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Über diesen Blog

Nebenberufliches Studium zum Informatik-Betriebswirt (VWA) März 2008 - Februar 2011 Aufbau zum Bachelor of Arts in zwei Semestern möglich, z.B. an der FH Essen oder einem Standort der BA Hessen Inhalte (120 Credit Points): Infor

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Lernen lernen

Allmählich scheine ich im Studentenleben anzukommen, soll heißen, ich stecke meine Nase öfter in Fachbücher. Da zur Zeit ein längerer „Block“ VWL angesagt ist ohne weitere Fächer dazwischen, kann ich mich hierauf konzentrieren. Die Begriffe muss ich mir besser einprägen, sonst verwechsele ich noch elastische mit unelastische Nachfrage, aber ansonsten scheint es verständlich zu sein. Das Ziel soll auch sein, volkswirtschaftlich zu denken und nicht auswendig zu lernen, d.h. man soll anhand von Grafiken erkennen können, was „passiert ist“. In der VWA selbst wurden am Samstag die Hörervertreter gewählt, insgesamt vier, wovon einer aus unserem Informatik-Bereich kommt. Solche Neuigkeiten werden wohl auch im VWA-Trier-Hörerforum veröffentlicht, da wir 200 Studis uns untereinander auch nicht alle kennen. Hier im Forum las ich Tipps zum Besseren Lernen, z.B. Techniken des Schnelllesens oder Texte direkt im Hinblick auf die zu beantwortenden Fragen lesen. Gut zu wissen, dass viele beim Anblick der Bücher erst einmal große Augen bekommen, aber dann doch nach und nach alles verstehen lernen. Also keine Panik. Andere Tipps gingen in die Richtung sich Belohnen nach dem Lernen, ein Gläschen Wein (besser gar nicht erst anfangen :-)) oder Kaugummi kauen zur Förderung der Konzentration. Ich erinnere mich aber an Muskelkater im Gesicht, als ich das als Ersatz für die Nascherei nach dem Mittagessen auserkoren hatte. Daher probiere ich lieber aus, wie ich meine Zeit am besten einteile und zu welchen Zeiten ich mich am besten konzentrieren und lernen kann. Das mit dem gemütlich auf dem Sofa lernen ist wohl ein Trugschluss, am Schreibtisch klappt das meistens besser. Außerdem muss man sich nebenbei noch Notizen machen, dafür verwende ich den PC. Obwohl das Üben einer leserlichen Handschrift nach Jahren des Computerschreibens auch nicht schlecht wäre. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

VWL-Vorlesung

Nach einem internetfreien Wochenende (ja, das geht tatsächlich :-)) hier mal wieder ein Beitrag aus der VWA-Ecke. Das Studium kam auch bei den Absolventen des letzten Studienganges gut an, einige haben „angedroht“, sich nochmals zu einer Vorlesung zu begeben zur Erinnerung. Mir fällt es irgendwie schwer, mich mehr als vier Stunden zu konzentrieren, zumal mir das frühe Aufstehen um 6 Uhr Samstags so gar nicht gefällt. Plötzlich fragt mich jemand, ob ich weiß, was die "relative Änderung der Wirkung in % / relative Änderung der Ursache in %" aussagen soll. Meine erste Antwort war: „Öh, ausrechnen kann ich's“, aber in guten Worten erklären, was wir jetzt berechnet haben, konnte ich auch nicht direkt; ich habe es von der Anbieterseite aus betrachtet, der Mitstudent von Käuferseite aus. Ansonsten erscheint Mitschreiben noch nicht nötig, da der Professor sich sehr auf das empfohlene Buch bezieht. Die Folien selbst kann man auf der VWA-Seite leider nicht downloaden, da sie von einer anderen Universität stammen. Wieder beglückwünsche ich mich zu der Entscheidung, doch kein Fernstudium gemacht zu haben, obwohl man hier wohl auch viel zu Hause noch lernen muss. Früher an der Uni gab es noch Übungen und Fachschaften, die Informationen zur Verfügung stellten sowie mehr Austausch mit Mitstudenten. Klar, als 20jähriger hat man andere Interessen und mehr Zeit als als Berufstätiger mit Familie, da geht man nicht mehr immer nach der Vorlesung noch einen Trinken und bis nachts feiern, um hier mal die Studenten-Vorurteile zu pflegen. :-) Ein Kommilitone schlägt vor, bei der nächsten Informatik-Vorlesung nach Lerngruppen zu fragen, es sind auch eigentlich genug Saarländer für einen Treff in Saarbrücken vorhanden. Auch unter den BWL'ern befinden sich Studis aus dem Raum Saarlouis - Merzig - Rehlingen, diese verschwinden aber unter den 200 Leuten, da wir uns untereinander noch nicht so besonders gut kennen. Die Informatik-Gruppe besteht hingegen nur aus 30 Leuten. Das VWL-Buch sieht nicht uninteressant aus. Theoretisch müsste es ein Leichtes sein, wenn man abends einfach ein, zwei Stunden liest, statt sich vor die Glotze zu setzen.... theoretisch.... Mal schauen, was ich 2011 so denken werde, wenn ich diesen Blog noch mal lesen werde. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Gehversuche in der Praxis

Sodele, nachdem ich dachte, mein neues Wissen in IT-Hinsicht bei einem Kunden anbringen zu wollen, bin ich leider doch über mein Halbwissen gestolpert. Die Arzthelferinnen fragten mich - die Schreibkraft, ob ich einen Drucker einrichten könne. Naja, dachte ich, kein Problem, schon x-mal gemacht unter Windows und Linux. Drucker geholt, an Win-2000-PC an LPT1 angeschlossen, Treiber installiert, als Standard definiert, Testseite gedruckt. Wunderbar. Nur das mir völlig unbekannte und von mir noch nie genutzte Medistar will nicht, Probedruck funktioniert, trotzdem spricht das Programm bei der Arzthelferin immer den anderen Drucker an. Mist. Soviel zu mir als „EDV-Fachfrau“. Nach einigem trial and error widmen wir uns der Mittagspause und unseren tatsächlichen Aufgaben. Bin mal gespannt, was ich vergessen habe. Über Google habe ich zu Hause gefunden, dass es bei Medistar einen Zugriffsrechte-Manager gibt, darüber hätte ich wohl gehen müssen. Dafür kann ich jetzt aber in Java berechnen, was mich 50 5-Minuten-Terrinnen in der Mittagspause kosten, wenn die Preissteigerung der Lebensmittel x% und die Inflation y% beträgt, und später eine schöne Dokumentation über meinen Pizza-Verbrauch während der PC-Tätigkeiten mit Hilfe von Latex verfassen. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

1. Vorlesung VWL

Heute erwartet uns die erste Vorlesung in VWL, was laut vieler Studis wesentlicher schwerer als BWL sein soll. Der Prof. bemüht sich, die Vorlesung interaktiv zu gestalten, er stellt der großen Runde immer wieder Fragen (z.B. nach statistischen Daten, wieviele sozialversicherungspflichtig Erwerbstätige es in Deutschland gibt, wie hoch das BIP ist etc.). Als Literaturempfehlung beschränkt er sich auf ein einziges Buch, sehr entspannend: Baßeler, Heinrich, Utecht: Grundlagen und Probleme der VWL, 18. Auflage. Hierfür gibt es auch ein Übungsbuch, was ich mir wohl auch kaufen werde. Weiterhin sollen wir bis zur nächsten Vorlesung die ersten zwei Kapitel lesen, wer fleißig ist, die ersten sechs. (Kopfrauch...) Die Studenten machen ihn gegen 10.15 Uhr „dezent“ auf eine Pause aufmerksam, er macht etwas später, als die meisten es gerne hätten, eine halbstündige Pause und danach komplett durch. Er weist auch darauf hin, dass wir ein richtiges Studium machen, das nicht so einfach nebenbei zu erledigen ist, und dass wir besser ständig mitdenken und -lernen sollen. Nun ja, in Anbetracht der Tatsache, dass wir erst am Ende des zweiten Semesters eine Klausur schreiben... - Wie gesagt, er bemüht sich. :-) Desweiteren sollen wir noch in den nächsten Wochen Hörervertreter wählen, die als Bindeglied zwischen Studenten und Professoren / VWA dienen, auch Stimmungen und Wünsche der Studenten vertreten sollen, (freiwillige) Arbeitsgruppen werden wohl ebenfalls gebildet. Ansonsten war es wieder wie in BWL zwar leicht verständlich, aber dennoch wäre ich wohl aufgeschmissen, wenn ich jetzt aus dem Stegreif eine Zusammenfassung schreiben müsste.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

2. Vorlesung Informatik

Die zweite Informatik-Vorlesung findet im Campus II statt. Diesen und das Gebäude finde ich direkt, aber wo ist jetzt der Übergang von Gebäude F zu H? Dieses Problem habe aber nicht nur ich, wie ich später feststelle; die zwei Studis, die ich als Erstes sehe, nachdem ich außen um den Bau herumgelaufen bin, schauen mich auch fragend an. Zuerst wird auf allen Notebooks Eclipse mit Hilfe der CDs installiert, falls noch nicht geschehen. Nun geht es an die Praxis: "Hello World", das Schweinchen-Beispiel aus der ersten Vorlesung (3 Schweine nach der Größe des Inhalts ordnen), ein Vergleich der Finanzierungspläne zweier Autos mit unterschiedlicher Ausstattung, Anzahlung und Schlusszahlungsrate ("Fallen beim Autokauf") und das berühmte Schachbrett mit einem Reiskorn auf dem ersten Feld und der Verdoppelung auf jedem weiteren Feld, wobei man das Gewicht des Reises berechnen muss. Obwohl ich eigentlich kein kompletter DAU bin (Linux-Fan, seit Jahren unregelmäßiger c't-Leser, kann selbst an PCs rumschrauben und bisher alle meine Probleme alleine mit Google lösen), stelle ich mich etwas dämlich an. Ich kämpfe mit Java, es gibt erst gar nichts aus, weil ich einfache Dinge wie ";" oder "}" vergessen habe. Oder es kommt "Schwein 1" statt der Zahl, während ich versuche, zu lauschen, was meine Nachbarn so machen. Ich beschließe, mich nach einem Buch "Einführung in die Programmierung" allgemein umzuschauen. Die Uni-Bücherei hat werktags bis 24 Uhr geöffnet, wie man auch der Uni-Website entnehmen kann, aber ich kann mich nicht dazu aufraffen, noch dorthin zu fahren.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Nach- / Vorbereitung zu Hause - JAVA und Foren

Zu Hause lade ich mir trotzdem schon einmal den Java Development Kit, Eclipse und das von einem Mitstundenten empfohlene, leicht lesbare openbook "Java ist auch eine Insel" von dem bekannten Galileo-Verlag herunter: http://www.galileocomputing.de/openbook/javainsel7/ Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Java alleine bringt nichts, es sei denn, man möchte mit dem Editor programmieren. Also folgt noch Netbeans als Entwicklungsumgebung. Auch bzgl. Eclipse hätte ein Blick ins Readme gereicht, um zu sehen, dass man nur die Zip-Dateien entpacken muss und sich dort eine *.exe-Datei befindet. Diese lege ich mir als Verknüpfung auf den Desktop, neben Netbeans, dem Editor und drei openbooks: Java ...., Objektorientiertes Programmieren, und dem sicher für alle IT-Studis und -Azubis empfehlenswerten Handbuchs für Fachinformatiker: Handbuch für Fachinformatiker: http://www.galileocomputing.de/openbook/it_handbuch/ Sieht schon richtig wichtig aus, wie vom einem richtigen Programmierer. :-) Fehlen nur noch die Programmierkenntnisse. :-) Foren Jemand lädt mich zu wer-kennt-wen.de ein. An sich noch nichts Spektakuläres, aber nachdem ich dort einen Haufen alte Bekannte wiedergetroffen habe, in der ersten Sucht 30 Nachrichten ausgetauscht habe in zwei Tagen und einer von einer der alten Bekannten eingerichteteten Gruppe beigetreten bin, schaue ich mich nach anderen Gruppen um - und siehe da, VWA Trier existiert! Über 140 Mitglieder, aber keine Beiträge. Also schreibe ich einfach mal was. Hallo, bin im ersten Semester zum WInfo-BW. Noch jemand da? So ungefähr. Und es kommen sogar Antworten, von Erstsemestern und fertig Studierten. Desweiteren erstelle ich einen Account bei www.fachinformatiker.de, weil ich denke, dort Mitleidende zu finden, die etwa auf gleichem Niveau wie ich derzeit sind. Ansonsten kann ich das Usenet oder viele andere Foren im Netz empfehlen zum fachlichen Austausch. Das Hörer-Forum der VWA Trier funktioniert inzwischen, allerdings sind keine Beiträge vorhanden. Praktisch ist dieser Zugang aber allemal, bei meinem ersten Studier-Versuch in den 90ern war das Internet noch nicht so weit verbreitet, heute sind zusätzliche Folien der Professoren dort zu finden, Ankündigungen über Verlegungen der Vorlesungen und ein Austausch über das Forum ist möglich. Ich bin begeistert. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Notebook-Kauf

Da mein altes Notebook von 1999 ist und für die Uni nicht mehr brauchbar, schlage ich bei Printus zu, das ein Lenovo 3000 N200 für 399 EUR zzgl. Umsatzsteuer anbietet. Ist zwar nicht mein Traumnotebook, die Nachteile nehme ich für den Preis aber in Kauf, auch will ich kein teures, falls es gestohlen wird. Das Spiegel-Display ist zwar nichts für Draußen und auch in Innenräumen muss man aufpassen, wo man sich hinsetzt, der Speicher ist mit 1 GB eigentlich zu klein für Vista (aber das traue ich mich selbst aufzurüsten) und die Akkulaufzeit ist zu kurz. Es gibt aber 9-Zellen-Akkus, die eine längere Laufzeit versprechen, außerdem kann man in der Uni mit Hilfe von mitgebrachten Mehrfach-Steckdosen seinen Laptop ans Stromnetz anschließen. Der von Lenovo voreingestellte Modus für Arbeiten ohne Netz ist allerdings nicht praktisch: Volle Display-Helligkeit, was sehr viel Strom frisst. Dies ändere ich als nächstes. Zuerst habe ich natürlich einen Haufen Autostarts von Vista und Lenovo entfernt (keine Ahnung, ob noch Nebenwirkungen folgen, weil etwas nicht auf Anhieb funktioniert, was ich ausgeschaltet habe), sowie der Installation von Mandriva im Dual-Boot-Modus. Nettes neues Spielzeug, das mir einen halben Tag raubt, den ich eigentlich für meinen Artikel im MandrivaUser.de-Magazin "Internet - Chancen und Gefahren" benötigen könnte, aber dafür ist das hier nicht der richtige Blog. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Die 1. Informatik-Vorlesung

Endlich - die erste Vorlesung "Einführung in die Informatik" - Java-Programmierung. In diesem Fach wird in auch die einzige Klausur im ersten Semester geschrieben. Ich bin wieder als Erste da, weil ich ja bei der langen Anfahrt und unbekanntem Weg innerhalb der Uni Pufferzeit eingeplant habe. Dieser Raum erinnert mehr an normale Schulklassenzimmer oder Räume, in denen an der Uni die Übungen zu den Vorlesungen stattfanden, Platz ist hier etwa für 40 (?) Leute. Ich sitze in der zweiten Reihe, was praktisch die erste ist, weil nur diese und die hintere Reihe besetzt wird. Wie in der Schule, keiner will ganz nach vorne. :-) Leider ist außer mir nur eine Frau anwesend, sonst nur Männer. Ein Mitstudent teilt eine Telefonliste aus, in die sich eintragen kann, wer möchte. Alle scheinen dies zu nutzen und bei späterem Austeilen der Kopien sehe ich, dass ich nicht die einzige Verrückte aus dem Saarland bin, die eine solche lange Anfahrt in Kauf nimmt. Auch dieser Professor erzählt kurz, was uns erwartet, wer er selbst ist und teilt uns Änderungen bzgl. der Vorlesungen mit, hier Tausch VWL und Info. Er fragt nach Vorkenntnissen und wer schon einmal programmiert hat. Wie ich befürchtet hatte, melden sich einige. Im Netz las ich nämlich häufig von FH- und Uni-Studis, die sagten, ohne Vorkenntnisse sei man verloren, obwohl es immer hieße, man bräuchte keine. Später stelle ich bei Gesprächen fest, dass viele wie vermutet aus der IT-Ecke kommen. Einer meint, er sei keiner, er arbeite aber in der IT-Abteilung. Aha. Sehr ermutigend. Ein anderer ist Techniker und arbeitet - wo wohl... In der ersten Vorlesung folgt Theorie (die Programmiersprache Java, WORA, ein Hinweis auf virtuelle Maschinen, Algorithmen, ein Beispiel mit drei Schweinen, die man nach der Größe des Inhaltes ordnen soll, Begriffserklärungen wie float, integer, Schleife...). Auf die Frage, wer Linux-Fan ist, melde ich mich und sehe in der ersten Reihe keine weitere Hand. Was hinter mir ist, sehe ich leider nicht. Sollte ich etwa die Einzige von 30 sein? Kann doch nicht wahr sein. Später werden uns am Mac durch den Professor, der nach eigenen Aussagen ein C#-Mensch ist, drei Beispiele vorgeführt, die Schweinchen, eine einfache Zinseszinsrechnung für einen Hausbau und die Vorstellung, was wäre, wenn man im Jahre 0 einen einzigen EUR angelegt hätte zu einem Zinssatz von 3 (?) % und danach nie wieder gespart hätte Bill Gates wäre neidisch. :-) Er weist darauf hin, dass nächste Woche die Praxis folgt und wir alle selbst am Notebook erste Schritte in der Java-Programmierung machen werden mit Hilfe der Entwicklungsumgebung Eclipse, die man zwar downloaden kann, er aber auch CDs zur Verfügung stellen wird, da auch heute nicht jeder DSL habe. Er fragt, wer ein Notebook mitbringen könne, und dass man auch zu Zweit oder Dritt arbeiten könne.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Die VWA Trier und das erste Mal - 1. Vorlesung BWL

In der Folgewoche nach der Anmeldung kommt per Post das Begrüßungsschreiben, die Hörerkarte, das Vorlesungsverzeichnis und die Zugangsdaten für das Forum. Inhalte 1. Semester: Alle Studenten gemeinsam (Betriebswirt, Verwaltungsbetriebswirt, WInfo-Betriebswirt): - Grundzüge der BWL I: Leistungsprozesse - VWL: Grundlagen I - Strategic Management - Privatrecht: Grundlagen I Nur Wirtschaftinformatik-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker: E- inführung in die Informatik und Klausur Nur Betriebswirte und Verwaltungsbetriebswirte: - Staatsrecht: Grundlagen I ----------------------------------------------------------- Die 1. Vorlesung BWL Endlich geht es los. Nach dem samstäglichen Weckerklingeln kommen erste Zweifel an der richtigen Entscheidung. :-) Aber ich habe es so gewollt... Nachdem ich vorher im Netz auf der etwas versteckten Seite der Uni Trier http://www.uni-trier.de/index.php?id=16905 Lagepläne ausgedruckt habe, finde ich die Uni auf Anhieb, auch das Audimax und stehe erst einmal dumm herum, da ich keinen Menschen kenne unter den 200 (?) Studenten. Aber das geht anderen wohl genauso. Das gibt sich später in Informatik, da sind es nur noch 30 Mitkommilitonen. Ich kann zwar nicht gut schätzen, vermute aber, die meisten sind zwischen 20 und 35, auch ein paar ältere „Semester“ sind zu sehen. Einem Gespräch zweier hinter mir anstehenden Studis entnehme ich, dass ich auch nicht die einzige mit abgebrochenem Uni-Studium bin, die sich später doch noch einmal zu einer Weiterbildung entschlossen hat. Obwohl ich neu bin bzw. nicht auf der Eröffnungsveranstaltung war, tue ich mal so, als ob ich wüsste, was Sache ist. :-) Komisch, die stehen alle an und lassen ihre Hörerkarte stempeln. Dabei dachte ich, es gebe gar keine Anwesenheitspflicht. Vielleicht auch für Arbeitgeber, die das bezahlen, oder das Finanzamt? Nun ja, stelle ich mich auch mal an... Ein kostenloses Magazin "Akademie" des VWA-Verbandes und die Folien-Kopien (5,- EUR) für BWL muss ich noch mitnehmen, bevor ich das Audimax betrete. Dort erwartet mich eine Überraschung. Da ich zuletzt Mitte der 90er einen Vorlesungssaal betreten habe, bin ich überrascht über die leicht gepolsterten Stühle und Beinfreiheit, die ich mit 1,80 cm und 90 cm Schrittlänge genieße. Auch die Technik hat inzwischen Einzug gehalten. Der BWL-Prof kommt mit Notebook und Powerpoint-Folien - und kann das Ding sogar bedienen. :-) Mir kommen nämlich Erinnerungen an frühere Gymmi- und Berufsschullehrer, die schwere Probleme mit technischen Geräten wie Videorecorder und Beamer hatten. :-) Später erfahre ich, dass dieser Professor zwar lustig ist, aber einer der anspruchsvolleren sei in Prüfungen. Zuerst erzählte der gute Mann etwas über sich und das Studium und erwähnt, dass erst am Ende des zweiten Semesters eine Prüfung geschrieben wird, sowie dass es Bemühungen gäbe, das Studium zu einer Bachelor-Anerkennung zu führen bzw. in weiteren zwölf Monaten den Bachelor anhängen zu können. Dann müssten aber jeweils am Ende der Veranstaltung und nicht erst am Ende des Studiums Prüfungen geschrieben werden. Literaturempfehlungen sind der wohlbekannte Wöhe, der in einer 20 Jahre alten Ausgabe bereits bei mir steht, und der Schierenbeck, an den die Vorlesung angelehnt ist. In der nächsten Vorlesung bringt er von beiden Ansichtsexemplare mit. Die Entscheidung der Kommolitonen, die um mich stehen, sind unterschiedlich, manche tendieren zum Wöhe ("wer den nicht versteht...."), manche zum Schierenbeck ("Vorlesung daran angelehnt", "sieht im Regal wichtiger aus"). Es sei nicht zwingend notwendig, ein Fachbuch zu kaufen, aber empfehlenswert. Auf den Folien ist später in den Vorlesungen auch immer ein Ausrufezeichen vermerkt, wenn diese klausurrelevant sind. Am folgenden Wochenende - Ostern - ist dann erst einmal ein freies Wochenende angesagt, während an Samstagen vor Pfingsten, nach Fronleichnam und Himmelfahrt ganz normal Vorlesungen stattfinden.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorspiel - Die Entscheidung VWA oder akademisches Fernstudium

In Foren wie hier oder http://www.uni-protokolle.de reagieren FH- und Uni-Studenten oft sehr verschnupft, wenn es um das Thema VWA geht und betonen, dass es kein richtiges akademisches Studium mit Diplom ist und reagieren genervt auf die Formulierung "ich fahre heute Abend zur Uni". Also vorweg: Dessen bin ich mir bewusst, ich will in diesem Leben auch nicht mehr Vorstandsvorsitzender von Mandriva (meiner Lieblings-Linux-Distro wegen der netten Community) werden. :-) Zwar wollte ich schon seit Jahren diese Weiterbildung absolvieren, bin aber an zu wenig Zeit oder Geld gescheitert, habe aber 2007 trotzdem nochmals geschaut, was es sonst noch in Richtung Wirtschaftsinformatik gibt. Und man wird erschlagen von Informationen, monatelang habe ich mich durch Seiten wie fernstudium-infos.de, Seiten von FHs, Fernuni Hagen, Foren, Bewertungen bei ciao.de oder privaten Websites gekämpft. Zu erwähnen wären als kostengünstige, seriöse Alternativen noch: Das Verbundstudium FH Köln / FH Dortmund sowie die FH Wismar, beide bieten in neun Semestern ein Fernstudium zum Dipl-Informatiker (FH), mit acht Samstagen bzw. vier Wochenenden Präzenzphasen pro Semester. Das Studium an der Fernuni Hagen dauert noch länger, und Anbieter wie AKAD oder die PFFH sind sehr teuer. Aber für ein Fernstudium benötigt man sicher sehr viel Disziplin, und nach Löchern von Freunden, Bekannten, Forenschreibern von Quereinsteiger bis Dipl.-Informatiker (univ.) war mir klar, dass es nicht so viel Mathe sein muss und ich doch lieber normale Vorlesungen mit „Vortänzer“ haben möchte. Da es im Saarland zwar eine VWA gibt, diese aber nur den normalen Betriebswirt anbietet, hat man nun die Qual der Wahl. Die nächsten VWAs finden sich in Mannheim und Trier, erwähnenswert wären noch Wiesbaden mit einem viersemestrigen Kompaktstudium zum Wirtschaftsinformatiker und der VWA-Verbund mit der Möglichkeit, nach vier Semestern den IT-System-Ökonom zu machen und danach in weiteren zwei den Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt. Vorher war mir gar nicht klar, dass es auch innerhalb der VWA solche Unterschiede gibt, auch, was Inhalte und Prüfungsrelevanz betrifft. Meine Liste der verschiedenen VWA im Umkreis von 200 km von Saarbrücken mit Informatik-Angebot habe ich hier veröffentlicht: home.arcor.de/susanne.dieter/vwa/vwa.pdf Pro Mannheim: - nur sechs Semester - 50 EUR günstiger pro Semester - besser mit Zug erreichbar, Netzkarte RNV gilt bis Homburg - Bachelor möglich - Vorlesungen unter der Woche (für mich ein Nachteil) - Online-Informationen wie Studienhandbuch sind am auskunftsfreudigsten, was Inhalte und Prüfungsordnung betrifft Pro Trier: - Vorlesungen Freitags und Samstags - Master möglich - man kann zum Sommersemester anfangen - "Titel" Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt gefällt mir besser als Betriebswirt Schwerpunkt Informatik :-) Langer Rede, kurzer Sinn: Ich melde mich im Februar für das im März beginnende Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt-Studium in Trier an.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

1. Semester Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt

Da es im Netz wenig oder sehr verstreute Informationen zu dem Thema VWA gibt und diese nun auch seit März einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch nimmt, dachte ich, ich könnte auch darüber schreiben. Ich fange aber in der Vergangenheit an, bei der Entscheidung, und arbeite mich bis zum jetzigen April 2008 durch. Ich weiß auch nicht, ob ich in Zukunft regelmäßig nach allen Vorlesungen blogge, aber kurze Zusammenfassungen werde ich wohl verfassen - für Andere, die vielleicht vor einen ähnlichen Entscheidung stehen oder wie Tronde in seinem Blog schreibt als "schönen Rückblick“ für mich selbst. :-) Kurz zu meinen Voraussetzungen: - Abitur 1992, also "verdamp' lang her" :-) - Kauffrau für Bürokommunikation, keine berufliche Tätigkeit im IT-Bereich, nur privat sehr EDV-begeistert. Da ich immer das gemacht habe, was gerade anlag oder wozu ich Lust hatte, ist mein Wissen sehr löchrig, kann es auch selbst nicht genau einschätzen, möchte aber unbedingt mehr und breiteres Wissen diesbzgl. aufbauen. Was heute und in den nächsten Tagen noch folgt: 2. Vorspiel - Die Entscheidung VWA oder akademisches Fernstudium 3. Die VWA Trier / Das erste Mal - 1. Vorlesung BWL 4. Die erste Informatik-Vorlesung 5 Notebook-Kauf 6 Nach- / Vorbereitung zu Hause + Foren 8 Zweite Vorlesung Informatik 9 Fünfte und letzte Vorlesung BWL

Susanne Dieter

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