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AGalbreath

Letzter Step: B a c h e l o r - T h e s i s

Das Thema ist gefunden. Aber wie fange ich jetzt an? Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen teilen, wie ich trotz wenig Vorwissen zur praktischen Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten meine Bachelor-Thesis gemeistert habe.

Step 1: Literaturbeschaffung

Zunächst ging es an die Literaturbeschaffung. Ich habe mir einige wichtige Bücher gebraucht über ebay oder Amazon gekauft. Danach habe ich mich in der regionalen Bibliothek an die Literaturrecherche gemacht und mir wichtige Bücher dann entweder ausgeliehen oder mir Kopien von den wichtigsten Textpassagen gemacht. Einige Bücher konnte man auch Online über google finden oder über den Appstore digital runterladen.

Nach gut vier Monaten war ich mit der groben Literaturbeschaffung durch. Am besten sucht ihr aber auch immer zwischendurch noch einmal im Internet nach aktuellen Artikeln oder fragt eure Freunde oder Familie, ob sie euch bei der Suche unterstützen.

Step 2: Literatursichtung und -verwaltung

Es ist schön und gut, wenn ihr möglichst viele und verschiedenartige Literaturquellen (Fachbücher, Zeitungsartikel, Statistiken, Studien, Interviews o.ä.) sammelt, das gibt eurer Arbeit eine besondere Vielfältigkeit. Es kommt aber nicht nur auf die Quantität an. Die Literaturquellen müssen vor allem für die Bearbeitung eurer Forschungsfrage relevant und aktuell sein. Ich habe selbst über 50 ursprüngliche Literaturquellen gesammelt, wobei ich nur einen Bruchteil wirklich für die BA-Arbeit genutzt habe. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der professionellen Literaturverwaltung z.B. über Citavi, End Note, Docear oder auch Microsoft Word, Excel oder Notes.

Bevor ich mich in ein neues Programm eingearbeitet habe, habe ich mir eine einfache Excel-Tabelle genutzt, was ich im Nachhinein bereue, da die Verwaltung dort doch etwas mühsam und ineffektiv war. Informiert euch am besten in Foren über Erfahrungsberichte, damit ihr das Richtige für euch findet.

Schreibt euch wichtige Erkenntnisse und ggf. Zitate raus, die ihr in eurer BA-Arbeit erwähnen möchtet. Es gibt heutzutage auch einen sehr einfachen Weg bzw. ein Hilfsmittel, um Zitate aus klassischen Büchern ohne lästiges Abschreiben in ein digitales Schreibprogramm zu übertragen: Mithilfe eines Bluetooth-Scanner-Stiftes. Ich habe mir diesen als Gemeinschaftsanschaffung mit meinem Partner angeschafft, der bald auch eine umfangreiche BA-Arbeit verfassen muss. Der Stift ist zwar nicht ganz billig, er erleichtert die Schreibarbeit aber ungemein. Und wenn ihr den nachher nicht mehr brauchen solltet, könnt ihr diesen ja ganz einfach weiterverkaufen. 

Step 3: Literaturanalyse

Nachdem ihr alle wichtigen Literaturquellen und Textpassagen identifiziert habt, geht es nun um die Analyse dieser Daten. Die Analyse der Daten ist ganz abhängig davon, welche Forschungsmethode ihr anwenden wollt. Ich habe eine klassische Literaturanalyse durchgeführt, bei der ich die wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich der Forschungsfrage extrahiert, zusammengestellt und zu Papier gebracht habe.

Step 4: Hauptteil

Je nachdem, wie eure BA-Arbeit strukturiert ist, sieht jeder Hauptteil anders aus. In meiner Thesis war der Hauptteil die Identifizierung von Chancen und Risiken, die ich im nächsten Step bewertet habe.

Step 5: Schlussteil

Ich habe hier eine klassische Chancen-Risiken-Analyse durchgeführt, die nachher zur Lösung meiner Forschungsfrage in meinem Fazit beigetragen hat. Es gehört auch dazu, dass ihr einen Ausblick in die Zukunft in eure Schlussbetrachtung miteinbezieht. Findet für euch einen geeigneten Schlusssatz, der eure BA-Thesis angemessen abrundet.

Step 6: Literaturverzeichnis      

Hier sammelt ihr alle Literaturquellen, die ihr wirklich in der BA-Arbeit genutzt habt. Auch wenn ihr einen Ansatz von irgendeinem Autor nutzt, muss dies auch darin vermerkt sein. Sprecht mit eurem Betreuer genau ab, nach welchem Zitier-Stil ihr arbeiten sollt. Bei mir war es der APA-Stil. Welche Dinge bei diesem Stil berücksichtigt werden, findet ihr im Internet. Macht euch davon eine Zusammenfassung und sendet diese eurem Betreuer zu, sodass er nachvollziehen kann, auf welcher Zitier-Grundlage eure Arbeit basiert, denn es gibt graduelle und kleinere Abweichungen in den Vorgaben.

Step 7: Vergesst die Plagiats-Erklärung nicht!

Diese darf mit Datum und Unterschrift in eurer Arbeit auf keinen Fall fehlen! Meine habe ich ganz zum Schluss gesetzt, diese kann aber auch ganz zu Anfang stehen. Sprecht das auch mit eurem Betreuer ab.

Step 8: Korrekturlesen

Einer der wichtigsten Schritte. Schaut zunächst, ob euer Schreibprogramm bereits eine automatische Rechtschreib- und Grammatik-Prüfung durchgeführt hat. Bei mir hat sich Word ab und zu auf Englisch oder Niederländisch (??) umgestellt und dabei entweder alles oder überhaupt gar nichts als falsch markiert. Nach der groben Korrektur der Flüchtigkeitsfehler geht es mit der inhaltlichen Korrektur los. Ich empfehle, dass ihr diese zunächst zwei-Mal hintereinander durchführt. Nach jeder Korrektur (die ihr am besten auf Papierform durchführt, weil mal dann Fehler besser sieht) lasst ihr euch dann ein paar Tage Zeit. So vermeidet ihr dass ihr euren Text fast auswendig kennt und inhaltliche oder logische Fehler überseht. Selbst nachdem ich meine BA-Arbeit schon in gebundener Form nach 10-maliger Korrektur durchgelesen habe, habe ich noch kleinere Fehler entdeckt. Also lasst euch damit Zeit, wenn ihr diese zur Verfügung habt!

Step 9: Der Druck

Eure BA-Arbeit druckt ihr für die IUBH in dreifacher Form inkl. CD mit der Datei über einen Druckanbieter aus. Im Internet findet ihr eine Vielzahl von Anbietern. Ich habe mich für studentendruckportal.de entscheiden, diese haben eine 24-Std-Expresslieferung für wenig Geld angeboten. Mit der Qualität war ich auch sehr zufrieden. Ihr könnt natürlich auch jedes Copy-Center in eurer Region aufsuchen, die drucken die Arbeit in der Regel auch sehr schnell. Ich empfehle euch, dass ihr mehr als drei Exemplare druckt, ihr wollt ja schließlich auch ein Exemplar eures Werkes behalten oder?

Step 10: Versand an die IUBH

Sobald ihr eure gebundene Arbeit vom Druckanbietet erhaltet, prüft ihr nochmal die Qualität. Wenn es nichts zu meckern gibt, unterschreibt ihr die Plagiats-Erklärung händisch und sendet drei Exemplare zusammen mit der CD an das Prüfungsamt in Bad Reichenhall. Jetzt wartet ihr auf die Bestätigung des Prüfungsamtes, dass eure Arbeit eingegangen ist. Sie leiten diese dann an eure Betreuer weiter und für euch heißt es jetzt erstmal:

ENTSPANNEN!

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Einblicke in meine Erfahrungen geben und wünsche allen, die gerade an der BA-Arbeit sitzen oder sich bald damit befassen, viel Erfolg!

AGalbreath

Heute geht ein langer und schöner Tag zu Ende...

4:30 Der Wecker klingelt, auf vom schönen Oberhausen ins schöne Bad Honnef zur IUBH. Heute findet dort das Präsenztreffen "Fern aber Nah" statt.

5:05 Ankunft am Oberhausener Bahnhof. Leider gibt es wieder eine beliebte „Verzögerung im Betriebsablauf“ der deutschen Bahn...Ob ich meinen Anschluss Zug wohl noch schaffe?

6:30 Zwischenstation: Köln Hbf. Dank eines kleinen Sprints am Morgen habe ich meinen Anschlusszug noch geschafft und es geht weiter zum Zielbahnhof Bad Honnef :-)

7:00 Ankunft in Bad Honnef. Dank Handy-Navi finde ich den Weg ins Hotel. Das Katholisch-Soziale Institut befindet sich in unmittelbarer Nähe, ein nettes, schönes Seminarhotel mit reichlich guten Frühstück ;) Nach dem Check-In und kurzer Verschnauf-Pause geht es weiter zur Veranstatung

9:00 Ankunft an der IUBH. Ich bin mal gespannt, ob ich bekannte Gesichter wiedersehe. Ich werde vom Team herzlich begrüßt, bekomme ein Schlüsselband mit meinem Namen und ein kleines Willkommensgeschenk. Langsam trudelt auch die anderen Fernstudenten an. In gemütlicher Atmosphäre bleibt etwas Zeit, um seine neuen Mitstudenten kennenzulernen und um mit den „Wiederholungstäter“ aus dem letzen Jahr zu quatschen ;)

9:30 Wir finden uns in einem kleinen Vorlesungsraum wieder und werden vom IUBH-Ferstudien-Programmleiter, Herrn Prof. Dr. Sommerfeldt, begrüßt. Er stellt und Einzelheiten der Agenda vor und macht uns auf den kommenden Tag sehr neugierig: In diesem Jahr gibt es eine kreative Gruppenarbeit, in der wir Kurzfilme drehen sollen. Mal sehen wie das wird...

10:00 Auf die Vorstellung des IUBH-Teams und nach einem Impulsvortrag aus dem Rechtswesen folgt der Führung über den IUBH Campus. Es ist sehr schön für mich, als Fernstudent auch mal live zu sehen, wie die Hochschule aufgebaut ist und welche Eindrücke man von der Umgebung machen kann. Nur etwas kalt um diese Jahrezeit, Brrr!

12:30 Bei einem leckern Mittagessen wärme ich mich wieder auf und kann in der Gruppe viele neue Bekanntschaften schließen. Bis jetzt läuft es wirklich super, ich bin froh, dass ich den weiten Weg auf mich genommen habe :-)

13:30 Jetzt geht es zu den Workshops: In diesem Jahr hat man die Möglichkeit, an einem der drei teilzunehmen: Bewerbertraining, Anschlussarbeit/Thesis unf Work-Life-Balance. Da die Bachelorarbeit nicht mehr ganz so in weiter Ferne ist, beschließe ich, wie viele meiner Mitstudenten, an diesem Workshop teilzunehmen. Eine sehr gute Wahl! Sehr viele wichtige Punkte wurden genannt, die ich in einem späteren Beitag weiter ausführen werde.

15:30 Kleine Kaffee-Pause. Genau richig nach dem Workshop. Bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen, lerne ich noch mehr Mitstudenten näher kennen und kann auch Einzelgespräche mit der Studienleitung zur Fragenklärung arrangieren.

16:30 Soo. Jetzt steht die kreative Gruppenarbeit an. Dass es um das Drehen eines Kurzfilms geht, wissen wir ja schon. Dieses Jahr ist es unsere Aufgabe ein Produkt über einen 2-Minuten-Clip zu bewerben. Zum Schluss sollten wir die Videos bewerten und eine Gewinnergruppe küren. Es wurden dafür 5 Gruppen mit je 4-6 Personen gebildet. Wer eine gute Smart-Phone Kamera hatte, wurde zum Kamera-Mann bzw. Zur Kamera-Frau auserkoren. Das war in meiner Gruppe dann ich :-D

Nach technischer Einweisung, ging es zur Themensuche. Welches Produkt? Welche Argumente? Wer soll was sagen und was machen? Diese Gruppenarbeit hat allen sehr viel Spaß gemacht, die Videos sind wirklich sehr gut geworden :-)

Von Smart-Brillen, über Matratzen2Go, Date-Bechern, Baum-Reanimatoren und einem High-Tech-Kinderwagen (Unsere Gruppe) waren sehr originelle Ideen dabei. Die Gruppe der Smart-Brille hat ihre Arbeit letztlich per Abstimmung am besten gestaltet und wurden zu den Gewinnern erklärt.

18:30 Das Abend-Essen. Sehr lecker und ein guter Ausklang zum gelungenen Tag. Wieder einmal lerne ich beim gemeinsamen Essen wieder mehr Mitstudenten kennen. Man fühlt sich schon fast wie eine kleine Familie :)

20:00 Gemütliche Runde in Charlies Lounge bei einem kühlen Bier oder Cocktail. Die Tische werden jetzt zu großen Gruppentischen zusammengestellt und wir sitzen gemeinschaftlich wie vor einem Lagerfeuer :-D Eine Gemeinschaft, die man so als „Einzelgänger-Fernstudent“ nicht kennt. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Leider merkt man vielen bald aber schon den langen Tag an. Trotz vielen Gesprächen und Kaffee-Konsum tritt langsamt die Müdigkeit auf und man verabschiedet sich bis aufs nächste Jahr.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, den ich nicht missen möchte. Es ist eine wirklich spezielle, einmalige und vor allem spaßigr Chance im Jahr einmal seine Mitstudenten persönlich kennenzulernen und sich wie ein „waschechter“ Student zu fühlen. Morgen geht es dann wieder ab nach Hause, in den Lernalltag. Ich nehme schöne Erfahrungen, Erinnerungen und viele netten Bekanntschaften und Freunde mit :)

AGalbreath

Soll ich noch studieren?

"Soll ich noch studieren?"

Diese Frage stellte ich mir vor gut einem Jahr nach meiner Ausbildung. Ich habe mich dafür entschieden und bereue es nicht!

Vor gut einm Jahr habe ich mein Studium an der IUBH begonnen und möchte hier darüber berichten, wie es bei mir überhaupt zur Entscheidung für ein Studium nach der Ausbildung gekommen ist und wie meine anfänglichen Eindrücke waren.

Mein Name ist Alisha, ich bin 23 Jahre alt und ich bin seit dem 1. Februar 2013 bei der IUBH als BA-Studentin Betriebswirtschaftslehre immatrikuliert.

Insgeheim habe ich mich schon immer für ein Studium interessiert, es mir aber nach meinem Abitur nie zugetraut:

„Was ist, wenn einem nach 1 Jahr doch auffällt, dass es nichts für einen ist? Dann lieber ersteinmal eine Ausbildung machen, damit man nach 2-3 Jahren schonmal etwas in der Tasche hat“, dachte ich mir noch vor ca. 4 Jahren.

Das habe ich auch gemacht. Jetzt bin ich ausgelernte Industriekauffrau und habe u.a. auch schon die Fächer BWL, VWL, Recht in der Berufsschule thematisiert.

Da ich diese Themen also schon mehr oder weniger schon kenne und auch beherrtsche, traute ich es mir nun zu, ein Studium mit dem Studiengang Betriebswirtschaftslehre anzufangen.

„Aber immer an einem Studienort und Campus gebunden zu sein, womöglich noch ganz alleine in eine fremde Stadt umzuziehen und keine richtige Berufserfahrung sammeln..Nein, das will ich nicht!“. Das dachte ich mir damals.

Daher informierte ich mich über Fernuniversitäten und entschied mich unter der Vielzahl von Anbietern für meinen persönlichen Favoriten: Die Internationale Hochschule Bad Honnef, besser bekannt als IUBH.

„Super! Ich kann mich einschreiben, wann ich möchte, ich kann Wissenskontrollen online zu jeder Tageszeit ablegen, jeden Monat sogar (falls Ich soweit bin) 2 Klausuren schreiben ohne viel reisen oder umziehen zu müssen, mir stehen Tutoren, aufgezeichnete und Live Tutorien und auch eine Online-Bibliothek zur Verfügung und ich kann nebenbei einen Beruf voll ausüben." War mein erster Eindruck, nachdem ich mich über die IUBH im Internet und auch über das Informationsmaterial informiert hatte.

"Und wenn ich beruflich sehr eingepannt bin, kann ich zeitlich flexibel studieren, indem ich Klausuren dann schreibe, wann ich bereit dazu bin und im Zweifelsfall mein Zeitmodell wechsle oder die Verlängerungsmöglichkeit in Anspruch nehme.". Das war und ist mir bis heute sehr wichtig.

Das IUBH Studium passt sich zeitlich sehr an den Studierenden an. Das gefällt mir sehr. Einen Zeitdruck, so wie man ihn aus der Schule kennt, wird dir hier nicht autoritär auferlegt. Den müsst Ihr euch schon selbst beibringen. Ihr müsst euch eure Zeit gut einteilen, wenn ihr das Bachelor-Studium in 36,48 oder 72 Monaten schaffen möchtet. Selbstdisziplin ist bei jedem Fernstudium sehr wichtig. Ich habe auch noch andere Blogs, die auch ein paar Tipps geben, wie ich bisher am besten studiert habe.

Nach meiner Imatrikulation, die unkompliziert verlief, habe ich mir meine ersten Studienskripte bestellt:

Mir fiel als allererstes auf, dass die Skripte äußerlich sehr ansprechend gestaltet sind. Beim groben Durchblättern fand ich viele Illustrationen, übersichtliche Zusammenfassungen von Lektionen, nützliche Randbemerkungen wie Definitionen und Zusatzerläuterungen und zwischendurch Fragebögen zur Selbstkontrolle am Ende der Lektionen.

Inhaltlich konnte ich beim sporadischen Durchlesen einiger Lektionen erkennen, dass der Leser sehr verständlich die Thematiken erläutert bekommt.

„Super gut,:thumbup: ich hatte schon Angst, mich würde ein arges Fach-Chinesisch erwarten, woraufhin ich jedes zweite Wort im Duden nachlesen muss…“. Aber stellt euch die Lektionen trotzdem nicht zu einfach vor, es ist immerhin ein Studium mit anspruchvollen Thematiken, die schwieriger zu begreifen sind, wenn man sie vorher z.B. nicht in der Berufsschule behandelt hat. Ich weiß das, weil ich mich beispielsweise mit den Themen Buchführung und Kosten-und Leistungsrechnung früher in der Ausbildung schon sehr,sehr,sehr,sehr lange beschäftigen musste, bis ich alles erstmal verstanden hatte. Die früher investierte Zeit bedeutet aber nun, dass man jetzt schneller den Stoff versteht, da die Grundlagen schon da sind.

Meiner Meinung nach werden im Skript auch schwere Themen verständlich erklärt und durch Abbildungen gut veranschaulicht. Das Selbststudium ist nichtsdestotrotz eine große Umstellung. Aber ich sehe das als Herausforderung. Lasst euch also nicht entmutigen, wenn ihr am Anfang etwas länger braucht, um alles zu verstehen, das ist ganz normal!

Mein Plan war und ist auch bis heute, dass ich jedes Skript einzeln und nacheinander intensiv durchlese sowie wichtige Sachverhalte mit Post-ist zu markieren und im Anschluss daran direkt die Wissenskontrolle im Internet bei CLIX durchzuführen. Somit ist das angelesene Wissen „noch frisch“, was (wie ich finde) schwieriger ist, wenn man mehrere Skripte parallel zueinander nur sporadisch oder bis zur Hälfte durchliest.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar kleine Einblicke vermitteln, wie alles bei mir als vorerst noch „studierängstige“ Abiturientin bis heute als immatrikulierte Studentin im 2. Semester an der IUBH verlaufen ist und nach welchem Plan ich bei der Bearbeitung der Studienskripe vorgehen werde. Ich kann jedem nur den Schritt zum Studium empfehlen, es ist eine gute Investition in die Zukunft! Und wenn ihr in eurem Beruf nicht allzu eingeschränkt werden möchtet, ist die IUBH die perfekte Lösung!

Liebe Grüße

Eure Alisha

AGalbreath

Hallo zusammen,

für das Vollzeitmodell im Fernstudium an der IUBH habe ich endlich alle 5 Klausuren erfolgreich bestanden und kann mich jetzt dem zweiten Semester widmen.

Ich möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen mit allen Studienneulingen oder auch Studieninteressierten teilen.

In der ersten Eingewöhnungszeit ist es wichtig, sich gut zu organisieren. Für alle, die neben dem Studium noch einen Beruf ausüben, heisst das eine gute Portion Disziplin, Organisationsfähigkeit und vor allem Zeitmanagement. Die Organisation des Semesters habe ich immer in 3 Phasen gegliedert, die ich jetzt kurz erläutern will:

1. Planungsphase

2. Lernphase

3. Prüfungsphase

Zu jeder Phase die kurze Erläuterung:

Planungsphase:

Zuerst müsst ihr euch über folgendes informieren:

Studienablaufplan:

Zu jedem Zeitmodell gibt die IUBH einen ungefähren Ablaufplan vor, der zu jedem Studienabschnitt vorgibt, über welches Thema, wieviele Klausuren geschrieben und mit wievielen ECTS Punkten diese bewertet wird. Nehmt euch den Ablaufplan für das erste Semester vor und setzt euch kurz mit den Themen auseinander. Das heißt ihr könnt euch dazu vorab im Modulhandbuch oder schon in den PDF Skripten über ITUNES U informieren, welche Module welche Inhalte enthält. Ihr bekommt damit schnell einen Überblick, was auf euch zukommt, womit ihr euch befassen müsst und ihr könnt jetzt schon grob abschätzen, wo ihr viel Vorwissen habt oder wo ihr ggf. mehr Lernaufwand reinstecken müsst.

Das gute am Studium bei der IUBH ist, dass man sich nicht an eine feste Reihenfolge beim Ablegen der Prüfungen halten muss. Ihr seid flexibel und entscheidet, welche Klausur ihr zu welchem Modul zuerst schreiben wollt. Ihr entscheidet, ob ihr eher ein für euch leichters Thema oder ob ihr euch für eine ganz andere Reihenfolge entscheidet. Ich befasse mich immer nur mit einem Modul, ihr könnt euch natürlich auch mit einem zweiten Modul parallel befassen und dann an einem Tag 2 Klausuren auf einmal schreiben.

Ich habe mir persönlich auch immer ein Zeitfenster je Modul gesetzt, bei (für mich) leichteren Themen 1 Monat bis zur Klausur und bei schweren Themen zwischen 2-3 Monaten. Wenn es möglich war, konnte ich mir auch den Urlaub so legen, dass ich dann frei habe, wenn ich voraussichtlich mehr Zeit für ein Modul brauche. Aber Vorsicht, auch wenn ihr merkt, dass ihr bei einem vermeintlich leichten Modul noch Lücken habt oder bei den Clixfragen (die euch für die Klausur qualifizieren) Defizite aufweist, dann lasst euch lieber etwas mehr Zeit beim Lernen und schreibt die Klausur nicht nur, damit ihr im Zeitrahmen bleibt. Wenn ihr die Klausur einmal mit 4 bestanden habt, bleibt die Note stehen und kann euren Durschnitt durchaus etwas nach unten ziehen.

Hilfreich ist es in jedem Fall auch den Kontakt zu seinen Mitstudierenden aufzunehmen. In Foren auf der Lernplattform Clix kann man sich austauschen oder bei facebook hat man die Möglichkeit Stammtischen beizutreten, und Studierende zu treffen, die in der Umgebung auch gerade vielleicht dasselbe studieren wie ihr. Helft und motiviert euch ruhig gegenseitig!

Macht euch am Ende eurer Planungsphase eine Checkliste, sodass ihr eure Ziele nicht aus den Augen verliert, die könnte bspw. folgendes enthalten:

-(Eigene) Reihenfolge der durchzuarbeitenden Module, Klausuren

Zeitfenster für jedes Modul festelegen

-Puffer für Unvorhergesehenes festlegen, ggf. Urlaub darauf abstimmen und festlegen, Feiertage oder wichtige Termine beachten (Weihnachten, Karneval, Blockprüfungen etc.)

-Schaut euch im Voraus an, welche Hilfmittel ihr für die Klausuren benutzen dürft.

-Vorbereitungen für die Lernphase treffen, wo, wann, wie lerne ich, was, wieviel will ich am Tag, in einer Woche oder Monat schaffen.

-Bestellt euch eins, einige oder direkt alle Studienskripte für das Semester.

Lernphase

Die wichtigste Phase, jetzt heisst es, dass Ihr euch das Wissen aneignet, sodass ihr für die Prüfung in Phase 3 gut vorbereitet seid.

Erfahrungsgemäß lief es bei mir immer so ab:

-Lesen und gleichzeitige Zusammenfassung der wichtigen Inhalte

-Nach jeder Lektion (oder auch nach dem Durcharbeiten aller Lektionen) die Clix Fragen beantworten, sodass ihr euch für den Antritt der Prüfungen qualifiziert.

(Vorsicht, lasst euch nicht zuviel Zeit, man muss sich spätestens 1 Woche vor Klausurtermin dafür anmelden und vorher alle Testfragen beantwortet haben.)

Vorher verinnerliche ich mir noch einmal meine Zusammenfassung, markiere sehr wichtige Abschnitte und schaue, was ich nich nicht ganz verstanden habe und wiederhole alles.

Ggf. Greife ich auf Zusatzliteratur zurück (Passende Literatur sind in jedem Skript aufgeslistet, ihr könnt aber auch eur Mitstudierenden fragen. Ich empfehle allen die Dummi-Buchreihe :-). Die sind von allen Büchern sehr verständlich geschrieben.

Nehmt am Besten auch an jedem Online Tutorium teil, dort wiederholt der Tutor u.a. auch wichtige Inhalte und bereitet auch auf die Klausur vor. Also bloß nicht verpassen, die sind sehr wichtig!

Es gibt zudem noch andere moderne Medien, wie ihr das Gelernte vermittelt bekommt und selbst besser verinnerlichen könnt, wie Vodcast, Podcasts, Wikis etc.

Zur Vorbereitung auf die Prüfungsphase solltet ihr euch wie in der Phase 1 schon erwähnt vorher über die Hilfsmittel informieren. Wer erst zu spät liest, dass man z.B. nur eine unkommentierte Ausgabe des HGBs benutzen darf und sein HGB schon mit tausend Notizen bestückt hat, der hat nicht nur Zeit verschwendet, sondern kann sich im schlimmsten Fall das HGB nochmal neu ohne Kommentare kaufen.

Prüfungsphase

Folgendes ist zu beachten:

-Meldet euch spätestens 1 Woche vor Prüfungstermin an

-Bereitet alle erlaubten Hilfsmittel vor, nehmt auch Ersatzstifte und eine Uhr mit, damit es nicht an leeren Patronen oder Minen scheitert und damit ihr die Zeit immer im Blick habt.

-Steht rechtzeitig auf und plant bei eurer Anreise auch Puffer für Unvorhergesehenes ein.

-Wenn ihr zu ersten Mal in euren Studienzentrum schreibt, informiert euch vorher, wohin Ihr genau hin müsst.

-Schreibt die Klausur in Ruhe, bei mir hat die Zeit bis jetzt immer gut gereicht, kontrolliert eure Ergebnisse und reizt die Zeit am Besten ganz aus, bevor ihr etwas überseht.

-Nach der Klausur geht ihr hoffentlich guten Gewissens nach Hause :-)

Ich empfehle allen, sich nach allem dann einen Ordnungshelfer zu nehmen und darin die Zusammenfassung, das Skript und auch die Zusatzliteratur zu sammeln. Ich bin kein Fan davon, alles direkt wegzuschmeißen, es kann immer man sein, dass man die Unterlagen aus jedem Modul noch einmal brauchen könnte. Dies gilt vor allem beim Modul "Wissenschaftliches Arbeiten", ihr wollt ja schließlich zum Schluss eure Bachelor Arbeit schreiben, da werdet ihr die Unterlagen sicher nochmal brauchen :-)

AGalbreath

Ich habe vor ein paar Tagen zum Studium an der IUBH eine Ipad erhalten. Nun möchte ich Erzählen, was ich mit meinem PC gemacht habe , um einfacher "fernzustudieren".:)

Das A&O ist es zunächst einmal, einen Über-Ordner anzulegen, in denen Ihr alle Dokumente zum Studium sammelt, damit auch nichts im Chaos verloren gehen kann. Dazu könnt ihr euch mehrere Unterordner anlegen (z.B. Klausurvorbereitung, Studienskripte etc ).

Zusätzlich empfehle ich es auch noch sehr, eine externe Datensicherung in Form von Festplatten, USB-Sticks oder einer ICloud zu verwenden. Soweit so gut.

Danach würde ich mir euren Internet Explorer vorknöpfen. Darin solltet ihr euch Lesezeichen oder Favoriten mit eurer Lernplattform und eurem E-Mail-Account speichern, sodass ihr schneller darauf zugreifen könnt.

Speziell beim Ipad gibt es eine App, die I Tunes U heißt, mit der ihr beispielsweise bei der IUBH Videovorträge herunterladen und immer wieder ansehen könnt.

Es ist fast so wie ein virtuelles Regal, in dem eure Schulbücher drin stehen.

Natürlich braucht ihr vor allem ein vernünftiges Textverarbeitungsprogramm wie Windows Word oder Open Office oder Pages und Textilus bei Mac. Ich würde euch zu den kostenpflichtigen Textverarbeitungsprogrammen raten, da die Features doch sehr "lebensnotwendig" sind.

Wenn ihr ein Ipad oder Tablet besitzt, könnt ihr euch auch euren E-Mailaccount einrichten, sodass ihr auf dem Gerät, sowie dies auf Smartphones auch schon funktioniert, ein Signal erhaltet, wenn es neue Nachrichten gibt.:rolleyes:

Soweit erstmal dieser kleine Exkurs, das meiste habt ihr sicherlich schon gewusst, aber ich hoffe, ich konnte euch ein paar nützliche Tipps und Anregungen geben.:)

Eure Alisha

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