Wiederholungstäterin

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Brynawel

Wenn's mal wieder nicht so rund läuft

Mein kleines Motivationstief ist mehr oder weniger überwunden. Hauptsächlich deswegen, weil ich muß.

Wie gerufen kommt da ein Angebot des STZ Berlin. Im November wird das Seminar "Motiviert sein und motiviert bleiben im Fernstudium" angeboten, welches Strategien zur Unterstützung von vor allem schwierigen Lernphasen vorstellen will.

Zur Vorbereitung wird ein Willenstest angeboten, welcher ein detailliertes Profil zur Willensstärke zum Ergebnis hat: http://willenstest.fernuni-hagen.de/

Den habe ich gemacht, und eigentlich sieht es für mich ja gar nicht so schlecht aus:

blogentry-21750-144309786311_thumb.jpg

Ich "leide" wohl aber an Überkontrolle

Überkontrolle geht oftmals mit zu hoher Rigidität einher und verhindert damit Flexibilität

und Erfolg. Sie erkennen unter Umständen Ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr, da Sie

zu hart zu sich selbst sind.

und als Gegenstrategie wird mir empfohlen

Als Empfehlung wollen wir Ihnen daher mit auf den Weg geben, sich zu fragen, wann und

wo es Ihnen möglich ist, Ihren Bedürfnissen und Wünschen mehr Raum zu geben. Da ein

ständiges Handeln entgegen den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu schweren

psychischen Problemen führen kann, sollten Sie gegebenenfalls Ihre Ziele überdenken

und/oder umplanen.

FAZIT: Entweder ich werde lockerer oder ich ende als Crazy Old Cat Lady.

Ich habe mich also zum Seminar angemeldet. Vorbeugend, für wenn's mal wieder nicht rund läuft. (Ich könnte aber auch mit der Aussicht "Crazy Old Cat Lady" gut leben.)

Brynawel

Motivation down!

Meine Motivation ist im Eimer.

Ich kann noch nicht mal sagen, warum. Letzte Woche brachte ich es nur auf 9,5 Lernstunden, und die auch nur mit Ach und Krach. Es war sowieso eine komische Woche. War es die Ergebnispräsentation mit entsprechenden Arbeitsspitzen zur Vorbereitung? War es die Installation der neuen Küche, welche die Woche zusätzlich anspannte? Oder einfach nur die Enttäuschung darüber, daß gleich drei Mentoriate in Folge abgesagt wurden, mit der Konsequenz, daß für Computersysteme I das Mentoriat einsetzt, wenn der Kurs quasi beendet ist? Ich kann es nicht benennen.

Und es geht mir heute nicht viel besser an der Motivationsfront. Fatal, muß ich doch diese Woche die ganzen Übungen der bearbeiteten Studienbriefe durchexerzieren und außerdem die drei Aufgabenhefte bis zum kommenden Montag fertigstellen.

Das Semester ist doch gerade erst gestartet.

Hmpf!

Brynawel

Vor einiger Zeit habe ich hier darüber gesprochen, auf welche Art ich denn die Klausur zum Kurs "Grundlagen Mathematik" vorbereiten sollte. Eine der Möglichkeiten war und ist das gezielte Lernen nach den am häufigsten in den Klausuren auftauchenden Themen. Wie versprochen habe ich mal eine Themenrangliste erstellt, die vielleicht auch für Kommilitonen interessant ist, die vor einem ähnlichen Problem stehen wie ich. Sie basiert auf 9 mir vorliegenden Klausuren aus den Semester WS07/08 bis WS11/12. Hier ist die Top16:

[table=width: 500, class: grid, align: center]

[tr]

[td]Thema[/td]

[td]Häufung[/td]

[td]Rang[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Beweis Konvergenz[/td]

[td]11[/td]

[td]1[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Vollständige Induktion[/td]

[td]9[/td]

[td]2[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Bestimmung Grenzwert[/td]

[td]8[/td]

[td]3[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Beweis Linearität[/td]

[td]7[/td]

[td]4[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Bestimmung Bild(f)[/td]

[td]6[/td]

[td]5[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Untersuchung Konvergenz[/td]

[td]6[/td]

[td]5[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Bestimmung lokales Maximum[/td]

[td]5[/td]

[td]7[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Bestimmung lokales Minimum[/td]

[td]5[/td]

[td]7[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Beweis Unterraum[/td]

[td]5[/td]

[td]7[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Beweis Nullstelle[/td]

[td]4[/td]

[td]10[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Negationsnormalform[/td]

[td]4[/td]

[td]10[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Äquivalenzumformung[/td]

[td]3[/td]

[td]12[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Basisbestimmung Kern(f)[/td]

[td]3[/td]

[td]12[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Bestimmung Integral[/td]

[td]3[/td]

[td]12[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Lösung lineares Gleichungsystem[/td]

[td]3[/td]

[td]12[/td]

[/tr]

[tr]

[td]Treppennormalform[/td]

[td]3[/td]

[td]12[/td]

[/tr]

[/table]

Bei jeweils 8 bis 9 Aufgaben pro Klausur und unter der Voraussetzung, daß es bei der Klausur nur um eine unbenotete Leistung geht, könnte man mit diesen Themen allein wohl schon seine Schäfchen im Trockenen haben.

Stück für Stück kämpfe ich mich gerade durch die Übungsaufgaben zu den einzelnen Kurseinheiten, und mehr und mehr begreife ich, was man mir vermitteln will. Daher wird es wohl nun auf folgende Methode zur Prüfungsvorbereitung hinlaufen: Auf die Top16 der bisher aufgetretenen Themen werde ich einen Schwerpunkt in der Vorbereitung legen, alle anderen Themen (insgesamt sind 35 in den Alt-Klausuren aufgetaucht) werden normal durchexerziert. Da ich ja nun langsam auch zur wissenschaftlich formulierten Mathematik Zugang finde, könnte ich mit meiner kleinen Richtungsänderung im März kommenden Jahres auf der sicheren Seite stehen.

Aber Mathematik werde ich jedenfalls niemals studieren!

Brynawel

No more doofness anymore ...

Gestern fand das erste Tutorium zum Kurs "Einführung Imperative Programmierung" statt. Die hier noch beklagte Überschneidung

Doof: im kommenden Semester überschneiden sich vier Termine der Tutorien für EIP und CS I + II.

wurde aufgehoben. Super.

Der Tutor ist wild entschlossen: keiner von uns fällt durch. Gefälligst.

Nach dem zu urteilen, was ich gestern sah, glaube ich auch, daß ihm das Vorhaben gelingen wird. Nicht nur, weil er wirklich gut die Sachverhalte erklärt, sondern weil er auch auf eine sehr aktive, diskussionsfreudige Teilnehmerschar trifft.

Die Tutorien für den Kurs sind als Trockenschwimmen gestaltet. Wir werden keine einzige Zeile Code schreiben. Das ist für die Programmierpraxis vielleicht weniger gut, für die Klausur aber dafür um so besser. Schließlich wird die ja auch nur mit Stift auf Papier absolviert.

Brynawel

Manchmal möchte ich bestimmte Dinge gerne handhaben wie meine Katzen: Die pfeffern mit Schwung ihr Spielzeug, auf das sie keine Lust mehr haben, unter die Couch, so daß sie nicht mehr herankommen. Dann sitzen sie oft vor besagter Couch und starren das Unerreichbare an. So geht es mir mit dem Kurs "Mathematische Grundlagen". Weg damit. Und dann hin und wieder anstarren. Feindseelig.

Der Unterschied zwischen Schul- und Uni-Mathematik ist schon ein gewaltiger. Selbst der Unterschied zwischen FH und Uni ist noch groß. Hieß es z. B. noch an der FH "Berechnen Sie die Nullstellen für die Funktion f ...", kommt mir die Uni mit " Sei f eine Abbildung von N auf Z. Beweisen Sie, daß die Funktion mindestens eine Nullstelle hat." Gah!

Die Studienbriefe geben Unmengen an Beispielen für Beweise zu unterschiedlichsten Sachverhalten. Die gucke ich mir an (genauer: Starre! Feindseelig! siehe oben), und denke mir jedes Mal: Warum machen die das? Warum machen die DAS? Ich käme nie auf die Idee zu machen, was 'die' da machen. Eigentlich komme ich auf gar keine Idee.

Na gut, inzwischen komme ich auf die ein oder andere Idee. Die Vollständige Induktion sitzt, Injektivität, Surjektivität und Bijektivität kann ich mittlerweile auch, Aussagen- und Prädikatenlogik liegen mir ausgesprochen gut.

Der Rest? Naja. Matrizen läuft noch mehr oder weniger. Analysis ist ein Schlachtfeld, auf dem ich nicht als Gewinner hervorgegangen bin.

Jetzt steht aber Ende des Semesters eine Klausur an. Eine, die ich mir vorgenommen habe, beim ersten Mal zu bestehen. Es geht dabei 'nur' um einen Schein. Und ich könnte die Klausur so oft wiederholen wie nötig ist. Beides keine Umstände, die helfen, den Druck zu erhöhen. Aber unter Druck bin ich am besten. Da ist mir bisher alles gelungen.

So, what to do? Lernen auf Lücke drängt sich mir als Lösung auf. Ich habe neun alte Klausuren vorliegen, die habe ich mal grob nach Themen gescannt. Wenn ich mich also auf die 10 bis 15 am häufigsten auftretenden Themen konzentriere, dann ist (mit einem gewissen Restrisiko) die Klausur bequem zu bestehen.

Nachteil: Viele Themen des Kurses werden in späteren Kursen wieder relevant. Lücke jetzt bedeutet mehr Arbeit später.

Vorteil: Weniger Frust bei der Klausurvorbereitung jetzt, leichteres Verständnis bei später wieder auftauchenden Themen, wenn sie sich eine Weile gesetzt haben (ein Phänomen, welches ich in der Vergangenheit recht oft bei mir beobachtet habe - als ob ich für ein Thema erst reifen mußte).

Ich habe mich für ein Vorgehen noch nicht endgültig entschieden. Momentan tendiere ich aber zur Lücken-Methode.

Hat jemand einen Rat?

Brynawel

Kleines Finale

Drei Monate Wiederholung: Done.

Ab morgen: mehr Wiederholung, üben, wiederholen, nochmal üben. Plus: ein neues Modul.

Läuft alles weiterhin so smooth wie bisher, steht den drei Klausuren am Ende des Semesters nichts mehr entgegen.

Im Schnitt habe ich 10 Stunden pro Woche ins Studium investiert. Das ist nun nicht überragend viel, aber es ging ja bisher "nur" um Wiederholung. Bei 10 h wird es nicht bleiben dürfen, will ich denn keine der Prüfungen wiederholen müssen.

Doof: im kommenden Semester überschneiden sich vier Termine der Tutorien für EIP und CS I + II. Läßt sich daran nichts ändern, wird CS über EIP für diese vier Termine gewinnen. Nicht nur habe ich EIP schon einmal besucht, auch geht es bei CS am Semesterende um eine benotete Klausur. Ergo: CS gewinnt.

Und wie werde ich das Semester morgen starten? Ich schwänze!

(Das Programm der Urania ist eine wirklich harte Konkurrenz zu Taylorpolynom und rekursiver Prozedur.)

Demnächst in diesem Theater: Prüfungsvorbereitung Grundlagen Mathematik - Lernen auf Lücke?

Brynawel

Nix passiert!

Long time no see! Hello there.

Während meine Mitforisten sich über ihren Studienanfang freuen oder sich auf kommende Prüfungen vorbereiten, an ihrer Thesis schreiben oder auf das Ergebnis warten, passiert bei mir: nix. Nichts erwähnenswertes jedenfalls. Mein halbes Semester ist zu 2/3 um, ich liege sehr gut in der Zeit mit der Wiederholung der Kurse "Einführung in die Imperative Programmierung" und "Grundlagen der Mathematik". So kann ich mich dann im "richtigen" Semster ganz auf den neuen Kurs "Computerssteme I + II" und die Prüfungsvorbereitung konzentrieren. Ziel ist ja, im WS 12/13 in drei Kursen zur Prüfung anzutreten. Läuft alles gut, stehen am Ende des Semesters 25 ECTS auf der Guthabenseite.

Ab Oktober ist dann wieder mehr Action: neuer Kurs, neues Thema, Tutorien und Mentoriate, Studientage und Prüfungsangst.

Bis dahin genieße ich den sich auf leisen Sohlen davonmachenden Sommer und mache erstmal Urlaub.

Tata!

Brynawel

Halbes Semester

Der Abschluß zur Dipl.-Kffr. (FH) ist jetzt einen Monat her, der Start des neuen Studiums zum B.Sc. Informatik noch zwei Monate weit weg. Wie diese drei Monate am besten nutzen? Sommerferien wäre eine Möglichkeit. Drei Monate sind aber auch ein halbes Semester.

Aus meinem Zweithörerstatus habe ich Studienbriefe für vier Kurse vorliegen. Warum die drei Monate nicht nutzen, um wenigstens zwei Kurse dergestalt zu wiederholen, daß ich am Ende des Wintersemesters 2012/13 für das Kursvolumen von zwei Semestern in die Prüfung gehen kann? Klingt nach 'nem Plan. Und wie könnte der im Detail aussehen? So:

  • Grundlagen der Mathematik - 10 ETCS
  • Einführung in die imperative Programmierung - 5 ETCS
  • Computersysteme I + II - 5 + 5 ETCS

Grundlagen Mathematik besteht aus 7 Kurseinheiten, 5 davon sollen im halben Semester wiederholt werden. Imperative Programmierung besteht aus 5 Kurseinheiten, alle sollen im halben Semester wiederholt werden. Und in den letzten beiden Wochen des halben Semestes könnten die Studienbriefen für den neuen Kurs Computersysteme schon da sein. Davon steht auch noch einer in der Planung. Bleiben für das "richtige" Semester 2 Kurseinheiten aus Mathematik und sieben Kurseinheiten für Computersysteme. Richtig viel Zeit also und 'n bequemer Puffer.

Das ist der Plan. Der, welcher schon seit einem Monat läuft. Wie sieht's mit der Umsetzung aus? Oh, schlecht. Zwar sind die geplanten Studienbriefe wiederholt, nicht aber alle dazugehörigen Übungen. Und das ist so gar kein Wunder: in den vergangenen vier Wochen habe ich es auf lausige 8,3 Lernstunden pro Woche im Durchschnitt gebracht. So wird das nix, Missy!

Hier muß also in den nächsten Monaten deutlich mehr Disziplin rein. Auf auf, junge Dame, die Credit Points werden nicht verschenkt!

Brynawel

Exmatrikuliert!

Das mußte ja so kommen.

Jahrelang gelernt, Klausuren geschrieben, Arbeiten verfaßt. Wofür am Ende? Für's Diplom. Finally, it's here! Die Urkunde und das Zeugnis kamen schon am vergangenen Wochenende. Ich hielt die Dokumente in den Händen und habe am Anfang ein bischen damit gefremdelt. Fertig? Schluß?

Erst langsam setzte sich auch der Stolz durch. Geschafft! Meins! Nicht schnell, dafür gut.

Jetzt bin ich, so sagte ein Freund scherzhaft zu mir, diplomierte Diplomakademikerin (DDA). Ist das visitenkartenfähig?

Es kamen noch verschiedene andere Unterlagen mit und erst in der zweiten Durchsicht fand ich auch die Exmatrikulationsurkunde. Zum Ende des Monats Juli, so sagt man mir, bin ich offiziell exmatrikuliert. Grund: erfolgreich abgeschlossenes Studium. Nun gehe sie hinaus und tue Gutes.

Ein bischen wehmütig ist mir schon zumute. Den Wunsch des Präsidenten im Glückwunschschreiben, die HFH in guter Erinnerung zu behalten, kann ich nur bejahen. Und der HFH verbunden bleiben werde ich als Alumna. Ende September findet die Absolventenfeier statt. Und dann: Auf zur nächsten Herausforderung.

Brynawel

Auf ins nächste Gefecht

Jetzt geht das wieder los.

Dabei bin ich doch gerade erst fertig geworden! Die letze Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit hab' ich im Juni abgegeben. Das letzte Mal habe ich erwartungsfroh gebangt, ob die Bewertung denn gut wird. Das letzte Mal die unbändige Freude, als die sehr gute Bewertung eintraf. Jedenfalls das letzte Mal für den Abschluß zur Diplomkauffrau an der Hamburger Fernhochschule. Nur wenige Tage später wurde dann auch die Diplomnote festgelegt. Da waren sie endlich. Achtung: Insider - alle Balken grün.

Und dann: nichts.

Zwar bin ich bereits seit einigen Semestern auch an der FernUni Hagen für Informatik immatrikuliert, aber im vergangenen Semester machte sich ein wenig Unsicherheit breit, ob ich das alles denn noch einmal durchziehen möchte. Immerhin: Wieder 23 Prüfungen bis zum Abschluß.

Nochmal? Wirklich?

Ja, nochmal. Wirklich. Nur drei Tage nach der Mitteilung meiner Diplomnote entschied ich mich für den Hörerstatuswechsel an der Uni Hagen. Jetzt bin ich Ersthörerin, mache Studienpläne, laufe aufgeregt durch die Fachbuchabteilung beim Buchhändler meines Vertrauens, und freue mich auf's neue Studium.

Nun habe ich für mein erstes Studium etwas länger gebraucht als ursprünglich geplant. Das soll dieses Mal anders werden. Deshalb schreibe ich jetzt diesen Blog. Wenn mir die Öffentlichkeit beim Bummeln zuschaut, vielleicht ist Bummeln ja dann nicht mehr so verlockend? Let's see what happens!

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