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Es geht dem Ende zu...

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chryssi

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.... mit meiner Bachelorthesis. Seit Donnerstag liegt meinem Chef eine gedruckte Version vor, nur wann ich die gelesen zurück bekomme oder wie es dann weitergeht, weiß ich nicht.

So gut es mit der Erstellung der Arbeit auch lief, die "Zusammenarbeit" mit meinen Arbeitgeber in diesem Punkt macht mich echt traurig. In ein, zwei Blogeinträgen hatte ich ja schon berichtet, dass mein Ansehen als BWLer nicht das besste bei meinen Chefs (Ingenieuren und Physikern) ist, und es schon schwer war, ein Thema zu finden das geduldet wird. Nachdem keine Arbeitszeit dafür verwendet werden konnte, mir einen Betreuer im Unternehmen an die Seite zu stellen, wusste ich nicht, ob einer meiner Chefs die Arbeit lesen möchte oder nicht. Also habe ich ganz direkt und höflich gefragt, ob Interesse bestände, die Arbeit vor Abgabe an die Prüfer zu lesen. Zurück geblaffte Antwort: Leg mir 'nen Ausdruck davon auf dem Schreibtisch. Und damit war das Gespräch von seiner Seite auch schon beendet. Ich hab ihm später ein Exemplar in sein Büro gelegt, er leider nicht mehr da.

Im Moment bin ich, trotz Erleichterung über die bald beendete Arbeit, nur noch am grübeln. Ich fühle mich in diese Firma nicht mehr wohl. Es gibt im Moment so viele kleine Gründe, die aber in der Summe wie ein Berg vor mir stehen, der mich jeden Morgen immer schwerer aufstehen lässt.

Es wird zum Ende des Jahres wohl Zeit, mich mit dem Abschluss in der Tasche auf die Suche nach einer neuen Betätigung zu machen. Einer, die mir wieder Spaß macht und bei der ich mein neu erworbenes Wissen auch einsetzen kann. Wenn man von Kollegen gefragt wird, warum man sich so ein Fernstudium denn antut, obwohl die Firma es nicht braucht, sollte einem das wohl zu denken geben...

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Da muss ich gerade darüber nachdenken, ob meine Chefs, die ja gar nichts mit der Materie zu tun haben, sowas lesen wollen würden. Aber ich verstehe deinen Unmut. Und ich bin auch deiner Meinung, mit dem neuen Abschluss auch was Neues suchen zu wollen. Immerhin stehen dir dann neue Türen offen und die würde ich auf jeden Fall nutzen. Lass dich also, egal wie deine Chefs weiter reagieren werden, nicht von diesem Schritt abhalten.

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Ich schließe mich ortho89 an. Es klingt ja eindeutig so, als würde Dein Abschluss in dieser Firma immer 2. Klasse bleiben. Neben der fachlichen Qualifikation finde ich es auch traurig, dass all die Nebenqualifikationen, die mit einem Fernstudium neben der Arbeit erworben werden, keine Berücksichtigung u. Anerkennung finden. Frust pur. :sneaky2:

Aber: Du hast es bis zum Bachelor gebracht u. darauf kannst Du sehr stolz sein - ich würde mich auch langsam mal nach einem neuen Job umsehen! Es ist immer gut, sich aus einer Ich-bin-im-Job-Position heraus etwas Neues u. Passendes suchen zu können. :thumbup:

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Danke für die aufmunternden Worte!

Ich muss dazu sagen, dass mir vor zwei Jahren beim Vorstellungsgespräch schon gesagt wurde, dass man den Stellenwert eines Fernstudiums nicht besonders hoch einschätzt und ich das gerne weitermachen dürfe in meiner Freizeit, solange die Arbeitsleistung nicht darunter leidet. In so fern sind diese Aussagen nichts neues und ich habe gewusst, worauf ich mich einlasse.

Es macht mich trotzdem traurig und nimmt mir im Moment ein bischen den Mut, dass andere Arbeitgeber das anders sehen könnten. Wie du schreibst, snowchild, Frust pur...

Ich habe glücklicherweise noch genug Zeit mit der Abgabe der Arbeit, da können sich meine Vorgesetzten gerne Zeit lassen. Im Moment möchte ich nur ungern jemandem, der die Arbeit schon nur widerwillig liest noch ein Zeitlimit setzen. Und wer weiß, vielleicht hat es ja doch Sinn und ich bekomme noch eine konstruktive Kritik.

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Brauchst du denn die Zustimmung deines Chefs im Sinne einer Freigabe? Oder kannst du die Arbeit auch so einreichen, falls kein Feedback kommt? Ansonsten würde ich in so einem Arbeitsklima schauen, dass ich schnell weiterziehe. Das Leben ist zu kurz, um an Arbeitstagen mit einem mulmigen Gefühl aufzustehen. :)

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Wetschätzung ist eben einfach wichtig. Ich glaube, man kann besser auf einen Teil Geld verzichten, als auf Anerkennung und das Gefühl, dass man etwas leistet, was auch gesehen wird.

Haben die das mal begründet, warum sie das nicht besonders ernst nehmen?

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