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Über diesen Blog

Interessantes aus der Sicht einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin

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MichaelaGr

Dass das berufsbegleitende Verbundstudium wirklich familienfreundlich ist und neben dem Beruf noch funktioniert, kann man an den Beziehungen und auch am jüngsten Nachwuchs unter den Studierenden feststellen!

Oft wird in diesem Forum vor allem über die Mühen des berufsbegleitenden Verbundstudiums berichtet: Die Disziplin, die die Studierenden für das Studium neben dem Beruf oder der Ausbildung aufbringen müssen, die Entbehrungen, die durch die Stunden selbst motivierten Lernens entstehen, die Einschnitte ins Privatleben, die sich in verringerter Zeit für Familie und Freunde ausdrücken. Was liegt näher, als einmal genauer zu betrachten, ob nicht gerade diese Dinge Menschen verbinden und zusammen schweißen? Drei aktuelle und interessante Beispiele zeigen, wie nah man sich im Verbundstudium kommen und welch prägende Wirkung diese Zeit des gemeinsamen Lernens haben kann – und dass das Verbundstudium zudem eine hervorragende Karrierechance bietet!

Daniela und Frank Hüsken aus Bochum sowie Miriam und Daniel Meindl aus Dortmund lernten sich im Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft/Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen kennen.

[ATTACH=CONFIG]2394[/ATTACH]Miriam Meindl, die damals alleinerziehend mit einer Tochter aus ihrer ersten Ehe das Verbundstudium begann, kannte ihren zukünftigen Partner zunächst nur aus einigen Präsenzveranstaltungen. Gemeinsames Lernen an einem Ort war unmöglich, da Daniel Meindl zu dieser Zeit noch für die Firma Siemens in Nürnberg tätig war. „Erst auf einer Exkursion des Studiengangs sind wir uns näher gekommen und haben die Zeit genutzt. Seit Amberg 2001 sind wir ein Paar“, sagt Miriam Meindl schmunzelnd. In der darauffolgenden Zeit wurde dann zwischen Gevelsberg und Nürnberg hin- und hergependelt, gemeinsam gepaukt und das Studium erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Abschluss in der Tasche zog Miriam Meindl nach Nürnberg und arbeitete dort nach kurzer Zeit als Bereichsleiterin für eine Bauträgergesellschaft, ein wirklicher Karriereschritt.

„Vermutlich denken jetzt einige, das ist ja schon sehr cool, aber bei uns kam’s dann noch aufregender. Im Jahr 2005 bekam mein Mann ein Angebot seiner Firma, als CFO für 3 Jahre in die USA ins Silicon Valley nach Kalifornien zu gehen. Als er mir das abends erzählte, hatte ich gleich noch eine weitere Nachricht für ihn, denn ich war schwanger mit unserem gemeinsamen Sohn“, erzählt Miriam Meindl weiter. Mit diesen Veränderungen vor sich, machte sich Familie Meindl mit Kind und Kegel in die USA auf, um dort den American Way of Life zu erleben und zu genießen. Mittlerweile sind die Meindls auf Grund eines weiteren Karriereschritts von Daniel Meindl wieder in Deutschland, doch es steh bereits wieder die nächste Veränderung erneut in Richtung USA an – diesmal in den Großraum L.A., ein spannendes Jahresende ist schon vorhersehbar!

[ATTACH=CONFIG]2395[/ATTACH]Ähnlich aufregend geht es bei Familie Hüsken zu! Daniela und Frank Hüsken haben sich auf einem der Beachvolleyballturniere im Studiengang gesehen und sich später auf einer Semesterparty näher kennen gelernt. Sie sprachen über Kindererziehung, da beide Eltern eines Sohnes waren. Neben dem Verbundstudium gab es also ein weiteres Thema, das die beiden schnell verbinden und zusammen bringen sollte. „Das war im Jahr 2006. Das Studium und die Gemeinschaft, die dort durch Exkursionen, Partys und Beachvolleyball gepflegt wird, sind großartig. Es gibt mittlerweile einen richtig familiären Kern, der über die Jahre zusammen gewachsen ist“, schwärmt Daniela Hüsken von ihren Studienerfahrungen und den Beziehungen, die sie nicht nur zu ihrem Mann geknüpft hat. Dabei ist sie nur durch Zufall an einem Infostand in der Berufsschule auf das Verbundstudium aufmerksam geworden, eigentlich wollte sie nie studieren. Doch die Möglichkeit, sich neben dem Beruf weiter zu qualifizieren und gleichzeitig die finanzielle Unabhängigkeit zu behalten, lockten sie sehr. Und dieser Schritt lohnte sich richtig: „Ich habe als Industriekauffrau angefangen und konnte nach dem Studium als Wirtschaftsingenieurin im Energiesektor interessante und abwechslungsreiche Aufgaben übernehmen, das war super für mich“, sagt Daniela Hüsken.

[ATTACH=CONFIG]2396[/ATTACH]Neben den glücklichen Fügungen im Beruf haben die Hüskens mittlerweile auch privat Nägel mit Köpfen gemacht. Sie sind jetzt verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter, die heute 2-jährige Ida, die neben den beiden Jungs im Teenageralter viel Leben in den Alltag bringt.

Wie man an diesen beiden Beispielen (es gibt noch diverse weitere…), bekommt der Begriff VERBUNDstudium so eine ganz neue Bedeutung. Wir freuen uns auf jeden Fall total über den zahlreichen Verbundstudiumnachwuchs:).

MichaelaGr

An unserem diesjährigen Schnuppertag informierten sich rund 100 Schüler und Berufstätige über die Verbundstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft/Wirtschaftsrecht an der FH Südwestfalen am Standort Hagen. Mit so vielen Interessenten hatten meine Kollegin Melanie Kalovljevic (Verbundstudiengang Wirtschaftsrecht) und ich gar nicht gerechnet, aber wir haben uns natürlich riesig gefreut. An diesem Tag konnten sich die Interessenten nicht nur über die Voraussetzungen und Inhalte der Verbundstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft/Wirtschaftsrecht informieren, sondern auch schon einmal testweise an Veranstaltungen teilnehmen.

[ATTACH=CONFIG]2264[/ATTACH]Um dies möglichst realitätsnah zu gestalten, wurden die Schnupperer auch direkt eingebunden. So arbeiteten Sie z.B. Marketingmöglichkeiten für ihr Unternehmen in Gruppenarbeit aus oder lernten etwas über Fallstricke bei Vorstellungsgesprächen. In der Informatik half ihnen ein Hamster bei der Lösung der Programmierung und in Fertigungsverfahren konnten sie das Wirken eines 3D-Druckers bestaunen.

[ATTACH=CONFIG]2262[/ATTACH]Im Foyer standen Lehrende und Studierende/Absolventen Rede und Antwort und jeder konnte schon einmal einen Blick in die ausliegenden Lehrbriefe werfen. Gerade die Studierenden/Absolventen wurden mit zahlreichen Fragen bombardiert, wie z.B. „Wie hast Du ein solches Studium nebenbei geschafft?“, „Hattest Du überhaupt noch Freizeit?“ Dieses große Interesse seitens der Schüler/Berufstätigen hat unsere Berater sehr erfreut. So sagte unsere Absolventin Marina Schmeiser: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die potenziellen Studierenden über meines Erfahrungen während meines Studiums zu informieren und in wichtigen Fragen zu beraten.“[ATTACH=CONFIG]2263[/ATTACH]

Auch viele Interessenten haben uns im Anschluss ein positives Feedback gegeben, so dass wir diese Veranstaltung im nächsten Jahr sicherlich wieder durchführen werden. Allgemeine Info-Veranstaltungen gibt es aber auch noch in diesem Jahr, Termine findet man auf der Homepage: http://www.verbundstudium.de/informationen/termine

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Erstsemester im Projektfieber

Gleich zu Studienbeginn führen die Studierenden im Rahmen des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen im Fach Projektmanagement ein Projekt praxisnah durch – von der Planung der einzelnen Projektphasen, der Kostenaufstellung, Entwicklung eines Marketingplans bis hin zur Datenbankanbindung.

In diesem Jahr sollten die Studierenden eigenständig Konzepte für die Semesterparty 2013 und für die Entwicklung von Lerneinheiten als Hörbücher mit einem Vertrieb über einen Online-Shop erarbeiten. Die Teilnehmer wurden dazu in insgesamt 12 Teams mit je 8-12 Studierenden aufgeteilt, um jeweils die besten Ideen zu entwickeln und umzusetzen, aber auch um sich gleichzeitig näher kennenzulernen.

Schon bei der Namensfindung waren die Gruppen sehr kreativ: „Studieren teilzeit – Feiern vollzeit“,“Frühlingsgefühle“ bzw. „AudioBook“ oder „Audio-Teacher“ nannten sie sich und haben uns als Jury begeistert. Ganz praxisnah bestand die Aufgabe darin, von der ersten Projektorganisation mit Benennung des Gruppenleiters, der Ausarbeitung eines Projektplans bis hin zur Kostenanalyse die Aufgabe zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Dabei waren alle Aspekte wie Zahlungsmodalitäten, Kommunikation und Terminplanung zu berücksichtigen.

Bei der Aufgabenstellung war uns als Dozenten schon sehr bewusst, dass die verlangten Fachinhalte (mit Ausnahme von Projektmanagement) erst später im Studium vermittelt werden. Daher ist es immer wieder sehr erstaunlich, welche tollen Ideen und Ausarbeitungen von den einzelnen Gruppen kommen. Wenn man diese aus allen Gruppen zusammenfassen würde, ist das Ergebnis ganz sicher mit professionellen Arbeiten vergleichbar.

Den Abschluss des Projekts bildete dann eine Veranstaltung Mitte Januar, in der die beiden besten Projektgruppen ihr Ergebnis allen Kommilitonen präsentieren mussten. Das war natürlich eine große Herausforderung, immerhin saßen mehr als 100 Personen im Publikum. Diese haben dann durch Abstimmung entschieden, dass die Gruppe „Hörbücher Online“ zum Siegerteam 2013 erklärt wurde und eine Urkunde sowie ein kleines Präsent erhielt.

[ATTACH=CONFIG]2172[/ATTACH]

Die Teilnehmer zeigten sich auf jeden Fall begeistert: Die Durchführung des Projekts, „Hörbücher im Onlineshop“ war eine sehr spannende und interessante Aufgabe für mich als Projektleiter“, sagte Patrick Göpfert. „Durch die Stärken der einzelnen Teammitglieder gelang es uns, ein Projekt zu entwickeln, welches nicht nur in der Theorie sondern auch sehr praxisnah gestaltet werden konnte.“

„Für mich, als Leiter des IT-Bereichs stand die Visualisierung der von den Teammitgliedern initiierten Projektlösung im Vordergrund“, sagte Christoph Nettekoven. „So gelang es uns, nicht nur theoretisch das Projekt darzustellen sondern auch eine Praxislösung zu präsentieren, die unser Projekt und die Ideen komplett widerspiegelte“. Einig sind sich beide, dass die Durchführung der Projektarbeit Koordination, Kommunikation und ein starkes Team erforderte. Beide bedanken sich bei den Teammitgliedern für die tolle und interessante Projektarbeit.

Nach der Veranstaltung saßen alle noch bei einem kleinen Imbiss zusammen, um die die Projektarbeit Revue passieren zu lassen. Bei einigen wurde dieser Abend sicherlich noch deutlich länger, da sie noch die Partymöglichkeiten im Bermuda Dreieck in Bochum ausprobieren wollten – vermutlich schon ein Vorgeschmack auf die diesjährige Semesterparty, die dann auch von diesem Semester organisiert werden wird. Wir freuen uns schon darauf.:)

MichaelaGr

[ATTACH=CONFIG]2125[/ATTACH] Im Rahmen des Seminars Marktforschung führen Studierende der Verbundstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen jedes Jahr ein Projekt für ein Unternehmen durch und präsentieren dort natürlich auch ihre ermittelten Ergebnisse.

In diesem Jahr handelte es sich dabei um eine Kundenbefragung für die Firma Vieler International aus dem Sauerland, die Beschläge und Profile für z.B. Käse-/Wursttheken im Bereich des Ladenbaus herstellt. Dieses Unternehmen wurde bereits im Jahr 1913 gegründet und ist ein mittlerweile in der dritten Generation geführtes mittelständisches Familienunternehmen.

Von März bis Dezember 2012 dauerte das Projekt, das von dem Verkaufsleiter der Firma Vieler Lambert Gonschorek initiiert wurde. Ziel war eine Befragung, die gleichzeitig Aufschluss über die Kundenzufriedenheit und mögliche Potenziale im Ladenbau geben sollte.

Im Seminar Marktforschung arbeite ich mit Professor Dr. Uhe zusammen als Projektleiterin (ich war vor meiner Arbeit an der Fachhochschule in einem Marktforschungsinstitut tätig). Dort haben die Studierenden zunächst die Aufgabe einen geeigneten Fragebogen zu erstellen, um die avisierten Ziele von Vieler zu erreichen. Die telefonische Befragung selbst wurde durch einen externen Dienstleister im Bereich Marktforschung durchgeführt, da der zeitliche Aufwand aufgrund der sowieso schon bestehenden Doppelbelastung von Studium und Beruf uns für unsere Studierende zu hoch erscheint.

Anschließend wurden die Ergebnisse durch die Studierenden im Seminar ausgewertet und eine umfangreiche Präsentation inkl. Empfehlungen für Vieler vorbereitet. Bei der Abschlussveranstaltung am 04. Dezember 2012 in Iserlohn, an der die Geschäftsführung und alle Abteilungsleiter von Vieler teilnahmen, stellten die Studierenden ihre Ergebnisse vor. Dabei finde ich es natürlich toll, wenn sich die Unternehmen für die Arbeit der Studierenden so viel Zeit nehmen und dann auch noch sehr gelobt werden, wie das folgende Zitat von Herrn Gonschorek zeigt: „Wir freuen uns, dass unsere Kunden unsere sehr gute Produktqualität schätzen und somit gute Empfehler für Vieler sind. In der Befragung wurden viele Aspekte genannt, die wir bereits in unserem täglichen Geschäft umsetzen, einige Anregungen können wir sehr gut integrieren und uns so gemeinsam mit unseren Kunden weiter verbessern“.

Auch die Studierenden finden ein solches Projekt immer wieder spannend, wie das Zitat des Studenten Sebastian Raymund beweist: „Es war wirklich toll, von Anfang an das Projekt mit zu gestalten, die Details bis zum Ende auszuarbeiten und dann auch noch zu präsentieren“.

Mir persönlich macht diese Arbeit viel Spaß, da wir in jedem Jahr i.d.R. völlig unterschiedliche Marktforschungsprojekte durchführen und es immer wieder interessant ist, wie die Unternehmen auf die Ergebnisse reagieren.

MichaelaGr

In Sport, Studium & Beruf: Aufgeben gilt nicht!

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden am 09. November 2012 bei uns insgesamt 92 Absolventinnen und Absolventen der Verbundstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Betriebswirtschaft der Hochschule Bochum und der Fachhochschule Südwestfalen verabschiedet.

Jedes Jahr wieder ist diese Feier für uns Professoren und Mitarbeiter eine Veranstaltung, die wir mit einem lachenden:) und einem weinenden:crying: Auge besuchen. Einerseits freut man sich für alle Studierende, die diesen harten Weg geschafft haben und z.T. auch bereits im Beruf deutlich weiter gekommen sind. Andererseits sieht man doch einige Studierende an diesem Abend zum letzten Mal und nach etwa 5 Jahren der Begleitung ist man da schon etwas traurig. Zum Glück treten viele Absolventen in den Alumni-Verein Verbundstudium e.V. ein, so dass man sie auf den dortigen Veranstaltungen wiedertrifft.

Für die Absolventenfeier haben wir wieder feierliche aber auch humorvolle Programmpunkte vorbereitet. So zollte der Präsident der Hochschule Bochum, Prof. Dr. Martin Sternberg, in seiner Ansprache den Ehemaligen Respekt: „Ich habe Sie oft bedauert, wenn Sie samstags nach einer anstrengenden Arbeitswoche noch zur Hochschule kamen und büffeln mussten und alle anderen schon ihr Wochenende genossen."

Zudem haben wir die besten Studienleistungen prämiert und allen Absolventen zur Erinnerung eine multimediale CD-Rom mit Erinnerungen an die Hochschulzeit überreicht. In einem nicht ganz ernst gemeinten Quiz mussten dann die Studierenden noch einmal beweisen, wie viel sie noch über das Verbundstudium wissen.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war der Vortrag von Frank Busemann. Der Olympiazweite im Zehnkampf 1996 und im gleichen Jahr Sportler des Jahres referierte unter dem Motto „Aufgeben gilt nicht!“, was natürlich auf alle Absolventen bereits zugetroffen hat. „Der Mehrkampf", so Busemann, „ist nicht nur eine Sportart, sondern ein gutes Bild für das Leben an sich: Es gibt Hürden, Messlatten, Siege, Niederlagen und den ständigen Kampf gegen den inneren Schweinehund." Mit interessanten Erfahrungen aus seiner turbulenten Karriere und vielen amüsanten Parallelen zwischen Leistungssport und Berufsalltag zeigte Busemann auf, wie und vor allem warum man Aufgaben angehen sollte, denen man aus Gründen der Bequemlichkeit oder der Angst vor dem Scheitern lieber aus dem Weg gehen würde.

Danach stand das Buffet in der Mensa der Hochschule Bochum auf dem Programm, wo bei Hirschgulasch und Schweinemedaillons intensiv über Studienerinnerungen bis in den späten Abend geplaudert wurde. Dabei wurde auch immer wieder über den vor der Veranstaltung gezeigten Bilderrückblick aus dem Studium diskutiert und gelacht. Die Absolventenfeier hat uns mal wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wo wir hoffentlich erneut sehr viele Absolventen verabschieden können.

MichaelaGr

Bericht Exkursion Süddeutschland

Leider ist die im letzten Blogbeitrag angekündigte Exkursion nach Süddeutschland schon wieder vorbei. Auch wenn wir in diesem Jahr „nur“ in Süddeutschland gewesen sind, haben wir doch sehr viel erlebt und hatten dabei eine tolle Zeit. Die Teilnehmer Thorsten Liebelt und Mike Rossdeutscher haben netterweise dazu folgenden Bericht verfasst…

"Die Exkursion 2012 des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Bochum führte in diesem Herbst 10 Studierende, 5 Absolventen und 2 Hochschul-Mitarbeiter(innen) nach Süddeutschland. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wurden besichtigt und interessante Sehenswürdigkeiten erkundet.

Mit dem Bus ging es am frühen Morgen von Bochum nach Wiesloch. Hier fand die erste Besichtigung bei der Heidelberger Druckmaschinen AG statt. Angefangen mit dem Verkaufsschlager „Heidelberger Tiegel“, der bis 1985 165.000-mal produziert wurde, über die schrittweise Optimierung der Mechanik zu den neuesten, elektronisch gesteuerten Serien, wurde die rasante Entwicklung der Drucktechnik innerhalb der letzten Jahrzehnte sehr deutlich.[ATTACH=CONFIG]2038[/ATTACH]

Anschließend ging die Reise nach Hessigheim weiter, wo die Möglichkeit bestand, auf dem Weingut Faschian die Entstehung des Weins direkt am Objekt demonstrieren zu lassen - von den gelesenen Trauben über das Trennen der Frucht vom Strang über die Presse bis hin zur Veredlung der gewonnen Flüssigkeiten in großen Kesseln zu Weinen verschiedener Qualitäten und Geschmacksrichtungen. Die folgende Weinprobe demonstrierte dann der Gruppe die Ergebnisse verschiedener Weinherstellung. Weiter ging es nach Ludwigsburg, wo der Abend einen geselligen Ausklang fand.

Nach der morgendlichen Stärkung wurde das hiesige Schloss besucht, in welchem man in die Zeit des Mittelalters versetzt wurde. Eine Schauspielerin mit dem Namen „Amanda“ (übersetzt – „Die geliebt werden muss“) führte, kurz vor ihrer Verabredung mit einem sehr wichtigen Herren am Hofe, die Gruppe durch das Schloss und erzählte von den Machenschaften und Liebschaften des Herzogs Eberhard Ludwig von Württemberg.[ATTACH=CONFIG]2037[/ATTACH]

Zurück in die Gegenwart ging es dann per Bus weiter nach Geislingen zum WMF-Werk. Hier war es möglich, die Entstehung von Töpfen vom Halbzeug „Edelstahl-Band“ bis hin zum fertigen verkaufsfähigen Kochtopf zu verfolgen, aber auch in die Produktionssparte der Kaffeevollautomaten, insbesondere in die Montage konnten Einblicke genommen werden. Vollgepackt mit Eindrücken machte man sich auf den Weg zur Herberge in Heidenheim.

Am nächsten Morgen führte der Weg zu einem weiteren Highlight – eine Besichtigung des Eurocopter-Werkes in Donauwörth. Der Empfang war sehr bezeichnend. Der Reisegruppe wurde schnell klar, dass hier Sicherheit und Ordnung oberstes Gebot sind. Alle Teile für die Hubschrauber aber auch A 380-Türen wurden in höchster Perfektion hergestellt und anschließend mit akribischer Sorgfalt montiert. Ein Geheimnis des großen Erfolges dieses Unternehmens ist sicherlich auch der hohe Grad der Organisation und internen Transparenz. Die Mitarbeiter wirkten hoch konzentriert und doch war der Empfang entspannt und sehr freundlich. Von hier aus führte der Weg nach Nördlingen. Diese Stadt wurde in der abendlichen Stimmung mit professioneller Stadtführung präsentiert.[ATTACH=CONFIG]2039[/ATTACH]

Nun war die Rundreise beinahe vorbei und der letzte Tag wurde mit dem Technik Museum in Speyer gekrönt. Viele große Transportmittel sind dort sehr aufwändig auf dem Gelände platziert. So hat das Museum eine Boing 747 in luftiger Höhe, 20m bis zum begehbaren linken Flügel, aufgestellt. Hin geht es mit Treppen hinauf, bis zum Flugzeug und zurück kann, jeder der mag, mit einem Teppich durch eine Stahlröhre hinunterrutschen. Das machte nicht nur den Kleinen viel Spaß![ATTACH=CONFIG]2040[/ATTACH]

Allgemein kann man sagen, dass in diesem Museum ein sehr großes Spektrum ausgestellt wurde, was irgendwie mit Mobilität zu Lande, zu Wasser oder in der Luft zu tun hat. Angefangen von einem Replikat eines „Flugzeugs“ der Wrights, über Düsenflugzeuge, Schiffe für Auf- und Unterwasser, aber auch Autos, Motorräder und andere Vehikels aus den Kriegsjahren bis hin zum Ende des vergangenen Jahrhunderts. eine eigene Halle ist Exponaten rund um die Raumfahrt, z.B. einer Buran, gewidmet. Auch durch dieses Museum führte eine technisch versierte Fachkraft, die auf viele Fragen die entsprechenden Antworten geben konnte.

Nun galt es die letzte Busetappe in Richtung Bochum anzutreten. Am Ziel angelangt konnte jeder bei der jährlichen Semesterparty in Bochum, die unter dem Motto „Schampus statt Campus“ stand, über das Erlebte plaudern. Das Resumé war mal wieder, dass die komplette Exkursion ein einmaliges Erlebnis war!"

MichaelaGr

Exkursionen im Studium

Im Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen findet jährlich eine Exkursion statt. Diese führt zum Teil in eher nahe Regionen (Deutschland/Europa), kann aber durchaus auch weiter weg gehen.

So waren wir im letzten Jahr mit den Studierenden in China, was für alle ein sehr beeindruckendes Erlebnis gewesen ist. Jeder Mitreisende ist sich nun auch in seinem geschäftlichen Umfeld bewusst, dass eine Zusage durch einen Chinesen nicht zwingend zur Umsetzung führen muss. Hier im Forum befindet sich der Bericht eines Studenten über diese Reise.

In 3 Wochen findet nun die diesjährige Exkursion statt, die sich zwar nur innerhalb Deutschlands bewegen, aber sicherlich auch sehr interessant sein wird. So werden wir die Firmen Heidelberger Druckmaschinen, WMF (Kochgeschirr- und Kaffeeautomaten-Produktion) und Eurocopter (Hubschrauber) besichtigen und uns die Produktion von Wein auf einem Weingut ansehen. Dort muss natürlich dann auch das Produkt verköstigt werden.;) Eine Führung durch das Technik-Museum Speyer und einige kulturelle Stätten (Schloss Ludwigsburg, mittelalterliche Stadt Nördlingen) runden das Programm ab.

Den Schlusspunkt wird dann die Teilnahme an der diesjährigen Semesterparty des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen bilden. Dort werden die Reisenden auf die „Daheim Gebliebenen“ treffen und bei dem einen oder anderen kühlen Getränk von ihren Erlebnissen berichten können.:)

An dieser Stelle wird dann natürlich auch einiges zu lesen sein.

Bis dahin, liebe Grüße

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Die "Neuen" fangen bald an!

Wir haben August und das ist jedes Jahr der Zeitraum, in dem die Studienanfänger nach und nach ihre Zulassung von der FH Südwestfalen oder der HS Bochum zum Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhalten. Viele fragen sich dann vermutlich: „was kommt da alles auf mich zu“, „kann ich das überhaupt schaffen“ „habe ich dann noch ein Privatleben“…?

Aus Gesprächen mit den Studienanfängern weiß ich, dass sich die Mehrzahl von vorneherein nicht sicher ist, das Studium auch erfolgreich beenden zu können. Daher möchte ich hiermit alle ein wenig aufbauen: Schon in der Einführungsveranstaltung beim gegenseitigen Kennenlernen stellen die meisten fest „den anderen geht es ja genauso“ und durch Gespräche mit Studierenden aus höheren Semestern erfahren sie, dass ein solches Studium durchaus machbar ist. Immerhin sind zurzeit am Ende des Studiums von 110 Anfängern noch 76 Studierende dabei.

Nicht unterschätzt werden sollte aber auf jeden Fall der Faktor Zeit, da mit ca. 15 Stunden wöchentlich fürs Studium über das gesamte Jahr hinweg gerechnet werden muss. Viele Studierende treffen sich 1-2 mal pro Woche in Lerngruppen. Die dabei festgelegten Termine helfen ihnen, den „inneren Schweinehund“zu überwinden und sich v.a. aber auch gegenseitig zu motivieren. Zum Thema Zeitmanagement kann ich zudem den aus meiner Sicht sehr interessanten Blogbeitrag vom Fernstudenten chillie empfehlen.

Vielleicht gibt es ja hier erfahrene Fernstudenten, die den Anfängern ein bisschen Mut machen können.

Sonnige Grüße aus Hagen

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Die "Neuen" fangen bald an...

Wir haben August und das ist jedes Jahr der Zeitraum, in dem die Studienanfänger nach und nach ihre Zulassung von der FH Südwestfalen oder der HS Bochum zum Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhalten. Viele fragen sich dann vermutlich: „was kommt da alles auf mich zu“, „kann ich das überhaupt schaffen“ „habe ich dann noch ein Privatleben“…? :001_unsure:

Aus Gesprächen mit den Studienanfängern weiß ich, dass sich die Mehrzahl von vorneherein nicht sicher ist, das Studium auch erfolgreich beenden zu können. Daher möchte ich hiermit alle ein wenig aufbauen: Schon in der Einführungsveranstaltung beim gegenseitigen Kennenlernen stellen die meisten fest „den anderen geht es ja genauso“ und durch Gespräche mit Studierenden aus höheren Semestern erfahren sie, dass ein solches Studium durchaus machbar ist. Immerhin sind zurzeit am Ende des Studiums von 110 Anfängern noch 76 Studierende dabei.

Nicht unterschätzt werden sollte aber auf jeden Fall der Faktor Zeit, da mit ca. 15 Stunden wöchentlich fürs Studium über das gesamte Jahr hinweg gerechnet werden muss. Viele Studierende treffen sich 1-2 mal pro Woche in Lerngruppen. Die dabei festgelegten Termine helfen ihnen, den „inneren Schweinehund“:rolleyes: zu überwinden und sich v.a. aber auch gegenseitig zu motivieren. Zum Thema Zeitmanagement kann ich zudem den aus meiner Sicht sehr interessanten Blogbeitrag vom Fernstudenten chillie empfehlen.

Vielleicht gibt es ja hier erfahrene Fernstudenten, die den Anfängern ein bisschen Mut machen können.

Sonnige Grüße aus Hagen

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Die "Neuen" fangen bald an...

Wir haben August und das ist jedes Jahr der Zeitraum, in dem die Studienanfänger nach und nach ihre Zulassung von der FH Südwestfalen oder der HS Bochum zum Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhalten. Viele fragen sich dann vermutlich: „was kommt da alles auf mich zu“, „kann ich das überhaupt schaffen“ „habe ich dann noch ein Privatleben“…? :001_unsure:

Aus Gesprächen mit den Studienanfängern weiß ich, dass sich die Mehrzahl von vorneherein nicht sicher ist, das Studium auch erfolgreich beenden zu können. Daher möchte ich hiermit alle ein wenig aufbauen: Schon in der Einführungsveranstaltung beim gegenseitigen Kennenlernen stellen die meisten fest „den anderen geht es ja genauso“ und durch Gespräche mit Studierenden aus höheren Semestern erfahren sie, dass ein solches Studium durchaus machbar ist. Immerhin sind zurzeit am Ende des Studiums von 110 Anfängern noch 76 Studierende dabei.

Nicht unterschätzt werden sollte aber auf jeden Fall der Faktor Zeit, da mit ca. 15 Stunden wöchentlich fürs Studium über das gesamte Jahr hinweg gerechnet werden muss. Viele Studierende treffen sich 1-2 mal pro Woche in Lerngruppen. Die dabei festgelegten Termine helfen ihnen, den „inneren Schweinehund“:rolleyes: zu überwinden und sich v.a. aber auch gegenseitig zu motivieren. Zum Thema Zeitmanagement kann ich zudem den aus meiner Sicht sehr interessanten Blogbeitrag vom Fernstudenten chillie empfehlen.

Vielleicht gibt es ja hier erfahrene Fernstudenten, die den Anfängern ein bisschen Mut machen können.

Sonnige Grüße aus Hagen

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Liebe Blog-Leser,

wie angekündigt folgt hier der Eintrag zu unserem 11. Beachvolleyballturnier Dozenten gegen Studenten am vergangenen Freitag. Auch in diesem Jahr haben die Studierenden den Sieg von uns Dozenten wieder erfolgreich verhindert. Gewonnen haben - wie bereits 2008 und 2010 - die Cape Town Boys (Teilnehmer an der Exkursion des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen nach Südafrika), die bei der Siegerehrung strahlend den Pokal in den Händen halten:

[ATTACH=CONFIG]1925[/ATTACH]

Es war bei gefühlten 50 Grad in der Halle ein absolut schweißtreibendes Turnier, bei dem wir uns mit dem vierten Platz begnügen mussten :(. Auch der Nachwuchs der Spieler hat fleissig die Daumen gedrückt und Mama und Papa angefeuert. Wie man sieht hatten alle Teilnehmer viel Spass:

[ATTACH=CONFIG]1926[/ATTACH]

Ich freue mich auf jeden Fall auf das Turnier im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: "neues Spiel - neues Glück"

Sandige Grüße

Michaela Rothhöft

MichaelaGr

Hallo liebe Fernstudieninteressierte,

ich möchte an dieser Stelle einen Blog aus der Sicht einer Mitarbeiterin eines Studiengangs eröffnen und in unregelmäßigen Abständen Interessantes zum Studium berichten. Dabei geht es natürlich auch um außerfachliche Studienaktivitäten, wie z.B. Semesterparties, Beachvolleyballturniere. Zunächst möchte ich mich aber einmal kurz vorstellen.

Mein Name ist Michaela Rothhöft und ich bin als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Südwestfalen tätig. Dieser Studiengang findet zu 2/3 mit Hilfe von Lehrbriefen statt und zu 1/3 meist samstags vor Ort (d.h. in Hagen oder Bochum) statt.

Da ich in diesem Studiengang einige Fächer (Unternehmensfunktionen, Grundlagen des Marketing, Marktforschung) unterrichte, habe ich regelmäßig Kontakt zu den Studierenden. Diese Arbeit macht mir viel Spass, denn die Studierenden bringen ja sehr viel Praxiserfahrungen mit in den Unterricht, so dass ein ständiger Austausch stattfindet.

Gerne übernehme ich auch immer wieder den Part als "Eventmanagenerin" für diesen Studiengang, da ich es wichtig finde, nicht immer nur über fachliche Themen zu reden, sondern auch mal etwas gemeinsam zu erleben. :)

Daher wird schon bald der nächste Blogeintrag über das heute anstehende jährliche Beachvolleyballturnier "Dozenten gegen Studenten" erscheinen. 4 Studenten-/ Absolvententeams werden gegen uns antreten und wir werden vermutlich zum 11. Mal in Folge wieder nicht gewinnen. :( Ganz bestimmt wird es bei den heutigen Temperaturen eine "heiße" und lustige Sache...

also bis dahin

Michaela Rothhöft

P.S. Viele Informationen zum Studiengang sind auch unter www.wirting-verbundstudium.de zu finden

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