung

Was macht der Fernstudent am allerwenigsten gerne? Richtig, warten. Wobei, wenn ich das leiden der DIPLOMA Studierenden hinsichtlich schneller Korrektur lese, darf ich eigentlich noch gar nicht ungeduldig sein, denn es ist ja erst seit dem 07.12. her und der Prüfungseingang laut Campus war am 18.12. Jetzt mag der aufmerksame Blogfollower dich wundern, wie das sein kann, wenn ich doch am 07.12. doch direkt in der APOLLON geschrieben habe. Naja, da war das Schriftstück aber noch nicht bei der Tutorin. Empi ist bei uns eigentlich eine der korrekturschnellsten Klausuren. Ich habe vor 3 Jahren schon nu 14 Tage gewartet und gehe davon aus, dass es sich nur durch die freien Tage minimal verzögert.

(Übrigens woran merkt man, dass man zu lange irgendwas in LaTeX getippt hat? Dann wenn man versucht bei FI einen Absatz mit \par zu machen :D ) Und da wären wir auch schon beim nächsten Thema. Mein Exposé ist am vergangenen Montag freigegeben worden. Es gab danach noch ein paar Änderungen am Fragebogen, aber die konnte ich bis zum PreTest noch machen und noch mal einreichen. Seit gestern ist die Thesis offiziell angemeldet, somit ist es jetzt so, dass ich zwar Fragen im laufenden Thesis Prozess stellen kann, nun aber das Dokument  nicht mehr zeigen kann (macht ja auch Sinn). ABER angemeldet bedeutet noch nicht gleich "los geht's". Normalerweise hat man nach der Freigabe 7 Tage in der man das Exposé mit Anmeldung zur Hochschule schicken muss. Ich durfte mir angesichts der freien Tage ein wenig mehr Zeit lassen. Gut es war dann Dienstag als ich es zur Post gebracht habe und gestern wurde die Anmeldung bestätigt. Als nächstes gehen Anmeldung und Exposé an den Erstgutachter, der bestätigt, dass da alles so passt und genau so abgestimmt war also verbindlicher Titel und Inhalt sowie Aufbau etc. Danach geht die Anmeldung zum Vorsitzenden des Prüfungsauschusses und der legt dann Start- und Abgabetermin fest, danach wird mir das mitgeteilt. Erst ab der Freigabe der Thesis darf ich auch tatsächlich anfangen. Das einzige, was ich jetzt schon machen darf ist meinen Pre-Test und mein Dokument quasi strukturieren.

Ich bin mal gespannt, sehe das aber noch recht locker, weil meine Randleiste ja zeigt, dass mir durchaus aktuell nicht langweilig ist und auch die Eingabe des Fragebogens in SociSurvey inklusive aller Regeln und das Beachten von Barrierefreiheit kostet ein wenig Zeit, Nerven und Codeschnipsel zusammensuchen. Hinzu kommt, dass vor einigen Tagen auch der Vorsitz des Prüfungsauschusses gewechselt hat, so dass ich grade nicht weiß, wer genau jetzt zuständig ist und wer wann wie wo aus dem Urlaub zurück ist. Das war mir aber vorher bekannt, da ich das bereits als ich in Bremen war kurz mit jemandem vom Studienservice angesprochen hatte. Ich freue mich auf die Thesis, zugleich gehe ich da aber auch mit einem gewissen Respekt dran. Ich möchte nicht einfach nur meine Arbeit schreiben und das war's, sondern zumindest den Standard aufrecht halten, der mich durch mein Studium begleitet hat. Es ist eine Herausforderung und die statistische Analyse mit ihren bivariaten und multivariaten Verfahren wird noch einmal spannend. 

Spannend wird es aber auch schon im PreTest. Leider sind mir zwei wichtige PreTester ausgefallen und beide Fälle berühren mich. Bei einer konnte ich zur Testung der Barrierefreiheit auch einen Ersatz finden und die andere quasi frisch aus dem OP mit ungewissem Ausgang sitzt schon da und möchte was machen, weiß aber nicht, ob sie es schafft. Irgendwie ist ein Fernstudium zwar anonym und die meisten Menschen mit denen man manchmal täglich zu tun hat, trifft man nie, es sei denn man verabredet sich zu Seminaren und doch geht es nicht spurlos an einem vorbei, wenn man von plötzlichen schweren Schicksalsschlägen erfährt. Letzten habe ich gedacht, zumindest bei uns Prävis sind wir wie eine kleine Familie und das ist wirklich schön. Zwar habe ich heute kurzzeitig angesichts des ganzen Weihnachtsklimbims mal die Scheidung eingereicht, aber ab dem 27. komme ich aus der Sahara zurück. Ich werde auch die nächsten Tage nutzen, wie jeden anderen auch, einfach für das Studium, nur mit dem Unterschied, dass ich Ruhe vor der kindlichen Dauerbeschallung vom Kindergarten bei mir habe. Das muss man glatt ausnutzen. Also die perfekte Zeit sich gut aufzustellen und sinnvoll Ressourcen einzusetzen. Ich bin in letzter Zeit oft gefragt worden, ob mir denn nichts fehlt, weil ich ja weder Geburtstag noch Weihnachten noch sonst was feiere, der Nikolaus mir nix in die Stiefel packt und ich auch keine Ostereier suche. Und wenn ich so auf die Jahre zurück blicke, ne wirklich nicht. Familienchaos kann ich auch an den anderen Tagen im Jahr haben und an liebe Menschen denken auch. Ich bin glücklich und ich glaube, das ist es was das wichtigste ist egal wer man ist und was man feiert oder nicht. 

 

Oh und bevor ich es vergesse, es wird ab demnächst einen zweiten Blog geben. Ich habe vor einiger Zeit ja erzählt, dass ich vom Schäfer Poeschel Verlag zwei Bücher erhalten haben für weitere Rezensionen. Eins davon ist das Buch "Die Abschlussarbeit - In neun Etappen von der Themensuche zur Abgabe" (Heister 2017, 137 Seiten, 978-3-7910-3801-8, Euro 7,95). Über die Zeit meiner Thesisschreibzeit werde ich jede Etappe aufgreifen und auch Bezug auf die Tipps nehmen sowie eine Kurzrezension machen. Abschließen werde ich das ganze dann mit einem letzten Beitrag in dem ich eine Gesamtrezension auch vor dem Hinblick "Brauchbar für das Fernstudium" machen. 

 

Das zweite Buch, was ich danach rezensieren werde ist  "Lernen lernen in Studium & Weiterbildung. Schlüsselkompetenzen und Lernmethoden für den persönlichen Erfolg" (Bazhin, 2017,  236 Seiten, 978-3-7910-3749-3, Euro 14,95). Auch darauf dürft ihr gespannt sein. Das werde ich dann machen, wenn die letzte Klausur dran ist. Was ja auch nicht mehr all zu lange dauert ;) .

 

Was mir jetzt nur noch fehlt sind vernünftige Korrekturleser. Ich habe über ein Lektorat nachgedacht, muss das aber im Moment von ein paar Faktoren abhängig machen. Wird schon hier gab es ja auch schon ein paar Tipps.

polli_on_the_go

Und plötzlich wird es ernst...

Heute ist es passiert. Irgendwo zwischen vollständigem Zusammenbruch des öffentlichen Nahverkehrs bei 2cm Schnee (Anmerkung ich habe in Kanada gewohnt, da läuft auch bei 50cm noch alles nornal, fährt, läuft und fliegt) und einer Wellness-Behandlung beim Zahnarzt (oder so was ähnliches:blink:), war sie da. Ich hatte ehrlich mit allem heute gerechnet, aber die Exposé Freigabe hat mich dann doch überrascht und für nen Momeng schockfrosten lassen, bis ich realisiert habe, was das heißt. Wobei, hab ich das schon realisiert? Es ist ein wirklich seltsames Gefühl, wenn das Betreff auf einmal :Thesis Freigabe sagt und der Studienservice im CC steht.

 

Die Fragebogenentwicklung war sehr aufwendig und Teil von der Exposéphase. Zumindest bis zu dem Punkt wo er dann in den PreTest geht. Konkret habe ich seit April das Exposé erarbeitet. 3 x hat sich das Thema gewandelt und entwickelt. Es hat Tränen gegeben und auch den ein oder anderen Frust-Buch-Wurf, aber auch schon viele spannende Momente. Ich habe für mich selbst einen Weg gefunden, mir mein Thema so zu formen, dass ich das Gefühl habe nicht etwas zu machen was 100 Personen vor mir gemacht haben. Ich durfte bisher lernen, wie man ein psychometrisches Konstrukt übersetzt und anwendbar macht. Ich kenne jetzt mindestens 20 Wege, wie man Menschen beieinflussen kann und genau so viele, wie man das vermeidet um die Neutralität im Fragebogen zu wahren. (Eine wirkliche Herausforderung)

 

Ich entdecke wie spannend die deutsche Sprache wird, wenn man sich bewusst damit auseinander setzt, ob ein Begriff sprachlich eher negativ oder eher positiv besetzt ist. Und das, was ich vorher wusste hat sich noch einmal bestätigt. Es lohnt sich wirklich darauf zu verzichten, einfach Fragebögen im ad-hoc Verfahren zu entwickeln. Selbst wenn man auf Kataloge zurückgreift, gibt es noch genug zu tun. 

 

Jetzt heißt es noch die letzten Feinheiten zu erledigen.  Zwei Fragen noch zu überarbeiten und das Exposé sowie den korrekten Anmeldebogen auszudrucken. Warum korrekt? Naja warum auch immer haben sich wohl die Zulassungsvorraussetzungen zur Thesis und die Prüfungsordnung am 01.07.2012 geändert auf min 2/3 der Credits in Regelstudienzeit (120) und die Paragraphenzuordnung. Da ich am 01.06.2012 angefangen habe, sind es bei mir noch 140 Credits. War nur leider auf meiner Studiengangsübersicht nicht verlinkt gewesen:rolleyes:. Dann muss ich alles bis Montag Richtung Bremen mit der Schneckenpost los schicken. 

Ist jetzt für PreTest und Befragung nicht der Traumbeginn. Auch wenn ich kein Weihnachten feier, respektiere ich, dass andere das tun. 

 

Diese Woche heißt es auch noch die Fallaufgabe in Motivationsmanagement und Motivationspsychologie einzusenden. Sehr spannend, geht es um die Planung eines settingorientierten Präventionsansatzes für Ernährung und Bewegung im Kindergarten. Es ist eins meiner WPs und ich liebe es. 

 

 

polli_on_the_go

PSX_20171208_144000.thumb.jpg.deb7c26bb6be540d09cce400a84e4828.jpgDa war ja noch der dritte Teil. Wenn du jetzt erst eingestiegen bist und dich gerade fragst, ob die APOLLON jetzt neuerdings Online-Klausuren anbietet - Nein, das tut sie nicht. Auch wenn mein Titel das vielleicht auf den ersten Blick vermuten lässt.

 

An der Uni angekommen, habe ich mich direkt beim Studienservice gemeldet. Zu dem Zeitpunkt, war in dem Raum, in dem ich die Klausur schreiben sollte aber noch ein Meeting. Also hatte ich Zeit mich im Pausenraum (da wo normal die bereits angesprochenen belegten Brötchen stehen) mental schon einmal auf die Tagesalternative zur Wellnessbehandlung einstimmen. Und während man da so steht und alles zusammensammelt, fällt einem auf, dass die APOLLON nicht die einzig bekannte Institution auf der Universitätsallee in Bremen ist. Was man da so leicht grün und gelb schimmern sieht und direkt beim Herausgehen aus dem Gebäude entdeckt, muss wohl ein Studienzentrum der IUBH sein (man möge mich korrigieren). Und als dann irgendwann Frau Schuster vom Studienservice mit dem Umschlag vor mir stand, muss ich sagen, war ich dann doch sehr nervös. Mir sind tausend und eine Frage durch den Kopf geschossen. Wird es die Klausur sein, durch die ich vor über vier Jahren durchgefallen bin? Was ist, wenn ich wieder die Fragen nicht deutlich verstehe? 

 

Aber alles Fragen und denken nützte nichts. Auf ging es in den ersten Stock und in einen Teil der Uni, den ich noch nicht kannte. Und wie ich gerade in den Klausurraum gehen wollte, wie es der Zufall so will, kommt meine Dekanin aus einer Tür. Ich muss sagen, meist habe ich meine Zeit in Bremen schon genutzt auch durchaus einmal persönlichen Kontakt zum Studienservice oder Frau Prof. Scherenberg bzw. Frau Prof. Pundt zu pflegen. Aber dieses Mal wollte ich nur diese Klausur hinter mir haben und hatte auch schon eine "Verabredung" mit Frau Holdmann vom Studienservice. Da hatte ich gar nicht gefragt, ob Frau Prof. Scherenberg da sein würde. Tja und dann passierte es. Als Frau Schuster gerade die Formalia klären wollte kamen Frau Prof. Scherenberg und ein mir unbekannter PSX_20171208_143747.thumb.jpg.b373f51763cbba0065f55e3f5c4d1e4b.jpgMitarbeiter der Hochschule,  in den Raum spaziert und lobte mich vor den anderen beiden. Eine wirklich seltsame Situation in dem Moment. Auf der einen Seite für seine Fähigkeiten gelobt zu werden und auf der anderen Seite hier zu sein für einen Zweitversuch. Und nun habe ich es auch noch einmal offiziell attestiert bekommen, ja, ich BIN eine Perfektionistin.

 

Aber dann ging es doch los. Die Klausuren sind immer in einem großen Umschlag. Darin dann die Aufgaben und Klausurbögen sowie Schmierzettel. Ich war so kribbelig, dass ich den offenen Umschlag versucht habe am falschen Ende auf zu machen. Zunächst habe ich mir einen Überblick verschafft. Teil I Empi habe ich erst mal nach hinten gestellt. Da war nichts Überraschendes dabei und bis auf die letzte Aufgabe auch alles klar formuliert. Statistik war jetzt auch eigentlich nicht mehr so eine Überraschung, ich wusste ja vom letzten Mal ungefähr, was auf mich zukommt. Nur dieses Mal waren ein paar kleine Fießlinge drin. Mit klassierten Daten rechnen ist an sich ja kein Problem, wäre ein Klasse nicht einfach 0 und hätte es zuvor nicht die große Verwirrung durch grundverschiedene Aussagen zweier Tutoren und eines Modulverantwortlichen gegeben. Leider passiert es manchmal, dass auch Statistik wohl nicht einheitlich ist. Was war passiert.

 

Der Problemkandidat heißt Klassenbreite. Ist die bei 500-599 Krankenhausbetten jetzt 99 oder 100? Das Studienheft und die Logik sagen 100, vorausgesetzt ich zähle das benutzbare Bett 500 mit. Eine Studierende, mit der ich gelernt habe, hatte dann aber die Frage warum, da keine Formel im Studienheft die Berechnung aus bereits vorgegebenen Klassen

abdeckt. Sie fragte ihre Tutorin und ich wollte mich bei meiner vergewissern, dass ich richtig denke. Tja und das war der Anfang von Frust, der wenn ich jetzt Pech habe, mich Punkte kostet. Denn meine Tutorin verstand die Frage nicht EGAL, wie ich sie formulierte und die Tutorin der anderen Studierenden sagte es reicht quasi die Klassenobergrenze - Klassenuntergrenze zu rechen also 599-500=99 (was ja eindeutig nicht 100 ist und nicht so, wie im Studienheft). Ist es also ein Fehler im Heft, sagt doch auch ein berühmter Youtube Kanal und diverse Informationen anderer Hochschulen dasselbe, wie diese Tutorin?PSX_20171207_173821.thumb.jpg.888f022f85019703a160a9b203771ae2.jpg Mittlerweile hatte meine Tutorin, die die Frage immer noch nicht verstand den Modulverantwortlichen eingeschaltet. Vor der Klausur hatte er aber nur kurz antworten können und sich zunächst auf einen anderen Sachverhalt bezogen.

 

Noch mal erklärt, kam dann gestern, also am Tag nach der Klausur, dann endlich die Info, dass das, was ich die ganze Zeit als logisch ansah auch richtig gewesen wäre. Nämlich alle ZÄHLBAREN Werte. Da aber die einzig verlässliche Aussage vorher die, der anderen Tutorin war, weichen mit Ausnahme bei "0" wo die Klasse ja eindeutig eine Breite von 1 hat, alle meine Ergebnisse um 1 ab. Und das nervt. Es war unnötig. Entsprechend habe ich dem Modulverantwortlichen das noch einmal mitgeteilt und auch, dass es zumindest für mich unbefriedigend ist. Seine Mail konnte ich dann aber noch an die Kommilitonin, die heute regulär geschrieben hat weiterleiten, so dass sie wenigstens die korrekten Infos zur Berechnung hatte.  

Naja, es wird wohl nicht klausurentscheidend sein. Aber ärgerlich ist es trotzdem.

 

Übrigens jetzt auch die Aufklärung, warum es den Klausurbeitrag erst heute gab. Da auch andere heute geschrieben haben, wollte ich nicht, dass in irgendeiner Weise der Eindruck entstehen könnte, dass ich Klausurinhalte an andere Schreibende weitergebe, da es in der Vergangenheit wohl schon so war, dass Schreiber und Nachschreiber die gleiche Klausur hatten. Ich hatte keine Lust deswegen am Ende noch durchzufallen, weil es als Täuschungsversuch gewertet werden kann. Am Ende  gab es, wie der Austausch mit meiner Lernpartnerin gezeigt hat eine andere Klausur. Und wir haben auch heute erst drüber gesprochen, wie wir die Klausur empfunden haben.

 

Nun aber zum Hauptakteur zurück. Ich hatte durch die genehmigte Sonderreglung eine  verlängerte Schreibzeit. Am Ende war ich erstaunt, dass ich tatsächlich nahezu die volle Zeit benötigt habe. PSX_20171208_144412.thumb.jpg.ad1b2546e1cf43f901c11bc673b658b4.jpgAber ich merke wirklich, dass ich Pausen brauche, um die Konzentration in Prüfungssituationen konstant zu halten. Wobei Pausen sind ja generell gut für die Leistungskurve. Am Ende noch eintüten und den Text auf dem Briefumschlag unterschreiben, zukleben und fertig. ABER bitte akribisch drauf achten, dass mit Ausnahme der Teilnahmebescheinigung, alles was aus dem Umschlag raus kam auch wieder in den Umschlag rein kommt, sonst gilt das als Täuschungsversuch.

 

Dann hatte ich auch endlich Zeit mich noch mit einer anderen Sache zu beschäftigten. Denn ganz störungsfrei war die Klausur nicht. Am Anfang kam Frau Prof. Scherenberg noch einmal rein und hatte mir einen Mutmacher für den Studiumsendspurt auf den Tisch gelegt. "Ich will den Hut". Ja, den möchte ich. Positiv fand ich gegenüber meinem früheren Klausurstandort in Köln, dass ich einen vernünftigen Tisch hatte. Mittlerweile, wird glaube ich in der Uni Köln geschrieben. Die FH Köln, war leicht grauenhaft durch diese blöden Hörsaaltische. Jetzt hatte ich einen großen Tisch und Raum für mich alleine. Ich hätte auch einmal herumlaufen können, hätte ich es gewollt und hatte an zwei Seiten große Fenster. Wenn du jetzt aber glaubst, dass es ruhiger war, als in einem Hörsaal mit über 100 Klausurschreibern. Das ist definitiv nicht so. In dem Bereich, in dem ich geschrieben habe sind die Büros der Dekane usw. Das ist wie bereits geschrieben, wie in einem Bienenstock und recht hellhörig.  So wusste ich quasi auch immer 30 Sekunden, bevor Frau Schuster in den Raum kam, dass sie gleich einen dieser unregelmäßigen Kontroll"besuche" macht oder um zu fragen, ob ich gerade einmal den Raum verlassen muss, einfach so, durfte ich das nämlich nicht (verständlicher Weise). Aber es blieb im Rahmen und hat dem Ganzen einen doch etwas die Spannung raus genommen.PSX_20171207_173512.thumb.jpg.f6a8565441b543586512976c15a88cfe.jpg

 

Am Ende glaube ich sagen zu können, dass ich nicht noch einmal für einen Drittversuch in Empi antreten muss. Ich bin zufrieden und relativ ruhig. Anschließend habe ich mich noch fast eine Stunde mit Frau Holdmann unterhalten, über das Mentoring, ein paar Dinge, die ich noch für meine Thesis benötige und berufliche Perspektiven und dann kam die Frage "Und wie belohnen Sie sich jetzt". Ja, wie belohne ich mich. Ich bin dann einfach in die Tram gestiegen, am Bahnhof umgestiegen und dann an die Weser gefahren. Da ist dann (wie ich jetzt weiß) der Schlachtemarkt (so eine Mischung aus Mittelalter und Piraten Ding). Das fand ich interessant und da es kalt war auch nicht so voll. Anschließend noch was essen und dann pünktlich zur Haltestelle. Da habe ich dann auch noch das Bremer Wetter, im Original mitgenommen. Denn es goss aus Kübeln und wirklich unterstellen, kann man sich an der Flixbushaltestelle nicht. Und dann nahm die Katastrophe eigentlich auch ihren lauf. Mein Bus war zwar pünktlich. Aber das war es auch schon.

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Von Ankunft des Busses, bis der Zugestiegene Busfahrer und der vorherige sich ausgetauscht hatten und dann in der Lage waren auch bei Regen die Tickets vom Handy zu scannen standen wir 25 Minuten im kalten strömenden Regen. Der Bus war voll, also hatte ich den Luxussitz mit Blick auf das WC direkt hinter der Tür. Die Dichtung war defekt, also saßen wir im Hinteren Teil alle so dick eingewickelt wie nur irgendwie möglich, nass und kalt.  Auf der Strecke macht der auf der Hin- und Rückfahrt einen 30 Minütigen außerplanmäßigen Halt zum "Essen". Es goss immer noch. Der Bus fuhr bis ans Ende der Reststätte. Das "Restaurant" lag über 500 m hinter uns. Es war dunkel, es war bitter kalt, wir hatten eine Dame mit Rollator im Bus und dann wollten die beiden Busfahrer uns ernsthaft alle aus dem Bus werfen (mit bitten hatte das nichts mehr zu tun). Wir könnten zum Restaurant laufen oder hier vor dem Bus stehen und sollten in 25 Minuten wieder da sein. Ich muss sagen, da habe auch ich einmal meine Selbstbeherrschung verloren, denn ich war noch nass und kalt aus Bremen und so etwas habe ich beim Flixbus noch nicht erlebt. Ich habe erlebt mit offenen Türen im Kalten zu sitzen oder in einem Bus eingeschlossen, weil die Türen zu sein müssen. 

Tja, was soll ich sagen. Der hintere Busteil hat gestreikt, wir haben einen Lösungsvorschlag gemacht und sind sitzen geblieben und die Dame mit dem Rollator hat, als sie aus dem Bus verfrachtet worden war auch ein paar Takte gesagt. Und weil die Busfahrer ja essen wollten und nicht diskutieren, haben sie nachgegeben. Am Ende durften wir im Bus bleiben, wurden eingeschlossen und hatten es endlich mal für 30 Minuten warm. 

 

Tja immer wieder ein Abenteuer. Aber von all den Malen, die ich gefahren bin, ist es das erste schlechte Erlebnis.  

 

 

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PSX_20171208_143905.thumb.jpg.110b9fb2833bd64587f2e7d9d3bd350e.jpgSo, leider hat es gestern nicht direkt geklappt, aber dazu später mehr. PSX_20171208_143835.thumb.jpg.8efeb31eddd66fa11763d0c62cdf9621.jpg

Nach einem schönen Abend habe ich meine Unterlagen weder Abends noch morgens noch einmal angepackt. Insbesondere morgens ist das eine eiserne Regel am Tag der Klausur.

Mehr dazu wird es im Teil 3-  Die Klausur geben. 

 

Gut ausgeruht und ausgeschlafen, hieß es erst einmal das Frühstücksbuffet ausreizen. Wie immer war es hervorragend und natürlich auch für den Studenten ein wenig Brain Food, viel Obst, Nüsse, Antipasti und sonstiges Gesunde dabei. Ich hatte abends schon abgesprochen, wann ich frühstücken wollte und so, war mein glutenfreies Brötchen auch warm (die sind dann aufgebacken, was aber in der Natur der Sache liegt). Die Auswahl erschlägt mich immer. Man sieht hier schon, dass alles sehr klein und gemütlich gehalten ist aber ansprechend. Dann noch schnell Auschecken, einmal tief durchatmen und los ging es. 

 

Eigentlich ist die nächste Haltestelle "Blumentalstraße" nur 50 m vom Hotel und ist tatsächlich, wenn man am Tag selber anreist gar nicht so ungünstig direkt hinter dem Bahnhof und nicht so unübersichtlich, wie der Bahnhofsvorplatz. Da aber gerade, wenn man in Bremen ist je nach Gusto und Budget reichlich Übernachtungsmöglichkeiten eine Option darstellen, bin ich eine Haltestelle weiter zurück gelaufen, um den Weg direkt vom Bahnhofsvorplatz zu machen. PSX_20171207_173615.thumb.jpg.4fcf6431f0862cd126a59837e1eaae5f.jpgPSX_20171207_102856.thumb.jpg.2c628269d7b6d069f65908a3861bcff5.jpg

 

Noch ein bisschen getrödelt habe ich um kurz vor halb 11 die Tram 6 Richtung Universität genommen. Man sollte so ca. 10 bis 15 Minuten Fahrtzeit bis zur Haltestelle "Berufsbildungswerk" einplanen. Dort ausgestiegen, rechts über die Ampel, grade über die Ampel und schon ist man da, mit einem Fußweg von unter 2 Minuten. Und ja, das ist sie die APOLLON Hochschule. Klein nett und gemütlich. Und wie ich gestern feststellen durfte, habe ich auch am Ende von meinem Studium noch nicht wirklich alles gesehen und Bereiche kennengelernt, die mir bisher fremd waren. Direkt wenn man rein kommt ist links (da wo das Licht brennt) der Studienservice, rechts im Gebäude ist der Pausenraum und Seminarräume, auch ist der beliebte Wasserspender im Erdgeschoss. In der mittleren Ebene sind ebenfalls Seminarräume, wie ich jetzt weiß auch die Bibliothek und Dekane sowie die Präsidentin. Und im dritten Stock (soweit ich das jetzt noch in Erinnerung habe) der Kanzler und die IT Abteilung.  Parkplätze befinden sich rund um das APOLLON Gebäude, aber in Bremen ist der ÖPNV wirklich bequem.

 

Auch vielleicht interessant ist das Thema Barrierefreiheit. Die Hochschule hat neben den Treppen auch einen Fahrstuhl und alle Türen sind ausreichend breit. Was ich allerdings nicht weiß, ist ob es neben den sehr engen sanitären Anlagen noch eine geräumigere Variante für Rollstuhlfahrer gibt. Zwar kann man sich durchaus in der Hochschule gefühlt verlaufen, aber das hält sich bei der Fläche wirklich im Rahmen. Es müssen nie lange Distanzen zurück gelegt werden und irgendwo schwirrt auch immer jemand herum, der Fragen beantwortet, sagt, wo was ist etc.

 

Ich muss sagen irgendwann gestern während meiner Klausurzeit habe ich gedacht, das ist hier wirklich wie in so einem Bienenstock oder Ameisenhaufen, ein reges Treiben und Reden, dennoch relativ ruhig. Ich war jetzt insgesamt zu 4 Seminaren  und dem Gruppenprojekt sowie einer Klausur vor Ort und ich muss sagen, selbst als unser GP am 23.12. war, habe ich noch nie erlebt, dass eine anhaltend schlechte Stimmung dort war oder man gemerkt hätte, dass die Menschen dort nicht gerne zusammenarbeiten. Und da kann dann selbst ein Klausurtermin etwas motivierendes haben.

 

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Wie ist das eigentlich, wenn man bei der APOLLON Hochschule eine Klausur schreibt und aufgrund persönlicher Besonderheiten den regulären Klausurstandort nicht nutzen kann?

 

Wie ist das überhaupt wenn ich mal nach Bremen muss zur Präsenz? 

 

Und was ist wenn ich Intoleranzen hab, gibt es da ein Hotel, das zu empfehlen ist?

 

Das sind tatsächlich ein paar Fragen, die ich vor meinem Studium hatte oder die sich im Verlauf meines Studiums ergeben haben. Die nächsten drei Blogbeiträge nehmen euch einmal virtuell mit. Ein erster Eindruck inklusive.

 

Meist liegen die Startuhrzeiten für Seminare und andere Veranstaltungen so, dass man relativ entspannt aus NRW am Tag selbst anreisen kann. Zumindest,  wenn es nicht mit dem Bus oder PKW über die A1 geht, die ich seit Beginn meines Studiums auf der Strecke nicht ohne Baustelle kenne. Ich bin auch nur einmal selber gefahren. Sonst bin ich mit dem Zug angereist, was aus dem Ruhrgebiet hervorragend klappt. Weil es in dieser Jahreszeit aber sehr teuer war, habe ich dieses Mal den Flixbus gewählt. Inklusive einer halben Stunde Mittagspause, war ich genau so schnell, wie mit dem Zug sonst über die günstigste Route (Dorsten-Coesfeld-Münster-Bremen) was wohl an dem "zuverlässigen" ÖPNV liegt.

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Also ging es heute früh los, erst mit dem Zug bis Essen und dann mit dem Bus bis Bremen. Einziger Abzug: Flixbus bietet kein Mediacenter mehr an und auch nur noch 150MB Internet. Dafür war der Bus mit 15 Fahrgästen ausgesprochen leer. Viel lernen ging nicht,  da ich nicht hinten sitzen kann und der Busfahrer den ganzen vorderen Teil beschallt hat. Aber ich habs versucht.

 

Da ich dieses Mal aber nicht zu einem Seminar, sondern einer Präsenzklausur fahre, bin ich anders als sonst am Tag vorher angereist. Relativ entspannt bin ich dann in Bremen angekommen. Der Bus hält direkt am Bahnhof, was praktisch ist. Also auf zum Hotel. Aber wie ist das eigentlich wenn das Essen glutenfrei sein muss und man obendrein ein gutes gesundes Frühstück möchte. 

 

PSX_20171206_142410.thumb.jpg.da4acbcfe423f61829bcd0d4c7ab4a86.jpg1. Anlaufstelle: der sehr gut sortierte Bioladen im Hauptbahnhof. Das ist noch nicht fürs Hotel wichtig, sondern die Seminare, denn die Verpflegung an der Hochschule berücksichtigt solche Besonderheiten nicht und obendrein bin ich auch nicht so der Fan von belegten Brötchen. Dafür ist die Teeauswahl gut und es gibt Obst (Blöd nur wenn Gluten nicht das einzige Problem ist und das ist es in meinem Fall nicht). Auch liegt der Bahnhof ohnehin auf meinem Weg zum Hotel. 

Zwar hat die APOLLON einige Kooperationen mit Hotels und besonders preislich attraktiv ist das 7 Things in unmittelbarer nähe der Hochschule, aber leider habe ich da ziemliche Bauchweherfahrungen gemacht und auch abends ist man weit raus, wenn man nach dem Seminar noch was essen möchte. Was mir auch nicht gut gefällt ist das Frühstück, was mich sehr an das einiger günstiger Ketten erinnert. Man hatte zwar zugesagt das mit dem Gluten zu berücksichtigen, leider ist das aber schief gegangen. Das Brötchen war unschuldig, bis es auf das zuvor genutzte Backblech der anderen Brötchen und in einen zuvor genutzten Brotkorb kam.

 

Danach bin ich dann doch meinem Stammhotel treu geblieben. Das Hotel Residence in Bremen liegt fußläufig fünf Minuten hinter dem Bahnhof und hier passt das Paket. Es ist etwas urig hat aber, wie ich heute entdeckt habe doch das ein oder andere Sternchen. Kein Zimmer ist wie das andere, da es eine alte Villa ist. Ich habe bisher einige durch und jedes hat seinen eigenen Charme. 20171206_142550.thumb.jpg.533d7678781d0797a0713aeb51ea56c4.jpg

Allerdings  ist es nicht

barrierefrei.

Und das Frühstück? Das ist was für morgen.

 

Aber Moment mal. Werden die Klausuren an der APOLLON nicht immer jeden 2. Samstag im Monat geschrieben. Ja das ist so. Liegen allerdings Besonderheiten vor, die es notwendig machen spezielle Hilfsmittel zu nutzen oder dass man aufgrund der Besonderheiten mehr Zeit braucht, kann es notwendig sein die Klausur in Bremen zu schreiben. Dem geht ein individuelles Antrags- und Bewilligungsverfahren voraus. Danach stimmt man den individuellen Klausurtermin mit der Hochschule ab. Deswegen schreibe ich ein paar Tage eher. Die Abstimmung war auch sehr unproblematisch, da der Kontakt zum Studienservice sehr zuverlässig funktioniert und die Zuständigkeiten sehr klar geregelt sind.

 

Gleich werde ich noch eine letzte Runde wiederholen. Heute Abend mache ich was, was mir gut tut und werde eine unserer Zusammenkünfte auf Englisch/Twi besuchen. Darauf freue ich mich, denn es hat schon was egal wo man ist irgendwo hinzukommen und sich wie zu Hause fühlen zu können.

 

Morgen folgt dann Teil 2 - Die Hochschule und Teil 3 - Die Präsenzklausur.

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Keine Musterklausur? So geht's trotzdem

So jetzt sind es noch 11 Tage bis zur Klausur und ich bekomme langsam Panik, denn mein Kopf hat den Siebmodus eingestellt. Empi und Statistik etwas, was mir nicht neu ist, was ich gerne mache. Das, warum ich auch keine Literaturarbeit, sondern eine empirische Arbeit als Thesis mache. 

 

Da habe ich jetzt auch das, mit Kleinigkeiten überarbeitete, Exposé, Fragebogen und Anschreiben bei den Gutachtern eingereicht. Natürlich sind mir im Nachhinein noch Dinge aufgefallen, die verbessert werden müssen.  Vor allem, wenn man parallel Aspekte wie Forschungsprozess und Fragebogen, Regeln zur Antwortformulierung, Anzahl der Items usw. liest für eine Klausur und die Hefte auch noch von der Thesis Gutachterin mitgeschrieben wurden:blink:.

 

Naja, ich habe jetzt meine Methode zur Klausur noch was gestrafft.  Ich habe 13 Themenblöcke plus Statistik. Jeder Block hat jetzt 1-2 Frage und davon jede ihren Platz auf einer Karteikarte bekommen. Und da ich die Zeit habe, werde ich meine eigenen Musterklausuren "basteln". An der Apollon gibt es keine Musterklausuren (wobei eingschränkt je eine in Mathe und BWL glaube ich, die aber nicht annähernd das Niveau der Klausuren (in meinem Fall hatten) und keinen offiziellen Fragenkatalog. Global auf die Frage was man lernen soll heißt es "Schauen Sie welche Fragen in den Übungsaufgaben,  Selbstkontrolle, EAs und FAs gestellt werden und dann vom ersten Heft oben Links bis letzten Heft unten rechts" . Wie mache ich das jetzt also?

 

Die ganzen Karteikarten werfe ich in eine Schale. Daraus ziehe ich mir je 5 Empi Fragen und eine Übungsaufgabe Statistik. Danach sorge ich dafür, dass mich keiner außer die Katze stört und stelle mir den Timer auf Klausurzeit und versuche die Fragen zu beantworten. Fragen die fehlerlos sind bleiben aus dem Topf raus. Solche, die noch nicht klappen wieder rein. Dann sollte sich die Klausur eigentlich wie eine dieser Übungen (die ich mir selbst zusammengestellt habe) anfühlen, mit zufälligen Fragen, die ich in Zeit X beantworte. Ich versuche also meinen Kopf auf Routine zu programmieren. Und schon mein Klavierlehrer sagte, Üben braucht wenigstens 7 Wiederholungen um zu verstehen.  Ich habe ja nun 3,5 Jahre keine Klausur mehr geschrieben und die alte Klausurangst setzt ein. Ich hoffe so etwas entspannter zu werden. Und werde danach berichten. Vielleicht auch etwas detaillierter, wenn die Methode gut klappt (inkl. Entspannung)

 

Für den Tag davor gibt es auch noch eine eiserne Regel (die hatte ich schon in der Ausbildung): am Tag vorher wird außer Durchlesen nichts mehr gemacht und erst recht nach 15 Uhr. Das passt ganz gut, da ich am Tag vorher nach Bremen fahre und Nachmittags da bin. Einchecken und dann werde ich mal schauen, da ich mit Weihnachten selbst nichts zu tun habe, werde ich mal schauen was ich am Nachmittag mache. Abends werde ich das machen, was ich sonst jeden Donnerstag mache, ich werde in die Versammlung durch die Woche gehen dieses Mal nur in Bremen und auf Englisch/ Twi (Stammessprache in Ghana) da das der Saal ist, der meinem Hotel am nächsten ist. Donnerstag geht es dann um 11 in die Klausur und danach werde ich noch beim Studienservice vorbei gehen. Gehört irgendwie immer dazu, wenn man vor Ort ist. Auch hoffe ich noch vor Ort vielleicht eine Info zu erhalten, die ich für die statistischen Auswertungen brauche. Und Abends geht es nach Hause.

 

 

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Der nächste grüne Haken, und was für einer

So, wenn man es am wenigsten erwartet, ist "schnellst möglich" nach sieben Tagen doch noch um. Als vorhin noch mal der Finger auf F5 landete, schien die Taste wieder zu funktionieren und gab den Feedbackbogen BGM zur Aufgabe, ein BGM Konzept für ältere Arbeitnehmer in einem Automobilkonzern zu erstellen, frei.

 

Ich muss sagen, dass mein Kopf die letzten 7 Tage die verrücktesten Spielchen gemacht hat und ich deswegen das Feedback gar nicht lesen wollte, also nur schnell  zur Modulübersicht gesprungen bin. Dort fand ich dann ihn, den grünen Haken :thumbup:

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Ich muss sagen, ich habe mir recht ungläubig die Augen gerieben, da ich mir etwas unsicher war, was die Lösung angeht. Es hatte sich um eine Aufgabe aus einem Arbeitsfeld gehandelt, welches ich mir zwar gut vorstellen kann, jedoch bisher wenig Berührungspunkte hatte - die Industrie.

 

Es gab zwei kleine Abzüge bei der Benennung von altersspezifischen Hemmnisse der Verhältnisebene und weil ich zusätzlich Lösungen für die Verhaltensebene präsentiert habe, obgleich nur Verhältnis gefordert  war (hatte ich überlesen). Es ist das erste Mal im Studium, dass es Abzüge für "zu viel" gab,  aber denke angesichts des Gesamtergebnisses kein Grund zur Klage.

 

Ein dickes Danke auch noch an @Markus Jung, @Lumi und @Fernstudi_Psy für die Teilnahme an der Validierung. Jeder hat dazu beigetragen, dass ich bestimmte Aspekte noch einmal betrachte, die die Übersetzung betreffen, oder auch nur die Anweisungen, damit eine reibungslose Teilnahme später in der Thesis möglich wird. @Fernstudi_Psy auch das was dir passiert ist, war ein sehr wertvoller Hinweis und von daher auch wichtig und das meine ich ernst :). Morgen wird der Fragebogen zusammengestellt inklusive noch deutlicheren Verfahrenshinweisen und dann  geht er an die Gutachter. Wenn jetzt alles glatt durchgeht hoffe ich Anfang Dezember in den real Deal einsteigen zu können.

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Und dann ist da dieser Moment

..., in dem man sich fragt, ob man dem Ganzen wirklich gewachsen ist. Ich glaube es ist auch der Moment, wo man realisiert, dass wenn man jetzt das Exposé überarbeitet abschickt, wird es auf einmal Ernst und es geht, um all das für das man die letzten Jahre gearbeitet hat. Ich habe noch ein paar kleine Fallaufgaben. Eine hoffe ich noch in der Zeit bis Exposéfreigabe und denn Freigabe durch den Prüfungsauschuss abzuschließen und dann den Rest, während der Benotung der Thesis. 

 

Zugleich wechsle ich zwischen höchste entspannt und absolut gestresst hinsichtlich der Klausur. Ich bin einfach nicht der Typ, der ewig vorher anfängt zu lesen. Ich hatte gehofft es meinem Kopf beibringen zu können, aber so ganz mag er das noch nicht. Also muss ich da auch noch kreativ werden. Folglich nutze ich die Zeit im Moment für die letzten Handgriffe vor dem Final Countdown für die Thesis. Im Moment läuft die Validierung der Übersetzung und ich bin recht zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen, die mir zumindest schon einmal zeigen, dass die Übersetzung und das Original recht stimmig zu sein scheinen. Ein paar PreTester stehen noch aus, aber ich hoffe, dass sich die Tendenz nicht mehr erheblich verändert (bin aber dennoch neugierig).

 

Danach geht es ans eingemachte, denn das was bisher übersetzt wurde eignet sich noch nicht für den Einsatz in der Thesis und muss jetzt auf die Hochschule angepasst werden. Auch muss ich noch den gesamten Fragebogen zusammenstellen. Meine Gutachter, wollen da vorher einmal drüber schauen. Und da ist dann oft die Frage, wie lang ist zu lang und wie viel ist dennoch notwendig, um die aufgeworfene Frage beantworten zu können. Leider werde ich aber inhaltlich nicht mehr viel schreiben können, da meine Arbeit mit einem Sperrvermerk versehen ist. Verständlich, da es ja auch um interne Daten geht, zugleich schade. Aktuell muss ich dann auch noch abklären, ob ich überhaupt externe Korrekturleser haben darf und wenn ja, ob ich da noch etwas beachten muss. Google ist da zwar voll vom Empfehlungen, aber da bietet sich wohl eher der direkte Kontakt mit der Hochschule an. 

 

Ansonsten scheint entweder mein F5 Button defekt zu sein, der Campus mich terrorisieren zu wollen oder einfach schnellst möglich im Fernstudienuniversum näher zu liegen, als in der Tutorengalaxie :blink:

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Warten ist doof

Was soll ich sagen. Warten nervt. Ich leider unter akutem OC Daumen. 

 

Was ist geschehen. Naja in einem Anflug von Wahnsinn habe ich am Sonntag Nachmittag die Popobacken zusammengekniffen und die letzten 7 Aufgaben von BGM runtergeschrieben und die Aufgabe dann nachts vor die Tür gesetzt, als sie anfing was von noch mal Korrekturlesen und Perfektionieren zu faseln. Wer mir schon so nachts kommt der kann ausziehen ;).

 

Dann ist man die los fängt das Hirn des gemeinen Fernstudenten an mit Sätzen wie "Also mit 5 Stunden bis morgens um acht hat der Tutor ja wohl genug Zeit zum korrigieren  gehabt." Das ruhig gestellt Abends eine Mail von der Tutorin und der Campus holt zu modernen  FA Foltermethoden aus. Denn was ist grauenhafter, als die Antwort auf eine Frage, die sich allein dadurch erledigt hat, als dass die Aufgabenlösung die Frage überflüssig gemacht hat (ging nur um maximale Seitenzahl Brutto Netto bei Grafiken). Und dann am Ende der Satz mit Folterpotenzial "Ihre Aufhabenlösung habe ich erhalten und werde Ihnen schnellst möglich ein Feedback geben".  Irgendwo scheint hier

aber ein Definitionsproblem zu sein, was im Fernstudentenuniversum "schnellst möglich" heißt,  müsste doch das Feedback in der nächsten Werbepause doch wohl auf dem OC sein F5. Okay, vielleicht, es waren ja 12 Seiten, geben wir ihr bis zum Ende der Sendung F5. Hm Okay, bevor ich das Handy zur Nacht anstöpsel, sie wird mich doch wohl nicht bis morgen warten lassen, dann ist es ja nicht mehr schnellst möglich,  sondern morgen F5. 

 

Wir reden wohl besser nicht über den regen Austausch, den F5 und ich seid Montag pflegen, aber eigentlich, wo wird grad dabei sind, wenn ich gleich abschicke, kann ich ja noch mal eben....F5

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Das Chaos hat Struktur -- Wirklich, echt, nein im Ernst

Das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement finde ich wirklich interessant. Ich kann mir sogar vorstellen vielleicht beruflich in dem Bereich weiterzudenken. Natürlich fällt mir auch auf, wie oft es zu begrifflichem Durchmengen in beruflichem Kontext kommt. Mein Abo für das Fitnesstudio von meinem Arbeitgeber ist doch betriebliches Gesundheitsmanagement, die ergonomischen Stühle am PC Arbeitsplatz, ist es das? Und was ist mit den Arbeitsschutzschulungen, die mich vor gesundheitlichen Folgen beim Umgang mit Gefahrstoffen schützen wollen?

Jetzt zu sagen, dass es nicht zum BGM gehört wäre falsch, aber es als BGM zu bezeichnen betrieblicher Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und eben Betriebliches Gesundheitsmanagement hängen irgendwie zusammen und sind doch nicht das gleiche. Konkret nimmt das BGM die Planungs, Struktur und Steuerungsfunktion der einzelnen Maßnahmen innerhalb eines Betriebes ein und führt sie zu einem Gesamtkonzept zusammen.  Entsprechend muss ich eigentlich auch keine Physiotherapeutin oder Arbeitsmedizinerin sein um BGM Maßnahmen mit zu gestalten und planen. Leider sieht das in der Arbeitswelt aber anders aus, weswegen ich mich noch intensiver damit befassen muss, ob in meiner Region das überhaupt eine Option ist, da ich weiß, dass die einzelnen Anbieter primär auf obige Qualifikationen setzen, weil sie zeitgleich die Angebote auch selber bedienen.

Naja nun aber zu dem Titel. Ich erlebe gerade ein kreatives FM (Fallaufgaben Management). Man mag es kaum glauben aber dieses Chaos hat Struktur.

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Die Hauptakteure wären da, links oben die Erinnerung, dass die Klausur ansteht und auch die Thesis noch ein wenig Input braucht (u.a. mit den Stars Statistik mit SPSS, Statistik kompakt für Dummies, Forschungsmethoden der Psychologie), gefolgt von Instrumenten zur Bedarfsanalyse des BGM und die grobe Erinnerung, dass man durchaus mal trinken sollte, wenn man konzentriert arbeitet. Man mag es kaum glauben, aber ohne groß zu suchen, weiß ich noch wo ich gerade was für welche der 8 Aufgaben suchen muss. Von den 12 Seiten sind aktuell 2 geschrieben und eine Hauptgrafik ist erstellt. Die TeX Struktur steht. Im Moment nutze ich Jabref etwas weniger und gebe die paar Literatureinträge direkt in BibTex ein, das spart etwas Frust. 

Ich merke mittlerweile, wie nervig es ist, wenn ich noch mal ein Office Produkt nutzen muss, es sieht nie aus, wie ich es wirklich haben will. Da bin ich jetzt wohl verwöhnt, um so mehr ich in TeX reinwachse. Es war definitiv die richtige Entscheidung bereits einige Arbeiten vor der Thesis mit der Umstellung zu beginnen und ich kann es tatsächlich jedem empfehlen, der im Studium viel schreiben muss. Ja am Anfang braucht es Einarbeitung, wird Frust kosten aber irgendwann, sieht man die Fehlermeldung und weiß, was man vergessen hat oder zumindest wo man suchen muss.

 

Für heute ist aber Schluss. Ich werde jetzt noch etwas beim Stricken entspannen. Der Schal für eine Freundin möchte fertig werden, denn bei der schneit es schon.

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OC mit Schluckauf und BEGES01

Da ist es, das wohl geplante Fernstudienwochenende, nach einer vollen Woche. Ich war diese Woche anderweitig sehr aktiv, da wir in unserer Versammlung eine besondere Besuchswoche haben und ich da so viel Input hatte, dass ich lieber das eine richtig genießen wollte, als mich durch alles durchzuhetzen. Das geht, so meine Erfahrung, nämlich in meinem Fall meistens schief und macht auch keinen Spaß, wenngleich ich im Moment den Zeitdruck merke, soll doch das Studium im ersten Quartal nächstes Jahr beendet sein.

 

Im Moment warte ich darauf, dass die Novemberklausurphase (Ich habe ernstes Mitgefühl mit allen die am 11.11. in Köln schreiben) vorbei ist, weil der erste Teil zum Fragebogen der Thesis ansteht und das ist die Übersetzung der Skala und dann die Rückübersetzung, damit ich den Prüfern das finalisierte Exposé mit dem Fragebogen einreichen kann. Die Übersetzung muss ja ausreichend validiert werden, dazu hatten sich ja auch einige von euch gemeldet, aber auch ein paar Leute aus meinem Studiengang. Aber nächsten Samstag werden die Klausuren geschrieben und dann hoffe ich da dann einen Schritt weiter zu sein und die Übersetzung validieren zu können bis Ende des Monats.

 

Ich muss im Moment etwas vorsichtig planen, denn nichts wäre blöder als am Ende mit der Freigabe genau in den freien Tagen die jedes Jahr am Ende des Jahres auftauchen zu landen. Denn das dürfte zu einem nicht so tollen Rücklauf führen. Also entweder muss ich es so timen, dass ich im Januar anfangen kann oder so, dass ich schon Mitte Dezember anfangen kann. Ich kann  auch nicht einschätzen, wie lange das dann dauert von der Exposéfreigabe durch die Gutachter, bis zum Ausfüllen der Anmeldeformulare und Freigabe durch den Prüfungsausschuss.

 

Gerade versuche ich auch noch vorher meine FA Betriebliches Gesundheitsmanagement zu machen. Ich muss eigentlich nur lose Enden zusammenzurren. Zwischenzeitlich hat sich zwar die Zulassung zum Seminar verändert, aber ich war im ersten rutsch und wir durften damals zum ersten Seminar ohne, dass wir die FA fertig hatten. Dort wurde meine Gruppe dann auch noch dem Thema zugeteilt, was ich im Wesentlichen jetzt in der FA habe. BGM in einem internationalen Automobilkonzern bei fehlender Maßnahmenakzeptanz bei der Belegschaft ab 50plus. 

 

Soweit strukturiert wollte ich mir vorhin die Hefte runterladen und ein wenig durch das Modulforum stöbern. ABER da kommt dann die unschöne, kann ich am Wochenende nicht gebrauchen Überraschung des Fernstudiums. Normalerweise kündigt die APOLLON immer an, wenn am OC gewerkelt wird. Irgendwie muss das wohl untergegangen sein. Er ist zwar wieder erreichbar aber im Moment sind die Modulforen nur über Umwege zu finden. Werde ich dann wohl auf morgen verschieben und erst mal soweit alles machen, was ohne die Hefte mit Onkel wissenschaftliche Datenbank geht.

 

Meine Klausurvorbereitung ist auch zumindest angelaufen. Statistik sitzt vom Klassieren der Daten und Berechnung von Arithmetischem Mittel, gruppierten Arithmetischen Mittel, Median klassiert und unklassiert, Histogrammhöhen, Standardabweichungen, Kumulierten Häufigkeiten (nachdem ich dann auch erkannt habe, dass Auf und Absteigende nicht das gleiche ist wie kumulierte Summen- und Resthäufigkeit), Minimum, Maximum, Klassenbreite, Spannweite. Mir ist es auch egal ob Klassen nach oben oder unten offen sind oder jemand vom Variationskoeffizienten redet ;).  EMPI sieht da noch etwas anders aus. Ich habe zwar grundsätzlich zu jedem Themenkomplex einen Gedanken, habe da aber zunächst nicht die Priorität gesetzt, so dass ich da in meinem Lernplan etwas hinterher hinke. Diese Woche und nächste Woche bin ich aber auch viel mit der Bahn unterwegs quer durch Ruhrgebiet und Münsterland, da bietet sich das eigentlich gut an, denn Rechnen möchte ich da nicht.

 

So jetzt wird mal eine Stunde pause gemacht und dann geht es mit BGM weiter.

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Heister, W. (2017)- Semesternotizen (Rezension)

Jeder lernt im Fernstudium wohl anders. Auch ist es unterschiedlich, wie man sein Fernstudium strukturiert. Für mein letztes Semester, die letzten zwei Klausuren und  die Thesis, habe ich nach einem paper-based Notizbuch gesucht, was nicht nur generell für eine Studium geeignet ist, sondern allem voran auch für mein Fernstudium an der APOLLON.

 

Dabei bin ich auf "Semesternozizen" von W. Heister, erschienen 2017 im Schäfer/ Pöschel Verlag, ISBN 978-3-7910-3790-5  (9,95 Euro) gestoßen.

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In DIN A5, nicht zu groß für meinen Geschmack beinhaltet es:

 

- Persönliche Daten (1 Seite)

- Wichtige Kontaktdaten, z.B. Unibib, Sprechzeiten, Sekretariat, Prüfungsamt  (1 Seite)

- Stundenplan (2 Semester)

- Lerngruppen mit Infos zur Lerngruppe, Kontaktdaten, Notizfeld (2 Lerngruppen)

- Projektpläne (3 Projekte)

- Prüfungs- und Abgabetermine (2 Seiten)

- Prüfungsstoff (Tabelle mit 12 Zeilen über 2 Seiten)

- Prüfungsplanung (8 Prüfungen)

- Notenübersicht (2 Seiten)

- Lernevaluation d.h. Fach, Ergebnis, Lerndauer, das ist mir beim Lernen schwer gefallen/ das will ich in Zukunft ändern (12 Prüfungen)

- Leseempfehlungen (Tabelle 22 Zeilen)

- Nützliche Shortcuts in Microsoft Word

- Nützliche Shortcuts in Microsoft Powerpoint

- Notizseite gepunktet für Adressen (3 Seiten) ➡ hier endet die Seitennummerierung

- Notizseiten gepunktet  (160 Seiten)

- Lesebänzel

- Einsteckecke am Ende

 

Ich habe mir in den letzten Wochen viel Zeit genommen und im Blog finden sich ja auch schon einige Anwendungseinblicke. Zunächst einmal bin ich positiv überrascht. Von der Haptik her ist das Notizbuch angenehm. Auch können Bleistiftzeichnungen gut ohne Reste entfernt werden. Kuli verschmiert nicht, selbst wenn danach darüber radiert wird. Durch die bepunkteten Seiten hat man keine störenden Kästchen und Linien. Zugleich sind sie da, wenn man sie braucht.

 

Weniger gut in der Verarbeitung gefällt mir, dass die Seiten beim häufigen Blättern an der Klebefalz leicht "ausreißen". Das sollte in der Preiskategegorie und vor allem, wenn für das Studium gedacht, nicht so schnell passieren. Mir ist es tatsächlich beim einfachen Blättern passiert.

Schade ist auch, dass die Seitennummerierung zu den Notizseiten hin einfach aufhört, besser hätte mir eine durchgehende Nummerierung bis zum Ende gefallen. Auch muss man etwas vorsichtig mit Finelinern sein, da das Papier, trotz seiner glatten Oberfläche, etwas "saugt".

 

Nun aber zum Inhalt:

Persönliche Daten - Kann man machen, bräuchte es für mich jetzt nicht. Wichtige Kontaktdaten finde ich nicht schlecht. Auch, dass man mehr  als eine UniBib eintragen kann,  ist vor allem in Ballungsräumen nützlich. Dennoch wird an dieser Seite schon deutlich, dass die Zielgruppe der allgemeine Präsenzstudent ist. Jedoch kann es gut an die Bedürfnisse eines Fernstudiums bspw. an der APOLLON angepasst werden. Studienservice und Ansprechpartner in Prüfungssachen könnte da ebenso Raum finden, wie die Campus Mail Adressen von z.B. Gutachtern  und Betreuern von Hausarbeit und Thesis.

 

Da es an  der APOLLON keine festen Vorlesungszeiten gibt, ist der Stundenplan, der ohnehin nur bis Samstags geht, für mein Fernstudium weniger als solcher brauchbar. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies mit anderen Konzepten anders aussieht. Der einzige Abzug wäre der fehlende Sonntag, der ja in dieser Studienform durchaus Relevanz hat. Ich habe mir überlegt meine Lernzeiten über die Woche darin zu planen, so habe ich eine Wochenplan. Aber auch hier. Durch die Fallaufgaben etc. kann man schlecht jedes einzelne Modul planen. Ich müsste es wohl mit Bleistift machen bei flexiblen Inhalten, damit das Notizbuch funktional bleibt.

 

Die Möglichkeit Lerngruppen aufzuführen inklusive ca. 1/2 Seite Notizen finde ich gut und wäre etwas gewesen,  was ich insbesondere zu Beginn des Studiums wohl genutzt hätte. Heute ist das Studium so fortgeschritten, dass es keine Situationen mehr für Lerngruppen gibt.

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Schade ist hier, dass die Anzahl lediglich auf 2 beschränkt ist. Ich kann mir vorstellen, dass wenn diese Funktion  genutzt wird, der Bedarf im Fernstudium höher ist und 2 Optionen übersteigt.

 

Der Bereich "Meine Projekte" erinnert mich an mein Gruppenprojekt, welches ich noch bei Prof.  Heister hatte. Den Plan habe ich schon mal gesehen. Wie meinen Vorblogs entnommen werden kann, nutze ich diese zur Klausurplanung. Einzelne Meilensteine  bilden den Lernfortschritt. Es ist nur so viel vorgegeben, dass genug  Raum bleibt das kreativ zu nutzen. 

 

Prüfungs- und Abgabetermine brauche ich in der Masse mit 44 Zeilen jetzt nicht. Bei meinen Fallaufgaben gibt es keine Deadlines, so viele Klausuren habe ich nicht und würde es wohl auch eher in einen Kalender eintragen, als in ein solches Notizbuch. Vielleicht ist der Überblick hier besser gewahrt, wenn alles auf zwei Seiten ist, aber dazu habe ich zu wenige verbleibende Deadlines, um das hinreichend zu beurteilen.

 

Der Bereich des Notizbuchs, der sich der Prüfungsplanung widmet ist gut und übersichtlich  gestaltet. Zunächst ist  der Raum da,  um wichtige Punkte in eine ca. 3cm hohen Tabellenspalte festzuhalten. Für mehr als einzelnen Schwerpunkte reicht es aber nicht. Im Anschluss daran gibt es die Prüfungsplanung. Man legt dabei pro Prüfung fest in welcher KW man welchen Stundensoll an Prüfungsvorbereitung planen möchte und kann am Ende dies mit  dem tatsächlichen Ist ergänzen. Was jedoch nicht gut durchdacht ist, ist , dass man zwar 8 Prüfungen eintragen kann, aber nur am Anfang eine Spalte mit Raum für insgesamt 16 Kalenderwochen vorhanden ist.  Für eine Fernuni ohne Semesterbeteieb ist das dann nur eingeschränkt  geeignet bzw. erfordert etwas Improvisation. Die Notenübersicht ist wieder in der Kategorie kann man machen, braucht man aber nicht, da meine z.B. nur zwei Handyklicks weit weg ist.

 

Sehr positiv ist mir die Lernevaluation aufgefallen. Ich erlebe es selber, dass ich  manchmal sehr hart mit mir bin. Aber auch als Mentorin fällt mir auf, wie schwer es manchen Studierenden fällt ihr Lernen richtig einzuschätzen. Die Lernevaluation bietet Raum,  nicht für die inhaltliche Betrachtung, sondern die  des Lernens an sich. Über die Selbstreflexion können ggf. Schwächen identifiziert und neue Ziele für weitere Lernsituationen formuliert werden. Gerade im Fernstudium finde ich diese zwei Seiten  sehr wertvoll, insbesondere in der Zeit, in der man erst noch ins Lernen hineinwachsen muss.

 

Insgesamt ist mein Fazit, dass es ein durchdachtes Konzept ist. Auch ist das Notizbuch für das Fernstudium, bis auf kleine Einschränkungen gut geeignet. Ob ich allerdings, wenn ich diese ganzen Features nicht ausgiebig nutze,  den Preis von 9,95 Euro für mehr als ein Semester zahlen würde, ist glaube ich fraglich. Auch  hätte ich mir eine etwas bessere Verarbeitung gewünscht. Bei einem Gebrauchsgegenstand für ein Studium, sollte nicht nach wenigem Seitenblättern und zwei drei Rucksacktransporten ein Loslösen der Seiten aus der Klebebindung stattfinden. Auch würde ich  ein etwas stabileres Buchcover bevorzugen . Es ist ausreichend Platz  für Notizen und sieht zumindest nett aus. Ich persönlich  erlebe es gerade als eine  wertvollen Lernhelfer. Ich würde sagen,  kann man sich gönnen, bietet ein paar nette Tools, besonders für den Einstieg ins Studiums geeignet, kann es als Strukturhilfe dienen. Und das eben auch im Fernstudium.

 

 

Mit meinem Empi Statistik Zweitversuch vor der Brust möchte ich einfach ein paar Bilder sprechen lassen, die zeigen, wie ich das Notizbuch nutze.

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Der Lernigel (ja die Farben bedeuten was. Auflösung im Nächsten Bild)

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Lernübersicht der Gesamtthemen. da sieht man auch schön,  wie wenig die bepunkteten Seiten stören . Die nicht ausgefüllten Kästchen sind hoffentlich am Ende alle ausgefüllt mit "blau=abgespeichert" als Krönchen.

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Diese Kästchen  finden sich auch an den einzelnen Ausarbeitung, um den Lernfortschritt zu beobachten.  Holzstift, Kuli, Feineliner klappt alles gut.

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Hier hat man mal einen besseren Blick auf die Papierstruktur. Es klappt hervorragend!PSX_20171028_180658.thumb.jpg.00471f55b943c6a3931c40f7c7a3bd84.jpg

 

Ach ja, die Klebis. Na da weiß ich auch woran ich noch arbeiten muss :).

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Empi Statistik und ich...die Zweite Runde geht an mich

Vorgestern habe ich das Exposé in seiner überarbeiteten Form erneut bei meinen Gutachtern eingereicht. Ich bin mir fast sicher, dass ich vermutlich in der Methodik noch mal etwas ran muss. An dieser Stelle wollte ich jetzt aber auch weiter abstecken, ob es so in die Richtung der Gutachter geht. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, auch wenn ich mit den ganzen Anmerkungen von Dingen, die ich zusätzlich anführen sollte, trotz Straffung die Seitenvorgabe nun deutlich überschritten habe. Mal sehen was da so rum kommt.

 

Ansonsten habe ich jetzt noch bis zum 07.12. um mich auf die Zweite Runde im Duell Klausur Empi und Statistik gegen Student vorzubereiten und ich mlchte definitiv nicht in die Nachspielzeit 😳.

Heute habe ich mir die Schwerpunktthemen aus meinen alten Aufzeichnungen  (mit Ausnahme von Exotensachen, die in der Regel nicht abgefragt werden) gruppiert und in Themenbereiche einer Mindmap gepackt.

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Aber mit so einer Mindmap ist es ja noch nicht getan. Auch habe ich mir  die Themen in Lernblöcke eingeteilt und einen Lernplan aufgestellt. 

 

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Ihr seht hier schon einen Auszug aus dem Semesternotizbuch, an dessen Rezension ich im Hintergrund  arbeite.  Da ich keine Projekte mehr außer Thesis und zwei Klausuren habe, habe ich die etwas zweckentfremdet. Ich nutze das ergänzend zur Lernzeitkontrolle, die sich ebenfalls dort befindet. Auch habe ich heute schon 3,5/13 Blöcken ausgearbeitet.

 

Was mich aktuell beruhigt, ist, dass ich beim Schreiben schon das Gefühl habe nicht wie befürchtet bei null anzufangen, sondern vieles noch da ist bzw. aktuell ohnehin durch die Thesisvorbereitung vorhanden ist. Ich versuche kurze knappe Antworten zu formulieren, die sich gut einprägen.

 

Das ist es im Moment von meiner Front. Ich muss mich im Moment etwas sortieren und anders strukturieren, da ich nebenbei noch  die letzten Fallaufgaben plane und heute ein bisschen mit Schreck festgestellt habe dass meine FA im WP gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit dem Strukturdesign einer Web App ...

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...und Startdesign einer Webpage sowie dem Befassen mit wohl einer für die FA konzipierten App einer mir unbekannten Firma und einem umfassenden Medienkonzept sehr umfangreich, interessant und für einen chronischen Perfektionisten voller herausfordernder Zeitfallen ist.

 

 

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Haken dran und Forschungsfrage 2.1

Nachdem ich die letzten Tage beinahe einen Handydaumen vom stetigen Kontrollieren des OC auf die SOZI Note hatte (Wollte das Kapitel einfach abhaken) war ich heute zunächst höchst erfreut als ich oben auf der Startseite sah, dass ich eine neue Nachricht hatte. Erwartungsvoll runter gescrollt kam das Rumpelstilzchen raus, denn nein ich habe gerade keine Lust die Umfragen zu denen im Quartal abgeschlossenen Modulen  zu machen.

 

Aus lauter Frust habe ich mich mit dem Methodikteil meines Exposé befasst. Zunächst habe ich FORSH02 zur Fragebogen und Leitfragenkonstruktion gelesen. Man merkt dem Heft an, dass es für das Methodenlehre III GP der Psys ist, aber auch gut in meinem Fall nutzbar bzw. generell im Studium, weswegen es auch zu den frei zugänglichen gehört. Da die Resilienz ja in den Bereich der psychometrischen Messverfahren gehört habe ich so gute Ansätze für meine statistischen Verfahren gefunden.  

 

Gestern habe ich bereits begonnen die Forschungsfrage zu straffen. Ich mache das mit einer Post-it Methode. Dabei habe ich alle relevanten Begriffe auf Post-its geschrieben durch Artikel, Fragewörter, Zielgruppe und zentrale Begriffe des Problems ergänzt. Da ich meine Frage straffen und besser Ziel und Fragestellung abstimmen musste, hieß es die alte Frage um unnütze Begriffe, falsche Schwerpunkte befreien und neu zu formulieren.

 

Hier ein kleiner Einblick (ja das nicht lesen können soll an dieser Stelle so)

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Irgendwann in einer kurzen Gedankenpause habe ich dann noch einmal mehr aus gewohnter Routine den OC aufgerufen. Die Erwünschte oder eher gefürchtete Mail war da. Schnell geöffnet, das Feedback überflogen, grob überschlagen, rekapituliert, dass ich heute betont habe kein Luhmann, Talcott oder Tönnies, Marx und Weber mehr mit der Kneifzange anzufassen, all die aufgestaute Wut und Frustration über dieses Modul bei dem Aufwand und Credits nicht im Verhältnis stehen innerlich ausgelebt und dann musste ich doch glatt meine Kinnlade einfangen. Da steht doch glatt ne 1,3 drunter. Die Senioren sind in den Ruhestand geschickt und mein Schiebe-Frust-Modul und ich haben Frieden geschlossen.✔

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Auch wenn man Vollzeit, derzeit nicht berufstätiger Fernstudierender ist und dieses Forum natürlich das Fernstudierendenleben aufgreift, gehört doch irgendwie ein Ausgleich oder das "Was macht ein Polli, wenn...."

  1.  ...sie einmal nicht studiert
  2. ...sie droht sich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen
  3. ... sie ihre Gedanken zur Thesis strukturieren will
  4. ... wenn sie Gelerntes rekapitulieren will

 

Heute gibt es also ein wenig ein "Hinter den Kulissen von Polli on the go". Dann mal los, auch wenn vielleicht die ein oder andere Überraschung dabei ist.

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Ich bin auf die Idee gekommen, weil die letzte Woche (mit Ausnahme der Tatsache, dass am letzten Montag der Winter eingezogen ist und seine  Mitbewohner bei mir abgeladen hat eigentlich sehr gut widerspiegelt, was mir hilft Freude und Balance im Studium zu bewahren. Das ist natürlich höchst subjektiv und manch einer mag vielleicht auch ein wenig den Kopf schütteln oder sich fragen warum tut sie das. Da möchte ich gerne vorab Hildegunst von Mythenmetz zitieren "Und warum tue ich das? Weil ich es kann."

 

Was mache ich also (1) wenn ich einmal nicht studiere....

Ich denke, dass jeder Fernstudierende irgendeine Form des Ausgleichs und vor allem auch der Gesellschaft mit "realen" Menschen braucht, vor allem, wenn nebenher aus welchen Gründen auch immer nicht noch Beruf etc läuft. Und selbst dann. Neben meinem Studium verbringe ich viel Zeit mit Glaubensbrüdern, befasse mich mit der Bibel und rede mit Menschen darüber. Die Faszination dafür habe ich 2002 im Ausland entdeckt damals jedoch in einer anderen Glaubensrichtung und mich vor zwei Jahren umorientiert. Da ich bereits in der Vergangenheit 2 Jahre als Missionarin und Ehrenamtler im Ausland war, habe ich einfach für mich schon lange Freude daran, ohne mich aufzudrängen mich einfach vernünftig mit anderen zu unterhalten. Heute ist das auch mein Ruhepol und gerade letzte Woche hatten wir hier in der Region einen von 3 Jährlichen Kongressen und das Thema passte eigentlich auch hervorragend zum Fernstudium "Gib nicht auf". In der Woche habe ich feste Tage, die ich tatsächlich Pause vom Studium mache oder halbtags für das Studium verwende, einfach um auch einmal abzuschalten, das kann ich da ganz gut. Das Persisch lernen gehört tatsächlich auch dazu und mindestens einmal im Monat mache ich das ganze auf Englisch. Eine Herausforderung die Spaß macht auch, wenn sich sicherlich nicht jeder freut, wenn man ihm begegnet.  

Ich denke jeder hat da seinen eigenen Ausgleich, der eine macht Sport, der andere liest ein Buch oder gönnt sich Wellness. Ein Tipp, den ich immer gerne meinen Mentees gebe, ist sich etwas zu suchen, wo man nicht Gefahr läuft auch  noch in der Freizeit vom Studium zu reden und auch etwas, wo der Kopf einfach mal die ganzen Formeln und Fachausdrücke komplett ausblenden kann.

 

Was mache ich also (2) wenn ich drohe mich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen

Das Studium neigt sich dem Ende und manchmal hat man dann das Verlangen doch bitte alles auf einmal und sofort zu machen. Ich hatte eigentlich nach einem Semesterplaner gesucht und bin dann auf das Semesternotizbuch von Prof. Heister gestoßen. Mir als sehr guter Prof. in Erinnerung dachte ich, warum eigentlich nicht. Und gerade bin ich dabei die letzten Projekte vernünftig zu planen und vor allem mir die Klausurplanung für Empi aufzustellen und darin einzutragen. Da es vielleicht auch andere interessiert, was es mit diesem Planer auf sich hat, was er beinhaltet und auch, ob der überhaupt fürs Fernstudium geeignet ist und sein Geld wert ist, werde ich dazu in einem seperaten Blog in den nächsten Tagen eine ausführliche Rezension schreiben. Ich habe mich die letzten Tage (Zeit hatte ich ja neben Sozi und krank sein) intensiv damit befasst. 


Aprospros, nachdem ich dachte es wird besser, weil nur noch zwei Hunde in der Nachbarschaft zurückgebellt haben hat das gestern leider noch mal eine Kertwende genommen. Ich mache einfach keine halben Sachen und habe doch gedacht warum nicht ne dicke Bronchitis und Gehörgangsentzündung mitnehmen, ist doch langweilig, wenn man das sich in den Herbstmonaten entgehen lässt. Ablenkung (ich liebe die Gate-Control-Theorie des Schmerzes) findet man dann hervorragend im Exposé überarbeiten und der Thesis.

 

Was mache ich also (3) wenn ich meine Gedanken zur Thesis strukturieren will? Neben einem virtuellen Kistenrücken in der Hauptrechenzentrale meines Körpers gehe ich meist raus. Ich schlendere ein bisschen durch die Stadt oder am Kanal entlang mit meinem Katzenhund (Miaut hat Krallen und geht fast bei Fuß ;) ). Danach bringe ich es auf die eine oder andere Art aufs Papier. Da gerade bei uns in der What's App Gruppe auch das Thema Hausarbeiten ein wenig wie ein Geier über den Köpfen schwebt, habe ich heute das Sinnvolle mit dem Nützlichen verbunden und meine Arbeit einfach begonnen kurz zu strukturieren. Meist merkt man dann, wo genau der Denkfehler lag und hat eine Schablone, um die notwendigen Anmerkungen und Änderungen der Gutachter einzusortieren. Das sieht dann so aus:

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Natürlich steht mittlerweile wesentlich mehr drin, aber man muss ja nicht seine ganzen Ideen im WWW ausbreiten, denn man weiß nie, wer daraus ggf. Nutzen zieht. Ich war bei der Durchsicht der Anmerkungen auch sehr positiv überrascht, dass ich tatsächlich im Theoretischen Teil gar nichts mehr wirklich ändern muss. Im Moment muss ich noch einmal die Einleitung überarbeiten und Straffen. Die Forschungsfrage etwas vereinfachen und Straffen und die Methodik in ein anderes Verfahren ändern sowie die Datenanalyse konkreter und ausführlicher darstellen. Da werde ich morgen (uhmm wohl eher nachher mit weiter machen). 

 

Und mit der Empi Wiederholungsklausur im Dezember (Hotel und Bus sind gebucht) ist im Moment auch ein Teil der Zeit nur fürs Lernen reserviert. Denn ich glaube, wenn ich eins nicht möchte, dann die Prüfung (Empi und Statistik) mündlich machen. Wobei die wohl nicht so grausig viel ist, wie in Hagen, da wir bei uns nix in SPSS lesen müssen usw. sondern es viel um die Theoretischen Grundlagen, Arithmethische Mittek Signifikanz usw. geht. Dennoch ist es nach all der Zeit (Ich bin 2013 durchgerasselt) eine Menge Stoff, den man noch einmal durchgehen muss. Da stellt sich die Frage was mache ich, (4) wenn ich Gelerntes rekapitulieren will.

Ihr seht es oben. Ich werde kreativ (und meine Freunde wissen das), weshalb ich regelmäßig kleine Aufträge bekomme, bei denen ich dann das Gelernte durchgehen kann und an die richtigen Stellen im Kopf schieben kann. Ich habe immer schon so gelernt, dass ich es auf mindestens 2 bis 3 Wegen tun muss. Nur lesen bringt es nicht. Aussprechen und Anhören hat immer null Effekt bei mir gehabt, ich bin da der Kopf Mensch (non-verbal). Ich verknüpfe Wissen tatsächlich entweder mit Musik (Meine Mutter hat meine Lateinvokabellernphasen am Klavier gehasst, denn ich konnte da über Stunden die gleiche Tonleiter spielen) oder ich mache etwas was ich gerade vor mir her machen kann, wie Stricken und Häkeln und gehe das ganze, wie in einem Dialog, als würde ich es jemandem erklären oder erzählen im Kopf durch, erzähle es mir quasi selbst.

 

Das ist so ein bisschen wie, man hat ein Riesenbuffet, möchte doch von allem probieren. Problem nur, wenn man zu schnell isst, ist man vollgestopft, satt und hat Bauchweh. Übertreibt man es, hat das meist den Effekt, dass man sich sein Essen noch mal durch den Kopf gehen lässt und alles war für die Katz. Plant man aber ausreichend Zeit ein, verdaut genießt und fühlt nach, sind vielleicht die Portionen kleiner, aber ich bin mir sicher am Ende hat man das meiste raus holen können und weiß noch, was man gegessen hat. So ist das bei mir mit dem Lernen. Mache ich Bulimielernen bringt das rundheraus gar nichts denn ich kann zehn Minuten später schon nicht mehr sagen, was ich überhaupt gelesen habe. 

 

Die Dritte Aspekt ist bei mir immer, dass ich manche Aspekte in Grafiken lernen muss. Bilder kann ich im Kopf immer wieder aufrufen. Das geht von Mindmaps über anschauliche Grafiken, die man ggf. auch in der Klausur braucht etc. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das für mich auch für das Studium drin hatte. Für die Krankenpflege Ausbildung und Weiterbildung hatte ich etwas anders gelernt, weil es einfach eine ganz andere Menge an Stoff und Themenspektra ist.

 

Naja, ich glaube das ist wohl vorerst genug "Hinter den Kulissen von Polli". Mir ist noch etwas wichtig, ich möchte keine religiöse Diskussion anstoßen, jeder Mensch muss sich für seinen Weg entscheiden und das ist gut so. 

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Soziologie und wehe es gibt keinen Grünen Haken

So es ist vollbracht. Ich habe Soziologie so weit fertig. Morgen oder besser wohl nachher werde ich noch etwas Finetuning machen,  ich muss noch ein paar Quellen sauber einpflegen und von ein paar Aussagen noch Quellen überhaupt einpflegen,  aber mit Jabref bzw. Bibtex ist das schnell gemacht.

 

Gestern und Vorgestern haben mein Rechner und  ich massiven Diskussionsbedarf gehabt, da erst anscheinend die über Texmaker verfügbaren Zeilen bei Bibtex Verwaltung auf 999 Zeilen beschränkt sind und zugleich Jabref meinen PC in die Knie zwingt weil das Programm sich einfach nur vom Datenträger nährt. Ich habe  aber auch keine große Lust mich in ein neues einzufuchsen, zumal ich das meiste ohnehin direkt als BibTex mache. 

 

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken mir vor allem wegen und während der Thesis einen zweiten Laptop zuzulegen. Keinen neuen, sondern refurbished mit entsprechender Grantie und Herstellerüberholung. Ach Ja und Win 7 Pro. Entsprechende Modell von Lenovo, die mir Zusagen und auch über ausreichend Datenspeicher verfügen gibt as ab ca. 130 Euro. Noch ist das aber ein Hirngespinzt ich hoffe ja dass sich das Notebook noch beruhigt. 

 

Jetzt aber zurück zu Soziologie. Ich habe heute die letzten beiden Aufgaben  runtergeschrieben. Die Soziologische Rollentheorie hat mich dann doch noch ein paar Nerven gekostet, bis ich gemerkt habe, ich denke mal wieder zu weit. Anschließend ging es noch darum die Bedeutung der Nachbarschaft anhand einschlägiger soziologischer Theorien darzustellen. Problem nur, ich hatte den zweiten Satzteil erst überlesen und stand mir dann selbst im Weg. Soziale Gruppe oder doch soziale Netzwerke, warum nicht beides, vielleicht doch das Konzept der sozialen Ungleichheiten oder gesellschaftliche Reproduktionsstörungen und was ist wenn alle gemeint sind und wie übertrage ich das jetzt, um die Bedeutung der Nachbarschaften hervorzuheben, befinde ich mich doch nicht in Ansätzen  Städtesoziologie sondern Gesundheitssoziologie. Irgendwann haben mich dann mal wieder die Worte einer  Studienkollegin mit dem Inhalt "Keep it simpel, 4 gewinnt, heißt das" erreicht. Und eine halbe Stunde später war es dann auch geschafft. 

 

Zuletzt ging es noch daran eine 20 "Seitige" Präsentation zu erstellen und da hat dann der Perfektionismus zugeschlagen. Und während ich so dabei war, habe ich den Fehler gemacht auf mein Handy zu schauen und unter den 60 neuen Gruppennachrichten eine an mich gerichtete zu finden "Polli, wie machst du das eigentlich mit der Bezugnahme auf die Folien im Text". Wie jetzt, war die Präsi nicht nur einfach extra.  Aufgabe rausgekramt und oberhalb der Aufgabenstellung doch  glatt diesen unheilvollen Nebensatz gefunden.  Naja also die Arbeit etwas umstrukturieren. Anstelle auf Intextabbildungen auf Folien  verweisen, wesentliche Elemente extrahieren und an der passenden Stelle die Referenz machen. Dann noch schnell in der Einleitung  darauf hinweisen, dass ergänzendes Anschauungsmaterial zu den textlichen Inhalten in der Präsentation zu finden ist und auch das Problem ist Geschichte.  

 

Während ich grade Korrekturlese und den Feinschliff mache extrahiere ich immer die paar Stichpunkte für die Folien. Ich bin da eher Minimalist und das nicht nur bei fiktiven Fällen, sondern auch realen  Präsentationen. Meiner Meinung wird ein Vortrag nicht deshalb gut, weil ich besonders viel Text in kleiner Schriftgröße auf besonders wenig Folie packe, sondern dadurch dass ich den Vorteagsinhalt so beherrsche und präsentieren kann, dass sich der Zuhörer zur Struktur an den Stichpunkten orientieren kann, den wesentlichen  Sinn erfassen kann, auch wenn er nicht dabei war, ansonsten aber aufmerksam meinem gesprochenen Wort, ergänzt durch die Veranschaulichungen folgen kann und muss. Da ist  es sinnlos ihn damit zu beschäftigen umfangreiche Folien zu lesen, während er mir  zuhören soll. Der Mensch ist nicht für  das Multitasking gemacht,  im Gegenteil Studien der Stressforschung haben belegt, dass allein der Versuch über  einen Zeitraum mehrere Dinge gleichzeitg zu tun das psychische Wohlbefinden und die Gwsundheit negativ beeinflussen kann.

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Soziologie, da geht noch was

Ich sitze immer noch an Soziologie, eigentlich hatte ich es spätestens heute abschicken wollen. ABER ich habe wohl sämtliche Herbstbakterien eingeladen, die es so in der Umgebung gibt. Nachdem es mir gestern noch richtig gut ging, war sie dann Abends mit einem Schlag da, die Grippe. Entsprechend schleppend lief es heute mit der FA, aber ich konnte die nächste Aufgabe abschließen.  Jetzt steht noch die Soziologische Rollentheorie aus mit der Rolle der Senioren in Familiären Strukturen und die Bedeutung der Nachbarschaft, sowie die entsprechende Präsentation (nur als PDF). 

 

Sehr positiv ist, dass im Moment eine Handvoll anderer Studierender meines Studiengangs und innerhalb unserer Whatsapp Gruppe dran sitzt. Es gibt zwei Tutoren, die die Aufgabe aufgeteilt auf die Nachnamen bewerten und im Moment werden wir so langsam entweder alle kleckerweise fertig oder man schickt sich soviel Motivationsglitzer herüber, dass man wieder weitermachen kann. Interessant ist gerade auch, dass eine meiner Mentees auch gerade darin steckt und es ist noch einmal eine ganz andere Erfahrung. Wir reden nicht über Inhalte, aber man versteht den anderen ganz anders, weil man gerade vor dem selben Problem steht.

 

Ich finde die Aufgabe nicht mehr ganz so schlimm, im Grunde macht sie mir auch so viel Spaß, dass der Ehrgeiz das reine bestehen etwas übersteigt. Zumal ich weiß, dass im Anschluss das zeitgleiche Vorbereiten auf die Empi Klausur und das Exposé wartet und irgendwie habe ich gerade so ein wenig Panik, dass ich am Ende vielleicht doch nicht die Kompetenzen habe, die ich glaube zu haben. Was aber auch daran liegt, dass ich einen Großteil aus dem Empi Statistik Block für die Thesis brauche und wenn ich da drauf schauen, obgleich ich das alles schon mal gemacht habe und auch angewandt habe, das Gefühl habe, ich habe von nix ne Ahnung.  Mal sehen, wie das so wird, auch was die Wahl des Statistikprogramms angeht. 

 

Sonst ist hier nichts spektakuläres, man studiert halt so vor sich hin.

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Unboxing XXL

Vorhin habe ich gemeinsam mit dem "Boss" meinen neuen Mitbewohner aufgebaut. 20170926_194726.thumb.jpg.e42e538d54260935b505baff45e748a5.jpg

Ging ganz fix. Denn der Schreibtisch kam schon fast zusammengebaut. Preis Leistungsverhältnis lässt sich nicht schlagen.  Große Arbeitsfäche, zwei Staufächer und eine große Schublade. Auch die Sitzhöhe ist super. Gut verarbeitet auf Metallbeinen für etwas unter 40 Euro inkl. Versand aus Dänemark, da kann man nichts sagen. Und ich habe auch erst mit der Aufbauanleitung geshen, dass er vom Dänischen Bettenlager ist, bestellt hatte ich bei einem Anbieter, der scheinbar Möbelrestposten verkauft, mir aber auch egal.

 

Dann hieß es Wohnungstetris betreiben. Wobei es weniger Tetris war, als dieses Spiel wo man verscheidengroße Autos hat und dann das kleine rote Auto durch die Lücke soll. Nach einer Stunde bin ich fast zufrieden. Perspektivisch muss jetzt noch irgendwann der abgewetzte Kratzbaum ausgetauscht werden und die Fensterbank doch noch bestückt werden. Ich hab einen Platz direkt am Fenster rausgesucht, Blick ins Grüne, aber vor allem nicht auf irgendeine Wand. Das wird mir auch helfen zwischendrin mal achtsame Pausen zu machen. 

Und damit ich das auch tatsächlich tue, ist auch gleich mein Timer an seinen Platz gekommen. 

 

Und bevor aufmerksame Bildbetrachter fragen, ja ich lerne Dari (Persisch wie in Afghanistan gesprochen). Im Moment ruht das aber ein wenig, wenngleich ich schon versuche ein gewisses Level zu halten, da ich es immer wieder in Gesprächen bei Glaubensaktivitäten anwenden kann und darf. Und ich freue mich schon auf die erste Unterhaltung mit meiner Nichte, die zweisprachig Dari und Deutsch aufwächst. Ist übrigens eine schöne Sprache, sehr musisch, auch wenn es einen Kehlkopflaut gib20170926_212631.thumb.jpg.7969ee50812303f3d292975cfe7ba36b.jpgt den ich einfach von der korrekten Ausführung nicht gebacken bekomme, weil es ihn  im deutschen  Sprachgebrauch nicht gibt.

 

Und neben all dem, habe ich wohl den Fehler schlechthin heute gemacht. Ich dachte ich finde Ruhe in der Uni Bib. Dem war alles,  aber nicht so. Es gab im Wesentlichen 5 Problemkategorien:

1. Ausflug von Schulkindern zur Internetnutzung für ein Projekt  (6. Klasse)

2. Underage Erstsemester, die noch nicht wissen, dass die Bib in Ruhebereichen nicht für Social Talk gedacht ist

3. Abriss von Mauern zur Umstrukturierung (Presslufthammer)

4. Klausurphase bzw. Nachschreibtermine (hohes Volumen diskutierfreudiger Lerngruppen)

5. Defekte Belüftung im Lernraum (keine Fenster Hochsommertmeperaturen und Luft wie im Pumakäfig)

 

Ich war alles, aber mit Sicherheit nicht so produktiv wie ich zu Hause gewesen wäre. Aber angesichts der bezahlten Fahrtkosten habe ich mein Fernleihebuch direkt digitalisiert, ein wenig recherchiert und schon Teil 1 von SOZI Korrektur gelesen.

 

Im Moment plane ich auch meine letzten zwei Klausuren und parallel rattert der Kopf ein wenig am Exposé. Mal sehen, ich hoffe ich habe Kilometer 30 jetzt hinter  mir.



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