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B.A. Gesundheitsökonomie

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Über diesen Blog

Vom Altenpfleger zum Gesundheitsökonom mit der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

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Mensa in Deutschland e.V.: DonGeilo ist dabei!

Vor einigen Wochen habe ich ein Gutachten über meine Intelligenz bei einen von Mensa anerkannten und empfohlenen Psychologen gemacht. Bei Mensa kann nur Mitglied werden, wer einen IQ von mindestens 130 hat. Was soll ich sagen?! Ich habe 147. Damit bin ich nun neues Mitglied von Mensa in Deutschland e.V.

Gestern Abend hatten wir dann das erste Treffen. Wir haben, während wir uns die Mondfinsternis angeguckt haben, darüber philosophiert, ob es irgendwo nicht noch eine Erde geben könnte, auf der menschenähnliches Leben existiert. Dazu ahben wir dann auch neueste astronomische Erkenntnisse und Veröffentlichungen einbezogen. War sehr interessant, obwohl mich Astronomie eigentlich nicht interessiert. Bei meinem Studium wird mir das Netzwerk von Mensa e.V. sicherlich auch weiterhelfen.Leider bin ich mit dem Studium noch sehr weit gekommen, weil mich mein Heilpraktiker-Selbststudium momentan ehrlich gesagt mehr interessiert.

DonGeilo

DonGeilo

 

Aller Anfang ist schwer!

Nachdem ich Freitag meine Frühschicht hinter mich gebracht hatte, konnte ich dann auch bald mit meinem Fernstudium anfangen. Anders, als es der Lehrplan vorsieht, bin ich mit dem Lehrheft zur allgemeinen BWL angefangen, da ich in diesem Bereich schon einige Vorkenntnisse habe. Ich muss sagen, dass ich die meisten Inhalte schon von IHK-Kursen her kenne, aber es war auch bisschen Neues dabei. 

Was mir bereits aufgefallen ist, ist, dass ich erstmal das Lernen wieder lernen muss. Ich weiß bis jetzt noch nicht genau, wie ich lernen soll, aber ich denke, im Laufe der Zeit wird sich da schon ein Weg finden. Gemerkt habe ich auch schon, dass man für ein erfolgreiches Fernstudium das haben muss, was ich nicht habe und womit ich auch nicht wirklich klar komme: Struktur! Mein ganzes Leben war bis jetzt immer vollkommen ungeplant, ich lebte also immer von einen Tag in den anderen hinein. Weder für den aktuellen Tag, noch für die nächsten Tage habe ich je Pläne gemacht, es sei denn, irgendwelche Familienfeiern standen an. Und wenn für mich etwas zu strukturiert ist, dann verliere ich den Überblick, komischerweise - ich komme auch nicht mit Mindmaps klar. Das fängt schon bei der Art und Weise, wie meine Schränke aussehen an. In meinen Schränken hat nichts eine Ordnung, es ist alles einfach so reingeknallt wurden. Auch im Kleiderschrank liegen Socken bei den Hosen und bei den T-Shirts, T-Shirts hängen aber auch zwischen den Anzügen und meine Krawatten liegen sowohl bei den Socken, als auch bei den Hosen und T-Shirts. Daran werde ich arbeiten müssen, weil ich das Fernstudium wohl anders nicht schaffen werde.

Ein weiteres Problem ist, dass ich mich schnell ablenken lasse. Ich hatte mir vorgenommen, am letzten Samstag zu gewissen Zeiten zu lernen. Das Ende vom Lied war, dass ich die meiste Zeit des Tages damit verbrachte, die Hochzeit zwischen Meghan Markle und Prinz Harry im Fernsehen zu verfolgen, während sich in meinem Kopf Bilder abspielten, in denen ich selber einen Thron bestieg. Da ich selber einer Familie entstamme, die 1640 in den Adelsstand erhoben wurde, bin ich dem internationalen Adel sehr zugetan. Und gestern hatte ich dann mit heftigen Zahnschmerzen zu kämpfen, die es mir unmöglich machten, mich zu konzentrieren. Da ich Panik vor dem Zahnarzt und ihn zuletzt vor 12 Jahren besucht habe, werde ich wohl auch erst dann zum Zahnarzt gehen, wenn die Schmerzen von alleine gar nicht mehr nachlassen und auch nicht mehr mit den üblichen Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen sind. 

Heute konnte ich dann aber wieder meine Zeit nutzen und war von 10.00 bis 10.45 Uhr, von 11.00 bis 11.45 Uhr, von 13.00 bis 14.00 und von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr am lernen. Nachher geht es weiter.

Nebenbei habe ich mich auch nochmal darüber informiert, als was man mit einem Bachelor in Gesundheitsökonomie arbeiten kann, wenn meine vorläufigen Pläne, in Richtung Krankenkassen- oder Pharmamanagement zu gehen, scheitern. Stellenanzeigen, wo direkt nach Gesundheitsökonomen gesucht wird, habe ich keine gefunden, dafür aber diverse Jobs, in denen ein gesundheitswissenschaftliches oder gesundheitswirtschaftliches Studium vorausgesetzt wird und davon gibt es ja viele. Daher gehe ich davon aus, dass es bei der Tätigkeitsauswahl später keine großen Probleme geben wird.

DonGeilo

DonGeilo

 

Gedanken zur Finanzierung

Wenn ich mir die Preise der ganzen Fernschulen und Fernhochschulen so anschaue, dann frage ich mich immer wieder, wer sich heutzutage noch ein privates Studium bzw. eine private Fort- oder Weiterbildung leisten kann......oder will. 12.000 EUR und mehr für einen Bachelor, genau dasselbe oder noch mehr für einen Master, 4000 bis 6000 EUR für das Abitur, 2000 bis 4000 EUR für einen Fachwirt, um die 6000 EUR für einen staatlich geprüften Betriebswirt. Das sind alles Preise, bei denen viele Menschen mit den Ohren schlackern und gleichzeitig ist das Fernstudium für viele Menschen die letzte oder einzige Chance, um in ihrem Leben noch etwas erreichen zu können. Gerade hier ist Bildung auch eine Frage des Geldbeutels, wobei ich finde, dass sie es in Deutschland generell ist. Zwar nicht so, wie in anderen Ländern, aber das Bildungsniveau eines Menschen ist auch hier sehr stark von seiner sozialen Herkunft und Situation abhängig. Welcher Arbeitnehmer, der für den gesetzlichen Mindestlohn arbeiten gehen muss, kann sich ein Fernstudium leisten und sich so mittelfristig vielleicht aus seiner Situation befreien? Wer Fachwirt oder Betriebswirt werden oder studieren will, der kann sich staatlich unterstützen lassen, muss das Geld aber irgendwann wieder zurückzahlen und auf der anderen Seite ist Bildung allein keine Sicherheit für einen guten Job mit gutem Einkommen. Als ich damals plante, dass Abitur im Fernkurs nachzumachen, sagte man mir bei der Bafög-Stelle klipp und klar, dass es im ganzen Landkreis niemanden gibt, der für ein Fernstudium Bafög bekommen habe und die Chancen auf Bafög im Promillebereich liegen würden. Ich solle doch meine Eltern lieber verklagen, da hätte ich dann bessere Chancen. Ich ließ mich dadurch entmutigen und suchte mir dann eine Ausbildung. Fakt ist, dass sich viele Menschen Bildung nicht leisten können und vor allem die nicht, die sie nötig hätten und die wirklich etwas ändern wollen. Für einen Staat, der sich schon Sozialstaat schimpft und wo es den Menschen angeblich immer besser geht (Durchschnittsverdienst derzeit 3000 EUR brutto, aber wo in der Realität?), ist das eine Schande.

Ich selber wohne in einem alten Bundesland, in dem man mit Meisterbrief froh sein kann, wenn man mehr wie 2700 EUR brutto verdient. Als normale Pflegefachkraft verdiene ich jetzt auch nicht die Unsummen, dass ich mir ein teures Fernstudium ohne weiteres leisten könnte. Vielleicht habe ich das Glück, dass meine Glaubensgemeinschaft sehr sozial ist, zumindest bei aktiven Mitgliedern und ich daher auch von diversen Programmen und Fonds meiner Glaubensgemeinschaft profitieren kann. Derzeit finanziert sie mein Fernstudium aus dem Ausbildungsfond, der von Mitgliedern aller sozialen Schichten weltweit getragen wird. Zwar ist dies eine Art Bildungskredit, nur musste ich für meine vorherigen Fort- und Weiterbildungen trotzdem nichts zurückzahlen. Aber viele Menschen sind bei der Finanzierung leider komplett auf sich alleine gestellt und wer sich Bildung absolut nicht leisten kann, der muss sich damit abfinden, dass er für den Rest seines Lebens der ewige Hilfsarbeiter oder Helfershelfer mit dementsprechenden Einkommen bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist. Auch wenn das jetzt nicht direkt was mit meinem Fernstudium zu tun hat, musste ich das mal loswerden.

Und übrigens habe ich gestern mit dem Fernstudium angefangen. Sobald ich darüber berichten kann, werde ich hier den nächsten Eintrag verfassen.

DonGeilo

DonGeilo

 

Erster Eindruck von den Lehrheften

Gestern habe ich mir meine Lehrhefte zum ersten mal angeschaut. Mein erster Eindruck ist eigentlich ganz ok. Das was ich gelesen habe, ist verständlich und übersichtlich. Mit dem Lehrheft zum Modul "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" werde ich wahrscheinlich keine großen Probleme haben, da ich vieles aus dem Betrieb meiner Eltern und aus meinem Zertifikatsstudium "Allgemeine BWL" von 2007 kenne. Wahrscheinlich könnte ich dieses Heft abschließen ohne reinzugucken, aber ich werde mich trotzdem damit beschäftigen.

DonGeilo

DonGeilo

 

Vom Altenpfleger zum Gesundheitsökonom

Schon kurz nachdem ich meine Ausbildung zum Altenpfleger abgeschlossen habe, wurde mir klar, dass ich diesen Beruf nicht bis zur Rente ausüben werde. Mittlerweile würde ich so weit gehen und sagen, dass meine Berufswahl falsch war. Nicht weil ich mit dem, was man in diesem Beruf erlebt, nicht zurechtkommen würde, sondern weil die Personalpolitik, gerade in den pflegenden Berufen, mehr wie katastrophal ist. Es kann nicht angehen, dass eine Putzfrau in einem Pflegeheim mehr verdient, als ein Altenpflegehelfer und fast genauso viel, wie eine examinierte Pflegefachkraft. Genauso wenig kann es angehen, dass im Eingangsbereich die neusten und größten Flachbildschirme hängen, um die Bewohner und Besucher darauf über Neuigkeiten zu informieren, es aber nur nach monatelangem Bitten und Betteln möglich ist, relativ kostengünstigen Therapiebedarf zu bekommen. Und absolut nicht angehen kann, dass Ressourcen vernichtet werden, weil man den Menschen aufgrund von Zeitmangel nicht mehr die Pflege, Anleitung und Aufmerksamkeit zukommen lassen kann, die sie benötigen und diesem Sinne sind viele deutsche Pflegeeinrichtungen nichts anderes als Vernichtungslager. Und leider wird all das immer schlimmer anstatt besser und die Politik scheint auch nicht ernsthaft gewillt zu sein, dies zu ändern. Daher wusste ich spätestens ein halbes Jahr nach meiner Ausbildung, dass ich in diesem Beruf nicht lange arbeiten werde. Ich suchte also nach Alternativen. Da ich lange auf einem geschlossenen gerontopsychiatrischen Fachbereich gearbeitet habe und regelmäßig auf einem allgemeinpsychiatrischen Fachbereich im gleichen Haus ausgeholfen habe, machte ich nebenbei einen Fernkurs zum Heilpraktiker für Psychotherapie, weil ich der Meinung bin, dass psychiatrische Krankheitsbilder in der Ausbildung viel zu kurz kommen. Nachdem ich damit fertig war, dachte ich mir, dass ich damit vielleicht auch mein täglich Brot verdienen könnte. Weil ich schon nach einem neuen beruflichen Weg suchte, zog ich zuerst in Erwägung, Psychologie zu studieren und dann später eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeut dranzuhängen, doch nachdem ich mich darüber genau informiert habe, habe ich es lieber gleich aufgegeben, denn der Weg ist sehr lang, steinig und teuer und Ausbeutung der PiA ist leider die Regel. Danach spielte ich mit dem Gedanken Medizin zu studieren, doch ohne Allgemeine Hochschulreife mit einem 1,X-Durchschnitt ist das nahezu unmöglich. Selbst beruflich Qualifizierte haben es sehr schwer einen Studienplatz zu finden. Ich informierte mich dann bei diversen privaten Hochschulen in Europa und habe auch diesen Plan gleich begraben. Ich bin jetzt fast 31 Jahre alt und wenn ich jetzt noch einige Wartesemester (in Deutschland) auf mich nehmen muss, fühle ich mich dafür jetzt schon zu alt und die Kosten an privaten Hochschulen in Europa würden mich in den Ruin treiben.

Weil ich nebenbei im Unternehmen meiner Eltern im Büro aushelfe und mir ein klassischer Bürojob auch Spaß bereitet, habe ich mir gedacht, dass ich das doch mit meiner Ausbildung verbinden sollte. Ich suchte im Internet nach diversen kaufmännischen Fortbildungen im Gesundheitswesen. Ich informierte mich über den Kaufmann im Gesundheitswesen, den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen und stieß dann auf das Fernstudium Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule. Nachdem ich mich darüber ausgiebig informiert habe, kam ich zu dem Entschluss, mich anzumelden. Wahrscheinlich wird es mich in Richtung Krankenkassen- bzw. Pharmamanagement ziehen, ich lege mich da aber noch nicht endgültig fest. Die ersten Studienunterlagen habe ich schon erhalten, bin aber noch nicht dazu gekommen, anzufangen, was ich aber spätestens ab Freitag tun werde. Ab dann habe ich nämlich erstmal zweieinhalb Wochen Urlaub plus eine Woche "Überstundenfrei".

DonGeilo

DonGeilo

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