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Physik Praktikum 2. Versuch - Adiabatische Zustandsänderung

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risob

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Da der erste Versuch recht gut gelaufen war, war ich optimistisch und guter Dinge auf den zweiten. Dieses Mal ging es um das Gebiet der Thermodynamik.

Wie gehabt, galt zu Beginn einen theoretischen Test zu bestehen, insgesamt vier Fragen. Die Auswahl der Fragen fand ich persönlich noch ganz ok, wobei eine der Fragen schon ein Brett war. Ich hatte irgendwie rumgerechnet, aber das richtige Ergebnis wollte sich nicht einstellen. Insgesamt fiel Benotung dieses Test mager aus. Es hatten alle den Theorietest bestanden. Man hat jedoch bereits bei dem Test gemerkt, dass der Betreuer keine "guten Noten" zu verschenken hatte und von uns eine gewisse "Qualität" erwartete.

Es ging zum praktischen Teil über, bei dem insgesamt zwei unterschiedliche Versuche durchzuführen waren. Bei beiden ging es um adiabatische Zustandsänderungen, also solche die ohne Wärmestrom ablaufen (entweder weil Prozess sehr schnell abläut oder weil eine Isolierung vorhanden). Ich werde mich mit der Theorie zurückhalten, ich will mit meinem Blog ja niemanden langweilen.

Nach einer kurzen Einführung durch den Betreuer ging es auch schon ans Ausprobieren. Im ersten Versuch wurde ein U-Rohr Manometer, gefüllt mit Quecksilber, in Schwingung versetzt und mit Lichtschranken wird die Amplitude gemessen und diese Messungen in ein Diagramm eingetragen. Die Messung selbst übernimmt dabei ein Computerprogramm, man muss nur sicherstellen, dass man an der richtigen Stelle anfängt zu messen (wir hatten das Maximum falsch abgeschätzt und damit waren unsere Messwerte suboptimal).

Im zweiten Versuch wird mittels einer Handpumpe Druck aufgebaut in einer Messapparatur und Druckunterschiede gemessen. Mit diesen Messwerten wird dann rumgerechnet und interpretiert. Da wir uns beim ersten Versuch zu viel Zeit gelassen hatten, wurde es nach hinten raus sehr knapp. So dass wir keine vernünftige Diskussion der Ergebnisse mehr abliefern konnten und Fehlerrechnung hatten wir auch nicht mehr geschafft.

Ohne die Fehlerrechnung sind jedoch die Messergebnisse nutzlos, so die Aussage unseres Betreuers. Dementsprechend fiel auch die Benotung aus. Insgesamt ein anstrengender und hecktischer Versuch. Was mir zu schafen gemacht hatte war das fehlende Hintergrundwissen in Sachen Thermodynamik. Aber ich will mich nicht beschweren, alles in allem fairer Ablauf und Bewertung.

Meine Beschreibung der Versuche ist recht oberflächlich, das gebe ich zu. Wenn von Euch jemand Lust hat, mehr zu diesen Versuchen zu erfahren, auf der Seite der TU Dresden könnt Ihr Euch das im Detail angucken: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_mathematik_und_naturwissenschaften/fachrichtung_physik/studium/lehrveranstaltungen/praktika/grundparktikum_nebenfach

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