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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

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Ich hab den Hut und er kann fliegen

Nun komme ich auch endlich dazu ein wenig die Eindrücke aus Bremen in Worte zu fassen. Ich muss sagen, dass es mir dieses Mal ziemlich schwer fällt, weil es glaube ich für alles gar keine passende Worte gibt. Kurz und pragmatisch könnte man die Zahl von 35 Absolventen (Bachelor und Master), die da waren (insgesamt waren es im letzten Jahr 104) nennen. Oder die Dauer der Veranstaltung von 15 Uhr Einlass mit Sektempfang bis 19 Uhr Ablegen des Talars und Hutes. Aber genügt das? Ich glaube weder mir noch euch.  Zunächst war meine Anreise mit der Tram etwas abenteuerlich, wobei eher amüsant, denn ich habe überlegt kurzerhand bei den Bremer Verkehrsbetrieben anzufangen. Wenn mir ein Baustellenplan und eine APP sagen Bus X oder Bahn X halten an der Domsheide, dann zweifle ich das erst einmal nicht an. Eines besseren belehrt und am Bahnhof ausgestiegen, hat mir Lotse A sehr umständlich erklärt wie ich fahren sollte und zugleich auf den Plan hingewiesen, der sehr zu seiner Verwunderung nicht stimmte (man solle ihn dann halt ignorieren). Dann kam Lots B dazu und meinte wir sollten doch mit der Bahn fahren aus der wir gerade ausgestiegen sein und er ließ sich gar nicht davon überzeugen, dass sie wegen Baustelle da nicht hält. War schon witzig. Aber Bremen ist ja auch nur ein Dorf und so sind wir pünktlich angekommen.   Während Familie und Freunde direkt zum Sektempfang durften, wartete auf uns eine Etage tiefer ein wundervolles Team aus fleißigen Bienen und der Fotograf aus dem Hinterhalt, die uns von schick gekleideten in aufgeregte Absolventen verwandelt haben. Auch durfte ich lernen, dass es sich bei einem Dickkopf empfiehlt eine kleiner Hutgröße zu wählen. Frisch eingekleidet wurden wir von unseren Dekanen, dem Kanzler und der Präsidentin sowie Mitarbeitern des Studienservice begrüßt und die ersten Gratulationen kamen. Von besonderer Beliebtheit war auch die Fotobox mit der man sich sofort Bilder ausdrucken oder selber zusenden konnte. Irgendwann tönte sie dann, die Glocke und es hing rauf in den Saal.   Frau Prof. Pundt hat eine sehr schönes Grußwort gehalten, ebenso, wie die Worte einer Almuna, die uns auf das was uns nun erwarten würden einstimmten. Wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen hat die wundervolle Ansprache der Masterabsolventin, die alle höhen und Tiefen in der Bewältigung des Monsterberges und der Motto "War doch gar nicht so schlimm aufgegriffen hat". Und auf einmal war er da, der Moment, wo jeder einzeln auf die Bühne ging. Zu jedem gab es nette Worte, Thema der Thesis, Besonderheiten oder auch Hobbies. Nur hatte wohl keiner von uns wohl damit gerechnet am Ende auch noch etwas zu sagen. Nach einer schier endlosen Anzahl von Gesundheitsökonomen und den Gesundheitstouristikern waren dann wir Präventionsmanger an der Reihe. Wenn ich eins wirklich nicht mag, dann im Mittelpunkt stehen und entsprechend nervös war ich angesichts der Ungewissheit, was meine Dekanin wohl über mich sagen würde. Mich haben die Worte, die sie gewählt hat tief berührt. Ich habe nicht wirklich wahrgenommen, was um mich passiert. Wie ich aber im Verlauf des Abends erfahren durfte, andere schon. Mein Vater, war sehr gerührt und das hat am Ende auch mich berührt. Mit den Tränen musste ich aber kämpfen bei der Geste, die Frau Prof. Pundt (Präsidentin) mir am Ende auf der Bühne entgegen gebracht hat.    Nachdem alle Urkunden überreicht wurden, ging es im Licht der warmen Bremer Abendsonne und in Mitten der ganzen Touristen vor die Bremer Stadtmusikanten und dann dauerte es nicht lange und die Hüte flogen hoch. Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein in der Glocke. Austausch, Lachen, liebe Worte. Ich muss tatsächlich auch ein riesen Lob an das Team der Hochschule aussprechen. Es ist so leicht zu vergessen, dass nicht jeder "akademisch" spricht. Ich hatte wirklich bedenken, ob mein Vater sich so wohl fühlt. Aber es war eine so einladende und wertschätzende Atmosphere, dass ehe ich mich versah, er mitten unter den Dekanen und Professoren war und am Ende einfach mit unserem Kanzler sprach. Am Ende war es viel zu schnell vorbei. Und mal sehen, ob sich Frau Schusters Worte (Studienservice) noch mal bewahrheiten werden, als sie ganz am Ende sagte "Ich sehe Sie noch mal zurück kommen an die APOLLON".   Da Worte nie alles erfassen, hoffe ich, dass die Fotos ein wenig vom Eindruck teilen können.

polli_on_the_go

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Auf nach Bremen - Absolventenfeier 2018

So los geht's. Zwar steht noch der Ferienbeginn in NRW zwischen mir und Bremen. Aber hey, ich muss ja nicht fahren 😁.   Mal sehen  was ich euch danach zu berichten habe. Morgen heißt es ab 16 Uhr in der Bremer Glocke "Ich hab' den Hut".      

polli_on_the_go

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Hotel gebucht- Absolventenfeier und Symposium können kommen

Das Hotel ist gebucht und ich freue mich schon auf die Absolventenfeier. Bis zum 13.10. sind es zwar noch ein paar Tage, aber bekanntlich gibt es Monate, wo es in Bremen durchaus schwierig ist Übernachtungen in seinem Wunschhotel (oder überhaupt einem) zu bekommen. Es ist wieder das Hotel Residence. Doch dieses Mal fahre ich nicht alleine.   So seltsam das für den ein oder anderen klingen mag, ich habe meinen Abschluss ganz bewusst noch nicht gefeiert und das hat einen persönlichen Grund. Abschlüsse gab es doch schon den ein oder anderen. Da wäre zum einen der Highschool Abschluss am NACI in Neepawa, Manitoba Canada mit allem drum und dran. (Anm. die Kanadier sind da nicht so extrem, wie die Amerikaner). Da ich im Austauschjahr war, haben da andere die Rollen meiner Eltern eingenommen. Als nächstes war da dann meine Examensfeier zum Abschluss der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Wie es manchmal als Scheidungskind zwischen den Stühlen ist, wenn sich ein Elternteil, wie ein respektloses Kind verhält, musste ich mich für einen Stuhl entscheiden, obgleich es mir widerstrebt hat und es war definitiv nicht die Herzensentscheidung, sondern die um ein erneutes Tamper Tantrum vorzubeugen. Das mag seltsam klingen, aber wenn ich eins schlecht haben kann eben genau dieser Platz zwischen den Stühlen.   Jetzt ist der Bachelorabschluss da und eine Person, die bisher nie irgendwo dabei sein durfte ist mein Papa. Deswegen begleiten er und seine Freundin mich nach Bremen. Nicht nur der Studienabschluss an sich und ihn trotz all der Umstände, die dagegen gesprochen haben, erreicht zu haben ist für mich etwas besonderes, sondern auch die Möglichkeit das mit einem ganz besonderen Menschen zu teilen. Es wird noch spannend, denn wirklich etwas vorstellen kann er sich darunter nicht. Die Familie meines Papas ist seit Generationen in der Landwirtschaft (Nutztiere oder wie mein Papa Lohnunternehmer). Er braut einfach ohne irgendein Maschinenbau oder Ingenieursstudium oder eine Technikerausbildung ein Schneidewerk für das Dreschen von Raps (zu dem Zeitpunkt gab es die für sein damaliges Modell noch nicht) oder auch sonst das ein oder andere Zusammen. Eine Uni hat er noch nie von innen besucht und ob der Bachelor jetzt ein Abschluss oder eine Fernsehsendung ist, war einfach nicht relevant. Ich weiß, dass das für meinen Papa auch von der Veranstaltung an sich eine absolut fremde Welt sein wird, aber ich freue mich riesig ihn dabei haben zu können und diesen Meilenstein mit ihm zu feiern und so auf meine Art einfach einmal Danke zu sagen.   Zusätzlich ist auch für November schon das Zimmer zum Symposium gebucht. Ich hoffe, dass ich da schon weiß, ob ich meine Probezeit bestanden habe oder nicht. Da meine Arbeit zu einer der mit "sehr gut" bewerteten Thesen gehört, werde ich die Einladung annehmen und sie im Rahmen eines Posters vorstellen. Die Erlaubnis das tun zu dürfen, habe ich von der Präsidentin der Hochschule schon erhalten. Warum? Naja, ich habe ja einen ziemlich umfangreichen Sperrvermerk u.a. wegen der Erhebung hochschulinterner Daten. Entsprechend wertschätzend möchte ich natürlich damit umgehen und überlege auch gerade, wie ich mein Poster gestalten möchte. Ich habe 2013 bereits einmal (damals war es nicht auf Thesen beschränkt) daran teilgenommen und den 2. Platz gemacht (darum ging es mir aber nicht). Somit habe ich zumindest noch eine gut funktionierende Vorlage mit der passenden Auflösung usw. Interessant für mich ist auch, dass mein Thema hervorragend in das diesjährige Thema des Symposiums passt. Aber besonders freue ich mich  darauf, den ein oder anderen Mentee einmal persönlich kennen zu lernen und natürlich auch den ein oder anderen, den ich nur aus den What's App Gruppen kenne.
 

Ja, nein, vielleicht, aber - Das Masterproblem

Im Moment ist es etwas chaotisch. Der neue Job ist klasse und ich mag die Herausforderung. Die geregelten Arbeitszeiten und das Überstundenverbot sind für mich, als jemand der aus der nicht fahrenden ambulanten außerklinischen Intensivpflege kommt noch gewöhnungsbedürftig. Auch Fehler machen zu dürfen (und das immer wieder versichert zu bekommen) überfordert bisweilen den Kopf des Perfektionisten.   Vorgestern begann dann Verwirrung. Es war eine unscheinbare Info über einen Fehler im Auswahlprozess. Bzw. die Hiobsbotschaft, dass irgendwass bei den selections results nicht so ganz passte. Ursprünglich war die einzige Kondition, dass ich meine Urkunde noch nachreichen musste. Das war dann gelöscht, doch auf einmal hieß es ich muss nachweisen, dass ich die generellen Anforderungen erfülle und in dem Fall, wo ich dachte meine English Nachweise wären jetzt angenommen worden (gab ja auch keinen Grund nach der Zusage das anzuzweifeln) hieß es auf einmal nein. Mehr noch ich müsse halt einen der Englisch Tests bis zum roll call machen, was einfach nicht mehr möglich ist.   Nach einer gewissen Schockstarre habe ich auch die letzten Arbeitswochen reflektiert und noch einige Optionen durchgedacht. Ich habe mich auch ratsuchend an meine ehm. Dekanin gewandt und werde demnächst mit ihr telefonieren und einige Ideen durch denken. Es stehen noch 4 andere Optionen zur Verfügung.    Zugleich habe ich gestern noch mal bei den Schweden nachgefragt und universityadmissions.se teilte mir nun wieder mit dass es ein Fehler war war ein Fehler und es wäre richtig, dass nur noch die Urkunde gefehlt hätte, aber ich solle mich noch mal an die Hochschule wenden. Das macht mich kirre, denn der Pessimist in mir denkt, wenn das jetzt so schon anfängt. Ich hoffe, dass ich nächste Woche mehr weiß. Mal sehen, wo die Reise hingeht.
 

Wenn FA keine Fallaufgabe ist

Am Freitag habe ich angefangen zu arbeiten. Mein neuer Arbeitsplatz (okay, was ich Freitag davon gesehen habe) gefällt mir sehr gut. Das Team (die, die Freitag gearbeitet haben) sind sehr nett und es fühlt sich stimmig an. Mein Büro muss ich, wenn ich wieder da bin, aber erst einmal einleben. So weiß wirkt es doch sehr steril, aber es war auch eine schöne Überraschung ein Einzelbüro zu erhalten. Eigentlich arbeite ich nur 30 Stunden und kann ab 6:30 anfangen, unm spätestens 7:30 sollte ich dienstbereit sein, aber diese Woche steht VZ auf dem Plan.   Positiv überrascht bin ich dass die AA bzw. das JC dem ich zugewiesen bin das schafft, wovon man im Gesundheitswesen noch träumt. Seit einem Jahr gibt es in meiner Niederlassung die eAkte. Diese Woche und fast die ganze nächste Woche drücke ich aber die Schulbank. Aktuell steht die Grundqualifizierung Leistungsrecht an. Gestern und Heute habe ich dann Paragraphenscrabbel mit den SGBs sowie Hartz I bis IV gespielt. Etwas komplex ist es dann, wenn sich §00 in SGB Z auf §01 in SGB Y bezieht oder die allgemeine Rechtsauffassung so ist die Stadt XX es aber so macht. Das wird noch spannend, aber ich habe zumindest meine ersten Fälle richtig manuell berechnet. Normal macht das aber der PC und die Schulung für das ALLEGRO Programm steht nächste Woche an. Morgen geht es um Einkommen, Donnerstag Vermögen und Freitag KdU.   Aber was hat das mit dem Titel auf sich. Tja wenn jetzt jemand von FA redet hat es zwei Möglichkeiten 1. Fachaufsichtsbeschwerde und 2. Fachassistent. Nur eins ist es nicht und zwar die mir so vertraute Fallaufgabe🤣.   Ansonsten hier mal ein kleiner Vorgeschmack (und ich dachte Pflegende sind Abkürzungskönige): MV, EGV, EHP, Dateb, MuK, KdU, MEB, BK, HK, VA u.v.m. Endgültig raus war ich heute aber bei Patchworkfamilie, Kindergeld und Zählkindern. Aber das nur kurzfristig und zu meiner Erleichterung betraf es uns alle im Raum.   Präventions- und Gesundheitsmanagement und Sachbearbeitung Leistungsgewährung passt das Zusammen? Bisher hervorragend. Mir mag zwar bisweilen das Leistungsrecht nur in wenigen Teilen bekannt sein, dafür sind mir aber bereits andere Aspekte berufsbedingt um so vertrauter.    

Und auf einmal bist du fertig

Fünf Jahre und 358 Tage nachdem ich meine Zugangsdaten zum Online Campus bekommen habe war es auf einmal so weit. Ein großes Lob an dieser Stelle sowohl an Frau Finke, die meine Personalmanagement Klausur weit unterhalb der regulären Korrektur eit bewertet hat und besonders Frau Liegmann, die mich nicht noch hat über das Wochenende zappeln lassen, sondern mir wie versprochen, obgleich ich die FA erst am Donnerstag Abend eingereicht habe, schon Freitag die Bewertung mitgeteilt hat. Und trotz dieses Tempos, war es eins der ausführlichsten Feedbacks, die ich erhalten habe.   Was ein schöner Abschluss war es, die allerletzte FA in Gesundheitsaufklärung-, beratung und -bildung mit und in neuen Medien mit einer 1.0 abzuschließen. Das war dann die Kirsche auf der Sahne.  Die letzten Tage habe ich ehrlich gesagt genutzt um den Schlaf der letzten Monate nachzuholen und das war bitter nötig. Im Moment mache ich die Dinge für die ich schon lange keine Zeit mehr hatte und es nicht tun wollte: mir selber etwas Gutes tun, Handarbeit und vor allem heißt es für mich    Nach dem Studium ist  پیش ار مطا لعه   Denn ich lerne gerade intensiv Persisch vornehmlich Farsi aber auch einige Wörter Dari. Auch bereite ich mich auf die neue Stelle vor. Und meine Mentees wären da ja auch noch, die sehr rücksichtsvoll die letzten Monate waren (wie ich heute weiß) und Fragen zurück gestellt haben, weil sie mir nicht eine Last während der Abschlussphase sein wollten. Ja so sind sie halt und ich schätze jeden einzelnen davon. Auch steht im Moment noch die Rezension des Buchs in Etappen zur Thesis und Lernmethoden an sowie die Planung eines Zwischenblogs zwischen Fernstudium und Fernstudium, dann aber an der Högskolan Kristianstad im Master Programme Integrative Health Science, denn leider ist bisweilen kein präventionsspezifischer Master an der APOLLON geplant. Die Option Gesundheitsökonomie geht mir persönlich da einfach nicht tief genug. Zudem wird es ein Fazit zum Studium geben. Dafür habe ich mir etwas einfallen lassen und brauche da noch etwas vorbereitung, weil meine Feedbackbögen und die Module dabei eine Hauptrolle spielen.   Bin ich traurig, dass es so einfach vorbei ist. Ja in der Tat. Das war lange ein großer Teil in meinem Leben und ich fühle ich an meiner Hochschule wohl und pflege sehr gerne den Kontakt nach Bremen. Ich hoffe, dass ein bisschen von dem auch nach dem Abschluss durch das Mentoring erhalten bleibt. Gefühlt hat das für mich schon lange nichts mehr mit einem isolierten Fernstudium zu tun. An dieser Stelle schon einmal ein kleines Danke an die vielen kleinen und großen fleißigen Ameisen im APOLLON Bau.   Änderung: Master und Masterstandort ergänzt, damit keine Missverständnisse auftauchen.  
 

Wie Kaugummi

Meine letzte FA zieht sich und heute hat mich dann auch noch der PC geärgert. Ich kam auf die "brilliante" Idee mal meinen Laptop neu Aufzusetzen und dann anstelle dem Zwangsspeichern meiner Ordner in der OneDrive auch da MEGA Cloud Sync zu installieren. Da ahnte ich aber mal gar nicht, dass Windows es einem fast nur noch über Umwege ermöglicht, dass nicht direkt in der One Drive gespeichert wird und ich will ja wirklich nicht die eine mit der anderen Cloud Synchronisieren.   Dann dachte ich wenn ich den Sync offline schalte und die snychronisierten Ordner aufhebe, kann ich sie löschen. Tja, ich wurde eines besseren Belehrt, habe ich meine ganze Cloud leer gelöscht. Gut, dass die auch einen Papierkorb hat und ich alles wiederherstellen konnte, aber da hatte ich den Salat, denn ich konnte an keinem der Geräte arbeiten (PC, Laptop) bis alles wieder synchronisiert hat und da sich im Studium weit über 4000 Datein angesammelt haben, hat das etwas gedauert.   Ich habe dann nur 1,5 Aufgaben geschafft und die FA ist recht komplex. Während ich nicht auf meine Zitate zugreifen konnte, war das dann Name und Slogan sowie meine Wettbewerber, sowie die Einführung in die Thematik und die Einleitung zum Hintergrund. Ich muss morgen wirklich mit dem Textteil fertig werden, damit ich am Dienstag in Ruhe den Website Strukturbaum (zum Glück nur die ersten zwei Ebenen) und das Layout der Startseite (hier ist noch nicht klar ob in Handy, Tablet oder Desktopansicht) machen kann. Dann am Mittwoch ist auch schon meine Deadline zum Einsenden. Normalerweise gibt es bei der APOLLON für FAs keine, nicht dass das jetzt jemand denkt. Aber wer genau wissen möchte, warum, das habe ich ja in einem Vorblog geschrieben.   Was ich aber schon merke ist, dass ich mir etwas mehr medienpädagogischen Input gewünscht hätte. Kein Vorkauen, aber wenn ich so an das denke, was ich machen muss und was in den Heften war, hätte ich mir etwas andere Schwerpunkte in den Heften gewünscht und manches etwas kürzer (Was ist ein Smartphone, GB-A (hatte ich schon in x Modulen) und noch so ein paar Dinge. Grundsätzlich bin ich aber mit meinem zweiten WP Modul zufrieden und erinnere mich damals auch noch an die holprige Freigabe des Moduls. Sehr gut finde ich aber, dass anstelle eines Anwendungsbezogenen Hefts eine Umfangreiche Checkliste bereitsteht, in der man die Anwendung on the go übt, mit zusätzlichen Informationen, Links und einem Zugang zu einer Website (leider geht da bei mir was nicht obgleich ich eine höhere als die geforderte Flashplayerversion habe), die verschiedene didaktische Elemente zeigt. Und vielleicht ist es auch, dass, was mir medienpädagogisch fehlt, aber da streikt gerade leider nun mal die Technik und ich kann es nicht lösen.   So nun aber genug. Denn ab morgen beginnt das frühe Aufstehen. Bei Arbeitsbeginn um 7:30 (für Pflegeverhältnisse schon spät) und Pendelzeiten von 1 bis 1,5 Stunden (je nach Anschluss) heißt das um spätestens 5:30 aus dem Haus. Da habe ich mir gedacht, dass ich am besten nicht erst am 01.06. anfange früh aufzustehen, sondern eben ab morgen. Mal sehen wie das wird, bin da auf jeden Fall etwas aus der Übung.

Klausur Personalmangement

Läuft heute. Da hat das Wochenende noch nicht mal angefangen und da kommt auch endlich die gefürchtete Note für Personalmanagement. Auch hier bin ich dem Anspruch von vier gewinnt nicht gerecht geworden und trotz der Interviewformen und nicht nachvollziehbarer Aufgabe zur Krankenquote und Krankenausfallfaktor (jetzt kann ich's übrigens nachvollziehen und lösen habs danach wo anders nachrecherchiert,  bin ja jemand der das dann auch wissen will) eine 2.0 und damit schließe ich das Gesamtmodul bestehend aus Personalmanagement, Personalführung und -entwicklung sowie Organisation mit einer 1,7 ab.   Ich glaube am meisten gelernt habe ich durch das ganze Diskutieren und versuchen meine Frustration mit dem Modul fachlich zu begründen.   So eine FA bis Bachelor :).

99 Prozent = Bachelor of Arts almost loaded

Heute kam die Note zu meiner vorletzten FA und ich muss sagen ich bin meinem Anspruch leider nicht gerecht geworden. Ihr habt ja das Persodrama verfolgt und auch die FA hat mich irgendwann genervt, also habe ich meinem Anspruch dem im § 70 SGB V nach hin zu einem gleichmäßigen, ausreichenden,  in gebotener fachlicher Qualität angepasst. Ich hatte wirklich keine Lust mehr die finanziellen, organisatorischen oder personalpolitischen Probleme irgendeines Seniorenheims, Pflegedienstes, Fitnesstudios oder Krankenhaus zu regeln und das Modul und ich naja. Interessant war es dennoch sich einmal durch alle Schritte einer ressourcenorientierten Personalstrategie zu hangeln und dabei neben Umfeld und Betriebsanalyse auch ein Kompetenzprofil des Unternehmens sowie ein Anforderungsprofil für eine Stelle zu schreiben. Ich habe mich hier ganz bewusst einmal für ein mir eher unbekanntes Feld entschieden, denn Pflege als Pflegekraft und PDL naja das hat mich jetzt nicht so gereizt. Also habe ich mich mit der Öffentlichkeitsarbeit befasst und das war dann halbwegs spannend.   Naja, aber wie bereits geschrieben, ich bin meinem Anspruch nach § 70 SGB V leider nicht gerecht geworden, denn die 4.0 konnte ich nicht halten, sie musste der Überversorgung zur 1.3 weichen. Jetzt heißt es noch bibbern, was die Klausur angeht. Ein Vogel hat mir aber gezwitschert, dass die Tutorin sich der am Wochenende annimmt, so dass ich hoffe, dass das Modul eine Runde Sache wird oder zumindest bestanden.   Morgen und Übermorgen werde ich dann die letzte FA abarbeiten, hier weiß ich aber schon, dass die Bewertung erst nach voraussichtlich dem 16.05. erfolgt, weil ja, auch Tutoren werden einmal krank und das Modul wird nur durch diese Tutorin betreut. Ich fand es schon bewundernswert, dass die Tutorin im krank geantwortet hat. Irgendwie wie wir Studierenden, die meist krank-nicht-krank sind. Ich denke aber gerade in einem "Gesundheits"-Studiengang, darf hier allem Zeitdruck zum trotz auch mal fünfe grade sein und krank ist krank. Entsprechend bin ich mit der Tutorin auch verblieben. Natürlich ist das alles etwas stressig und jetzt könnte man das Kundenthema wieder ziehen, aber da bin ich glaube ich etwas anders unterwegs mittlerweile. Mir ist es wichtig, dass am Ende bis zum 24.05. alles passt, aber ich finde, wenn man krank ist soll man auch krank sein dürfen und auch wenn man FAs sicherlich am Laptop vom Sofa aus korrigieren könnte, widerstrebt mir doch der Gedanke. 

"Sommer", Sonne, Studentenfutter

Was soll man dazu sagen. Draußen ist es viel zu warm (für mich zumindest, bin ein Winterkind) und ich genieße hier Fernstudentenfutter. Die Rosinen, die ich mir sonst überlasse ist das Modul Neue Medien. Also auf geht's Endspurt.

Da war es nur noch eine.

Zwar weiß ich im Moment noch nicht, ob ich die Perso Klausur bestanden habe, geschweigedenn, ob sie überhaupt schon beim korrigierenden Tutor eingegangen ist, denn noch ist kein Lösungseingang da, aber sich ausruhen kommt nicht in Frage. Während ich vermutlich zum ixundröflstigsten Mal den Campus kontrolliere, ob denn schon der Lösungseingang registriert ist und mein Kopf alles vom auf dem Schreibtisch vergessen, vom Winde verweht, dem Postboten abhanden gekommen, als Grillanzünder zweckentfremdet ausmalt, habe ich mich durch die Perso FA gekämpft. Hatte ein bisschen was von Kilometer 33 beim Marathon.   Morgen, uhm wohl eher  nachher, muss ich nur noch Korrektur lesen und dann geht sie raus. Ich bin so dankbar, dass es jetzt die letzte Gesundheitseinrichtung in Problemlage ist, die ich vor dem Untergang bewahren muss oder deren sonstiges Problem ich lösen muss. Für mich markiert diese FA tatsächlich auch einen persönlichen Abschluss, der gar nicht so direkt mit dem Studium zu tun hat. Es ist die offiziell letzte Tätigkeit mit Bezug zu meinem Pflegeberuf, die ich erledigt habe. Neue Medien befasst sich mit einem meiner Lieblingsthemen und zwar der Verhaltensprävention von Jugendlichen. Es geht also nicht nur das Studium zu Ende, sondern es schließt ein ganzer Berufsabschnitt.   Und naja, komisch das zu sagen, aber aktuell trennen mich drei Noten vom Studienabschluss, zwei davon sind ein Geduldsspiel und bewegen sich zwischen Hoffen und Bangen, denn ich habe mein Bestes gegeben. Und als Letztes möchte jetzt bis zum 15.05. meine aller letzte FA in Neue Medien bearbeitet sein, so dass ich zur Vetragsunterzeichnung hoffentlich alle Noten habe und wenn nicht, dann wenigstens die Gewissheit alles bestanden zu haben und das auf irgendeinem Papier. Denn ohne das kann ich nicht in den neuen Beruf starten.    
 

Jetzt wird's knackig! T+14

So, ich bin bei den letzten beiden Prüfungen angelangt. Es sind zwei Fallaufgaben im Umfang von je 15 Seiten. Die eine ist Personalmanagement und mein gespaltenes Verhältnis zu dem Modul hat sich zwar nicht grundsätzlich geändert, da ich aber in der Recherche freudig über wirklich tolle Lehrbücher gestolpert bin, haben wir zwei beide uns versöhnt. Die "Dienstaufsichtsbeschwerde" gegen Personalmanagement werde ich dann beizeiten nachreichen. Nein im Ernst. Ich muss sagen ich erlebe den Dialog dazu mit dem Verlag und auch der Modulverantwortlichen (wenngleich es auch nicht viel war) als positiv. Und ich konnte mir gegenüber einer MA der Hochschule letzten Mittwoch die Frage nicht verkneifen, wie viel jetzt das Telefoninterview mit der Psychoanalyse gemeinsam hat. ABER alles nicht so wild, auch wenn natürlich die Frage in meiner Klausur dran kam, also die nach den Interviewformen. Ich habe aber ganz bewusst auf diese Formulierung in der Aufgabenlösung verzichtet, da sie auch nicht im Entferntesten der Aussage der Primärquelle entsprochen hat.   Gerade muss ich eine Personalstrategie entwickeln. An sich kein Problem, die Schritte des ressourcenorientierten Ansatzes sind vorgegeben, aber habe ich schon erwähnt, dass es auch hier wieder eine Aufgabe gibt, die sich mit der Interviewform befasst? Das wird mich wohl noch das ganze restliche Modul verfolgen. Geärgert habe ich mich dennoch. Schritt 1 einer solchen Personalstrategie ist die externe Umfeldanalyse. Doof nur, dass die Situationsbeschreibung zwar grobe Anhaltspunkte gibt, mehr aber auch nicht. Das wäre an sich kein Grund sich zu ärgern, denn das gibt es in anderen Modulen auch, da wird man dann anhand der Marktsituation z.B. in strukturschwachen Gegenden kreativ, auf Basis bisheriger empirischer Erkenntnisse (Vergleichsdaten).   Nun gab es aber in unserem Modulforum zu Perso bereits einen Beitrag dazu und da es ein aktives Forum ist, habe ich den aufgegriffen. Tenor dort von einem Tutor (aus dem Jahr 2012, ja meine Aufgabe ist aus 2009, hat hier lange gelegen und war auch bei Erhalt schon älter aber nicht weniger aktuell), dass man nur mit den tatsächlichen Infos arbeiten darf, die die Situationsbeschreibung hergibt. Gut, wäre ja kein Problem, wenn es die Aufgabe nicht in neuerer Auflage gäbe und da im Modulforum der Tenor ist, dass es positiv von den Tutoren empfunden wurde (dort gibt es keine Tutorenantworten mehr), dass fiktive Daten ergänzt wurden. Also habe ich unter dem Strang zu meiner Aufgabe mit meiner Drucknummer gefragt, ob es jetzt weiterhin so, wie in diesem Strang ist oder ob es wie bei der neueren Drucknummer ist, dass fiktive Daten hinzugezogen werden können.    Mir ist natürlich bewusst, dass FA Fragen immer schwierig sind, aber da sich a) hierzu bereits ein Tutor geäußert hatte und es b ) zwar zur Lösung gehört aber nicht in dem Sinne, dass die Aufgabe die Entscheidung von mir erwartet, ob ich fiktive Daten erfinde oder nicht, hatte ich zumindest mit einem "Ja, das ist noch so, wie von Tutor X geschrieben" oder "Nein, sie dürfen auch fiktive Daten in der Umfeldanalyse ergänzen, die zum Verständnis beitragen" gerechnet. Stattdessen habe ich eine von den Antworten bekommen, die mich tatsächlich auch demotivieren überhaupt alte Stränge aufzugreifen, Fragen in Foren zu stellen. Denn leider gibt es da nicht zu selten zwei Szenarien:   Zwei Studierende Diskutieren ein Thema oder eine Theorie oder was auch immer. Tutor X schreibt "Sie können sich auch gerne immer an uns direkt wenden (Anm. wir haben zu jedem Modul einen zugeteilten Tutor, den wir direkt Kontaktieren können und das nutze ich bei manchen Sachen auch gerne, vor allem wenn ich weiß, dass ich nicht ewig auf kurze Fragen warten muss, aber sicher hat auch da Wartezeit seine Berechtigung). Aber was passiert, meist ist ab da die Unterhaltung im Forum zu ende, denn es wird in den Einzelkontakt gegangen Ein Studierender hat eine Frage, so wie ich jetzt, die es vielleicht auch schon mal gab, er nutzt einen Strang, bezieht sich vielleicht auch noch auf eine Aussage eines Tutors in diesem Strang. Doch dann kommt der liebe Hinweis des Tutors, der das Forum betreut "Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen, an den betreuenden Tutor".    Es zeigt sich also, der Trend zu Einzeldialogen, findet nicht nur von Seiten der Studierenden statt, sondern auch andersherum. Möchte ich dann wirklich noch Fragen stellen, wenn ich erst warte, ob wer antwortet und dann die Antwort erhalte meinen Tutor zu kontaktieren soll, um dann wieder zu warten, dass ich eine Antwort bekomme? Ich glaube nicht. Naja egal, ich bemühe mich trotzdem ein wenig noch die Sahne in die Modulforen zu sehen, denn sie waren einmal wirklich wirklich beliebt, gut besucht, diskussionsfreudig und eine wundervolle Art des Austausches. Vielleicht reguliert sich das irgendwann wieder.   So naja, nun werde ich zu meiner 15 Seitigen Perso FA zurückkehren, die will ich heute noch raussenden. Dann muss ich noch Neue Medien machen. Ich wünschte, die müsste ich gerade nicht unter Zeitdruck machen, denn das Modul ist einfach schön gemacht und die Fallaufgabe einmal etwas ganz anderes! Ich freue mich auf jeden Fall mir das Modul und nicht, wie ich erst vorhatte die Perso FA zum Schluss aufbewahrt zu haben.
 

Never Ending Perso-Story

Die Klausur ist geschrieben. Was ich davon halten soll weiß ich nicht. Es war lerntechnisch die umfangreichste Klausur, rangiert von der Qualität des Materials aber gleich neben Kostenrechnung (wo ich direkt mit einem Fachbuch "Rechnungswesen für Kaufleute im Gesundheitswesen" gelernt habe).   Grundsätzlich waren die Fragen inhaltlich fair gestellt, mit einer Ausnahme, wo ich zwei Kennzahlen erklären sollte und die Formel benennen sollte. Aber entweder bin ich blind, habe ein Brett vom Kopf, aber ich habe das Studienheft noch mal abgegrast, außer einem dreizeiligen Nebensatz wird das Thema gar nicht behandelt und es gibt zwar zu vielen Kennzahlen Formeln aber zu diesen beiden sind keine benannt und da frage ich mich ernsthaft, auch jetzt noch, wie ich das als 10 Punktefrage woher hätte beantworten sollen. Ich  bin ehrlich mir ist nicht mal dieser Nebensatz eingefallen,  weil ich mich auf die zugehörigen wichtigen Themen drumherum konzentriert habe, die ausführlich und intensiv behandelt werden und frage mich, was soll das.   Auch bin ich ehrlich,  entweder wäre die Klausur in Stichpunkten zu beantworten gewesen oder ich hab zu umfassend gelernt oder bei der Zusammenstellung ist was schief gelaufen und das ist nie unter Realbedingungen getestet oder ich schreibe zu viel. Hätte ich den Nachteilsausgleich nicht gehabt ich hätte nicht einmal bzw. wenn überhaupt 50 Prozent geschafft.  Denn, Ziele und alles was personaltechnisch und theoretisch dazu gehört inklusive dem tollen Akronym, Websites und Personalakquisition (auch hier das Akronym), alles was zum Outsourcing und seinen Ausprägungen gehört, natürlich alle möglichen Interviewformen für ein Vorstellungsgespräch und Anwendungsszenario, Personalbedarf und was da so theoretisch berechnet werden kann und dann das obige Dilemma, naja wenn man das als Fließtext schreibt und nicht in MC, dabei erklärt, definiert, anwendet, dann kommt da inhaltlich in der Zusammenstellung was zusammen.   Nen bisschen Zeit habe ich selber geklaut, weil ich leider weiß der Geier warum, die drei Fluktuationsberechnungen in die Bedarfsbestimmung gepackt habe.    10 Punkte fehlen mir ja auf jeden Fall schon (wegen der Nebensatzaufgabe) - insgesamt habe ich ausgerechnet,  dass ich noch ca. 25 bis 30 Punkte Puffer habe. Naja aber es hat auch alles was Gutes, dadurch, dass mich das Modul so ärgert,  habe ich, um es auch begründen zu können gegenüber der entsprechenden Stelle, tief in die Materie eintauchen müssen und das Zeug sitzt dann auch. Lernen fürs Leben nicht die Klausur. Ich mag es einfach verstehen und nicht nur für eine Frage auf einem Blatt Papier lernen.   Ansonsten habe ich heute noch zwei lange Gespräche in der Hochschule gehabt, eins mit meiner Dekanin und eins mit der Lehrendenbetreuung. Mir hat insbesondere das irgendwie gut getan. Und dann als ich aus der Tür raus bin kam, der Moment wo ich realisiert habe, dass ich das als Studentin der APOLLON heute (wenn ich nicht doch durch Perso gerasselt bin, was der Supergau wäre, denn dann ist meine Stelle leider hinfällig) zum letzten Mal getan habe. Und da ist dann doch die erste Träne ganz langsam gekullert, denn es waren 6 Jahre und eine sehr prägende Zeit, ein ganzer Lebensabschnitt und dann ist man irgendwann einfach fertig. Jetzt noch zwei FAs...
 

Umpf....

In vier Stunden geht es los, ich habe intensiv gelernt, dennoch ist Perso einfach ein so umfangreicher Stoff, dass ich mich gerade in Teilbereichen mehr als unvorbereitet fühle.   Zugleich hängt meine berufliche Zukunft von dieser Klausur ab, denn bestehe ich sie nicht, kann ich zum 01.06. nicht den Dienst aufnehmen. Das ist im Moment ein anderer Druck als der übliche Klausurwahnsinn, denn auch wenn ws der Erstversuch ist, fühlt es sich wie der Drittversuch an.    Ich hoffe ein bisschen Schlaf beruhigt aber die letzten Stunden hätte ich nen Boxsack benötigt und Wissensdiffusion. Ich kann nur hoffen,  dass ich nicht genau die Dinger erwische, die mir nicht so liegen.  
 

Nur eben kurz, aber....

.... heute kamen meine Thesis-Gutachten. In der Summe eine 1.3 (139,5/150 Punkten)[Nachtrag im Kommentar das hier war Stand 23.04.] und zwar genau 0,5 Punkte an der 1.0 vorbeigerutscht. Das Erstgutachten lag bei 1.3 (138.5/150 Punkten) das Zweitgutachten bei 1.0 (140.5/150 Punkten).   Die Anmerkungen kann ich gut nachvollziehen und auch Stellen, an denen es Abzüge gab. Vor allem hatte der Fehlerteufel etwas gewütet, das allein hätte.... ach was schreib ich hier.   Meine Thesis ist bestanden, mit einer nicht im Traum erwarteten 1.3 und ich bin unsagbar stolz. Ich habe zwei "professionell harte" Gutachter gehabt und das meine ich überaus positiv.  Denn ich habe die Erstgutachterin genau deswegen gewählt, weil ich wusste,  dass sie überaus genau ist, Erfahrung in der empirischen Arbeit hat und ich durch Kontakt mit anderen Studierenden wusste,  dass sie hohe Ansprüche und Anforderungen stellt (die so manch einen auch während meiner Studienzeit mal frustriert haben und ja es sei mir verziehen, mich auch ).  Gutachterin 2 war meine Dekanin und wurde von Gutachterin 1 vorgeschlagen und war ursprünglich meine Zweitwahl für die Hauptbetreuung, eben weil ich von meiner Hausarbeit und dem Kontakt während des Studiums wusste, dass sie gleichsam genau, anspruchsvoll, herausfordernd ist. Mein Persönliches Dream Team also.   Es war eine anstrengende Zeit, aber die Tatsache, dass die Orthographie alleine einen Notenpunkt Unterschied gemacht hätte zeigt mir noch mehr, dass ich auch inhaltlich sehr stolz sein kann und das bin ich. Insgesamt kann aber keine Note den Erfahrungsschatz dieser Thesis beschreiben,  die Höhen und Tiefen und Gründe, warum am Ende die Rechtschreibung u.a. zu kurz kam und warum die Note für mich nur sekundären Wert hat und ich mich so freue über die perfekte, für manch einen nicht perfekte Arbeit.    Aber worüber habe ich jetzt eigentlich genau geschrieben?   Förderung der akademischen Resilienz (Bachelor-)Studierender der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
Bedarf, Herausforderungen und Maßnahmen unter Einbezug einer Modifizierung der ARS-30 Skala in deutscher Sprache   Ansonsten heißt es jetzt weiter lernen, denn Mittwoch steht die Persoklausur an. Ah und noch was Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich against all odds und ohne, dass ich noch mal irgendetwas nachgereicht hätte und der  Absage, ab Herbst einen Masterplatz an der Kristianstad University im Master Programme Integrative Health Science im Fernstudienmaster habe?  
 

Personalmanagement die nächste

So, ich habe mich nachdem sich mein Frust nicht nur auf HRMAH01 sondern gleich  HRMAH02  mit richtet, damit abgefunden, dass Perso mit unlauteren Mitteln spielt. Dennoch werde ich mich beherrschen und habe beschlossen Mittwoch, auch wenn Perso es verdient hätte, die Klausur nicht zu verhauen. Immerhin kann die ja nichts für die unfairen großen Brüder. Stattdessen steht Reingehen - Rocken - Rausgehen auf dem Plan und bis dahin die zwei drei ...uhmmnn paar mehr Klausurthemen verinnerlichen.  
 

Personalmanagenent - Was mich auch am Ende des Studiums ärgert

Nächsten Mittwoch ist mit Perso die letzte Klausur dran. Das Heft hat mir da den letzten Nerv geraubt. Ich bin es gewohnt in unseren Studienmaterialien auch die Primärliteratur heranzuziehen, wenn etwas nicht selbsterklärend ist. Voraussetzung dazu ist, dass diese dann auch an den entsprechenden Stellen angegeben ist.   Auf dieses Heft traf das aber nahezu ausnahmslos nicht zu. Zwar fand sich hier und da ein Beleg, aber wirklich geholfen hat es nicht und ist auch überhaupt nicht die Qualität, die ich gewöhnt bin. Manchmal hat das Exemplar auch eher an eine Vor-Druck-Version erinnert mit so witzigen Vermerken, wie ((Verweis)))) und nein das ist kein Witz.   Endgültig abgeschossen war aber der Vogel, als ich ein bestimmtes Verfahren,  was in einer Tabelle alles, aber nicht verständlich mit Bezug zum Text war, recherchiert habe und gleich der erste google Treffer mich auf google books in eine Primärquelle geführt hat. Und da kommt der Teil, der mich wütend macht. Die Primärquelle ist durch keinen der Heftautoren verfasst worden. Im Studienheft finden sich dann aber 1:1 Copy and paste Passagen (und wir reden hier nicht von ein paar Sätzen) sondern u.a. diese komplette Seite bzw. den Sachverhalt. Andeutungsweise befand sich zwar am Anfang des Kapitels ein Hinweis ABER...   Ich weiß nicht, ich glaube es ist die Erwartung, dass wenn von mir korrektes, plagiatsfreies wissenschaftliches Arbeiten erwartet wird und es mehr als eine Tutorin gibt, die empfindlich Punkte abzieht, wenn nicht ausnahmslos jede Aussage belegt ist, dass dies auch auf die Heftautoren zutrifft, die mir Inhalte vermitteln. Ich habe mich schon sehr lange nicht mehr über mangelhafte Qualität eines Heftes beschwert, aber hier wurde das Lernen auch schwer und vor allem, hört es ja nicht beim Lesen auf, denn nehme ich das Heft als Quelle in der FA, kann ich schon nicht mal mehr korrekt Zitieren.   Naja jetzt aber das Positive... Scheinbar ist auch der HS das mit dem Heft und Quellen aufgefallen. Denn auf meine Beschwerde/ Nachfrage habe ich heute eine Rückmeldung erhalten, aus der das hervorgeht und auch, dass Quellen nachgepflegt wurden. Auch habe ich dann noch die aktualisierte Auflage digital erhalten. Ich denke keiner ist fehlerfrei. Blöd ist es dennoch erst einmal.   Zugleich sehe ich es durchaus als qualitativ positiv, dass dann offen und unkompliziert eine Überarbeitung bereit gestellt wird. Wünschenswert wäre gewesen, wenn angesichts dieser nicht kleinen Mängel das aktuelle Heft im Infobereich des Moduls hinterlegt gewesen wäre oder wenigstens irgendwo ein Hinweis gewesen wäre, dass hätte es mir leichter gemacht und wurde z.B. auch im Empi Modul gemacht.   Naja jetzt werde ich weiter lernen und darüber nachdenken, warum ein Telefoninterview im Bewerbungsverfahren, wie die Psychoanalyse verstanden werden kann. Als nächstes steht dann Personalintegration an. Gestern habe ich AIDA, CUBE, BDA und Schlüter verinnerlicht. Arbeitsplatzberechnung ist noch nicht ganz meins und Bedarfsanalyse hat es auch in sich. Und mit Markt-, Kultur- und Organisationsdynamik fange ich gar nicjt erst an....
 

OC mit Schluckauf

Seit einer Woche scheint der OC etwas die Grippe zu haben. am Samstag vor einer Woche war es besonders ulkig, denn nach einer Sicherheitswarnung Hacker könnten die Daten abgreifen, fand sich dann anstelle der gewohnten Login Page dieser Anblick:   Also definitiv nicht unser Login, auch wenn man oben sieht, dass die Adresse stimmt. Da aber gerade auch Präsenzseminar war, war der Studierendenbuschfunk in den APOLLON Whats App Gruppen sehr schnell und nach ein paar Stunden hatte unsere IT das Problem gelöst.   Also gut ein Problem gelöst, hatte ich gestern kurzfristig mal einen Schock Moment, denn ABWL, ein eigentlich bestandenes Modul (und zwar schon 2013) zeigte auf einmal diesen Anblick:     Kein grüner Haken mehr? 80 Prozent???? Da habe dann auch ich einmal in der Hochschule nachgefragt, ob mir die Prüfung warum auch immer aberkannt wurde, wobei dann hätte da eigentlich eine 5.0 gestanden. Entwarnung gab es sofort, es ist ein Campusfehler, der eine ganze Reihe Studierender betrifft. Und noch etwas hat mich hellhörig werden lassen und zwar eine Aussagw in Richtung: Manchmal kommt es zu diesen Fehlern, wenn Änderungen in den Campus eingepflegt werden. Auch wenn es erst einmal nicht gut funktioniert, wird es am Ende immer toll.   Kommen also Änderungen? Es hat auf jeden Fall vor einigen Wochen eine intensive Diskussion gegeben unter Studierenden auf dem OC, dass manche Funktionalitäten anders gewünscht sind, sich bei den Foren z.b  eine Auslagerung von Vortragsanmeldungen und Stammtischankündigungen weg vom schwarzen Brett gewünscht wurde und noch ein paar Dinge.   Und sonst so? Das mit der Thesis ist noch nicht ganz gesackt, deswegen muss der Beitrag warten. Ich hatte auch einen intensiven Austausch mit meiner Tutorin, die die MOTIFA abgewiesen hat und habe hier eine so menschliche Seite von einem Tutor kennengelernt, die mich beeindruckt hat, aber auch gezeigt hat, die Tutoren wissen, wie Studierende über sie reden und auch wenn sich "Massenbewegungen" gegen sie entwickeln und es geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Dem werde ich mich aber noch einmal thematisch in einem Beitrag nach der Moti Bewertung widmen, denn mich hat es ebenso nachdenklich gemacht, wie Unterhaltungen mit Studierenden davor oder danach. Tja aber eins ist wohl klar geworden, auch Tutoren sind keine Superhelden sondern Menschen, die tatsächlich mit den selben Herausforderung des Fernstudiums kämpfen, wie die Studierenden (Stichwort Isolation). Aber der Rest und warum ich das so sage in einem gesonderten Beitrag.   Gerade Lerne ich für Perso und debattiere ob ich nun erst zusätzlich die Perso FA mache (15 Seiten) Personalstrategie nach 7 Schrittschema oder doch erst die FA neue Medien (15 Seiten + Strukturdiagramm (Baum) Web-App + Startseite mit ppt). Besondere Herausforderung dieser FA ist, dass es nicht einfach wie eine Hausarbeit ist, sondern ein Projektantrag auf Förderung für eine Web-App erstellt werden muss, der kein Fantasiegebilde ist, sondern sich an den realen Anforderungen von Förderanträgen des BMBF orientiert. Das heißt im Prinzip ein solcher ist. Ich finde das wirklich super und hätte mir gewünscht, so etwas hätte es in anderen Modulen gegeben, denn grundsätzlich ist das ein wesentlicher Baustein für mögliche berufliche Optionen nach dem Studium.   Beruflich-- Ach da war ja noch was!  Nachdem ich nun zuletzt intensiv auf das Studium konzentriert habe, werde ich am 01.06. wieder anfangen zu arbeiten. Auf den ersten Blick würde man keinen Bezug zu meinem Studiengang sehen und vielleicht auch nicht auf dem zweiten. Aber gut, dass es nur der erste oder zweite Blick ist. Denn ein Bacherlorstudium verleiht zunächst ja erst einmal eine Grundqualifikation mit Schwerpunkt. Der liegt bei mir in den Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsmanagement. Zukünftig arbeiten werde ich im gehobenen öffentlichen Dienst in der öffentlichen Verwaltung als Sachbearbeiterin in der Leistungsgewährung der AA in einem Jobcenter der Region. Es gibt nur sehr wenig aus meinem Studium, was ich gar nicht gebrauchen kann, denn die zielgruppenspezifische Arbeit der Prävimodule benötige ich ebenso, wie Kommunikation, Ethik, Rhetorik, Recht, Soziologie (Stichwort Rollenkonflikte), BWL mit Entscheidungstheorien, Kosten- und Leistungsrechnung, Motivationsmanagement und und und.   Damit das alles klappt muss da zu aber wirklich alles was den Bachelor angeht in den nächsten Wochen bestanden sein. Denn ohne Bachelor kann ich den Dienst nicht antreten, da gibt es auch keine Ausnahme. Und deswegen heißt es jetzt auch wieder Personalmanagement pauken. Die Klausur ist am 25.04. Und dieses Mal hat sie einen ungewöhnlich hohen Druck, denn es gibt keinen Zeitraum für ein "fail".
 

Und dann schießt sich LaTeX fast ins Aus -- Thesis, FA MOTIS01

Das kann sowohl die Einleitung für meinen Thesisbeitrag als auch dem zu meiner vor ein paar Tagen eingesandten MOTI FA sein. DENN, Word und LaTeX haben eine Menge nicht gemein. Ich war mir so sicher, dass alles richtig eingestellt ist, habe akribisch auf alles geachtet uarial, 11pt nach Empfehlung um das x Fache skaliert, da Word ja strenggenommen nicht mit pt sondern bp arbeitet, onehalfspacing und alles lief gut. Naja bis auf die anderen Thrilleraspekte der Thesis, aber für den Beitrag brauche ich wirklich Ruhe. Als ich dann für den Plagiatscheck alles in Word umgewandelt habe (wohlgemerkt NACH dem Druck der Thesis), merkte ich, dass irgendetwas ganz gewaltig nicht stimmt, denn die Seitenzahl wuchs und wuchs und schon die Einführung war fast doppelt so lang. Ich habe alles noch mal und noch mal kontrolliert und dann schmerzlich gelernt dass LaTex zwar die Schrift skaliert, die Empfehlung aber nicht passt und noch zu klein ist.    Also habe ich die Hochschule angerufen und habe mit dem Prüfungsservice gesprochen. Ich war einfach nur noch fertig, denn am Abgabetag druckt man nicht eben noch mal für den Betrag neu und kürzt die Arbeit und findet erst einmal heraus wo genau das Problem ist, vor allem nicht um 15 Uhr. Ich war ratlos, verzweifelt und kurz vorm Wahnsinn. Frau Schuster hat mich aber erst mal beruhigt. Durchfallen werde ich deswegen schon mal nicht. Wir haben uns jetzt auch darauf geeinigt, dass ich als Nachweis, dass die Einstellungen tatsächlich denen der Hochschule entsprechen und ich wirklich nicht in Word geschrieben habe, den kompletten LaTeX Ordner mit beifüge, damit man das ggf. unabhängig nachprüfen/ reproduzieren kann. Und am Ende haben wir auch etwas gelacht, denn am Ende hatte ich meine Strafe ja schon, denn ich musste den "Mehrplatz" ja auch füllen, um die vorgeschriebene Seitenzahl zu erreichen, und ich musste die so entstandenen "Mehrseiten" korrekturlesen, was entsprechend mehr Zeit gefordert hat. Ein wenig Angst bleibt aber im Hinblick darauf, was mir das möglicherweise an Abzügen noch einbringt.    Das mit dem Zeilenabstand weiß ich übrigens erst seit heute bzw. gestern also fast eine Woche später. Ich hatte parallel mit der Thesis noch meine FA Moti eingeschickt. 10 Seiten sollten es sein, ich hatte erfragt, ob eine Überschreitung von 10 Prozent möglich wäre. Nun hatte ich obendrein einen Tutorenwechsel, der aber gerade glaube ich ganz gut war. Es ist mir tatsächlich nach ein paar Tagen Warten zum ersten Mal passiert, dass meine FA wegen Überlänge abgewiesen wurde. In TeX hatte ich 11 Seiten, 1,5 zeilig (so dachte ich), richtige Ränder usw. ABER diese Tutorin hat sich tatsächlich einmal die Arbeit gemacht und meine FA in Word gepackt und formatiert und das hat anstelle von 11 Seiten gleich 15 Seiten gegeben (jetzt könnt ihr euch ausrechnen, was das für eine Thesis mit 60 Seiten bedeutet). Auch hatte ich fast 5000 Worte. Normalerweise werden Worte bei uns nicht gezählt, aber sie hat es gemacht und mir dann mitgeteilt, wie viele Wörter ich habe, wie viele ich bei schlechter Formatierung haben könnte, wie viele Sie für angemessen hält und das hat dann zur zu kürzenden Differenz geführt. Ich bin wirklich dankbar einfach kürzen zu dürfen und nicht durchgerasselt zu sein, denn normalerweise  ist eingesandt gleich eingesandt, ich hatte aber schon in der Mail darauf hingewiesen, dass ich nicht in Word schreibe und so mögliche Differenzen zum gewohnten Schriftbild zu erklären sind.   Etwas ulkig an der ganzen Situation war, dass ich heute in die Runde gefragt habe, wer die Tutorin kennt und wie sie so von der Zeiteffizienz ist. Und was mir da so in mein Whatsapp Postfach kam war erst einmal etwas zum Schlucken. Dass es mal Tutoren gibt, die es schaffen gehäuft Studierende gegen sich aufzubringen, dass kenne ich immer mal wieder, aber dass es für den Umgang mit einer Tutorin eine eigene What'sapp Selbsthilfegruppe gibt, das habe ich zum aller ersten Mal erlebt und war dann doch etwas geschockt. Als dann die Mail der Tutorin kam wusste ich erst nicht, ob ich Lachen soll oder einen Antrag auf Gruppenaufnahme stellen. Nein aber im Ernst, ich fand den Dialog nicht nur wohlwollend, sondern die Option überaus fair. Auch fand ich das Vorgehen sehr professionell, sie hätte mich auch pauschal durchfallen lassen können. Zudem hätte Sie mir sogar eine höhere Seitenüberschreitung zugestanden, weil sie eine andere Zahl kennt. Da ist sie wieder, diese Sache mit Medaillen und den verschiedenen Seiten     Nun aber zurück zum Fa-TeX-Wahnsinn....Ich habe dann etwas ausprobiert und dabei eben gemerkt die empfohlene Skalierung reicht mitnichten aus!! Nicht einmal annähernd. Um Arial 11pt Word zu erreichen, braucht es in TeX uarial 11,4 pt naja genau ist es irgendwas um 11,39785 pt und onehalfspacing reicht auch nicht, sondern warum auch immer ist es eine setlength Einstellung von 1.4 (was auch immer die Einheit ist). Die Tutorin hatte mir einen Richtwert von 3900 Wörtern gegeben, die sie für angebracht für die FA hält und es sind 3891 Worte geworden. Aber jetzt mag ich am Ende nicht hören, dass irgendwas nicht ausführlich genug war, denn es war schon super umfangreich  eine spannende FA, zu der man auch eine HA oder Thesis hätte schreiben können ;).
 

Der bewegendste Moment der Thesis

Manchmal liest man in Büchern und Arbeiten Widmungen. Der Hund, der einen begleitet hat, die Mutter oder die Gießkanne auf der Fensterbank. Und auch während der Literaturarbeit in der Thesis bin ich natürlich in der ein oder anderen Dissertation darüber gestolpert. Im Grunde empfinde ich es als unpassend, so eine Widmung in eine Forschungsarbeit zu schreiben und doch animiert mich genau das, diesen Beitrag zu verfassen. Paradox nicht?   Fragen, die einen während so eines Mamutprojekts gestellt werden gibt es viele. Was ist das Schwierigste? Kommst du gut voran? Was machst du gegen Schreibblockaden? Und, bist du schon fertig? Eine Frage, die ich mir selber gestellt habe ist "Was war der bewegendste Moment der Thesis, der Moment der eine Widmung verdient hätte?".   Oft wird das Fernstudium als isoliert, dezentral, einsam oder mit Einzelkämpfertum verbunden. Den wenigsten Studierenden begegnet man im realen Leben und wirkliche Freundschaften zu bilden außer dem platonischen Studiumsgeplänkel das geht nicht, oder? Nunja, ich denke ein Fernstudium kann so "sozial" werden, wie man selber bereit ist das Risiko dieser "Nutzbekanntschaften" einzugehen, denn manchmal wird es doch mehr als nur eine virtuelle flüchtige Lernbekanntschaft daraus.   Als ich für meinen PreTest Studierende gesucht habe, waren mir bestimmte Kriterien wichtig. Ich wollte die Studierenden abbilden. Dazu habe ich Personen gesucht, die in den verschiedenen Studiengängen waren, die ein oder mehrere Kinder hatten oder die die Barrierefreiheit des Fragebogens bei visueller Beeinträchtigung testen konnten. Doch dann kam alles anders und ich glaube, das war der Anfang des bewegendsten Moments meiner Thesis.   Als es nun daran ging die bereits "sicheren" Pretester über den voraussichtlichen Starttermin des Tests zu informieren, so dass ich noch einmal abklären konnte, dass alles passt, hat ein Tag mein Thesisthema realer werden lassen als jedes Dokument, was ich zuvor gelesen habe. Eine Frage in meinem Fragebogen war, ob Besonderheiten vorliegen die das Studium erschweren können. Eine der Antworten war "schlechte Nachricht selber erhalten (z.B. Diagnose einer schweren Erkrankung bei dir selbst)". Am selben Tag teilten mir gleich zwei Pretester mit, dass sie in den Tagen vor meiner E-Mail eine unschöne Diagnose erhalten haben. Und dann kam das, was mich berührt hat. Person eins, der eine zeitnahe OP bevorstand, hat den Kontakt zu einem Ersatz hergestellt, damit die Barrierfreiheit dennoch getestet werden kann. Und Person 2? Person zwei ist eine Kommilitonin aus meinem Studiengang, jemand mit dem ich oft rumalber und der mich in meinen chaotischten Phasen im letzten Jahr absolut geerdet hat. Was sagt sie? Schick mir das mal zu, dann habe ich im Krankenhaus nach der OP keine Langeweile.   Seit Dezember ist daraus der größte Motivator in meinem Thesisschreibprozess geworden. Neben dem gemeinsamen Hoffen und Bangen, der niederschmetternden Nachricht, dass es bösartig ist, hat sie tatsächlich kurz nach der OP mit Amputation den PreTest ausgefüllt, obwohl ich ihr gesagt habe, dass sie das nicht braucht. Gemeinsam haben wir dann darauf gewartet wie viele Lymphknoten befallen sind und zwischendurch den Satz "Alles wird gut" über den Haufen geworfen denn bei so einer Diagnose wird nicht alles gut oder wie vorher, gemeinsam geweint und gelacht und in all dem Ganzen eine gehörige Portion Galgenhumor gehabt. Und was macht die Socke, sie hat dann auch noch an der eigentlichen Befragung teilgenommen. Was mich so während der Thesis inspiriert und motiviert hat ist die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig auch mal die Wahrheit ins Gesicht sagen konnten und dabei trotzdem am Ende immer ein gutes Wort für den anderen hatten. Als ich hier mit anderen Baustellen rumsaß, hatte sie trotzdem ein Ohr oder den Satz, der hilft weiter zu schreiben. Und mich hat es berührt, dass ein Mensch, den ich noch nie real getroffen habe, den ich nur über das Studium und Whatsapp kenne doch zu so einer wundervollen Freundin werden kann. Da wird das Studium auf einmal weniger virtuell und mehr real, wenn dir jemand ein Bild schickt von Haaren, die an krebskranke Kinder gespendet werden, bevor sie selber ausfallen werden während du über Herausforderungen des Fernstudiums schreibst oder eins innerhalb ersten Chemositzung während du über akademische Resilienz (Widerstandsfähigkeit schreibst) oder sie dir eine tolle FA Bewertung zeigt während du weißt, was die Umstände während der Erstellung waren.   Vermutlich ist es wirklich so, dass man genau solche Sachen oft im Fernstudium nicht bekommt. Ich weiß selber, wie schnell man vergessen ist unter den Studierenden, wenn man auf einmal nicht mehr so aktiv ist. Und zugleich hat gerade das letzte Jahr meines Studiums die tiefe Menschlichkeit des Fernstudiums gezeigt. Das hier ist sicher nicht der typische Fernstudienbeitrag und vielleicht auch für den ein oder anderen zu persönlich. Aber wenn ich meine Thesis einer Person widmen würde, dann wäre es diese Prävi Kommilitonin, die kurz vor der Freigabe meines Exposés begonnen hat einen Kampf zu kämpfen, bei dem es nicht um gute Leistungen geht, sondern einfach darum zu leben, zu lachen und zu hoffen und das Schreckgespenst, das über einem schwebt im Zaum zu halten. Und die doch immer wieder den Moment oder die Zeit gefunden hat mir einen kleinen Motivationsschubser oder wenn notwendig ein virtuelles Taschentuch zu geben.    

Geschafft! - Naja, Nach der Thesis ist vor der Klausur

Heute war Abgabetermin. Heute Abend gibt es zwei Bilder und später wird auch ein vor verfasster Blogbeitrag online gehen, der einen Einblick in das Persönliche des Thesisprozesses gibt. Morgen oder Übermorgen werde ich dann mal ausführlich Berichten, warum mein Thesisprozess jeden guten Thriller verdrängen kann. Aber vielleicht erahnt es ja auch schon wer und ich möchte betonen, dass wieder einmal WORD das Problem war als es nur TeX und die PDF war, war noch alles in Ordnung, aber da ist dann ja immer noch das Plagiatecheckdokument.            
 

Hefeteig

So nenne ich das neue Prinzip effektiver wissenschaftlicher Arbeit vor allem im Thesisprozess. Gerade die letzten vierzehn Tage waren sehr holprig und leider sind die letzten Sätze noch nicht getippt. Ich habe dann doch wieder vor meinen Ergebnissen gesessen und überlegt, was ich denn nun damit mache. Also habe ich (da ich jetzt alleine Korrektur lesen muss, bzw. ich mein eigener Zweit"Lektor" war) erst einmal den ersten Korrektur Run gemacht, Formulierungen gestrafft, Doppelungen rausgenommen, Quellen für die ganzen Statistischen Kennwerte eingefügt (relativ unwitzig, wenn der Kopf sagt, das weiß man doch und die Literatur sagt, also da gäbe es jetzt die Option xyz und a sagt aber es geht auch das, wir aber empfehlen 32 und überhaupt kann man das ja eigentlich nicht sagen). Ich war tatsächlich erstaunt, dass so eine effektive Korrektur glatt mal zwei Tage gedauert hat und zwar, weil ich jeden Satz noch einmal hinterfragt habe.    Aber was hat das Ganze jetzt bitte mit einem Hefeteig zu tun (und nein das bezieht sich nicht auf das Gegenwärtige was auch immer Wochenende welches ich nicht in dem Sinne feier, sondern nur den 14. Nissan). Also hier kommt das Hefeteigprinzip:   Zunächst braucht es die Zutaten: Ein Messbecher Theorien ein halbes Pfund Methodik ein Pfund Ergebnisse  ein Esslöffel Verknüpfungen zwei Esslöffel kritisches Denken ein Päckchen Ausdauer eine Prise Kritik   Alles in einen großen Behälter, wahlweise dein Dokument, geben und ordentlich durchkneten. Und dann kommt was völlig aufregendes, der perfekte Trick, das was den Hefeteig so fluffig macht. Man lässt es ruhen und in Ruhe gehen.   Ja, ich meine das ernst. Das Beste, was ich die letzten Tage gemacht habe, war nicht verkrampft meine Teig uhm, ich meine die Thesis zu prügeln, sondern sie in Ruhen zu lassen, alles arbeiten zu lassen. Ob es am Ende nun wirklich das Ergebnis ist, was sich meine Gutachter vorstellen, das werde ich in ein paar Wochen merken und habe ja auch noch die letzte Klausur und 2,5 FAs, um mich abzulenken. Aber so langsam fällt die Last ab, wenngleich ich heute einen absoluten Panik Moment hatte. Denn auf einmal ging bei TeX nichts mehr. Kein Kompillieren alles busy und ich war ratlos. Es ging keine der simultan gespeicherten Versionen von den diversen Speicherorten. Nach 30 Minuten hatte ich kurzzeitig erwogen zu schauen, wie weit ein PC aus dem zweiten Stock denn fliegt und ob er auch auf den Füßen aufkommt, aber dann überkam mich, dass ich kurz vorher eine Grafik verschoben hatte. Und da war das Übel. Ich hatte das Ende der Tabellenumgebung mit hochkopiert und LaTeX hat einfach mal gar nichts mehr kapiert und war nicht mal in der Lage eine Fehlermeldung auszuspucken. Aber jetzt werde ich mal den Rest schreiben, dann lesen, dann alles in Word für den Plagiatscheck (zum Glück muss es nicht perfekt formatiert sein) und ich muss auch noch mit TeX etwas kämpfen, weil wir uns noch nicht so einig sind, was denn jetzt bitte ein sinnvoller und vor allem gleichmäßiger Abstand nach Tabellen und Grafiken ist.
 

Thesis- Roter Faden wieder da und Knoten geplatzt

In meiner schieren Verzweiflung das Gefühl zu haben doch bitte jeden möglichen statistischen Test durchzuführen und so viele Bäume zu haben, dass gar kein Wald mehr da war, habe ich doch einfach mal was völlig abwegiges getan . Ich habe mir einfach noch einmal die E-Mails meiner Gutachter und Motivationstipps von zwischendurch und auch noch lieben Worte einer weiteren Tutorin, mit der ich im Thesiskontext zu tun hatte, durchgelesen. Der Satz, der den Knoten gesprengt und mich vom Wald an die beruhigenden Weiten der See gebracht hat war so denkbar einfach!     Und ja, seither habe ich zumindest das Gefühl wieder an meiner Forschungsfrage zu sein. Denn es geht ja nicht darum die Skala des Originalautors zu Validieren, sondern das Instrument mit einem ganz Bestimmten Fokus bei der Zielgruppe einzusetzen. Alles andere sind Nebenprodukte. Und nachdem gestern wirklich nach Tagen mit weniger als 3 Stunden Schlaf (man möchte es ja gut machen und noch etwas mehr aus der Zeit rausholen), einfach mal wirklich nichts mehr ging und ich mir den Tag gestern frei genommen habe und auch heute bis Nachmittags, geht es dafür um so besser voran. Da bestätigt sich wieder, was eigentlich meine Goldene Regel im Studium ist. Ein Tag in der Woche muss mindestens dem Ausgleich dienen, denn sonst fährt die "Karre" irgendwann nur noch auf halber Leistung und man schafft auch nicht mehr Wegstrecke.   Ich bin im Moment auch total begeistert, dass nun doch wirklich brauchbare Ergebnisse aufgetaucht sind mit denen ich was machen kann und manches hat mich wirklich überrascht und da muss ich mal schauen, wo ich das noch aufführe und wie. Denn damit gerechnet hätte ich nicht, weil nahezu alle Studierende auf eine Frage sehr positiv Bewertet haben, dann aber als es darum ging, ob sie von der Personengruppe bei Herausforderungen z.B. Rat annehmen würden oder sie um Hilfe bitten würden vollkommen anders reagiert haben, als ich gedacht hätte nämlich, dass das eher unwahrscheinlich sei. So etwas finde ich dann wirklich grundsätzlich spannend.   Ich bin jetzt auch fast fertig. Im Moment suche ich noch gelangweilte Korrekturleser, die ab morgen Abend spontan bis spätestens Montag Nachmittag Korrektur lesen können, da mein "Joker" leider im Urlaub ist und durch die Verzögerung meinerseits ausgefallen ist.   Allen anderen Thesiskämpfern weiter viel Erfolg. Und er rückt immer Näher, der Hut!!


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