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Lern-/Lärmfrust - Ein Modul streichen oder nicht? - und eine Entscheidung

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Zitrone

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Aufgrund der Lärmsituation* schaffe ich leider derzeit deutlich weniger als geplant. So komme ich bei Testkonstruktion so gut wie gar nicht weiter und von Sozialpsychologie fehlt mir von den Studien noch sehr viel. Deshalb überlege ich, Testkonstruktion dieses Semester noch zu streichen und erst im nächsten Semester zu bearbeiten. Jetzt werde ich mich erstmal auf Sozialpsychologie konzentrieren und dann, wenn die Vorlesungszeit meiner Präsenzuni zu Ende ist, werde ich mir einen Überblick darüber schaffen, was noch fehlt und wie viel ich schaffen kann. Bis zu dem Zeitpunkt kann ich mich auch noch kostenlos von der Klausur abmelden, für die ich im Moment noch angemeldet bleiben werde.

*Ich habe mittlerweile mehrmals versucht bei den Nachbarn zu klingeln - es wurde mir nie geöffnet, weder in der Situation noch außerhalb der Situation. Ich war kurz davor den Vermieter zu kontaktieren und dann wurde hier zufällig ein Paket für ebendiese Nachbarn bei mir abgegeben. Als der Nachbar das Paket abgeholt hat, habe ich ihn darauf angesprochen und er hatte keine Ahnung von nichts - es stellte sich heraus, dass seine Tochter (schätzungsweise 17-20) oft alleine zuhause ist und das wohl dazu nutzt um all das zu machen, was sie nie machen würde, wenn der Vater da ist. In einem Einfamilienhaus gerne, aber nicht auf meine Kosten. Der Vater hat versprochen mit ihr zu reden und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Seit dem war tagsüber Musik, aber insgesamt in geringem Umfang (der mir im Normalfall gar nicht negativ auffallen würde, aber ich bin schon so überreizt von der Situation - immerhin läuft das seit etwa 3 Monaten so). Vor allem bin ich gespannt, wie es am Wochenende wird - das war immer die schlimmste Zeit.

Die Situation ist aber auf jeden Fall begrenzt - denn ich habe beschlossen in einem halben Jahr in eine andere Stadt umzuziehen. Darüber habe ich schon länger nachgedacht, aber jetzt bot es sich zeitlich sehr gut an. Darauf freue ich mich schon sehr - aber es fühlt sich noch so unreal an. Kennt ihr das, wenn ihr größere Entscheidungen trefft und es sich erst anfühlt, als wäre das alles nicht echt und noch ganz weit weg? Das hatte ich damals beim Fernstudium auch und erst als ich bei der ersten Klausur war hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich "das wirklich mache". :lol:

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Genau, ich wechsel dann meine Präsenzuni und zwar beim Übergang zum Master. :) Im Bachelor gab es in meiner Präsenzuni eine große Wahlfreiheit, das ist in einem meiner Fächer im Master aufgrund des geringen Angebotes leider nicht mehr gegeben.

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Bist du problemlos im Masterprogramm der neuen Uni aufgenommen worden?

Ich bin nur neugierig weil du schreibst, dass es im Bachelor eine grosse Wahlfreiheit gab. Immer wieder mal ist es bei (Fern-)BAs ja so, dass man nicht zu einem Master zugelassen wird, weil bestimmte Teile fehlen.

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Oh ja, das kenne ich zu gut. Selbst während des Umzugs, also während des Fahrens in die neue Stadt fühlte es sich nicht real an. Hinter her aber umso mehr...

Dann wünsche ich viel Erfolg bei solchen Kleinigkeiten wie Wohnungssuche etc, pp

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Ja, so ein Gefühl kenne ich auch. Am deutlichsten war das damals, als ich mich selbstständig gemacht habe.

Gut, dass sich mit der Lärmsituation kurzfristig und auch mittelfristig was tut. Ist ja schon ärgerlich, wenn dadurch der Fortschritt im Studium so belastet wird.

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Danke für eure Antworten. :)

@Rumpelstilz: Noch bin ich nicht angenommen, der Wechsel ist zum Wintersemester 2014/2015 geplant und die Bewerbung wird erst stattfinden. Formal ist die Annahme kein Problem (es wird nur eine bestimmte Anzahl an Punkten allgemein in dem Fach verlangt und die habe ich) - aber etwas zittern werde ich dennoch, es entscheidet nämlich eine Mischung aus Notenschnitt und weiteren Kriterien.

@schwedi: Das kenne ich auch gut. Der Ort, an dem ich gerade bin, ist auch nicht mein Heimatort. Beim Umzug hierher kam mein Kram erst ein paar Wochen später an als ich (hatte organisatorische Gründe - außerdem musste ich sowieso erst die zigtausend Bücherregale aufbauen :lol: ). Das hat es irgendwie noch unwirklicher gemacht.

Noch unrealer ist es gerade dadurch, dass die Entscheidung so schnell gefallen ist und dadurch andere Pläne, die ich schon länger hatte, etwas über den Haufen geworfen werden. Allgemein als Gedankenspieler habe ich schon lange darüber nachgedacht - aber als realistische Überlegung besteht es erst seit zwei Wochen. Irgendwie kann ich mich bei so wichtigen Sachen deutlich schneller entscheiden als bei kleinen Detailentscheidungen. Bei wichtigen Dingen gehe ich eher danach, was sich einfach richtig anfühlt. Es gibt bei solchen Entscheidungen einfach kein eindeutiges richtig und falsch, sondern immer verschiedene Möglichkeiten mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Ich bereue solche Dinge auch selten hinterher, weil ich weiß, dass es in dem Moment das richtige für mich war.

@Markus: Gerade bei großen beruflichen Veränderungen dauert es bestimmt auch eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hat.

Es ist ja weniger die Lärmsituation selbst die meinen Studiumsfortschritt belastet sondern eher mein Umgang damit. Damit will ich nicht sagen, dass ich "selbst Schuld" bin sondern nur, dass unterschiedliche Menschen auf so etwas unterschiedlich reagieren. Aber ich habe dadurch auch viel gelernt für spätere Frust-Situationen. Es ist eigentlich ganz gut, dass das jetzt genau in einer Zeit kommt, in der ich mir eher weniger für die Präsenzuni vorgenommen habe - es klaut mir zwar wohlverdiente Entspannungszeiten, aber ich habe auch mehr Kapazitäten übrig, um an dem Problem zu arbeiten. Ich denke, dass ich in Zukunft deutlich früher und klarer auf meine Belastungsgrenzen hinweisen kann, weil ich jetzt nach und nach gelernt habe, mir das Verteidigen meiner Grenzen zu erlauben.

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