• Einträge
    104
  • Kommentare
    563
  • Aufrufe
    8.599

Über diesen Blog

FernUniversität in Hagen; Psychologie (B. Sc.)
Modul 1: Einführung in die Psychologie, ihre Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Modul 2: Methoden der empirischen Sozialforschung, Statistik, Datenanalyse

Modul 3: Allgemeine Psychologie und biologische Grundlagen
Modul 4: Sozialpsychologie

Modul 5: Entwicklungspsychologie
Modul 6a: Testkonstruktion
Modul 6b: Praxis psychologischer Forschung

Modul 7: Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik
Modul 8: Arbeits- und Organisationspsychologie
Modul 9: Pädagogische Psychologie
Modul 10: Community Psychology

Modul 11: Nichtpsychologisches Wahlpflichtmodul (BiWi 2B)

Versuchspersonenstunden (30 von 30)
Präsenzveranstaltung (0 von 2)

Praktikum
Bachelorarbeit

 

Präsenzstudium Universität Hamburg; Humanmedizin (Staatsexamen)

integrierter Modellstudiengang iMED der Medizinischen Fakultät Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Beginn: Wintersemester 2015/ 2016

 

Fernabitur

schriftliche Prüfungsfächer: Mathematik (LK), Biologie (LK), Deutsch (GK), Englisch (GK)
mündliche Prüfungsfächer: Gemeinschaftskunde, Geografie, Religion, Latein

- Fernlehrgang (FEB, 3. Einstieg mit Eng./ Lat.) inkl. Probeklausuren
- Abiturprüfung (schriftl. 27.08.-01.09.2014 und mündl. 14.04.-17.04.2015; Note: 1,7)

 

Apollon Hochschule

01.2015-03.2015:
Zertifikatskurs "Ethik in der Gesundheitswirtschaft" (Note: 1,3)

 

Akademiestudium FernUniversität in Hagen

04.2014-09.2015
Studium einzelner Module/ Kurse:
- Philosophie: Einführung in die Praktische Philosophie; Grundlagen der Praktischen Philosophie
- Soziologie: Stadt und Raumentwicklung
- Psychologie: M3; M1; M2

 

 

 

 

 

 

Einträge in diesem Blog

Lernfrosch

Praktika und Rückmeldung zum Sommersemester

Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.

 

Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).

 

Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.

 

Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.

Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt :wacko:

 

Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.

 

 

 

Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.

 

Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).

Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.

 

Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.

 

 

 

Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.

 

Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.

M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.

 

Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:

Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.

 

 

Lernfrosch

Im vorletzten Blogeintrag hatte ich mich gefreut, dass meine vorläufige Note für M7 (Persönlichkeitspsychologie) bekanntgegeben war. Mit 4,0 hatte ich gerade so bestanden. Heute habe ich erfahren, dass die Notengrenzen nochmals ein wenig verändert wurden und sich das auch auf mein Ergebnis ausgewirkt hat. Aus der 4,0 ist jetzt eine 3,7 geworden! :biggrin: Wenn das mal kein Grund zur Freude ist... B)

 

 

 

Da kann ich ja gleich viel motivierter an die letzte Hälfte des Studiums rangehen.

Aktuell stehe ich bei 96 CPs. Fehlen nur noch 84 ;) Ich bin schneller als in Vollzeit-Regelstudienzeit vorangekommen :confused:  Mein Notendurchschnitt liegt aktuell bei 2,9.Der kann sich bis zum Abschluss noch irgendwo im Rahmen von 1,9 bis 3,4 einfinden.

 

Dieses Semester mache ich in Psychologie M6b (5CP) und M4 (15 CP). Zusätzlich habe ich das berufsorientierte Praktikum angefangen (7 CP).

Lernfrosch

Klausurergebnis M6a

Endlich liegt auch das Ergebnis der M6a-Klausur (Testheorie) vor:

 

BESTANDEN

 

Ich bin jetzt gerade einfach nur glücklich und zufrieden, dass ich das Modul  - wenn auch im zweiten Versuch - bestanden habe. Ich freue mich. Die Teilnahme am Tutorium hat sich vollends gelohnt.

Damit liegt nicht nur das Modul erfolgreich hinter mir, sondern ich habe somit auch die zweite und letzte Modulschranke passiert. D.h., ich darf ab jetzt auch Klausuren zu den Anwendungsfächern mitschreiben.

 

Die Klausur bestand aus 45 Fragen mit Antwortformat 1 aus 5.

Die Bestehensgrenze lag ursprünglich bei 60%. Diese wurde runtergesetzt auf 57% und es gab 20 Sonderpunkte.

 

Die Klausur bestand aus zwei Teilen:

- Teil 1 hatte 25 Fragen und bezog sich auf den ersten Teil des Studienbriefes. Hier habe ich 85 von 125 Punkten. Das sind 68% richtige Antworten.

- Teil 2 bestand aus 20 Fragen zum zweiten Teil des Studienbriefes. Hier habe ich 50 von 100 Punkten, also 50% richtig.

 

Mit den 20 Sonderpunkten komme ich auf 155 von 225 Punkten, was 68% entspricht. Das ergibt die Note 3.3.

 

Lernfrosch

Nach langen Wochen des Wartens ist sie soeben eingetroffen: die (vorläufige) Note für M7 - Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie.

 

BESTANDEN

 

Ich hatte nach der Klausur nicht wirklich damit gerechnet, dass ich die Klausur bestehe.

 

Es war das bisher umfangreichste Modul, ich hatte zu wenig Zeit, habe viel zu spät mit dem Lernen angefangen und habe letztlich nahezu ausschließlich die Studienbriefe gelesen. Die Pflichtliteratur habe ich etwas seeeehr oberflächlich behandelt; bis auf eine Ausnahme (das Buch zu den Persönlichkeitstheorien; das fand ich ganz spannend). War nicht unbedingt die beste Idee die Texte nur einmal grob zu überfliegen und hier und da quer zu lesen, denn ein großer Teil (wenn nicht gar der größte Teil) der Klausur bezog sich auf die Pflichtlektüre...

 

Die Klausur war ziemlich detaillastig. Ich habe ja nichts gegen Details, aber diesmal waren es selbst mir zu viele :ohmy:

Das Klausurformat war X aus 5, wobei Null bis fünf Antworten richtig sein konnten.

Es gab 80 Fragen, gleichmäßig auf alle Kursteile aufgeteilt.

Bestehensgrenze 75%; eigentlich. Wurde nachträglich runtergesetzt auf 69%.

 

Mit meinen 71% richtigen Lösungen habe ich von der Herabsetzung der Bestehensgrenze profitiert. Um einen Prozentpunkt bin ich leider an einer besseren Note vorbeigeschrammt. Aber ich will nicht meckern. Ziel "hauptsache bestehen" ist auch mit meiner 4,0 erreicht.

 

Aufschlüsselung der Note:

- Klausurteil 1: "Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung" und "Grundlagen psychologischer Diagnostik"

40 Fragen; 142 von 200 Punkten; 71%

- Klausurteil 2: "Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung" und "Diagnostische Verfahren: Interview und Beobachtung"

40 Fragen; 144 von 200 Punkten, 72%

- gesamt: 286 von 400 Punkten; 71 = Note 4,0 (ab 72% wäre es eine 3,7 gewesen)

 

Das gibt wieder 15 CPs mehr, sodass ich jetzt bei insgesamt 91 stehe. Mehr als die Hälfte des Studiums ist geschafft! :thumbup:

Lernfrosch

Zwischenbericht, Praktikum Medizin

Mal ein kurzer Zwischenbericht:

 

Heute begann im Medizinstudium mein erstes Blockpraktikum Allgemeinmedizin in einer Arztpraxis.

Der erste Tag war super, in jeder Hinsicht:

- super informativ

- super nette Patienten, die kein Problem damit hatten, dass eine unerfahrene Zweitsemestlerin sich an ihnen "austobt"

- super viele verschiedene Krankheitsbilder mit allem was dazugehört

- super viele unterschiedliche Situationen (von "normaler" Vormittags- und Nachmittags-Sprechstunde über Gutachtentätigkeit bis Heimbesuche)

- super spannend

- super anstrengend

- super langer Tag mit Überstunden (Arbeitszeit 10 Stunden und 45 Minuten; zwischendrin Gelegenheit sogar zweimal fünf Minuten Pause zu machen und eine Mittagspause von ~15 Minuten am Stück, "Verschnaufpause" während der Autofahrten zu den Heimbesuchen)

 

Fazit Tag 1 (<< klingt komisch, aber jetzt egal):

Ich habe sogar ein paar medizinischen Dinge verstanden! Okay, nicht vollständig, bei weitem nicht... aber mit manchen Dingen konnte ich etwas anfangen. So ein paar grundlegende Dinge zum Thema Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-Lunge habe ich im Studium schon mal gehört...

Ich war im Sprechzimmer mit drinnen und habe die meiste Zeit daneben gesessen und zugehört. Zugesehen beim Blutabnehmen und bei diversen körperlichen Untersuchungen. Blutdruckmessen, zusehen und eigenständig durchführen. Herz abhorchen. EKG-Ableitung zusehen und mir als erste den Ausdruck ansehen können. Hinterher, in Abwesenheit des Patienten, Fragen stellen oder gestellt bekommen.

Alles in allem gefiel mir der Tag gut. Ich habe viel mitbekommen: Höhen und Tiefen, sehr persönliche Lebensgeschichten, teils sehr tiefe Einblicke in das Leben mir fremder Menschen.

 

Nur die viel gepriesene Verbindung der Medizin zur Psychologie... Danach suche ich weiterhin. In Grundzügen erahnbar. Aber nicht das, was ich mir vorstelle. Ich suche also weiter.

 

Ich hoffe, dass das Berufspraktikum im Psychologiestudium, dass irgendwann noch ansteht, ähnlich interessant und lehrreich sein wird.

 

Aber ich glaube, ich habe mit dem Medizin- und dem Psychologiestudium zwei für mich passende Fächer gefunden.

Lernfrosch

ein Semester geht zu Ende, ein neues kommt

Schon wieder neigt sich ein Semester dem Ende entgegen.

 

Die Prüfungsphase ist vorbei.

Letzte Woche stand die Klausur in M7 (Persönlichkeitspsychologie) und diese Woche in M6a (Testtheorie) an. Wirklich gut gelaufen ist es für mich in keiner der beiden Prüfungen. M7 war sehr detaillastig. Und M6a war zwar diesmal von den Fragenformulierungen und Antwortmöglichkieten her "vernünftiger"... Ich habe auch den Eindruck, dass ich die Themen verstanden habe... Aber diese Klausurfragen gepaart mit dem Wissen, das schon einmal nicht geschafft zu haben, war nicht so ideal. Ich habe zwar einiges gewusst, aber vieles dennoch raten müssen, weil ich schlicht die Fragen nicht verstanden habe. Mit viel Glück könnte es ganz knapp zum Bestehen reichen :unsure:

 

Aber zumindest habe ich mit der bestandenen Hausarbeit aus M11 das Ziel erreicht, dass ich mir für dieses Semester vorgenommen hatte: Mindestens ein Modul erfolgreich abschließen und 15 CPs mehr zusammenbekommen.

Damit stehe ich jetzt am Ende des zweiten Fachsemesters bei 76 CPS; sollten beide Klausuren bestanden sein, könnten nochmal 20 CPs hinzukommen.

 

Bevor für mich die Semesterferien beginnen, steht nächste Woche noch mein Blockpraktikum im Medizinstudium an.

 

Und danach hätte ich theoretisch frei. Praktisch habe ich mir allerdings schon wieder einiges vorgenommen:

Die angefangene Präsenzveranstaltungs-Ersatzleistung zu M3 (Biologische/ Allgemeine Psychologie) muss endlich mal fertig geschrieben werden. Die liegt schon viel zu lange wegen Zeitmangels so halb angefangen und in Teilen fertig hier herum. Ich möchte diesen Monat noch damit fertig werden und die abgeben.

 

Im nächsten Semester werde ich dann M4 (Sozialpsychologie) bearbeiten.

 

Ob ich diesmal einen Platz für M6b (Empirisch-Experimentelles Praktikum) erhalte, werde ich nächste Woche erfahren. Ich gehe aber eigentlich mal davon aus.

 

Und dann will ich noch einen Ausflug in die Mathematik unternehmen. Ich habe mich für das erste Modul (Mathematische Grundlagen) eingetragen.

Heute kamen die Unterlagen an (>Foto). Ich konnte es nicht lassen und musste schon mal in die Skripte hineinschauen. Das erste Skript habe ich auch schon einmal flüchtig durchgelesen und dann einen Blick auf die zugehörigen Einsendeaufgaben geworfen. Tja, irgendwie hatte ich Lust damit direkt anzufangen. Zwei Drittel der Aufgaben von der ersten Einsendearbeit habe ich jetzt also schon fertig :lol: Es ging um Beweise zu gegebenen Aussagen, dann waren Matrizen zu berechnen bzw. zu beweisen. Die Sache mit den Abbildungen und Mengen muss ich mir nochmal ansehen. Beides ist mir zwar von der Grundidee her bekannt (jetzt weiß ich, wofür beim Fernabi das erste Matheheft zur Mengenlehre gut war ^_^), jedoch noch nicht in der geforderten Komplexität.

Spaß gemacht hat es schonmal, war heute eine willkommene Abwechslung. Wer weiß, vielleicht wird daraus ja irgendwann doch noch ein Mathestudium? :laugh: (Scherz; erstmal nicht... zumindest solange nicht, bis Psychologie noch nicht abgeschlossen ist...)

image.jpeg

Lernfrosch

M11-Hausarbeit - Benotung und Schock

Schaue ich heute nochmal im virtuellen Prüfungsportal vorbei, um mir meine Anmeldedaten für die anstehenden Klausuren auszudrucken. Klicke ich versehentlich auf die Notenübersicht. Sehe ich, dass für die Hausarbeit in M11/ BiWi 2B (Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik) eine Note eingetragen ist.

Demnach ist das Modul bestanden, Note:

 

1,0

 

Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit. Wie kann das sein???? Egal. Ich kann es noch nicht fassen. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit.

Lernfrosch

Prüfungszeit und Einblick in M7

Nachdem ich am Anfang des Semesters nicht so recht wusste, welche Module ich eigentlich mit einer Prüfungsleistung abschließen wollte, habe ich mich inzwischen entschieden:

- M11 (BiWi 2B): Die Hausarbeit dazu habe ich geschrieben und vor dreieinhalb Wochen abgegeben.

- M7 (Persönlichkeitspsychologie): Klausur werde ich wie geplant nächste Woche Donnerstag schreiben

- M6a (Testtheorie): Klausur werde ich doch jetzt schon am Montag nach M7 wiederholen; das Tutorium hat mir so viel gebracht, dass ich mich da rantraue

- M4: hatte ich schon letztes Semester belegt und nicht mitgeschrieben, dieses Semester wollte ich das nicht machen, dann wurde eine Modulumstrukturierung angekündigt, ich hatte mich deswegen zur Klausur angemeldet, dann vor Kurzem kam die Mitteilung, dass das Modul nun doch noch nicht jetzt verändert wird, und dann habe ich die Klausur wieder abgemeldet; >> die M4-Klausur kommt im nächsten Semester dran

 

M6a:

Der Studienbrief war bereits gelesen, aber erst seit der Teilnahme am Tutorium in großen Teilen verstanden. Zur Vorbereitung will ich den nochmal zusammen mit meinen Tutoriumsnotizen durchgehen. Über die Inhalte des Moduls habe ich in den letzten Blogeinträgen ausführlich berichtet, sodass ich an dieser Stelle nicht nochmal darauf eingehe.

Und dann hoffe ich auf eine nette Klausur ohne fiese Fragestellungen und eine große Portion Glück. Bestehen möchte ich diesmal auf jeden Fall; wie ist egal. Ich denke, das könnte diesmal realistisch möglich sein.

 

M7:

Das Modul besteht aus vier Kursen, die durch umfangreiche Pflichtliteratur ergänzt werden.

 

- Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung: Der Kurs führt anfangs ein paar Grundbegriffe ein und gibt einen Überblick über anthropologische Grundannahmen, die in Persönlichkeitstheorien vorkommen können. Jedes der Folgekapitel ist einer Art von Persönlichkeitstheorie gewidmet. Es beginnt bei Psychodynamischen Theorien (Freud, Adler, Kohut, Bowlby). Weiter geht es mit den behavioristischen Annahmen (Watson, Hull, Skinner). Dann werden sozial-kognitive Theorien abgehandelt (Rotter, Bandura, Mischel, Kelly). Es geht weiter mit humanistischen Theorien (Rogers, Maslow, May, Deci und Ryan). Dann werden die Eigenschaftstheorien vorgestellt (Eysenck, Big Five). Und zum Abschluss werden Geschlechtsunterschiede und kulturelle Unterschiede thematisiert.

Viele Namen und Begriffe kannte ich aus M1 - das war so manches Mal ein freudiges oder (manchmal auch nicht so freudiges) Wiederlesen. Nur wurden diesmal Namen und Theorien nicht nur gestreift, sondern anhand von Pflichtliteratur vertieft behandelt. Der Kurs hat mir ganz gut gefallen, weil es vielseitig und informativ war und an dem Wissen von M1 anknüpfte und dieses deutlich erweiterte.

 

- Grundlagen psychologischer Diagnostik: Auch dieser Kurs beginnt mit Definitionen von Begriffen und beschreibt dann die Relevanz psychologischer Diagnostik. Man erfährt, welche Zielsetzungen damit verbunden sein können und wie diese die Art der Diagnostik mitbestimmen. Nach einem kurzen Abriss der Geschichte der psychologischen Diagnostik, kommt es dann zur Sache: Testtheoretische Grundlagen der Diagnostik (M6a lässt grüßen) und Interpretation der Ergebnisse. Weiter geht es mit einer Beschreibung von Datenquellen und ein paar Grundlageninformationen zu diagnostischen Prozessen und Urteilsbildungen. Daran schließt sich ein Kapitel zur klinisch-psychologischen Diagnostik und Intervention an. Abschließend geht es um internetgestützte Diagnostik, Assesment und objektive Diagnostik.

Den Kurs fand ich etwas durchwachsen. Manches war eine Wiederholung aus M1 und M6a, anderes wiederum baute darauf auf. Schlecht fand ich den Kurs nicht, aber auch nicht weiter besonders erwähnenswert. War ok.

 

- Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung: In diesem umfangreichen Kurs wird zuerst das Thema "Intelligenz" betrachtet: Definitionen, Theorien, Messungen. Zusätzlich werden einige Intelligenztests vorgestellt und besprochen. Weiter geht es mit der Dignostik sozialer, emotionaler und kreativer Kompetenzen. Dann werden Persönlichkeitsdimensionen und -Strukturen vorgestellt. Im nächsten Kapitel werden Motive und Interessen thematisiert. Ängstlichkeit und Depressivität sowie Stress und Bewältigung folgen danach. Zum Schluss wird auf selbstbezogene Konstrukte eingegangen.

Ein paar Dinge kannte ich aus M1, z.B. die Grundlagen aus dem "Stress"-Kapitel. Die anderen Themen fand ich sehr interessant und es hat Spaß gemacht den Studienbrief und die Literatur zu lesen.

 

- Diagnostische Verfahren: Interview und Beobachtung: In diesem Kurs werden die genannten Verfahren vorgestellt. So erfährt man, was man sich darunter vorstellen kann, für welche Anwendungsbereiche diese geeignet sind, welche Methoden es geben kann und welche Auswertungsbesonderheiten vorkommen können.

Den Kurs fand ich nicht ganz so gut. Man liest sich zwar ein paar allgemeine theoretische Grundlagen an, aber das war es auch. Man lernt leider nicht die praktische Umsetzung. Zwar gibt es Videoaufzeichnungen von einer Präsenzveranstaltung zum Anschauen. Aber letztlich übt man es nicht selbst. Ich habe zwar im Medizinstudium gelernt, ein Patienteninterview zu "machen" (so wie es in M7 geschrieben steht mit Erstellung vom Interviewleitfaden, Gesprächsdokumentation, hinterher schriftliche Auswertung). Jedoch hätte ich mir gewünscht, das auch nochmal speziell aus psychologischer Sicht bzw. mit psychologischer Fragestellung selbständig praktisch ausprobieren zu können. Ich denke, das wäre in der Form, wie ich es im Medizinstudium machen musste, durchaus auch im Rahmen eines Fernstudiums umsetzbar.

 

Insgesamt finde ich, dass M7 neben M3 eines der bisher spannendsten Module ist.

 

Mit dem Lesen aller Studienbriefe und der Literatur bin ich soweit durch. In den nächsten Tagen steht eine Wiederholungsphase an, in der ich meine Markierungen in den Skripten nochmal durchgehen möchte. Das Modul ist das bisher umfangreichste. Ich weiß, dass ich noch so einige Wissenslücken habe und wo diese zu lokalisieren sind. Aber ich hoffe einfach mal, dass es für die Klausur reichen wird.

Lernfrosch

Dieses Wochenende habe ich am letzten Teil des dreiteiligen Präsenztutoriums zum Modul 6a (Testtheorie) teilgenommen.

 

Das Tutorium ging über drei Wochenenden (Sa. und So. jeweils fünf Std.). An jedem Termin wurden Teile des Studienbriefes durchgegangen, erklärt, besprochen usw.

 

Insgesamt war das Tutorium unglaublich hilfreich! 30 Stunden Testtheorie sind zwar ganz schön viel, aber dafür wurden die Inhalte gründlich besprochen und erklärt - und vorallem verständlich.

Es hat sich gelohnt daran teilzunehmen. Ich kann es bei dieser Dozentin jedem, der M6a belegt, uneingeschränkt weiterempfehlen.

 

Dieses Wochenende stand Kapitel 5 - Evaluation psychologischer Tests an, ebenso die Vorbereitung auf die Klausur.

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, was diesmal so besprochen wurde. Grundlage ist wieder der Studienbrief zu M6a. Meine Notizen  aus dem Tutorium zu den Inhalten, die mir bisher im Studienbrief unverständlich waren und mir nun klarer geworden sind, stelle ich hier ein; evtl. nützt es auch noch jemand anderem ein wenig beim Lernen oder gibt einen weiteren Einblick in die Inhalte von Modul 6a.

 

Kapitel 5 - Evaluation psychologischer Tests

 

Gütekriterien

- klassische psychometrische Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität)

- weitere allgemeinere Gütekriterien (z.B. Ökonomie, Fairness...)

 

Objektivität ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Reliabilität

Reliabilität wiederum ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Validität

 

Objektivität

(= Unabhängigkeit vom Testleiter)

3 Arten:

- Durchführungsobjektivität -> Instruktion

- Auswertungsobjektivität;  Punktzahl -> mehrere Rater -> ICC = Intraklassenkorrelation

- Interpretationsobjektivität: Werte interpretiert -> Normierung

 

Reliabilität

Gegenteil von Messfehler

Zuverlässigkeit, liegt zwischen 0 und 1 ( 0 = nur Messfehler; soll hoch sein, nahe 1)

Arten:

- interne Konsistenz:

Cronbachs Alpha (Korrelation zwischen Item -> Itemanzahl); aus hohem Cronbach Alpha kann man nicht auf Homogenität bzw. Eindimensionalität schließen; kann man bei homogenen Tests verwenden; bei geringem/ negativem Cronbach Alpha nimmt man Guttman-Lamda 2, bei geringem/ negativem Cronbach Alpha bei dichotomes Items nimmt man Kuder-Richardson 20 (KR-20)

Split-Half-Reliabilität als Spezialfall der internen Konsistenz

Retest-Reliabilität:

kann man bei heterogenen Test verwenden

Merkmal stabil

Beispiel: die Korrelation zwischen den Messwerten in einem heute durchgeführten Test und den Werten aus demselben Test, der nächste Woche nochmal durchgeführt wird; diese Korrelation ist die Retest-Reliabilität

- Paralleltest-Reliabilität:

kann bei heterogenen Test verwendet werden

Beispiel: es gibt zwei Tests A und B, eine Person bearbeitet nacheinander beide Tests, die Korrelation der Werte aus Test A und B ist die Paralltest-Reliabilität

- Interrater-Reliabilität:

Beurteilerübereinstimmung

ICC (= Intraklassenkorrelation): justiert (Varianz gleich i.S.v. Unterschiede bei einzelnen Ratern gleich) oder unjustiert (Varianz gleich und Mittelwerte gleich)

 

Was erhöht die Reliabilität?

- Items mit hohen Trennschärfen

- Testverlängerung (je länger der Test, desto höher die Reliabilität)

 

Spearman-Brown

zur Ermittlung der Reliabilität bei Verlängerung eines Tests

 

Cronbach Alpha

--- Formel (S.173)  ---

c / (c - 1) -> Itemanzahl

Rest der Formel in Klammern -> Kovarianzen, Korrelation zwischen Items

in der Klammer unterm Bruchstrich Sx^2 -> Testwertevarianz

 

Spezifische Objektivität (in der PTT)

Unabhängigkeit der Messwerte von der untersuchten Item- und Personenstichprobe

- Generalisierbarkeitstheorie: mehrere Varianzquellen; beruht auf varianzanalytischem Ansatz

 

Validität

= Gültigkeit

3 Arten: Inhaltsv., Konstruktv., Kriteriumsv.

 

Inhaltsvalidität

Experten

- theoriegeleitet: rationale Testkonstruktion; Merkmal kann nicht direkt gemessen werden (z.B. "Extraversion"), latent, Aufgabenuniversum; Merkmal wird theoretisch definiert

- operational -> kriterienorientiert: Merkmal kann direkt gemessen werden (z.B. "Schnelligkeit"), manifest

 

Konstruktvalidität

Nomologisches Netzwerk; Hypo-deduktives Vorgehen

Korrelationen: konvergent oder diskriminant, faktoriell

- faktorielle Validität: Bestätigung der Teststruktur (CFA)

- konvergente Validität: Beziehung zu konstruktnahen und -fernen Außenvariablen; theoretisch erwartete Übereinstimmung (soll hoch sein)

- diskriminante Validität: empirische Abgrenzung zu theoretischen Konstrukten (soll niedrig sein)

 

Multi-Trait-Multi-Method Matrix (MTMM) (S.190f.)

Methode = z.B. Fragebogen; Trait = Konstrukt

- Monotrait-Monomethod = Reliabilität -> Werte in der Hauptdiagonalen

- Monotrait-Heteromethod = konvergente Validität (soll hoch sein) -> Werte in der Diagonalen in den einzelnen Methodenkästen

- Heterotrait-Monomethod = diskriminante Validität (soll niedrig sein) -> Werte im Kästchen mit denselben Methoden (die Kästchen, durch die die Hauptdiagonale geht), aber nur diejenigen, die nicht auf der Diagonalen liegen

- Heterotrait-Heteromethod = diskriminante Validität (soll niedrig sein) -> Werte in den Kästchen mit nicht gleichen Methoden (Kästschen, durch die die Hauptdiagonale nicht geht), aber nur diejenigen, die wiederum nicht auf der Diagonalen liegen

>> die diskriminante Validität soll niedriger ausfallen als die konvergente Validität

 

Zusammenhang Validität und Reliabilität

unsystematischer Messfehler senkt Korrelation

- Minderungskorrektur:

-- für theoretische Zwecke: doppelte Minderungskorrektur (wenn beide keine Messfehler hätten...); r = r12 / Wurzel aus (rtt1 * rtt2)

-- für Anwendungszwecke: einfache Minderungskorrektur (wenn einer keinen Messfehler hätte...); r = r12 / Wurzel aus rtt1

- Reliabilitäts-Validitäts-Dilemma

 

Kriteriumsvalidität

- Effektstärke d -> Mittelwertsunterschied zweier Gruppen

- Varianten der Kriteriumsvalidität nach Erhebungszeitpunkt (Kriterium jeweils in Bezug auf Testzeitpunkt):

-- retrospektiv: Kriterium in Vergangenheit

-- Konkurrent: Kriterium gleichzeitig

-- prognostisch/ prädikativ: Kriterium in Zukunft

 

Inkrementelle Validität (S. 196)

Delta R^2 -> Differenz der Werte R in Tabelle (Abb. 5.5)

Tabelle Abb. 5.5: R-Quadrat = Varianzaufklärung; Delta R^2 = Änderung in R-Quadrat

Beispiel dazu: Modell 1 mit R^2 = 0,125 und Modell 2 mit R^2 = 0,167; dann ergibt sich für f^2: f^2 = 0,167 / (1 - 0,125)

 

Messgenauigkeit bzw. Reliabilität (S. 210ff)

- Äquivalenzhypothese:

Standardmessfehler (= SEx)

zur Erinnerung: bei KTT ist "Testwert = wahrer Wert + Messfehler"

Standardmessfehler = Sx * Wurzel aus (1 - rtt)

Sx ist die Standardabweichung, rtt ist die Realibilität des Tests

hohe Reliabilität -> kleines Konfidenzintervall

niedrige Reliabilität -> großes Konfidenzintervall

Beispiel: IQ (Normalverteilung, SD 15) jemand erreicht im Test, dessen Reliabilität bei 0,99 liegt, einen Testwert von 103. Dann ergibt sich:

Standardmessfehler SEx = 15 * Wurzel aus (1 - 0,99) = 1,5

1,5 ist der Z-Wert;  in Tabelle nachsehen (oder wissen), dass diesem Wert die 1,96 zugeordnet wird

Testwert = wahrer Wert + Messfehler

x + Z 1-(Alpha/2) * SEx = 103 +- (1,96 * 1,5) = 106 und 100 (>> es wurde die 1,96 zum Rechnen auf 2 gerundet)

>> der wahre Wert der Testperson wird im Intervall zwischen 100 und 106 liegen (95% Konfidenzintervall)

- Regressionshypothese:

Standardschätzfehler (t i Strich)

der geschätzte Wert liegt immer näher an Mittelwert als der gemessene Wert; Schätzung des wahren Wertes -> näher am Mittelwert

Standardschätzfehler ist immer geringer als Standardmessfehler

>>> eher überdurchschnittlich bzw. unterdurchschnittlich bei der Äquivalenzhypothese

 

Kritische Differenz

= so hoch muss die Differenz mindestens sein, damit man von einem wahren Unterschied ausgehen kann (und nicht von einem Messfehler)

Fall 1) 1 Test und 2 Werte

Fall 2) 2 Test und 1 Person; dasselbe Konstrukt

Fall 3) 2 Test und 1 Person; 2 verschiedene Konstrukte

steigende Reliabilität -> kleinere kritische Differenz

niederige Reliabilität -> große kritische Differenz

 

sollte man auswendig kennen:

- Tabelle 5.5 (S. 167): Richtlinien und Beurteilungssysteme für Test (z.B. DIN 33430, COTAN-System inkl.der exakten Werte vom S. 178 im Studienbrief)

- Cronbachs Alpha (S. 173f): wann wird es größer, wann kleiner

- Effektstärke d (S. 193)

- die anderen, bislang nicht genannten Gütekriterien (ab S. 198)

- wissen, dass von allen im Studienbrief genannten Maßnahmen nur "bogus items" die Validität verbessern können (S. 205)

- faking good und faking bad (S. 205)

- Testwerte sind immer nur Schätzwerte

- Tabelle 5.3 (S. 211): z-Werte und Vertrauensintervalle

 

- Ergänzung zu Kapitel 3, Raschmodelle (S. 85 oder so...): wissen, welche Parameter zu welchem Modell gehören und dass sich Antwortschwellen (CCC) absolut nie überschneiden, Logit-Einheit, 3-Paramter-Modell scheint - laut zwischen den Zeilen im Studienbrief stehend  - irgendwie doof zu sein und nicht wirklich empfehlenswert

- Unterschied unipolare und bipolare Skalen: unipolare ist es, wenn man mehr oder weniger zustimmen kann; bipolar ist es immer, wenn man ablehnen und zustimmen kann (starke Ablehnung - starke Zustimmung)

- zu Itemanalyse in der KTT: korrelative Kennwerte sind wichtiger als deskriptive Statistiken; Trennschärfen* sind wichtiger als univariate Eigenschaften**

*univariate Eigenschaften: Schiefe, Exzess, Schwierigkeit, Mittelwert, Varianz

** bivariate Eigenschaften: Trennschärfe (eigen, fremd)

 

 

 

Tipps für die Klausur (Auswahl):

- von der FernUni veröffentlichte Probeklausur durcharbeiten

- bei verneinten Fragestellungen: jede Antwortmöglichkeiten unabhängig von der Fragestellung als richtig oder falsch einordnen, erst danach nochmal wieder auf die Fragestellung schauen

- Alle Antwortmöglichkeiten einer jeden Aufgabe bis zum Ende durchlesen!!! Es ist zwar 1 aus 5, aber: Es gab schon häufiger Antwortmöglichkeiten im Stil von:

A..., B..., C..., D..., E alle genannten Antworten A, B, C und D sind richtig/ falsch.

Gab es auch schon:

Welche Zuordnung ist falsch? A..., B..., C..., D..., E Alle Zuordnungen aus A, B, C und D sind richtig.

 

 

Lernfrosch

M11/ Biwi 2B - Hausarbeit (2)

Endlich ist sie fertig, die Hausarbeit im nichtpsychologischen Wahlmodul 11 (BiWi 2B)!

 

Morgen wird sie sich elektronisch und auf den Postweg nach Hagen machen (und hoffentlich auch dort ankommen).

 

Das Schreiben der Arbeit fand ich recht unaufwändig, weil das Thema und die Struktur der Arbeit, ja sogar die Inhalte der einzelnen Abschnitte der Arbeit vorgegeben waren. Die Literatur zu beschaffen war auch keine große Sache, teilweise war die Literatur sogar in Moodle verlinkt :)

 

Aber das Thema der Arbeit... mit dem kann ich mich so gar nicht anfreunden. Je mehr ich geschrieben habe, desto größer wurde meine Abneigung dagegen.

"Entwicklung eines 4C/ID-basierten Schulungsentwurfes; virtuelles Tutorium durchführen; Zielgruppe Nachwuchswissenschaftler" :thumbdown:

 

Aber jetzt ist es erstmal geschafft. Ich gehe davon aus, dass ich die Hausarbeit bestehen werde. Zumindest die formalen Vorgaben habe ich eingehalten und der Inhalt... wird schon was für den Prüfer Sinnvolles dabei sein. Die Korrektur soll max. 8 Wochen dauern.

 

Zumindest habe ich durch diese Arbeit für mich herausfinden können, dass ich wohl niemals BiWi studieren werde; wobei das eigentlich auch vorher schon klar war.

Lernfrosch

Dieses Wochenende habe ich am zweiten Teil des dreiteiligen Präsenztutoriums zum Modul 6a (Testtheorie) teilgenommen.

 

Das Tutorium geht über drei Wochenenden (Sa. und So. jeweils fünf Std.). An jedem Termin werden Teile des Studienbriefes durchgegangen, erklärt, besprochen usw.

Dieses Wochenende stand Kapitel 4 - Skalenbildung: Faktorenanalyse, Aggregation von Items und Normierung an.

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, was diesmal so besprochen wurde. Grundlage ist wieder der Studienbrief zu M6a. Meine Notizen  aus dem Tutorium zu den Inhalten, die mir bisher im Studienbrief unverständlich waren und mir nun klarer geworden sind, stelle ich hier ein; evtl. nützt es auch noch jemand anderem ein wenig beim Lernen oder gibt einen weiteren Einblick in die Inhalte von Modul 6a.

 

Meine Notizen (Achtung: sehr viel Text!) orientieren sich diesmal nicht immer an der Reihenfolge der Inhalte im Studienbrief (daher schreibe ich an machen Stellen die Seitenangaben dazu). Im Tutorium wurde aus Gründen besseren Verständnisses teilweise eine andere Reihenfolge gewählt, die ich hier größtenteils beibehalte.

 

- Explorative Faktorenanalyse (EFA) und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA)

Konstruktionsprinzip induktiv/ internal, nimm EFA; Modell soll gefunden werden

Konstruktionsprinzip deduktiv/ rational, nimm CFA, Modell soll geprüft werden

 

- R-Technik; Variablen werden korreliert  -> Faktoren; (im Folgenden und in Modul 6a geht es nur um die R-Technik!)

Q-Technik; Menschen werden zu Faktoren zusammengefasst; Menschen -> Faktoren=Typ => typologisierender Ansatz

 

Explorative Faktorenanalyse (EFA)

- latente Variablen -> Faktoren werden gesucht

- Ziel: Datenstrukturierung, Datenerhebung (viel Items zu Faktoren zusammenfassen)

- Effektindikatormodell: Faktor erklärt die Korrelation zwischen den Items

 

EFA

- Hauptachsenanalyse (PAF)

will latente Variablen aufdecken; Datenreduktion; Struktur

- Hauptkomponentenanalyse (PCA)

Datenreduktion

=> man möchte inhaltliche Faktoren finden

 

Ausgangsbasis: Korrelationsmatrix

 

(S.99 ff)

Voraussetzungen:

- Liegen überhaupt Korrelationen vor?

- substanzielle (bedeutsame, also mittlere bis hohe) Korrelationen zwischen den Items

> Bartlett-Test auf Sphäritität (Signifikanz = p; p<0,05 => H0 ablehnen)

H0: Korrelationen sind Null; H1

H1: Korrelationen sind ungleich Null - gewünscht

> Kaiser-Meyer-Olkin-Koeffizient (KMO-Koeffizient)

nicht unter 0,5

gemeinsame Varianz (alle Items haben etwas Gemeinsames) - soll hoch sein

spezifische Varianz (jedes Items hat etwas Spezielles) - soll niedrig sein

> MSA-Koeffizient (ähnlich KMO-Koeffizient)

soll möglichst hoch sein; einzelne Items

- EFA erfordert große Stichproben

- Verteilungseigenschaften:

Intervallskalenniveau

Normalverteilung (da sonst Methodenartefakte; eine Korrelation wäre auch hoch, wenn Verteilungsform ähnlich ohne inhaltlich zusammenzugehören)

bei ungünstigen Verteilungseigenschaften => Normalverteilung annähern durch

-- Zusammenfassung von Items zu Päckchen (parcels); z.B. linkssteile und rechtssteile Items zusammenpacken

-- transformieren

-- andere Korrelation: dichotom -> tetrachorisch; Ratingskalen -> polychorisch

man kann auch Faktoren in die Faktorenanalyse packen

 

Extraktionsmethode (PAF, PCA)

man will Faktoren rausbekommen, die man inhaltlich interpretieren kann

- PAF

gemeinsame Varianzanteile der Items

Messfehler kann berücksichtigt werden

Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren (nicht alles geht in Analyse ein)

- PCA

gesamte Varianz der Items

Messfehler kann nicht berücksichtigt werden

Komponentenmodell (alles geht in Analyse ein)

 

Ladung

= Korrelation zwischen Faktor und Item

 

Kommunalität

= Summe der quadrierten Ladungen pro Item

 

Kommunalitätenschätzung

es geht um die Frage: Wie viel Varianz des Faktors klärt das Item auf?

Kommunalität muss geschätzt werden, wenn sie nicht bekannt ist

- PCA

Ausgangsbasis: Mittelwert von z = 0; s^2 = 1

in der Diagonalen stehen immer 1sen

>> die Varianz bei 10 Items ist 10, bei 9 Items 9...

- PAF

R^2 (quadrierter multipler Korrelationskoeffizient; r enthält bereits z-Transformation!)

in der Diagonalen steht immer R^2

R^2  - multiple Korrelation => Schätzung der Kommunalität

Beispiel: angenommen an erster Stelle der Diagonalen steht .70^2, dann bedeutet das: .70^2 = 0.49 => aufgeklärte Varianz; 49% der Varianz des 1. Faktors geht auf das 1. Item zurück

 

Rotation (S. 120 ff)

- wird gemacht, damit möglichst nur ein Item auf einen Faktor lädt (Einfachstruktur)

rotiert wird im geometrischen Raum; Faktoren = Achsen, die rotiert (gedreht) werden

- Rotationsverfahren:

-- orthogonal (rechter Winkel wird beibehalten): Varimax, Quartimax, Equamax

-- oblique (rechter Winkel wird nicht beibehalten; wenn Überschneidungen zwischen den Faktoren vermutet werden): Promax, Direkte Oblimin. Rotation

-- Prokrustre-Rotation

Enstehung von Strukturmatrix und Mustermatrix (wenn man die Faktoren interpretiert, nimmt man die Mustermatrix)

 

Zahl der extrahierten Faktoren

Abbruchkriterien:

- Kaiser-Guttman.Kriterium (KG-Kriterium); Eigenwert > 1

- Scree-Test (S. 118, Abbildung)

- statistisch:

-- Parallelanalyse (Parallelanalyse arbeitet mit Zufallsdaten; S. 118 f., Abb. S. 119 nachvollziehen)

-- Bartlett-Test

-- MAP-Test

 

Faktorwerte

= Werte der Personen auf den Achsen

wenn ein Item stark auf einen Faktor lädt, wird es bei den Faktorwerten stärker gewichtet als ein Item, das weniger stark auf diesen Faktor lädt

>> Items werden unterschiedlich gewichtet, je nachdem wie sie zum jeweiligen Faktor beitragen

 

Rohwert

= Skalenwert = (Roh-)Score

bei Rohwerten werden Items nicht gewichtet

 

Faktorenanalyse 1. Ordnung, 2. Ordnung

sekundäre Faktoren   (A)        (B)

Faktoren                     (1)    (2)     (3)     (4)     (5)

Item                             1    2   3   4   5    6     7   8   9 .....

 

Konfirmatorische Faktorenanalyse

- Teil von Linearen Strukturgleichungsmodellen (SEM)

- Prüfung von theoretischen Modellen

- manifeste Variablen = Indikatoren, Items

latente Variablen = Faktoren

- Ausgangsbasis: Kovarianzmatrix

(in der Diagonalen steht S^2)

 

Strukturmodell (Abb. auf S. 133)

es lassen sich Kausalhypothesen prüfen

sieben Klassen von Variablen möglich; exogen (UV) wirkt auf endogen (AV)

Fehlerterme (Residuen) können aufgeführt werden

Pfeil => Pfad

Ausprägung des Pfades (Parameter) ist Pfadkoeffizient

Pfadkoeffizient kann berechnet/ geschätzt oder festgelegt werden

nur manifeste Variablen => Pfadmodell

 

Identifizierbarkeit des Modells

a + b = 6   unteridentifiziert; mehr unbekannte als empirische Informationen; beliebig viele Lösungen

zusätzlich

2a + b = 10   gerade identifiziert; genau so viele Parameter wie Informationen; eine Lösung

zusätzlich

3a + b = 12     überidentifiziert; mehr Informationen als Parameter; keine Lösung

 

Freiheitsgrad

= wie viel Informationen man mehr hat als Parameter

Freiheitsgrad = Informationenanzahl minus Parameteranzahl

Beispiel: 3 Informationen und 2 Parameter => 3 - 2 = 1 Freiheitsgrad

 

die Matrix enthält p * (p + 1) / 2 Varianzen und Kovarianzen

=> Informationen

p = Anzahl der Items

Parameter = Anzahl der Pfeile

 

Arten von Spezifikationen

Gleichheitsbeschränkung

Ungleichheitsbeschränkung

Fixierung (auf einen Wert; Wert festlegen)

> damit weniger Pfadkoeffizienten geschätzt werden müssen

 

Skalierung

= Maßeinheit (einer latenten Variablen)

z.B. eine Varianz auf 1 festsetzen

Referenzvariable

 

skaleninvariant

skalenfrei

 

Ausgangsmatrix und Schätzalgorithmus (S. 140 f.)

Schätzverfahren:

- non-iterative

Anfangsschätzung; Startwerte für die Parameter

- iterative

-- Maximum-Likelihood (ML): große Stichprobe, multivariate Normalverteilung

-- Generalized Least Squares (GLS): - ähnlich ML -

-- Unweighted Least Squares (ULS): voraussetzungsfrei, nicht skaleninvariant, nicht skalenfrei

-- Asymptotically Distribution Free (ADF): Gruppe verwandter Methoden; zur Analyse dichotomer, kategorialer Daten ; keine/ kaum Voraussetzungen, skaleninvariant, skalenfrei, große Stichprobe

Matrix (S. 141)

Wie gut stimmt Matrix aus Modell mit Matrix aus Grundpopulationsmatrix überein?

Wie stark unterscheiden sich "echte" Matrix aus Daten und Modell-Matrix?

fit = Passung

Formel (S. 141, Mitte):

- links vom Gleichheitszeichen: "echte" Matrix, Matrix in der Grundgesamtheit, hat sich aus Daten ergeben

- rechts vom Gleichheitszeichen: Matrix aus Modell, ergibst sich aus dem Modell

- Gleichheitszeichen: "echte" Matrix und Modell-Matrix sollen idealerweise übereinstimmen, dann würde das Modell perfekt die Wirklichkeit abbilden und der Fit wäre ideal (also sehr hoch)

 

Schätzprobleme

- Nichtkonvergenz/ keine Lösung

- unzulässige Lösung (Heywood cases)

 

exakter Modell-Fit

Chi-Quadrat-Test

Fit-Indizes

 

Fit

= Passung

 

Fit-Indizes

Fit-Indizes versuchen, das Ausmaß der Modellpassung zu erfassen

(Tabelle auf S. 147 sollte man im Detail kennen!)

- absolute Fit-Indizes:

Vergleich zwischen geschätztem und frei geschätzem Modell (=EFA)

-- Badness-of-Fit (z.B. RMSEA): hoher Wert -> schlechter Fit

-- Goodness-of-Fit (z.B. GFI, AGFI): hoher Wert -> hoher Fit

- komparative (inkrementelle) Fit-Indizes:

Nullmodell (= alle Variablen sind voneinader unabhängig)

Wie viel besser ist das Modell als ein Nullmodell)

Typen 1, 2, 3

höhere Werte -> besserer Fit

z.B. Tucker-Lewis-Index (TLI), Comparative Fit Index (CFI)

 

Nestung

Modell ist genestet, wenn es sich von anderem nur durch Einführung von Beschränkungen unterscheidet (Definition auf S.148 Mitte/ unten)

anhand von den Abbildungen auf S. 136 nachzuvollziehen (das untere Modell wäre im oberen genestet, wenn der Doppelpfeil zwischen den Items nicht da wäre)

 

Grade der Äquivalenz von Messmodellen (S. 149 ff)

- streng-parallel; essentiell-parallel

- tau-äquivalent, essentiell-tau-äquivalent

- tau-kongenerisch

essentiell bedeutet, dass die Annahme gleicher Mittelwerte (Schwierigkeiten) aufgegeben wird

Abbildung S. 150:

ganz oben steht der Faktor (großer Kreis); die Pfeile, die vom Faktor auf die Items zeigen, sind die Ladungen; in der Mitte stehen die Items (Quadrate); ganz unten stehen die Messfehler (kleine Kreise)

das essentiell-parallele Diagramm ist im essentiell tau-äquivalenten Diagramm und im tau-kongenerischen Diagramm genestet

das essentiell tau-äquivalente Diagramm ist im tau-kongenerischen Diagramm genestet

 

Parameter (S. 151)

- unstandardisiert: abhängig von Maßeinheit

- standardisiert: unabhängig von Maßeinheitm da z-transformiert

 

Aggregation zu Skalenwerten

= Rohwertsummen = Skalenwert

Beispiel:

Item    1     2    3    4    5 

Wert   3 + 4 +  2 + 3 + 5 = 17 => Skalenwert

 

Normierungsstichprobe

= Eichstichprobe

 

gebräuchliche Normskalen (S. 157)

(sollte man einschließlich der Umrechnung kennen)

z-Skala, IQ-Skala, T-Werte, PISA-Skala, Stanine-Normwerte, Prozentrang

lineare und nicht-lineare Transformation

 

Testinterpretation

- normorientiert (S.155 ff)

Normskalen, Vergleiche mit Eichstichproben usw.

- kriterienorientiert (S. 159 f.)

Schwellenwert (Cut-off) überschritten?

Bestimmung Schwellenwert (z.B. durch ROC-Analyse)

richtig-positiv (Treffer, RP), falsch-positiv (falscher Alarm, FP; Alpha-Fehler), richtig-negativ (korrekte Ablehnung,RN), falsch-negativ (Verpasser, FN; Beta-Fehler)

Interpretation von Alpha-, Beta-Fehler sollte nicht nur rein auf Statistik beruhen, sondern auch den individuellen inhaltlichen Kontext berücksichtigen

Trefferquote = Sensitivität = RP / (FN + RP)

Verpasserquote = 1 - Sensitivität = FN / /FN + RP)

Quote korrekter Ablehnungen = Spezifität = RN / (FP + RN)

Quote falscher Alarme = 1 - Spezifität = FP / (FP + RN)

 

Evaluation

-formativ

während Testkonstruktion, beeinfluss daher Endform des Tests

- summativ

nach Abschluss der Testkonstruktion; führt ggf. zur Überarbeitung und Neuauflage des Test

 

Lernfrosch

M11/ BiWi 2B - Hausarbeit

In diesem Semester habe ich u.a. das nichtpsychologische Wahlpflichtmodul M11 belegt. Ich habe mich für das Modul 2B - Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik - aus dem Bildungswissenschaftsstudiengang entschieden. Die Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit.

 

Die Bearbeitungszeit beginnt heute mit der Themenstellung. Bis zur Abgabe habe ich sechs Wochen Zeit (Teilzeit; in Vollzeit wären es drei Wochen).

 

Die Thematik der Hausarbeit ist vorgegeben:

- Entwicklung eines 4CID-basierten Schulungsentwurfes

Dazu gibt es für jeden drei konkretere Themenvorschläge, von denen einer zu wählen ist. In meinem Fall sind das (Zielkompetenz; Schulungsteilnehmer):

- Lernquiz zu einem Studienbrief entwickeln; Lehrende der FernUni

- betriebliches Teambuilding gestalten; pädagogischer Angestellter in einer Firma

- virtuelles Tutorium durchführen; Nachwuchswissenschaftler

 

Meine Begeisterung über die Themenvorgaben hält sich in Grenzen.

Das erste Thema sagt mir nicht zu; das finde ich persönlich eher langweilig. Das zweite finde ich schon besser; habe es allerdings als erstes ausgeschlossen, weil ich mich dafür noch sehr in das Thema einlesen müsste und wenige bis kaum Vorkenntnisse in diesem Bereich habe. Da ich nicht so wirklich überzeugt davon bin (sowohl von der Hausarbeit als auch von dem 4CID-Modell), habe ich wenig Interesse mich intensiv damit zu beschäftigen -_- Bleibt nur das dritte Thema übrig. Eigentlich wollte ich nach Möglichkeit nichts über E-Learning etc. schreiben... aber bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

Das gewählte Thema muss dann noch anhand eines fiktiven Szenarios auf eine konkretere Situation präzisiert werden.

 

Nachdem meine Entscheidung für Thema 3 gefallen ist, habe ich dann auch schon mal mit der Ausarbeitung angefangen.

Die Gliederung der Hausarbeit ist von Seiten der Uni vorgegeben; ebenso die groben Erwartungen, was bei jedem Gliederungspunkt erwartet wird. Zusätzlich gibt es eine offizielle Art Anleitung zum Schreiben dieser Arbeit, den Anforderungen, Themen etc. (falls das irgendjemanden interessieren sollte: das jeweils aktuelle Dokument findet sich auf der FernUni Seite bei Modul 11/ BiWi 2B, für das SoSe 2016 hier)

Entsprechend diesen Vorgaben habe ich schon vor einiger Zeit meine Datei angelegt, die jetzt in den nächsten Tagen nach und nach mit Inhalt gefüllt werden wird.

Die relevanten Seiten in den Studienheften sind gelesen (viele sind es nicht :huh:). Die meiste Literatur ist zurechtgelegt (ein, zwei Quellen mehr dürfen es gerne noch werden). Mein Szenario ist in groben Zügen angedacht und in Stichworten festgehalten. Und ein Viertel meiner Zielkompetenz-Fertigkeitshierarchie kann soweit als fertig betrachtet werden.

 

Meine Motivation zum Schreiben dieser Arbeit ist... Man könnte auch Fragen "welche Motivation???".

Ich möchte diese Hausarbeit möglichst schnell fertig bekommen, abgeben und hinter mir haben, damit ich mich mit diesem Thema nicht weiter beschäftigen muss und wieder Zeit für für mich interessantere Dinge habe.

Lernfrosch

Mathematik

Ich habe mich entschieden, im kommenden Wintersemester an der FernUni Hagen das Modul "Mathematische Grundlagen" aus dem Bachelorstudiengang Mathematik zu belegen.

 

Einerseits fand ich Mathematik schon immer super und ich habe einfach Spaß an mathematischen Fragestellungen. Und andererseits erhoffe ich mir u.a. davon ein tiefergehendes Verständnis für die mathematischen Inhalte in Psychologie.

Z.B. in Psychologie frage ich mich jedesmal, wenn in Statistik eine Formel auftaucht, wie diese zustande kommt, warum die so richtig ist und warum ich genau diese in jenem Fall anwenden soll. Oder in Medizin in (Bio-)Chemie, wenn chemisches Rechnen gefragt ist.

Mich interessieren die theoretischen Überlegungen hinter den Formeln, die mathematische Denkweise usw.

 

Ein Mathematikstudium muss es deswegen nicht gleich unbedingt sein (wobei das evtl. auch spannend sein könnte ;)). Aber ein kleiner Ausflug in die universitäre Welt der Mathematik reizt mich schon sehr.

Lernfrosch

Klausurplanung, Modulumstrukturierungen und Belegungen für das nächste Semester - immer wieder ein Thema für sich an der FernUni.

 

Sommersemester 2015:

Ich hatte M1 belegt, bearbeitet. Dann kam die Mitteilung, dass M1 umstrukturiert wird und eine kostenlose Wiederbelegung im Folgesemester nicht möglich ist. Also jede Menge Druck, die Klausur zu bestehen.

 

Wintersemester 2015/2016:

M3 belegt, bearbeitet. Dann kam die Mitteilung, dass M3 ab dem kommenden Semester umstrukturiert wird. Wieder unter Druck gesetzt, die Klausur zu bestehen.

 

Sommersemester 2016:

Ich war so naiv und hatte gedacht, dass keines meiner aktuell belegten Module umstrukturiert wird. Nunja. Wäre ja auch zu schön gewesen. Diesmal trifft es M4 (Sozialpsychologie). Die inhaltliche Umstrukturierung zum kommenden Semester soll so aussehen, dass zwei der bisherigen Printkurse durch Online-Kurse ersetzt werden; die beiden anderen Kurse bleiben gleich. Das bedeutet aber leider auch, dass eine kostenlose Wiederbelegung von M4 im nächsten Semester nicht möglich ist.

 

Also wäre es angebracht, wenn ich M4 dieses Semester erfolgreich mit Bestehen der Klausur abschließe. Zum Einen, weil ich kein Interesse daran habe, die Kursmaterialien nochmal zu bezahlen. Und zum Anderen, weil ich kein Bedürfnis habe an einem neu aufgelegten Online-Kurs teilzunehmen; ich kann wesentlich besser mit Printmaterialien lernen. Online-Materialien mag ich zum Lernen nicht so gerne; ich finde das immer so anstrengend die ganze Zeit auf den Bildschirm zu schauen, kein Papier in den Händen zu halten und nach Belieben darauf mit Textmarkern herummalen und handschriftliche Notizen machen zu können.

 

Das bringt schon wieder meine ganze Planung durcheinander.

Ich hatte zwar erstmal alle zur Auswahl stehenden Prüfungen angemeldet (M4, M6a, M7, M11) wollte aber ein oder zwei davon wieder abmelden. Weil 4 Prüfungen doch etwas viel sind. Die Auswahl hatte ich eigentlich in den letzten Tagen getroffen und ich hatte mich entschieden M4 abzumelden. Diese Entscheidung ist somit jetzt wieder hinfällig geworden.

Ich werde also im September an der M4-Klausur teilnehmen <_<

M6a möchte ich aber auch mitschreiben. Gerade auch, weil ich diesmal wesentlich mehr Zeit in die Vorbereitung stecke, am Tutorium teilnehme und den Eindruck habe, diesmal wesentlich mehr von den Inhalten zu verstehen als im letzten Semester. Außerdem möchte ich M6a gerne endlich zum Abschluss bringen.

M7 habe ich schon angefangen zu lernen und mich eigentlich darauf eingestellt die Klausur zu schreiben. Außerdem gefallen mir die Themen des Moduls (Differentielle und Persönlichkeitspsychologie).

Und mit der M11-BiWi-Hausarbeit habe ich auch schon ein bisschen angefangen, mich in das Thema eingelesen usw. Nächsten Monat startet die konkrete Themenvergabe und ich habe schon (fast) alles vorbereitet, sodass ich dann direkt mit dem Schreiben beginnen kann.

 

Im Wintersemester möchte ich Modul 6b belegen, sofern ich diesmal einen Platz für das empirisch-experimentelle Praktikum bekomme. Ursprünglich wollte ich das mit M4 kombinieren...

Ich denke, ich werde noch abwarten, welches andere Modul ich dazunehme und dann später evtl. nachbelegen.

 

Erstmal muss ich mir mal wieder Gedanken über dieses Semester machen.

Oder einfach weitermachen, versuchen an allen Prüfungen teilzunehmen und 50 CP einzusammeln, den Unrealismus dieses Plans real ausleben... oder mir eine Alternative überlegen.

 

Was würdet ihr machen? Irritieren euch solche angekündigten Moduländerungen auch und setzen euch unter Druck, was die Klausur anbelangt? Wie geht ihr damit um?

Lernfrosch

Dieses Wochenende habe ich am ersten Teil des dreiteiligen Präsenztutoriums zum Modul 6a (Testtheorie) teilgenommen.

 

Das Tutorium geht über drei Wochenenden (Sa. und So. jeweils fünf Std.). An jedem Termin werden Teile des Studienbriefes durchgegangen, erklärt, besprochen usw.

Ich fand es ziemlich anstrengend, aber ich denke, es lohnt sich daran teilzunehmen. (Für M2 gibt es übrigens auch ein Tutorium ;))

Aufgefallen ist mir, dass die Veranstaltung so gar keine Ähnlichkeit mit Veranstaltungen hat, wie sie in meinem Präsenzstudium vorkommen; einerseits von der inhaltliche Aufbereitung und andererseits von den Teilnehmern her.

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, was im Tutorium so besprochen wurde. Grundlage ist der Studienbrief zu M6a. Meine Notizen  aus dem Tutorium zu den Inhalten, die mir bisher im Studienbrief unverständlich waren und mir nun klarer geworden sind, tippe ich mal ab; evtl. nützt es auch noch jemand anderem ein wenig beim Lernen oder gibt einen Einblick in die Inhalte von Modul 6a.

 

Los ging es mit Kapitel 1 - Grundlagen psychologischer Testverfahren.

Zuerst ging es um allgemeine Begriffsdefinitionen und grundlegende Zusammenhänge: Was ist... Test, Inventar, Subtest, Item usw.? Welche Kriterien für die Klassifikation von Tests gibt es? In welchem Zusammenhang stehen die Begriffe Item, Indikator, Konstrukt, latente und manifeste Variable?

Danach ging es weiter mit der Klassischen Testtheorie (KTT). Dabei ging es weniger um allgemeine Aussagen als um die statistischen Inhalte:

- Messfehler sind zufällig und deswegen unsystematisch; zufällige Messfehler korrelieren mit nichts; Messfehler können nicht korreliert werden; Reliabilität kann als Gegenteil von Messfehler aufgefasst werden (r liegt zwischen 0 und 1, 0=nur Messfehler, 1=keine Messfehler, je näher an 1 umso weniger Messfehler)

- KTT ist eine Messfehlertheorie

- Axiome der KTT

- Messwerte werden gemittelt, um Messfehler rauszumitteln und den wahren Wert zu ermitteln

- hohe Varianz ist erwünscht, wenn man Unterschiede messen möchte

- Testwertevarianz = wahre Varianz + Messfehlervarianz

- X = T + E (X=beobachteter Wert, T=wahrer Wert, E=Messfehler; T=C+B bedeutet, dass wahrer Wert zusammengesetzt ist aus dem wahren Wert C und dem systematischen Messfehler B (bias))

- KTT sagt nichts über Validität

- KTT setzt Eindimensionalität voraus (es wird nur ein Konstrukt gemessen)

 

Weiter ging es mit Kapitel 2 - Testkonstruktion: Von der Planung zum ersten Entwurf. Auch hier stand wieder die Statistik im Vordergrund und nicht so sehr die allgemeinen Aussagen.

Es ging um die Unterschiede der verschiedenen Konstruktionsprinzipien:

- rational (deduktiv): vom Allgemeinen zum Speziellen, von der Theorie/ Konstrukt zum Item; theoriegeleitet, Konstrukt > Herleitung von Items; CFA (konfirmatorische Faktorenanalyse)

- internal (induktiv): faktorenanalytisch; Items (> Faktorenanalyse>> Konstrukt); EFA (explorative Faktorenanalyse) danach immer CFA

- external: kriterienorientiert; z.B. Extremgruppe <-> Kontrollgruppe; Kreuzvalidierung (nochmal mit anderen Stichproben wiederholen); keine Faktorenanalyse

- typologisierend: Clusteranalyse; einem Typ zuschreiben; external + internal

- Prototypenansatz: idealtypischer/ prototypischer Vertreter einer Eigenschaft > Item > messen Eigenschaft

Danach ging es um die Möglichkeit, wie man Items generieren kann und was es mit Forced-Choice-Items auf sich hat:

- AFA: Prototypenansatz; Verhaltensweisen, die häufig genannt werden

- CIT: kritische Ereignisse/ Verhalten in kritischen Situationen

- Forced-Choice-Items: Mehrfachwahlaufgaben; erzwungene Wahl; künstliche Korrelation (für ein entscheiden und damit gegen alle anderen), negative Korrelation; ipsative Messung (Vergleich findet in Person selber statt); keine Berechnung von Reliabilität und keine Faktorenanalyse möglich

 

Damit war eigentlich auch schon das vorgesehene Wochenendpensum erfüllt. Eigentlich, denn es blieb noch genügend Zeit übrig um das gesamte Kapitel 3 - Itemanalyse: Kürzung und Revision des Entwurfs  durchzugehen. Kapitel 3 war jenes Kapitel, bei dem bei mir das Verständnis des Studienbrieftextes sich längst verabschiedet hatte...

Es ging also um die Itemanalyse. Zu deren Kennwerten gehören die Itemschwierigkeit und die Itemtrennschärfe.

Ertsmal wurden aber Grundlagen geklärt:

- Begriff "Schiefe": kann entweder negativ, Null, Positiv sein; Negativ ist rechtssteil, Positiv ist linkssteil; über +1 oder -1 ist viel, es soll möglichst nicht so schief sein; Null bedeutet symmetrische Verteilung

- H Null zu verwerfen heißt, dass etwas signifikant wurde

 

- Itemschwierigkeit:

-- Schwierigkeitsindex ohne Korrektur: liegt zwischen 0 und 1; P=(NR/N)*100; Beispiel P=(50/200)*100=25% bedeutet, dass 50 von 200 Leuten das Item richtig gelöst haben; je höher P desto leichter ist das Item; wenn z.B. P=2% dann kann man nur wenige Leute trennen/ unterscheiden; am meisten Leute kann man trennen, wenn P=50%

-- Schwierigkeitsindex mit Zufallskorrektur: Inangriffnahmekorrektur verändert N (nur die, die Item bearbeitet haben)

im mittleren Bereich ist Varianz am größten;

für dichotome Items gilt S^2=P*(1-P); hat man Schwierigkeit, kann man Varianz ausrechnen; jede Korrelation ist abhängig von Varianz (Stichprobe); homogene Stichprobe hinderlich für große Varianz und große Korrelation

 

- Trennschärfe (ist wichtiger als Schwierigkeit):

-- Eigentrennschärfe: Passt das Item zum eigenen Test?

je mehr Varianz desto höher die Trennschärfe (hohe Varianz, hohe Trennschärfe; niedrige Varianz, niedrige Trennschärfe; tendenziell meistens, nicht absolut immer); Trennschärfen sollen positiv sein; sollte nicht unter .3 sein

-- Fremdtrennschärfe: Passt das Item besser zu einer anderen, fremden Skala?

Item soll mit eigener Skala höher korrelieren als mit fremder Skala; Korrelation r zwischen -1 und +1

wenn für ein Item die maximale Fremdtrennschärfe höher ist als die maximale Eigentrennschärfe, dann wird es aus dem Test genommen; ist das nicht der Fall, kann das Item im Test drinnen bleiben

 

Anschließend ging es dann noch um die Probabilistische Testtheorie (PTT). Insbesondere ging es um das Rasch-Modell als wichtigstes Modell der PTT.

- dichotomes Rasch-Modell: bezieht sich immer auf dichotome Items, deswegen ICC; alle Items haben dieselbe Trennschärfe; Trennschärfe ist die Steilheit; x-Achse Theta (Personenparameter bzw. Fähigkeitsausprägung) und Sigma (Itemschwierigkeit), Logit-Einheit; y-Achse Lösungswahrscheinlichkeit 0 bis 1; Sigma wird geschätzt

Lösungswahrscheinlichkeit:

Fähigkeit > Schwierigkeit, d.h  p >0,5

Fähigkeit < Schwierigkeit, d.h. p< 0,5

Fähigkeit = Schwierigkeit, d.h. p = 0,5

Fähigkeit ist abhängig von Schwierigkeit!

 

Begriffe:

- erschöpfende Statistik: Summenwert einer Person liefert alle Informationen über die Fähigkeitsausprägung der Person

- Eindimensionalität: Test misst nur eine Fähigkeit, dann gilt lokale Unabhängigkeit; lokale stochastische Unabhängigkeit (Wahrscheinlichkeit, zwei voneinander unabhängige Items beide zu lösen, es gilt:  P(Item 1)*P(Item 2); keine Korrelation >> lokale stochastische Unabhängigkeit

- Spezifische Objektivität: 2 verschiedene Personen können verschiedene Items bearbeiten, Ergebnisse sind trotzdem vergleichbar; 2 Items können in ihrer Schwierigkeit verglichen werden, egal welche Personen

- Grafischer Modelltest; Signifikanztest (Andersen-Likelihood-Quotienten-Test), man möchte keine Signifikanz (H Null: Schwierigkeiten in beiden Gruppen sind gleich; H Null soll beibehalten werden)

 

- Rasch-Modell: 1-Parameter-Modell; Sigma wird geschätzt

- Birnbaum: 2-Parameter-Modell; Sigma (Schwierigkeit) und Beta (Trennschärfe) werden geschätzt

- 3-Parameter-Modell: hinzu kommt Ratewahrscheinlichkeit Gamma

 

- Ordinales Rasch-Modell: Rasch dichotom = ICC; Rasch ordinal bzw. 3-kategorial = CCC; Antwortschwellen bzw.  Schwellenparameter; Schwellen müssen geordnet sein, dürfen sich nicht überschneiden; Wie wahrscheinlich wird eine Person eine bestimmte Antwortkategorie wählen?

 

- Mixed-Rasch-Modelle: nutzbar um zu sehen, ob Eindimensionalität vorliegt; kann Klassen bilden; wenn Leute in zwei Klassen, dann nicht eindimensional

 

Das Kapitel 4 - Skalenbildung: Faktorenanalyse, Aggregation von Items und Normierung und das Kapitel 5 - Evaluation psychologischer Testverfahren stehen bei den nächsten Tutoriumsterminen an.

Lernfrosch

Und schon wieder ist es soweit sich im Psychologiestudium für die nächsten Prüfungen anzumelden.

 

So ganz sicher bin ich mir noch nicht, welche Klausuren ich im September schreiben möchte. Ich habe daher erstmal alle zur Auswahl stehenden Prüfungen angemeldet. Wenn ich mit dem Lernen nicht so vorankommen sollte wie ich mir das vorstelle, würde ich evtl. ein oder zwei Klausuren noch absagen. Angemeldet habe ich drei Klausuren

- M4 (Sozialpsychologie)

- M7 ( Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik)

- Wiederholung M6a (Testkonstruktion)

und eine Hausarbeit

- M11 (BiWi 2B: Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik).

 

Für M6a ist ein Tutorium zustande gekommen, das ich besuchen möchte. Insgesamt wird es sechs Termine zu je 5 Stunden geben, in denen die Inhalte des Moduls im Hinblick auf die Klausur besprochen und geübt werden. An jedem Termin soll ein Kapitel des Studienbriefes besprochen werden; der letzte Termin ist für die Zusammenfassung des gesamten Moduls und die Klausurvorbereitung vorgesehen.

 

Zusätzlich schreibe ich derzeit an meiner M3-Präsenzveranstaltungs-Ersatzleistung.

Das Titelblatt ist fertiggestellt, die Literaturrecherche ist abgeschlossen, die Gliederung scheint sich als funktional zu erweisen und ein Kapitel der Arbeit (Literatur...) ist geschrieben. Als nächstes möchte ich den Theorieteil schreiben (Stichworte stehen schon) und danach an die schriftliche Darstellung der Studieninhalte gehen, bevor ich dann zur Ergebnisdarstellung und Diskussion komme. Die Einleitung und Zusammenfassung werde ich wahrscheinlich zuletzt schreiben, wenn alles andere soweit fertig ist.

 

 

 

Eigentlich war immer klar, dass die Priorität auf dem Medizinstudium liegt und Psychologie nebenher läuft. In letzter Zeit bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das die richtige Schwerpunktsetzung für mich ist, bzw. ob Medizin oder allgemeiner ein Präsenzstudium für mich unter den gegebenen Bedingungen bis zum Abschluss machbar ist.

 

Die Umsetzung des Nachteilsausgleiches in Medizin funktioniert nicht so, wie ich es brauche. Deswegen läuft das Studium eher schleppend. Die modulbegleitenden Testate und mündliche/ praktische Prüfungen... Über die mündliche Biochemieprüfung hatte ich letztens berichtet. Inhaltlich ist es nach wie vor sehr spannend und meistens auch interessant. Das Lernen fällt mir auch leicht und ich verbringe nicht sooo viel Zeit damit. Leistungsmäßig sieht auch nicht so schlecht aus bei den Prüfungen, an denen ich teilnehmen durfte. Aber: Ich konnte noch kein einziges Modul komplett abschließen (hängt u.a. mit dem nicht umgesetzen Nachteilsausgleich zusammen). Das Studium läuft in den nächsten Semestern ganz normal weiter und die noch nicht abgeschlossenen Module müssten irgendwann und irgendwie nebenher zu Ende gebracht werden.

Medizin ist zwar inhaltlich recht viel in kurzer Zeit, aber nicht sonderlich schwierig; Psychologie ist inhaltlich etwa gleich viel, aber für mein Empfinden anspruchsvoller.

Deswegen überlege ich, ob ich mich in nächster Zeit verstärkt auf Psychologie konzentrieren werde und Medizin nebenher laufen lasse bis sich da weitere Möglichkeiten ergeben. Erstmal läuft Medizin normal weiter; Konsequenzen für den Studienverlauf ergeben sich noch nicht.

Lernfrosch

Die letzten Wochen seit Semesterbeginn habe ich im Medizinstudium mit dem Modul "Moleküle, Gene, Zellen" verbracht.

 

Beteiligte Fächer waren Histologie, Biochemie, Biologie, Chemie, EKM (= klinische Medizin), Mikrobiologie/ Virologie/ Hygiene, Pathologie.

Die beiden Leiterkrankungen waren rheumatoide Arthritis und Erysipel.

 

Warum es diese beiden Leiterkrankungen waren... das ist mir nicht ersichtlich geworden. Auch sonst war ich von diesem Modul und im Moment von dem ganzen Studium nicht richtig begeistert.

 

In Histologie drehte sich alles um den Mikroskopierkurs: zellbiologische Grundlagen, Epithelgewebe, Binde-/Stützgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe, Blut und Gefäße, Haut.

 

Ich fand den Kurs schrecklich. Nicht nur, dass in diesem Kurs deutlich über 100 (in Worten: über einhundert) Studenten gleichzeitig in einem Raum Unterricht haben und eine entsprechende Geräuschkulisse erzeugen. Auch inhaltlich ist dann nur sehr wenig bis zu mir durchgedrungen. Mir hat es nichts gebracht, dass ein Dozent einen Vortrag hält, während die Studentenmasse gleichzeitig Präparate heraussucht, mikroskopiert, skizziert und redet.

Zuhause lernte es sich mit Büchern besser und vorallem wesentlich ruhiger.

 

 Biochemie, Biologie, Chemie:

 

Die Seminare und Praktika in diesen Fächern gefielen mir besser.

Diese fanden in einer kleineren Seminargruppe statt (~20 Leute) und es ging ruhiger zu.

 

Leider ist eines meiner Praktika ausgefallen, weil es auf einen Feiertag gefallen wäre... einen Ersatztermin hätte man theoretisch bekommen können, sofern an diesem Termin keine andere Pflichtveranstaltung stattgefunden hätte. Ich hatte Pech und konnte keinen Ersatztermin bekommen.

 

In jedem Seminar ging es inhaltlich um die Themen, die im Praktikum drankommen sollten. An sich fand ich die Seminare ganz gut. Ich habe mich nur manchmal etwas geärgert, dass ich vorher die Unterrichtmaterialien durchgearbeitet hatte. Es hieß vorher, man solle sich vorbereiten. Habe ich gemacht. Nur wozu eigentlich? In den Seminaren wurden eigentlich fast nur diese Materialien vorgelesen...

 

In einem Seminar stand auch eine "tolle" Gruppenarbeit an: 4-5 Studenten in einer Gruppe bekommen einen Zettel mit Aufgaben und Materialien. Diese Aufgaben sind gemeinsam zu erarbeiten. Als Vorbereitung auf das Seminar standen genau diese Materialien und Aufgaben bereits online, inklusive Lösungen. Blöd nur, dass ich die Aufgaben zur Vorbereitung schon erarbeitet und mit den Lösungen verglichen hatte..., unpraktisch auch, dass ich mir meine Gruppe nicht selbst aussuchen konnte, noch unpraktischer, dass außer mir noch keiner mitbekommen hatte, welchem Zweck Vorbereitungsmaterialien eigentlich dienen, geschweige denn, dass solche existieren und es auch noch offizielle Lösungen dazu gibt...

 

Die Praktika begannen jeweils mit einem zehnminütigen Testat.

In diesen waren schriftlich jeweils vier Fragen zu beantworten (drei offene Fragen und eine Rechenaufgabe). Die Fragen waren nicht allzu schwierig, wenn man vor der Veranstaltung mal ins Skript geschaut hatte. Bereits mit einem Viertel richtiger Antworten konnte man die Hälfte der Gesamtpunktzahl bekommen. Punkte wurden nicht "verschenkt"; aber ich habe es auch nur ein einziges Mal erlebt, dass jemand (nicht ich) keine Punkte bekommen hat. Also durchaus auch mit wenig Einsatz zu schaffen.

 

Im Praktikum wurde jeweils zu zweit an einem Laborarbeitsplatz gearbeitet.

Die benötigten Materialien, Chemikalien, Geräte usw. wurden immer schon vorher von Assistenten auf den Arbeitsplätzen zurechtgestellt. Man kam also immer an einen perfekt vorbereiteten Arbeitsplatz und musste in dieser Hinsicht nichts von diesen Vorbereitungstätigkeiten selbst machen. Wobei ich das aber durchaus nicht schlecht gefunden hätte, wenn man das mal selbst gemacht hätte. So enstand der Eindruck, dass andere einem selbstverständlich ohne Dank und Anerkennung für notwendige Hilfstätigkeiten zuarbeiten und man sich selbst damit nicht abzugeben braucht, weil man ja der tolle Medizinstudent ist, der sich mit sowas nicht beschäftigen muss.

 

In einem Praktikum ging es um das Massenwirkungsgesetz. Im praktischen Versuch wurden verschiedene Chemikalien zusammengekippt, verrührt und beobachtet. Wenn man Glück hatte, hat es sogar funktioniert. Mein Versuch ist leider auch beim vierten Durchgang und unter der Aufsicht der Dozentin aus unerklärlichen Gründen nicht geglückt.

Der Versuch hatte mit Salzsäure zu tun, aber der pH-Wert meiner Säure war nicht sauer und das Zeug reagierte eher basisch... Zumindest habe ich etwas über die Bedeutung von Salzsäure für den menschlichen Körper gelernt (> Knochen, "Entkalkung"). Einschließlich dem Hinweis, dass sich Salzsäure alleine aber nicht unbedingt eignet, wenn man mal eine Leiche spurlos und schnell zu beseitigen hätte... ;)

 

In einem anderen Praktikum zum Thema DNA habe ich mich mit einem 2-Gramm-Stück Schweineleber befassen dürfen. Daraus war die DNA zu isolieren, zu messen und auszurechnen, wie viel DNA denn 1 Gramm Schweineleber enthält. Langwieriger Versuch, anfangs noch spannend, aber zum Ende hin immer langweiliger und unspektakulärer. Aber: Versuch diesmal geglückt; im wahrsten Sinne des Wortes "Schwein gehabt" ;)

 

 

 

Am Ende des Moduls hätte die Modulabschlussklausur stattgefunden, an der ich nicht teilnehmen darf.

Aber ich durfte an zwei mündlichen Prüfungen in Biochemie und Histologie teilnehmen.

 

Die mündliche Biochemieprüfung liegt hinter mir:

 

Die Umsetzung meines inzwischen bewilligten Nachteilsausgleiches fand nicht statt. Das hätte ich aber benötigt. Ich habe es zwar so versucht. Im zweiten Prüfungsteil habe ich dann aber aufgegeben und abgebrochen, weil es nicht ging.

 

Zu Beginn ging man im Gebäude von der "Eingangs-" über eine "Zwischen-" in die "Anmeldungsetage" hoch, meldete sich zur Prüfung und wartete dort mit anderen Studenten auf den Beginn.

 

Irgendwann durfte man dann von der "Anmeldungs-" in die "Prüfungsetage" hochgehen.

 

Zuerst gab es in der Gruppe mit mehreren Studenten eine Vorbereitungszeit (7,5 Minuten)

Offiziell durfte man sich in der Vorbereitungszeit erst ab dem richtigen Beginn (auf Pfiff mit Trillerpfeife) schriftliche Notizen machen; ich zumindest, andere schrieben bereits vorher... Während dieser Vorbereitungszeit standen Türen und Fenster breit offen; auf derselben Etage fanden weitere Vorbereitungen und Prüfungen in anderen Räumen mit ebenfalls offenen Türen statt und in den Etagen darunter - verbunden durch ein offenes Treppenhaus - warteten sich laut unterhaltend andere Studenten, die ihre Prüfung vor/ hinter sich hatten oder sich so im Gebäude aufhielten (um z.B. im Bistro ein- und auszugehen).

 

Wieder auf Pfiff ging man dann in seinen Prüfungsraum auf dem selben Flur hinüber und wartete auf den nächsten Pfiff, der den Prüfungsbeginn anzeigte.

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits mehr als gestresst.

Ich hatte das Thema DNA/ Elongation; eigentlich ein schönes Thema. Die Prüfungsperson war auch sehr nett und wohlwollend. Inhaltlich wusste ich im Großen und Ganzen Bescheid, nur manche Details konnte ich erwartungsgemäß nicht so gut; z.B spontan die allgemeine Struktur einer Aminosäure aufmalen oder die chemischen Besonderheiten einer Peptidylbindung im Detail beschreiben.

Zwischendurch war ich immer wieder abgelenkt von dem Lärm auf dem Flur (es standen weiterhin alle Türen breit offen und das Gebäude war gut belebt) und hatte Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.

Dann wieder ein Pfiff; 7,5 Minuten Prüfungszeit waren um.

 

Raum verlassen, über den Flur in den Vorbereitungsraum zurückeilen, nächstes Aufgabenblatt abholen, Platz einnehmen. Warten auf den nächsten Pfiff. Sich bemühen, keinen Hörsturz zu bekommen... Pfiff! Wieder 7,5 Minuten Zeit um das Aufgabenblatt lesen und sich jetzt erst Notizen zu machen (einige andere machten bereits geduldet vorher Notizen, ich durfte das nicht).

Dann kam der nächste Pfiff.

Aufstehen, Raum verlassen, Prüfungsraum suchen - in der Zeit bleiben und sich beeilen -, setzen, warten auf den Pfiff.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich heftige Kopfschmerzen, war gestresst, genervt, noch unkonzentrierter als vorher, überfordert usw.. Die Prüfung war wieder bei offener Tür und Lärm und inhaltlich äußerst bescheiden.

Ich habe den Prüfer nicht verstanden und der Prüfer mich nicht. Inhaltlich hatte ich aber sogar mein Lieblingsthema bekommen (Immunsystem) und war gut vorbereitet und wusste eigentlich auch viel dazu. Aber es kam überhaupt kein Prüfungsgespräch zustande. Ich habe aufgegeben bevor die 7,5 Minuten vorbei waren. Ich hätte dann zwar über ein anderes Thema reden dürfen, was mir dazu gerade so einfällt, aber ich konnte nicht mehr. Ich habe die Prüfung abgebrochen. Das Erfreuliche daran war eigentlich nur, dass ich den nächsten Pfiff nicht mehr mitbekommen habe und es noch geschafft habe nach Hause zu kommen...

 

Am Tag danach hätte die mündliche Histologie-Prüfung angestanden.

Hätte. Ich bin nicht hingegangen.

Für diese Prüfung waren noch mehr Studenten zur gleichen Zeit eingeteilt als in Biochemie. Nochmal so ein Chaos und Durcheinander und Lärm... Das habe ich schon am Vortag nicht ausgehalten und das Ganze ohne Erholung dazwischen gleich am nächsten Tag nochmal; das habe ich mir nicht zugetraut.

 

 

 

Jetzt habe ich aber erstmal bis einschließlich Montag frei - um mich mit meiner Ersatzleistungs-Psychologiearbeit zu beschäftigen.

Lernfrosch

Im Psychologiestudium sind insgesamt zwei Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Eine davon in den Modulen 1 bis 7.

Ich darf statt dem Besuch einer Präsenzveranstaltung eine Ersatzleistung erbringen (Grund: Behinderung).

 

Wie diese konkret aussehen kann und in welchem Modul diese möglich ist, musste ich selbst mit dem entsprechenden Lehrgebiet klären. Das ging aber unkompliziert und extrem schnell.

Ich habe mich für M3, Biologische Grundlagen/ Allgemeine Psychologie entschieden, weil ich das Modul bis jetzt am interessantesten fand und ich mich gerne noch weiter mit einzelnen Themen davon beschäftigen möchte, auch wenn ich die Klausur zu dem Modul bereits bestanden habe. Ich durfte sogar für die schriftliche Ersatzleistung ein eigenes Thema vorschlagen! Mein erster Vorschlag war zwar noch viel zu unkonkret und daher ungeeignet, aber ich hatte die Möglichkeit diesen zu überarbeiten. Nachdem ich den Vorschlag konkretisiert hatte, wurde dieser angenommen.

 

Mein Thema bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Biologischer Psychologie und Medizin. Ich habe das Thema so gewählt, dass ich die Inhalte, die ich bis jetzt im Medizinstudium gelernt habe bzw. gerade im laufenden Modul lerne, dafür nutzen kann.

Die schriftliche Ausarbeitung soll etwa 7 bis 10 Seiten lang werden.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich mit dem Schreiben beginnen werde, auch wenn ich mir noch etwas unsicher bin was das Formale betrifft. Ich habe noch nie eine solche Arbeit geschrieben...

Aber zumindest habe ich etliche Materialien/ Bücher zum Thema hier herumliegen, einiges zum Thema ist auch gelesen und wenn mir noch Literatur fehlen sollte, habe ich die Onlinebibliothek der FernUni, die Ärztliche Zentralbibliothek vor Ort im UKE und das Internet gibt es auch noch. Also zumindest um den Aspekt brauche ich mir eher weniger Gedanken mehr zu machen.

 

Parallel dazu muss ich mit der Vorbereitung für zwei mündliche Prüfungen im Medizinstudium beginnen: Histologie und Biochemie.

 

Mir graut es noch ein wenig sehr vor den beiden Prüfungen.

Das Oberthema des zugehörigen Moduls lautet "Moleküle, Gene, Zellen", die Unterthemen sind "Rheumatoide Arthritis und Erysipel". Inhaltlich geht es in Biochemie um Massenwirkungsgesetz, DNA, Proteinbiosynthese, Antibiotikaresistenz, Immunologie. In Histologie sind es die Themen: zellbiologische Grundlagen, Epithelgewebe, Binde-/Stützgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe, Blut und Gefäße, Haut.

Lernfrosch

Klausurergebnis M5

Endlich! Das (vorläufige) Ergebnis von M5 ist seit heute Mittag einsehbar.

Die Klausur habe ich ja erst am 7. März geschrieben; das ging mal richtig schnell (Ironie) ;)

Das Ergebnis:

 

bestanden

 

Aufschlüsselung nach Kursteilen:

- "Entwicklungspsychologische Grundlagen" und "Vorstellung, Spiel, Phantasie": 115 von 200 Punkten

- "Bindung, Liebe, Partnerschaft" und "Moral, Kooperation, Wettbewerb": 150 von 200 Punkten

- Pflichtliteratur "Lohaus): 80 von 100 Punkten

 

 

Insgesamt gab es 100 Fragen mit dem Antwortformat 1 aus 5. 40 Fragen entfielen auf die Kurse "Entwicklungspsychologische Grundlagen" und "Vorstellung, Spiel, Phantasie", im zweiten Teil gab es ebenfalls 40 Fragen zu "Bindung, Liebe, Partnerschaft" und "Moral, Kooperation, Wettbewerb" und im dritten Teil gab es 20 Fragen zur Pflichtliteratur (Lohaus). Insgesamt konnten 500 Punkte erreicht werden; ich habe 345. Das entspricht 69% richtigen Lösungen und somit der Note 3,3.

 

Ich mochte die Klausur nicht sonderlich. Zwar kamen genau die Inhalte dran, die auf den Themenlisten standen. Aber ich fand die Formulierung der Fragen nicht so optimal; es gab sehr viele verneint gestellte Fragen/ Antworten, mit denen ich Schwierigkeiten hatte sie zu verstehen.

 

 

 

Das bringt mir jetzt weitere 15 CPs.

In diesem Semester habe ich insgesamt 31 CPs bekommen; das ist einer mehr als im letzten.

Mein Punktestand liegt jetzt bei 61 von 180 CPs. Ein Drittel des Studiums ist geschafft :thumbup:

Lernfrosch

Klausurergebnis M6a

Das (vorläufige) Klausurergebnis zum Modul 6a (Testkonstruktion) ist heute gekommen:

 

nicht bestanden

 

Die Klausur hatte 45 Aufgaben und das Antwortformat war 1 aus 5.

Ich bin bereits beim Schreiben davon ausgegangen, dass es nicht zum Bestehen reichen wird. Danach hatte ich geschätzt, dass ich etwa ein Drittel der Aufgaben richtig gelöst habe.

Insgesamt konnten 225 Punkte erreicht werden; ich habe 90. Das entspricht 40% und somit der Note 5,0. Darin berücksichtigt sind bereits die 20 Sonderpunkte, die vergeben wurden. Die Bestehensgrenze wurde von 60% auf 57% herabgesetzt.

 

Ist zwar irgendwie nicht schön, aber in Ordnung so. Ich denke, die Note passt zu dem, was ich in dem Modul bzw. in der Klausur geleistet habe.

Wie ich bei der Wiederholung vorgehen werde, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall anders. Sollte hier in der Stadt ein Tutorium zustande kommen, würde ich daran evtl. teilnehmen. Zum anderen habe ich mir bereits zusätzliche Literatur besorgt (Bühner: Test- und Fragebogenkonstruktion); ich hoffe, dadurch werden die Inhalte des Studienbriefs verständlicher.

Lernfrosch

Klausurergebnis M3

Heute kam das (vorläufige Klausurergebnis) zum Modul 3 (Biologische Grundlagen und Allgemeine Psychologie):

 

bestanden

 

Das Gesamtergebnis ist wieder nach Kursteilen aufgeschlüsselt bekannt gegeben worden.

- Biologische Grundlagen: 81 von 100 Punkten

- Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein: 88 von 100 Punkten

- Lernen, Gedächtnis, Wissen, Sprache, Denken und Problemlösen: 87 von 100 Punkten

- Motivation, Volition, Emotion, Handlung: 76 von 100 Punkten

Insgesamt konnten 400 Punkte erreicht werden; ich habe 332. Das entspricht umgerechnet 83% richtigen Lösungen und somit der

 

Note 2,7.

 

Ab 75% gilt die Klausur als bestanden, ab 93% gibt es die 1,0. Das Klausurformat war "x (min. 1) aus 5". Insgesamt gab es 80 Fragen (20 zu jedem Kurs), die alle gleich gewichtet in die Bewertung eingegangen sind.

 

Damit ist dieses Klausurergebnis das beste, das ich bisher im Psychologiestudium erreicht habe :thumbup:

 

Somit steigt mein Punktestand von 31 auf 46 von 180 CP

>> ein Viertel des Studiums ist am Ende des ersten Fachsemesters (+ 1 Sem. Akademiestudium, das man ja nicht unbedingt erwähnen muss, weil es sich so viel schöner liest ;)) geschafft :blink:

 

 

 

 

Lernfrosch

Planung für das kommende Semester

Psychologie:

 

Ich habe mich entschieden M7 zu belegen. Das Modul heißt "Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik". Die Skripte sind bereits bei mir eingetroffen und ich habe tatsächlich schon hineingeschaut, vom ersten Skript das erste Kapitel gelesen und angefangen zu lernen.

Die Themen klingen alle super spannend; besonders Diagnostik interessiert mich. Grob gesagt geht es um

- Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung

- Grundlagen psychologischer Diagnostik

- Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung

- Diagnostische Verfahren: Interview

- Diagnostische Verfahren: Beobachtung

Das Modul macht einen sehr umfangreichen Eindruck: 5 Skripte und massenweise Pflichtliteratur. Ich freue mich darauf!

 

Eigentlich möchte ich gerne noch ein zweites Modul dazunehmen. Ich bin mir nur unschlüssig, welches:

 

M6b fällt als Möglichkeit weg; ich habe heute die Absage für den Platz im empirisch-experimentellen Praktikum erhalten. Es gibt zu wenig Plätze und zu viele Studenten... Damit hatte ich zwar schon gerechnet, aber ich finde es dennoch etwas befremdlich, dass man ein Pflichtpraktikum vorsieht und man dieses machen muss, es gleichzeitig aber nicht genügend Plätze für alle in diesem Studienabschnitt gibt.

 

Sollte ich M3 oder M5 wiederholen müssen, würde ich das evtl. in diesem Semester machen.

 

Sollten M3 und M5 bestanden sein,

- könnte ich M11 machen. M11 ist ein nichtpsychologisches Wahlpflichtmodul. Zur Auswahl stehen Module der Bildungswissenschaften, Literaturwissenschaften und Soziologie. BiWi interessiert mich nicht wirklich, Literatur... das traue ich mir nicht zu, da ich schon beim Abi mit Literatur stark zu kämpfen hatte. Soziologie... eigentlich habe ich keinen Sinn dafür, dass jetzt freiwillig zu wählen. Ich habe schon überlegt, ob ich mich in anderen Studiengängen umschaue und dort ein Modul belege. Die Mathemodule, die mich interessieren würden, haben aber leider nur 10CP und damit zu wenig. Interessieren würde mich auch Philosophie. Ein Modul hatte ich schonmal im Akademiestudium belegt und es hat mir gut gefallen. Allerdings ist das extrem umfangreich und anspruchsvoll und daher für mich eher kein Modul, das ich mit einem anderen kombinieren wollen würde; aber inhaltlich wäre es natürlich super... Oder ich nehme doch ein mich nicht ansprechendes BiWi-Modul, das mit einer Hausarbeit abgeschlossen werden kann (2B) und sehe zu, dass ich mit dem Studium vorankomme...

- könnte ich das berufsorientierte Praktikum beginnen. Allerdings nur, wenn sich das auch mit den Anwesenheitszeiten vom Medizinstudium vereinbaren lässt.

- könnte ich beginnen mich mit M6a, das ich wahrscheinlich wiederholen muss, zu beschäftigen. M4 steht allerdings auch noch an; wobei ich M4 wegen Statistik gerne mit 6a kombinieren würde.

 

 

 

Medizin:

 

In Medizin ist die Sache wesentlich einfacher. Da bekomme ich einfach meinen individuellen Stundenplan vorgesetzt und habe gar keine Möglichkeit, mir großartig Gedanken zu machen.

 

Das erste 6wöchige Modul ist "Moleküle, Gene, Zellen". Beteiligte Fächer sind Histologie, Biochemie, Biologie, Chemie, EKM (= klinische Medizin), Mikrobiologie/ Virologie/ Hygiene, Pathologie.

Dann gibt es ein zweiwöchige Wahlpflichtmodul "Präventive Medizin".

Danach folgt wieder ein 6wöchiges Modul zum Thema "Entwicklung des Lebens - körperliche und psychische Entwicklung, Jugend". Beteiligte Fächer sind Histologie, Biochemie, Biologie, EKM, Medizinische Psychologie, Klinisch Pathologische Konferenz, Pathologie.

Und danach kommt noch irgendwann (in der vorlesungsfreien Zeit) das erste einwöchige Blockpraktikum "Allgemeinmedizin" im ambulanten Bereich (Arztpraxis).

Lernfrosch

dritte Klausur von dreien geschrieben

Die dritte und für dieses Semster letzte Klausur ist auch geschrieben. M6a - Testkonstruktion.

 

Ich habe es nicht mehr geschafft, den Studienbrief vor der Klausur vollständig zu lesen.

Die ersten Seiten fand ich noch gut verständlich. Ab Seite 20 hatte ich Verständnisproblene und spätestens ab Seite 30 nur noch begrenzt eine Vorstellung davon, worum es geht und was der Autor evtl. meinen könnte. Sprachlich, didaktisch... Was nützt es mir in Modul 6a, wenn z.B. Verweise im Stil von "vergleiche Modul 7", "vergleiche Modul 8" im Text stehen? Warum wird dann M6 vor M7 empfohlen... oder warum setzt denn Modul 8 die erfolgreiche Bearbeitung von Modul 6a und 7 (und anderen) voraus? Argh... Das ist natürlich nur meine Ansicht, aber ich mag das Skript nicht und finde es nicht so gelungen.

 

Dafür gab es eine Probeklausur sowie eine Musterlösung. Ich habe mir diese angeschaut und versucht zu bearbeiten.

Danach war ich mir ziemlich sicher, dass ich das Modul in einem der nächsten Semester nochmal werde machen können (dann aber mit Vorbereitung mit zusätzlicher Literatur zum Thema und nicht mit dem Studienbrief).

 

Die Klausur habe ich dennoch geschrieben.

Es waren 2 Stunden vorgesehen; in dieser Zeit waren 45 Aufgaben im Format 1 aus 5 zu bearbeiten.

Die Zeit war knapp kalkuliert, hat mir aber gerade so genügt. Die Aufgaben und Antwortmöglichkeiten waren teilweise sehr textintensiv und brauchten einige Zeit um gelesen zu werden. Immerhin bei einigen wenigen Aufgaben bin ich mir sicher gewesen, dass ich die richtige Lösung gewusst habe. Bei ein paar weiteren konnte ich Alternativen ausschließen und mich so für eine Lösung entscheiden. Bei vielen anderen war ich mir völlig unsicher oder/ und wusste es nicht, sodass ich geraten habe.

Wahrscheinlich hätte ich mich auch mit mehr Vorbereitungszeit nicht derart vorbereitet, dass es zu der Art der Aufgaben gepasst hätte.

Ich denke nicht, dass es zum Bestehen reichen wird. Ich würde schätzen, dass ich etwa ein Drittel der Aufgaben richtig gelöst habe und zwei Drittel nicht.

 

Aber halb so schlimm; ist zum Einen hauptsächlich meiner ungenügenden Vorbereitung/ Wissensstand geschuldet und zum Anderen war es die erste Teilnahme an der Klausur, sodass noch zwei Versuche übrig wären.

Einen Lerneffekt habe ich durch das Modul dennoch erreicht, wenn auch nicht den, den ich mir gewünscht hätte.

Lernfrosch

zwei von drei Klausuren geschrieben

Die ersten beiden von drei Klausuren in diesem Semester liegen nun hinter mir.

 

 

 

Letzte Woche stand die M3-Klausur an.

 

Ich hatte es tatsächlich vorher geschafft alle Skripte noch einmal durchzulesen und einen Blick in die Altklausuren zu werfen.

 

Die Organisation bei der Klausur war diesmal zuerst nicht gut; es gab Unstimmigkeiten wegen des mir bewilligten Nachteilsausgleichs und der Situation vor Ort. Das wurde dann zwar mit Rücksprache mit dem Prüfungsamt geklärt und eine Lösung gefunden. Aber die ganze Aufregung drumherum hat sich doch ziemlich auf mich ausgewirkt. Ich war alles andere als entspannt, dafür irritiert und halb in Panik. Wirklich konzentriert war ich während der Klausur dann auch nicht. Es fiel mir extrem schwer mich darauf einzulassen, mich zu konzentrieren und mich überhaupt der Prüfung zu widmen.

 

Die Klausur selbst habe ich aber als sehr fair empfunden. Es gab - kleiner Trost - wenigstens hierbei keinerlei Überraschungen, sondern es war so wie es angekündigt und von mir erwartet worden war. Besonders gefallen hat mir die teilweise seeeehr starke Ähnlichkeit mit Fragen aus einer Altklausur :thumbup: Insgesamt fand ich die Aufgaben gut durchmischt, von ziemlich einfach bis stark das Nachdenken fordernd. Gut fand ich auch, dass die Fragen positiv formuliert waren und keine doppelten Verneinungen o.ä. vorkamen.

Zu jedem der vier Kurse gab es je 20 Fragen (insgesamt also 80 Fragen) und das Antwortformat war x aus 5, wobei immer min. eine der Antworten anzukreuzen war.

 

Insgesamt hat mir die Klausur zugesagt. Es gab nur eine einzige Frage, mit der ich gar nichts anfangen konnte; was aber eindeutig nicht an der Fragestellung, sondern an meinem Wissenstand lag. Bei den anderen Fragen hatte ich meist eine Vorstellung davon, was gemeint war und worum es dabei ging. Einige Fragen habe ich sicherlich richtig beantwortet. Jedoch gibt es auch etliche Fragen, bei denen ich mir sicher bin, dass meine Antworten falsch sind. Leider kann ich meine Antworten nicht mehr mit der inzwischen bereitgestellten Musterlösung vergleichen, da ich mein Aufgabenheft - trotz anders lautender Angaben - abgeben musste.

 

Die Bestehensgrenze soll bei 75% liegen. Ob es bei mir zum Bestehen gereicht hat, weiß ich nicht.

 

 

 

Heute habe ich die M5-Klausur geschrieben.

 

Auch hier hatte ich es geschafft alle Skripte und Pflichtliteratur vorher noch zu lesen. Lediglich die beiden Videovorlesungen habe ich mir nicht angesehen, weil die Technik nicht wollte... 

 

Insgesamt gab es 100 Fragen mit dem Antwortformat 1 aus 5. 40 Fragen entfielen auf die Kurse "Entwicklungspsychologische Grundlagen" und "Vorstellung, Spiel, Phantasie", im zweiten Teil gab ebenfalls 40 Fragen zu "Bindung, Liebe, Partnerschaft" und "Moral, Kooperation, Wettbewerb" und im dritten Teil gab es 20 Fragen zur Pflichtliteratur (Lohaus).

 

Zu der Klausur darf ich heute noch nicht detaillierter schreiben. Nur so viel: M3 gefiel mir wesentlich besser, insbesondere was die Art der Fragestellungen anbelangte. Dennoch fand ich es vom inhaltlichen Aspekt her in Ordnung.

 

Die Bestehensgrenze soll bei 60% liegen. Ob ich bestanden haben werde, kann ich nicht so genau einschätzen; ich mache mir da nicht so viele Gedanken drüber und warte das Ergebnis ab.

 

 

 

In drei Tagen steht dann noch die M6a-Klausur an.

 

Ich muss gestehen: Ich habe das Skript bisher noch nicht einmal gelesen. Mal sehen, ob ich das in den nächsten zwei Tagen noch schaffe. Es ist ein Skript mit etwa 200 Seiten zum Thema "Testkonstruktion".

 

Von der Klausur erwarte ich daher in Bezug auf Studienfortschritt bzw. Bestehen nicht allzu viel.

 

 

 

Als vorläufiges Fazit kann ich aber sagen, dass ich die Entscheidung an drei Klausuren in einem Semester teilzunehmen nach wie vor nicht bereue; bisher ist das Gegenteil ist der Fall.

Lernfrosch

Die Zeit vergeht zu schnell. In genau einer Woche findet die erste von drei Psychologie-Klausuren statt. Gefühlt bräuchte ich noch mindestens vier, fünf Wochen Vorbereitungszeit. Ich habe heute zum ersten Mal richtige Zweifel, ob ich mein Vorhaben nicht doch ein bisschen falsch geplant habe. Aber gestern kam bereits die Mitteilung von der FernUni, dass meine Klausuren für mich bereitliegen und soweit alles organisiert ist.

 

Dafür kam heute unverhofft noch ein schöner Motivationsschub:

Ich habe erfahren, dass ich meine erste klinisch-praktische Prüfung im Medizinstudium bestanden habe, mit 6 von 6 Punkten (100%).

 

 

 

Die letzten Tage waren recht lernintensiv und die nächsten werden es auch:

 

M3

- Biologische Grundlagen: 165 von 165 Seiten gelesen und gelernt

- Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein: gelesen, 115 von 200 Seiten gelernt

- Lernen, Gedächtnis, Wissen, Sprache, Denken und Problemlösen: gelesen, 0 von 150 Seiten gelernt

- Motivation, Volition, Emotion, Handlung: gelesen, 0 von 100 Seiten gelernt

>> Die Klausur findet am 3. März statt. Es bleiben 6 Tage Zeit um den Rest zu lernen; d.h. etwas mehr als 50 Seiten pro Tag. Das könnte sogar noch irgendwie zu schaffen sein.

 

M5

- Entwicklungspsychologische Grundlagen: gelesen, 110 von 110 Seiten gelernt

- Bindung, Liebe, Partnerschaft: 40 von 70 Seiten gelesen und gelernt

- Vorstellung, Spiel und Phantasie: 18 von 18 Seiten + dazugehörige Fachartikel gelesen und gelernt

- Moral, Kooperation und Wettbewerb: 0 von 160 Seiten gelesen

- Pflichtliteratur "Entwicklungspsychologie des Kindes - und Jugendalters (von Lohaus/ Vierhaus)": 300 von 300 Seiten gelesen und gelernt

>> Die Klausur findet am 7. März statt. Das sollte machbar sein, die verbliebenen Themen sehen nicht mehr so schwierig aus und die bisherigen waren auch gut zu lernen.

 

M6a

- Grundlagen der Testkonstruktion: 15 von 215 Seiten gelesen

>> Die Klausur findet am 10. März statt. - kein weiterer Kommentar -

 

Es bleibt spannend.

Von den Klausuren erwarte ich nicht allzu viel. Wenn ich eine bestehen würde, würde ich mich unabhängig vom Ergebnis freuen.