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:thumbup:

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Wut! Kriege den Kopf nicht frei

Ich bin seit heute früh auf 180 und so verdammt wütend, dass ich einfach nicht lernen kann. Also die Grundschule von meiner Tochter schießt manchmal echt den Vogel ab. Ich habe mich schon lange darüber aufgeregt, dass die Ausflüge und Feierlichkeiten der Schule immer sehr teuer sind. Zum Beispiel kostet ein einzelner Ausflug im Schnitt 15 €. Mal 8, mal 23, im Dezember bezahlen wir 26 €. Wohlgemerkt sind die Kinder in der 3. Klasse. Man beauftragt z.B. lieber einen Reisebus für mehrere 100 €, statt für 2,40 € pro Kind mit dem Zug zu fahren. Jedenfalls wollen die jetzt eine Klassenkasse einführen, ich war auch schon immer dafür, weil ich mir denke, lieber 5 Euro im Monat als jedes mal so viel auf einmal. Wisst ihr was die haben wollen? 135 € für ein Schuljahr, und das nur für Ausflüge! Ist das nicht verrückt? Zusätzlich müssen wir dann noch mit der Klassenfahrt, Schulmaterial und Spenden zu den diversen Festen rechnen. Ich könnte ko****!!! Ich war schon sauer, als Mitte des Jahres der Zirkus in der Schule war, die Eltern spenden sollten damit die Kinder eine Vorführung einstudieren können - da waren wir mal, weil wir es gut meinten, 50 € los. Allerdings mussten wir dann auch noch Eintritt bezahlen, das waren dann nochmal 15 € für mich und meinen Sohn. Plus Essen/ Trinken kamen wir insg. auf 80 €. Schließlich wurde noch ein Ausflug ins Irrlandia gemacht, wieder 18 € weg. Dann kamen die Kosten für Schulmaterial, da hab ich die Höhe schon verdrängt, aber das waren glaube ich 25 €. Jetzt im Dezember wollen die in den Friedrichstadtpalast und müssen dafür eine Stunde hin und eine Stunde zurückfahren! Kostet 26 €. Finde ich total unangemessen für 3. klässler, die hätten doch mehr Spaß dran gehabt, selbst etwas einzustudieren. Also bei aller Liebe - ich bin ja auch dafür dass die Kinder guten Unterricht erhalten, aber was die da machen ist echt übertrieben. Mag ja sein, dass viele Eltern Doppelverdiener und auch noch Akademiker sind und nur 1 Kind zu versorgen haben, aber das betrifft uns nicht, mein Mann muss schwer ackern und wir haben 3 Kinder zu versorgen und müssen noch Unterhalt für 2 weitere Kinder zahlen. Jedenfalls habe ich den Zettel zum Thema Klassenkasse mit dem Vermerk zurückgegeben, dass das total überteuert ist und wir das nicht bezahlen werden. Und nun bin ich seit heute früh so wütend, dass ich keine Nerven zum Lernen habe, weil ich mich darauf gar nicht konzentrieren kann. Toll! Der Tag ist mal gelaufen, ich hoffe, dass ich mich im Laufe des Tages noch beruhigen werde. Ich müsste nämlich im Kurs 3402 weitermachen, der für mich sowas von uninteressant ist, dass ich mich darüber auch schon wieder aufregen könnte. Kapitel 2 - "Lesen".

Sandra82

Sandra82

 

Eine Einführung

Da ich so gern in euren Blogs lese, einfach um zu sehen, wie ihr das Fernstudium so schafft, möchte ich euch, auch auf die Gefahr hin das es gar niemanden juckt, an meinem Studentenleben teilhaben lassen:) Ich bin ja hauptsächlich Mama von drei Kindern im Alter von 8, 4 und 0 Jahren, aber das war ja nicht immer so. Ursprünglich habe ich nach dem Abi eine Ausbildung zur Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft gemacht. Das ist allerdings schon so lange her, dass sogar die Berufsbezeichnung mittlerweile anders lautet (meine ich zumindest mal gehört zu haben). Anschließend habe ich zwei Semester Wirtschaftsrecht studiert, dann zu BWL gewechselt, festgestellt, dass ich nicht über die Muse verfüge, ohne Interesse an dem Fach zu lernen und aufgehört. Es folgten zwei Söhne (die Tochter kam ja schon währen der Ausbildung). Mein jüngster Knirps ist 5 Monate alt, meine Fruchtbarkeit hab ich freundlichst in den Ruhestand verwiesen, jetzt wird gelernt:) Warum Psychologie? Ich liebe es einfach. Wirklich, ich wollte schon als Kind Psychologin werden. Leider kam ja alles anders, aber schlussendlich wird doch noch alles gut;) Ich weiß noch nicht so genau, WIE ich das alles schaffen soll. Ich habe - ein Schulkind, welches sehr verträumt und vergesslich ist und mir so manchen Nerv raubt, dafür aber sehr toll bei der Versorgung des Babys helfen kann - ein Kitakind, welches sich momentan zur Fressmaschine entpuppt und permanent bekocht/bedient werden will ("Mama, ich will Toast! Oder haben wir Kekse? Ich habe Bäääääääärenhunger!!! Mein Bauch will essen!") - ein Baby, welches zuckersüß ist, den ganzen Tag lacht, und NOCH nicht sehr viel Arbeit macht, aber trotzdem viiiiiieeeel Zeit beansprucht - Haus - Garten - Mann (oh ja, selbst der braucht Beachtung, sonst wird er grantig:lol:) Ich habe beschlossen, im Haushalt nicht mehr ganz so penibel zu sein, was mir nicht leicht fällt. Trotzdem, ich muss ja irgendwo Zeit herholen. Hobbys hab ich schon lange nicht mehr:blink: Wenn die Kinder im Bett sind, setze ich mich hochmotiviert an meine Bücher, allerdings fallen mir nach ca. 10 min die Augen zu. Seit ein paar Tagen gibt es also einen 21 Uhr Kaffee - bedauerlicherweise musste ich feststellen, dass ich anscheinend koffeinresistent bin, denn das hilft überhaupt gar nicht, im Gegenteil, die Wärme in meinem Bauch trägt nur noch mehr zur Schläfrigkeit bei. Bisher habe ich den Lück gelesen, das Lehrbuch "Psychologie. Eine Einführung in ihre Grundlagen und Anwendungsfelder" gelesen/überflogen und bin jetzt dabei "Forschungsmethoden der Psychologie. Von der Fragestellung zur Präsentation" zu lesen, und dieses gefällt mir bisher auch am Besten. Der Lück ist auch interessant, aber manche Sätze musste ich 2, 3 , 4, 5 mal lesen um sie zu verstehen (ich habe die letzten 4,5 Jahre ausschließlich mit Kindern verbracht, da muss sich das sprachliche Niveau erstmal wieder anpassen) Jetzt warte ich eigentlich nur noch sehnlichst auf die Unterlagen von der Uni. Falls es hier also noch andere Mamas gibt, würde ich mich sehr freuen, von euren Erfahrungen zu lesen, aber natürlich freue ich mich auch über andere Kommentare!

Sandra82

Sandra82

 

Schicksal 2.0 - Vorsicht, Gejammer

Also vor etwa einem Jahr habe ich einen Eintrag geschrieben, in dem ich mitgeteilt habe, dass das Schicksal mich mal kann. Damals ist meine Mutter gestorben. Anfang dieser Woche ist mein Vater, dem Tode nahe, ins Krankenhaus gekommen. Er ist seit 10 Jahren Epileptiker, anscheinend hatte er am Wochenende Krämpfe, hat alles an Tabletten genommen, was er nur finden konnte und ist dann zusammengebrochen oder hat geschlafen, oder beides, keine Ahnung. Jedenfalls lag er im Flur der Wohnung auf kaltem Laminatboden, nur mit Shorts bekleidet, und das mindestens 2 ganze Tage und Nächte lang, also von Sonntag früh bis Dienstag früh. Da hat meine Schwester dann die Feuerwehr gerufen, die Tür wurde aufgebrochen und er war natürlich total unterkühlt. Seine Körperkerntemperatur betrug 31 Grad. Man hat ihn reanimieren müssen, da kaum noch Lebenszeichen vorhanden waren, mittlerweile liegt er angeschlossen an allem, was nur geht, und ohne die Maschinen wäre er nicht mehr. Die Nieren arbeiten so gut wie gar nicht, er hängt an einem permanenten Dialysegerät. Das Krankenhaus ist zu weit weg, ich kann nicht jeden Tag hin, aber heute war ich da, und es war natürlich sehr aufwühlend. Gestern hab ich mich ja noch mit Lernen ablenken können, gestern abend hieß es dann aber, sein Zustand sei schlechter geworden. Heute ist es ein bisschen besser, er braucht nicht mehr ganz so viel Sauerstoff und die Nieren haben eine minimale Tätigkeit aufgenommen. Ihr wisst gar nicht, wie mich das alles nervt. Diese Ungewissheit, wird er, und wenn ja, wie? Und wenn nein, wann? Er wollte immer eine Patientenverfügung machen, seine größte Angst, irgendwann nur noch von Maschinen am Leben gehalten zu werden, genau das wollte er immer verhindern. Aber es ist nie zu der Verfügung gekommen und nun ist es tatsächlich so. Wenn er sich selbst sehen könnte, dann würde er nur wollen, dass man die Maschinen ausmacht. Ehrlich? Selbst wenn es eine Verfügung gäbe, weiß ich nicht, ob ich sie abgeben könnte. Es war zwar sein Wunsch, den sollte man respektieren, andererseits die Frage: hätte er es vielleicht doch nochmal geschafft? Der Arzt sagt, rein theoretisch könnte er sich so erholen, dass er genau so wird wie vorher. Aber man kann eben überhaupt keine Prognose abgeben. Es kann so kommen, aber auch so. Ich weiß ja, dass er krank war und viele Tabletten schlucken musste. Auch, dass er immerhin "schon" 70 ist, obwohl ich ihn für 70 Jahre noch recht fit fand. Es war mir also klar, dass er auch mal gehen muss, aber so? Wegen einer Unterkühlung, da er Tage auf dem Boden vor sich hinsiecht? Das ist echt traurig. Freitag haben wir noch telefoniert und er sagte, dass er wenigstens noch 5 Jahre "machen" will. Trotzdem hat es mir gut getan, ihn heute zu sehen. Sollte er jetzt für immer einschlafen, hab ich mich wenigstens nochmal verabschieden können. Es tut mir leid, ich weiß, dass das hier kein Forum für Trauernde ist, aber ich möchte mir das einfach mal von der Seele schreiben. Denn es betrifft ja auch mein Leben, und somit mein für mich sehr wichtiges Studium. Ich möchte unbedingt lernen, es ist schon schwer genug, mit drei kleinen Kindern und einem Mann, der fast täglich 12 Stunden weg ist. Ich habe den riesen Schock, dass meine Mutter gegangen ist, verkraften müssen. Und jetzt noch mein Vater. Dabei möchte ich einfach nur in Ruhe leben, lernen, studieren, an meiner Zukunft basteln. Der erste Schock ist schon vorbei, den hatte ich Dienstag früh, als man ihn gefunden hat. Mittlerweile möchte ich nur in Ruhe schlafen können. Aber das geht nicht, da man ständig aufs Handy achtet. Letzte Nacht war extrem schlimm, da der Arzt auch noch meinte, wir sollten uns bereit halten, falls etwas ist. Es ist so extrem nervenaufreibend, nicht zu wissen, was jetzt passiert. Man weiß auch noch nicht, wann man ihn wecken kann, diese Woche bestimmt nicht mehr, vielleicht nächste oder übernächste. Und wenn er dann bei Bewusstsein ist, und sagt, dass er das alles nicht möchte, dann können sie die Maschinen erst ausstellen. Irgendwie hab ich das Gefühl, es ist immer was. Irgendwas ist immer und irgendwer wird entweder immer krank oder stirbt. Tja, selbst daran kann man was gutes sehen: danach habe ich niemanden mehr, bei dem in naher Zukunft ein Tod zu erwarten ist. Ohne Eltern zu sein ist nicht schön, niemand wird einen jemals so lieben wie die Eltern. Ich weiß, dass ich das schaffe, ich bin ziemlich stark, wenn es sein muss. Aber ich wünsche mir nur, dass sich das ganze nicht allzu lange hinzieht und sich bald eine Tendenz abzeichnet, ob es nun bergauf oder eher bergab geht. Morgen stürz ich mich wieder ins Studium, komme, was wolle. Es lenkt mich ab und tut mir gut. Ändern kann ich an der Situation eh nichts mehr.

Sandra82

Sandra82

 

Zum Schreien!!

Also die Statistik Klausur gestern war ja mal der absolute Reinfall! Die Klausur besteht aus 2 Teilen. Block 1 mit 10 MC Fragen und 4 numerischen Fragen zu Statistik I. Block zwei besteht ebenfalls aus 10 MC Fragen und 4 numerisch zu Statistik II. Tja. Wir hatten ja nun 8 Altklausuren zum Üben. Das Lernen mit den Altklausuren wird auch ausdrücklich empfohlen, es hat auch Sinn gemacht. In den Altklausuren hatte ich immer eine tolle Punktzahl. Als ich mit Block 1 angefangen habe, fand ich noch alles super. Auch die numerischen Aufgaben waren ok, obwohl es eine Wahrscheinlichkeitsrechnung gab, die in der Form auch noch nicht dran kam. Bei Block zwei sah ich so aus: Es waren Fragen dabei, wo ich nicht mal geahnt habe, was die Antwort sein könnte, weil ich davon noch nichts gelesen hatte. Dann gab es Fragen im numerischen Teil zur Varianzanalyse, die sich alle auf ein konkretes Beispiel bezogen (gab es so auch noch nicht). Die Berechnungen dazu hat wohl niemand von uns vorher geübt. Vorher gab es eine Tafel der Varianzanalyse, die man ausfüllen musste, das waren eigentlich geschenkte Punkte, natürlich haben wir alle gedacht, dass genau dieses wieder so ran kommt, nur mit anderen Zahlen. Nee, plötzlich muss man die wildesten Formeln benutzen um irgendwelche Werte zu berechnen. Das schlimme ist, ich hätte 2 Aufgaben richtig gehabt, wenn ich richtig gelesen hätte!! Das ärgert mich so! Ich habe praktisch als Endergebnis ein Zwischenergebnis aufgeschrieben. Ich hätte den jeweiligen Wert noch mit einem anderen multiplizieren müssen, habe auch darüber nachgedacht, es dann aber gelassen, weil ich nicht wusste, für was dieses n und p in dem Fall steht. Zuhause angekommen guck ich mir die Aufgabe an, und in der Aufgabenstellung steht genau was n und p sind. KRIIIIISEEEEEEEEEEEE!!! Gut, das ist meine eigene Doofheit. Von 4 numerischen Aufgaben in Block zwei habe ich nur eine richtig, macht 3 von 12 Punkten:( Insgesamt gab es auch ein paar fiese Fallen, in die ich natürlich komplett getappt bin, weil ich beim üben vorher festgestellt habe, dass die Klausuren gar nicht fies sind, so wie in M1. Alle Fragen eindeutig gestellt, man muss nicht aufpassen, ausgetrickst zu werden. Tja, ich wurde nun ein paar mal ausgetrickst. Musterlösungen für den zweiten Block waren schon am Abend online und somit komme ich auf ein Ergebnis von knapp 66 %. Insgesamt muss ich 75 % schaffen, es sei denn, sie setzen die Bestehensgrenze (wie im letzten Semester) auf 69 % herab. Musterlösungen für Block 1 sind noch nicht da, aber wenn ich mit den Fragen rechne, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dann komme ich insgesamt auf etwa 76 %, das wäre dann knapp bestanden, und müsste eine Note von 3,3 oder 3,7 sein. Klasse. Ich finde, das Niveau der Klausuren müsste in jedem Semester in etwa gleich sein. Sonst sind doch nie Noten der Studenten auch gar nicht mehr vergleichbar. Vom Schwierigkeitsgrad ist es aber tatsächlich so, dass unsere Klausur ein echter Brocken war und einfach wirklich schwerer als die letzten. Selbst die Top-Statistiker aus unserer FB-Gruppe hatten teilweise große Probleme, dabei waren sie wirklich so vorbereitet, locker eine 1,0 zu schaffen. Ich bin echt wütend. Ich habe so viel Zeit investiert, habe Kinder, Tiere, Haus, Mann, alles vernachlässigt in den letzten Wochen. Klar dachte ich "hauptsache bestehen", aber ich finde es einfach fies, den Schwierigkeitsgrad so extrem zu steigern und auch so fiese Fallen plötzlich einzubauen. Aber ich bin nicht nur wütend, sondern auch richtig tief enttäuscht. Warum macht man über mehrere Semester die Klausuren immer etwa gleich, empfiehlt den Studenten ausdrücklich, sich mit den Altklausuren vorzubereiten, und dann so? Aber egal. Wenn es bestanden ist, dann geh ich ans nächste Modul, glücklich macht mich das aber nicht. Und wenn es nicht bestanden ist, dann werde ich wohl aufhören. Nochmal mach ich das nicht, zumal ich die Schuld fürs nicht-bestehen nicht nur bei mir selbst sehe. Und dann, im nächsten Semester, kriegen die Studenten wahrscheinlich wieder eine ganz nette Klausur mit vorhersehbaren Aufgaben und nur wir sind die Idioten mit den schlechten Noten. So, den Dampf musste ich mal ablassen:angry:

Sandra82

Sandra82

 

Neuer Kurs und mein neues Familienmitglied

Gerade kam schon ein neuer Kurs an, obwohl heute eigentlich erst der Versandbeginn ist. Es handelt sich um den Kurs 3607 Empirische Sozialforschung. Kommt da noch mehr? Es sind doch eigentlich mehr Kurse, kommen da noch Studienbriefe an? Ich versuche mal ein Bild von meinem Hund hier einzustellen (Danke Lumi, für die Erklärung!) Da ist er: Also wenn man die 3 so sieht, und alle drei schnarchen dann auch noch, dann wird man echt müde und dann ist es vorbei mit der Konzentration.

Sandra82

Sandra82

 

Zusammenfassungen? Nicht bei mir.

Ich glaube, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der es schafft, eine Zusammenfassung inhaltlich größer zu machen als es der Ursprungstext ist. Soweit läuft alles ganz gut, das Studium ist ein selbstverständlicher Teil eines jeden Tages geworden, auch, wenn ich manchmal nicht viel Zeit aufbringen kann. Am Wochenende zum Beispiel - ich hätte wirklich gerne gelernt, denn ich bin eh kein Sonnenmensch, das sehen meine Kinder aber anders. Also waren wir fast das ganze Wochenende draußen im Garten. Meinen Blumen hats gut getan, aber meinem Studium nicht. Meistens schaffe ich nur morgens, nachdem der Kleine nochmal einschläft, zu lernen, das sind aber auch bloß 1, 2 Stunden. Abends, wenn ich lernen könnte (so ab 8 Uhr) dann bin ich gar nicht mehr richtig aufnahmefähig, weil ich einfach nur hundemüde bin. Momentan quäl ich mich aber auch durch das Thema, dabei geht es einfach nur um die "Beziehungen der Psychologie zu anderen Wissenschaften". Also nichts weltbewegendes, aber ich finde, ziemlich ungenau geschrieben, nicht auf den Punkt gebracht, so viel Themen angeschnitten und nicht weiter ausgeführt.... deshalb hat meine Zusammenfassung einen Umfang von 5 Seiten, und 5 Seiten hat der Text im Skript. Wenn man bedenkt, dass meine Schrift und der Zeilenabstand kleiner sind:rolleyes: Aber das ist eben, weil ich vieles nachschlagen oder googeln muss, weil ich Begriffe definieren muss oder kurz angeschnittene Themen näher ausführen muss um es auch richtig verstehen zu können. Und dann die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen... Biologie, Psychobiologie, Physiologie, Neurologie, Neurowissenschaften, Philosophie, Sprachwissenschaften... Ist ja alles wirklich interessant, aber ich weiß nicht... der Text im Skript ist nicht meins. Statt klipp und klar zu schreiben "Psychologie und Biologie so und so" und "Neurowissenschaft und Psychologie so und so" wird so drumrum geredet, irgendwie so unklar. Aber vielleicht empfinde ich das auch nur so. Manch einer mag ja gut mit der Schreibweise klar kommen. Trotzdem - ich muss lernen, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden. Ich markiere fast alles im Text. Ich frage mich echt, wie ich das damals in meiner Ausbildung oder danach im Studium gemacht habe, da ging es doch auch, warum jetzt nicht? Diese Multiple Choice Klausuren sind auch nicht das Beste für mich, weil ich mir tausend Fragenkombinationen ausdenke während des Lesens. Dadurch halte ich natürlich alles für wichtig. Wenn ich mir denke - ach, das kannst du weglassen - dann überlege ich es mir im nächsten Moment anders, denn genau DAS könnte ja eine Frage werden. Fazit: ich bin zu langsam. Ich hänge im Plan hinterher und ich schaffe definitiv keine 3-4 Stunden am Tag zu lernen. Jedenfalls nicht richtig konzentriert. Aber: mein Baby kriegt jetzt schon eine Mahlzeit Brei am Tag, mit der Zeit wird das Stillen also weniger und ich glaube oder hoffe, dass ich dann ein bisschen leistungsfähiger werde. Er wird auch älter und schläft dann hoffentlich bald besser. Kommt Zeit, kommt Rat.

Sandra82

Sandra82

 

Morgen gehts weiter und ein bisschen Geläster

Die Ferien sind vorbei, bei mir sind alle wieder gesund, morgen gehts los mit Modul 2. Den Krams für Statistik habe ich noch nicht, nur die beiden Studienbriefe über empirische Sozialforschung. Diese entsprechen wohl dem Buch von Kromrey. Viele sagen, dass man das stiefmütterlich behandeln kann, da bisher in den Klausuren höchstens 1 oder 2 Fragen dazu ran kamen. Aber ich möchte es trotzdem durcharbeiten, weil ich denke, dass es fürs Gesamtverständnis nur förderlich sein kann, außerdem sträube ich mich ein bisschen dagegen, nur für die Klausuren zu lernen. Irgendwann wird man das Wissen bestimmt nochmal brauchen. Das erinnert mich an den Jubelruf eines Kommilitonen, der die M1 Klausur bestanden hat, obwohl er (ich zitiere) "vom scheiß Lück nur 15 Seiten gelesen hat" Da kann ich nur sagen selber schuld, denn davon mal abgesehen das dieses Buch total interessant ist, lernt man natürlich auch viel dabei, auch wenn es einem nachher nicht immer bewusst ist. Aber man kann immer wieder Verknüpfungen bilden usw. Außerdem, warum studiert denn einer Psychologie, der sich dann sträubt, bestimmte (wichtige) Literatur zu lesen? Versteh ich nicht. In Moodle ging die Tage auch die Post ab, ich frage mich manchmal echt, warum sich manche Leute nicht selbst die Blödheit aus dem Schädel prügeln. (ich weiß, nicht besonders nett, aber ehrlich). Darum versuche ich jetzt, dieses besagte Forum zu meiden, ich kriege einfach Aggressionen. Ein Kommilitone hat die Klausur nicht bestanden (obwohl er schon drei Jahre studiert) und fordert nun die Herabsetzung der Bestehensgrenze, alternativ ginge auch eine Gutschrift von 60, höchstens 70 Sonderpunkten (von 500!!!), denn, in diesem Semester waren 60 % der Klausurfragen "schwammig". Er hat einen Brief verfasst, der einem die Tränen in die Augen treibt. Er beherrscht weder Rechtschreibung, noch Grammatik, es ist teilweise noch nicht mal eine sinnvolle Logik enthalten, ich weiß nicht wie man so schreiben kann, aber manche Sätze ergeben nicht mal einen Sinn! Und das Beste: am Ende unterschreibt er mit "ihre lieben Studierenden" und setzt auch noch ein Smiley: :-) mit ran. Ach, was ich noch ganz schlimm finde, ist die Ansicht einiger Kommilitonen, dass man als angehender Psychologe ein absoluter Menschenfreund sein muss. Einfühlsam, verständnisvoll, schließlich möchte man am Menschen arbeiten. Ich seh das anders, denn wenn ich Erleben und Verhalten erforschen will, muss ich weder verständnisvoll noch einfühlsam noch "sanft" oder "lieb" sein. Manche Kommilitonen fangen sogar an, einen zu analysieren, das ist der Hammer. Ein Therapiegespräch ist gar nichts dagegen. "Ich denke, dass du dich überfordert fühlst. Nun versuchst du, dich aus der misslichen Lage zu befreien. Das kann ich verstehen." --> Da rollen sich meine Fußnägel auf! Einer hat mir sogar Abwehrreaktionen bescheinigt:lol: Ob die Leute wohl wissen, dass sie erst nach dem Master Psychologen sind, und als Psychologe nicht automatisch Therapeut? Und dass man eigentlich nicht in Hagen studiert, um Therapeut zu werden? Warum darf ich nicht offen sagen, wenn ich jemanden blöd finde, warum muss ich Mutter-Theresa-mäßig jedem Menschen Wärme und Liebe entgegenbringen? Egal, ich steiger mich gerade rein. Ich freue mich auf mein neues Modul, auch wenn ich noch großen Respekt davor habe. Alles, was ich bisher schon so gelesen habe, kommt mir ziemlich schwierig vor, aber so war es ja vor M1 auch einmal.

Sandra82

Sandra82

 

Statistik bestanden und weiter gehts

Also nachdem jetzt die Profs für beide Teile der Statistik Klausur ihre Lösungen eingestellt haben, weiß ich zumindest schonmal, dass ich bestanden habe. So wie es jetzt ist, wären es 78 %, nach den Notengrenzen vom letzten Semester wäre das eine 3,3. Es fehlt ein Punkt, dann wird es eine 3,0. Na ja, nicht das Gelbe vom Ei, aber was solls. Viele bangen noch, ob sie bestehen oder wissen schon, dass es nicht gereicht hat. Dann bin ich froh, dass ich wenigstens bestanden habe. Immerhin habe ich zu Beginn des Moduls nicht geglaubt, überhaupt je bestehen zu können, und zwischendrin habe ich sogar ernsthaft erwogen, mich zu exmatrikulieren. Und dann wurde ja mein Kleiner auch noch so krank, zwei Wochen vor der Klausur... Also jedenfalls ist es geschafft, auf die wirkliche, echte, endgültige Note muss ich noch etwa 1,5 Wochen warten. Ich wollte ja nach Statistik erstmal 4 Wochen Pause machen (mindestens), aber daraus wurde nichts, denn M5 (Entwicklungspyschologie) kam schon an. Die Pflichtlektüre dazu auch: "Entwicklungspsychologie" von Lohaus/ Vierhaus. Also wollte ich nur mal durchblättern, und nun befinde ich mich schon beim letzten Skript (von 4). Es ist einfach zu interessant, es liest sich ganz toll, es macht richtig Spaß. Nach der Tortur mit M1 und M2 hat man sich das ja auch verdient Nach dem ersten lesen werde ich Zusammenfassungen schreiben und dann damit lernen. M4 (Sozialpsychologie) kommt wohl erst Anfang Oktober an. So. Soviel zum Studium. Mein mittlerer Sohn ist nun mal wieder krank (irgendeiner wohl immer:rolleyes:) und wir waren gestern bei einer neuen Kinderärztin, nachdem sich der alte strikt geweigert hat, meinem Kind die Ergotherapie zu verordnen. Die Ärztin ist klasse, ist mit mir einer Meinung, was die Schuld der Schule betrifft, und sie verordnet die Therapie. Glücklich ist sie darüber nicht, weil eigentlich die Schule den Mist verzapft hat, und mein Kind jetzt unter Druck gesetzt wird. Aber dem Kind zuliebe machen wir die Therapie, im Oktober gehts los. Ich hatte ja immer an der Ergo gezweifelt, aber wie das Schicksal es so will, war ein Artikel in der Aktuellen "Gehirn und Geist" über die Wirksamkeit von Ergotherapie, und nun bin auch ich davon überzeugt. Das ist der aktuelle Stand der Dinge:)

Sandra82

Sandra82

 

Auf die Plätze......fertig....... (fast) los!

Bald ist es soweit, am Montag ist offizieller Bearbeitungsbeginn und ich freue mich drauf. Am Mittwoch kamen die Skripte (allerdings kein Türschild und kein Enten-Gutschein wie es Marie-Berlin bekommen hat - vielleicht kriegen das nur die Wirtschaftler?) Jedenfalls finde ich die Briefe für das Modul 1 vom Umfang her ok, ich denke, dass müsste ich schaffen in der Zeit, die der Plan von Prof. Renner dafür vorsieht. Dann bleiben immerhin noch ca. 4 Wochen für die Prüfungsvorbereitung. Momentan bin ich noch beim Lück. Ich habe den erst komplett durchgelesen, was ich mir auch hätte ersparen können, denn erst jetzt, beim Zusammenfassen, kann ich die Infos richtig verarbeiten. Vorher ist der Sinn irgendwie an mir vorbeigeflogen:blink: Gestern habe ich mir die Einführungsveranstaltung angesehen, und im Anschluss habe ich mir überlegt, einen Zeitplan für jede Woche zu erstellen. Das hab ich dann auch angefangen, dann aber wieder verworfen, weil ich wegen dem Baby gar nicht planen kann. Er hat z.B. keine festen Zeiten zum Essen, weil er immer noch gestillt wird, seine Schlafenszeiten sind auch noch sehr variabel... na ja. Dafür habe ich mein Notebook gestern ins Wohnzimmer verfrachtet, und wenn Baby nun auf seiner Krabbeldecke herumrollt, kann ich derweil lernen. Was meinen armen Garten angeht, der ja auch schonmal Thema hier war - der verwahrlost so langsam vor sich hin. Ein tränendes Herz ist mir erfroren, weil ich abends vergessen habe, es abzudecken, und meine anderen Blumen müssten mal dringend gegossen werden. Das Gemüse gehört mal endlich ins Beet usw. Aber man kann auch nicht alles schaffen, ich bin ganz ehrlich, da geht mir das Lernen jetzt einfach vor. Noch etwas anderes: falls einer von euch eine kreative Ader hat, möchte er vielleicht überlegen, wie ich und ein paar andere fleißige Studenten unsere Gruppe in Moodle nennen können. Rosalie und ich haben uns bisher als unkreativ entpuppt So, und jetzt roll ich mal das Baby zurück:001_wub:

Sandra82

Sandra82

 

Merke: Idee für die Bachelorarbeit

Vielleicht ist es bescheuert, vielleicht auch nicht, aber ich wollte die Idee mal hier festhalten. Vor ein paar Tagen habe ich so ziemlich beschlossen, dass ich meine Bachelorarbeit gern beim Lehrgebiet für Psychologie des Erwachsenenalters schreiben möchte, da mich die Themen einfach am meisten ansprechen. Jedenfalls habe ich gerade im Skript "Entwicklungspsychologische Grundlagen" über den Beginn der Entwicklungspsychologie gelesen. Den Grundstein legte Wilhelm Preyer mit seinen Tagebuchaufzeichnungen über seinen Sohn Axel. Es handelt sich dabei also um eine Längsschnittstudie, die er an seinem Sohn durchführt und über einen Zeitraum von 3 Jahren, 3 mal täglich das Verhalten seines Kindes beobachtet und akribisch aufzeichnet. Das Buch, dass er dann schreibt, nennt sich " Die Seele des Kindes". Unter anderem untersucht er z.B. die Entwicklung des Farbsinnes. Er legte seinem Sohn dazu täglich die "Magnus`sche Tafel zur Erziehung des Farbsinnes" vor (leider finde ich diese nicht im Internet, ich habe also keine Ahnung, wie sie aussieht) und kann am Ende so Aussagen darüber treffen, welche Farben das Kind in seiner Entwicklung am ehesten erkennt. Später führen William Stern, bzw. seine Frau, auch Tagebuchstudien über ihre 3 Kinder. Jedenfalls hatte ich die Idee, dass ich doch in einer Bachelorarbeit an der Arbeit von Preyer anknüpfen könnte, oder seine Forschung über die Entwicklung der Farbwahrnehmung wiederholen könnte. Oder eine ähnliche Studie durchführen. Ich hab immerhin drei Versuchspersonen zur Verfügung, je nachdem, welches Lebensalter interessant für meine Arbeit wäre, hätte ich alles dabei. Und bis zur Bachelorarbeit dauert es noch ein paar Jahre, so dass ich genug Daten zum Auswerten hätte. Preyer fing mit seinem Kleinen an, als er das zweite Lebensjahr vollendete, so alt wird mein Kleiner jetzt auch. Vielleicht ist es auch blöd, aber - sofern es noch niemand getan hat, wäre es ja schon ganz interessant, was heutzutage dabei rauskommen würde, ob die Ergebnisse stark abweichen würden oder nur minimal. Ob sich das überhaupt als Thema eignen würde? Ich habe keine Ahnung, wie gesagt, es ist nur eine flüchtige Idee.

Sandra82

Sandra82

 

Studium erstmal auf Eis

Ja, also gestern haben mein Lebensgefährte und ich uns getrennt, morgen ziehe ich mit den Kindern zurück in meine alte Heimatstadt zu meiner Familie. Das kam jetzt zwar überraschend, aber ich bin nicht traurig, im Gegenteil. Wir gehen als "Freunde" auseinander, in beiderseitigem Einverständnis, und ich bin sooooooooo froh wieder in die Hauptstadt zu ziehen! Vor 3,5 Jahren bin ich ja hierher aufs Land gezogen und habe seitdem Berlin immer vermisst. Jedenfalls, da dies für meine zwei großen Kinder schon die zweite Trennung ist, die sie erleben (auch wenn sie sich ebenfalls auf ihre Heimat freuen) und es für den kleinen eine riesen Umstellung wird, die er hoffentlich gut verkraftet, habe ich beschlossen, in diesem Semester beide Klausuren (M3 und M4) abzumelden, um erstmal ganz für meine Kinder da sein zu können, neue Schule, neue Kita, neue Wohnung usw. Aber! Da ich ja M3 schon durch habe und M4 zur Hälfte, werde ich im nächsten Semester reinhauen und beide Klausuren schreiben. Das ist auch nötig, da ich ja im Probestudium bin und innerhalb von 8 Semestern 6 Module abschließen muss. Ich bin jetzt im 5. Semester und habe 3 Module abgeschlossen, wenn ich in diesem Semester nix schreibe, habe ich noch 3 Semester für 3 Module Zeit, das müsste klappen. Tja, so ist das Leben. Es hat Höhen und Tiefen, aber wenn man bedenkt, dass man nur eine einzige Chance auf dieser Welt hat, dann sollte man IMMER versuchen, das beste aus der jeweiligen Situation zu machen. Ich werde mir mit meinen Kindern was neues aufbauen, werde wieder meine Familie um mich herum haben, ich bin einfach nur glücklich!!

Sandra82

Sandra82

 

Aller Anfang ist schwer, und: neue Bücher (so schön)

Nachdem ich nun die ersten Seiten des ersten Studienbriefes bearbeitet habe, komme ich zu folgender Erkenntnis: irgendwie bin ich doof. Ich meine, es ist wirklich hochinteressant und ich liebe es nach wie vor. Aber, sobald ich einen Satz im Skript lese, denke ich: hä? Dann lese ich nochmal und denke, ah, ok. Hier bin ich an dem Punkt, wo ich das Gelesene vielleicht in den gleichen Worten wie sie geschrieben stehen wieder geben könnte. (Wow, was für eine Leistung.) Ich muss wirklich mehrmals lesen, um einen Text zu verstehen. Und selbst dann stell ich mich manchmal dämlich an. Irgendwie verarbeitet mein Hirn die Informationen nur sehr langsam, als wenn es in den letzten Jahren eingeschlafen wäre. Gestern Abend habe ich ewig über die Seele als informationsverarbeitendes System nachgegrübelt, und heute, im Nachhinein, klingt das alles so logisch. Na ja, es geht zwar nur langsam voran, aber ich hege die Hoffnung, dass es mit der Zeit besser (also einfacher) wird. Die bereitgestellten Texte, welche Plichtliteratur darstellen, konnte ich nicht drucken, also habe ich mir in einem Anfall von Frust einen Teil der Bücher bestellt. Neu: Schönpflug - Einführung in die Psychologie Galliker, Klein, Rykart - Meilensteine der Psychologie (allerdings nicht Pflicht) Sedlmeier, Renkewitz - Forschungsmethoden und Statistik. Also der Schönpflug sieht super aus auf den ersten Blick und ich freue mich schon drauf, drin zu lesen. Es sind Bilder drin und das Papier ist so schön glatt:lol: Jedenfalls habe ich mich sehr geärgert, weil zwei Texte aus dem Schütz, Brand, Selg Pflicht sind. Dieses Buch habe ich zwar hier liegen, aber in der neuesten Auflage und diese enthält die beiden Texte nicht So, jetzt setze ich mich ans Skript und versuche, etwas zu verstehen. Gerade ist mein Baby eingeschlafen. Momentan quält er sich mit Blähungen und macht die Nacht zum Tag.

Sandra82

Sandra82

 

Es ist geschafft!

Ich habs geschafft, ich bin so froh! Allerdings weiß ich nicht, ob ich jetzt ein gutes Gefühl habe oder nicht. Es war so: Ich habe in einem ersten Durchgang alles angekreuzt, wo ich wusste, dass es sicher richtig ist, und alles, wo ich wusste, dass es sicher falsch ist. Zwischen durch habe ich mal hier und da ein "?" neben eine Antwortalternative gemalt. Ich war ruck zuck fertig und hatte auch ein gutes Gefühl. Aber dann hab ich das gemacht, was ich mir fest vorgenommen hatte NICHT zu tun, nämlich: Zuviel über die unsicheren Sachen nachzudenken und nachher doch noch was anzukreuzen, wo ich meine, das KÖNNTE stimmen, ohne aber sicher zu sein. Ich hab bei der Probeklausur und der Übungsklausur festgestellt, das der Großteil meiner Fehler daher kam, dass ich unsichere Sachen doch noch angekreuzt habe. Also hab ich geplant, genau das nicht zu tun. Hab ich aber. Nicht nur einmal. Nach dem ersten mal bin ich nochmal durchgegangen, dann war ich mir hier und da nicht mehr sicher... Bis ich kurz vor der Verzweiflung stand und endlich abgegeben habe, bevor ich noch mehr versaue. Also ich muss sagen, dass alle Aufgaben fair waren, es war nichts unklares oder so dabei, also wird es bestimmt dieses mal das erste Semester sein, wo keine Punkte gutgeschrieben werden - wenn doch, wüsste ich echt nicht wo:blink: Selbst die Englischaufgaben waren einfach, obwohl ich schon ewig kein Englisch mehr hatte waren die Texte leicht zu verstehen und die Fragen dazu auch sehr verständlich. Den ersten Teil (3400) fand ich noch am anspruchsvollsten, der Rest war irgendwie eindeutiger. Es waren 2 Fragen dabei, zu denen ich gar nichts wusste, weil sie aus dem Lück waren, von dem zwar alles gelesen, aber nur die erste Hälfte etwas mehr gelernt hatte, die Fragen bezogen sich auf die Politische Psychologie und die ... schon vergessen! 2 Fehler habe ich jetzt im Nachhinein schon entdeckt (natürlich Antworten, bei denen ich mir unsicher war und die ich beim zweiten Kontrollgang erst angekreuzt habe :(). Hätte ich mich an meinen Plan gehalten, dann wär das nicht passiert! Na ja. Ich hoffe mal, dass es zum bestehen gereicht hat, also ich glaube, dass der 2. und 3. Teil schon bestanden sein müsste, beim 1. könnte es knapp werden. Aber ich bin wirklich froh, dass es ich das jetzt überhaupt, trotz der ganzen Umstände, geschafft habe. Es war nicht einfach und ich würde mich über jede Note wahnsinnig freuen. Ansonsten ärgere ich mich auch nicht drüber, denn wenn man bedenkt, was mir in den letzten Monaten alles schief gegangen ist, dann wäre das auch nachvollziehbar. Also. Jetzt gönne ich mir ein paar Tage Ruhe, morgen werde ich einen ausgiebigen laaaaaaangen Spaziergang mit meinem Hund machen (ich hatte ja zwei, hab jetzt noch den Goldi) und das Haus putzen, mit den Kindern spielen, ich kann mich wieder dem Garten widmen und was nicht-psychologisches lesen. Das nächste, was ich dann in Angriff nehme, ist der Brückenkurs in Mathematik, ich hab mich zwar bei der Uni nicht dafür eingeschrieben aber das empfohlene Buch gekauft, und nach dem ersten Überfliegen freue ich mich sogar drauf. An alle Daumendrücker: DANKE!!

Sandra82

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Die Warterei macht mich verrückt

Ich warte auf die Auswertung meiner M5 Klausur, das macht mich ganz wahnsinnig. Ich kann mich auf nichts anderes konzentrieren, weil ich weiß, dass es jeden Moment soweit sein könnte, dass ich das Ergebnis online einsehen kann. Bisher wurde nur M1 ausgewertet, der ganze Rest steht noch aus. In der letzten Zeit habe ich aber schon fleißig gelernt, obwohl ja eigentlich noch Semesterferien sind. Sozialpsychologie habe ich jetzt fast durchgelesen, fehlen nur noch die 22 englischen Studien, aber die werde ich mir wohl erst im August antun, weil ich darauf wenig Lust habe bzw. wenn ich sie jetzt lernen würde, dann müsste ich sie eh nochmal wiederholen, damit sie zur Klausur auch noch in meinem Kopf sind. M3 (Allg. Psy. und Biologische Grundlagen) soll ja ein harter Brocken sein, sehr umfangreich und mit einer schwierigen Klausur am Ende. Ich habe mit dem ersten Skript begonnen und die ersten 3 Kapitel durchgearbeitet, was wirklich ziemlich schwierig ist. Allerdings staune ich sehr über alles, was ich lese - der Mensch ist wirklich ein Wunderwerk, anders kann man es nicht sagen. Angefangen bei der Zelle, meine Güte, jede Zelle ist wie eine kleine Fabrik. Teilweise stell ich mir den Menschen gerade als Marionette vor, das Gehirn als Marionettenspieler und die Neurone als Fäden... es ist doch einfach verrückt, wie das alles vor sich geht. Woher kommt das alles? Das kann doch nicht aus dem Nichts entstanden sein Klar, nichts aus dem Nichts, sondern im Lauf der Evolution, aber wie kann sowas von sich aus passieren und von alleine entstehen? Ok, ich schweife gerade sehr ab, und die ganzen Gedanken, die ich dazu habe, kann ich eh nicht verbalisieren. Manchmal ist es doch besser, weniger zu wissen. Desto weniger Gedanken kann man sich machen! Das Thema ist also anstrengend, aber hoch interessant, aber denkt man zuviel darüber nach, bereitet es einem Kopfzerbrechen. Es ist wie wenn man sich vorstellen will, wo das Universum endet, und dass es doch gar nicht sein kann, dass es so verdammt groß ist. Das übersteigt einfach unseren Horizont, wir sind nicht fähig, alles wirklich zu begreifen. Ich bin immer ziemlich tollpatschig gewesen, mir fallen oft Sachen runter oder ich brech mir nen Zeh, wenn ich zu schnell durchs Haus laufe. Unser Bestand an Geschirr nimmt ständig rapide ab und ich habe nur noch einen einzigen tiefen Teller, weil mir immer alles runter fällt Aber: eigentlich ist das gar nicht meine Schuld, sondern die meines Gehirns Wenn mein Mann sich beim nächsten Geschirr-runterfall-Geräusch darüber aufregt, dass ich alles kaputt mache, dann werde ich ihm einfach die Hirnnerven aufzählen, die für die Motorik der Finger zuständig sind. Ok, ihr seht, mir ist wirklich langweilig, anstatt sinnvolles zu tun, vertrödel ich die Zeit und schreibe nur Quatsch. Aber das sind eben Gedanken einer Psychologie-Studentin Und jetzt guck ich mal, ob meine Klausur schon ausgewertet ist!

Sandra82

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Na ja, nicht so gut

Mein kleiner hat nun angefangen, sich an allen möglichen Möbeln und Gegenständen hochzuziehen, er steht dann auch, die Frage ist nur, wie lange, denn sein Gleichgewicht kann er noch nicht richtig gut halten. Das heißt, ich bin nur noch am Hinterherspringen und finde wirklich kaum noch Zeit zum Lernen. Wenn es 1-2 Stunden am Tag sind, ist das schon viel. Deswegen werde ich jetzt alles noch zu Ende lesen (Kurs 3400 ist fertig, 3401 auch bald und dann fehlt noch 3402) und dann werde ich trotzdem die Prüfung mitschreiben, da ich versuchen möchte, zu bestehen. Ohne Kleinkind wär mein Ziel 1,x gewesen, jetzt ist mein Ziel, einfach durch zu kommen. Es geht nicht anders, ich wünschte es mir zwar, aber was soll ich machen. Ich hatte erst überlegt, nächstes Semester zu schreiben, aber da wird es mir dann auch nicht besser ergehen, wenn ich zwei Klausuren auf einmal schreiben muss. Also kann ich es wenigstens versuchen. Ich freue mich trotzdem, da ich merke, wieviel man eigentlich schon weiß, je mehr man liest, desto mehr erkennt man, dass man sich schon ein kleines Fundament an Basiswissen zurecht gelernt hat. So, jetzt werde ich mal wieder dem Baby hinterher springen. Gott (oder sonst irgendjemand) steh mir bei und schenke mir Nerven und Kraft

Sandra82

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Biologische Grundlagen zur Hälfte geschafft

Mir fällt gerade auf, dass mir nie gescheite Titel einfallen. Manchmal möchte ich einen Eintrag schreiben, überlege dann ewig wegen dem Titel und da mir nichts einfällt, lass ich es einfach bleiben. Im Skript Biologische Grundlagen der Psychologie komme ich langsam voran. Mein Sohn war zwar in der letzten Woche krank, so dass ich fast nichts machen konnte, aber in den letzten 3 Tagen habe ich immer etwa eine Stunde geschafft, wenn er geschlafen hat. Ich bin immer noch beim Thema Sinnessysteme, habe das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken jetzt durch und mache dann beim Gleichgewichtssinn und der Haut weiter. Das Sehen ist das komplexeste der Systeme, jedenfalls im Skript Ich drifte bei diesen Themen immer wieder in Gedanken ab, irgendwo beim Thema Hören habe ich die Frage aufgeschnappt, ob denn der fallende Baum auch ein Geräusch machen würde, wenn niemand zuhören würde. Auf eine ähnliche Frage bin ich am Anfang des Studiums schon gestoßen, und damals dachte ich, natürlich, blöde Frage. Mittlerweile sehe ich das anders oder kann mir zumindest mehr Gedanken dazu machen, und unglücklicherweise hat mein Hirn das heute Nacht fast durchgehend getan. Kennt ihr das, wenn ihr ein Thema oder ein Problem so sehr im Kopf habt, dass ihr nicht nur davon träumt, sondern eher in so einem ungemütlichen halbschlafähnlichen Zustand darüber automatisch nachgrübelt, wenn dieses Thema in eure Träume hineingreift und sich mit allen anderen Gedanken verbindet? Schlimm. Es lässt einem keine Ruhe. Weil das einfach Themen sind, über die man so, oder auch so, oder auch wieder so denken kann. Es wäre doch unheimlich spannend mal zu sehen, wie die Welt um uns wirklich aussieht. Wie das aussieht, was wir gar nicht wahrnehmen können, weil unsere Augen nur das Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich wahrnehmen können. Wie würde es wohl sein, wenn wir in jeder Wellenlänge sehen könnten? Wenn wir also alles sehen könnten, was um uns wäre? Wir können ja nur den Teil der Realität sehen oder hören, zu dessen Wahrnehmung unser Körper, unser Hirn fähig ist. Der andere bleibt uns verschlossen. Solche Fragen gehen mir ständig durch den Kopf, gerade jetzt, wo ich weiß, wie das mit der Wahrnehmung überhaupt funktioniert. Wieder einmal mehr liebe ich also dieses Studium, da ich nicht mehr denke, dass das, was ich sehe, die Wirklichkeit ist, sondern dass man durch seine Wahrnehmung die Wirklichkeit erst konstruiert. Ansonsten ist es momentan noch stressig, da, wie gesagt, mein jüngster gerade die ganze Woche krank war und es jetzt mich selbst erwischt hat. Es sind Schulferien, zum Glück hat wenigstens die Kita offen, so dass ich ab Dienstag wieder den Kleinen weg bringen kann und nur die beiden großen zuhause sind. Ich möchte unbedingt nächste Woche die Biologischen Grundlagen abschließen und dann erstmal das zweite Skript von M4, Sozialpsychologie durcharbeiten. Das wird ein guter Ausgleich zu den Strapazen von Bio sein, wobei ich ja für M3 dann trotzdem noch einiges vor mir habe, für M4 dann nur noch die 22 Studien, wenn ich das zweite Skript durch habe, und das wird nicht lange dauern. Ich würde auch gerne mal abends lernen, das wären ja auch mal so 2 Stunden am Stück, aber ich bin abends überhaupt nicht aufnahmefähig und hab ständig so eine bleiernde Müdigkeit im Kopf. Da würde ich dann nur oberflächlich lesen, das kann ich auch gleich sein lassen.

Sandra82

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Nur noch eine Woche!

Und ein paar Tage, die zählen aber nicht, weil die zum Wochenende gehören und ich da eh nicht zum Lernen komme. Langsam kriege ich bammel, denn ich fühle mich total unwissend. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel für eine Prüfung gelernt, nichtmal für meine Abschlussprüfung in der Ausbildung:blink: Ich lerne und lerne, aber ich hab das Gefühl, dass ich überhaupt nichts weiß. Ich bin auch nicht so weit wie ich sein wollte. Ich muss noch ein bisschen vom Kurs 3400 Einheit 2 wiederholen, etwas muss vom Kurs 3402 Einheit 1 noch zusammengefasst werden und der Bibliothekskurs fehlt mir immer noch! Ich habe zwar die Hälfte schon einmal durchgearbeitet, aber davon weiß ich nichts mehr:ohmy: Ich kann mich auch nicht dazu durchringen, denn ich weiß auch nicht, WIE ich den lernen soll. Geplant war, dass ich den nächste Woche nochmal lese und mir das wichtigste raus schreibe, aber dann hab ich ja keine Zeit mehr zum Wiederholen der anderen Sachen. Ach ja und den Lück habe ich auch erst einmal durchgearbeitet, ich denke, das wird nicht reichen, ich hätte ihn mindestens noch einmal lesen müssen, aber dazu reicht die Zeit überhaupt nicht mehr aus. Vielleicht noch mal durchblättern, mehr geht nicht. Ich muss noch zwei Vorlesungen schauen, die auch klausurrelevant sind. Heute schaff ich das nicht, die Kinder sind heute bloß bis 11.30 Uhr weg. Egal, jetzt gibts keinen Weg zurück. Da muss ich jetzt durch! Jetzt wiederhole ich die Paradigmen der Psychologie, die sollte ich dann auch am Wochenende nochmal lesen können und nächste Woche schau ich als erstes noch die beiden Vorlesungen (eine zum Thema Stress und dann noch ein"Modell zur Integration der psychologischen Paradigmen und Teildisziplinen"), gleich am Montag, dann bleiben die restlichen Tage noch für den Bibliothekskurs, dann muss ich schauen, dass ich am Wochenende nochmal alles grob überfliege. Ich mach dann mal weiter

Sandra82

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Ich hab die Nase voll und das Schicksal kann mich mal

Schicksalsschläge verfolgen mich und meine Schul- und Berufsbildung ist von jeher verflucht gewesen. - kurz vor den Abiturprüfungen habe ich erfahren, dass meine Mutter bösartigen Brustkrebs hat - am Morgen meiner Ausbildungsabschlussprüfung ist mein Vater mit einer Lebervergiftung (von Medikamenten) ins Krankenhaus eingeliefert worden und wurde ins künstliche Koma versetzt - kurz vor den ersten Prüfungen in meinem ersten Semester Wirtschaftsrecht ist meine Nichte gestorben - kurz vor der ersten Modulprüfung im Psychologie Studium stirbt meine Mutter Das ist aber noch nicht alles, denn ich liege ja anscheinend noch nicht genug am Boden. Nein, gestern wurde mein Hund eingeschläfert. Das war jetzt das I-Tüpfelchen auf meinem Elend und ich hadere gerade mit dem Schicksal. Was soll das bloß alles? Montag ist die Klausur und ich habe gestern nicht einen Handschlag getan. Ich muss immer noch eine Vorlesung schauen und immer noch den Bib Kurs machen, und immer noch alles einmal wiederholen. Ich kann nur hoffen, dass es nachher zum Bestehen reicht. Auf eine gute Note brauche ich jetzt gar nicht mehr hinarbeiten. Ich habe weder Lust noch Muße zum Lernen und ich hoffe einfach nur, dass jetzt niemand mehr stirbt. Geknickte Grüße:(

Sandra82

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Erinnert sich noch wer...

an mich? Ich habe ja gesagt, dass ich mich zwischendurch nochmal melde, und eventuell in Zukunft wieder öfter Meine Umschulung zur MfA läuft sehr gut, die Schule ist super, ich habe eine grandiosen Praktikumsplatz für das einjährige Praktikum gefunden, Ende nächsten Jahres ist die Abschlussprüfung. Da ich ja zuvor an der Uni Hagen Psychologie studiert habe, bin ich es gewohnt gewesen, dass mir beim Lernen der Kopf qualmt. Im Vergleich zum jetzigen Stoff muss ich sagen, dass es eher langweilig ist. Nicht anspruchslos, aber eben einfach. Vieles, vor allem das kaufmännische, kenne ich noch aus meiner Ausbildung, so dass es nur Wiederholung ist. Medizinische Fachkunde ist sehr interessant aber leider auch nur sehr oberflächlich. "Mehr braucht ihr nicht wissen", sagen die Dozenten - langweilig, denn ich würde gerne mehr wissen. Nach Statistik (Modul 2 in Hagen), sterbe ich vor Langeweile in unserem Mathematikunterricht - Dreisatz usw.. EDV, ebenfalls ein Fach zum Ausruhen. Also habe ich tatsächlich schon bereut, mich in Hagen exmatrikuliert zu haben, denn jetzt, wo mein Leben wieder geordnet ist, hätte ich Umschulung und Studium zusammen (vielleicht) doch gepackt. Mir ist also oft langweilig, während des Unterrichts, abends zuhause, am Wochenende. Also habe ich überlegt, das Studium wieder aufzunehmen. Ginge aber erst zum Oktober. Dann dachte ich, mal ehrlich, wo genau kann mich das Studium hinführen? Wahrscheinlich nirgendwo.... also es könnte vielleicht viele Möglichkeiten geben, vielleicht aber auch nicht. Also habe ich mal gestöbert, Anstoß gab mir auch meine Unterhaltung mit der Praxismanagerin meiner Praktikumsstelle, sie hat Gesundheitsmanagement studiert. Interessant und passend. Ich bin dann auf den Bachelor Gesundheitsmanagement an der IUBH gestoßen, hab mir Informationen zusenden lassen und nachgedacht. es würde mich schon sehr reizen, zumal ich weiß, dass ich "nur" als MfA nicht lange glücklich sein werde, ich möchte wirklich versuchen, irgendwie noch was zu reißen. Ich möchte einfach weiter kommen. Also lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich online angemeldet und warte nun auf die Vertragsunterlagen. 4 Wochen kann ich testen, ich habe mich für das Teilzeitmodell 72 Monate entschieden, wobei ein Lernaufwand mit 2-3 Stunden die Woche angegeben wird, das schaffe ich locker. Vielleicht, das hab ich noch nicht rausgefunden, kann ich nach der Umschulung schneller studieren, das wäre natürlich toll. Also, ich bin ganz aufgeregt und freue mich auf den Beginn, und auch, dass ich wieder hier sein kann:)

Sandra82

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Ich komm nicht weiter

Die Kinder sind seit letzter Woche zuhause, bald ist Einschulung und deshalb muss der Garten auf Vordermann gebracht werden. Die Tage bestehen also aus Kinder - Garten - wenigstens das nötigste im Haushalt - Kinder - kochen - Kinder - Garten - usw. Zum Lernen ist gar keine Zeit und das schlechte Gewissen plagt mich fürchterlich. Ich habe mir eigentlich vorgenommen, da die Kinder sowieso zuhause sind und ich dann zu nix komme (bzw. zu nichts, was irgendwie auch nur ein Hauch produktiv wäre), einfach mal diese zwei Wochen frei zu machen. Mich um alles zu kümmern, was anfällt, und das Lernen mal beiseite lassen, da es ja eh nichts bringt. Aber ich habe permanent diesen Hintergedanken, dass ich lernen müsste und das macht mich ganz wahnsinnig, da ich die Zeit dafür nicht finde! Jetzt, wo ich Zeit hätte weil die Kinder schlafen, bin ich so müde, dass es wenig Sinn machen würde, die Bücher oder Skripte aufzuschlagen. Dadurch dass ich mich also auf keine Sache richtig konzentriere, sondern alles nur halbherzig mache, fühle ich mich richtig genervt. Ich bin froh, wenn Kita und Hort wieder offen haben und ich lernen kann, ich habe Angst, die Prüfung nicht zu schaffen. Ich müsste jetzt mit der Varianzanalyse anfangen und wollte eigentlich den August komplett nur zum rechnen und üben nutzen, aber das wird wohl nicht ganz so klappen. Außerdem habe ich mich für ein Repetitorium angemeldet für Anfang August, und weiß immer noch nicht, ob das klappt. Müsste ich aber mal wissen, weil mein Mann dementsprechend seine Arbeit planen muss. Es nervt momentan. Ich mach drei Kreuze, wenn das Semester rum ist.

Sandra82

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Gut erholt

Es kommt mir so vor, als wär die Klausur nun ewig her. Dabei ist erst eine Woche um:) Ich bin mir immer noch unsicher bezüglich der Note, oder ob ich überhaupt bestanden habe. Ich habe eben schon ein paar Fehler gefunden, die mich auch wahnsinnig ärgern, aber nun ja. Abwarten - wie ich hörte, haben viele aus den früheren Semestern, die zuerst dachten sie hätten auf keinen Fall bestanden, doch bestanden - und das nicht mal schlecht. Mit M2 habe ich noch nicht begonnen, denn mein Mann hat mir letzte Woche Donnerstag einen Welpen geschenkt:001_wub: Er ist 8 Wochen alt und ein Mix aus Beagle und Cocker Spaniel. Er ist zuckersüß und auch, wenn er wie ein viertes Kind ist und der Zeitaufwand für ihn enorm, tut er mir doch sehr gut. Bis zum neuen Semester ist es ja noch ein bisschen Zeit und ich möchte wenigstens versuchen, den Brückenkurs Mathematik durchzuarbeiten. Ich habe bereits angefangen, es ist sehr locker und auch witzig geschrieben, teilweise nervt diese scherzhafte Schreibweise aber auch. So, ich werd mich mal wieder dem kleinen Racker widmen.

Sandra82

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Das war es dann

Nachdem ich nochmal lange und gründlich nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, mich zu exmatrikulieren. Zum einen bin ich mir sicher, dass ich es nicht schaffen würde, Studium und Ausbildung UND meine Kinder so unter einen Hut zu kriegen, dass nichts davon leidet, und dass meine Kinder darunter leiden, kann ich natürlich nicht zulassen. Zum anderen ist diese Umschulung eine wunderbare und einmalige Chance für mich, ich werde nach zwei Jahren einen tollen Beruf haben und dann endlich selbst für mich und meine Kinder sorgen können. Es ist nicht selbstverständlich, vom Arbeitsamt die Umschulung finanziert zu kriegen, das ist eine ziemlich teure Angelegenheit, und ich möchte das einfach optimal nutzen, das heißt, so gut wie möglich abschließen. Nachdem ich mich nun endgültig dazu entschlossen habe, das Studium zu beenden, bin ich auch nicht mehr sonderlich traurig. Es war eine tolle Zeit, ich habe sehr viel über Menschen und die Welt gelernt, vieles davon hat meine Sicht auf die Dinge geändert. Es waren viele interessante Erkenntnisse dabei. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass der Wunsch, ein Psychologie Studium abzuschließen, weiterhin besteht und ich kann mir gut vorstellen, nach der Ausbildung, wenn alles gut läuft, nochmal anzufangen, dann allerdings an der PFH. Das Studium dort kommt mir einfach ... richtiger vor, wenn man das so ausdrücken kann. Die Betreuung, die Struktur, das klinische Modul, all das gefällt mir einfach besser und ich glaube, wenn man mit dem B.Sc. bzw. M.Sc. später wirklich was anfangen möchte, dann gelingt einem das mit dem Abschluss der PFH besser. In Hagen fehlt einfach einiges. Ich würde auch gerne hier angemeldet bleiben und eure Blogs weiter verfolgen... zwei Jahre vergehen schnell und wer weiß? Vielleicht gehöre ich dann zu den PFHern

Sandra82

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Bald geschafft

Also um meinen Blog nicht ganz einschlafen zu lassen, mal wieder eine Aktualisierung. Es geht also, nach meinem Empfinden, mit großen Schritten voran und ich habe es bald geschafft, das Leben von uns vieren komplett neu zu gestalten und neu zu beginnen. In ein paar Tagen, am Sonntag, ist mein Umzug und ich kann endlich in die eigene Wohnung ziehen! Das ist so großartig! Endlich wieder ein eigenes Zuhause. In den letzten Wochen, also seit die Ferien begonnen haben, habe ich eine ganze Menge erreichen können. Ich bin auch ziemlich stolz darauf, muss ich sagen, dass ich das alles so ziemlich allein geschafft habe. Wenn man erstmal da steht ohne was, dann schwindet auch die Hoffnung, dass alles nochmal gut wird, aber das war zum Glück nur von kurzer Dauer. Ich musste ja einen ALG II Antrag stellen, einmal am aktuellen Wohnort für 2 Monate, und jetzt am neuen Wohnort auch nochmal (nein, sie arbeiten nicht zusammen, nein, es werden keine Akten hin und her geschickt, man muss für ein Vermögen tausend Dokumente kopieren und etliche Anträge ausfüllen, das alleine ist schon eine Herausforderung). Jedenfalls habe ich gestern meine Arbeitsberaterin kennen gelernt und was soll ich sagen, die Frau ist klasse. Ich habe so ein Glück! Als ich ihr erzählt habe, dass ich erstmal in der Reinigung arbeiten will, denn da suchen die immer und ich muss schließlich Geld verdienen, hat sie mir dringend davon abgeraten. Ich wäre ja noch jung und könnte nochmal was vernünftiges von vorn beginnen. Wie wäre es mit einer Umschulung? Ich muss dazu sagen, meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau ist inzwischen 9 Jahre her und es besteht realistisch gesehen keine Chance, jemals einen Job in diesem Bereich zu erhalten. Ich sollte mich also informieren, was es so gibt, wie der Stellenmarkt in dem Bereich aussieht und so weiter. Frohen Mutes bin ich gleich an die Sache gegangen und habe mir zwei Sachen rausgepickt: Steurefachangestellte und Medizinische Fachangestellte. Beide Umschulungen gehen 2 Jahre und an beiden finde ich Gefallen. Also habe ich mir gedacht, ich schreib sie heute einfach mal per Mail an und die Antwort kam auch prompt und nett und so haben wir uns schon für Anfang September verabredet, um darüber zu sprechen und ja, sie würde das sehr befürworten. Das ist soooooo toll! Ihr glaubt gar nicht, wie gut ich mich gerade fühle. Das ist wie ein Lottogewinn für mich. Vor 6 Wochen noch frisch getrennt, ohne Wohnung, kein Zuhause mehr, kein Geld, Hartz 4 in Sicht und das alles mit drei Kindern. Und jetzt nicht nur neues Zuhause, sondern auch viele neue Freunschaften und ein ganz neues tolles Leben und dann auch noch ein neuer Beruf! Das ist einfach unglaublich:lol: Jetzt muss ich mir nur überlegen, was von beiden ich lieber machen möchte. Ist gar nicht so einfach! Medizinische Fachangestellte würde mich natürlich vom Inhalt her mehr interessieren und würde zumindest ansatzweise irgendwie zum Studium passen, vielleicht kann ich ja Fuß in irgendwelchen Psychokliniken fassen? Ja, das war so der aktuelle Zwischenstand. Nicht, dass ihr mich vergesst:lol: Demnächst bin ich wieder öfter da!

Sandra82

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Jammern

Ich muss jetzt auch mal jammern. Gestern hab ich meinen Sohn auf dem Arm gehabt und wollte aus der Küche raus, hab dabei so blöde meinen Fuß irgendwo gestoßen, dass ein Zeh jetzt verstaucht oder gebrochen ist. Ich kann kaum laufen, er steht in die falsche Richtung, alles drum rum ist geschwollen und blau, so ein Mist:angry: Ich war gestern eh schon am Verzweifeln wegen Statistik. Ich verstehe bei dem Mist jetzt gar nichts mehr. Teilweise nicht mal mehr die Fragestellungen von manchen Aufgaben. Ich hab gestern (unter Schmerzen, wegen dem Fuß) stundenlang an einer einzigen verfluchten Aufgabe gesessen, und nicht nur, dass ich davon gar nichts verstanden habe, der Lösungsweg ist mir völlig - wie soll ich es sagen? Ich würde von alleine einfach nie auf die Idee kommen, wie ich das zu lösen habe. Ich muss nächste Woche nochmal ein paar Kapitel weiter vorne anfangen und nochmal gründlicher lernen. Ich weiß nicht, wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das mal verstehen könnte und ich frage mich, warum ich zu blöd dafür bin? So viele haben schon diese Klausur bestanden, warum steig ich nicht durch bei dem Thema? Alles ist momentan so abstrakt, ich kann mir gar kein Bild davon machen, warum und wofür man solche Berechnungen braucht. Wenn ich so schlecht drauf bin wie jetzt, dann schmeiß ich in Gedanken schon alles hin. Ich wusste schon vor dem Studium, dass ich an Statistik scheitern könnte. Bisher war es echt interessant, aber jetzt übersteigt es glaube ich einfach meinen Horizont, sprich, ich bin zu dumm:( Im Skript stehen etliche Herleitungen, nur noch Zeichen und Zahlen und ich lese drüber, als wenn es eine fremde Sprache wäre. Ich hab mir schon vorgenommen, bis Montag gar nicht mehr dran zu denken, damit sich erstmal alles setzen kann und ich zur Ruhe komme, aber ich kann mich nicht entspannen, weil ich immer wieder darüber nachdenken muss und mich das irre macht, dass ichs nicht kapiere. So, genug gejammert, eigentlich sollte ich den Zeh kühlen, mein Sohn wird gleich wach, die beiden großen sind bei meinem Ex übers Wochenende, mein Mann ist arbeiten, im Garten wuchert das Unkraut (aber er hat auch schon ein paar wunderschöne leckere Erdbeeren hervor gebracht!) Tut mir leid, es muss ja niemand lesen, ich wollte es nur mal los werden.

Sandra82

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Morgen M5 Klausur

Morgen schreibe ich meine dritte Klausur in M5, Entwicklungspsychologie. Vor einigen Wochen hatte ich ja die Klausur zu M4 abgemeldet, weil ich befürchtet habe, dass ich nicht mehr ausreichend Zeit hätte, alles zu lernen. Das hat mich dann sehr geärgert, weil ich doch genug Zeit gehabt hätte. M5 ist ein Spaziergang, sehr leicht zu verstehen, sehr interessant und angenehm. Meine Kinder waren sehr oft krank, erst vor ein paar Tagen hatten wieder alle (zum zweiten mal in diesem Semester) Magen-Darm-Probleme. Es war also kaum eine Woche, wo ich durchgehend lernen konnte, aber trotzdem wäre noch genug Zeit gewesen, für M4 zu lernen, zumal ich ja die Studienbriefe schon fast durch hatte und mir nur noch die Studien gefehlt haben. Da war ich wohl einfach zu voreilig, jetzt ist mir langweilig, die Klausurvorbereitung für M5 nervt langsam, weil ich alles schon zum 100sten mal lese. Ich freue mich, morgen die Klausur zu schreiben, weil ich nicht ängstlich sein muss und nicht kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehe. Ich bin gut vorbereitet und werde auf jeden Fall bestehen. Danach werde ich M4 gleich in Angriff nehmen, um dann im nächsten Semester M3 (Biologische Grundlagen) und M4 (Sozialpsychologie) zu schreiben. Diesmal werde ich nicht schon Wochen vorher an mir zweifeln. M3 soll zwar wirklich umfangreich sein, aber da ich M4 ja schon teilweise bearbeitet habe, traue ich mir das jetzt einfach mal zu.

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