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Schritte zum Meister

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schwedi

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Nachdem ich seit Frühling 2013 bis vor - naja, konkret und ehrlich gesagt bis gut vor 2 Monaten :blink:! - so gut wie gar NIX für das Studium gemacht habe, könnte man seit kurzer direkt von einem Fortschritt sprechen.

Hoch motiviert von der schönen und leider letzten richtigen Studienwoche am südlichen Rhein-Zipfel habe ich mich gleich anschließend in das Thema mündliche Prüfungen gestürzt, genauer gesagt in die Vorbereitung der Fragen.

:confused:?

Ja, Ihr habt richtig gehört. Wir sollen 80 Fragen vorbereiten, die zur Einleitung zu den insgesamt vier mündlichen Prüfungen dienen. Es gibt vier Modulbereiche, von denen je einer pro mündliche Prüfung dran kommt. Zu jedem Modulbereich sollen mindestens 20 Fragen vorbereitet werden, die sich jeweils mit ca. 10 Minuten beantworten lassen können sollen.

Klingt mal nicht so schlimm. Dachte ich mir. Bis ich die Fragen von den Vorgänger-Kursen las und mit Schrecken feststellen musste, dass ich nicht unbedingt das Gefühl hatte, qualifizierte Antworten geben zu können (faul + arbeitsmäßig branchenfern unterwegs = Nicht-Wisser = leider nicht geil). Die Fragen sind an und für sich phantastisch, weil sie mit auswendig lernen so rein nichts zu tun haben. Sondern man muss sich in eine Rolle eindenken (Du bist Qualitätsmanager, Du bist IT-Leiter) und etwas konzipieren, erklären und dabei Querverbindungen ziehen.

Das Dumme: dieser Anspruch lastet nun auch auf uns. Das heißt, erst mal selber wieder was lernen, bevor ich überhaupt eine qualifizierte Prüfungsfrage und vor allem die Antwort dazu liefern kann :blink:!

Mein Minimum habe ich heute Abend soeben erledigt, morgen Abend kommt noch ein Kür-Frage hinzu, denn es macht auch ein wenig Spaß inzwischen, und lernen tut man dabei auch ziemlich viel.

Das zweite Eregnis ist eigentlich noch schöner :)

Das Thema Projektarbeit hat mich - wie man unschwer den vergangenen Blogs immer wieder entnehmen konnte - lange Zeit ziemlich geplagt gehabt; Woher ein Thema nehmen wenn nicht stehlen?

Nun bin ich per Zufall auf XING auf einen Absolventen gestoßen, mit dem ich am Schnuppertag für das Studium 2011 gut unterhalten hatte. Auf XING hatte ich gesehen, dass er inzwischen IT-Leiter eines Klinikums in der Region ist. Also kurzerhand in die Tastatur gegriffen und ganz frech gefragt, ob es potenzielle Themen gäbe.

Gestern saßen wir tatsächlich mehrere Stunden zusammen, ich kann inzwischen die möglichen Themen gar nicht mehr zählen :). (Und ich möchte zurzeit dort nicht Leiter sein..)

Ich freue mich wie ein Schnitzel, dass ich die Aussicht habe an einem Klinkum eine praktische Arbeit zu schreiben! Und das ganz entspannt auch erst ab Juli, wenn Ende Juni die mündlichen Prüfungen vorbei sind :thumbup:. Ein Favoriten-Thema habe ich auch schon, ich hoffe, dass es bis Ende Juni aktuell bleibt.

Dank flexibler Arbeitszeiten dürfte es auch kein Problem sein sich dort ab und zu aufzuhalten, was bei meinem Favoriten-Thema duchaus notwendig wäre.

Mit diesen Worten wünsche ich eine Gute Nacht oder noch frohes Lernen!

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich finde diesen Ansatz sehr interessant, dass die Studierenden selbst die Prüfungsfragen für andere Studierende erstellen. Dabei beschäftigt man sich selbst intensiv mit dem Stoff, und hinterher kann es auch keine "bösen Prüfer" geben. Und da ja jeder für sich auch faire Fragen haben möchte, wird er das hoffentlich auch bei der Entwicklung der eigenen Fragen berücksichtigen.

Macht die Hochschule dann im nächsten Schritt eine Qualitätskontrolle und wählt aus, welche Fragen verwendet werden?

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Ja, das Institut macht eine Qualitätskontrolle. Das ist auch ziemlich notwendig, wir sind schließlich keine Pädagogen und jeder hat einen anderen Hintergrund und Motivation Zeit darin zu invesiteren.

Ich habe auf unserer gemeinsamen Plattform gesehen dass es enorme Unterschiede gibt zwischen den Fragen.

Zuerst fand ich den Ansatz eher befremdlich; Aber mir selber hilft es wirklich beim Lernen.

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