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Zeitmanagement etwas anders

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kitsune

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Hallo :)

Gestern und heute habe ich intensiv wiederholt und mir eine Zusammenfassung der letzten Kapitel erstellt, die alle über Geologie sind. Beim ersten Buch habe ich noch mit handschriftlichen Notizen gearbeitet. Das war zwar für den Moment ganz gut, aber ich finde es etwas schwierig damit zu wiederholen (und das liegt nicht nur an meiner Sauklaue, haha). Nun hab ich mir die Notizen in Word gemacht, und das hatte ein paar Vorteile:

- Man kann noch Sachen zwischenschieben, was besonders gut ist, da in den Büchern einige Themen auch erst später nochmal mit mehr Details erklärt werden bzw. in neuen Zusammenhängen

- Man kann sich schicke Diagramme etc. machen

- Die Bilder aus dem Buch können einfach reinkopiert werden (PDF - Bildschirmfoto - Ausgewählter Bereich - Kopieren, auf'm Mac)

Das Ganze kann ich dann einfach ausdrucken und hab eine richtig tolle Zusammenfassung mit den wichtigsten Bildern, selbstgemachten Diagrammen usw. Sehr praktisch :)

So, und dann komm ich mal zu meinem eigentlichen Thema, worüber ich ja schonmal schreiben wollte: Zeitmanagement. Gerade für Fernstudenten ein superwichtiges Thema, da die meisten ja noch andere Verpflichtungen (Arbeit, Familie etc.) haben. Wenn man da seine Zeit nicht gut einteilt, ist man schnell mal verloren... Die einfachste und wahrscheinlich beste Lösung ist da natürlich ein Zeitplan. Bei mir ist das aber nicht möglich, da mein Sohnemann ja noch recht klein ist und sich nicht die Bohne für meine Zeitpläne interessiert :D

Deshalb hab ich mir zwei Strategien überlegt, die bisher auch sehr gut funktionieren:

Lerntagebuch

Damit meine ich nicht sowas wie diesen Blog hier, sondern nur eine Art kurzes Notizbuch für mich selber. Da versuche ich dann jeden Tag einen Eintrag zu machen, in dem ich folgende Informationen reinpacke:

- Die genaue Zeit bzw. die Länge(n) der Lernsessions vom Tag

- Genaue Umstände, also wo ich gelernt hab, ob es Störfaktoren gab etc.

- Was ich gelernt habe und wie viel, also z.B. Seiten, Kapitel etc.

- Wie ich die Lernsession fand - war es effektiv, habe ich viel gelernt?

- Was ich beim nächsten Mal besser machen könnte

Das klingt jetzt erstmal viel für ein "kurzes" Notizbuch, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und findet auch eigene Abkürzungen und so. Das Ganze bringt mir bisher auf jeden Fall echt viel, weil ich so genau sehen kann, unter welchen Umständen ich gut lernen kann.

Zeiten effektiv nutzen

Dann habe ich mir noch eine Tabelle gemacht, in der ich Ideen für verschiedene Umstände gesammelt habe. Kann es grade schlecht beschreiben, aber ein paar Beispiele:

Leicht ablenkbar: interssante Artikel zum Thema raussuchen und lesen, Lernvideos anschauen

Wenig Zeit: Notizen/Wiederholung lesen, Ideen für Einsendeaufgabe notieren, Unterlagen sortieren

Viel Zeit: Buch/unbekannten Text weiterlesen, Einsendeaufgabe bearbeiten, Mind-Maps anlegen

Müdigkeit: In Texten markieren, im Tutor Group Forum lesen/schreiben

und so weiter. Die Liste wird auch ständig erweitert (z.B. mit Hilfe meines Lerntagebuchs) und mittlerweile hab ich für jede noch so kleine Zeitlücke und jede Situation irgendwelche Aktivitäten gesammelt. Mit vor'm Lernen drücken ist da nicht mehr :biggrin:

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

So ähnlich mache ich es auch.

Ich erstelle für jeden Lerntermin einen Termin im Outlook. So habe ich eine Übersicht über alle Termine.

Dann kategorisiere ich das Ganze noch nach den einzelnen Fächern.

Was ich in den einzelnen Terminen gelernt habe schreibe ich dann in eine Notizensammlung in Microsoft OneNote.

So ergibt sich dann hier für jede Lerneinheit eine kurze Zusammenfassung.

In diesen Notizen kann ich dann auch Dateien verlinken, z.B. Zusammenfassungen, MindMaps, usw., die ich an dem Tag erstellt habe.

Ich verspreche mir davon einen raschen Überblick, wo ich stehe und was ich schon erledigt habe und wann.

So kann ich dann auch kurz nachschauen, wo ich evtl. noch nachbessern muss.

Außerdem kann ich so evtl. für die kommenden Semester den Aufwand etwas besser abschätzen und planen.

Ob das Ganze auch wirklich so funktioniert wie gedacht, wird sich zeigen ;)

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Gute Idee mit dem Lerntagebuch. So lassen sich dann auch Veränderungen im Lauf der Zeit feststellen, die sonst vielleicht gar nicht so auffallen würden.

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