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Über diesen Blog

Ich schließe mich hiermit der Bloggerschaft für WBH-Fernstudien an. Da mir die Blogs geholfen haben, möchte ich Erfahrungen weitergeben und euch helfen, auch alle nötigen Infos zu bekommen.

Ich habe im Juni 2017 mit dem Fernstudium an der WBH begonnen. Ich strebe den M. Sc. Medieninformatik an. Da ich bereits ein Dipl-Ing habe, fragt man sich vermutlich, warum ich noch den Master mache.

 

Ja das Problem ist die Anerkennung: Ich möchte gern promovieren, aber der Dipl-Ing (BA) wird nicht anerkannt. Daher schließe ich den Master an, um die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Natürlich muss auch eine gute Note her! ;)

 

Bleibt auf dem Laufenden, ich freue mich über jeden Leser!

 

BTW: BA steht für Berufsakademie - Duales Studium mit dem Arbeitgeber. (Mittlerweile heißt die BA "DHBW" - "Duale Hochschule Baden Württemberg")

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Wie geht's nun weiter? Zukunftsangst...

Nun habe ich mich schon lange nicht mehr zu Wort gemeldet und der ein oder andere hat sich sicherlich gefragt, wieso das so ist. Im Grunde war das eine Kombination aus Prokrastination und einem mehr als komplexen und zeitaufwendigen Projekt im Berufsleben, in dem ich die Rolle des Systemarchitekts hatte. Ein Systemarchitekt ist quasi der technische Projektleiter, aber mit operativen Aufgaben, z.B. erstellte ich die gesamte Systemarchitektur, d.h. alle verbundenen Systeme, Server, Datenbanken, Firewalls, Load-Balancer, von den Kunden und Kundens-kunden genutzte Browser und auch SAP spielte eine große Rolle. Darüber hinaus definiere ich, wie alle Systeme miteinander kommunizieren, welche Sicherheitsrichtlinien gelten, etc. Vorteil dieser Rolle ist natürlich der sehr eingegrenzte Bereich an mitspracheberechtigten Kollegen - die Nachteile überwiegen aber leider: Alle Kritik am Gesamtsystem landet am Ende bei mir. In dieser Rolle kommt man mit 40h/Woche nicht zum Ziel. Man schlägt sich täglich mit Menschen rum, die mehr reden als können - aus verschiedensten Firmen (Dienstleister, Kunden, Kollegen). Bei funktionierenden Systemen ist der Systemarchitekt i.d.R. unsichtbar - weder Kunde noch Chef wissen, welche Leistung eigentlich dahinter steckt.   Aber warum nötige ich die Leser mit solchem Geschwafel? In Summe ist das der Grund, warum ich im Studium seit einer gefühlten Ewigkeit nicht weitergekommen bin. Das System ist online, der Kunde glücklich - nun arbeitet das Wartungsteam für den Kunden. Ich widme mich nun eher den leichteren, kleineren Projekten, damit ich mal wieder Freizeit habe und das Leistungs-Anerkennungs-Verhältnis in akzeptable Bahnen rutscht.   Was ist die Folge aus all dem Schlamassel? Mein Studium geht aktuell in das finale Jahr (Die Regelstudienzeit und damit die monatlichen Zahlungen enden 2019). Vom Fortschritt bin aber noch im ersten Semester. 😱 Ich habe in den letzten Monaten oft darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, all das zu beenden - zeitlich, finanziell und vom Leistungsdruck ist es anscheinend eine Liga über mir. Auf der anderen Seite steht aber die Chance: Das Beenden des Studiums wäre gleichbedeutend damit, dass ich meinen aktuellen Abschluss und damit meine Situation akzeptiere - vermutlich für den Rest meines Lebens. Darüber hinaus: Wann bekomme ich schon noch mal die Chance, meinen Abschluss und mein Wissen zu verbessern, während ich dabei finanziell unterstützt werde? In gewisser Weise ist der Abbruch auch ein Verrat an meinem Chef, der mich finanziell unterstützt.   Als einzig richtige, kurzfristige Konsequenz habe ich jetzt erstmal eine Klausur gebucht - für Februar. Danach habe ich mir einen detaillierten Lernplan mit Musszeiten aufgestellt, einen langen Urlaub über Weihnachten eingereicht und "einfach mal angefangen". 🙄 Was mir dabei sehr hilft, da ich ein extremer Fall von unvernünftigem Prokrastinieren bin, sind folgende Faktoren: Ich habe mir einen genauen Zeitplan gemacht, mit (realistischen) Sollstundenzahlen für jeden einzelnen Tag der verbleibenden drei Monate. (Realistisch meint, das an Arbeitstagen meist nur 1h drin steht, und an Familentagen über Weihnachten auch meist mal '0'). Ich habe mir die App "Forest" gekauft und nutze sie für die Lernzeiten. (Wer sie nicht kennt: In der App pflanzt man einen Baum, und sobald man gestört wird, oder seine "konzentrierte Arbeitszeit" unterbricht, stirbt er ab.) Ich habe klare Familienregeln aufgestellt, so dass mich in den Lernzeiten niemand stören darf, außer in echten Notfällen. Ich habe meine Arbeiten fürs Studium in zwei Kategorien aufgeteilt: Kategorie A bringt mich direkt voran (das Durcharbeiten der Hefte + der dazugehörigen Literaturempfehlungen und Zusammenfassen der Infos in meinem Handschriftblock) und Kategorie B bessert meine Note auf, indem ich z.B. das Karteikarten-Prinzip nutze oder den Handschriftblock auf dem PC nochmal abschreibe. Da ich mich immer sehr in Details verliere und lieber etwas optimiere, als mal zum Ziel zu kommen, half mir dieses System sehr dabei, nicht stehen zu bleiben. Schlussendlich habe ich mir eine Excelkalkulation gemacht, wann ich wie weit sein muss, damit ich die Prüfung überhaupt schreiben kann - zwei Wochen vor der Prüfung kann ich das dann gegenprüfen und ggf. die Klausur absagen. Ach ja, ich habe mir zwei Bücher über Motivation gekauft (und schon gelesen), damit ich besser verstehe, wie ich das machen soll.     Resultat der Planung: Dadurch weiß ich relativ genau, wann ich wie weit in den Heften sein muss. Und was soll ich sagen? Ich bin meinem Plan voraus. 😅 Dadurch kann ich mehr Zeit in Kategorie B stecken, um das Wissen auch zu festigen.   Wie festige ich mein Wissen eigentlich? Vor allem durch konzentriertes, nicht übertriebenes Durcharbeiten der Hefte und Herausarbeiten der Kerngedanken. Dabei nutze ich einige Literaturempfehlungen, um dort parallel nach dem Stoff zu suchen und einige interessante Details zu erfahren. Später schreibe ich mein Skript aber noch einmal (umformuliert) am PC ab, dadurch wiederhole ich den Stoff. Schlussendlich habe ich mir eine kleine Software geschrieben, die ich mit Fragen füttere, und die ich zwischendurch auf dem Handy oder PC einfach mal nutzen kann. So lerne ich nochmal 10-30 Fakten abends im Bett oder bei den üblichen kleinen Pausen am Tag (Kaffee holen, Toilettengang, Zähneputzen, etc.). (Die Software folgt dem Repetitive-Learning-Prinzip, ähnlich Anki)     Kurzer Einblick in die Software:             Wenn ich den Zusammenhang nicht mehr weiß, kann ich unten auf "Screens -> Show" klicken und bekomme den originalen Ausschnitt des Heftes zum nochmal Nachlesen. Die Fragen richten sich immer nach meinen geklickten Zahlen - so kommen Fragen, bei denen ich öfter '5' (= "ich habs sehr gut gewusst") gewählt habe, seltener oder gar nicht mehr.   Die Software kann auch mathematische Formeln verarbeiten und Listen zum Vervollständigen anzeigen. (z.B. Geburtsjahre berühmter Personen, die ich kennen sollte; oder verschiedene physikalische Zahlen)   Stand jetzt habe ich für zwei Kapitel ca. 500 Fragen eingearbeitet.     Zusammenfassung: - Ich hoffe, ich kann jetzt wieder voll einsteigen. - Aktuell habe ich auch viel Spaß dabei, und der selbstprüfende Blick auf die vergangenen Tage macht mir Mut. - Ich muss mich jetzt bereits mit dem Gedanken befassen, was ich mache, wenn die Studiengebühren wieder anfangen - bis dahin werde ich nämlich nicht durch sein und die Finanzhilfe gilt nur für die Regelstudienzeit. - Wer hat bis hierhin gelesen?

thewulf00

thewulf00

 

Und nun voll durchstarten

So, nun liegen die beiden ersten, aber wichtigen Eckpfeiler hinter mir - die Einf und die Sicherung der Finanzierung.   Die Einf hat nochmal alles durchleuchtet und mir auch das Niveau des Studiums nochmal verdeutlicht. Die Anfahrt während der hessischen Ferienzeit kann man nur empfehlen. Natürlich habe ich auch die optionalen Veranstaltungen mitgenommen - das war durchaus erbaulich und interessant. Zur Bildung einer initialen Studiengemeinschaft hat das zwar auch gedient, aber zwei von vier notierten Namen lassen sich in StudyOnline nicht finden. Grundsätzlich dient das Ganze nach wie vor nicht dem Bilden einer Lerngemeinschaft - in der Medieninformatik scheine ich nach wie vor alleine zu sein. Und im Master-Studiengang ist so vieles optional/wählbar, dass es selbst bei großer Beteiligung nur wenig Synergie gäbe. Aber für das Projekt im vorletzten Semester könnten die Kontakte sinnvoll sein. Wie wurden aber auch darauf hingewiesen, dass die Projektarbeit aufgrund zu weniger Kommilitonen durchaus auch allein bearbeitet werden darf - natürlich mit dem Hinweis, dass der dokumentarische Aufwand dadurch nicht geringer wird.   Bei der Finanzierung habe ich nun endgültig die Verträge vorliegen, dass mein Arbeitgeber alles finanziert (im Gegenzug dazu verpflichte ich mich im Anschluss mehrere Jahre auf eine Zusammenarbeit). Das sind gute Voraussetzungen - nun kann ich sorgenfrei durchstarten. Darüber hinaus versuche ich natürlich auch, das Studium und die Arbeit zu verbinden - z.B. durch Weitergabe von Wissen, Anwenden von Erlerntem und, falls möglich, durch Kombinieren von Arbeiten mit beruflichen Projekten.   Auch habe ich einen wichtigen Hinweis bekommen. Wie SebastianL schon erwähnte, ist die Voraussetzung für eine Dissertation der "Besitz" von 300 CP - darauf angesprochen wurde mir der Tipp gegeben, dass ich mein Diplom umrechnen lassen kann. Das werde ich mal versuchen. Danke an Sebastian für das Schubsen in die richtige Richtung. (Auch scheint er bekannt zu sein - die Tutorin wusste, von wem ich rede  )   Mir ist nun einiges nochmal klarer: Für die Vertiefungen gibt es keine Studienhefte mehr - nur noch Literatur. (D.h. das Studienpaket enthält Bücher) Die Nutzung des Balzert für wissenschaftliches Arbeiten wird mir ausreichend helfen, meine aktuellen Sorgen bzgl. "wissenschaftlicher Eignung" zu mildern. Es gibt für die meisten Probleme/Sorgen zwei Wege, sie zu lösen. Ich habe weder Labor noch Auslandspraktika.   Was kommt nun auf mich zu? Ich werde meine Zeit nun straffer organisieren, um nach der faulen Zeit voll durchzustarten. Zumindest habe ich das erste Fach bereits begonnen (Heft 1 ist zur Hälfte durch). Nebenbei den Balzert zu studieren, sollte auch machbar sein.

thewulf00

thewulf00

 

Das Studium beginnt

So,   das erste Paket kam vor zehn Tagen, damit war es mir neben dem Beruf zumindest schon mal wochenends möglich, die Unterlagen zu sichten und mir alles anzuschauen. Die Hefte sind ja ... wahnsinnig viele.  Die inhaltliche Aufbereitung selbst gefällt mir allerdings - kein großes Bla-Bla, nur Fakten und Infos, vielleicht manchmal etwas zu knapp. Themen, die mir nicht gänzlich neu sind, lassen sich gut lesen und verarbeiten - mal sehen, wie es bei neuen/fremden/schwierigen Themen wird.     (An dem Tisch im Bild links isst normalerweise die ganze Familie - fünf Personen)   Ich habe mich in den letzten zehn Tagen intensiv mit organisatorischen Fragen auseinandergesetzt. Dazu zählt neben dem Sammeln und Sichten von Informationen auch das Beteiligen an einem Stammtisch  - der erste Termin dauert noch etwas. Ich denke, hier zählt es mehr als bei anderen Studienarten, dass man schnell in einer oder mehreren Gruppen unterkommt. Im Präsenzstudium hat man je zumindest noch die Möglichkeit, täglich oder wöchentlich Verständnisfragen zu stellen - und nicht unbedingt immer nur den Tutor/Dozenten. Was mir allerdings fehlt, ist "Kursgemeinschaft" - falls mein Kurs überhaupt von jemandem belegt wird, dann in mit einer enormen "Phasenverschiebung" , so dass man kein Gemeinsamkeiten hat und/oder Lerngruppen bilden kann.     Auch in Summe über 60 Minuten Telefonate mit der Hochschule gehörten zum Initialaufwand - das hat mir sehr geholfen. Der persönliche Kontakt zu einem Ansprechpartner mit Ahnung ist viel wert. Der Mailsupport ist dagegen meist eher oberflächlich und irgendwann gibt man sich einfach mit der Antwort zufrieden.    Dann musste ich feststellen, dass ich nur eine Klausur schreibe. Hm. Der Rest der Wahlfächer, die man nicht wählen kann, aus der "Homogenisierungsphase" enden mit B-Aufgaben. Also habe ich mich schlau gemacht, was das ist und wie das geht. Da scheint schon eine weitere Variable reinzukommen - der Bewertungsmaßstab von B-Aufgaben ist wohl sehr subjektiv, während die Klausuren relativ nachvollziehbar sind.    Nun habe ich natürlich bereits begonnen, den ersten Teil eines Heftes zu lesen/durchzuarbeiten - einfach das erste, was nach der Einführungsveranstaltung im Studienführer empfohlen wird. Ein interessantes Thema - auditive Wahrnehmung. Da wird mir erstmal bewusst, wie tief die Theorie hier überhaupt geht. Ich denke, ich werde mir viel Wissen neben den Studienheften besorgen müssen - aus der Praxis, aus Büchern, aus "Experimenten".  Zu dumm, dass es genau das eine Klausurmodul ist - und der nächste Termin Mitte November. Nun gut - ich werde sicherlich noch froh darum sein, mehr Zeit zu haben.   Zu guter Letzt sei gesagt, dass ich vorhabe, die Möglichkeit wahrzunehmen, vom Testmonat zurückzutreten und Paket #2 anzufordern - um, wie einige Blogger schon erklärt haben, alle Hefte eines Moduls vorliegen zu haben.   Bitte schreibt mir bei Fragen oder Tipps - ich freue mich immer über Kontakt und/oder Hilfe! 

thewulf00

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