Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    29
  • Kommentare
    94
  • Aufrufe
    3.540

Über diesen Blog

Über mein 5-Jahres-Projekt Fernstudium M.A. Governance an der FernUniversität in Hagen.

 

Fortschritt:

Modul 1.1 "Governance Einführung in die Thematik"

Modul 1.2 "Institutionen, Akteure und Steuerung Analyseansätze und Methoden"

Modul 1.4 "Demokratie und Governance"

Modul 1.5 "Governance in Mehrebenensystemen"

Modul 2.1 "Staat und Wirtschaft in der Globalisierung"

Modul 2.2 "Regieren jenseits etablierter Demokratien"

Modul 2.4 "Staat, Verwaltung und politische Interessenvermittlung"

 

Masterthesis

 

 

Bestanden   In Bearbeitung

 

Einträge in diesem Blog

parksj86

Modul 2.2: Es geht voran

Mein letzter Eintrag ist einige Zeit her, seitdem sind natürlich alle Skripte des Moduls 2.2 angekommen. Ich habe das erste Skript durchgearbeitet und sitze gerade am zweiten. Das zweite Skript wurde allerdings um einen Reader in PDF-Form ergänzt, den man sich selbst ausdrucken muss, wenn man dies wünscht (urheberrechtliche Geschichten). Da ich nicht gern am PC lese, habe ich dies getan und nun liegt ein Haufen Papier auf unserem Küchentisch, der abgearbeitet werden will. Der Umfang des zweiten Skripts insklusive des Readers ist nicht zu unterschätzen und so kommt es mir vor, dass der Stapel nicht kleiner wird. Ich arbeite ihn aber jeden Abend fleißig ab.

 

Wenn ich damit fertig bin, warten noch die beiden übrigen Skripte auf mich. Grob gesagt geht es um Good Governance, Räume begrenzter Staatlichkeit bzw. Räume jenseits etablierter Demokratien. Das Thema ist spannend, zum Teil aber auch schwer verdaulich. Empirie und Theorie laufen an einigen Stellen nicht mehr parallel, d. h. man hat manchmal das Gefühl, dass die empirischen Befunde allein für sich stehen und die Theorie irgendetwas anderes macht. Vielleicht geht es aber auch nur mir so. Ich hoffe, alle Skripte bis Mitte Januar durchgearbeitet zu haben, denn dann veröffentlicht die Modulbetreuung die Themenfelder für die mündliche Prüfung. Ich werde dann anhand meines Bauchgefühls entscheiden, ob ich die Sache packen kann oder es ein sinnloses Unterfangen ist.

 

Sollte ich nicht das Gefühl haben, gut auf die mündliche Prüfung vorbereitet zu sein (vor allem ein gutes Expose abgeben zu können), lasse ich die Sache sein und suche mir erst mal ein Thema für die Masterarbeit. Ich will mir wirklich keinen Stress machen und eine schlechtgelaufene Prüfung ist kein Motivationsfaktor für den letzten Studienabschnitt. Ich gehe aber erst mal davon aus, dass alles planmäßig verläuft und ich im März nach Hagen fahre. Ich habe mich auch für das modulbegleitende Seminar in Frankfurt am Main angemeldet. Es findet im Februar statt und ich denke, ich kann zusätzlichen Input gut gebrauchen. Außerdem fehlt mir dieses Seminar-Feeling. Leute, Dozenten und Professoren vor Ort zu treffen ist einfach spannender, als nur sein Skript zu lesen und anschließend zur Klausur oder mündlichen Prüfung zu fahren.

 

parksj86

Modul 2.2: Warten auf die Skripte

Der Oktober ist angebrochen und das Wintersemester ruft dachte ich eigentlich. Dann musste ich feststellen, dass der Skriptversand für das Modul 2.2 erst am 17. Oktober beginnt, ich habe also noch knapp zwei Wochen Zeit. Nichtsdestotrotz habe ich mich schon einmal mit dem Modul beschäftigt und alle Informationen auf der Moodle-Plattform gelesen. Für die mündliche Prüfung in Hagen gilt es, ein umfangreiches Thesenpapier zu erstellen und es eine Woche vor dem Prüfungstermin einzureichen. Da ich den Arbeitsaufwand als relativ hoch einschätze (englische Literatur und so), habe ich alle Planungen für die Abschlussarbeit erst mal auf die Zeit nach der letzten Modulprüfung verschoben. Übermut tut selten gut.

 

Das Modul selbst besteht aus vier Skripten zu je zwei Semesterwochenstunden, plus der für das Thesenpapier zu recherchierenden Literatur in Form von Aufsätzen und Monographien. Wahrscheinlich werde ich mir ein Skript in PDF-Form auf mein Tablet ziehen und schon einmal mit dem Lesen beginnen. Nebenbei warte ich darauf, ob das Modul 2.2 noch durch ein Präsenzseminar ergänzt wird. Generell hat das Institut für Politikwissenschaft derzeit fast ausschließlich Seminarangebote für den Bachelorstudiengang. Ich hoffe, es kommen demnächst noch ein paar Seminare für den Master dazu.

 

Ansonsten versuche ich, so eine Art Endspurt-Stimmung zu erzeugen. Bei meinem Präsenzstudium war das kein Problem, da ich bereits sehr früh ein Thema mit meinem Professor abgesprochen hatte und alle Prüfungen lange vorher abgearbeitet waren. Damals habe ich allerdings den Fehler gemacht, mir keine allzu großen Gedanken um die Zeit danach zu machen. Ich hatte lediglich eine Bewerbung für einen Masterplatz in Leipzig verschickt, was aus heutiger Sicht ein bisschen zu wenig war (wobei ich dachte, dass man mit einem vorläufigen Schnitt von 1,6-1,7 nicht viele Bewerbungen verschicken muss).

 

Damals war die Situation aber noch vergleichsweise einfach, denn es hieß: Master oder Berufseinstieg. Heute stehe ich im Berufsleben und habe eine Familie; also jede Menge Aspekte, die ich bei meiner Zukunftsplanung beachten muss. Dadurch ist es für mich aber auch schwer vorstellbar, dass ich bald eine Abschlussarbeit abgebe und danach eine neue Zeitrechnung beginnt (überspitzt formuliert). Derzeit gehe ich davon aus, dass sich erst einmal nichts ändern wird, weil die Dinge Zeit brauchen, sich zu entwickeln. Dadurch habe ich aber auch so ein bisschen das Gefühl, ich hätte noch viel Zeit für den Abschluss. Ich werde an dieser Einstellung arbeiten, denn eigentlich habe ich richtig Lust darauf, endlich die gedruckte Abschlussarbeit in den Briefkasten zu werfen.

 

 

 

parksj86

Modul 2.4: Nicht mit Ruhm bekleckert

Eher gewohnheitsmäßig habe ich heute im Prüfungsportal nachgesehen und dabei die Note für meine Hausarbeit entdeckt. Die Arbeit wurde mit "Befriedigend" bewertet. So richtig glücklich macht mich diese Bewertung nicht, aber ich halte sie für absolut gerechtfertigt. Ich habe in die Arbeit zwar viel Zeit und Mühe investiert, aber als "großen Wurf" hätte ich sie auch kurz nach der Fertigstellung nicht bezeichnet. Dafür habe ich mich rückblickend betrachtet auch einfach nicht tief genug in die Marterie eingearbeitet und Dinge hinterfragt. Mir war wichtig, die Arbeit zügig abzuhandeln, um dann wieder mehr Zeit für meine Familie zu haben, denn in diesem Jahr hat sich einiges getan (Kind ist jetzt tagsüber bei der Tagesmutter, meine Frau macht eine Umschulung).

 

Damit habe ich jetzt alle Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussarbeit erfüllt. Das siebte und letzte Modul werde ich im kommenden Semester angehen und nebenbei ein Thema für die Masterthesis suchen. Derzeit warte ich noch auf die neuen Termine für Präsenzseminare des Instituts für Politikwissenschaft, denn ich möchte im Wintersemester noch einmal ein Seminar besuchen. Ich erhoffe mir davon Impulse und Ideen für meine Abschlussarbeit und ein wenig Studentenfeeling als zusätzlichen Motivationsfaktor.

 

Bis Ende September genieße ich weiterhin meine lernfreie Zeit (jetzt sogar noch etwas mehr), danach geht es wieder los. Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, aber es kann gut sein, dass ich zusätzlich zur FernUni im Oktober noch den MOOC "Arbeitspsychologie" belege, über den aktuell im Forum gesprochen wird. Es ist sicher gut, wenn man zwischendurch auch mal etwas anderes macht, um gedanklich nicht einzurosten oder sich an einem Thema festzubeißen.

 

parksj86

Studienplanung und Zukunftsaussichten

Meine selbst verordneten Semesterferien gestalten sich derzeit reichlich unspannend. Ich habe mich eine halbe Woche lang um meine erkältete Tochter gekümmert und meine lernfreien Abende ansonsten mit PC spielen verbracht. Da ein Großteil meiner Freunde ca. 400 Kilometer weit weg wohnt, treffen wir uns bei Gelegenheit abends über Skype und zocken irgendwas. Ich habe mir auch schon den ein oder anderen Gedanken zu meiner bevorstehenden Matherthesis gemacht, bin aber noch nicht tiefer in die Recherche eingestiegen. Zum einen habe ich mir vorgenommen, bis Ende September FernUni FernUni sein zu lassen, zum anderen will ich das Fell des Bären erst verteilen, wenn dieser erlegt ist. Soll heißen: Ich warte noch auf die Note für meine Hausarbeit, um sicherzugehen, dass ich auch wirklich alle Voraussetzungen für die Anmeldung zur Abschlussarbeit erfülle (6 von 7 Modulprüfungen bestanden, 2 Hausarbeiten, mindestens eine mündliche Prüfung und ein besuchtes Seminar).

 

Nichtsdestotrotz steht meine Planung für den letzten Akt der Operation "Master-Marathon". Sollte die Hausarbeit mit mindestens "Ausreichend" bewertet werden, ist nur noch ein Modul offen. Im WS 16/17 habe ich das Modul 2.2 belegt und plane, dieses mit einer mündlichen Prüfung abzuschließen, damit dieses Thema endgültig gegessen ist. Dann wäre nur noch die Abschlussarbeit offen. Da ich 1-2 grobe Themenbereiche im Kopf habe, kann ich bereits im Oktober mit der Vorbereitung (Themeneingrenzung, Literaturrecherche) beginnen und evtl. schon mal an die jeweilige Modulbetreuung herantreten. Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn sich dieser Schritt bis Ende März 2017 hinzieht, da die Modulprüfung Vorrang hat. Mein Ziel ist es, die Abschlussarbeit spätestens zum Ende des kommenden Jahres abzugeben. Im Dezember 2017 soll also Schluss sein.

 

 

Ob dann auch Schluss mit dem Fernstudieren ist, darüber bin ich mich noch nicht ganz sicher. Eigentlich habe ich die Nase voll und möchte einfach nur noch Zeugnis und Urkunde in der Hand halten. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Freund, der berufsbegleitend seinen staatlich geprüften Betriebswirt macht. Er hat mir vorgerechnet, wie viele Jahre er und ich bereits in Bildung investiert haben, angefangen von der Grundschule, über die Realschule und Berufsausbildung bis hin zu unseren derzeitigen Bildungsvorhaben. Auf den ersten Blick hört sich diese Zahl beeindruckend an, aber ich persönlich finde, dass dieser Vergleich hinkt. Spätestens die Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg, das anschließende Studium und mein jetziges Fernstudium waren allein meine Entscheidung, für die es keine Notwendigkeit gab. Abgesehen von der ein oder anderen Fortbildung hätte ich auch den Rest meines Lebens Physiotherapeut bleiben können und er hätte sich den staatlichen Betriebswirt ersparen können.

 

Ich sehe diese Zeit als Investition in meine Vorstellung von beruflicher Erfüllung an. Ich wollte etwas an meinem Leben ändern, hatte ein grobes Ziel vor Augen und musste für mich entscheiden, ob ich diesen Weg dahin gehen will oder nicht. Ob ich mich ohne formale (Weiter-)Bildung von unten hocharbeite oder den Weg über einen Berufs- bzw. Studienabschluss wähle, ist dabei nicht so entscheidend. Wichtig ist die Erkenntnis, dass ich Dinge neu erlernen, Hürden überwinden und Menschen von mir überzeugen muss. Dazu braucht man Zeit, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit. Da kommt es auf ein paar Jahre mehr in der Schule oder Hochschule nicht an, solange das Ergebnis stimmt.

 

 

Vor diesem Hintergrund bin ich eigentlich auch noch nicht satt, was das Lernen betrifft. Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gedanken über das Fernstudieren gemacht und überlegt, was für mich noch Sinn ergeben könnte. Da hier immer so viele tolle Studiengänge genannt und vorgestellt werden, bin ich dabei natürlich auch etwas abgeschweift und habe nun ein paar Programme auf meiner Liste, die auf den ersten Blick nicht so recht passen. Allerdings bin ich auch realistisch genug, um einsehen zu können, dass aus mir kein Informatiker, Wirtschaftsingenieur oder Psychologe mehr wird. Deshalb habe ich viele Ideen für den Fall der Midlifecrisis gesammelt   andere Männer kaufen sich ein Motorrad oder Hausboot, ich werde Wirtschaftsingenieur (wahrscheinlich eher nicht, aber man kann ja mal herumspinnen).

 

Die Überlegungen sind ansonsten aber ziemlich ernst gemeint. Ich habe hier schon öfter über Karrierepläne und meine berufliche Zukunft gesprochen und denke, dass langsam konkrete Planungen erforderlich sind. Dafür habe ich im Moment ausreichend Zeit, die ich auch nutze. Ich werde ein paar meiner Gedanken mal in einem separaten Blogbeitrag festhalten.

 

Wer noch Prüfungen vor sich hat, dem wünsche ich weiterhin viel Erfolg!

 

 

parksj86

Modul 2.4: Sie ist weg

Mit dieser Anlehnung an einen Fanta-4-Titel wollte ich euch nur kurz darüber informieren, dass meine Hausarbeit auf dem Weg zur FernUni ist. Ich habe sie am Samstagnachmittag bei der Post aufgegeben und anschließend die elektronische Form per E-Mail versandt. Jetzt bin ich bis Oktober ein "freier" Mann.

 

Eigentlich hatte ich noch sehr viel Zeit, letzter Abgabetermin ist der 1. September. Allerdings habe ich die Arbeit schneller heruntergeschrieben als gedacht, die Arbeiten am Fließtext hatte ich bereits in der ersten Juliwoche beendet. Drei Korrekturschleifen und die Formatierung haben mich dann noch mal eine Woche gekostet, aber am Samstag war die Arbeit dann quasi druckreif.

 

Am Freitagabend hatte ich dann noch überlegt, einige Sachen an der Arbeit zu ändern und ein Kapitel umzustellen, um den Schwerpunkt meiner Arbeit stärker hervorzuheben. Eigentlich finde ich meinen Textaufbau und die Argumentation schlüssig, aber wenn man seinen eigenen Kram zu oft liest, kommen einem manchmal Zweifel, ob das eigene Werk wirklich so gut ist, wie man denkt. Zumindest ist es bei mir oft so. Letztendlich habe ich mich aber gegen größere Umstellungen im Text entschieden, weil ich dann wahrscheinlich alles zur Disposition gestellt hätte. Bei einer Thesis hätte ich sowieso ein bis zwei andere Personen zum Korrekturlesen "verpflichtet", die mir wahrscheinlich in dieser Sache eine entsprechende Rückmeldung gegeben hätten. Bei einer Hausarbeit vermeide ich aber einen solchen Aufwand, da es letztlich nur eine von sieben Modulprüfungen ist und ich so zügiger vorankomme.

 

Nachdem ich jetzt sechs Wochen lang fast jeden Abend an der Hausarbeit saß, versuche ich mich bis zum Start des Wintersemesters zu entspannen. Dazu gehört, dass ich die Finger von allen Studienheften und Fachbüchern lasse und mir keine Gedanken um meine Masterthesis mache. Letzteres hätte wenig Sinn, da ich erst einmal die Benotung meiner Hausarbeit abwarten muss, um überhaupt einen erfolgversprechenden Zulassungsantrag stellen zu können. Stattdessen werde ich abends mal wieder öfter mit meinen Freunden skypen und versuchen, Sport zu treiben. Meine Frau würde sich sicher darüber freuen, da ich ein ganz schöner Stubenhocker geworden bin und mein Körper auch schon mal durchtrainierter war.

 

Ein Fazit zum Thema Hausarbeiten gibt es nach Erhalt der Note. Wer noch Prüfungen vor sich hat oder aktuell an seiner Hausarbeit sitzt, dem wünsche ich viel Erfolg!

parksj86

Da ich hier immer so viele tolle Blogbeiträge mit aktuellen Wasserstandsmeldungen lese, wollte ich mich dem kurz anschließen. Ich sitze immer noch mitten an meiner Hausarbeit im Modul 2.4, mittlerweile ist das Ende aber absehbar. Rund 3/4 der Arbeit sind im Kasten und ich habe noch ca. 5 Wochen Zeit, mein Werk dem Prüfungsamt vorzulegen.

 

Trödeln will ich dennoch nicht, laut Plan will ich die Rohfassung spätestens in der ersten Augustwoche fertigstellen. Dann habe ich noch genügend Zeit für eine umfassende Korrektur des Textes. Erfahrungsgemäß dauert auch das Formatieren der Hausarbeit ein wenig, vor allem, da ich diesmal einen ziemlich langen Anhang habe.

 

 

Die ersten 4 Wochen musste ich den Fließtext zudem mit LibreOffice schreiben, einer Open-Office-Alternative. Ich hatte mir ein neues Notebook gekauft, auf dem ich jedoch mein Office-2007-Paket nicht installieren konnte, da ich nach all den Jahren die Programm-CD nicht mehr fand. Als Sparfuchs, der ich bin, wollte ich deshalb auf eine kostenlose Office-Variante ausweichen, wurde aber halb verrückt, da mir zu viele Word-Funktionen fehlten bzw. ich sie in den Menüs von LibreOffice nicht finden konnte. Letztendlich habe ich mir dann Office 365 über den Partner der FernUni Hagen gekauft. Als eingeschriebener Student hat mich die Lizenz für ein Jahr nur fünf Euro gekostet. Damit habe ich mein Office-Problem gelöst und einen Haufen Geld gespart.

 

Ich will hier weder Werbung für MS Office noch für irgendwelche Shops machen, aber ich persönlich komme mit Word, Excel und Co. am besten klar. Open Office ist dagegen keine Alternative für längere Texte und aufwändigere Formatierungen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch beruflich mit dem Office-Paket arbeite und andere Programme deshalb für mich eine riesige Umstellung bedeuten und dadurch meinen Arbeitsfluss behindern.

 

---

Ansonsten wollte ich noch erwähnen, dass bald ein Karriere-Event in Berlin stattfindet, das sich speziell an Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger mit Interesse an Public Affairs/Lobbying richtet. Die Veranstaltung heißt CHECKPOINT 2016 und findet am 7. Oktober statt. Wer seine berufliche Zukunft in der politischen Kommunikation oder der Presse- und Medienarbeit im politischen Umfeld sieht, sollte sich das Angebot einmal näher anschauen. Ich habe mir zwar noch kein Ticket gesichert, werde dies wohl aber in den kommenden Wochen tun. Vielleicht trifft man sich ja dort und hat neben Karrierethemen auch noch das Fernstudium als Gesprächsthema.

 

http://www.ckpt.org/

 

Auch das soll übrigens keine Werbung sein, sondern ein persönlicher Hinweis. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie groß das Feld "Kommunikation und Medien" ist und an solchen Tagen gewinnt man einen ersten Eindruck vom Berufsfeld und lernt gleich ein paar größere Arbeitgeber aus der Agenturbranche kennen. Einige der dort vertretenen Agenturen sind sogenannte Full-Service-Dienstleister, d. h. , es werden auch Felder wie Social Media, Produktmarketing oder Content Marketing abgedeckt. Ansonsten eine gute Gelegenheit, um das eigene Netzwerk zu erweitern.

parksj86

Ihr habt jetzt schon länger nichts mehr von mir gehört, deshalb wollte ich euch mal über den aktuellen Stand informieren. Ende Juni habe ich den Brief vom Prüfungsamt bekommen, bis Ende September habe ich Zeit, die Hausarbeit dort einzureichen. Mittlerweile habe ich die notwendigen Interviews im Kasten, was wohl der kniffligste Teil der Arbeit war. Leider haben nicht alle angeschriebenen Stellen meine E-Mail-Anfrage beantwortet, aber zum Glück waren es doch genug, um das Thema umzusetzen.

 

Eigentlich glaube ich, dass ich ganz gut vorankomme. Aber hin und wieder beschleicht mich das Gefühl nicht genug  zu tun und dass es im Hinblick auf die Abgabefrist eng werden könnte. Machmal habe ich auch das Gefühl, dass ich nur Schwachsinn aufs digitale Papier bringe oder zu wenig Literatur benutze und mein Quellenverzeichnis hinterher auf einen Bierdeckel passt. Ich habe auch immer noch das Gefühl, ich müsste eine gute oder sehr gute Note schreiben, um meinen Notendurchschnitt zu halten.

 

Im Endeffekt klingt das alles ein wenig nach "Mimimi" und ich könnte sicher auch gelassener an die Sache rangehen. Aber ich glaube, dann hätte ich keinen Spaß mehr daran und meine Motivation wäre endgültig flöten. Komische Sache, ich sollte im Nachgang vielleicht noch Psychologie studieren, um die Motivations-, Lern und Arbeitsmethoden von Fernstudenten zu erforschen (nicht!).

 

Andererseits habe ich aber auch schon das nächste Semester im Kopf, das dann wohl das letzte reguläre vor der Thesis wäre (es sei denn, eine der oben genannten Vermutungen trifft zu). Natürlich versuche ich, mich nicht ablenken zu lassen, aber nebenbei treibe ich meine Planungen für die Masterarbeit schon voran. Ich habe noch einen ganzen Fragenkatalog für das Prüfungsamt und in Gedanken auch schon die Module eingegrenzt, die für die Arbeit infrage kommen. Ich will mir da nur noch nicht zu sicher sein, falls noch etwas dazwischen kommt (eine vergeigte Hausarbeit z. B.). Andererseits wäre es aber auch ziemlich leichtsinnig, mit solchen Überlegungen erst kurz vor knapp zu beginnen.

 

Wie auch immer, der Juli und der August stehen ganz im Zeichen der Hausarbeit, dann habe ich glücklicherweise den gesamten September "Semesterferien". Damit hat die frühe Einreichung des Hausarbeitsthemas fast nur gute Seiten.

 

parksj86

Modul 2.4: Es kann losgehen

Endlich kann ich in Sachen Hausarbeit Vollzug melden. Die Modulbetreuung hat das Hausarbeitsthema vor ein paar Tagen beim Prüfungsamt eingereicht, jetzt muss ich nur noch auf den Brief warten, in dem das Thema und der Bearbeitungszeitraum angegeben sind.

 

Die Themenfindung und die Freigabe des Exposes haben sich jetzt doch ein wenig hingezogen. Ich hatte mir zum Thema Bürgerhaushalte ein älteres Fallbeispiel aus NRW herausgesucht, das ich mittels Inhaltsanalyse bereits vorhandener Literatur bearbeiten wollte. Allerdings erhielt ich von der Modulbetreuung die Vorgabe, die Daten durch mindestens zwei Interviews zu erheben. Hierfür hatte der Betreuer aber auch schon ein passenderes Fallbeispiel parat, das nicht so weit zurückliegt. Ein jüngeres Beispiel eignet sich insoweit besser, als das die befragten Akteure sich leichter an den damaligen Prozess bzw. die Ereignisse erinnern können.

 

Nach diesem Feedback habe ich dann mein Expose angepasst und alles für die Hausarbeit und die Datenerhebung vorbereitet. Heute habe ich dann bei meiner Stamm-Druckerei die wichtigsten Fachaufsätze und Kapitel aus Monographien und Sammelbänden in Auftrag gegeben. Ich kann am besten arbeiten, wenn die zu zitierende Literatur vor mir liegt und ich an meinem PC arbeiten kann, ohne ständig vom Schreibprogramm auf das PDF wechseln zu müssen. Bei Hausarbeiten nehme ich die Druckkosten von 20-30 Euro dafür gern in Kauf.

 

Eigentlich kann die Mission "Knack die Prüfungsordnung" damit beginnen. Allerdings befinde ich mich noch ein wenig im EM-Modus und kann noch nicht so richtig realisieren, dass dies der entscheidende Schritt auf dem Weg zur Masterarbeit ist. In den nächsten Tagen muss ich in "Hausarbeitsstimmung" kommen, damit alles klappt. Die bisherigen EM-Spiele, die ich gesehen habe, waren sowieso alle ziemlich langweilig, so dass ich mich eigentlich darauf freue,  abends endlich wieder nur das Studium vor Augen zu haben.

 

Übrigens habe ich mich auch bereits für das Wintersemester 2016/2017 zurückgemeldelt. Ich habe das Modul 2.2 belegt, in dem es um Räume mit begrenzter Staatlichkeit, Good Governance und Länder jenseits etablierter Demokratien geht. Eigentlich war dieses Modul gar nicht vorgesehen, aber nachdem ich keine Prüfung im Modul 2.3 abgelegt habe, muss ich auf 2.2 ausweichen.

parksj86

Leider kann ich euch noch nichts Neues zu meiner Hausarbeit berichten, da ich noch auf ein paar Rückmeldungen warte, um das Thema endlich in trockene Tücher zu bringen.

 

Deshalb ein paar Überlegungen zum Thema Soziologie-Master an der FernUni. Seit einer Woche ist das Studienportal online und eigentlich gefällt mir die Ausrichtung des Studiengangs sehr gut. Es geht eher in die qualitative Richtung, was meiner Denk- und Arbeitsweise sehr entgegenkommt. Ich habe zwar keine Angst vor Statistik, bin aber auch kein Zahlenfetischist und komme mit qualitativen Herangehensweisen besser zurecht.

 

Leider habe ich das Thema nach kurzem Einblick in die Zugangsvoraussetzungen auch schon wieder abgehakt. Ich bräuchte mindestens 30 ETCS aus dem Bereich der Soziologie, um mich einschreiben zu können. Das klingt nach nicht viel, allerdings weiß ich nicht, ob ich die aus meinem Bachelorstudium zusammengekratzt bekomme. Evtl. könnte ich mir ja noch das Soziologie-Modul aus dem Governance-Master anrechnen lassen, aber dann müsste ich immer noch eine Reihe von Vorab-Modulen belegen. Das ist an sich kein großes Ding, allerdings ist mir der Aufwand aktuell einfach zu groß bzw. zu langwierig. Nach Abschluss der Vorab-Module müsste ich immerhin noch 8 Semester in Teilzeit studieren. Deshalb habe ich das Vorhaben erst einmal zu den Akten gelegt und komme evtl. darauf zurück, wenn ich mich in meiner Midlife-Crisis befinde.

 

Ansonsten liebäugele ich schon seit ein paar Monaten mit einem Master aus dem Bereich des Medien- und Kommunikationsmanagements. Ich denke mittlerweile, dass mir ein solcher Master noch einmal ganz andere Tore öffnen könnte. Im Moment gibt es gefühlt viele Stellen, für die ich sicher qualifiziert wäre, aber v. a. bei den interessanten Ausschreibungen und im öffentlichen Dienst wird oft ein "wissenschaftliches Hochschulstudium" oder der Master (Uni-Dipl. oder Magister) verlangt. Ob mir mein derzeitiger Studiengang da weiterhelfen kann, weiß ich noch nicht. Ein Problem ist, dass der Begriff Governance nicht unbedingt sofort mit Politikwissenschaft oder überhaupt einem gängigen Studienfach assoziiert wird. Aber bevor ich mir darüber den Kopf zerbreche, muss ich den Schein erst mal in der Hand haben.

 

Darum habe ich mir in der letzten Zeit mehrere Studiengänge näher angeschaut, darunter der Kommunikationsmanagement-Master der SRH Riedlingen, der Kultur- und Medienmanagement-Master aus Hamburg, der neue Sozialwissenschaften-Master der TU Kaiserslautern sowie zwei BWL-lastige Studiengänge (Ökonomie & Management der TU Kaiserslautern und General Management der IUBH). Allerdings hat sich die Sache damit vorerst schon wieder erledigt, denn ich müsste erst mal eine Summe zwischen 5.000 und 10.000 Euro auftreiben. Außerdem gibt es noch ein paar zulassungsbedingte Hürden, mein Englisch ist z. B. derzeit in keinem vorzeigbaren Zustand.

 

Aber das ist alles noch Zukunftsmusik, im Moment steht die Hausarbeit im Modul 2.4 im Vordergrund. Dazu erzähle ich später mehr, sobald das Thema durch und die Arbeit angemeldet ist.

 

 

parksj86

Es ist Mai und wir befinden uns im Sommersemester 2016. Mittlerweile arbeite ich seit gut drei Jahren an meinem Ziel mit den zwei Buchstaben (M.A.). Trotz meiner nicht eingeplanten Studienverlängerung steht für mich nun der Endspurt an. Mir fehlt noch eine Hausarbeit, um zur Masterthesis zugelassen zu werden, eine weitere Modulprüfung, um das Studium zu beenden. Ganz gute Voraussetzungen möchte man meinen.

 

Da man aber auch an der FernUni nichts geschenkt bekommt, muss ich mir die Zulassung erst einmal hart verdienen. Ich habe aktuell das Modul 2.4 belegt, in dem es um Verwaltung, Bürgerbeteiligung und soziale Bewegungen etc. geht. Um mich möglichst schnell in ein Thema einzuarbeiten, bin ich mittlerweile von meiner üblichen Vorgehensweise abgerückt und habe nicht alle Skripte vollständig gelesen. Stattdessen habe ich sie lediglich überflogen und mir dann das Exemplar herausgesucht, welches für mich thematisch am vielversprechendsten war. Ich bin der Meinung, dass man bei Hausarbeiten nur so zum Ziel kommt: durch die zügige Fokussierung auf ein Thema. Bei Klausuren und mündlichen Prüfungen rate ich jedoch von dieser Vorgehensweise ab.

 

Thematisch konzentriere ich mich in diesem Modul auf die Bürgerkommune und den Bürgerhaushalt, zwei Themen, zu denen der Modulbetreuer, Herr Prof. Dr. Holtkamp, bereits ausgiebig publiziert hat. Das war für mich aber nicht der ausschlaggebende Grund, sondern die Tatsache, dass man zu diesen Themen recht viel (deutschsprachiges) Material in Form von Fachartikeln, Beiträgen in Sammelbänden und Monographien findet. Allerdings ist mir beim Überfliegen der Skripte auch ein zweites Thema ins Auge gefallen, dass ich evtl. sogar für meine Masterthesis verwenden könnte (wenn mit der HA in diesem Semester alles gut geht).

 

 

Mittlerweile habe ich Kontakt zum Modulbetreuer aufgenommen, mit ihm das Thema grob abgesprochen und ein Expose eingereicht. Mit dem Expose hatte ich mir für meine Begriffe viel Zeit gelassen, ca. zwei Wochen. Ich musste nebenbei immer wieder zusätzliche Literatur aufstöbern und mir Kontexte erarbeiten, um meine Herangehensweise (Erarbeitung der Fragestellung) ausreichend begründen zu können. Wahrscheinlich geht das Expose beim ersten Mal nicht durch, so dass ich noch nachbessern muss. Das wäre aber normal, da in der Regel ein bis zwei Korrekturschleifen von Seiten der Betreuer erwartet werden.

 

Derzeit warte ich auf das Feedback der Modulbetreuung. Solange ich das kommentierte Expose noch nicht zurückerhalten habe, ist erst mal Freizeit angesagt. Na klar, ich könnte mich weiter in die Marterie einarbeiten und evtl. nach zusätzlicher Literatur recherchieren. Da ich aber nicht weiß, in welche Richtung ich das Expose noch verbessern soll und wo es noch Lücken in Sachen Literatur und Gliederung gibt, lasse ich erst einmal alles liegen. Ich werde in Kürze Gelegenheit dazu haben, mich wieder in Sachen Fernstudium auszutoben.

 

---

 

Nebenbei warte ich auch auf die Eröffnung des Studienportals für den neuen Soziologie-Master an der FernUni. Ich habe zwar wenig Hoffnung, dass man mich dort als Geisteswissenschaftler willkommen heißt, da alles auf einen konsekutiven Master hinausläuft. Evtl. habe ich ja Chancen, wenn ich vorher ein paar Module aus dem Bachelor belege oder meine Studierfähigkeit für dieses Fach über mein Governance-Studium belege. Es wäre auf jeden Fall eine sehr gute fachliche Ergänzung und da sich meine Erwartungshaltung an ein Fernstudium mittlerweile geändert hat, kann ich die Sache auch deutlich lockerer angehen als noch vor drei Jahren.

parksj86

Im Wintersemester 2015/2016 hatte ich eigentlich vor, eine Hausarbeit im Modul 2.3 zu schreiben und mein Soll in Sachen Prüfungsvorgaben damit zu erfüllen. Um es nicht allzu spannend zu machen kann ich sagen, dass mein Plan grandios gescheitert ist.

 

Ich hatte mehrere Wochen lang versucht, ein Thema zu finden und hatte mich auch in zwei bis drei Themenbereiche eingelesen. Nur war ich nie der Überzeugung, dass mein Thema anschlussfähig an die vorhandene Fachliteratur (Aufsätze in Fachzeitschriften) war. Nachdem ich mich noch mal bei der Modulbetreuung schlau gemacht hatte, begrub ich die Sache mit der Hausarbeit dann. Im Endeffekt lag es daran, dass ich mich nicht getraut hatte, an die Modulbetreuung mit einem Expose oder einer Idee für die Hausarbeit heranzutreten. Keines meiner Themen hatte aus meiner Sicht Hand und Fuß bzw. eine ausreichende theoretische bzw. empirische Fundierung. Darauf hatten die Betreuer im Moodle sowie in den Leitfäden aber ausdrücklich hingewiesen.

 

Im Endeffekt finde ich dieses Vorgehen für einen Masterstudiengang auch richtig, da der Master später ja zur Promotionsberechtigung führt. Irgendwelche Pille-Palle-Hausarbeiten bringen hier niemanden weiter. Ich habe dann noch versucht, eine mündliche Prüfung anzumelden, diesen Termin dann aber lange vorher auch abgesagt. Das Thesenblatt, das Voraussetzung für die mündliche Prüfung ist, sollte ähnlich aufgebaut sein wie das Expose für eine Hausarbeit. D. h. 2 Themen (1 Thema zu jeweils einem Skript), zu denen eine Frage, eine kurze Herleitung dieser Fragestellung und 1-2 Hypothesen (nicht Thesen!) formuliert werden müssen. Dieses Blatt wird dann in der mündlichen Prüfung besprochen, das dritte Thema zum Schluss lose abgefragt.

 

Auch hier hatte ich am Ende nicht das Gefühl, ein gutes Thesenpapier vorlegen zu können. Da dieses aber zu einem nicht geringen Teil in die Note eingeflossen wäre, habe ich die Sache dann abgeblasen. Die restlichen zwei Wochen verbrachte ich damit, Counter Strike GO und Heroes of the Storm zu spielen und mir dabei irgendwie schäbig vorzukommen. Darum bin ich froh, dass ich seit Ende März wieder ins Studium einsteigen konnte.

 

 

Mittlerweile sitze ich an Modul 2.4 und versuche mich am Expose für die letzte Hausarbeit (2 von 2). Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser hätte ich dann 6 von 7 Modulen bestanden, 2 von 2 Hausarbeiten geschrieben und eine mündliche Prüfung absolviert, was mir die Zulassung zur Masterthesis eröffnen würde. Allerdings ist noch das 7. Modul offen. Hier werde ich mich voraussichtlich für die mündliche Prüfung im Modul 2.2 entscheiden. In Kürze aber erst mal mehr zum Modul 2.4, das ich aktuell bearbeite.

parksj86

Hallo in die lustige Fernstudien-Runde,

 

nach längerer Abwesenheit melde ich mich zurück. Ich habe lange gezögert, doch wollte den Blog nicht ganz verwahrlosen lassen, da es einfach zu wenige wahrnehmbare Governance-Studierende gibt.

 

-----

Zuerst einmal muss ich mich aber noch einmal auf diesem Weg für meine letzte verbale Entgleisung entschuldigen. Ich weiß zwar ganz genau, was mich da geritten hat, dennoch war die Sache ein schwerer Fehler. Ich werde mich bei der entsprechenden Person auch noch einmal persönlich per PN entschuldigen und bei Markus, da du diesen Beitrag evtl. liest, auf diesem Wege sowieso. Damit ist die Sache für mich gegessen. Erklärungen machen viele Entgleisungen sowieso nur noch schlimmer.

-----

 

Nun zum Modul 2.1:

 

Die Hausarbeit ist mittlerweile geschrieben und benotet worden (mit einer guten Note). Ich bin insoweit sehr zufrieden, als das mich der Schreibprozess weniger Nerven gekostet hat als erwartet. Die Betreuung des Exposes war sehr gut, ich habe insgesamt eine Korrekturschleife gebraucht, um mein Vorhaben durchzubekommen. Frau Dr. Loer war durchaus kritisch und wollte v. a. die Vorgehensweise sehr genau beschrieben wissen, das kam mir dann aber im weiteren Verlauf der Hausarbeit zu Gute. Hier kann ich jedem raten, lieber etwas zu genau zu sein, als sich zu wenige Gedanken über den Aufbau der Arbeit zu machen.

 

 

Im Endeffekt hatte ich einen großen Teil der Arbeit bereits vor dem ersten Satz geleistet. Elementar wichtig war das Sichten und Lesen der relevanten Literatur, auch wenn man diese im weiteren Verlauf dann nicht verwendet. Wenn man nur "ein halbes" Bild von dem hat, über das man schreibt, ist man weniger frei in der Formulierung seiner Sätze. Gedankengänge klingen dann immer etwas unreif, als wenn man durch zusätzliche Literatur oder kleine Exkurse noch einmal etwas ausholen kann.

 

Im Schreibprozess selber habe ich mich dann strikt an mein Expose gehalten und die Gliederung auch nicht mehr großartig geändert. Ich habe dann versucht, von Kapitel zu Kapitel durchzuschreiben und mir erst dann einen Tag bzw. einen Abend (ich habe die meiste Zeit abends geschrieben) Pause zu gönnen. Auch wenn ich mit den ersten Sätzen oder einigen Passagen nicht zufrieden war, habe ich sie erst mal stehengelassen und dann nach Beendigung des Kapitels versucht zu korrigieren. Dadurch musste ich meinen Schreibfluss nicht unterbrechen und oft las sich der betroffene Absatz dann auch besser, so dass ich ihn stehenlassen konnte.

 

Noch mal zur Literatur: Da ich vor dem eigentlichen Schreibprozess alles gelesen und mit Text Marker und Post It's markiert hatte, musste ich nur noch die entsprechenden Stellen als Zitate in den Text einbauen. Hätte ich mich mittem im Schreibprozess erst einmal wieder einlesen müssen, hätte es mindestens eine Woche länger gedauert. So hatte ich nach ca. sieben Wochen alles textmäßig zusammen und musste nur noch die Arbeit kürzen und in das richtige Format bringen.

 

 

Das war meine erste Hausarbeit im Governance-Studium. Wer als Soziologie- oder Politik-Student schon Hausarbeiten geschrieben hat, für den dürfte es kaum einen Unterschied geben. Für mich war es nach der B.A.-Arbeit die erste größere Auseinandersetzung mit Fachliteratur, zumal die politische Ökonomie (ein Schwerpunktbereich des Moduls 2.1) fast ausschließlich in Englisch publiziert.

 

In den nächsten Beiträgen berichte ich euch von meinem unfreiwilligen Sabbat-Semester und meinem derzeitigen Projekt: Die letzte Hausarbeit im Modul 2.4 (die Expose-Phase läuft gerade).

 

 

 

 

parksj86

Mal wieder ein kurzer Zwischenstand zur Hausarbeit. Nachdem ich das Thema Ende Juni mit der Modulbetreuung abgesprochen habe, warte ich noch auf Post vom Prüfungsamt. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis ich den Brief mit der Abgabefrist bekomme. Ich hoffe nur, ich wurde nicht übersehen. Wenn bis Anfang nächster Woche nichts ankommt, werde ich mal vorsichtig beim Prüfungsamt nachhaken.

Zur Arbeit selbst kann ich nur wenig sagen. Es läuft noch ein wenig schleppend. Das liegt aber zu einem großen Teil daran, dass ich wahrscheinlich zu selbstkritisch bin. Mitten im Schreibprozess ist diese Eigenschaft manchmal wirklich etwas störend. Wenn der Text erst einmal grob steht, ist das natürlich eine andere Sache.

Einen Zeitplan habe ich leider noch nicht, da ich das konkrete Abgabedatum noch nicht kenne. Bislang gehe ich von Ende August/Anfang September aus und hoffe dementsprechend, den groben Text bis Mitte August fertiggestellt zu haben. Dann habe ich noch genügend Zeit für eine ausgiebige Korrekturschleife, bevor die Arbeit nach Hagen verschickt wird.

Zu meinen weitreichenden Überlegungen kann ich kurz folgendes sagen: Bislang hat sich nicht viel geändert. Ich schreibe immer noch in den späten Abendstunden und habe mich mit dieser Situation abgefunden. Rückhalt von meiner Familie kann ich nicht erwarten. Meine Frau hat mir immer wieder klar kommuniziert, dass sie das Fernstudium und inbsbesondere einen politikwissenschaftlichen Master als wenig sinnvoll erachtet. Also ist es meine persönliche Sache, das Studium möglichst erfolgreich zu beenden. Ich denke, weitere Ausführungen zu diesem Thema würden zu weit führen.

Der eigentliche Knackpunkt bleibt die fehlende Perspektive mit diesem Abschluss. Um diesen Punkt muss ich mich in der nächsten Zeit noch kümmern. Ich studiere schließlich nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil ich der Meinung war, nur mit einem (sozialwissenschaftlichen) Master den nächsten Schritt auf der imaginären Karriereleiter machen zu können. Nun muss ich mir überlegen, was ich mit dieser bunten Mischung an Berufserfahrung, Berufs- und Studienabschlüssen sowie dem Bruch im Lebenslauf eigentlich erreichen möchte.

Die Idee, in den Public-Affairs-Bereich einzusteigen, habe ich mittlerweile begraben. Der Zug ist einfach abgefahren, denke ich. Aber "Irgendwas mit Politik" statt "Irgendwas mit Medien" finde ich nach wie vor eine gute Idee.

parksj86

Nachdem ich Anfang Juni meinen Entwurf für die Hausarbeit in diesem Semester verschickt hatte, sitze ich nun seit ca. 14 Tagen an der Überarbeitung. Das Feedback kam schnell und es machte deutlich, dass noch einige Dinge an meinem Vorgehen zu verbessern sind.

Der Hauptkritikpunkt war, dass mein Untersuchungsziel und dadurch auch mein Vorgehen nicht klar genug strukturiert waren. Außerdem hatte ich für einen Teilbereich meiner Hausarbeit noch keine Literaturangaben gemacht. Das war allerdings von mir so beabsichtigt, da ich damit gerechnet hatte, meinen Entwurf noch einmal überarbeiten zu müssen. Deshalb nutze ich die zweite Runde gerade dazu, die fehlende Literatur noch zu ergänzen.

--

Allerdings haben mich die vergangenen Wochen mal wieder vor die Frage gestellt, ob ich mich mit dem Fernstudium nicht längst in etwas verrannt habe. Da dies ein Blog über alle Höhen und Tiefen des Fernstudentenlebens sein soll, ist es nur fair, auch über die Hürden und Probleme zu berichten. Natürlich kann man das auch als jammern bezeichnen; evtl. stelle ich mich in dieser Hinsicht wirklich etwas weinerlich an.

--

Im Grunde genommen haben sich zwei Probleme manifestiert, die ich langsam nicht mehr einfach so ignorieren kann. Zuerst mal haben sich die Umstände meines Fernstudiums mit der Geburt unserer Tochter (Dez. 14) drastisch verändert. Obwohl meine Frau das komplette Jahr Elternzeit genommen hat, habe ich natürlich Abstriche bei meiner Freizeitplanung machen müssen. Zum einen teilen wir beide uns die Aufgaben im Haushalt, und obwohl sie den größten Teil des Tages für das Kind da ist, nehme ich ihr die Kleine zum anderen aber auch so oft es geht ab (ist natürlich meine geschönte Sicht, meine Frau wird das sicher relativ sehen).

Dadurch haben sich aber meine Lernzeiten stark verkürzt und auch verschoben. Die Nachmittage an den Wochenenden fallen nun weg und meistens sitze ich am Abend von 20.30 Uhr bis 00:00 Uhr, am Freitag und Samstag auch bis 02:00 Uhr vor meinen Unterlagen. Meine produktivste Zeit ist das nicht, zudem fehlen mir dadurch natürlich auch ein paar Stunden Schlaf, wenn man bedenkt, dass ich an sieben Tagen in der Woche um 06.00 Uhr aufstehe.

Mit diesem Rhythmus habe ich im vergangenen Semester eine mündliche Prüfung abgelegt. Auch eine Klausur wäre sicherlich als Prüfungsform noch drin gewesen. D. h., solange ich nur Wissen in konzentrierter Form aufnehmen muss (Stichwort: Bulimie-Lernen), sind auch weiterhin gute Noten und Prüfungsleistungen möglich. Aber bei meinem Vorhaben, eine Hausarbeit zu schreiben, stoße ich derzeit an meine Grenzen. Das Lesen von langen Texten, zum Teil auf Englisch, und die Produktion von wissenschaftlich annehmbarem Text sind wirklich ein sportliches Vorhaben.

--

Das zweite Problem hatte ich in einer meiner letzten Beiträge schon angesprochen. Es stellt sich mir persönlich immer öfter die Frage, welchen Nutzen ich von diesem Studium eigentlich noch habe. Meine ursprüngliche Idee war, mit einem politikwissenschaftlichen Master im Public-Affairs-Bereich durchzustarten. Damals hatte ich noch in einer PR-Agentur gearbeitet, die diesen Bereich auch bedient. Zudem war ich zu diesem Zeitpunkt auch noch ehrenamtlich politisch aktiv und hatte somit wirklich ein paar Gründe, ein für mich fachfremdes Studium aufzunehmen.

Beide Aspekte sind mittlerweile nicht mehr gegeben. Zum einen arbeite ich seit über einem Jahr als Online-Redakteur für Finanzthemen, zum anderen habe ich meine politischen Aktivitäten aus diversen Gründen aufgegeben. Ich merke aktuell zwar, dass mir der gesellschaftliche/politische Bezug in meiner Arbeit fehlt, allerdings habe ich auch großen Spaß an meiner Tätigkeit als Online-Redakteur. Ich habe mir neue Themenfelder wie Suchmaschinenoptimierung, Bildbearbeitung und HTML erschlossen und denke, dass diese Bereiche für meine aktuelle und auch spätere Tätigkeiten von großer Bedeutung sein werden. Die Konkurrenz ist groß und viele meiner Kollegen beherrschen mindestens eines dieser Instrumente (Photoshop, Suchmaschinenoptimierung oder den Umgang mit CMS) im Schlaf.

--

Vor diesem Hintergrund denke ich gerade intensiv darüber nach, wie es bildungstechnisch weitergehen soll. Eigentlich bin ich ein zutiefst rationaler Mensch und könnte mir die Antwort auf meine Frage deshalb auch selbst geben. Aber mittlerweile bin ich wohl an dem Punkt angekommen, an dem ich nur noch verbissen mein Ziel vor Augen habe und endlich diese verdammte Master-Urkunde in der Hand halten will.

Auf der einen Seite ist das verständlich, denn ich habe zwei Jahre und viel Arbeit investiert, um so weit zu kommen. Mir fehlen noch drei Module und die Masterarbeit, in Teilzeit gerechnet wären das zwei Jahre. Auf der anderen Seite aber leidet mein Privatleben derzeit unter dieser Verbissenheit, der Schlafmangel und der zunehmende Frust über die Situation verpuffen ja nicht einfach so.

Ich habe mich auf jeden Fall erst einmal für das kommende Semester zurückgemeldet. Ich werde auch versuchen, die Hausarbeit in diesem Semester so gut wie möglich abzuschließen. Es wäre fahrlässig, jetzt einfach alles hinzuschmeißen, ohne sich vorher Gedanken über Alternativen gemacht zu haben. Nach langen Überlegungen habe ich mir ein paar Szenarien für die Lösung meines Dilemmas überlegt. Nicht zu Diskussion steht dabei mein Job, da werde ich mich in absehbarer Zeit nicht verändern.

--

Szenario 1: Scheiß Auf Verluste

Meine erste Überlegung ist, erst mal so weiterzumachen wie bisher. Das hieße, eine Modulprüfung pro Semester, wobei noch zwei Hausarbeiten anstehen (inklusive der aktuellen). Die Gefahr ist, dass ich am Ende zwar meine Urkunde habe, aber keinerlei Profit daraus schlagen kann. Da ich mittlerweile kaum noch etwas mit Politik am Hut habe, wäre die realistischste Möglichkeit, als Junior-Consultant oder als Redakteur/Texter in eine PR-Agentur mit politischem Schwerpunkt einzusteigen.

Der Junior würde wahrscheinlich Gehaltseinbußen bedeuten (da ich ja eigentlich wieder eine Art Berufsanfänger wäre); für eine Redakteursstelle bräuchte ich meiner Meinung nach keinen politikwissenschaftlichen Master. Anschreiben an Politiker/Verbände, Argumentationspapiere und alle Arten von journalistischen Texten habe ich auch so schon konzipiert und verfasst (bzw. tue dies immer noch).

--

Szenario 2: Kunstpause

Meine zweite Überlegung führte mich zu dem Entschluss, eine schöpferische Pause von ein bis zwei Semestern einzulegen. Das Problem an dieser Variante ist, dass ich danach wohl nur noch wenig Motivation hätte, noch einmal quasi neu einzusteigen. Dinge können sich sehr schnell ändern und evtl. hätte sich dann unsere Situation (die meiner Frau und mir) so sehr geändert, dass ein Wiedereinstieg keinen Sinn mehr machen würde.

Eine Kunstpause von einem Semester halte ich derzeit aber für die beste Lösung.

--

Szenario 3: Geordneter Rückzug und Neuformation

Ausgehend von meinen Ausgangsüberlegungen wäre eine dritte Möglichkeit, erst einmal eine Pause zu machen und sich dann neu zu orientieren. Ich bin ein ambitionierter Mensch und beruflich möchte ich natürlich früher oder später den nächsten Schritt machen. Irgendwann wird dann das Thema Master auch wieder im Raum stehen, denn es gibt einfach Positionen bzw. Stellen, in denen dieser Abschluss zwingend vorausgesetzt wird (z. B. Referentenstellen im öffentlichen Dienst).

Da für mich aber eh nur ein berufsbegleitendes Fernstudium infrage kommt, müsste ich ein paar Jahre Pause machen, um die Kriegskasse aufzubessern. Das wäre auch eine gute Möglichkeit, eine fundierte Wahl zu treffen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen wären ein PR-/Kommunikationsmanagement-Studiengang oder ein wirtschaftswissenschaftlich/kaufmännisches Fach die beste Wahl. Allerdings wäre es mir auch lieb, wenn ich ein paar Creditpoints aus dem Governance-Studium mitnehmen könnte, damit ich nicht das Gefühl hätte, zwei Jahre meines Lebens vergeudet zu haben.

Ich habe mir auch bereits grob ein paar Studiengänge angesehen, zwischen denen ich mich entscheiden müsste. Allerdings sind die Kosten von bis zu 12.500 Euro einfach zu heftig. Deshalb wäre eine Pause von mindestens zwei bis drei Jahren unumgänglich.

--

Szenario 4: Scheiß auf den Master

Die letzte Möglichkeit wäre es, über den eigenen Schatten zu springen und auf den Master in absehbarer Zeit zu verzichten. Dafür spricht, dass ich mittlerweile fast drei jahre Erfahrung als PR-Assistent und Online-Redakteur habe und mir fehlende bzw. unzureichende Kenntnisse mit Fortbildungen und Fernlehrgängen aneignen könnte. In Betracht kämen u. a. der Social Media Manager nach dem PZOK-Modell, eine Weiterbildung zum Thema Online-Marketing insb. Suchmaschinenoptimierung und natürlich journalistische Fortbildungen (z. B. zu Themen wie redigieren, journalistisches Schreiben, Storytelling usw).

Billig wären diese Seminare und Schulungen auch nicht, aber sie hätten einen unmittelbaren Nutzen würden mich handwerklich weiterbringen. Hier liegt allerdings auch die Gefahr, denn wie gesagt möchte ich langfristig auch Aufgaben übernehmen, die über die reine Produktion von Content hinausgehen. Aber zur Not könnte ich ja auch in fünf bis sechs Jahren noch einmal die (Hoch-)Schulbank drücken, wenn ich bis dahin an einem Punkt angelangt bin, an dem ein Master (zwingende) Voraussetzung ist.

--

In den kommenden zwei Tagen verschicke ich erst mal meinen Entwurf für die Hausarbeit. Aber meine Überlegungen zeigen ja eigentlich, wie sehr mich das Thema derzeit beschäftigt. Evtl. werde ich mir im Juli dazu auch noch mal professionelle Hilfe holen. Zumindest sind die Chancen derzeit gering, dass ich von allein auf das Masterstudium und damit die heißbegehrte Urkunde verzichte.

parksj86

Das Exposé ist raus.

Wie der Titel schon sagt, habe ich gerade mein Exposé an die Modulbetreuung verschickt. Ich habe in den letzten Tagen vor allem sprachlich dran gearbeitet, d. h. mich nicht getraut, es loszuschicken und deswegen immer wieder kleinere Änderungen vorgenommen.

An sich denke ich, dass ich eine solide Arbeitsgrundlage geschaffen habe, andererseits habe ich doch ein paar Bedenken. Ich habe echt ein wenig Angst, dass meine Ausarbeitung einfach schlecht und unvollständig ist und sich die Modulbetreuung daraufhin ärgert. Eigentlich völlig irrational, aber irgendwie verharre ich gerade in dieser Denkweise.

Wahrscheinlich habe ich einfach noch zu großen Respekt vor schriftlichen Arbeiten im Master. Irgendwie stelle ich mir vor, jede Hausarbeit müsste bereits eine halbe Masterarbeit sein. Aber zum Glück kann ich ja nicht in den Bachelor-Studiengang degradiert werden.

Ich werde jetzt mit meiner Literaturrecherche weitermachen; die Basisliteratur habe ich ja schon gesichtet, jetzt geht es daran, weitergehende Publikationen und Befunde zu meiner unabhängigen Variable zu finden.

parksj86

Nettes Gimmick von der FernUni Hagen

Eigentlich ist es an der Zeit, mal wieder etwas über meinen Fortschritt in Sachen Hausarbeit zu schreiben. Allerdings kann ich hier noch keinen Vollzug melden. Ich sitze noch an der Ausarbeitung meines Exposé; der Text steht soweit und bedarf noch ein paar kleiner Verbesserungen, eine Baustelle ist jedoch noch die Literaturrecherche. Da dies meine erste Hausarbeit ist, bin ich total gespannt, ob die Modulbetreuung mir mein Exposé in der Luft zerreißt oder ob ich doch einen ganz guten Zugang zum Thema gefunden habe.

Dieser Beitrag soll aber ein ganz anderes Thema behandeln. Vor rund zwei Wochen habe ich auf der FB-Seite der FernUni gesehen, dass man als immatrikulierter Student kostenlosen Zugang zur Videolernplattform video2brain erhält. Das ist eine tolle Sache, denn die Lehrvideos, die dort verfügbar sind, behandeln in erster Linie Themen aus den Bereichen Online-Kommunikation, Grafik- und Webdesign und Programmierung.

Ich habe mir bereits ein paar Videos zum Thema SEO und Online-Kampagnen angeschaut, was ja mein eigentliches Tagesgeschäft ist. Natürlich ersetzen solche Videos keinen kompletten Lehrgang bzw. Fernstudium, aber z. B. habe ich dadurch erfahren, was ich alles noch durch ein Seminar im Bereich Suchmaschinenoptimierung / Online-Marketing lernen könnte. Vor allem die technischen Voraussetzungen und Programmierkenntnisse fehlen mir (bin zwar kein Webmaster, aber deren Sprache zu sprechen und auch technische Aspekte analysieren zu können, ist bestimmt nicht von Nachteil).

Derzeit ist aber die Hausarbeit Topthema Nr. 1, Videotutorials fungieren eher als Einschlafhilfe. Vor allem für Marketing- und Kommunikationsmenschen, Webmaster und ambitionierte WordPress-Blogger dürfte video2brain das ein oder andere interessante Angebot haben - der Account ist als Fernstudent ja ohnehin kostenlos.

parksj86

Eindrücke vom Präsenzseminar

Gerade bin ich aus Berlin vom Präsenzseminar "Politikwissenschaftliches Denken und arbeiten" zurück. Das Seminar selbst war zum Teil Auffrischung aus dem Bachelor (zumindest der allgemeine Teil zum wissenschaftlichen Arbeiten), aber wichtig war für mich, dass ich mich endlich mal intensiver mit der politikwissenschaftlichen Denkweise auseinandersetze.

Ich habe aus dem Seminar mitgenommen, dass eine deduktive Herangehensweise an schriftliche Arbeiten grundsätzlich vorausgesetzt wird. Damit habe ich kein Problem, es war mir vorher nur nicht so klar gewesen. Ansonsten tat es gut festzustellen, dass meine Kommilitonen vor ähnlichen Problemen bei schriftlichen Arbeiten stehen. Bislang habe ich manchmal vor dem Stoff gesessen und gedacht, ich sei einfach nur doof. Nachdem jetzt noch einmal viele Fragen beantwortet wurden, habe ich mir vorgenommen, nicht mehr so hemdsärmelig an die Sache ranzugehen.

Zum Standort der FernUni in Berlin muss ich sagen, dass es sich um schöne Räumlichkeiten handelt. Die Seminaräume waren groß, es hätten durchaus auch mehr als 30 Personen ohne Probleme Platz gehabt. Die Technik funktionierte auch einwandfrei (kenne ich insbesondere aus meiner FH-Zeit anders).

Ansonsten habe ich wieder einmal gemerkt, wie viele meiner Kommilitonen doch im öffentlichen Dienst oder im 3. Sektor beschäftigt sind. Es kamen zwar auch einige Studierende aus der Privatwirtschaft, wir waren aber deutlich in der Minderheit (das soll natürlich nicht negativ klingen). Ich finde diese Feststellung interessant und bewerte sie aber in keinster Weise negativ. Ehrlich gesagt bin ich sogar etwas neidisch, dass ich noch keine Stelle im öffentlichen Dienst ergattern konnte. In puncto Gehalt und Sicherheit (unbefristeter Vertrag vorausgesetzt) wäre der Wechsel für mich ein deutlicher Schritt nach vorn.

Zur Anreise kann ich nur sagen, dass das Auto die schlechteste Variante ist. Ich hatte mein Bahn-Ticket am vergangenen Sonntag stoniert (die Gründe dürften bekannt sein) und mich gegen den Fernbus entschieden. Obwohl ich keine Angst davor habe, mit dem Auto nach Berlin zu fahren, war die Reise doch anstrengend. Zudem war es echt schwierig, einen Parkplatz zu finden, sodass ich letztendlich zu spät kam.

Darüber hinaus habe ich auch noch eine schöne Stange Geld für einen Platz in der Hotelgarage bezahlt, sodass mich der Trip letztendlich rund 50 Euro mehr gekostet hat, als eigentlich vorgesehen war. Deshalb mein Rat: Wer keine Abneigung gegen den Fernbus hat wie ich, der sollte diese Möglichkeit nutzen. Ansonsten ist der ICE von Leipzig aus unschlagbar (mit Sparpreis natürlich). Nicht mal wenn ich wie der letzte Henker fahre, bin ich schneller als der ICE.

Ich werde mich in den nächsten Wochen nun intensiv meinem Exposé für die Hausarbeit widmen. Ich hoffe, es läuft alles nach Plan und ich kann das Projekt "erste Hausarbeit im Master" noch in diesem Semester abschließen.

parksj86

5. Semester: Nichts als Arbeit

Der April ist fast vorbei, deshalb ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit. Mein Vorhaben, im Modul 2.1 eine Hausarbeit zu schreiben, läuft schleppend. Der aktuelle Bildungsbericht der Bundesregierung ist zwar eine gute Vorlage für eine Arbeit zum Thema betriebliche Aus- und Weiterbildung (ist in diesem Semester das vorgegebene Themenfeld), aber noch will mir keine vernünftige und präzise Fragestellung einfallen.

Ich habe mittlerweile 15-16 Aufsätze aus dem Netz gezogen und recherchiere weiter nach Literatur - vor allem die ergänzende Basisliteratur fehlt mir noch. Am Sonntag ist ein weiterer Besuch der Leipziger Unibibliothek geplant. Ich habe dort noch ein Buch gefunden, das für meine Arbeit interessant sein dürfte.

Ich denke, dies ist dann eine gute Basis, das Thema enger einzugrenzen und eine erste konkrete Fragestellung zu entwerfen. Dann kann ich auch ruhigen Gewissens eine Mail an die Modulbetreuung schreiben, in der ich um konkrete Hilfestellung bei der Formulierung der Fragestellung bitte. Ich bin der Meinung, dass bei solchen Fragen immer eine vorhergehende Eigenleistung erkennbar sein muss. Sich alles vorkauen zu lassen ist schließlich nicht der Sinn eines Studiums.

Kurz noch ein paar Worte zu meinem Semesterplan: Ich habe mich heute von der Präsenzveranstaltung im Juli zum Modul 2.3 abgemeldet. Zum einen sind durch eine Umstellung des Versands noch nicht alle Skripte eingetroffen (eins fehlt noch), zum anderen sehe ich keinen Sinn darin, mich in diesem Semester mit einem gänzlich anderen Thema neben meiner Hausarbeit zu beschäftigen.

Stattdessen nehme ich im Juni noch einen Termin der Studienberatung im Regionalzentrum Leipzig wahr. Es geht - wie sollte es auch anders sein - um das Thema schriftliche Arbeiten. Evtl. werde ich auch etwas tun, um mein Wissenschaftsenglisch aufzupolieren. Ich habe gehört, auch dafür soll es spezielle Kurse geben. Allerdings wären mir bei diesem Thema Präsenzkurse lieber, sodass ich mich mal in Leipzig umhören muss.

parksj86

5. Semester: Der Matchplan

Nach meinem Seelenstriptease noch etwas zum Start ins Sommersemester:

Ich habe mir in diesem Semester die Unterlagen für das Modul 2.3 kommen lassen, mein Schwerpunkt wird aber auf dem Modul 2.1 liegen - die Skripte hatte ich mir bereits im vergangenen Wintersemester zuschicken lassen.

Ich möchte eine Hausarbeit schreiben, derzeit recherchiere ich nach einem Thema. Erstmals im Governance-Studiengang hat eine Modulbetreuung verbindliche Themenschwerpunkte für schriftliche Arbeiten festgelegt. Das finde ich gar nicht mal schlecht, Orientierung kann angesichts meiner geringen Erfahrung mit (politikwissenschaftlichen) Hausarbeiten nicht schaden. Ich habe auch von einem Nutzer hier im Forum eine Arbeit zur Einsicht erhalten. Mittlerweile habe ich ein ganz gutes Bild von dem, was in einer Hausarbeit verlangt wird (vielen Dank noch mal!).

Thematisch habe ich mich nach einer Woche Grundrecherche für den Schwerpunkt "Varieties of Capitalism" entschieden. Die Fragestellung soll sich auf den Bereich der Aus- und Weiterbildungssysteme beziehen. Die Literatur hierzu ist fast ausschließlich in englischer Sprache verfasst. Das stellt eine zusätzliche Hürde für mich da. Hier rächt sich mein bisheriges Desinteresse an Fremdsprachen ein wenig (7 Jahre Schulenglisch und ein paar schmutzige Filme in besagter Sprache). Mitte Mai besuche ich den Workshop "Wissenschaftliches Arbeiten", von dem ich mir noch einmal einen Motivationsschub und Erkenntnisfortschritt verspreche. Bis Ende Mai möchte ich dann mit einer konkreten Idee bei der Modulbetreuung anklopfen und meine Fragestellung festzurren. Dann folgt das Expose und die eigentliche schriftliche Arbeit.

So sieht mein Plan für die nächsten paar Monate aus.

parksj86

Ich denke, die meisten Leute werden dieses Blog hier lesen, um etwas über den Masterstudiengang Governance zu erfahren. Bevor ich in den nächsten Tagen über meinen Start ins neue Semester spreche, muss ich allerdings noch einmal auf das Thema Antrieb und Motivation zu sprechen kommen.

Ich habe das Studium 2013 begonnen, weil ich ein Ziel vor Augen hatte, welches ich meiner Meinung nach nur mit einem Master erreichen kann. Ich wollte in den politischen Bereich bzw. mich innerhalb der PR-Branche für höhere Aufgaben qualifizieren (in den Themenbereichen Politik, Wirtschaft etc.). Dieses Ziel verfolge ich noch immer, allerdings sind vier Jahre eine lange Zeit und ich studiere ja nicht im luftleeren Raum.

Zu Beginn meines Vorhabens war die Sache eigentlich klar: als PR-Assistent in einer Agentur mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft, Politik und kommunale Unternehmen war es aus meiner Sicht folgerichtig, sich einschlägig fortzubilden. Mein Wechsel vor einem Jahr hat die Ausgangslage dann schon etwas verändert, thematisch habe ich nun nichts mehr mit Politik zu tun, zudem hat sich mein Aufgabenspektrum derart verbreitert, dass ich mich auch nicht mehr als nur als Kommunikationsmensch bezeichnen kann. Ich mache eigentlich alles was anfällt, von der Kundenbetreuung und Vertriebsaufgaben (hauptsächlich Akquise), über Assistenz der Geschäftsführung (Telefontermine vereinbaren, Anfragen bearbeiten, Reportings schreiben) bis hin zu den Themen Online-Marketing und Online-Redaktion.

Zum einen ist es schön, über den Tellerrand hinaus zu blicken und so viel Verantwortung tragen zu dürfen. Zum anderen habe ich in den vergangenen Monaten aber auch etwas bemerkt: Ich vermisse die PR und die Politik. Nach Verbänden, Journalisten und anderen Stakeholdern zu recherchieren und diese auch direkt anzusprechen (Anschreiben zu formulieren oder zu telefonieren), Pressematerialien und Argumentationspapiere zu politischen Themen zu texten und um jedes Wort, jede Formulierung zu ringen - diese Dinge fehlen mir sehr. Auch die Arbeit in einem tollen Team - derzeit erledige ich viele dinge selbständig - fehlt mir. Ich will damit nicht ausdrücken, dass ich Arbeit gern abgebe (vielleicht ein bisschen), sondern das Teamarbeit zum einen immer eine gewisse Dynamik mit sich bringt und ich zum anderen sehr viel dabei lerne. Im Moment muss ich sehr darauf achten, dass ich meine eigenen Fehler nicht reproduziere, was natürlich auch einen gewissen Lerneffekt hat.

Das Problem ist natürlich, dass ich eigentlich geplant hatte, mich nach Abschluss meines Fernstudiums beruflich neu zu orientieren (in besagte Richtung). Allerdings sind zwei Jahre in der Kommunikationsbranche eine lange Zeit und gehaltstechnisch würde ich innerhalb der nächsten beiden Jahre gern noch einmal einen etwas größeren Sprung machen (natürlich realistisch betrachtet, plötzlichen Reichtum oder eine Verdopplung meines Gehaltes erwarte ich nicht). Ich denke, ich habe mittlerweile die Berufserfahrung und die nötigen Fähigkeiten, um nicht gleich vom Personalchef ausgelacht zu werden.

Das allerdings bedeutet auch wieder Einschränkungen in anderer Hinsicht: Zum einen würde sich wahrscheinlich mein Arbeitspensum wieder deutlich erhöhen (PR-Arbeit ist Terminarbeit, 9 to 5 ist nur eine wünschenswerte Wirklichkeit). Ob ich dann noch die Zeit und die Kraft dazu hätte, mein Masterstudium zu beenden, lasse ich mal dahingestellt. Zum anderen bin ich der Meinung, dass eine erneute berufliche Veränderung diesmal nur mit einer räumlichen machbar ist. Leipzig ist zwar eine Großstadt, aber die Medienbranche steckt hier im Vergleich zu Berlin, Hamburg oder München noch in den Kinderschuhen. Selbst wenn ich die Agenturlandschaft außer Acht ließe, müsste man ernsthaft über einen Umzug oder eine Wochenendbeziehung nachdenken. Dieses Thema ist allerdings schwierig und ich brenne derzeit auch nicht darauf, umzuziehen.

Zuletzt steht natürlich die Frage im Raum, ob ich mich nicht verkalkuliere. Ich habe viele Stellenanzeigen von Unternehmen, Behörden und Agenturen gelesen - in den Bereichen Corporate Affairs, Public Affairs etc. werden auf Junior-Ebene in der Regel ein Masterstudium und erste relevante Medien- bzw. Politik-Kontakte verlangt. Was letzteren Punkt angeht, habe ich insbesondere für den Raum Mitteldeutschland zumindest noch einige Namen und Ansprechpartner im Kopf, die ich aber auf keinen Fall als "belastbares Netzwerk" bewerben würde.

Soweit so gut. Fürs Erste habe ich mich dazu entschieden, erst einmal bis Ende dieses Jahres abzuwarten und wie geplant weiterzumachen. Allerdings wird mich das Thema weiter beschäftigen, zumal ich auch geplant habe, mich karrieretechnisch Ende des Jahres beraten zu lassen. Erst einmal muss die "Kriegskasse" aufgefüllt werden. Zudem lässt sich meine Arbeit derzeit ganz gut mit meiner Rolle als Familienvater vereinbaren. Das ist auch ein wichtiger Punkt, der nicht immer so gegeben ist.

parksj86

Persönliche Gedanken zum Semesterstart

Ein großer Nachteil beim Fernstudieren sind die verkürzten bzw. fehlenden Semesterferien. Meine Prüfung im WS 14/15 habe ich erst am 17. März abgelegt, am 1. April sind aber bereits die neuen Foren in der Moodle-Lernumgebung freigeschaltet worden, die Studienunterlagen trudeln seitdem auch so langsam ein.

Aus meinem Bachelor-Studium bin ich diesen Turnus gewohnt. Während der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem Sommersemester und dem Wintersemester habe ich in den ersten beiden Jahren jeweils ein mehrmonatiges Pflichtpraktikum absolviert (über Praktika in der PR- bzw. Medienbranche kann ich bei Interesse mal gesondert berichten), die Semesterferien vor dem Sommersemester verbrachte ich stets bei meiner Freundin in Leipzig.

Das Problem an diesen fließenden Übergängen von Semester zu Semester ist allerdings, dass man dazwischen nicht richtig abschalten kann; zumindest ist das bei mir so. Seit meiner Rückkehr aus Hagen stehe ich immer noch unter Spannung. Zwar habe ich noch nicht in die neuen Studienunterlagen geschaut, dennoch wurde die Zeit von mir genutzt, um meine Studienplanung voranzutreiben. Im Mai dieses Jahres nehme ich an einem Präsenzseminar zum Thema wissenschaftliches Arbeiten teil (in Berlin), im Juli geht es dann mit einem Präsenztermin zum Thema internationale Politik und humanitäre Interventionen weiter. Dafür opfere ich insgesamt zwei Wochenenden, meine Frau ist davon natürlich weniger begeistert.

Ich habe die vergangenen zwei Wochen außerdem dazu genutzt, mir zu überlegen, wie es mit dem Studium weitergeht. Meine einzige Spielregel war immer, dass ich nach einer nichtbestandenen Prüfung sofort abbreche - aus Gründen des Selbstschutzes. Ich sehe formale Bildung immer als einen Wettbewerb an, bei dem ich möglichst an erster Stelle stehen möchte. Ein Durchmogeln mit unterdurchschnittlichen Noten würde mein Ego auf die Dauer nicht verkraften. Zudem hätte ich wahrscheinlich auch nicht den Nerv dazu, eine Prüfung nochmals abzulegen und mein Studium dadurch womöglich weiter nach hinten rauszuschieben.

Erfreulicherweise habe ich meine Sache bislang ganz gut gemacht, bis auf eine 3,0, die als Ausrutscher betrachtet werden kann, waren nur gute und sehr gute Noten dabei. Dies wiederrum schmeichelt meinem Ego und lässt meinen Traum (irgendwann vielleicht einmal promovieren zu dürfen) weiterleben. Zudem halte ich noch an meiner Einschätzung fest, dass ein (sozialwissenschaftlicher) Master meine Jobchancen langfristig erhöht. Mein Plan, mich mit dieser Thematik im Rahmen eines Jobcoachings zu befassen, steht noch. Allerdings muss ich damit aus finanziellen Gründen noch etwas warten.

Zum aktuellen Semester kann ich noch folgendes berichten: In einer der Moodle-Umgebungen gibt es eine kleine Vorstellungsrunde, die mich ziemlich einschüchtert. Dort haben sich bislang nur "erfolgreiche" Studierende vorgestellt, die allesamt einen Bachelor in Politikwissenschaft oder einer artverwandten Disziplin haben. Dementsprechend haben sie dort auch Hausarbeitsthemen und Studienschwerpunkte angegeben, bei denen mir derzeit noch schwindelig wird. Als Quereinsteiger (Kommunikationswissenschaftler) habe ich es derzeit noch vermieden, eine Hausarbeit zu schreiben. Mir war es erst einmal wichtiger, voranzukommen und Familie, Beruf und Fernstudium möglichst gut unter einen Hut zu bringen.

Anscheinend sind meine Kommilitonen in dieser Zeit schon sehr tief in die Marterie eingestiegen, lesen regelmäßig wissenschaftliche Artikel und haben auch schon die ein oder andere Hausarbeit verfasst. Davor habe ich großen Respekt, jedoch fühle ich mich in solchen Vorstellungsrunden immer etwas verloren.

parksj86

Modul 1.5 bestanden - Halbzeit

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Gerade bin ich aus meinem "Kurzurlaub" inklusive mündlicher Prüfung in Hagen zurückgekehrt. Ich habe in dieser Zeit sehr erfolgreich meine Sandbagging-Technik angewendet (die Psychologen unter euch müssten wissen, was ich damit meine). Das Wochenende vor der Prüfung hatte ich kaum Zeit zum lernen und auch der Montag vor meinem Trip nach Hagen war vollgestopft mit Terminen. Ich musste in Osnabrück ja fast meinen gesamten Bekanntenkreis besuchen. Also habe ich mich einfach aufs Wesentliche konzentriert und bin noch mal die Argumentation meiner Thesen durchgegangen.

Zur Prüfung selbst: Der Campus in Hagen ist eine interessante Mischung aus Parkplatzchaos und unübersichtlichem Gebäudekomplex. Den Prüfungsraum habe ich aber ziemlich schnell gefunden, das KSW-Gebäude liegt direkt gegenüber der Mensa. Die mündliche Prüfung wurde von der Modulverantwortlichen selbst, Frau Dr. Kleiner abgenommen, der zweite Modulverantwortliche, Herr Kuhn, fungierte als Beisitzer und Protokollant. Gleich die erste Frage hatte ich tierisch in den Sand gesetzt. Nachdem ich ca. 100.000 Mal das Wort Legitimation oder Legitimität gelesen habe, weiß ich nicht mehr, das man den Begriff mit Anerkennung übersetzen kann, also deshalb mein Tipp:

- Wissenschaftliche Begriffe oder Fremdwörter in euren Thesen solltet ihr stets ins "Deutsche" übersetzen können.

Danach ging es weiter, ich musste eine meiner Thesen gegen die Kritik der Prüferin verteidigen. Ihre Fragen gingen in eine ganz andere Richtung, als ich vorgesehen hatte, ihre Argumentation bzw. ihre Gegenfragen waren natürlich sehr stark und stets an den Theorien der Skripte orientiert bzw. etwas darüber hinaus. Ich habe dann dagegen gehalten, weil ich denke, das meine These nach wie vor sehr anschaulich formuliert ist. Konkret ging es um Input- und Output-Legitimation. Ich habe mich dann auf die Theorien bezogen und über den Vergleich zweier politischer Systeme und Ansätze meine Argumentation bekräftigt. Das kam bei Fr. Dr. Kleiner nach eigenem Bekunden gut an.

Danach sind wir abgeschweift, bzw. ich. Auf die Frage, welche Demokratietheorie sich auf die partizipative Demokratie bezieht, kam von meiner Seite erst mal kurz nichts. Eigentlich hatte ich die Antwort die ganze Zeit im Kopf, letztendlich habe ich nach kurzem Zögern auch die richtige Theorie genannt: die deliberative Demokratietheorie. Den kleinen Exkurs über Habermas hätte ich mir allerdings ersparen können. Nichtsdestotrotz ein zweiter Tipp:

- Schaut beim Lesen der Skripte über den Tellerrand hinaus!

Wir sind noch das ein oder andere Mal etwas abgeschweift, da ich v.a. in den weitergehenden Fragen zu meinem Thesenpapier immer wieder die Chance gesehen hatte, verbal in Fahrt zu kommen. Dies wurde mir hinterher aber auch ein wenig angekreidet. Nachdem die Thesen abgearbeitet waren, hatten wir noch etwas Prüfungszeit und Fr. Dr. Kleiner ging auf Theorien und Ansätze ein, die Teil des Moduls, aber nicht Teil meines Thesenpapiers waren. Da ich die Skripte 2-3 Mal gelesen hatte, hatte ich mit diesem Prüfungsteil weniger Probleme. Aus diesem Grund auch ein letzter Tipp von mir:

- Lest wirklich alle Skripte und Texte der Pflichtlektüre.

Die Note erhält man gleich im Anschluss an die Prüfung - ein Vorteil dieser Prüfungsart. Ich bin mit meiner Leistung und auch dem Ergebnis sehr zufrieden. Mittlerweile habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, wie es weiter geht. Das letzte Semester und die Klausurnote kann ich jetzt erst mal als Ausrutscher sehen. Ich denke, ich habe immer noch gute Chancen, dass Studium mit einer guten Note abschließen. Auch meine beruflichen Ziele sind nach wie vor geblieben. Dazu werde ich in den kommenden Tagen aber einen separaten Blogbeitrag schreiben.

Im kommenden Semester steht nun die Hausarbeit im Modul 2.1 an. Hierzu habe ich mich im Mai auch zu einem politikwissenschaftlichen Workshop angemeldet, in dem es um sozialwissenschaftliche Fragestellungen und Methoden und natürlich auch um das Verfassen schriftlicher Arbeiten geht. Ich denke, dies wird mir noch einmal einen Schub geben - im Juli kommt das ein Präsenzseminar im Modul 2.3, das ich dann im darauffolgenden Semster angehen will. ich denke, die beiden Präsenztermine werden die derzeit dringend benötigte Motivationshilfe sein.

parksj86

In meinem Beitrag zum 4. Semester hatte ich es schon angedeutet. In den vergangenen zwei Jahren ist einiges passiert, das auch Auswirkungen auf meine Studienmotivation hat. Ich denke, jeder hat während eines solchen Projekts mal Überlegungen zu Sinn und Unsinn angestellt oder musste sich mit Ereignissen auseindersetzen, welche die ursprünglichen Überlegungen ad absurdum geführt haben.

In meinem Fall geht es im Großen und Ganzen um das vergangene Jahr. In meinen Planungen gab es einen ziemlichen Bruch, den ich aber erst Ende November als solchen erlebt habe. Seit April 2014 arbeite ich als Online-Redakteur und Projektmanager für ein Preisvergleichsportal. Ich bin quasi für alles verantwortlich, von der Redaktion über das Online-Marketing bis hin zum Vertrieb. Thematisch dreht sich alles um Edelmetalle zu Anlagezwecken. Es ist also ein ziemlich spezieller Bereich.

Vorher war ich in einer klassischen PR-Agentur tätig, unser Schwerpunkt lag auf Public Relations und Public Affairs für privatwirtschaftliche und öffentliche Unternehmen. Zudem hatten wir viele Kunden aus dem Energiebereich, ich war eher auf kommunale Unternehmen und Wirtschaftsthemen ausgerichtet. Da ich schon immer im Public Affairs-Bereich tätig sein wollte, war diese Einstiegsposition ideal. Aus dieser Zeit stammt auch die Idee, mich mit dem Governance-Studium für eine verantwortungsvollere Tätigkeit weiterzuqualifizieren. Allerdings wurde dies nie von meinem damaligen Arbeitgeber vorausgesetzt.

Über die Gründe meines Jobwechsels möchte ich ehrlich gesagt nicht allzu viel schreiben. Ich kann nur sagen, dass mich die Aufgabe gereizt hat, das Portal weiterzuentwickeln und damit auch Verantwortung für ein eigenes, langfristiges Projekt zu übernehmen. Allerdings habe ich mich damit (vorerst) von den Public Affairs verabschiedet. Was im Moment zählt, ist Fachwissen über Finanzmärkte (börslicher und außerbörslicher Handel mit Edelmetallen), über Münzen und Barren und über Online-Marketing, insbesondere SEO. Seit knapp einem Jahr arbeite ich mich in diese Bereiche ein. Mittlerweile kann ich behaupten, dass ich ein solides Grundwissen zusammengetragen habe. Aber für meinen beruflichen und persönlichen Ehrgeiz reicht das natürlich noch nicht aus.

Mein Dilemma ist nun folgendes: Ich würde mich als passablen Online-Redakteur bezeichnen, der v.a. in den Bereichen SEO und Web 2.0 noch einiges dazulernen kann. Dies ist eigentlich auch mein Anspruch. Aber neben dem Fernstudium, meiner Familie und meinen spärlichen Hobbys bleibt mir kaum Zeit und vor allem Geld, das ich in meine persönliche Weiterbildung investieren kann. Darüber hinaus frage ich mich mittlerweile auch, was ich nun mit dem Master anfange, sollte ich das Zeugnis irgendwann in meinen Händen halten. Einfach so als Junior Consultant oder Analyst zurück in die Branche einsteigen, ist meiner Einschätzung nach nur schwer möglich. Wahrscheinlich wäre ein solcher Wechsel finanziell auch nicht sonderlich attraktiv. Ein Umzug nach Berlin wäre unumgänglich und mit einem Einstiegsgehalt lässt es sich auch nicht sonderlich luxuriös leben.

Auf der anderen Seite habe ich so viel Selbstbewusstsein zu sagen, das ich sicher auch nur mit meinem Bachelor und ohne Weiterbildung Chancen hätte, als Online-Redakteur zu reüssieren. Derzeit bin ich mit meinem Job zufrieden, aber früher oder später kommt die Frage auf: "Was tun?". Und sollte ich bis dahin keinen Masterabschluss haben, fallen z. B. Stellen im Höheren Dienst komplett raus - was schade wäre.

Ich habe mich erst mal dazu entschieden wie geplant weiterzumachen. Sollte ich aber einmal scheitern (z. B. in der mündlichen Prüfung), werde ich das Thema wohl schnell begraben. Ich habe auch überlegt, in dieser Sache mal die Hilfe eines professionellen "Karriereberaters" bzw. Coaches in Anspruch zu nehmen. Aber das entscheide ich erst nach meinem Ausflug nach Hagen.

Natürlich bin ich für Ratschläge oder Diskussionen offen, freue mich sogar über Input von außen.

parksj86

Mittlerweile bin ich mit meinen Ausführungen im 4. Semester angekommen, es geht um das Modul 1.5 Governance in Mehrebenensystemen. Die Studienunterlagen hatte ich mir bereits im vergangenen Semester bestellt und einmal durchgelesen. Ehrlich gesagt hat mir das aber diesmal nur sehr bedingt weitergeholfen. Neben dem Studium ist einiges passiert und mittlerweile beschäftige ich mich auch ernsthaft mit Alternativen, da ich von meinem ursprünglichen Plan weit abgerückt bin. Zudem sind noch einige private Sachen (erfreuliche und weniger erfreuliche) hinzugekommen, die mich etwas aus meiner Prüfungsvorbereitung gerissen haben.

Aber erst mal zum Studium: Auch in diesem Semester habe ich noch keine Hausarbeit geschrieben. Ich schiebe dieses Thema immer noch vor mir her. Übernächste Woche steht eine mündliche Prüfung in Hagen an. Ich verbinde diese Reise mit einem Besuch meiner Heimat (Osnabrück), meine Eltern freuen sich schon und meine Frau und die Kleine kommen auch mit. Es ist mein erster Besuch in Hagen, wahrscheinlich auch mein letzter (sofern ich die Prüfung bestehe). In diesem Modul, muss ich zugeben, wäre auch eine Hausarbeit interessant gewesen. Die Bearbeitung fiel in die Zeit der Europawahlen. Aber im Moment ist das termingerechte Arbeiten für mich nur eine wünschenswerte Wirklichkeit (Klaus Mertens lässt grüßen).

Zum Modul selbst: In diesem Semester wurde ein Skript durch das Buch "Effizient Schreiben" ersetzt. Dies ist eine Anleitung zum Verfassen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten bzw. Dissertationen. Zudem haben sich die Modulverantwortlichen redlich bemüht, die Studierenden bei der Anfertigung einer Hausarbeit nicht im Stich zu lassen. Es gab einen Leitfaden und zwei Musterarbeiten. Wer also wollte, der hatte genügend Anschauungsmaterial. Zudem gibt es in dem Modul eine Online-Tutorin, die regelmäßig Übungsaufgaben zu verschiedenen Aspekten von Hausarbeiten und mündlichen Prüfungen zur Verfügung stellt. Kontakt hatte ich mit den Modulverantwortlichen nicht, darum kann ich nicht beurteilen, wie schnell und ausführlich geantwortet wird, aber die Betreuung muss ich einfach mal lobend erwähnen.

Das Modul selbst besteht aus zwei fachlich relevanten Skripten, Mehrebenenverflechtung in D und der EU sowie Entzauberung der partizipativen Demokratie. Ergänzt werden diese durch einen Reader mit relativ aktuellen Texten, dieser enthält auch englische Texte (nur mal so als Hinweis). Achja, das Modul ist ein Pflichtmodul, d. h. Studierende MÜSSEN es erfolgreich abschließen.

Für die mündliche Prüfung habe ich versucht, mich wie üblich vorzubereiten. Ich habe das Material gelesen und mir anschließend grobe Zusammenfassungen der relevanten Theorien gemacht. Ich denke, man sollte hier die Politikverflechtung von Scharpf, multilevel governance und den multiple Streams Ansatz drauf haben. Zudem kann es nicht schaden, wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der BRD und der EU auseinandersetzt. Es werden Ereignisse in Verbindung mit Akteuren ohne weitere Erklärungen genannt, die man zeitlich und inhaltlich einordnen muss, um die Ausführungen auch wirklich zu verstehen.

Wer zur mündlichen Prüfung erscheinen will, muss eine Woche vorher ein Thesenpapier einreichen. Ich tue mich damit bis jetzt noch sehr schwer, bin mit meinen Thesen noch nicht zufrieden. Ich werde wohl noch heute und morgen benötigen, um das Papier so zu schleifen, dass ich es ohne schlechtes Gewissen abschicken kann, bis Dienstag habe ich noch Zeit. Mein Thesenpapier noch so aufgebaut, dass es keine innovativen Ideen enthält, sondern mich in meiner Prüfung vom Großen Ganzen zu den bedeutenden Teilaspekten von Governance in Mehrebenensystemen führt. Mit dem Wissen der vergangenen Semester fühle ich mich einigermaßen vorbereitet. Dennoch habe ich kein überragendes Gefühl.

Nach meinem "Urlaub" werde ich vom Besuch in Hagen berichten und hoffe, ich kann das 4. Semester hier im Blog grün markieren. Dann ständen in diesem und im kommenden Jahr endlich die Hausarbeiten auf dem Programm. Für das nächste Semester habe ich mich zudem für ein Seminar im Modul 2.3 angemeldet. Der Inhalt klang spannend und es ist in der Nähe (Berlin).

So long, wünscht mir viel Erfolg, Glück ist nur etwas für Verlierer (mein Lebensmotto)...

parksj86

Was bisher geschah: das 3. Semester

Das 3. Semester stand ganz im Zeichen des Moduls 1.4 Demokratie und Governance. Hier muss ich das erste (und wohl auch einzige Mal) die Studienunterlagen, d. h. die Skripte ein wenig rügen. Dass diese Grammatik- und Rechtschreibfehler enthalten, sehe ich als nicht ganz so tragisch an. Das Problem bei den Studienunterlagen lag in der Aufsplittung des Skriptes zum Demokratischen Frieden. Als Pflichtliteratur war hier nur ein Teil des Skriptes vorgesehen (der 1. Teil ca. 120 Seiten oder etwas mehr) und als Ergänzung ein Reader, der nur in Form einer PDF-Datei vorlag. Nun muss ich dazu sagen, dass ich es hasse, längere Texte am PC zu lesen. Es stört meinen persönlichen Lesefluss und ermüdet meine Augen schneller als gewöhnlich. Zudem sitze ich auf der Arbeit bereits neun Stunden täglich am PC. Zum Studienbeginn hatte ich mir zwar ein Tablet mit einer guten Auflösung und einem recht großen Bildschirm gekauft. Ein Vergnügen sind PDF-Dateien für mich trotzdem nicht. Soviel zu dem Thema.

Ich wollte auf jeden Fall die Klausur im September 2014 mitschreiben, um das Modul abzuschließen. Nun muss man dazu sagen, dass genau in diese Zeit noch ein recht spontaner Umzug fiel (5 Tage vor dem Klausurtermin) und meine Frau bereits hochschwanger war. Somit waren feste Lernphasen (vor allem meine sonst so intensive Vorbereitungsphase vier Wochen vor dem Schreibtermin) nicht mehr einzuhalten. Ich denke, dies hat sich letztendlich auch negativ auf meine Note ausgewirkt, zusammen mit der Tatsache, dass ich diesmal wirklich auf Lücke gelernt hatte.

Die Klausurvorbereitung unter erschwerten Bedingungen gestaltete ich so, wie die letzten Male. Ich hatte Zugriff auf ein paar Klausurfragen, zudem hatte Hr. Prof. Dr. Stoiber recht deutlich beschrieben, wie seine Klausuren aufgebaut sind. Der erste Teil der Klausur besteht aus Fragen, die reines Faktenwissen erfordern. Die Fragen stammten aus allen drei Teilbereichen - Demokratietheorie, Parlamentsanalyse und Demokratischer Frieden. Die Antworten sollten nicht länger als je eine halbe Seite sein. Der zweite Teil bestand hingegen aus einer offenen Frage, die laut Hr. Prof. Dr. Stoiber eine Transferleistung erforderte. Diese sollte ausführlich diskutiert werden. Zur Wahl standen drei Aufgabenstellungen, eine davon musste bearbeitet werden.

Mein Klausurergebnis war eher dürftig. Bestanden hatte ich zwar, allerdings konnte man an der Note sehen, das meine Vorbereitung diesmal einfach nicht intensiv genug war. Ein paar Tage vor der Klausur hatte Hr. Prof. Dr. Stoiber in Hagen ein Seminar zur Vetospielertheorie angeboten - ein klausurrelevanter Ansatz. Aus den oben genannten Gründen verzichtete ich auf die Reise nach Hagen. Zudem hatte ich mich mit den Unterlagen zum Demokratischen Frieden nicht intensiv beschäftigt. Zu genervt war ich von dem zerstückelten Skript. Mittlerweile investiere ich ein paar Euro zusätzlich und drucke mir selbst größere Textmengen ab 150-200 Seiten aus. Auch hatte ich einige Theorien unterschätzt und nur oberflächlich gelernt (z. B. die Vetospielertheorie und den Ansatz von Arend Lijphart). Mein Rat ist hier: Man sollte sich zumindest in einem der drei relevanten Themengebiete sehr gut auskennen. Die Theoriediskussion und Gegenüberstellung in einer Klausur sollte man nicht scheuen.

Wer kein Klausurmensch ist, für den könnte das Modul 1.4 trotzdem eine gute Wahl sein - alternativ kann man auch eine Hausarbeit schreiben.

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0