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Über diesen Blog

Nebenberufliches Studium zum Informatik-Betriebswirt (VWA) März 2008 - Februar 2011 Aufbau zum Bachelor of Arts in zwei Semestern möglich, z.B. an der FH Essen oder einem Standort der BA Hessen Inhalte (120 Credit Points): Infor

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Zusammenfassung Teil 3 - Informatik und Wirtschaftsinformatik

Java (Zwei Dozenten): Tja, wer mich oder meinen Blog kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt zufrieden war mit dem Java-Unterricht. Der erste Dozent machte einen Mischmasch, u.a. mit objektorientierter Programmierung, aber ohne viele Grundlagen, dem Unerfahrene nur schwer folgen konnten. Vielleicht stand ein Konzept dahinter, damit das Java-Lernen nicht zu abstrakt ist, aber ich habe es noch nicht gefunden. Zum Unterricht kann man sagen: Ganz witzig, wenn man versteht, worum es geht. Wer keine Ahnung von Programmieren hat, tut sich schwer. Der zweite Dozent hatte eine klare Linie und fing mit Algorithmen an, die ich gebraucht hätte, um den Unterricht in den ersten drei Semestern überhaupt zu verstehen. Allerdings war das Skript von der Uni und abstrakt. In Erinnerung geblieben ist mir die Erklärung der objektorientierten Programmierung anhand komplexer Zahlen. Nur kennt die keiner aus der Schule, selbst wenn der Abschluss nicht so lange her ist wie bei mir. Eine etwas suboptimale Stundenverteilung gaben den Rest, hier mal ein paar Stunden, da mal ein paar Stunden, verteilt auf sechs Semester. Fazit: Dank an Professor Dr. Oliver Vornberger und seine verständliche Vorlesung Algorithmen und Datenstrukturen an der Universität Osnabrück: http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/index.html Wer Probleme mit Programmieren hat, sollte sich diese anschauen, und zwar die Vorlesungsvideos, nicht nur das Skript und die reichlich vorhandenen Übungsaufgaben. Die Evaluationen geben mir Recht, die externen Hörer waren sehr zufrieden, die internen klagten teilweise über zu viel Arbeit, aber das betrifft uns Externe nicht. WWW / Betriebssysteme (gleicher Dozent wie Java in den ersten drei Semestern): WWW: Umfangreich, aber O.K. Anschaulich gestaltet. Betriebssysteme: Wenig Unterrichtszeit, an einem Wochenende lag auch noch Schnee, so dass nur die Hälfte der Schüler anwesend war. Daher war der Stoff nicht so umfangreich, ich habe nun gefühlte 5x vom virtuellen Speicher gehört. Datenbanken / XML: Guter Unterricht und Übungen durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter, Daumen hoch. Wenn der Datenbank-Übungsleiter irgendwo einmal von dummen Fragen bei Datenbanken erzählt, war ich wohl beteiligt. Ich kam mir zwei-, dreimal vor wie der berüchtigte DAU an der IT-Hotline, was aber nicht Schuld des Unterrichts war. Die beiden Übungsleiter gingen auch durch die Reihen, schauten sich die Ergebnisse an und waren sehr hilfsbereit. Die drei Klausuren waren auch gut zu schaffen. Wirtschaftsinformatik (Einführung, Lebenszyklen von IT-Systemen, Projektmanagement): Positiv: Professor war bestrebt, den Schülern etwas beizubringen. Negativ: Teilweise veraltete Folien, schlecht organisierter Unterricht durch die VWA, zu wenig Vorbereitung für Projekte. Der Unterricht in Datenbanken war zunächst teilweise parallel oder nach dem Projekt angesetzt, was nicht sehr hilfreich wirkte und auch auf Druck der Schüler umorganisiert wurde.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Zusammenfassung Teil 2 - WiWi und Recht

In http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/3988-zusammenfassung-teil-1.html schrieb ich bereits Teil 1 der Zusammenfassung. Hier folgen noch die (sicher subjektiven) Bewertungen der einzelnen Fächer bzw. Dozenten. Nach der mündlichen Prüfung, nicht weil ich mich nicht vorher getraut hätte, sondern damit die potenziellen Neu-Studenten nicht gleich Angst bekommen und sich erst gar nicht anmelden. - Nein, kleiner Scherz. -> Die Fächer und Dozenten: Zu den einzelnen Fächern hatte ich mich im Blog schon geäußert. Das Grundstudium war weitestgehend identisch mit dem der Betriebswirte, so dass wir mit über 200 Leuten in einem Hörsaal saßen, in dem sich die noch unbekannten Informatiker zerstreuten. Dies führte dazu, dass wir uns eigentlich erst im vierten Semester richtig kennenlernten, mit Namen, nicht nur vom Sehen, Grüßen und ein paar Takten in der Pause. -> Einführung BWL & Marketing Management (gleicher Dozent): Der Dozent, stellvertretender Studienleiter und Professor der Uni Trier, gestaltete den Unterricht unterhaltsam, war aber bei Prüfungen eher anspruchsvoller, was aber nicht heißen soll, dass die Klausuren unfair waren. Der Professor ist auch für seine Weihnachts-Vorlesung bekannt, in der er sich einen Nikolausmütze anzieht und die Studenten „zwingt“ zu Singen. Auf dem Programm stand bei uns Marketing, also las er uns themengerecht ein Marketing-Märchen vor. -> Strategisches Management: Etwas trockenerer Unterricht, aber die besten Folien und gut vorbereitet. Wer hier die Folien, Fallbeispiele und Übungsfragen lernt, hat gute Karten bei der Klausur. -> Internes und externes Rechnungswesen: Nicht immer beliebt bei den Mitstudenten, ich persönlich kann nicht klagen. Eine Einführung in Buchführung, die vorausgesetzt wurde, weil in einer kaufmännischen Ausbildung vorhanden, hätte ich allerdings sinnvoll gefunden. Ein Mitstudent hat erst im Netz etwas hilflos gesucht, ist auf Existenzgründerseiten gelandet und erst, als ich ihn auf T-Konten und Co. hinwies, konnte er einen besseren Einstieg in das Thema finden. Ein weiterer Student aus dem technischen Umfeld kommend fand den Stoff aber nicht so schwer, das scheint wohl typenabhängig zu sein. In der letzten Vorlesung hielt der Dozent nach Anregungen diverser Studenten doch noch eine ca. 30minütige Einführung in die Buchführung. -> Investition und Finanzierung: Hier kam bei Vielen das große Verständnis erst nach einem Repetitorium, in dem Übungen zum Downloaden bearbeitet wurden, die mit dem Hinweis versehen wurden: „(…) möglicherweise anspruchsvoll erscheinen (…) geben Sie nicht auf, versuchen Sie es wenigstens, wenn Sie nicht zu einer Lösung kommen. Wir besprechen es dann beim Repetitorium.“ Überraschenderweise ging ich hier mit 13 Punkten nach Hause, was mir wieder Mut zu Mathematik und Informatik gab. -> Human Ressource Management: Hier gibt es nichts Besonderes zu sagen, ordentlicher Unterricht, ordentliche Folien, etwas trocken, aber verständlich, faire Klausur. -> VWL: Anscheinend ein Fach für Menschen Ü30, denn ich habe oft vernommen - nicht nur in Trier -, dass Jüngere VWL langweilig und unsinnig finden, während "ältere" Arbeitnehmer es interessant finden, die großen Zusammenhänge zu erfahren und auch gerne mehr gehört hätten. Unser Dozent, Studienleiter der VWA und Professor an der Uni Trier wie viele andere auch, gestaltete es mit vielen Wiederholungen, verständlich und oftmals etwas trocken. Er hielt sich aber sehr an seine empfohlene Literatur (Baßeler, Heinrich, Utecht: Grundlagen und Probleme der VWL, 18. Auflage) und grenzte den Stoff ein, so dass die Klausuren leicht zu bestehen waren. Hier ist es empfehlenswert, das Buch zu kaufen, obwohl man sicher auch ohne "4 gewinnt" spielen kann. Ein Mitstudent hat uns umsonst drei Semester in den Ohren gelegen, wie schlimm die Klausuren wohl werden. Das lag wohl auch daran, dass er die Folien aus dem ersten Semester nicht verteilt hatte. Bei wer-kennt-wen.de haben uns ehemaligen Studenten schon mitgeteilt, dass VWL zu bestehen ist, aber der Dozent in Marketing und Einführung anspruchsvoller sei, als man auf Anhieb denkt. Wie ich im Nachhinein merke: Das stimmt! Am Freitag, nachdem die VWL-Noten auf der Website veröffentlicht wurden, waren viele gut gelaunte Studenten im Campus unterwegs. -> Recht (Grundstudium) + IT-Recht (Hauptstudium): In der ersten Privatrecht-Klausur gab es fast eine 50%ige Durchfallquote bei den Informatikern, ca. 20% bei den Betriebswirten (da haben sich die "Richtigen" gefunden? ). In der Klausur im vierten Semester ist zwar keiner durchgefallen, dafür gab es auch keine 1,0. Die mündliche Prüfung hingegen wurde offenbar freundlich bewertet. Die Klausur im zweiten Semester wurde von Vielen wohl zu leicht genommen, weil der Prof. den Unterricht unterhaltsam gestaltete und am Anfang die neue Studienordnung noch nicht galt, nach der alle Klausuren bestanden werden müssen, sondern man musste eine gewisse Anzahl von Scheinen aus jedem Gebiet haben, um zur gesammelten Abschlussprüfung im 7. Semester zugelassen zu werden. Beide Recht-Dozenten gestalten den Unterricht unterhaltsam und lehrreich. Für Beide also den virtuellen Daumen nach oben.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Zusammenfassung Teil 1

Teil 1: Einleitung
VWA Allgemein
VWA Trier im Speziellen
Kurze Einleitung zu mir
Kleine Statistik
Positiv / Negativ
Noch folgend: Teil 2: Fächer Grundstudium: BWL, VWL, Recht
Teil 3: Fächer Wirtschaftsinformatik, Informatik, IT-Recht
Einleitung Ich muss zwar noch zwei mündliche Prüfungen überstehen, kann aber schon den ersten Teil veröffentlichen, da die Vorlesungen BWL und VWL, die wir zusammen mit den Betriebswirten besuchten, seit dem dritten Semester erledigt sind. Zu den Themen VWA im Allgemeinen bzw. VWA - FH gibt es ja diverse Threads und Blog-Beiträge: - http://www.fernstudium-infos.de/blogs/wooten/3983-gibt-es-eine-zukunft-fuer-vwa.html ... - http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-allgemein/23252-vwa-oder-hfh.html - Oder auf meiner Website: http://www.informatik-betriebswirt.com/vwa/ VWA Trier im Speziellen: Ein Studium im Umbruch: Während der Studienzeit änderte sich die Prüfungsordnung und der Abschluss, statt Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt heißt es nun Informatik-Betriebswirt. Da wir nach der alten PO anfingen, dürfen wir uns die Abschlussbezeichnung aussuchen. Änderungen: Ein Semester weniger, dafür finden die Prüfungen studienbegleitend statt, und es müssen alle Klausuren bestanden werden, wobei man ausgleichen kann. Früher waren es sieben Semester, das letzte ein Prüfungssemester mit Repetitorien. Zu der Abschlussprüfung wurde zugelassen, wer eine bestimmte Anzahl von Scheinen aus jedem Fachbereich erworben hatte. Sinn: Vergabe von Leistungspunkten (Credit Points) zur Anrechnung auf ein evtl. Bachelor-Studium sowie staatliche Anerkennung. Das Ministerium hatte mitgewirkt bei der Anrechnung von VWA-Leistungen auf Studiengänge in Rheinland-Pfalz, so dass alle VWA-Absolventen aus RLP bei der FH Zweibrücken in das vierte Semester des BWL-Fernstudiengangs einsteigen können: http://www.vwa-trier.de/v10.10/studienangebot/Pressemitteilung_Bachelorstudium_FH_ZW_VWA.pdf http://www.mbwjk.rlp.de/aktuelles/pressearchiv/einzelansicht/archive/2010/october/article/vwa-rheinland-pfalz-ev-und-fh-kaiserlautern-kooperieren-bachelor-fuer-absolventinnen-und-absolven/ Kurze Einleitung zu mir: Motivation zum VWA-Studium trotz vorhandener allgemeiner Hochschulreife und aus dem kaufmännischen Bereich kommend: Hauptsächlich Interesse an Informatik und Wirtschaftsinformatik,
leichter als Hochschule,
aber besser anerkannt als hausinterne Zertifikate von ILS, SGD, HAF etc.,
Präsenzen und damit Austausch mit Kommilitonen, Tritt für den "inneren Schweinehund" (2/3 Anwesenheitspflicht, aber ob das so heiß gegessen wie gekocht wird?),
Universitäts-Professoren als Dozenten, die somit Ahnung von ihrem Fach haben,
Bachelor in Betriebswirtschaft nicht angestrebt.
Kleine Statistik: Studenten Informatik: Anfangs 28, drei kamen im zweiten Semester noch hinzu, zum Abschluss kommen voraussichtlich 24, davon zwei Frauen
Berufsfelder: V.a. Fachinformatiker, Informatikkaufleute, Quereinsteiger, kaufmännische Angestellte, bei Betriebswirten habe ich einen Dipl.-Ing. und eine Magister-Absolventin kennengelernt
Studenten Betriebswirt: Im sechsten Semester noch 150
Altersdurchschnitt: Nie berechnet, aber älter als Uni-Studenten, geht von Auszubildenden bis Ü40
Präsenztage (Betriebswirte haben weniger): 205
Präsenzstunden: Ca. 950
Semesterferien: 6 Wochen im Sommer, über Weihnachten und Neujahr, sonst durchgängig
Prüfungen: 24 schriftlich, 2 mündlich, jeweils eine Wiederholung möglich bei Nichtbestehen
Credit Points: 120 (BWL 26, VWL 14, Recht 22, Informatik 40, Wirtschaftsinformatik 18)
Anwesend: Ca. 190 Tage
Km: Ca. 40.000 (ca. 110 km einfach über Autobahn, Landstraße ab Hermeskeil etwas kürzer)
Aber Übernachtungen: 48, ab 5. Semester Mitfahrgelegenheit
Fahrtzeit: Ca. 1,25 Stunden einfach, meist Glück bzgl. Staus oder Schnee (gerade im Hochwald)
Gelernte Stunden: Keine Ahnung, ich führe keine Statistiken, am meisten aber sicher für Java
Positiv: Wie oben bei Motivation (Präsenzen, gute Dozenten, leichter als Hochschule).
Nach dem dritten Semester erhält man ein Zertifikat über Ökonomische Grundlagen.
Alle Klausuren fair und fair bewertet.
Auf der Website der VWA findet man ein Forum, seine Noten, Hinweise und manchmal Folien der Dozenten, Prüfungsordnungen etc.
Bildungsfreistellung / Bildungsurlaub möglich (bei Angestellten).
Unterricht Freitag Abends und samstags, was organisatorisch leichter ist als mehrmals unter der Woche.
Man kann die Universitätsbibliothek auch als VWA-Student nutzen.
Bücherei während unserer Vorlesungszeiten geöffnet, Caféteria Samstags, auf dem Campus desweiteren Lebensmittelgeschäfte und Kneipe und Bistros.
Umgängliche Kommilitonen, keine Probleme mit den fast nur männlichen Mitstreitern.
Den relativ harmonischen Umgang führe ich aber auch darauf zurück, dass hier kein Konkurrenzdruck besteht im Gegensatz zu Bachelor-Studenten, die um Master-Plätze konkurrieren und wir weniger zu verlieren haben, da ja schon ein Arbeitsplatz vorhanden ist. Ebenfalls haben Viele Familie oder eine eingespielte Lebensführung und sehen die Mitstudenten nur zum Unterricht, so dass die üblichen "Hahnenkämpfe" oder "Stutenbissigkeiten" unterbleiben. Der Altersdurchschnitt erschien auch höher als bei den Betriebswirten.
Negativ: Einsichtnahme in Klausuren nur nach Diplomvergabe oder bei Nichtbestehen.
Mehrmals zwei oder drei Klausuren an einem Tag.
Keine Lösungen (Lösungsskizzen habe ich nur von der Dozentin des Faches Öffentliches Recht der Betriebswirte gesehen).
Lehrplan schien teilweise etwas unausgegoren (vor allem bzgl. Projekte, hier hatten wir zu wenig Unterricht, um uns darauf vorzubereiten, so dass nach Druck der Studenten geschoben wurde, außerdem im fünften Semester bei Projekt mit über 100 Stunden noch fünf Klausuren, während im vierten Semester nur zwei leichte Klausuren geschrieben wurden, wobei auch noch die bessere gewertet wurde).
Desinteressiert wirkender Informatik-Verantwortlicher (fragte uns z.B. einmal, in welchem Semester wir seien, und ob man mit einem VWA-Abschluss Abitur hätte, erschien auch zweimal nicht. Wenn ich Chaos wollte, wäre ich an einer staatlichen Universität. Seine Klausuren waren aber O.K.)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Zeugnis

Und falls jemand mal wissen möchte, wie so ein Abschlusszeugnis der VWA Trier aussieht, ich habe meines mal gescannt. Die Farbe ist etwas dunkler und auf dickem Papier, macht schon was her. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

XML-Erfolgserlebnisse

Am Wochenende hatten wir die ersten XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath, XSLT, XQuery, evtl. SAX. Die Folien sind die gleichen wie für die Universitäts-Studenten, jedoch etwas gekürzt, da wir acht Veranstaltungen haben, die Uni zwölf. Die Literaturempfehlungen sind alle auf englisch, aber man wird sicher auch ohne diese vielen dicken Fachbücher durch diese Veranstaltung kommen. Meine Vorkenntnisse waren in zwei Folien abgehakt, aber die Übungen waren unerwartet leicht im Gegensatz zur Vorlesung am Vortag - ein paar kleine xml- und dtd-Dateien waren zu erstellen. An dem nächsten xml-Wochenende wird dann Schema an die Reihe kommen. Im Gegensatz zu java-Programmieren fällt das wohl den meisten nicht so schwer. Wir benutzten zur Abwechslung auch die Computerräume der Universität, dort ist das kostenpflichtige oXygen installiert, mit dem wir arbeiten können. Nicht das beste, aber eine günstige Alternative für die Uni, zumal es auch auf Linux läuft. Wer einen USB-Stick dabei hatte, konnte die erstellten Dateien gleich zur weiteren Verwendung zu Hause auf diesen laden. Hierfür wurde Altova xml Spy erwähnt, das muss ich mir aber erst einmal anschauen.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Woche 92: Algorithmen, Datenstrukturen und ein Bildungsstreik

Programmieren: Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen – Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald volljährig... kopfkratz... In der Pause meinte allerdings jemand, dass man das in der Schule gar nicht lernt, offenbar hatte ich das in meinen vielen verzweifelten Suchen in den ersten Semestern in einem Skript einer anderen Hochschule aufgeschnappt. Da wir in diesem Fall aber Alle schon wussten, worauf der Professor hinaus will, haben wir uns nur über die abstrakte Erklärung gewundert, aber die Sache an sich verstanden. Es ging schnell voran: Am ersten Wochenende Grundlagen, dieses Mal schon Objektorientierung und Übungen mit Listen mit Mergesort. Der Dozent erklärte zwar viel an der Tafel, aber auch er war recht flott unterwegs, so dass man zeitweilig an einen Maschinenschreib-Kurs erinnert wurde - so schnell, wie er den Code tippte und erklärte. Es gibt aber auch „Hausaufgaben“, also viel zum Üben für die relativ wenigen, teilweise lange auseinander liegenden Präsenzen. Diese Übungen und Lösungen stehen aber zeitnah (wie das Skript für die komplette Vorlesungsreihe) zum Download bereit. Gut, dass ich das alles schon mal gehört habe, so weiß ich wenigstens, wo die Reise hingeht, aber selber programmieren fällt doch noch schwer. In der Pause sagte ich noch zu einem Kommilitonen: „Ich habe auch schon mal ein Flugzeug gesehen, aber noch keines gebaut.“ Das Paket „MiniJava“ (als Ergänzung zu java.io.*?), das unser Professor uns für die Aus- und Eingabe zur Verfügung gestellt hat, erschließt sich mir ebenfalls noch nicht 100%ig - mal funktioniert es, mal nicht, vor allem read() macht Probleme, weniger das write() :-/ Merkwürdig... Aber was wäre das Leben ohne Rätsel, die gelöst werden wollen, dann wären die Erfolgserlebnisse auch kleiner in diesem Fach... Mal schauen, ob ich zum Ende des Studiums alle roten Kreuze in Eclipse, also die Fehlermeldungen, beseitigt haben werde. :-) Bildungsstreik: Ein Teil der Betriebswirte hätte am Samstag Morgen im Audimax eine Klausur in Investition und Finanzierung schreiben sollen, wurde aber aufgrund des Bildungsstreiks der Universitäts-Studenten, die den Raum besetzten, in einen anderen Hörsaal verlegt, was nicht nur den Studenten, sondern auch der VWA-Geschäftsführung Stress brachte, weil die Sitznummern etc. nicht mehr stimmten. Dennoch: Auch wenn Viele meckern und Meinungen haben wie „Faule Studenten, feiern, hängen rum und schlafen jetzt noch im Audimax“ - von mir Daumen hoch! Vielleicht werde ich in meinem zukünftigen Leben auch wieder eine Präsenz-Fachhochschule oder Universität verstärken (einige Semester BWL an der Universität des Saarlandes habe ich ja bereits hinter mir).

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik und Betriebssysteme

Ha, Wirtschaftsinformatik ist wohl mein Fach - wieder 15 Punkte, dieses Mal in „Lebenszyklen von IT-Systemen“. Meine einzigen bisher, aber wer weiß... :-) Soll der Professor ruhig „beklagen“, dass ein Kommilitone und ich die ersten seien, die ohne IT-Berufserfahrung Wirtschaftsinformatik an der VWA studieren. (Wir schreiben die Klausuren mit Angabe der Matrikel-Nr., nicht mit Namen, was zwar einen gewissen Charme hat, hier aber den Prof. in die Irre geführt hat bei seiner Nachfrage nach Berufserfahrungen.) Inzwischen haben wir durch einen Mitstudenten Probelizenzen für den kostenpflichtigen ARIS Business Architect erhalten, die sogar evtl. nochmals drei Monate verlängert werden können, wenn wir eine Bestätigung des Professors erhalten, dass wir die Software für das Studium benutzen. Er schreibt „viel Spaß beim Modellieren“ - hmm, was will ich denn jetzt eigentlich modellieren? :-) Naja, mal schauen, was uns am Wochenende in „Projektmanagement“ erwartet, im fünften Semester steht dann schon bald das erste Projekt auf dem Plan. In Systemsoftware haben wir in der Zwischenzeit die Literaturempfehlung erhalten - Tanenbaum, "Moderne Betriebssysteme". Der Prof. schrieb, wir könnten es uns unter den Weihnachtsbaum legen lassen. Der Spaß kostet nämlich 60 EUR in der Ausgabe von 2009, die letzte Ausgabe von 2002 ist ja nicht mehr aktuell. Da mich als Linux-Jünger das Thema mit am meisten interessiert, werde ich es mir auf alle Fälle anschauen, das Buch ist auch in der Stadtbücherei Saarbrücken erhältlich. Vielleicht sollte ich es mir auf englisch kaufen, dann frische ich nebenbei noch mein Englisch auf, meine Fremdsprachenkorrespondenten-Prüfung ist lange her. Den Stoff müsste ich theoretisch gut verstehen, egal, ob der Dozent vorne „99 Luftballons“ singt oder doziert. :-) Bei der LMU München habe ich auch angefangen, die ersten Vorlesungen bzgl. Betriebssysteme und Rechnerarchitektur anzuschauen - solche Sachen wie unicode etc. helfen auch bei xml und anderen Themen. Schau an, welche Querverbindungen sich da ergeben. Laut Skripte der LMU München werden die Vorlesungen aber noch sehr abstrakt...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik / Projekte und ein Dämpfer

Am Wochenende fanden zwei Vorlesungen in Wirtschaftsinformatik („Lebenszyklen von IT-Systemen“) statt, die uns auch auf die zwei Projekte im fünften und sechsten Semester vorbereiten sollten. Diese befassen sich mit 1.) Erarbeitung des Ganzheitlichen Grobentwurfs und des Ganzheitlichen Feinentwurfs für das Marktinformationssystem des Unternehmens U1. 2.) Entwicklung eines Informationssystems zur Unterstützung von Schwachstellen-Analysen für das Unternehmen U2. Klingt interessanter als die trockene Theorie. In den Vorlesungen gab es einige Diskussionen und Fragen zu den Erfahrungen, die die Studenten in den eigenen Tätigkeiten gesammelt haben. Als der Professor in die Runde fragte, wer Rechenzentren in der Firma hat, haben sich alle bis auf zwei gemeldet. Ich hätte dies besser auch getan. In den vielen Firmen, in denen ich bisher tätig war, gibt es ja schließlich welche, sogar in beiden, in denen ich derzeit vor Ort bin. Als der Professor mich fragte: „Sie haben sich gar nicht gemeldet“ und ich meinte, ich sei gar nicht in der IT tätig, ich sei selbständig mit einem Schreib- und Büroservice und repräsentiere den Anwender, auf den immer so geschimpft wird, sah der Professor Probleme für die Projekte. Auf die Idee, dass ich nicht gerade den Programmier-Part in einer 4er- oder 5er-Gruppe übernehme, kam ich auch schon, aber dass das solch ein Problem sei, dachte ich nicht, da ich notenmäßig ganz gut mithalte. In Wirtschaftsinformatik habe ich sogar 15 Punkte geschrieben, in Programmieren 8, es gibt wesentlich schlechtere Studenten. Als er dann noch meinen Nachbar fragte, der sich auch nicht gemeldet hatte, meinte dieser, er sei Elektroinstallateur. Als ich dann scherzhaft laut sagte: „Jetzt haben wir den Prof. S. geschockt“, sagte dieser, das habe er noch nie gehabt. - Kaum zu glauben, er unterrichtet ja nicht erst seit gestern in Unis und VWAs, vielleicht haben sich unsere Vorgänge nur besser getarnt. Von wegen, man benötige keine Vorkenntnisse, eine kaufmännische Ausbildung genügt... Eine Betriebswirt-Kommilitonin meinte auch, sie hätte angefragt, weil sie sich auch den Informatik-Betriebswirt vorstellen konnte, aber habe gesagt bekommen, es sei schwer ohne Programmiererfahrungen. - Na gut, ich habe auch gar nicht gefragt, sondern mich einfach angemeldet. Solange keine Absage kommt, bin ich drin. :-) Gerade eben (Montag Mittag) kam noch eine E-Mail eines Kommilitonen, der uns auf eine kostenlose ARIS-Version hinwies: „Natürlich ist die ARIS-Plattform insgesamt wesentlich mächtiger als ARIS-Express. Doch ich denke für einen kurzen Einblick in die Business Process Modelling dürfte es für uns ausreichend sein.“ Da kommen wieder Erinnerungen an den Samstag hoch: Prof. fragt, ob wir dieses und jenes in Informatik gelernt hätten, das wir für die Projektarbeit benötigen, und die Studis schauen nur betreten, da wir im Grundstudium nur ein paar für diese Projekte wenig hilfreiche Java-Vorlesungen im Informatik-Bereich hatten, neben viel BWL, VWL, Recht und ein paar Vorlesungen in Einführung in die Wirtschaftsinformatik. Ich muss mich jetzt doch über die Folien hermachen und mich mit ARIS beschäftigen. Mist, könnte der Prof. doch recht gehabt haben?

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik - Projekt 1

Am Samstag vor zwei Wochen war es soweit – das vielbeachtete Projekt A begann: Entwicklung eines Betrieblichen Informationssystems EICS (Einkaufs-Informations- und Controlling-System) für die Euro Knabber GmbH Der Prof. repräsentiert die GF, der wir in der nächsten Vorlesung als Gruppe unseren Vorschlag des Grobentwurfs unterbreiten müssen. Danach werden Ergänzungen und Korrekturen sowie der Feinentwurf gemacht, bis im Mai dann die Projektberichte abgegeben werden. Im sechsten Semester wird in einem zweiten Projekt etwas programmiert werden. Etwas „Angst“ hatte ich davor, da ich keine Berufserfahrung habe, das hilft den Anderen hier aber auch wenig. (Oder haben sich hier nur die „richtigen“ Sechs getroffen? :-)) Jeweils zwei Studenten repräsentieren die IT, die Fachabteilung und die Pers-/Org-Abteilung. Gleich zu Beginn des ersten Meetings hatte ich schon mal ein Erfolgserlebnis, ich schreibe die Protokolle – prima, habe ich schon mal gemacht, bin schon mal für was nütze. :-) Folien kann ich auch erstellen, ist zwar lange her, aber mit Power Point komme ich schon klar. Seit ich gestern einen Entwurf gemacht habe, merke ich auch, dass ich selbst ohne Alternativen schon 26 Seiten habe, wir sollen aber in einer Stunde Präsentation ca. 80 Folien verwenden. Kopfkratz... Und am Samstag haben wir noch gelächelt über ein Mitglied eines anderen Teams, das meinte, sie hätten schon 130 Folien und uns gefragt, wie deren Präsentation wohl ablaufen wird. Produktiv ging es am ersten Tag dann weiter – schön Ordner angelegt, Rückenschild mit Drucker beschriftet, Skype installiert, ARIS geöffnet .... hmmm, und weiter....? Aktivitätenliste mit Zeitplanung - was weiß denn ich? Skype habe ich inzwischen installiert und ausprobiert, Webcam, Mikrofon und Lautsprecher funktionieren schon mal. Fehlen nur noch die glorreichen Ideen... Mein Pers-/Org-Partner wohnt 160 km entfernt, zwei Team-Mitglieder wohnen auch im Saarland (auch wenn dieses Ländle entgegen vieler Gerüchte mehr als zwei Straßen hat :-)), einer kommt dem Kreis Trier und einer aus dem Kreis Bitburg (ja, die Stadt mit der Brauerei :-)). Ein Mitglied der Projekt-Einkaufsabteilung hat mir doch einen Schubs in die richtige Richtung gegeben, als ich mich am Anfang verlaufen hatte. Während der letzten zwei Wochen hatten wir alle weniger Schlaf und Gedanken kreisen um Requirement Specification, Funktions-, Datenfluss-, Prozess-, Computer- / Netz-Diagramme, Organigramme, Nutzwertanalyse usw. Bisher wurde auch insgesamt viel diskutiert, und es sind nicht immer soviel Ergebnisse herausgekommen, wie man nach z.B. drei Stunden Meeting erwarten könnte. Jetzt wissen wir wohl, wie es in der Realität so zugeht in den Sitzungen. :-) Das geht anderen Gruppen aber auch so, ein Student sprach von „tot diskutiert“ - „Ohr blutig gequatsch“ trifft eher zu. :-) Dabei waren wir meistens fleißig am Thema, selten wurden in den Pausen auch mal Dinge geklärt wie „Es gibt intelligentes Leben, es wurde kein Kontakt mit uns aufgenommen, das ist der Beweis.“ - „Das Leben hier läuft dort oben sicher als Comedy-Show „Life on earth“. Meistens haben wir im Meeting eher vergessen, eine Pause einzulegen oder zwei, drei Leute blieben im Raum und besprachen weiter ihr Vorgehen. Einer meinte sogar nach dem Verschicken des Protokolls, er wusste gar nicht, dass wir so produktiv waren. :-) Unser Prof. sagte, aus seiner Praxis-Erfahrung heraus ist man meistens am produktivsten, nachdem man sich mal angeschrien hat. :-) Soweit waren wir (noch?) nicht, wir sind uns relativ einig - dass noch viel fehlt... Allzu tief werde ich hier nicht berichten, die „Konkurrenz“ in Form der anderen vier Gruppen könnte ja mitlesen. :-) Am Samstag Mittag konnten wir eine andere Gruppe sehen, wie diese in einem anderen Raum, den der Wachdienst der Universität freundlicherweise für die VWA aufgeschlossen hatte, einen Vortrag am Beamer hielt. Kaum sah der Vortragende uns, machte er den PC aus, legt eine Raucherpause ein und machte danach die Markisen herunter, damit wir keine Spionage betreiben. :-) Beim Austausch mit anderen Gruppen am zweiten Wochenende, an dem IT-Recht stattfand, kam aber auch heraus, dass Andere auch schlaflose Nächte hatten (bis 4 Uhr an dem Projekt gearbeitet), tageweise Urlaub genommen hatten - aber auch schon 40 Folien hatten, was mich in leichte Panikstimmung versetzte. Was soll's, ganz locker bleiben, am Schlimmsten wäre es sicherlich, gar kein Ergebnis zu haben als ein falsches. --------------- Tja, zuviele Grafiken in Form von Smileys verwendet, schreibe ich halt :-) statt .

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik - Lebenszyklus von IT-Systemen - Inhalte

Der erste Teil der Wirtschaftsinformatik im vierten Semester befasst sich mit „Entwicklung, Pflege, Wartung, Weiterentwicklung von betrieblichen Informationssystemen“. Es werden vermittelt bzw. vertieft: Projektblöcke und Meilensteine, Querschnittsaktivitäten, verschiedene Erhebungs- und Erfassungsmethoden, Darstellungs- und Beschreibungsmethoden, Testmethoden, Entscheidungstabellen, ARIS, Data Management Systeme. Vorausgesetzt wurden bereits für das Modul „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“: Grundlagen von Hardware und Software, Betriebssystemen, Betriebsarten von Computern, von Zahlensystemen und Codes. Von ursprünglich 31 Leuten sind übrigens nun laut Professor noch 23 eingeschrieben, ergibt bei den Informatikern also eine Fluktuation von ca. 26%. Eigentlich relativ wenig für eine so lange nebenberufliche Weiterbildung, wenn man es mit den Abbrecherzahlen anderer Institute vergleicht. Einer der Schwerpunkte bildet wie geschrieben ARIS - das Konzept, das Geschäftsprozessmodell, die Organisations-, Daten-, Funktions-, Steuerungssichten, Leistungsarten etc. Relativ spontan wird entschlossen, dass ein Kommilitone, der das auch in der Praxis einsetzt, einen Vortrag hierüber halten wird. Er ist sicher einer der wenigen, die in einem so großen Unternehmen arbeiten, das die gelehrten Vorgehensweisen annähernd so einsetzt. In der Praxis wird ja nicht nur stark auf die Kosten geachtet, sondern oft auch nicht so langfristig geplant, z.B. bei Aktiengesellschaften, wo wegen Dividenden oder GF-Boni nur auf den folgenden Jahresabschluss geschaut wird. Ein Student meinte auch sinngemäß: „Wer weiß, ob eine Firma in zehn Jahren überhaupt noch besteht, und ob die GF ein Projekt in Auftrag gibt, das sich erst in ein paar Jahren amortisiert...“ Aber so ist das mit der Theorie und der Praxis, wo kämen sonst Begriffe wie XP (Extreme Programming) her, Qualitätssicherung wird oft nur zwischen Tür und Angel erledigt, auch die zwölf vorgestellten Blöcke und Meilensteine mit x Beteiligten sind wohl in der Form in der Praxis gar nicht so oft in dieser Konstellation anzutreffen. Es wurde auch wieder Bezug genommen auf die in der Einführung besprochene Fallstudie der Hamburg-Mannheimer-Versicherung - Optimierung der Kundenschnittstelle. Dort wurde eine zentrale Datenbank geschaffen, um alles aus einer Hand für den Kunden erledigen zu können („one face to costumer“). Die fallabschließende, spartenübergreifende Erledigung der Kundenanfragen, Versicherungsanträge oder Schadensmeldungen konnte dann öfter und schneller direkt von einem Bearbeiter im Kundenservicecenter erbracht werden, was Vorteile für Kunden, Unternehmen, Mitarbeiter des Callcenters und des Vertriebs hatte. Zwar gibt es wie überall auch Nachteile, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Im fünften und sechsten Semester bekommen alle Gruppen die gleiche Aufgabe, mit vorgegebenen Budgets zwei Projekte durchzuführen. Abgeschlossen werden diese mit Präsentationen und Diskussion, da es auch Abweichungen von den Vorgaben, die nicht als endgültige Lösungen gelten sollen, geben kann. Ein Student erwähnte beispielsweise, dass in seiner Firma auch Previews gemacht werden. Ein weiterer fragte, ob man fiktive externe Firmen engagieren kann oder was wäre, wenn man einen Sozialplan beachten müsse bei Wegfall von Arbeitsplätzen oder Versetzungen innerhalb der Firma. Beim Thema Data Management Systeme (DDS) merkte ich, dass ich nicht die Einzige war, die mit dem Begriff zunächst nichts anzufangen wusste, eher schon mit alternativen Ausdrücken wie Repository. Als ich die Folien das erste Mal las, musste ich auch erst das Internet befragen. Vor den Projekten werden wir uns wohl in den Informatik-Vorlesungen noch genug mit den Themen Datenbanken, SQL, Java, XML, UML, Systemsoftware beschäftigen - da bin ich mal gespannt... Susanne-spezifisch: In der Pause hatte ich noch eine kleine Diskussion mit dem Professor, der meinte, dass die ARIS-Software nicht so einfach sei, und ich meinte, das Problem sei wohl eher die Kopfarbeit. Wenn ich die Organisations-, Funktions- und Datenflüsse im Kopf habe, könne es doch nicht so schwer sein, diese dann auch in den Rechner einzugeben. - Ich reagiere aber auch etwas allergisch auf „macht ja alles der PC“, da ich schon mitbekommen habe, dass Mitarbeiter ohne Schulung an den PC gesetzt wurden mit den Worten „funktioniert wie eine Schreibmaschine“. Und dann wundern sich die Mitarbeiter der EDV-Abteilung, u.a.. auch Mitstudenten an der VWA, warum diese Sachbearbeiter dann bei einem verschobenen Tabulator, einer anderen Icon-Farbe oder manuellen Seitenumbrüchen schon Probleme haben - ganz zu reden von Sekretärinnen, die ohne Buchhaltungskenntnisse zur Erledigung der FiBu verpflichtet werden, „macht ja alles der Rechner“. Der Professor und ich „einigten“ uns darauf, dass der Computer nur so schlau wie die Menschen ist. (Es gibt ja auch den Spruch: „Das Problem sitzt 80 cm vor dem Monitor.“) Als der Dozent dann meinte, ich sei wohl sehr wissbegierig, dass ich ARIS Express schon downgeloaded und angeschaut hätte, sagte ich, dass ich nach dem gefühlten „Vortrag“ in der letzten Vorlesung bzgl. Probleme im Projekt bei uns zwei nicht in der IT tätigen Studenten nicht unvorbereitet kommen wollte. Am Anfang dachte ich noch: Soll sich nicht so anstellen, ich habe schließlich 15 Punkte geschrieben. Aber er hat ja auch von SQL, UML, Programmierung von graphischen User-Interfaces gesprochen – Begriffe, die ich zwar kenne, mit denen ich allerdings noch keine praktische Erfahrung habe. Auch erwähnte ich, dass ich zwar beruflich nichts mit IT zu tun habe, aber durch privates Interesse z.B. an Linux und kleinen Programmier-Versuchen den Wunsch verspürte, mich mehr mit Informatik zu beschäftigen, so dass ich mich zum VWA-Studium anmeldete. Nicht laut gesagt habe ich, dass sicher auch Kommilitonen, die als Quereinsteiger in der IT tätig sind, einiges nachzuholen haben.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik - Inhalte

Unser Wirtschaftsinformatik-Professor der Uni Köln ist schnell. Heute steht schon ein 330seitiges Skript im Download-Bereich, so dass man schauen kann, was uns in den nächsten Wochen unter dem weitschweifigen Begriff Wirtschaftsinformatik erwartet. Habe ich heute eigentlich schon mal erwähnt, dass ich das Internet für eine geniale Erfindung halte? ;-) - Wenn ich auch an früher an der Uni denke, da hingen irgendwann nach den Klausuren an der Wand ein Dutzend DIN-A4-Blätter, auf denen man seine Immatrikulations-Nummer und die dazugehörige Note suchen musste, heute hat man alles auf Mausklick, je nachdem, wie technikaffin und schnell der Prof. ist.) Inhalte: - Einleitung - Betriebliche Anwendungssysteme (BAS) und Betriebliche Informationssysteme (BIS) - Prozess der BAS/BIS-Entwicklung - Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von BAS/BIS - IDV und DAE in der Fachabteilung - Client-Server-Systeme - Datenschutz und Datensicherung - Informationsmanagement

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirklich empfehlenswerte Algorithmen-Vorlesungen im Netz

Ich glaube, für mich den Stein der Weisen gefunden zu haben, nämlich im podcast: Algorithmen, Wintersemester 2008/2009, Universität Osnabrueck Prof. Dr. Oliver Fornberger itunes, facebook oder am einfachsten hier: http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/index.html Vorteil: Algorithmen anhand von Java verständlich erklärt Nachteil: 28 Teile à 1,5 Stunden Auf den Seiten der Universität gibt es viel zu sehen, auch für externe Hörer - Live-Übertragung, mp3, mp4, Flash-Video, Aufzeichnungen live, auf itunes oder in facebook (kenne ich nicht näher), Skripte als html und pdf, Übungsblätter, Klausuren, Lösungen, Forum und Mailingliste sowie Newsletter für externe Hörer. - Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Erfindung des Internets für eine geniale Idee halte? :-))) (Aber auch unsere Profs und deren Klausuren und Tätigkeiten an der Uni sind im Netz zu finden.) Vielleicht ist es auch aus der Not heraus entstanden, denn zu Beginn jeder Vorlesung fragt der Prof., ob der Saal mit der Außenwette ihn hört (zweiter Saal der Uni in einer anderen Straße mit Studenten, die offenbar nicht mehr in den Raum passen). Hier werden z.B. in einer ganzen Vorlesung die Schleifen erklärt, zwei Vorlesungen werden für Arrays und zwei für Objektorientierung verwendet, eine ganze für Listen oder eine für Sortierungen (Greedy, Bubble Sort und Merge Sort), dazu hatte unser Professor gar keine Zeit. Alles so ausführlich, dass ich viele Lücken schließen konnte. Kein Wunder, dass diese Vorlesung bei itunes ganz vorne im Ranking steht, laut Professor gibt es 1.000 externe Hörer. Sowas muss doch gefördert werden, also werde ich direkt einmal den Fragebogen ausfüllen. Hoffentlich werden andere Hochschulen, vor allem die Fernuni Hagen und andere Fernstudien-Anbieter, so etwas in Zukunft ebenfalls anzubieten. Für die Universität Osnabrück wäre das doch auch eine gute Finanzierung, wenn sie Zertifikate an externe Studenten vergeben könnten (wie z.B. die Fernuni Hagen oder die HFH). Ähnlich scheinen auch viele der anderen externen Hörer zu denken, von denen ca. 100 den Fragebogen ausgefüllt haben, als die Evaluation 2008 im Netz erschien (vielleicht auch für andere Hochschulen oder Studenten im Bereich Erwachsenenbildung / e-learning interessant): http://www-lehre.inf.uos.de/~ainf/2008/evaluation/evaluation-extern.pdf Die Feststellung „Ich hätte viel von einem Besuch der Live-Veranstaltung profitiert“ bestätigen nur weniger als 30% mit „Stimmt sehr“ oder „Stimmt ziemlich“, ein Viertel gibt auch an, Student zu sein. Die anderen Vorlesungen in itunes, die ich geladen hatte, behandelten mehr Beweise, Korrektheit usw., das interessiert mich im Moment wenig, wir programmieren eher praktischer, z.B. Discounter-Abfragen, wer derzeit das günstigste Hanuta anbietet. :-) Ich bleibe aber dran, es folgen ja schließlich noch viele Semester. Nach einem Dutzend Vorlesungen mit Auslassungen (aber noch vor Bearbeitung der Übungen) dachte ich eigentlich, dass sich die Lücken schließen und ich aus der Ferne den Leuchtturm der Java-Insel sehe. Meine eigenen Programme funktionieren (meistens), aber der Code des Professors, in den wir eine Abfrage schreiben sollen, erscheint mir derzeit noch etwas rätselhaft... Z.B. import java.util.ArrayList - was machen diese utilities? Mal schauen (im Netz natürlich), meine Programme funktionieren auch ohne - Ah, o.k., viele Wege führen nach Rom... Und die Methode, die wir füttern sollen, die den String produkt zurückliefert, ich will aber doch den günstigsten Preis und Anbieter für Hanuta...? Oder soll ich doch eine eigene Methode für die Abfrage schreiben? In die Main-Methode soll die ja sicher nicht, immerhin wollen wir objektorientiert programmieren... Fragezeichen über Fragezeichen... Vielleicht bringt eine darüber Nacht schlafen wieder mal eine Erkenntnis, die besten Ideen kommen zu den seltsamsten Zeiten... Für die Klausur sehe ich dennoch nicht so schwarz wie beim letzten Mal im ersten Semester, inzwischen fühle ich mich sicherer. Dort muss ich wohl auch nicht vorgegebenen Code vervollständigen, sondern eher kleine Programme selbst schreiben oder Fehler in vorhandenen Programmen suchen bzw. sagen, was diese Programme machen. Jedenfalls habe ich hier mit meinem neuen Monitor (22“ Widescreen), der meinen fünf Jahre alten 15“-Zoller ersetzt hat, schon mal beste Voraussetzungen, um zu programmieren. :-) Nebenbei gab es schon lange keine Linux-Versuche mehr mit kaputten Grubs oder Partitionstabellen oder andere peinliche Pannen. :-) Dazu muss ich auch noch die drei BWL-Klausuren Ende Juni im Auge behalten, der Termin kommt auch unaufhörlich näher...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wieder ein Wochenende Java

Freitag Abend stand wieder Theorie an, d.h. Theorie-Folien und Vorführung von kleineren (zusammen erarbeiteten) Programmen durch den Prof, während die „Workshop-ähnlichen“ Vorlesungen am eigenen Notebook stattfinden. Für Samstag war eine Probeklausur angesetzt. Der Kurs entschied sich nach Nachfrage, statt alles normal zu bearbeiten und hinterher zu besprechen, Aufgabe für Aufgabe erst innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bearbeiten, um die Lösung dann gemeinsam zu besprechen. Ein Kommilitone meinte, um die Übungen vom letzten Freitag zu machen, müssten wir das komplette Buch „Java ist eine Insel“ können. Diesbezüglich muss ich wohl „nachsitzen“. Hier erweist sich das Internet wieder einmal als Fluch und Segen zugleich - man lässt sich ablenken, nicht nur durch private Foren, sondern auch z.B. durch interessante themenbezogene Beiträge wie ein Skript „Konzepte höherer Programmiersprachen“ der Uni Tübingen, was zwar interessant ist, aber mich im Moment nicht weiterbringt. Trotzdem kann ich mir kaum vorstellen, wie mühsam das früher war, Java (aber auch BWL und VWL) ohne Wikipedia, Suchmaschinen, E-Books und Workshops sowie frei zugänglichen Skripten oder Übungsklausuren von Hochschulen zu lernen. - Hoffentlich liest das keiner, der auf Internet- und PC-Sucht sensibilisiert ist. :-) Aber ich habe zu Hause noch nicht mal einen Desktop-PC oder Schreibtisch, nur hier im eigenen Büro kann ich meinem exzessiven PC-Gebrauch nachgehen, keine Sorge. :-) Vielleicht sollte man es mal mit Hörkassetten versuchen, diese gibt es inzwischen auch für den Bildungsbereich, nicht nur Harry Potter & Co. Einfach abends anhören, hilft bestimmt in manchen Fächern eher als die Bücher, nur Informatik ist eben praktischer, zumindest an der VWA (Gott sei Dank). Oder das Notebook (aua) unter das Kissen legen... ? :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Weiterer Weg nach VWA? / Vorlesungen diverser Hochschulen

Zur Abschlussprüfung 2011 sollen wir uns schon bis zum 30. November anmelden. Außerdem sollen wir das Abiturzeugnis und Unterlagen zur Berufserfahrung beifügen. Nanu, es gibt doch auch Leute, die ohne Berufserfahrung oder Abitur zugelassen wurden? Von anderen VWAs habe ich zumindest noch nie gehört, dass es dann Probleme bei der Zulassung zur Prüfung gab, wenn die Noten an sich in Ordnung waren. Vielleicht will man sich schon für den Bachelor vorinformieren? Dort gibt es Gerüchten nach doch eine Mindestnote für Betriebswirte und für uns Wirtschaftsinformatiker gar keine Möglichkeit. Es wurden zwar Bachelor of Arts und Business Administration, Essen und Akad genannt, aber ich befürchte, er meinte BA Hessen und Avans, die bereits bekannten Möglichkeiten. Einen Bachelor of Science hat ja bisher keine einzige VWA in Deutschland im Angebot, und Nachfragen bei der XING-VWA-Alumni-Gruppe haben auch nichts gebracht, weil die Mitschreiber dort alle den Bachelor in Hessen oder Holland gemacht haben. Also genau wie ich von Anfang an vermutete. Ich selbst will aber sowieso einen Bachelor of Science, am liebsten in Informatik. Es sei denn, es findet sich eine FH, die wirklich zwei bis drei Semester in Wirtschaftsinformatik anerkennt. (Ja, ich weiß, Uni-Informatik hat soviel mit Computern zu tun wie Paris Hilton mit Reich-Ranicki.) Ich habe mal wieder angefangen, mir Vorlesungen im Netz anzuschauen, u.a. Datenbanksysteme der Universität Osnabrück, von dem von mir bereits positiv erwähnten Prof. Dr. Oliver Vornberger: http://www.lernfunk.de/Main/Datenbanksysteme09 Wer ihn nicht versteht, sollte Abstand von einem Studium der Informatik, Elektrotechnik, Mathematik und Co. nehmen. Bei den Uni-Vorlesungen im web merkt man aber schnell, dass diese schnell sehr mathematisch und abstrakt werden, Hoare-Kalkül und Co. lassen grüßen. Ein paar FH-Skripte und mehrere Propädeutikum-Skripte für Mathematik habe ich auch heruntergeladen, aber noch nicht näher angeschaut. Bei den Datenbanken in Osnabrück bin ich auch erst bei der vierten Vorlesung. In einer der Einleitungen erzählt der preisgekrönte Professor von heutigen mp3-Sammlungen, was bei den Eltern der Studenten die CD- und bei den Großeltern die Schallplatten-Sammlung war. - Hey?! Ich habe auch noch Schallplatten – so alt bin ich auch wieder nicht! Eine Klassenkameradin hat zwar einen 19jährigen Sohn, aber auch keine Enkel, die schon mp3-Sammlungen haben. Es gibt dort auch Versuche mit facebook, wo Studenten, die gleichzeitig online sind, zum Vorlesungsstoff chatten können und ein classroom-quiz mit Handy (Bluetooth) im Saal, damit die Studenten „wieder wach werden“. Das nenne ich mal die Uni der Zukunft. Bei der LMU München gibt es aber auch interessante Vorlesungen: Betriebssysteme, Rechnerarchitektur... Daneben sind auch noch die Uni Tübingen, die TU Clausthal und andere Universitäten mit Videos im Netz präsent (leider wenige Fachhochschulen?). Und Skripte diverser Hochschulen gibt es auch zuhauf, so viel kann man gar nicht lesen. Da bekommt man mal wieder Einblick in die staatliche Hochschul-Landschaft – Vorlesungen, die nur alle zwei Jahre stattfinden mit 157 Teilnehmern (Datenbanken), zwei, drei Klausuren an einem Tag (LMU München, wobei die Professorin meinte, sowas könne man nie ganz vermeiden, aber sie versuche, zu schieben), Vorlesungen zur gleichen Zeit, Übungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, in die nicht alle interessierten Studenten hineinkommen – es liegt nicht immer am berühmten Studentenleben, wenn man nicht in der Regelstudiendauer fertig wird. Wir Trierer haben wohl doch kein Monopol mit Vorlesungen von Weihnachtsmännern, sogar Star-Trek-Vorlesungen habe ich schon gefunden (Zweibrücken). Trotzdem bekomme ich fast wieder Lust auf ein „normales“ Präsenzstudium - wenn da die Anwesenheitspflichten und Höchststudiendauern nicht wären (und die 20jährigen Kommilitonen). Medieninformatik wäre auch interessant, aber das wird bei vielen mit Webdesign gleichgesetzt. Es gibt auch designlastige Studiengänge, in Bielefeld muss man sogar eine Mappe abgeben. Hier in Zweibrücken ist aber mehr Informatik inbegriffen. Naja, ich habe ja mindestens bis 2011 Zeit, mich zu entscheiden, die VWA mache ich auf alle Fälle fertig. Umsonst war sie sicher nicht, in Programmieren hätte ich im Bachelor bestimmt alt ausgesehen, und vor allen Dingen im Fernstudium ohne oder mit wenig Präsenzen. So werden mir manche Dinge im Studium sicher leichter fallen, selbst wenn es noch einmal drei, vier Jahre dauert, schließlich interessieren mich die Inhalte ja auch. In der Prüfungsordnung für Wirtschaftsinformatik bei der Universität Saarbrücken stehen elf Semester Höchststudiendauer, manche Prüfungsordnungen schweigen sich ganz aus. In diesen Studiengang kann man sich ein paar Semester auch in Teilzeit immatrikulieren, was aber nur heißt, dass man weniger Klausuren schreibt, nicht, dass die Vorlesungen auf Teilzeit-Arbeitnehmer zugeschnitten sind. To be continued... :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Web-Technologien

Statt html & Co. ging es unerwartet in Richtung Kommunikation, QoS, Busse, Ethernet, OSI-Referenzmodell-Ebenen, Routing, IP usw. Es sollen auch noch Javascript und Web 2.0 bzw. die Techniken dahinter besprochen werden. Für mich war schon vor Beginn der VWA klar, dass Systemsoftware und Web-Technologien für mich am Interessantesten sein werden, obwohl der Professor schon recht schnell voranschritt. Sehr zu seiner eigenen Überraschung konnte er mehr Folien durchnehmen als gedacht. „Sie von der VWA sind ganz schön unzurechenbar, was Ihre Aufnahmefähigkeit angeht.“ Ich werde mich dann wohl doch noch Büchern zuwenden müssen vor den Klausuren im Dezember. Ansonsten bekamen wir einen recht unterhaltsamen Einblick ins Web mit oft lebensnahen Beispielen, z.B. durch Bilder im Rahmen des Thick Ethernets mit geschichtlichem Hintergrund, mit einer Aufschrift „Made in West-Germany“. (Wem das jetzt *nicht* spanisch vorkommt, der möge noch einmal seine Geschichtsunterlagen aus der Schule hervorkramen.) Auch interessant, dass das berühmte „Jeder kennt Jeden über sechs Ecken“ (z.B. aus XING) auch hier zur Sprache kommt. Jeder Physiker, der jetzt promoviert, ist über vier Ecken mit Newton bekannt. - Naja, vielleicht bin ich mit Lady Gaga verwandt oder Linus Thorvalds, who knows. :-) Der Dozent verglich auch Partygänger mit tausenden Kontakten in sozialen Netzwerken mit Hops mit vielen Kanten (d.h. viele Beziehungen, die hilfreich sein können, wenn man solch einen Menschen kennt). Da bin ich gespannt, wie es weitergeht, Medieninformatik wäre ja auch etwas gewesen, was mich für den weiteren Lebensweg interessieren würde, aber ich bleibe erst mal beim Bachelor Informatik, wo auch immer...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Was wurde aus...?

Chilli hat in seinem etwas älteren Blogeintrag "Was wurde eigentlich aus..." über sein Leben ein Jahr nach dem Abschluss des Studiums geschrieben: http://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/10282-was-wurde-eigentlich-aus/     Das nehme ich ein weiteres halbes Jahr späer zum Anlass, auch meinen alten Blog zur Weiterbildung zum Informatik-Betriebswirt (VWA) zu ergänzen.   Mein nebenberufliches "Studium" liegt nun drei Jahre zurück. Inzwischen studiere ich im siebten Semester Bachelor Angewandte Informatik an der FH Kaiserslautern, dieses Mal Präsenz und "Vollzeit".   Wie erging es mir im Bachelor-Studium?   Der Stoff ist weit umfangreicher, als selbst ich es mir dachte, bin aber bisher noch nirgendwo durchgefallen.   Dieses Bild trifft es ganz gut (Orignal-Urheber leider unbekannt, mehrere Fundstellen im Netz, bspw. http://archiv.peterkroener.de/die-neue-programmiersprache-lernen):     Das gilt ja nicht nur für Programmieren, sondern auch für andere Fächer, für das Studium an sich, die Erfolgserlebnisse oder auch andere Lebensbereiche.   Inwiefern hat mir der Informatik-Betriebswirt etwas gebracht?   Der Informatik-Betriebswirt hat mir geholfen, Stoff schneller zu verstehen, was bei anfänglich 30 Stunden und mehr Arbeit nebenher auch notwendig war, zumal es auch Grenzen gibt bei der Studiendauer. Bspw. musste man alle Klausuren aus den ersten drei Semestern spätestens im vierten Semester das erste Mal schreiben, ansonsten gab es sog. Fristenfünfen. Außerdem wurden mir die Module Datenbanken, Projektmangement und Recht anerkennt. (Komischerweise Einführung BWL nicht, was ich bis heute nicht verstehen kann.)   Was hat sich im Berufsleben verändert?   Im Laufe des dritten Semesters gelang mir der Einstieg in eine IT-Firma. Ich schrieb eine Initiativbewerbung, in der ich auf mein kaufmännisches Vorleben hinwies und meinte, dass ich mich sehr gut in User hineinversetzen kann und mir u.a. eine Tätigkeit als Tester vorstellen könnte.   Angeboten wurde mir dann im Vorstellungsgespräch technische Dokumentation und dabei auch teilweise die neuen Funktionen testen. Schon in diesem Gespräch waren das Praxissemester, die Bachelorarbeit und der Verbleib nach dem Studium ein Thema.   Für die Stelle wäre zwar kein Informatik-Studium nötig, aber ich denke nicht, dass ich auf meinem bisherigen kaufmännischen Weg dorthin gekommen wäre.   Inzwischen habe ich auch die Prüfungsordnung gewechselt, die nicht mehr so strenge Fristen hat und arbeite auch nur noch 20 Stunden die Woche. Meinen Wohnort habe ich an den 50 km entfernten Arbeitsort verlegt und muss nur noch 45 km zur FH fahren (vorher im Dreieck Saarland - Zweibrücken - Kaiserslautern), so spare ich Zeit und Benzingeld, da es kein Semesterticket gibt und die Fahrtzeit auch über zwei Stunden einfach wäre.   Fazit   Der Umstieg in die IT-Branche mit fast 40 scheint gelungen. Wenn das ein Film wäre, käme jetzt eine fröhliche Musik und Bilder von mir, wie ich lächelnd arbeite oder zu Hause programmiere für das Studium.   Teil 1 - The End (Happy End).

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

VWL-Vorlesung

Nach einem internetfreien Wochenende (ja, das geht tatsächlich :-)) hier mal wieder ein Beitrag aus der VWA-Ecke. Das Studium kam auch bei den Absolventen des letzten Studienganges gut an, einige haben „angedroht“, sich nochmals zu einer Vorlesung zu begeben zur Erinnerung. Mir fällt es irgendwie schwer, mich mehr als vier Stunden zu konzentrieren, zumal mir das frühe Aufstehen um 6 Uhr Samstags so gar nicht gefällt. Plötzlich fragt mich jemand, ob ich weiß, was die "relative Änderung der Wirkung in % / relative Änderung der Ursache in %" aussagen soll. Meine erste Antwort war: „Öh, ausrechnen kann ich's“, aber in guten Worten erklären, was wir jetzt berechnet haben, konnte ich auch nicht direkt; ich habe es von der Anbieterseite aus betrachtet, der Mitstudent von Käuferseite aus. Ansonsten erscheint Mitschreiben noch nicht nötig, da der Professor sich sehr auf das empfohlene Buch bezieht. Die Folien selbst kann man auf der VWA-Seite leider nicht downloaden, da sie von einer anderen Universität stammen. Wieder beglückwünsche ich mich zu der Entscheidung, doch kein Fernstudium gemacht zu haben, obwohl man hier wohl auch viel zu Hause noch lernen muss. Früher an der Uni gab es noch Übungen und Fachschaften, die Informationen zur Verfügung stellten sowie mehr Austausch mit Mitstudenten. Klar, als 20jähriger hat man andere Interessen und mehr Zeit als als Berufstätiger mit Familie, da geht man nicht mehr immer nach der Vorlesung noch einen Trinken und bis nachts feiern, um hier mal die Studenten-Vorurteile zu pflegen. :-) Ein Kommilitone schlägt vor, bei der nächsten Informatik-Vorlesung nach Lerngruppen zu fragen, es sind auch eigentlich genug Saarländer für einen Treff in Saarbrücken vorhanden. Auch unter den BWL'ern befinden sich Studis aus dem Raum Saarlouis - Merzig - Rehlingen, diese verschwinden aber unter den 200 Leuten, da wir uns untereinander noch nicht so besonders gut kennen. Die Informatik-Gruppe besteht hingegen nur aus 30 Leuten. Das VWL-Buch sieht nicht uninteressant aus. Theoretisch müsste es ein Leichtes sein, wenn man abends einfach ein, zwei Stunden liest, statt sich vor die Glotze zu setzen.... theoretisch.... Mal schauen, was ich 2011 so denken werde, wenn ich diesen Blog noch mal lesen werde. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

VWL - erledigt und Ergebnisse

Der VWL-Professor (oder seine wissenschaftlichen Mitarbeiter?) waren schnell – immerhin waren je drei Klausuren von ca. 200 Studenten zu korrigieren, die am 04. April geschrieben wurden. Er ist gleichzeitig der Studienleiter der VWA und macht das "nebenbei" - neben seiner Tätigkeit an der Universität Trier. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn – dreimal zweistellig (auf der Skala von 0 bis 15) - und das, obwohl ich gerade bei VWL-Grundlagen I (Preiselastizität etc.) dachte, sie sei wesentlich schlechter, wenn nicht sogar nicht bestanden, nachdem ich Mittags mein Buch zur Hand nahm. Dass die anderen beiden Klausuren (hauptsächlich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Sozialversicherungen sowie Geldpolitik) gut waren, dachte ich mir allerdings, die Themen interessieren mich ja auch mehr als BWL. Wenn ich auswählen könnte, würde ich hier lieber VWL als BWL machen, aber was will man beruflich mit VWL anfangen, Chef-Volkswirt beim BDI? :-) Oder bei VW – die sind ja sehr spendabel, auch gegenüber ihrem Betriebsrat (Brasilien, Hartz), nur die weiblichen Dienstleistungen benötige ich nicht. :-))) Mal schauen, wann die Noten von Wirtschaftsinformatik von Mitte März kommen, da habe ich auch ein sehr gutes Gefühl. Vor allem nett, dass im September zu Beginn des 4. Semesters gleich die Nachschreib-Termine liegen, für diejenigen, die nicht angetreten oder durchgefallen waren. D.h., wer alle Scheine hat, muss im September nicht zur Uni. Allerdings befürchte ich (da der Vorlesungsplan für die Informatiker noch nicht vorliegt), dass wir dann die gleiche Stundenanzahl in einem Monat weniger absolvieren müssen, also mehr Tage nach Trier fahren müssen. Mal schauen...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

VWA-Wochenende / Informatik und Strategisches Management / Bachelor

Mal wieder standen zwei Vorlesungen an, Informatik und Strategisches Management. War ich vorher froh, nach einem „Block“ VWL mal wieder etwas anderes zu hören, war ich hinterher um die Erkenntnis reicher, dass VWL doch interessanter als Strategisches Management zu sein scheint. Der Professor hat ein Skript mit über 300 Folien und Buchauszügen erstellt und diktiert gerne einmal während des relativ trockenen Stoffes, was wir aufschreiben sollen. (Hoffentlich liest er das hier nicht :-)). Der Professor an sich wirkt jung, kompetent, gut vorbereitet und steht in fast allen seiner Literaturempfehlungen auch selbst als Autor dabei. Fleißiger Schreiber also, was Google und Wikipedia mir bestätigen. Aber wir Informatiker haben sowie mit 228 + 168 Stunden und 2 Projekten mehr (Wirtschafts-)Informatik als BWL (260), VWL (92) und Recht (130). Informatik / Java hat uns wieder mal zum Haare raufen gebracht, aber Gespräche mit anderen Studenten zeigen mir, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Wie beruhigend. Zu Hause muss ich wohl mehr tun und sehe auch an den Lösungen eines Kommilitonen, dass wir teilweise verschiedene Rechenergebnisse haben, aargh.... Wenigstens hat der Prof. angekündigt, zukünftig nicht nur die Folien, sondern auch die Lösungen als *.zip-File zum Importieren in Eclipse zum Download anzubieten. Der Umstieg auf den Bachelor ist auch noch nicht 100% geklärt, die Entscheidung soll aber bis Ende des Semesters fallen. Dann sehen wir auch, was sich für uns ändert außer, dass wir dann mehr Klausuren am jeweiligen Semesterende schreiben müssen. Bisher sah es nach der Prüfungsordnung so aus, dass am Ende eine dicke Prüfung mit allen vorangegangenen Fächern geschrieben wird, zu der man zugelassen wird, wenn man x Klausuren aus den Bereichen BWL, VWL, Recht und Informatik bestanden hat. Mal sehen, was der Spaß dann kostet, bei anderen VWAs muss man seine Prüfung mit gut oder sehr gut und evtl. einen Eingangstest bestehen sowie einige Euronen löhnen. Die Credit Points können auch nur an bestimmten FHs für den Bachelor vollständig genutzt werden, da jede Hochschule das selbst entscheiden kann. Ansonsten wären evtl. noch die Avans Hochschule in Breda, Holland oder der MBA an verschiedenen Unis im angrenzenden Ausland möglich. Das VWA-Wirtschaftsdiplom ist in den USA dem Bachelor gleichgestellt und berechtigt dort zu einem Master-Studium, was manche auch genutzt haben, um als Nicht-US-Ansässiger das Diplom umschreiben zu lassen. Aber eigentlich wollte ich sowieso nicht in Richtung Bachelor, schon gar nicht in Wirtschaft.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorspiel - Die Entscheidung VWA oder akademisches Fernstudium

In Foren wie hier oder http://www.uni-protokolle.de reagieren FH- und Uni-Studenten oft sehr verschnupft, wenn es um das Thema VWA geht und betonen, dass es kein richtiges akademisches Studium mit Diplom ist und reagieren genervt auf die Formulierung "ich fahre heute Abend zur Uni". Also vorweg: Dessen bin ich mir bewusst, ich will in diesem Leben auch nicht mehr Vorstandsvorsitzender von Mandriva (meiner Lieblings-Linux-Distro wegen der netten Community) werden. :-) Zwar wollte ich schon seit Jahren diese Weiterbildung absolvieren, bin aber an zu wenig Zeit oder Geld gescheitert, habe aber 2007 trotzdem nochmals geschaut, was es sonst noch in Richtung Wirtschaftsinformatik gibt. Und man wird erschlagen von Informationen, monatelang habe ich mich durch Seiten wie fernstudium-infos.de, Seiten von FHs, Fernuni Hagen, Foren, Bewertungen bei ciao.de oder privaten Websites gekämpft. Zu erwähnen wären als kostengünstige, seriöse Alternativen noch: Das Verbundstudium FH Köln / FH Dortmund sowie die FH Wismar, beide bieten in neun Semestern ein Fernstudium zum Dipl-Informatiker (FH), mit acht Samstagen bzw. vier Wochenenden Präzenzphasen pro Semester. Das Studium an der Fernuni Hagen dauert noch länger, und Anbieter wie AKAD oder die PFFH sind sehr teuer. Aber für ein Fernstudium benötigt man sicher sehr viel Disziplin, und nach Löchern von Freunden, Bekannten, Forenschreibern von Quereinsteiger bis Dipl.-Informatiker (univ.) war mir klar, dass es nicht so viel Mathe sein muss und ich doch lieber normale Vorlesungen mit „Vortänzer“ haben möchte. Da es im Saarland zwar eine VWA gibt, diese aber nur den normalen Betriebswirt anbietet, hat man nun die Qual der Wahl. Die nächsten VWAs finden sich in Mannheim und Trier, erwähnenswert wären noch Wiesbaden mit einem viersemestrigen Kompaktstudium zum Wirtschaftsinformatiker und der VWA-Verbund mit der Möglichkeit, nach vier Semestern den IT-System-Ökonom zu machen und danach in weiteren zwei den Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt. Vorher war mir gar nicht klar, dass es auch innerhalb der VWA solche Unterschiede gibt, auch, was Inhalte und Prüfungsrelevanz betrifft. Meine Liste der verschiedenen VWA im Umkreis von 200 km von Saarbrücken mit Informatik-Angebot habe ich hier veröffentlicht: home.arcor.de/susanne.dieter/vwa/vwa.pdf Pro Mannheim: - nur sechs Semester - 50 EUR günstiger pro Semester - besser mit Zug erreichbar, Netzkarte RNV gilt bis Homburg - Bachelor möglich - Vorlesungen unter der Woche (für mich ein Nachteil) - Online-Informationen wie Studienhandbuch sind am auskunftsfreudigsten, was Inhalte und Prüfungsordnung betrifft Pro Trier: - Vorlesungen Freitags und Samstags - Master möglich - man kann zum Sommersemester anfangen - "Titel" Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt gefällt mir besser als Betriebswirt Schwerpunkt Informatik :-) Langer Rede, kurzer Sinn: Ich melde mich im Februar für das im März beginnende Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt-Studium in Trier an.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2008 / 2009

Seit heute liegt das neue Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2008 / 2009 im Downloadbereich der VWA-Seite. Mal schauen... BWL: - Marketing Management einschl. Repetitorium - Repetitorium Strategic Management - Grundzüge BWL II VWL - Grundlagen II Privatrecht - Grundlagen II Informatik - Informatik II - Einführung in die Wirtschaftsinformatik Klausuren: - Führungs- und Leistungsprozesse - Strategic Management - Marketing Management - Privatrecht - Informatik 2 - Wirtschaftsinformatik 1 Die Klausuren scheinen gut verteilt zu sein (11.10., 22.11., 10.01., 14.02.) und werden, da die Prüfungsordnung immer noch überarbeitet wird, unter „Examensbedingungen“ geschrieben (vermutlich im Hinblick auf die geplante Umstellung auf den Bachelor, worüber ich mich hier auch schon zweimal geäußert hatte). Übungsscheine, die für die Zulassung zur Prüfung nötig sind, können wir auch ab dem zweiten Semester erwerben, allerdings blicke ich da noch nicht so ganz durch... Aber das kommt noch... :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorlesungsverzeichnis 4. Semester und Studienplan für Informatik-Betriebswirte

Endlich herrscht Klarheit, was nach der neuen Prüfungsordnung im Hauptstudium auf uns zukommen wird (insgesamt 60 Credit Points): 4. Semester: Vorlesungen: - Wirtschaftsinformatik - Systemsoftware - Programmiersprachen - XML-Technologien - IT-Recht Klausuren: - Wirtschaftsinformatik - Lebenszyklen von IT-Systemen - Wirtschaftsinformatik - Projektmanagement Klausuren 5. Semester: - Elektronischer Geschäftsverkehr, inkl. Ebay - Urheber- und Wettbewerbsrecht im Internet - Programmierung - XML - Systemsoftware - Datenbanken Klausuren 6. Semester: Abschlussprüfungen :-) Falls es jemanden interessiert, im Grundstudium waren folgende Leistungen zu erbringen (insgesamt 60 Credit Points): BWL - Einführung - Marketing - Strategisches Management - Internes und externes Rechnungswesen, Bilanzierung, Controlling - Investition und Finanzierung - Human Ressource Management VWL: - Grundlagen - Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - Geldpolitik Recht: - Privatrecht, BGB, Kaufverträge Informatik: - 3 Semester Programmiersprachen (Java) Wirtschaftsinformatik: - Einführung

Susanne Dieter

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Vorlesungsverzeichnis 3. Semester (Sommersemester 2009)

Der Plan für das dritte Semester liegt auch seit ein paar Tagen online vor: BWL - Human Resources Management - Investition und Finanzierung - Rechnungswesen und Controlling + Klausur 4,5 Zeitstunden mit allen drei Teilgebieten VWL - Grundlagen III + Klausur Informatik - Programmieren III + Klausur

Susanne Dieter

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Vorlesungsfreie Zeit / Java

Sechs Wochenenden ohne Vorlesungen... wenn da nicht die innere Stimme wäre und der Ehrgeiz, in Java weiter zu kommen... Also wieder die Bücherei besucht und mehrere Bücher zu den Themen Java, Wirtschaftsinformatik (Allgemein) und Recht (BGB und Allgemein) mitgenommen. Das Buch „Java von Kopf bis Fuß“ ist übrigens meiner Meinung nach für Java-Einsteiger (die wenigstens schon mal von Schleifen gehört haben) sehr zu empfehlen, die Übungen und Beispiele sind nicht trocken, und man kann eigene Programme schreiben: (BWLer bitte kurz weglesen. Danke. :-)) Vom Marketing-Phras-O-Mat, der automatisch Phrasen zusammenstellt über ein Dot-Com-Versenken-Spiel (Schiffe versenken) bis hin zu einer Beatbox. Ich bin im Moment wenigstens soweit, dass ich das Buch einmal komplett überflogen habe, um die Grundkenntnisse zu erweitern und mich näher in die Objektorientierung einzuarbeiten. Endlich ist es auch in meinem Hirn angekommen, was die ganzen Getter, Setter, Methoden, Konstruktoren machen und wofür sie gut sind. Jetzt kann ich mich allmählich mal an die Beispiele wagen, bisher habe ich mehr Code abgetippt, „gespickt“ und im Code ausprobiert als selber geschrieben. Aber allmählich beginnt es Spaß zu machen, man kann nicht nur einfache Berechnungen wie Primzahlen berechnen etc. in Java schreiben, sondern mit GUIs (z.B. Swing) und Benutzereingaben arbeiten, man kann einfache Spielchen schreiben wie Zahlen raten oder anfangen, seine Tonträger-Sammlung einzugeben usw. Von „richtigen“ großen Programmen will ich mal gar nicht reden, aber mein Ziel ist es, wenigstens das vorzubereiten, was wir wohl in den wenigen Stunden im zweiten Semester machen werden, so dass die Vorlesungen und Übungen nur noch Wiederholungen und Schweizer-Käse-Löcher-Stopfen sein werden, damit es nicht so schwierig wie im ersten Semester wird, bei dem ich passenderweise Wochen vor der Klausur auch noch viel zu arbeiten hatte. Mal schauen, ob mir das gelingt. Manchmal habe ich das Gefühl, ich brauche beim Programmieren zwei Stunden, um etwas zu verstehen, was andere in zehn Minuten machen. Aber so schnell gebe ich nicht auf, wäre ja noch schöner...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Volkswirtschaftslehre

Nächsten Samstag werden in 4,5 Stunden drei Klausuren geschrieben: Mikro-, Makroökonomie, Geld- und Wirtschaftspolitik. Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise aktuelle Themen. Heute und morgen in den Vorlesungen folgen wohl noch Wiederholungen und Hinweise zu den Klausuren. Nach dem Überfliegen von ca. 500 Seiten im Buch „Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaftslehre“ (Baßeler, Heinrich, Utecht) bin ich um einiges schlauer – aber auch um die Erkenntnis, dass noch große Lücken vorhanden sind. Der Stoff aus dem ersten Semester erinnert auch an BWL: Bedürfnisse, Güter, Produktion, Knappheit, Nachfrage, Preisbildung, Preiselastizität mit dazugehörigen Isoquanten und Funktionen etc.; im zweiten Semester wurden hauptsächlich das BIP, NIP, Volkseinkommen, die Bestandteile und die Auswirkungen bei Änderung der einzelnen Bestandteile etc. besprochen, dazu noch etwas klassische und keynesianische Makroökonomie; und im kurzen dritten Semester standen Geld, Geldpolitik, Devisen etc. auf dem Plan. Gar nicht so einfach zu erschließen diese ganzen Zusammenhänge, schon bei den Grundlagen gab es desöfteren fragende Gesichter, z.B. leuchtet nicht auf Anhieb ein, dass der Saldo zwischen Sparen und Investitionen gleich dem zwischen Export und Import sein muss. Das Buch ist ja nicht schlecht und VWL finde ich auch interessanter als Marketing und Strategisches Management im BWL-Bereich, aber irgendwann mag auch ich mich nicht mehr mit Grafiken und Rechnereien beschäftigen (obwohl das nur Grundlagen sind und meine Gymnasium-Mathematik-Kenntnisse hierfür ausreichen), so dass ich mich wieder hier umsehe, um mich vor dem Lernen zu drücken. :-) Aber heute Abend ist ja wieder Vorlesung angesagt...

Susanne Dieter

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