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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

 

AKAD das Masterprogramm liest sich interessant ABER...

... ich hatte eigentlich kein Abo auf 14-tägige Erinnerungen auf dem Postweg abgeschlossen, das mich konstant daran erinnert, wie gut es sich liest und welche Vorteile ich habe.  Und so langsam nervt so etwas. Natürlich kann ich jetzt eine EMail Schreiben (und werde es wohl auch müssen), um diese Papierflut abzustellen. Ich weiß schon, warum ich sonst, wenn ich mir was bei ILS, SGD, AKAD etc. anschauen wollte, die den Zugang zu ihren umfangreichen Informationen oder genaueren Einblicken zu Kosten durch die zwingende Eingabe von Adresse und EMail blockieren, nur fakemäßig ausfülle. Musterstadt muss inzwischen gepflastert sein.   Naja, aber für die Stipendiensache, denn ein Master kommt nunmal in den AKAD Bereichen theoretisch in Frage, musste ich ja schon genaue Angaben machen. Ich glaube vor fünf oder sechs Jahren wurde das hier schon mal diskutiert von daher, soll das keine neue Diskussionsgrundlage sein. Bin einfach nur genervt und reagiere absolut allergisch auf dieses hartnäckige Werben.   Ansonsten stecke ich noch im Modul Versorgungsforschung und auch, wenn ich mich auf das Modul gefreut habe, das aktuelle Hefte hat, bin ich da leider mittlerweile auch ernüchtert. Inhaltlich werden die Themen gut und meist aktuell oder auf meine Profession (Pflege) bezogen auch korrekt dargestellt und die Fehler sind eher Kleinigkeiten über die man hinwegsehen kann, wenn man nicht gerade auf Berufspolitische Korrektheit achtet und die ist mir egal. Was wirklich besonders an dem Heft dieser Autorin nervt ist der Schreibstil. Es ist eine gewisse Redundanz dar, die sich mir nicht erschließt. Es ist über Kapitel und Unterkapitel immer wieder ein leicht mechanischen wiederholen einer bestimmten Aussage in nahezu gleichem Wortlaut. Was mich aber qualitativ WIRKLICH stört ist das nahezu vollständige Fehlen von Quellen und die, die da sind sind nur zu irgendwelchen Verbänden, die mal angegeben werden. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt in unseren Studenheften und würde ich das als FA einreichen wäre ich durchgefallen. Auch lese ich eben in den Quellen gerne auch bestimmte Dinge nach. Das kann ich leider nicht. Und Versorgungsforschung also der große Bereiche Managed Care mit DMP-Programmen, Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung und weitere Modelle ist nun mal nicht ganz unerheblich.    Ich hoffe das nächste Heft wird besser. Ich hätte mehr erwartet. Und daher fällt das Fazit nicht gut aus.  

polli_on_the_go

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Hefeteig

So nenne ich das neue Prinzip effektiver wissenschaftlicher Arbeit vor allem im Thesisprozess. Gerade die letzten vierzehn Tage waren sehr holprig und leider sind die letzten Sätze noch nicht getippt. Ich habe dann doch wieder vor meinen Ergebnissen gesessen und überlegt, was ich denn nun damit mache. Also habe ich (da ich jetzt alleine Korrektur lesen muss, bzw. ich mein eigener Zweit"Lektor" war) erst einmal den ersten Korrektur Run gemacht, Formulierungen gestrafft, Doppelungen rausgenommen, Quellen für die ganzen Statistischen Kennwerte eingefügt (relativ unwitzig, wenn der Kopf sagt, das weiß man doch und die Literatur sagt, also da gäbe es jetzt die Option xyz und a sagt aber es geht auch das, wir aber empfehlen 32 und überhaupt kann man das ja eigentlich nicht sagen). Ich war tatsächlich erstaunt, dass so eine effektive Korrektur glatt mal zwei Tage gedauert hat und zwar, weil ich jeden Satz noch einmal hinterfragt habe.    Aber was hat das Ganze jetzt bitte mit einem Hefeteig zu tun (und nein das bezieht sich nicht auf das Gegenwärtige was auch immer Wochenende welches ich nicht in dem Sinne feier, sondern nur den 14. Nissan). Also hier kommt das Hefeteigprinzip:   Zunächst braucht es die Zutaten: Ein Messbecher Theorien ein halbes Pfund Methodik ein Pfund Ergebnisse  ein Esslöffel Verknüpfungen zwei Esslöffel kritisches Denken ein Päckchen Ausdauer eine Prise Kritik   Alles in einen großen Behälter, wahlweise dein Dokument, geben und ordentlich durchkneten. Und dann kommt was völlig aufregendes, der perfekte Trick, das was den Hefeteig so fluffig macht. Man lässt es ruhen und in Ruhe gehen.   Ja, ich meine das ernst. Das Beste, was ich die letzten Tage gemacht habe, war nicht verkrampft meine Teig uhm, ich meine die Thesis zu prügeln, sondern sie in Ruhen zu lassen, alles arbeiten zu lassen. Ob es am Ende nun wirklich das Ergebnis ist, was sich meine Gutachter vorstellen, das werde ich in ein paar Wochen merken und habe ja auch noch die letzte Klausur und 2,5 FAs, um mich abzulenken. Aber so langsam fällt die Last ab, wenngleich ich heute einen absoluten Panik Moment hatte. Denn auf einmal ging bei TeX nichts mehr. Kein Kompillieren alles busy und ich war ratlos. Es ging keine der simultan gespeicherten Versionen von den diversen Speicherorten. Nach 30 Minuten hatte ich kurzzeitig erwogen zu schauen, wie weit ein PC aus dem zweiten Stock denn fliegt und ob er auch auf den Füßen aufkommt, aber dann überkam mich, dass ich kurz vorher eine Grafik verschoben hatte. Und da war das Übel. Ich hatte das Ende der Tabellenumgebung mit hochkopiert und LaTeX hat einfach mal gar nichts mehr kapiert und war nicht mal in der Lage eine Fehlermeldung auszuspucken. Aber jetzt werde ich mal den Rest schreiben, dann lesen, dann alles in Word für den Plagiatscheck (zum Glück muss es nicht perfekt formatiert sein) und ich muss auch noch mit TeX etwas kämpfen, weil wir uns noch nicht so einig sind, was denn jetzt bitte ein sinnvoller und vor allem gleichmäßiger Abstand nach Tabellen und Grafiken ist.

polli_on_the_go

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Danke Windows wirklich danke für das Update...

....und einen vollkommen nutzlosen Pc.   Windows hat sein lang angeündigtes ach so tolles Update installiert. Toll ist es, wennman Freizeit will...   Refhner braucht 10 Minuten mehr Startzeit, JabRef kann nicht mehr wirklich genutzt werden und hängtsifh dauerhaft auf, Taskmanger öffnetsich wegen Überlastung nifht mehr und ist er offen reagiert er nicht mehr, der Browser Opra zeugt das gleiche ....ach und die Pdf Vorschau geht uber Foxit wuch nicht mehr....     würdeja gerne die Lenovo Treber aktualisieren nur dazu müsste ich mal ins funktional ins Internet kommen....   umpf....man hat als Fernstudent ja sonst nichts zu tun

polli_on_the_go

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Step by Step on Route17 - Die Exposécheckliste

Gerade habe ich das Sichten meiner Literatur für das Exposé abgeschlossen und zwar DAS Exposé. Im Studium an der APOLLON ist das nicht das erste. Eins ist vor Erstellung des Praktikumsberichts einzureichen und eins für die Hausarbeit. Der Rahmen ist immer der gleiche, egal wie unterschiedlich die Herausforderungen, an die daran anschließenden Dokumente sind. Thema finden, Literatur suchen, Forschungsfrage oder Schwerpunktfrage herausstellen und dann auf 6 Seiten das Wesentlich knapp darstellen inklusive dem Zeitplan für die Bearbeitung. Das Literaturverzeichnis wird zu den Seiten nicht dazu gezählt. Dennoch ist der Raum für eine Thesis knapp bemessen. Nach und nach geht es jetzt darum in den nächsten Wochen die Checkliste zur Thesisanmeldung abzuarbeiten. Wie lange der Prozess dauert hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie schnell die Gutachterin und ich uns komplett einig sind. Im Moment darf die Phase ruhig intensiv sein und auch die ein oder andere Woche dauert. Dann kann ich die Zeit noch nutzen für das ein oder andere, was im Studium noch zu erledigen ist. Aktuell sind das noch 2 Klausuren (August und September) sowie 7 Fallaufgaben und die Thesis. Ja natürlich könnte ich die auch auf später verschieben, aber warum das nicht so ist, ist eine ganz andere Geschichte. Aber warum nicht die Bewertungszeit damit abgelenkt verbringen noch so die ein oder andere Fallaufgabe zu machen. Über sind da noch Versorgungsforschung (FA) Evaluationsmethoden (FA) Personalmanagement (FA+Klausur) Motivationsmanagement in Prävention und Gesundheitsförderung (FA) - Wahlmodul Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie (FA) Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in neuen Medien (FA) - Wahlmodul Betriebliches Gesundheitsmanagement (FA) Empirische Sozialforschung (Klausur) - 2.-Versuch    So nun aber noch einmal zurück zum Thema Route17- Auf gehts zur Thesis Antrag Ausdrucken und Ausfüllen Erklärung Thesen- Abstract Ausdrücken und Ausfüllen Exposé (Die Checkliste) Hat das Thema eine eindeutige Relevanz für das Prüfungsmodul Wurde zur sinnvollen Bearbeitung des Themas eine ausreichende Eingrenzung vorgenommen, um nicht Gefahr zu laufen, das Thema zu oberflächlich zu bearbeiten Gibt es eine zentrale Forschungsfrage und ist die Zielsetzung der Arbeit klar definiert sowie präzise genug ausformuliert Vorstellung der Forschungsmethode zur Beantwortung der Fragestellung inkl. Begründung der Wahl der Forschungsmethode Wird bei einer empirischen Arbeit auf Gütekriterien zur Sicherstellung guter Ergebnisse ein Ist der Aufbau (Inhaltsverzeichnis) in sich schlüssig und ein roter Faden erkennbar Sind Titel, Forschungsfrage, Inhaltsverzeichnis aufeinander abgestimmt und ist eine eindeutige Logik und Stringenz zur Beantwortung der Forschungsfrage erkennbar Einheitliches Anwenden von Zitationsregeln sowie Vollständigkeit des Literaturverzeichnises Sind Begründungen und Behauptungen ausreichen mit Quellen untermauert Konnten alle Kästchen (bzw. hier Kreise) abgehakt werden   (Quelle: Checkliste_Exposé 2014, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft).   So also auf ans Abarbeiten :D.

polli_on_the_go

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Thema steht ENDLICH ....

Mit Version Nummer vier der Forschungsfrage und einem Umwurf der Vorthemen und Richtungen steht nun das Thema. Ich habe heute Bescheid bekommen, dass Erst- und Zweitgutachterin weitestgehend einverstanden sind. Und das weitestgehend? Das war (muss ich fairerweise sagen) etwas einkalkuliert, weil ich einfach auch mal schauen wollte, in wie weit ich die Gutachter richtig einschätzen kann. Somit weder überraschend noch eine Katastrophe, sondern eine bereits bedachte Herausforderung. Ich muss sagen, da bestätigt sich meine Meinung über die wertvolle Zeit des Exposés, durch die man nicht durch hetzten sollte, sondern für die man sich die Zeit nehmen sollte die es dauert. So schwer das für den allgemeinen Fernstudenten mit chronisch fortschreitender Ungedulditis sein mag.   Heute war ich recht lange in der Uni Bib in Essen und habe mich mit dem Bib Scanner angefreundet (oder auch nicht). So toll die Technik ist, hat mich die Art des Scanners, dasngrelle Licht und das Eigenleben dieses Dings bei der Seitenbemessung oder die Reaktion auf kleine Luftzüge teilweise schier in den Wahnsinn getrieben. Da mein Thema aber nun Elemente psychometrischer Testverfahren enthält, kann sich der ein oder andere Psychologiestudent sicherlich in meinen Schockzustand hineinversetzen bei der Dicke der Schinken, wo dann fünf Seiten von gebraucht werden.    Auch wenn ich letzte Woche noch Gift und Galle gespuckt habe, weil ich absolut nicht noch ein Ding für Studierende machen wollte, habe ich mich jetzt damit angefreundet, aber eine Variante gewählt, wo ich zumindest jetzt  noch das Gefühl habe, dass es nicht noch so ein Ding für Studierende ist. Ich bin mal gespannt, was dabei rumkommt. Bevor ich aber in die Tiefen des Exposés einsteige werde ich noch einige Literatur einzupflegen haben und meine Zitatliste aktualisieren. In JabRef kann ich den einzelnen Belegen eher weniger Zitate zusortieren und so arbeite ich noch mit einer anderen Liste.   Und weil ich ja nicht in VWL schon intensiv Managed Care betrachtet habe mache ich davon jetzt auch noch mal was in Versorgungsforschung. Es ist eine der letzten FAs und in meinem blauen Unibalken habe ich jetzt 90 % nahezu erreicht und wird mit rasenden Schritten voranschreiten, sobald die Noten zu den eingereichten FAs da sind.     

polli_on_the_go

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t -u - sigma - rho -chi, d, r und häh?

Ja so ungefähr fühle ich mich nach meinem Statistikmarathon die letzten Tage. Das von Freitag auszubügeln hat mich mehr Zeit gekostet, als ich gedacht habe und dann hatte mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe gedacht, ach warum nicht noch so "eben" nebenbei, wenn ich doch sowieso dabei bin noch die Dimensionalität der Skala prüfen. Es ist auf jeden Fall spannend wie leicht man da in die Falle tappen kann, eben schnell zu machen und sich nicht die Zeit zu nehmen, wirklich zu schauen und überlegen, ob das was SPSS einem alles zeigen kann (aber SPSS kann ja auch die Korrelation von Schuhgröße und dem Gehalt signifikant nachweisen  ) auch tatsächlich logisch und sinnvoll ist. Nur, weil theoretisch Faktoren gezeigt werden und die Items nett laden, heißt das noch lange nicht, dass sie Sinn ergeben. So zumindest meine Erkenntnis. Hier ist auf jeden Fall schon einmal ein Unterschied zu der Originalskala. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss ich mir noch überlegen, denn die Literatur betont oft die Multidimensionalität der Resilienz.    Ich möchte auch einmal dazu einladen Statistik eine Chance zu geben. Ja, es ist nicht so toll, wenn man das alles selber machen muss und kein Helferprogramm hat und es ist auch erst einmal gewöhnungsbedürftig sich die SPSS Outputs einzulesen, aber wenn man dann Dinge entdeckt, die man erhofft oder erwartet hat und feststellt, dass etwas überhaupt nicht so ist, wie man erwartet hätte, wird es spannend. Naja vorausgesetzt die Helfer haben keine Beeinträchtigungen. Das trifft auf meine Leider nicht zu. Ich habe keine Ahnung, was die letzten Tage los war, aber trotz 3 Fach Speicherung (Laptop, Cloud, Stick), hat SPSS mal konsequent nicht gespeichert und das mittlerweile auch mehr als einmal. So, dass heute alles, was ich gestern an Variablen noch berechnet hatte erst einmal weg war. Oder SPSS hat gleich gar keine Outputs mehr erzeugt. Ich weiß nicht, ob sich die ganze Welt gegen meinen Versuch irgendwas sinnvolles aufs Papier zu bringen gesträubt hat, aber hoffe jetzt geht es. Auch habe ich ja zur Not noch PSPP und habe jetzt auch alle Analysen abgeschlossen, die ich mit PSPP nicht so einfach umsetzen konnte. Gerade überprüfe ich nach der korrigierten Datei noch die letzten Zusammenhänge.   Ich weiß nicht, kennt das von euch jemand, der schon mal einen Report oder eine empirische Arbeit geschrieben hat, du wertest aus und wertest aus, nimmst den Test überprüfst das, dir fällt ein "Chucks" da hätte das u vor dem t stehen sollen und war es jetzt Peason oder Spearman? Du beschreibst und Analysierst und fragst dich dann, was tue ich hier überhaupt? Versteht das am Ende noch irgendwer außer mir und wollen die Tutoren wirklich x Seiten Ergebnisse lesen? So geht es mir gerade und viel schlimmer, frage ich mich tatsächlich, ob ich meine Forschungsfrage beantwortet kriege (wobei das ja) aber ob ich mein Ziel umsetzen kann. Und noch eine Frage, die mich jetzt schon umgeistert, egal was ich da schreibe, was ist, wenn ich mit einem statistischen Verfahren komplett daneben liege oder es falsch angewandt habe, dadurch falsche Schlüsse gezogen habe? Wie gehen die Gutachter damit um? Das werde ich dann wohl irgendwann im Gutachten lesen.

polli_on_the_go

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Farbe vs. SW, E-Mails zitieren und wie war das noch mal mit dem roten Faden?

Ich will jetzt ja nicht sagen, dass es vermutlich sinnvoller wäre auch noch das nächste Unterkapitel eben abzuschließen, aber ich brauche grade einmal eine kreative Sortierpause und da hat es mich doch glatt mal wieder hierhin verschlagen. Seit heute ist meine Erstgutachterin von der Lehrtätigkeit freigestellt. Sie hatte mir das vor einigen Tagen mitgeteilt, weil sich das ggf. auf die Kommunikation auswirken könnte. So etwas kommt tatsächlich im Fernstudium (aber vermutlich auch Kontaktstudium) manchmal vor. Passiert das während laufenden Modulen oder Fallaufgaben oder hat ein Tutor Urlaub wird man einfach einem anderen Tutor zugeteilt, erhält aber keine Info darüber. So wird bei uns an der Hochschule gewährleistet, dass alles möglichst ohne Zeitverluste weitergehen kann.   Aber was ist denn nun, wenn das bei so etwas wichtigem, wie der Thesis passiert. Nun hier kommt es zunächst auch auf die Gründe für die Freistellung an. In meinem Fall ist es aber nur halb so dramatisch, denn die Gutachter bleiben so in ihrer Konstellation bestehen. Die einzige Änderung ist, dass wenn ich eilige Fragen klären muss, ich nun nicht mehr den Kontakt zur Erstgutachterin, sondern zur Zweitgutachterin wählen kann. Hier zeigt sich aber zusätzlich auch, warum z.B. das Exposé so wichtig ist. Bei uns gilt es als Rahmenfahrplan und Vertrag über die Inhalte und Fahrtrichtung der Thesis. Muss aus welchen Gründen auch immer ein neuer Gutachter bestellt werden, wird so sichergestellt, dass sich die Erwartungen nicht auf einmal ändern, sondern das Thema ist klar und festgesetzt.   Im Moment wechsel ich mich im Schreibprozess mit dem Auswerten und zwischendrin auch dem Erstellen von Grafiken und Schaubildern ab. Und da tauchte dann die Frage auf, ob ich ein wenig Farbe außer das rot des roten Fadens in die Thesis bringen möchte oder nicht. (Dazu eine kleine Annekdote. Als ich damals mit einer Kommilitonin das Gruppenprojekt präsentiert habe konnten wir uns einen kleinen Scherz nicht verkneifen. Mit einer Portion Humor hatten wir ein Paket von diesen roten Schnüren, die vermutlich der ein oder andere von euch auch mal an einem Schulkiosk gekauft hat, mitgebracht. Die haben wir dann vor der Präsentation zur Verfügung gestellt, falls uns mal der rote Faden verloren geht). Fragt mich nicht warum, aber zumindest am PC selber empfinde ich das Arbeiten mit den Unmengen an möglichen Graustufen tatsächlich als edler und optisch ansprechender. Also wird es wohl auf SW hinauslaufen.   Das nächste Rätsel kam dann auf, als mir meine Gutachterin auf meine Frage hin mitteilte, dass per E-Mail erhalten Informationen nachvollziehbar im Literaturverzeichnis aufgeführt werden müssen. Nun gut, das hatte ich mir schon fast gedacht, aber wie bitte zitiert man E-Mails und was mache ich jetzt wenn sie über das nicht öffentliche Campusmailsystem geschicht worden sind. Ehrlich, ich bin WIRKLICH dankbar für die Hochschule, die ein Dokument mit der Überschrift "Zitieren: Spezialfälle" in den Unweiten des google-Universums platziert hat. Und wenn dann auch noch der Groschen lautstark aufschlägt und man sich daran erinnert, dass die öffentlichen Mailadressen ja auf der Homepage der Hochschule stehen lässt sich auch mit Campusmails umgehen (hoffe ich zumindest). Ja ich und die Sonderfälle des Zitierens, doch wie heißt es so schön in einem unserer internen Hochschuldokumente "Um so weiter mehr Sie sich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten befassen, um so häufiger werden Sie auch auf Sonderfälle treffen."   Und der rote Faden? Ich muss sagen, da besteht aktuell das Problem, dass er noch so den ein oder anderen Knoten hat und an manchen stellen scheint er grün zu sein. Sinnvolle Übergänge und Kapiteleinleitungen habe ich aber auch in die Kategorie, das mache ich wenn ich den ersten Korrekturrun mache und alles zusammenzurren sowie auch die Einleitung schreiben kann, geschoben. Als Fazit ist es aber schön zu sehen, wie sich aus einzelnen Zitatbausteinen und Gedankengängen so langsam ein vollständiges Bild ergibt. 

polli_on_the_go

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VEMA - Mühe hat sich gelohnt

Ich habe ja schon kurz in einem Kommentar angklingen lassen, dass sich der Kürzungsmarathon gelohnt hat. Im Anschluss an das Feedback hat es noch einen Dialog mit dem Tutor gegeben hinsichtlich des Feedbacks, der sehr konstruktiv war. Besonders positiv fand ich, dass er sehr reflektiert an sich selber herangegangen ist. Am Ende gab es zwar Abzüge für etwas, was nicht gefordert war, er sich gewünscht hätte, da es aber durch die Korrektur der Punktezahl nicht zu einer Notenanhebung gekommen wäre, auch bei der zweiten Aufgabe nicht, haben wir uns auf ein "Durch konstruktiven Dialog erledigt" geeinigt. Somit ist es eine 1,3 und ich bin absolut einverstanden und kann mich nicht beklagen. Es hat mich am Ende aber auch beruhigt, dass ich wohl nicht die erste und einzige war mit dem Verständnisproblem der ersten Aufgabe.   Auch hat er mich ermutigt mir doch Gedanken über einen Master zu machen. Darüber denke ich tatsächlich nach. Aber das was mich interessiert kann ich nicht machen oder es ist einfach zu teuer (gerade Public Health im Fernstudium oder Epidemiologie haben ihren (durchaus berechtigten) Preis). Oder es ist so, dass ich z.B. bei dem Einzigen der APOLLON Master (der auch deutlich teurer als der GÖ ist) 2 Jahre warten muss bevor ich ihn machen kann. Naja aber es ist ja noch Zeit und eigentlich würde ich gerne einen Master  wenn, dann ohnehin an einer anderen Einrichtung machen. Nicht, weil ich unzufrieden mit der APOLLON bin (ganz im Gegenteil), sondern weil ich persönlich glaube, dass ich persönlich davon profitieren kann. 

polli_on_the_go

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Thesis - The Final Countdown

So, angesichts anderer Prioritäten aktuell, halte ich es recht kurz. Ich bin dabei die letzten Sachen auszuwerten und dann in die Diskussion zu gehen. Der spannende aber auch umfassendste Statistische Teil und auch Hauptschwerpunkt der Arbeit steht mir noch bevor. Ich bin froh mich doch noch für eine Studentenmietlizenz von SPSS entschieden zu haben. Zwischendurch hatte ich auch mal den Thesisblackout und dachte, ich hätte das Studieren verlernt. Da sitzt man dann vor seinem Datensatz oder der Literatur und fragt sich, was man denn bitte hier tut und seinen Gutachter möchte man nun auch nicht auf die Nerven gehen. Da kann das Einfachst gerade hochkompliziert sein. Wo kommt noch einmal die Nutzungserlaubnis zur Verwendung und Modifikation der Originalskala hin? Sperrvermerk? Methodenkapitel? Anhang? Überall. Also das Modulforum bemühen, denn es ist ja nur eins von diesen Brettern, die eigentlich gar nicht da sind. Meine Zweitgutachterin und Dekanin, die OC Foren auch im Blick hat, hat mich dann doch noch einmal gerettet. In dem Fall war mir das tatsächlich einmal peinlich.   Ansonsten denkt mein Kopf nur noch in irgendwelchen Kennwerten, Signifikanzen, Dimensionen, Korrelationen, Varianzen und Testen. LaTeX und Tabellen ist wohl das einzige, wo ich Word angenehmer finde, zumindest bis man die Grundform einmal hat. Ergebnisse noch spannend und nicht eintönig zu präsentieren ist dann schon eher eine Herausforderung. Spätestens Samstag geht dann das Werk an meine Korrekturleser, denn die Fahren in den Urlaub nach dem WE und am Donnerstag geht das alles in den Druck. Die freien Tage, werde ich dann damit verbringen das alles in Word zu packen. Warum auch immer der Plagiatcheck nur mit Word geht...

polli_on_the_go

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Elektronischer Frühjahrsputz zur Effizienzsteigeung

Okay, ich gebe zu, das hört sich nahezu technisch an. Dahinter verbirgt sich, dass ich gerade dabei bin meinen PC etwas umzustrukturieren. Ich habe in der Zeit meines Studiums, nicht nur drei PCs Notebooks und ein Netbook verschlissen (Technisches KO durch Sturz oder Transport im Rucksack, Bedarf eines größeren Bildschirms), sondern es geschafft sage und schreibe 17 Literaturordner anzulegen verteilt auf drei Sticks, dem Laptop und einer externen Festplatte.   Und was macht der gemeine Student, wenn er das gewünschte Dokument nicht findet, obgleich er weiß, dass es irgendwo ist? Richtig, er gibt es noch mal in google ein oder der entsprechenden Recherchedatenbank und lädt es herunter. Na ja zumindest der Student, der sich bis vor einigen Tagen erfolgreich gegen eine Literaturverwaltung entschieden hat.   Na ja, aber wie das Wort bis vor einigen Tagen schon impliziert, hat sich da etwas getan. Und im Zuge dessen werde ich jetzt vorher einmal gründlich ausmisten. Irrelevantes rauswerfen. Duplikate entfernen, dann mit einem Renamer System vernünftig vor katalogisieren, um dann die entsprechende Literaturdatenbank anzulegen. Ich habe mich für JabRef entschieden.  Ich werde, wenn ich soweit bin sicherlich auch darüber berichten. Es ist das einzige Literaturverwaltungsprogramm, welches ich bisher noch nicht ausprobiert hatte und da mir die übrigen einfach nicht zugesagt hatten im Laufe meines Studiums, bin ich einmal gespannt.   Wie andere LVP auch, verfügt JabRef ebenfalls über ein Mozilla Add on. Dazu muss man leider jedoch auch das Zotero Add on installiert haben, aber na ja, es gibt schlimmeres.   So jetzt werde ich es mir gemütlich machen und das grau-kalte Wetter weiter damit verbringen, erst einmal den ganzen Datenmüll wegzuwerfen. Es ist schon erschreckend, was sich so alles ansammelt.

polli_on_the_go

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Zotero, Jabref, TeXmaker, LyX und Co

Nein, ich studiere weder Informatik noch Kryptologie, aber es liegt eine wirklich spannende Woche hinter mir. Vom ersten Gedanken OB ich auf TeX umstelle ist nun der Prozess eines "Definitiv" entstanden.    Die Installation über das MikTex Paket lief problemlos. Ich hatte von einigen hier gehört, die LyX nutzten, habe es mir runtergeladen und gedacht, das wird schon gehen. Ich weiß nicht, ob die Distribution dazu gedacht ist es für Externanwender und "Neulinge" einfacher zu machen - wenn ja, hatte das bei mir wohl eher den gegenteiligen Effekt.   Ich fand die Visuelle Aufbereitung des Programms für mich nicht ausreichend Benutzergerecht, da ich, wenn ich ehrlich bin, nicht wirklich nachvollziehen konnte, was ich tue. Das heißt jetzt nicht, dass es keine Manuale gibt, und das Programm vollkommen fehlplatziert ist oder unlogisch aufgebaut- im Gegenteil. Es ist nur einfach für mich schon wieder zu kompakt.    Nach einigem Lesen habe ich mich dann dazu entschieden einfach auf einen TeXeditor umzuschalten. Da das Lehrbuch, was ich dazu besorgt hatte mit dem TeXmaker arbeitet, war das auch mein Editor der Wahl. MiKTex kommt aber auch mit einem. TeXWorks war es glaube ich.   Mir gefällt es sehr gut, dass ich neben Dokumentstruktur auch jeweils den Output als PDF sehen kann. Das erleichtert mir gerade als Anfänger die Arbeit, da ich sofort Resultate sehe und auch, ob das Eingeben von Begriffen geklappt hat.   Ihr werdet lachen, aber auch erst jetzt, habe ich die Vorgehensweise eines Literaturverwaltungsprogramms auch wirklich verstanden. In einem meiner Vorblogs hatte ich ja geschrieben, dass JabRef nicht meinen Wünschen entsprach. Dann stellte ich fest das Zotero ja auch nicht das gelbe vom Ei war, da es als Primärabrufquelle google Scholar verwendet. Dementsprechend habe ich für die BibTex Datei meine Zotero Einträge noch einmal für ein bestimmtes Themengebiet (in dem Fall Personalentwicklung) exportiert und in JabRef eingepflegt. Hier kam dann erst einmal das nächste gezicke, da Zotero eine Doppelendung .bib.bib vergeben hat. Aber auch das lässt sich ja relativ leicht lösen.   In JabRef habe ich mich nun gut eingearbeitet und ich muss sagen, ich bin trotz der Ursprünglich Abneigung sehr begeistert. Es gibt mir genau das, was ich brauche und auch bei der Vervollständigung der MetaDaten gibt es absolut keine Probleme mehr. Vorteilhaft finde ich auch, dass ich direkt in den Medline und Pubmed Katalogen die Metadaten einer Datei recherchieren und Einpflegen kann. Das sind in meinem Studiengang mit die am häufigsten verwendeten Datenbanken. Klar gibt es auch die Verbindung zu Scholar, die ist aber nachrangig einsortiert.   Jetzt kann es ans Schreiben gehen und heißt ab jetzt HRMS02 1/12    

polli_on_the_go

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Der letzte Beitrag und mein Stubenmonster

Da war er, der letzte Beitrag in meinem Blog, wo es um das Thema Exposé ging. Tja und wie das manchmal ist, möchte man noch was dran ändern. Der Versuch war da. In dem Moment aber auch mehr als ein unachtsamer Moment, während mir Arthur entgegengepfeffert wurde. Arthur, wer ist das...Tja das ist das Lieblingsspielzeug einer übergroßen Maus -- Man hatte Langeweile. Und in dem nebenher was machen habe ich es glatt geschafft zwei Mal das falsche zu drücken und weg war er.   Naja, ich mache mal eine Kurzzusammenfassung. Ich bin grade beim Exposé für die Thesis und weiß nicht ob ich mich angesichts der Teilweise schlechten Beiträge in Form von Studien freuen soll oder nicht. Freuen, weil zwar der Bereich in Teilen erforscht ist, aber eben so schlecht, dass die erhoffte Forschungslücke noch ein bisschen breiter aufgestellt ist, oder eben nicht, weil die Studienlage so schlecht ausgearbeitet es. Konkret ging es zuletzt um einen Report einer gesetzlichen Krankenkasse, der für mich nicht annähernd die Aussagen auf Basis der gewonnen Daten transparent macht und ohne einen Beleg reine Behauptungen aufstellt und dann im Namen von Studierenden spricht. Grauenvoll.   Ansonsten habe ich den gestrigen Tag damit Verbracht mir meine Zielgruppe näher zu definieren bzw. mir überhaupt erst einmal einen Überblick über die Grundgesamtheit zu verschaffen. Das ist auch nicht so leicht aufgrund fehlender valider Daten ab dem Jahr 2014. Das ist die letzte Fernunterrichtsstatistik vom FDL. Das BiBB hat dann leider nur einer sehr sehr schmalen Rücklauf gehabt, so dass die Daten nur schwer verwertbar sind, wenn überhaupt.   Ich bin mal gespannt, ob ich vielleicht noch genauere Zahlen bekomme, als das was ich über Websitestudium gestern bei den 11 Fernhochschulen rausgefiltert habe. Bei 3 davon liegen auch noch keine wirklichen Zahlen. Online Plus wird z.B. nur mit 100 Studierenden gehandelt, das kann ich mir aber nur schwer vorstellen. Und von der IST Hochschule für Management und Hochschule für angewandtes Management waren gar keine Zahlen zu extrahieren. Die FU war da wirklich am Transparentesten und genauesten.    Aber das waren ja nur die Fernhochschulen. Dann gibt es ja auch noch die Universitäten und Hochschulen mit angegliederten Fernlernzentren und Abteilungen, Hochschulen und Universitäten mit einigen Studiengängen im Fernstudium, Verbünde etc. mal sehen, irgendwo muss man ja auch die Kirche im Dorf lassen.   Heute steht weiter an die Literatur zu sichten und entsprechende Inhalte zu markieren und in JabRef bzw. meine Zitatliste einzupflegen. Morgen werde ich dann schreiben und denke, dass ich bis spätestens zum WE das Exposé raus senden kann. Danach wird es einen Telefontermin mit der Tutorin geben in dem das Exposé seziert wird. Was vielleicht erst mal abschreckend klingt, ist ein wesentlicher Arbeitsschritt. Somit ist das erste Exposé eigentlich auch eher ein Schmierzettel oder Arbeitspapier (zumindest in meinem Fall). Zugleich legt die Zweitgutachterin in der Zeit auf Basis des Themas und Exposés fest, welche möglichen Zweitgutachter in Frage kommen und fragt auch entsprechend an, ob diese Kapazitäten haben. Mir hatte sie konkret schon jemanden zu Beginn des Themas vorgeschlagen mit dem ich sehr einverstanden war. Es ist meine Dekanin, bei der ich auch schon meine Hausarbeit geschrieben hatte.   Vielleicht fragt sich noch jemand, wie man an der APOLLON zu seinem Thesisbetreuer kommt und ob die Themenwahl frei ist. Grundsätzlich gibt es da zwei Wege. Zum einen gibt es ein Modulforum, in dem die Tutoren, die befähigt sind Thesen zu begleiten hin und wieder auch Themen einstellen, auf die sich Studierende melden können und dann bei dem Tutor die Arbeit schreiben können. Generell ist die Themenwahl jedoch nur durch die Rahmenbedingungen des Studiengangs vorgeschrieben. Im Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement wird dabei eher ein Gesundheitswissenschaftliches Thema Raum finden.  Ich habe den zweiten Weg gewählt. Ich hatte eine Grundidee von einem favorisierten Schwerpunkt gehabt. Diesen habe ich dann mit der Liste der Thesenbetreuer abgeglichen, die es auf dem OC gibt. Dort sind jeweils der Name, Kontakt und die Betreuungsschwerpunkte festgehalten. So grenzen sich die Möglichkeiten schon von selber ein. Danach schreibt man den Wunschtutor an mit der Frage, ob für die voraussichtlichen Zeitpunkt, zum Themenkomplex Kapazität besteht und, ob die Betreuung übernommen werden kann. Bei einem Ja beginnt dann die nächste Phase in Richtung Exposé. Bei mir hat das jetzt recht lange gedauert, da meine Wunschtutoren zwischen drin in Mutterschutz war, das passte von meinem persönlichen Zeitplan dann aber gut. Lehnt der Tutor jedoch ab, wegen fehlender Kapazität oder weil das Thema doch nicht in seinen Schwerpunkt passt, fängt das ganze von vorne an. (Bei mir zum Glück nicht der Fall)    

polli_on_the_go

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VWL ist abgehakt....

So heute kam dann die VWL Note. Ich drücke es mal so aus sie ist bestanden und abgehakt und ich kann mich auch nicht beschweren, was die Note angeht.  Dennoch muss ich sagen, dass ich das Feedback an manchen Stellen etwas mit Schmunzeln betrachtet habe. Ich weiß nicht, wie oft ich darauf hingewiesen wurde doch noch mehr zu schreiben ich hätte doch noch genügend Platz über (ich weiß nur nicht wo bei 7,5 / 7 Seiten).
Konkret gab es nach Aufgaben folgende Abzüge: Zu wenig Transfer (auch das ist eine Premiere in einer Bewertung). Die angestellten Berechnungen und Bezugspunkte haben nicht gereicht, um mehr als ein "Das Übernehmen von Zahlen ist keine Aufgabenlösung' zu bekommen. So ist das einfach manchmal. Man kann sich eben nicht immer genau in jedes Fallbeispiel oder Fallaufgabe reindenken. Und das ist auch nicht schlimm. (Und nein ich habe nicht nur stumpf Zahlen abgeschrieben) Aufgabenlösung auf abstrakt höherer Ebene, während der Tutor sich eine operative Lösung gewünscht hätte. Abzüge habe ich für das Verwenden von (wenn auch gängigen und erklärten) zu vielen Abkürzungen bekommen, weil diese den Lesefluss unterbrechen. Das ist jetzt tatsächlich mal Premiere Abzüge für Abkürzungen. Zu wenig Strukturmerkmale der Versorgungsform. Kann ich nicht sagen, war auch der geringste Abzug. Da muss ich tatsächlich noch mal nachfragen. Ich habe Abzüge bekommen für das komplette nicht Vorhandensein organisatorischer Aspekte und eine rein finanzielle Betrachtungsweise. Naja nur, dass davon beides vorhanden war. Weitere Abzüge gab es für das Fehlen meiner persönlichen Meinung, obgleich das in der Aufgabe nicht gefragt und in der Regel in den Fallaufgaben, die den Stil einer wissenschaftlichen Arbeit haben auch nicht üblich ist (auch da frage ich einfach noch mal nach)    Insgesamt bin ich zufrieden und es gibt auch nichts wirklich zu meckern. Ich bin froh, dass sie weg ist zumal die Thematik einfach so wahnsinnig veraltet war und VWL jetzt auch  nicht wirklich mein Lieblingssport. Die Aufgabe spielte ja, wie ich mal schrieb im Jahr 2009.    Summa Sumarum Note 2,3. Haken dran und sich freuen, das sich mich wahrscheinlich so nicht mehr mit VWL und dem Gesundheitsfonds und Finanzierungssystemen befassen muss. Innovative Versorgungsformen habe ich noch mal in Versorgungsforschung und Evaluationsmethoden aber die Aufgabe hört sich spannend an.  

polli_on_the_go

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Uuuups das Studienheft ist weg, was nun?? --- Erst mal Luft holen

Unterm Bett, nein im Regal, doch im Umzugskarton vom vorletzen Umzug, nein es muss unterm Schrankbein sein, um die Bodenunebenheiten auszugleichen oder doch auf dem Speicher. Neben dem Computer??? WO UM IST DENN DIESES VERLFLIXTE Studienheft.   Vielleicht ist es dem ein oder anderen, der kein reines papierloses Studium macht schon einmal so gegangen. Ich nutze gerne die Studienhefte für Klausurmodule oder wenn die FAs sehr komplex sind. Manchmal mag ich einfach malen und schmieren. Da ich schon vor recht langer Zeit alle Studienhefte habe schicken lassen sind irgendwo zwischen hier und zwei Umzüge sowie ein Urlaub vorher (wo die mit waren) drei Studienhefte weggelaufen. Ich bin mir sicher, dass sie still und heimlich die Flucht ergriffen haben. Das ärgerliche, sie waren komplett bearbeitet, aber dann habe ich sie recht lange weggelegt. Und jetzt, wo man sich doch mal aufrafft zu lernen und die FA zu machen die bittere Erkenntnis, die sind Weg. Wohin ? Naja also wer die Antwort weiß her damit.   Aber was macht man dann. Zähneknirschend die PDF runterladen und nehmen? Jemanden anschreiben und Fragen, ob er seine noch braucht? Oder frage ich bei der Hochschule nach......---oh weh aber das kostet bestimmt.   Was die APOLLON betrifft so ist das kein Problem. Studienservice anschreiben und auf die nette Antwort warten und schon sind Ersatzhefte kostenfrei auf dem Weg.  Also wenn die Hefte mal wieder in den Süden geflogen sind zumindest an der APOLLON ist man dafür studierendenfreundlich vorbereitet. (Wo anders bestimmt auch, aber das kann ich nicht beurteilen  ). So nun aber genug abgelenkt!!! Weiterlesen

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Das Exposé ist schon eine gute Grundlage, aber ....

...da müssen wir noch einmal ran. Das ist zwar nicht der Wortlaut jedoch ein gutes Fazit von dem Gespräch. Insgesamt darf auch ich ähnlich wie @paulaken mein Exposé noch einmal eine Generalüberholung unterziehen.
Aktuell ist es so, dass ich in meinem Arbeitseifer es geschafft habe nicht zur zwei Forschungsfragen aufzustellen, sondern auch die Tutorin mit meinem Titel etwas zu verwirren, wobei Titel und Fragestellung zusammenpassten.   Mir war aber bewusst, dass noch gefeilt werden muss an dem Thema und ich noch etwas zentralisieren muss. Der grobe Rahmen steht aber. Das Gespräch hatte viele wertvolle Tipps und es war für mich auch positiv, dass dadurch, dass die Tutorin offen darüber war, dass auch sie zunächst, nach Vorschlag durch die Zweitgutachterin hinsichtlich einer Einschränkung auf eine Fernhochschule in der Arbeit, abgeneigt war es aber jetzt befürwortet und sich hat überzeugen lassen.   Was ich persönlich nicht mag und wo ich mich auch nicht bisher mit anfreunden kann ist es auf die eigene Hochschule zu beziehen, sprich die APOLLON, aber auch das wurde mir freigestellt, wobei natürlich ein Durchführen an der APOLLON auch Vorteile haben könnte z.B. dass ich die Struktur kenne, die Studierenden viele verschiedene Facetten abbilden, dadurch dass wir in den Studiengängen wirklich komplett verschieden sind. Das hat auch noch einmal die Tutorin betont, die Module bei uns PGMlern und den Gesundheitstouristikern betreut.  Ich persönlich glaube ich fände es aber auch interessant die Fragestellung in der es sich um einen gesundheitswisschenschaftlichen Aspekt dreht auf eine Fernhochschule zu beziehen, die nicht primär im Gesundheitswesen angesiedelt ist mit der frechen Behauptung, dass es Unterschiede in der Sensibilität für die eigene Gesundheit gibt (Naja okay keine Behauptung sondern aus Studien in Präsenzstudiengängen zu erkennen).   Spontan kam der Tutorin die EURO-FH in den Sinn als Schwesterhochschule. Ich muss sagen warum auch immer kam mir spontan die IUBH oder AKAD in den Sinn.    Ich muss da noch einmal in mich gehen. Und auch wirklich abwägen. Auch müsste eine andere Fernhochschule auch erst einmal zustimmen, dass ich die Studierenden der Hochschule befragen dürfte und den Mehrwert für die Hochschule deutlich zu machen, was vermutlich ebenso schwierig wäre, wie danach die Studierenden zu mobilisieren sich daran zu beteiligen oder vielleicht in späteren Unterhaltungen vernünftig zu begründen, warum man denn die Thesis nicht einfach über seine eigene Fernhochschule geschrieben hat.   ******** Zwischenfazit******************* Gerade merke ich, wie so ein Blog auch beim Aussortieren helfen kann, denn um so mehr ich mir über die Logistik Gedanken mache scheint mir die Einschränkung auf die APOLLON vermutlich am sinnvollsten. ******************************************   Der weitere Fahrplan sieht jetzt erst einmal ein Aussortieren der Forschungsfrage und weitere Zielfokussierung vor. Danach schaut sie noch einmal drüber und erst, wenn wir die Forschungsfrage ausgedünnt und machbar sind wird wieder an das eigentliche Exposé gegangen. Ich empfand das Gespräch als wirklich aufbauend und weiß die Vorgehensweise wirklich zu schätzen. Wir haben als Vorgehensweise auch vereinbart, dass wir so lange intensiv am Exposé arbeiten wie es dauert und notwendig ist. Ich selber schätze diese Zeit sehr (auch wenn ich aus Kontakt mit anderen Studierenden weiß, dass manchmal das Exposé noch mal und noch mal zu überarbeiten die Höchststrafe ist), so ist es mit einer der wertvollsten Aspekte für die Erstellung der Arbeit und da stecke ich dann wirklich lieber intensiv Zeit rein und kann nachher das Gerüst adäquat füllen.   Geklärt werden muss jetzt noch, wann bei einer empirischen Arbeit bei uns der Pre-Test gemacht werden darf. Da wollte sich die Tutorin drum kümmern. Sie wusste es nicht mehr, da die letzte Betreuung einer empirischen Arbeit ihrerseits schon eine Weile her ist und sie zuletzt ausschließlich Literaturarbeiten betreut hat. Aber da sind wir ja noch nicht.     

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Das sind doch nur 20 Folien - Irrglauben einer Fernstudentin

Wer kennt das nicht, die Hefte sind gelesen. Im Idealfall auch vollständig und nicht nur Fallaufgabenorientiert, um nur schnell von einem Modul in das nächste zu Hüpfen und den neuen Rekord im schnellsten Studium aufzustellen. Dann nimmt man sich die FA und denkt. Ach das wird ja chillig, sind ja nur 20 Folien und ein wenig Inhalt im Notizfeld.  So in etwa bin ich an die FA Evaluationsmethoden ran gegangen. Ich sage euch der Term "Beschreiben Sie kurz" bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn Kurz ist nicht gleich kurz und schon gar nicht "nur" 20 Folien. Interessant ist auch, wenn auf kurz 30 der 100 Punkte fallen oder kurz den Prozess der Systematischen Literaturrecherche umfasst. Ach ja Kurz umfasst nicht Stichpunkte, sondern vollständige Sätze.   Und eins noch kurz ist definitiv nicht chillig. Auch am Ende meines Studiums tappe ich immer  noch mal wieder in Falle und werfe mir so meinen eigenen Zeitplan über den Haufen. Aber ich entwickele auch weiterhin Freude daran mit TeX und JabRef zu arbeiten. Da nach Rücksprache mit dem Tutor bitte eine pdf gewünscht ist, die Notizfelder aber mal eben kurz nur unwesentlich bei den Antworten überschritten werden, es sei denn man würde Schriftgröße 4 nehmen, habe ich das Ganze kurzerhand auf meine Laienart mit LaTeX gemacht (bzw. bin noch im Endspurt). Folie erstellt (naja Grafik erstellt) an entsprechender Stelle eingebunden und Text dahin wo das Notizfeld wäre. Optisch nicht schlecht und man lernt auch gleich wie man die Gleitumgebung (da in dem Fall notwendig) ausstellt. Ich merke, dass ich schon gar nicht mehr groß über die gebräuchlichsten Befehle nachdenke. Nur manchmal da kommt noch ein verzweifeltes HILFE, wenn ich mal wieder vergesse, dass manche Zeichen in TeX anders belegt sind und ich sie deshalb nicht einfach verwenden kann. Ich bin immer noch begeistert, auch wenn es mich immer noch irritiert, dass ich gefühlt 1/3 mehr an Text in ein Dokument einpflegen kann. Ich habe zuerst gedacht, dass die Schriftgröße falsch ist und habe mir je eine Seite Ausgedruckt und die übereinander gelegt, um festzustellen, dass mich mein Auge offensichtlich wohl täuscht    So jetzt werde ich mal weiter eben kurz Randomisierte Kontrollierte Studien für Laien erläutern und kurz einen Evaluationsprozess für die Einführung einer Maßnahme planen. Kurz eben  

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Dann doch lieber Senioren oder Segelmannöver

Soziologie habe ich erst einmal zur Seit gelegt um spezielle Aspekte VWL zu Ende zu machen, die ich davor zur Seite gelegt hatte. Managed Care, integrierte Versorgung und ein wenige Finanzierungssysteme. Das Problem ist nicht mal dass es nicht machbar ist nur ist es mal wieder eine von den Aufgaben, wo ich mir absolut nicht sicher bin, ob es das ist, was dem Lösungskonzept für diese Aufgabe entspricht. Auch habe ich mal wieder das Problem, mehr Worte als Seiten zu haben.   Es nervt einfach. Da ist es dann wirklich verlockend sich eher mit dem Sozi Thema der Senioren zu Befassen oder eine Personalstrategie mit den Alinghi Segelmannövern zu machen. Nur am Ende habe ich, wenn ich es jetzt wieder weglege, nichts gewonnen.   Ich kann gerade auf jeden Fall meiner Motivation beim Sonnen auf dem Balkon zusehen.

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WYSIWYM oder?- Der erste Wutanfall ...

So jetzt schließe kurz die Augen und stelle dir vor, wie ein kleines Polli vor dem PC wie ein Rumpelstielzchen rumhüpft, mit der schwindenden Motivation darauf einschlägt und dann sich heulend auf dem Boden rollte, weil WYSIWYM eben nicht WYSIWCDM(What you see is what Computer daraus macht).   Eigentlich war ich gut in TeX eingestiegen (für absolute Ahnungslosigkeit). Das DACHTE ich zumindest. Bis ich mir mal angeschaut habe, was apacite im Literaturverzeichnis veranstaltet und alle Wünsche, das anzupassen selbst in den Manualen und mit fließendem Englisch alles andere als erfolgreich waren. Ich glaube, dass das weniger an mir lag, als daran, dass manche Manuale einfach kryptographisch geschrieben sind (naja, oder es lag doch an mir).   Ich habe mir dann noch mal überlegt, was denn nun wirklich DAS ist, was ich brauche und letztendlich, die bei KOMA Script empfohlene Bibtex authoryear Variante gewählt. Und mit einem Kleinen Kniffe ist jetzt absolut alles genau so, wie es von der Hochschule vorgegeben ist. Die Manuale sind verständlich (so lange man jetzt nicht nach Französisch, Russisch oder Kantonesisch sucht  ).    Ich bin auch froh, dass ich mir das nach "nur" 4/12 Seiten angeschaut habe, denn die \cite Befehle in apacite und bibtex sind eben nicht die gleichen.   Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Auch lerne ich nach und nach, wie ich ggf. die JabRef-Datenbank anpassen muss, damit nicht mehr Informationen abgebildet werden, als notwendig. Aber auch darin bin ich recht flott.   Die Fallaufgabe an sich nimmt weiter Gestalt an und ich denke, dass ich sie bis Ende der Woche fertig habe. Mal sehen, was ich danach mache. Vermutlich zunächst das Exposé für die Thesis, weil die Betreuerin dies gerne diesen Monat haben würde, um das weitere Vorgehen in einem Telefonat mit mir abzustimmen und einzelne Aspekte zu besprechen.    Meine VWL Note lässt noch auf sich warten, aber das ist noch völlig im Rahmen. Läuft also, würde ich sagen   Nachtrag nach weiteren 6 Stunden Foltermatyrium   Kurz nachdem ich das alles hier so toll geschrieben hatte. Hat es mir die komplette Datei zerschossen. Und scheinbar gab es den Fehler auch noch nie und auch das Manual kannte ihn dann mal gar nicht. Erst habe ich 4 Stunden gesucht und gefummelt, die Datei versucht neu aufzusetzen, Kopien der Outputfiles zu löschen, aber mit jedem macro \global not defined habe ich das Haareraufen begonnen. Aus Mangel an Reichtum, hab ich dann verkrampft den Laptop festgehalten, um ihn nicht, als Frisbee durch die Wohnung zu werfen und womöglich mein zum Spiel aufforderndes Haustier zu treffen.   Tja, das Ende vom Lied. Bibtex und ich sind geschiedene Leute (ich war so weit schon fast wieder das alte Word rauszuholen- sozusagen) es ist halt so eine Sache, wenn man manche Dinge einfach nicht (noch nicht) richtig kann, es aber unbedingt will und dann obendrein ungeduldig wird, wenn es nicht klappt, man obendrein heute schon mal alles an Zitationsgedönse verworfen hatte.   Hey aber aller guten Dinge sind drei. Auch wenn div. Foren von natbib abraten habe ich das dann jetzt mal ausprobiert und bin vorsichtig zuversichtlich. Nach eine gefühlten Ewigkeit, habe ich dann auch diesen beknackten macro Fehler hinweis in der apalike-german version geschnallt und bin sogar ganz stolz, habe die Datei auf dem Rechner gefunden (ohne alle Ordner durchsuchen zu müssen), die Fehlerstelle ausgemacht und brav geändert. Und wenn man dann gerade schon mal mutig ist, habe ich mir auch noch den Output der Einzelnen Angaben im Literaturverzeichnis entsprechend umsortiert und meinen Bedürfnissen angepasst.    Ich habe zwar heute ganze 0 Stunden mit Schreiben und 12 mit Formatieren verbracht, aber naja, irgendwann nimmt das hoffentlich ein Ende.   Aber gehört nicht auch das zum Studium dazu. Sich an Neues wagen. Sich Dinge eigenständig und oftmals mühevoll erarbeiten, indem man Unmengen an Literatur wälzt. Nicht einfach nur die fertige Lösung nehmen oder abschreiben, sondern selber sein Werk wachsen sehen Modul für Modul? Und am Ende freut man sich wie ein König, auch über die kleinsten Erfolge :D.   So jetzt aber genug für Heute uhmmmm gestern oder so...schnell ne doppelte Sicherungskopie, damit ich wenigstens nicht noch mal bei null anfangen darf...    

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VEMA- Diese FA bricht alle persönlichen Rekorde

Fertig --  FIX und FERTIG    Was ein Krampf. Aber ich habe diese schiere Unmöglichkeit der Kürzung auf Sollseitenzahl plus 10 % Gnade nach insgesamt 9 Stunden kürzen hinter mir. Zwischendurch wollte ich TeX verfluchen, weil es manchmal einfach meinte nicht kompillieren zu wollen (das Umwandeln von der TeX Sprache in eine PDF) und weil, doch so ein paar schöne Sonderfunktionen erst einmal gesucht und korrekt eingepflegt werden wollen. Hey aber bis zur Thesis steht dann die (für mich) perfekte Grundstruktur.    Okay----vielleicht. Vermutlich würden 90 Prozent der Hardcore TeXler noch X Fehler oder kann man so machen, aber besser wäre, oder aber das ist doch in der Klasse schon drin, das hast du doppelt, finden. Fakt ist aber im PDF sieht der Tutor das nicht und so lange es funktioniert..   Nun aber zu den Rekorden dieser FA Komplexeste Fallaufgabenstellung für den Seitenzahlbereich seit Beginn des Studiums (hab noch mal nachgeschaut) FA mit dem Längsten Literaturverzeichnis (5,5 Seiten) FA mit der extremsten Inhaltsseiten zu Literaturseiten Relation 10:5,5 FA mit dem größten Überhang vor Kürzung (ohne Leerzeilen etc. und nachdem alles eingepflegt und korrekte Befehle eingegeben waren 8,5 Seiten) Die längste Kürzungszeit vor Einsendung (8 Stunden) Die meisten Einträge im Literaturverzeichnis   Als nächste steht dann Betriebliches Gesundheitsmanagement an. Entwerfen wir mal ein BGM Konzept für einen Automobilkonzern. Vorteil ist, dass meine Gruppe genau das als Thema im Seminar hatte und ich nur meine Notizen tatsächlich abtippen und mit etwas Theorie ausfüllen muss.

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Wo ist das virtuelle Klassenzimmer

Ich habe dann doch mal angefangen mich mit meiner Hochschule und ihrer Lernstruktur zu befassen um das entsprechende Kapitel in der Thesis schön zu machen. Nachdem ich mir noch einmal unsere Zitierrichtlinien zu Websiten angeschaut habe und festgestellt habe, dass ich für jeder Unterseite ein o.V. (o.J.) gehabt hätte, was ich sehr unschön fand und dann auch noch der liebe Hinweis      da dachte ich gleiches Recht für alle, also auch meine Hochschule. Und das bedeutet ich brauche eine andere Quelle. Viel blieb mir dann aber nicht, außer doch mal irgendwie in den für alle zugänglichen Downloadbereich zu kommen und ich muss sagen, "Mia Muster" hat es dann geschafft, denn ich halte ja nicht so viel davon bereits als Studierende oder auch sonst mich in die Masken einzutragen nur um Zugang zum Downloadbereich bestimmter Anbieter zu erhalten (Auch da gilt gleiches Recht für alle, also auch meine Hochschule). Fündig geworden mit den Infos, die ich brauchte bin ich unter anderem im Studienprogramm und da bin ich doch über was gestolpert: "Das virtuelle Klassenzimmer" (S. 18). Ich muss gestehen, nach nun 6 Jahren an der APOLLON lese/ höre ich das zum ersten Mal und das macht mich neugierig, was oder wo ist bei uns an der Hochschule das virtuelle Klassenzimmer? Wenn ich am 25.04. zum vorletzten Mal dieses Jahr nach Bremen fahre (das letzte Mal wird die Absolventenfeier sein), muss ich mich in der Hochschule doch glatt mal auf die Suche nach dem virtuellen Klassenzimmer machen, mal sehen, wo und ob ich es finde      

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Gebrauchsanleitung fürs Fernstudium

Ich habe gerade eigentlich was komplett anderes gesucht und da hat Youtube mir ein Video gelistet, was ich nicht kannte. Aber es packt das Studium kurz und knapp in 6 Minuten und was da so der Ablauf ist.   Einfach als kleines Kuriosum auf meinem Blog    

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Die APOLLON und das virtuelle Klassenzimmer

In meinem letzten Beitrag hatte ich ja von der Entdeckung eines Hinweises auf ein ominöses virtuelles Klassenzimmer als teil der methodisch-didaktischen Vielfalt der Hochschule berichtet. Ich muss ja gestehen, dass ich doch neugierig war und weil ich ohnehin eine Rückfrage zu einer verwendeten Publikation hatte (Darf man den Studienkatalog eigentlich so nennen), habe ich das gleich mitgefragt. Was also ist denn nun dieses virtuelle Klassenzimmer.   Tatsächlich ist die Antwort relativ einfach und ich habe es auch schon des öfteren genutzt. Die Hochschule bietet regelmäßige Online Vorträge zu verschiedenen Themen an.  Für diese nutzt die APOLLON das Adobe Connect Konferenzsystem. Man kann also zeitgleich Fragen in einem Chat Stellen, es finden die Vorträge statt sowie auch Informationsveranstaltungen zu den Gruppenprojekten statt. Auch ist es möglich direkt über Mikrofon in den Dialog zu treten. Die Lösung war so naheliegend, dass ich nicht daran gedacht habe.   Ansonsten füllen sich so langsam meine Seiten. Mein vorläufiges Inhaltsverzeichnis und ich fragen uns im Moment täglich gegenseitig "Was hast du dir denn bitte dabei gedacht". Kreativen Ausgleich finde ich dann beim Erstellen von ein paar Grafiken, die den Text unterstreichen. Das macht sogar richtig Spaß und ich habe es tatsächlich auch geschafft, dass mein Laptop noch einmal reanimiert werden konnte, so dass ich ein wenig parallel arbeite. Besonders günstig war das jetzt auch, weil ich und PSPP einfach wirklich nicht so wollen. Ich habe vor einigen Jahren schon Probleme gehabt Variablensets per Syntax zu definieren und erinnere mich auch noch daran, dass es meinen Informatik/ IT/ Masterkollegen im Büro ähnlich ging, als wir versucht haben das zu lösen. Ich habe dann lange hin und her überlegt, weil ich aber immer sehr zufrieden mit SPSS war (und ja ich weiß die Programme unterschieden sich nur gering) habe ich nach einem günstigen Angebot gesucht oder zumindest günstiger als bei studyhouse. Bei einem amerikanischen Anbieter, der keine geographische Beschränkung hatte bin ich dann fündig geworden und habe mir das entsprechende Studypack heute mit einer 6 Monatslizenz (zwei Aktivierungen) für 30 Euro "gekauft". Ich hoffe, dass jetzt keine Überraschungen mehr kommen und der Laptop mir auch wirklich freundlich gesonnen bleibt.    Und was macht das polli sonst so, wenn es nicht theselt oder die APOLLON erforscht? Dann bin ich ja auch noch Mentorin oder einfach jemand der auch gerne mal mit den "Neueinsteigern" quatscht. Gestern habe ich einfach mal eine Stunde mit jemandem geskyped, der gerade sein Studium begonnen hat. Über das Handy hat es erstaunlich gut geklappt und parallel haben wir so quasi eine Entdeckungsreise auf dem Online Campus gemacht. Also wo finde ich was, wie kann ich sehen wer mein Tutor für das Heft oder die Fallaufgabe ist, wo ist die Hotelliste und gibt es Festpreise, gibt es beim Studienservice auch themenspezifische Ansprechpartner, wie nutze ich die Benutzerprofilsuche, welche Ansichten ermöglicht der Campus. Auch standen viele Fragen auf dem Programm und irgendwie hat es wirklich Spaß gemacht. Manchmal würde ich gerne ewig Studierende blieben. Naja vielleicht nicht Studierende, aber nach all der Zeit entwickelt man schon ein gewissen "Familiengefühl".

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Sind Campus Modulforen Out

Als ich gestern etwas recherchieren wollte, zu einer FA und den Formalien dazu musste ich feststellen, dass die Aktualität der Beiträge des Forums auf 2014 lag. Aus Neugier habe ich dann mal einfach auch das ein oder andere angeschaut. Ich kann mich daran erinnern, dass es im Thesis Modulforum immer wieder mal Angebote zu Thesenthemen gab. Aber auch da ist seit meine ich zwei Jahren wenn nur noch ganz sporadisch Aktivität gewesen.    Und um so mehr ich in die Foren auf dem Online Campus geklickt habe, um so mehr habe ich festgestellt, dass zumindest die für meinen Studiengang freigeschalteten Forum (mit Ausnahme der Dauerbrenner Mathe, BWL, Marketing) eigentlich nicht mehr genutzt werden zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es noch vor einigen Jahren war.   Da habe ich mich wirklich mal gefragt, wie es wo anders aussieht und ob die Modulforen einfach out sind. Sich das Campus geschehen auf andere Plattformen verlagert hat, auf die die Uni keiner Moderative Kontrolle hat oder ob Fernstudierende gar nicht mehr so die Notwendigkeit für solche Foren sehen.    Ich erinnere mich aber auch an Unterhaltungen, dass unser OC auch nicht immer so beliebt war, weil er teils etwas unübersichtlich in den Modulforen ist und eine Zeit lang die tutorielle Betreuung nicht so ganz gegeben war.    Naja einfach mal etwas nachdenkliches. Ich selber habe die Foren ja auch weniger benutzt und muss auch sagen es ist nach ca drei Jahren das erste Mal, das ich wieder reingeschaut habe, weil ich eher den direkten Kontakt zu den Modultutoren suche, die mir zugeteilt sind.   Naja, das einfach mal so als zwischendurch Blog. Jetzt werden die Evaluationsmethoden auf Folie und Handout gebracht

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GEWI 7/7 auf zum nächsten "Ladenhüter"

Erst mal muss ich @jennys ein Danke schicken. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich warum. Aber wo auch immer der Groschen herkam, aber nach dem "Austausch" unter dem letzten Beitrag hat sich VWL von selbst geschrieben bzw. das Brett war weg.   VWL habe ich jetzt fertig und nachdem ich noch einmal drüber lese geht es raus. Auch, wenn ich damals eher geschoben habe, aus Unlust das Modul betreffend, muss ich rückblickend sagen, dass es gar nicht so nachteilig war (naja auch wenn die Aufgabe etwas in die Jahre gekommen ist). Während im Modul "Spezielle Aspekte der VWL" das Thema der Gesundheitsökonomischen Evaluationen nur angerissen wird, wird es im Modul "Versorgungsmanagement und Evaluationsmethoden VESO" intensiv beleuchtet. So war es dann auch eine Kleinigkeit die entsprechenden Aspekte herauszuarbeiten.   Ich weiß noch, dass ich mich ganz am Anfang von meinem Studium bei manchen Dingen gefragt habe, wie die irgendwann einmal Zusammenhängen sollen, oder wozu ich sie brauche. Jetzt gegen Ende von meinem Studium ist es als würde  man nicht mehr nur die einzelnen Puzzleteile sehen, sondern das fast fertige Puzzle als ganzes Bild mit nur noch ein paar Löchern hier und da.   So nun geht es auf zum nächsten Loch und das ist ebenfalls als Ladenhüter Personalentwicklung.

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Vom Warten und Primärliteratur in old Englisch und Sütterlin

Ich versuche mich jetzt mal im linkszentrierten Einfinger-Raubvogel-Suchmodus, da meine Tippen gerade erfolgreich von einem armeinnehmenden Vierbeiner demonstrativ verhindert wird. Tja Entschleunigung at it's best.   Leider warte ich immer noch auf die Note meiner VWL FA. Sind zwar erst 6 Tage, aber wenn man sich an das Serviceversprechen von 5 für FAs gewöhnt hat, wird man schon mal ungeduldig. Aber ich weiß auch, dass es ein Luxusproblem ist gegenüber vieler anderer Institutionen. Auch ist das gerade einfach nur eine Feststellung, denn es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Urlaubszeit begonnen hat und es dann schon mal etwas länger dauert. Auch wird VWL  von allen Studiengängen belegt und somit ist da das Studierendenaufkommen einfach recht hoch. Ich bin also entspannt, die Note wird schon irgendwann kommen und es ist ja auch nicht so, dass Langeweile aufkommt.   HRMS02 (Personalführung- und Entwicklung) ist ja auch noch nicht ganz fertig, aber zwischen drin brauch ich mal eine kreative Denkpause. Die FA macht mir aber wirklich Spaß und vielleicht zögere ich das Fertigwerden auch deswegen heraus. Mit Schrecken habe ich auch festgestellt, dass ich keine kurzen für zwischendruch FAs mehr habe sondern alles nur noch ab 12 Seiten aufwärts ist mit und ohne Powerpoint, aber auch das ist halb so wild. Es geht einfach dem Ende zu und das recht schnell. Vielleicht wird es am Ende ja doch noch der Hut im November.   Gestern habe ich dann auch einige Zeit mit dem Thesisthema verbracht. Die Grundausrichtung steht und auch der Themenschwerpunkt sowie ein Teil der Methodik. Witzig wird es nur bei der Primärliteratur bzw. Grundlagenliteratur. Da ein wensentlicher Bestandteil der Thesis auf dem Mental Hygiene Movement beruht (ab 1918) ist vieles davon noch in Old English und Sütterlin geschrieben (was ich aber zum Glück lesen kann). Auch habe ich Kontakt mit den Autoren einer empirischen Erhebung aufgenommen, mit der ich in der Thesis einen Vergleich durchführen "soll", "darf" zumal es sich dafür anbietet den im Projektbericht veröffentlichten und validierten Fragebogen zu verwenden. Ich bin einmal gespannt, denn solche Anfragen stellt man ja auch nicht jeden Tag. Da ich in den vergangenen zwei Jahren jedoch selber einige solcher Anfragen aufgrund meiner eigenen Erhebung und Veröffentlichung bekommen habe, war das jetzt nicht ganz so schlimm.   Ansonsten bin ich einfach nur noch Platt. Eine Bekannt Löst gerade den Restbestand des Wollladeninventars ihrer vor einigen Jahren verstorbenen Mutter auf. Heute habe ich nicht nur über 20 Bananenkisten mit Wolle geschenkt bekommen, sondern als nachher alle "Wühlmäuse" weg waren auch noch wieder mit aufgeräumt. Da sind schnell mal ein paar Stunden auf den Beinen um. Die Wolle ist erst mal gut verstaut. Aber da Wolle wickeln mit das entspannenste ist, was man machen kann (nach verknotete Wolle aufdröseln). Ist schon mal für die Thesisphase vorgesorgt :D.   So jetzt aber genug für heute.    

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