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Ein Jahr dabei und bereits nicht mehr im Plan

Nachdem ich nun beinahe ein Jahr nichts mehr von mir hören lassen habe, möchte ich gern etwas zum aktuellen Stand und meinen bisherigen Erfahrungen schreiben. Wie der Titel schon verrät, bin ich nicht ganz im Zeitplan. Ich könnte jetzt von den häufig bemühten Widrigkeiten des Lebens schreiben oder den immer umfangreicheren Aufgaben und den Auslandstätigkeiten im Job, eigenartige Motivationstiefs oder den Zweifeln sich vielleicht nicht im richtigen Studiengang eingeschrieben zu haben, alles würde irgendwie zutreffen aber dafür ist dieser Blog nicht gedacht. Ich schreibe lieber über positives. 🙂 Nachdem ich letzten Sommer ziemlich erfolgreich gestartet war, mit einem Schnitt von 1,75 nach 4 Prüfungen besser als gedacht abschnitt, kam der Hänger im Winter. Ich habe zwar immer wieder gelernt, es aber nicht zur Prüfung geschafft bzw. fühlte ich mich nie so richtig vorbereitet. Der gute Schnitt setzte mich unter Druck, den wollte ich nun halten. So passierte es, dass ich mich auf alle angemeldeten Module vorbereitete, die Prüfungszulassungen erwarb, dennoch die Prüfungen nicht ablegte. Ich fand für jedes Modul ausreden, was ich denn noch alles lernen müsste und welche Aufgaben nochmals zu rechnen wären, welche Lektionen noch nicht zu 100% klar waren usw. 🙄 Für mich ziemlich ungewöhnlich und eine neue Erfahrung, da ich vom Typ her eher der Motivator bin, der andere mitreißt und den selbst nichts aus der Ruhe bringen oder verunsichern kann. Ende Februar, als ich bereits 5 Module abgearbeitet hatte ohne jedoch die Prüfungen zu absolvieren, meldete ich mich nach (sehr) langem hin und her, einfach verbindlich für eine Prüfung an (Ökonomie & Markt). Fuhr eine Woche später ins Prüfungszentrum und absolvierte diese mit Bravour, war aber auch wirklich einfach. Damit hatte ich aber erst 5 von planmäßig 9 Prüfungen hinter mir. Im März folgten dann die nächsten zwei, im April nahm ich dann eine Woche Urlaub um mich für eine weitere Prüfung (nochmals) vorzubereiten. Nun war ich bereits bei 8 von 10, das motivierte mich wieder. Auch wenn im Mai kaum Zeit war, weil ich ja unbedingt zwischendurch noch meinen Bootsführerschein machen musste, weil ein Geschenk von Freunden und Familie, schaffte ich dann mit zwei weiteren Wochen Urlaub im Juni, zwei weitere Prüfungen. Davon ist ein Ergebnis noch ausstehend. Sodass ich nun bei 10 von 12 abgeschlossenen Modulen bin. Heute und morgen bereite ich mich auf eine weitere Prüfung vor, welche ich dann am Wochenende absolvieren werde. Damit hätte ich dann 11 Prüfungen geschafft, mit 12 würde ich im Plan liegen bzw. müsste ich eigentlich bereits am 13. Modul arbeiten. Aber es geht wieder voran. Ich denke, dass ich bis Dezember planmäßig die 90 CP geschafft haben werde. Sofern eine Hausarbeit dabei ist, welche über wissenschaftliches Arbeiten und Selbstmanagement mit 10 CP noch auf mich wartet. Diese werde ich im Winter schreiben, wenn man weder Motorrad oder Boot fährt, mit Freunden und Familie grillt oder gemeinsam WM schaut, die Hunde auch keine Lust haben sich lange draußen aufzuhalten, keine Gartenarbeit ansteht, kein Zaun gestrichen werden muss und es auch sonst eher ruhig ist. Irgendwie freue ich mich auf den Winter.   Nun zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Hochschule und Studiengang. An die Online-Prüfungen habe ich mich nun mittlerweile gewöhnt. So langsam traue ich mich, auch mal den Kopf zu drehen, zu Blinzeln und sogar zu atmen. Nein ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber es fühlt sich eben anders an, wenn man das Gefühl hat ständig beobachtet zu werden und man dem Proctor keinen Anlass zur Spekulation und Interpretation geben will, dass er die Prüfung möglicherweise abbricht. Vor allem musste ich mir mein - vor-mich-hin-murmeln - abgewöhnen, da dies absolut untersagt ist. Im Prüfungszentrum kann man dagegen beinahe machen was man will. Ob mein Nachbar nun die ganze Zeit sein Smartphone bemüht, ein anderer schräg vor mir auf seiner Apple Watch rumspielt oder ein Dritter sogar ganze Lösungsblätter dabei hatte, war für die Aufsichtsperson nicht zu sehen und hat diese meines Erachtens auch nicht wirklich interessiert. Ich denke gerade deshalb, sind die Online-Prüfungen sogar um einiges sicherer. Wie will man denn da auch betrügen? Wenn man (gefühlt) die ganze Zeit von der Seite angestarrt wird und der Proctor bei jedem noch so kleinen Geräusch genauer hinschaut und auch mal verlangt, dass man das Schmierblatt welches man gerade beschreibt in die Kamera hält. Der Vorteil ist, man kann sich zu jeder Tages- oder Nachtzeit anmelden und innerhalb von 20 Minuten seine Prüfung starten. Diese Flexibilität kann aber gleichzeitig auch ein Nachteil sein, weil man sich dann eben auch dabei erwischt, wie man die Prüfung ein ums andere Mal verschiebt. Bei verbindlichen Prüfungsterminen geht dies eben nicht. Mit der IUBH hatte ich bisher wenig Kontakt, weil einfach nicht notwendig. Als ich einmal ein Problem hatte, wurde mir sehr schnell geholfen. Auch meine Anfragen wurden schnell und kompetent beantwortet. Die Tutoren sind so unterschiedlich, wie es verschiedene Menschen eben sein können. Qualitativ kann ich mich nicht beschweren, jeder hat eben seinen eigenen Stil. Ich möchte mir hier nicht anmaßen, diese im Einzelnen zu bewerten. Natürlich muss man bei dem ein oder anderen, bei der Aufzeichnung immer wieder zurückspringen um dessen Gedankensprünge nachzuvollziehen, aber alles halb so wild. Weil dies gerade auch für die Prüfungsfragen gelten kann, empfehle ich jedem, sich die Aufzeichnungen zu den Live-Tutorien anzusehen. Man bekommt dadurch ein besseres Gefühl für die jeweiligen Fragestellungen. Das kann viel Zeit sparen, wenn man die Fragen eben nicht 5-mal lesen muss, um den Sinn dahinter zu verstehen. Klingt komisch, ist aber tatsächlich so.  Zeit ist auch so ein Faktor bei den Online-Prüfungen. Man fühlt sich etwas mehr unter Druck gesetzt, weil man ständig die Zeit ablaufen sieht. Dennoch kann man sich aufgrund der Ruhe, schnell in komplexen Aufgaben verlieren, um dann beim Blick auf den Timer zu erschrecken und in Panik zu verfallen. Aber auch hier habe ich es mittlerweile raus, wie ich damit umgehen muss. Generell ist die Zeit bei manchen Modulprüfungen einfach zu knapp bemessen. BWL I & II zum Beispiel, hier hätte ich gern noch mehr geschrieben, die Zeit war für die 22 Fragen aber einfach zu knapp. Die Falle bei diesen Modulen mit Einführung und Vertiefung ist, dass man bereits mittendrin offene Fragen zum 1. Teil, der Einführung hat, wenn man sich dann zu lange an diesen aufhält, kaum noch Zeit für die des 2. Teils, der Vertiefung bleibt. Aber am Ende ist alles ist gutgegangen, man muss halt schneller tippen. Das abarbeiten mit Maus und Tastatur sehe ich ebenfalls als Vorteil bei den Online-Prüfungen. Wenn man beides sowieso täglich im Beruf nutzt, schreibt man bei der Prüfung flüssiger, man überlegt weniger wie wohl etwas geschrieben wird, es geht generell leichter von der Hand. Gerade wenn man merkt, dass man zum besseren Verständnis der Zusammenhänge besser irgendwo noch zusätzlich ein Wort oder einen Satz einfügen sollte, kann man dies einfach dazwischen schreiben. Ist auf dem Prüfungsbogen mit der Hand schwierig und unsauber, wirkt zudem schnell unübersichtlich. Auch das Korrekturlesen am Ende geht so leichter, schnell ist ein Wort geändert oder eben eingefügt. Gerade wenn man im Nachgang merkt, dass man möglicherweise etwas am Thema bzw. der Frage vorbeigeschrieben hat, lässt es sich so leichter korrigieren. Alles in allem lässt sich sagen, ich bin mittlerweile ein großer Fan der Online-Prüfungen.   Ich werde mich nun mal durch die vielen neuen und alten Blogs und Themen lesen, meinen Senf dazu geben und dann weiter lernen. 😉 Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Aufmerksamkeit.

Matthias2021

Matthias2021

 

Résumé zum ersten Monat

Heute bin ich genau einen Monat dabei. Ich denke das ist eine gute Gelegenheit für ein erstes Fazit, sowohl zum Studiengang und zur IUBH als auch zum Fernstudium selbst.   Insgesamt habe ich bisher knapp 80 Stunden mit meinen Unterlagen und den Tutorien verbracht, ca. 30 Aufgaben gelöst und die beiden Online-Tests für Mathe I und II erfolgreich absolviert. Geplant waren die Prüfungen für heute, aber der kurzfristig angemeldete Besuch der Familie meiner Frau, welcher sich von 12 - 17 Uhr zog, brachte den Plan etwas durcheinander. Dann wird das eben erst nächste Woche mit den Prüfungen. Kein Problem.    Mathe war für mich bisher reine Wiederholung, deshlb ging es wohl etwas schneller. Normalerweise sind 150 Stunden je Modul angesetzt, ich bin nun mit beiden Modulen insgesamt ca. 220 Stunden schneller, da kann ich auch die Prüfungen eine Woche schieben. Aktuell bearbeite ich das Modul Naturwissenschaftliche Grundlagen, mache aber bis zur Prüfung zwischendurch immer mal wieder eine Matheaufgabe. Nächste Woche habe ich geplant täglich 2 Stunden etwas tun, Freitag, Samstag und Sonntag werden es jeweils 6 - 8 Stunden zusätzlich zu den Prüfungen. Damit sollte ich dann zum Ende August die nächste Prüfung machen können.    Nun zu meinem Fazit:   Ich möchte mit einem Lob beginnen. Die Unterlagen sind didaktisch gut aufgebaut, die Aufgaben sehr gut erklärt und die Tutorien von Frau Dr. Ender und Frau Dr. Woitschitzky werden auch gut bis sehr gut durchgeführt. Wobei Frau Ender etwas intuitiver durch den Stoff führt und mehr zum Mitdenken anregt sowie die Sinne für Stoff und Aufgaben schärft. Gern auch mal abweichend vom Skript. Frau Woitschitzky hat ihr Schema, geht aber in den Aufgaben auch sehr gut ins Detail. Beide machen einen sehr guten Job und gehen auch durchaus zielführend auf Fragen ein. Ich fühle mich gut auf die Prüfungen vorbereitet und freue mich auf die Herausforderung.   Das Clix, der Online-Campus der IUBH ist gut aufgebaut, funktioniert allerdings leider mit meinem iPad pro eher schlecht bis garnicht, sodass ich mich immer an PC oder Notebook setzen muss, was aber kein wirkliches Problem darstellt. Die Tutorien sind leider etwas schlecht sortiert bzw. so ungeschickt bezeichnet, dass man schon aufpassen muss die richtigen auszuwählen. Es kann durchaus vorkommen, dass man von einer Vorlesung aus 2017 zum Beispiel L6 Teil 1 im L6 Teil 2 aber im Jahr 2015 o.ä. landet. Ist mir mehr als einmal passiert, dass das Whiteboard der letzten Vorlesung anders aussah, als ich es in Erinnerung hatte. Aber auch das ist kein Problem, man muss eben nur darauf achten. Ich kann aktuell wirklich nichts negatives zur IUBH feststellen.   Das Fernstudium Selbst ist gerade für Leute wie mich das Beste was man machen kann. Ich habe so viele Jahre unterschiedlichste Präsenzweiterbildungen absolviert, bei denen ich immer Schwierigkeiten hatte es pünktlich in die Veranstaltungen zu schaffen oder ein ganzes Wochenende verspielen musste, da fühlt sich dieses Fernstudium echt wie Luxus an. Man kann lernen wann man Zeit hat, Vorlesungen verfolgen und Aufgaben lösen wenn man sich bereit dazu fühlt. Anders als nach einem stressigen Tag in die Vorlesung zu hetzen, dann 22:30 Uhr daheim anzukommen um am nächsten Tag wieder 5Uhr aufzustehen. Die Online-Prüfungen der IUBH sind ein zusätzliches Plus, sie geben einem die notwendige Flexibilität. Einige der Prüfungen werden an einem Studienzentrum stattfinden welches 120km weg ist, aber auch das sehe ich eher unkritisch. Natürlich braucht man eine Menge Disziplin und Organisationstalent, aber wer sich für ein solches Studium entscheidet und bereit ist das Geld auszugeben, sollte auch in der Lage sein sich entsprechend zu motivieren und zu organisieren.    Bisher habe ich das Gefühl alles richtig gemacht und mit der IUBH den für mich passenden Anbieter gewählt zu haben.   Ich berichte dann als nächstes von den Prüfungen.

Matthias2021

Matthias2021

 

Erstens kommt es anders...Woche 1

Wie der Titel schon verrät, läuft es bereits anders als ich gedacht und geplant hatte. Zum einen habe ich den tatsächlichen Lernaufwand unterschätzt und zum anderen meine real verfügbare Studienzeit überschätzt. Das ist natürlich kein Beinbruch wenn die erste Woche nicht nach Plan läuft, zeigt es mir doch auch, dass es eben viel schwerer werden wird als angenommen.   Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende mit der 9. und letzten Lektion von Mathe I durch sein und an einer ersten Probeprüfung teilnehmen. Ich bin leider noch mit Lektion 6 beschäftigt und habe mein ehrgeiziges Ziel nun um eine Woche auf nächstes Wochenende verschieben müssen. Es läuft eben wie so oft im Leben, meist anders als man denkt.    Was war also passiert? (Kurzversion meiner "Ausreden") Montag:  Jour fixe bei einem Kunden wo nichts hinfliegt. Also 4 Uhr gestartet, 6 Stunden gefahren, 2,5 Stunden Termin, 7 Stunden zurück gefahren. Zeit fürs Studium: 0 Dienstag: Vorbereitung Monatsabschluss für alle Standorte, diverse Mitarbeitergespräche, Video- u. Telefonkonferenzen... nach 20 Uhr aus dem Büro Zeit fürs Studium: 0  Mittwoch: Monats-Jour fixe mit meinen Führungskräften, mehrere Themen u.a. zum Monatsabschluss... nach 20 Uhr aus dem Büro Zeit fürs Studium: 0   Donnerstag: Außentermine bei 3 Kunden, insgesamt ca. 500km gefahren, gegen 21 Uhr zu Hause rein... Zeit fürs Studium: 0  Freitag: Jetzt wollte ich aber alles aufholen: 06 - 08 Uhr gelernt, 08 Uhr Telefonkonferenz, SAP ausgestiegen, Faktura und Lohn hängen, daraus resultierende Fehlbuchungen behoben, Plausibilitätsprüfungen, ständiger Mailverkehr mit Sachbearbeitern bis 16:30 Uhr Dauerstress, 17-18 Uhr Hundespaziergang zum runterfahren, 18 - 19 Uhr gelernt...dann ging nichts mehr Zeit fürs Studium: 3 Std. Samstag: 08 - 10 Uhr gelernt, 11 - 13 Uhr gelernt, 13 - 14:30 Uhr einkaufen, 15:30 - 18:30 Uhr gelernt, ab 19 Uhr grillen bei Freunden aus der Nachbarschaft Zeit fürs Studium: 8,5 Std. Sonntag: 07:00 Uhr aufgestanden, Hundespaziergang bis 7.30 Uhr; anschließend Systeme gestartet, Unterlagen vorbereitet, Online-Test der Lektionen 4 & 5 wiederholt (100 & 90% erreicht), in die Lektion 6 eingelesen, 2 Testaufgaben gelöst... 09:30 Uhr Frühstück vorbereitet, Frau geweckt, gemeinsames Frühstück bis 11Uhr; 11 - 12:30 Uhr gelernt; gleich gegen 13:30 Uhr starten wir unseren lang geplanten Motorradausflug (ich weiß, null Selbstdisziplin der Kerl ) Zeit fürs Studium: 3 Std.   Insgesamt habe ich nun anstatt der von mir sportlich geplanten 25-30 Stunden lediglich 14,5 geschafft. Kein Grund um depressiv zu werden. Aber ich kann sagen, ich bin in der Realität angekommen. Ich hoffe die kommende Woche wird besser.   Kurz zum Studieninhalt. Ich bleibe bei meiner ersten Einschätzung. Die Unterlagen sind super aufgebaut, es macht richtig Spaß damit zu arbeiten und die Aufgaben zu lösen. Lob an die IUBH, selten sind Themen etwas zu kurz gefasst, um dann in die Tiefe zu gehen nutze ich meine Zusatzliteratur oder das Netz. Die Online Tutorien passen auch, manchmal ist es wirklich von Vorteil pausieren oder etwas überspringen zu können.   Allen einen schönen Sonntag.

Matthias2021

Matthias2021

 

Mathe I & II gebucht...die ersten Stunden

Heute war mein erster richtiger Tag als Fernstudent an der IUBH. Ich habe mir heute extra frei genommen (mehr oder weniger, das ein oder andere berufliche kam dann doch dazwischen ) um mich an meinen ersten Tag vernünftig ins System und die Unterlagen einarbeiten zu können. Wie im Titel beschrieben, habe ich die beiden Mathekurse gebucht und werde nun versuchen beide noch im ersten Monat abzuschließen. Das ist zumindest das ehrgeizige Ziel.    Nach den ersten 4 Stunden mit den Unterlagen muss ich sagen, ich bin von der Qualität mehr als positiv überrascht. Sinnvoll strukturiert, ditaktisch sehr gut aufgebaut und durchaus anspruchsvoll. Die Vodcasts und Präsentationen passen bisher super zum Skript. Einiges ist für mich Wiederholung aus dem Techniker- sowie dem Mechatronikstudium, dennoch habe ich viel kniffliges gefunden, was mir umso mehr Spaß macht.    Ich freue mich auf die nächsten Stunden mit den Unterlagen. Wenn alles nach Plan läuft werde ich nächstes Wochenende die erste Probeklausur starten und natürlich darüber berichten.

Matthias2021

Matthias2021

 

Die ersten Schritte...

Gestern habe ich die schriftliche Bestätigung zur Immatrikulation sowie meine Zugangsdaten für den virtuellen Campus erhalten. Am 30.06. beginnt mein Studium offiziell.   Das bedeutet, ich habe noch 8 Tage Zeit mein Home Office auf das Studium vorzubereiten, feste Lernzeiten im Kalender zu blocken und all die anderen vorbereitenden Dinge zu tun, welche man sonst noch alles für einen erfolgreichen Start in ein Fernstudium tun sollte.   Ich werde versuchen diesen Blog so aufzubauen, dass er für Interessenten eine Entscheidungshilfe sein kann und vielleicht dem einen oder anderen in seinem Studium eine Motivationshilfe ist. Natürlich auch für mich als zusätzliche Motivation. Ich habe bereits viele Blogs hier im Forum gelesen und daraus bereits viel für mich mitgenommen.   Nun gilt es den Stoff für ca. 26 Klausuren sowie Hausarbeiten, Projekte, Fallstudien und natürlich die Bachelorarbeit in den Arbeitsalltag zu integrieren. Einen ersten Plan dazu habe ich bereits erstellt und mit meiner Frau besprochen. Meine Führungskräfte in der Firma müssen nun etwas mehr machen, weil ich nicht mehr täglich 10-12 Stunden und mehr arbeiten kann. Aber alles eine Frage der Organisation.   Mein erster Plan ist angelehnt an mein bisheriges Arbeitsleben und sieht wie folgt aus: Vorweg sei noch gesagt: "nein es macht mir wirklich nichts aus".   Eine ganz normale Woche von Mo. - Do. wird mit Studium wie folgt aussehen: 04:30 Aufstehen - bis 05:15 Laufen 05:45 ins Büro fahren - Fahrzeit ca. 50min (Podcast hören oder Sprachen lernen, mache ich schon Jahre so) 07:00 im Büro Systeme hochfahren, Frühstück, Mails lesen 07:30 - 08:00 Tagesplanung, offene Mails beantworten und Anweisungen rausschicken 08:00 - 09:00 Skript bearbeiten (1 Std.) ab 09:00 Büroalltag, Morgenmeetings etc. 13:00 - 14:00 Aufgaben, Skript bearbeiten (1Std.) 17:00 Feierabend - auf der Heimfahrt bei Klassik runterfahren 18:00 mit Frau und Hunden spazieren gehen, Tag auswerten etc. 19:00 gemeinsames Abendessen 19:30 - 21:30 Studium (2Std.)  Zeit fürs Studium: ca. 16 Std.   Freitags mache ich immer Home Office: 05:00 Hunde ausführen 06:00 Systeme hochfahren... 06:30 - 08:30 Studium (2Std.) 08:30 - 14:30 Arbeitsalltag (Projekte, Konzepte oder Ausschreibungen bearbeiten) 14:30 - 15:30 Studium (1 Std.) 15:30 - 18:00 Einkaufen, Hunde ausführen etc. 18:00 - 19:00 Studium (1,5 Std.) Zeit fürs Studium: ca. 4,5 Std.   Samstag: 06:30 Aufstehen - mit den Hunden raus 07:00 - 08:00 Studium (1Std.) 08:30 gemeinsames Frühstück und Tagesplanung 09:30 - 12:30 Studium (3 Std.) ab 12:30 Familie, Unternehmungen, Garten, Freunde, Motorrad etc. aller 14 Tage 17:00 - 20:00 Uhr Studium (3 Std.) Zeit fürs Studium:  ca. 4 - 7 Std.   Sonntag: 06:30 Aufstehen - mit den Hunden raus 07:00 - 09:00 Uhr Studium (2 Std.) 09:30 langes gemeinsames Frühstück 11:00 - 13:00 Studium (2Std.) 13:00 - 18:00 Familie, Freunde, Unternehmungen etc. 18:30 - 20.30 Studium (2Std.) Zeit fürs Studium: ca. 6 Std.   Insgesamt komme ich so auf mindestens 30 Std. pro Woche. Es gibt natürlich Tage an denen ich viele Termine habe und auch Mal von 06 - 22 Uhr unterwegs bin, da muss ich dann eben Freitags und am Wochenende mehr machen. Die 30 Std. sind das Ziel, 40 wären besser. Es wird aber Wochenenden geben, an denen ich viel mehr machen kann oder auch mal kaum etwas. Man muss auch immer aufnahmefähig sein. Da sollte man durchaus realistisch sein, dass das nicht immer so ist. Wenn ich bei meinen vielen Weiterbildungen neben dem vermittelten Wissen etwas gelernt habe, dann dass man für Familie und Freunde trotzdem immer Zeit einplanen und nicht alles dem Studium unterordnen sollte.   Ich bedanke mich für das Interesse und freue mich auf den Austausch.

Matthias2021

Matthias2021



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