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Ich und studieren?...... Warum eigentlich nicht?

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Hep2000

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So.... da ich die Blogs hier wirklich toll und informativ finde, traue ich mich auch.

Erst mal zu mir.... ich bin 36 Jahre alt, staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin und seit 6 Jahren Dauernachtwache in einem Pflegeheim, aktuell mit 50%-Stelle. Privat bin ich verheiratet und habe 2 Söhne, die sind jetzt 9 und 10 Jahre alt.

Ich habe in den letzten 2 Jahren die Weiterbildungen Palliativ Care und Schmerzmanagement an der F&U in Heidelberg gemacht und nach der letzten Weiterbildung wurde mir klar.... da muss noch was hinterher. Ich will weiter machen, ich will lernen.

Eigentlich dachte ich an den Fachwirt für Gesundheit und Soziales über einen Anbieter wie SGD oder ILS. Aber im Abschlussgespräch der Weiterbildung meinte der Prüfer dort ich solle doch lieber gleich studieren, ein B.A. sei doch irgendwie mehr wert als ein Fachwirt.

Studieren? Ich? Ich hab kein Abi, nicht mal Fachhochschulreife, und Präsenzstudium kommt familiär nicht in Frage. Aber zugegeben... der Gedanke hat mich gereizt, also fing ich an mich zu erkundigen und stellte fest... es könnte klappen.

Nach langen Gesprächen mit Mann, Chef und Familie fiel die Entscheidung: Ich studiere. Und zwar Pflegemanagement, an der Apollon Hochschule.

Geplanter Start wird der 01.07.2014 sein, aktuell habe ich das Bewerbungsverfahren fürs Aufstiegsstipendium der SBB absolviert, gestern war mein persönliches Gespräch. Ich rechne nicht wirklich mit einer Zusage, aber ich musste es einfach versuchen, sonst hätte ich mich wahrscheinlich dauerhaft geärgert.

Die Unterlagen für die Apollon sind schon fertig, alle Kopien beglaubigt, ich muss es also nur noch los schicken. Möchte aber doch gern den Bescheid von der SBB abwarten, da ich einen Studienkredit brauchen werde, und wenn es wider Erwarten doch klappt, dann fällt der etwas anders aus. Deswegen muss ich mich noch etwas gedulden, auch wenn ich eigentlich am Liebsten sofort anfangen würde.

Also noch ein bisschen Vorfreude.... und bis dahin habe ich auch noch gut zu tun, da ich aktuell das Schmerzmanagement bei unserer Trägerschaft "reformieren" darf.

Vorerst wird es von mir also nur sporadisch was zu lesen geben, aber der Anfang ist gemacht, und sobald ich los lege werde ich hier sicher auch mehr erzählen!

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8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Bedenke aber, dass du als HEP nicht ohne Weiteres PDL sein kannst in einem Pflegeheim oder eine ambulanten Pflegedienst. Das SGB 11 ist das sehr deutlich in seinen Anforderungen.

Das SGB 11 verlangt im §72 für die verantwortliche Pflegefachkraft eine examinierte Pflegefachkraft und das sind nur AltenpflegerInnen und KrankenpflegerInnen.

In der aktuellen "Die Schwester/der Pfleger" ist zum Thema Heilerziehungspfleger und Pflegefachkraft gerade ein Artikel drin.

Ich persönlich habe nämlich gerade das Problem, dass ich meinen HEP vermutlich nicht als stellvertretende PDL anerkannt bekomme. Das hat auch nix mit der nachvolgenden Quali zu tun, selbst das Studium genügt dafür nicht, wenn du nicht grundlegend examiniert bist.

Beschäftige mich gerade ausgiebig mit dem Thema. Aus welchem Bundesland kommst du und wie begründet ihr in der Einrichtung überhaupt, dass du als Pflegefachkraft durchgehst?

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Um das noch klar zu stellen, ich bin dankbar für jeden Hinweis und jede Möglichkeit meinen Heilerziehungspflger zu fördern. Und ich sehe keine Minderqualifikation bei den HEPs. Im Gegenteil, im Hinblick auf das multiprofessionelle Team, sehe ich die Bereicherung. Ich schieb das hinterher, falls mein Blogbeitrag falsch ankommt. Ich habe in anderen Foren deswegen schon gelesen und da geht man sich zum Teil deswegen an. Profession gegen Profession...

Ich recherchiere mir seit Tagen den Wolf deswegen.

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Ich will eigentlich auch überhaupt nicht als PDL oder HL arbeiten später. Ich tendiere eher in Richtung Sozialdienst etc., Pflegeberatung oder ähnliches. Die Ambition Leitung zu werden habe ich nicht.

Noch lieber würde ich mich im Bereich Palliativversorgung weiter engagieren, da sehe ich nur aktuell noch nicht wirklich wo es hingehen könnte.

Ich komme aus BaWü und habe schon 1 Jahr nach der Ausbildung in den Bereich Pflegeheim gewechselt, ich wurde immer als Pflegefachkraft beschäftigt und anerkannt, es gab auch nie Probleme mit MDK oder Heimaufsicht deswegen. Warum, das kann ich Dir aber leider auch nicht sagen, als ich wechselte hat der damalige AG mir gesagt es sei kein Problem und es war danach nie wieder Thema.

Auch für die Zulassung zu den Weiterbildungen war es nie eins, ich habe meine Unterlagen eingereicht und wurde angenommen.

An der Apollon hatte ich gezielt nachgefragt, weil Heilerziehungspfleger nicht in der Zielgruppe standen, aber auch von dort kam sofort grünes Licht.

Mich würde inzwischen wahrscheinlich niemand mehr in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung einstellen, weil ich zu lange nicht mehr als HEP gearbeitet habe.

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Ich hab jetzt nochmal ein bisschen überlegt (in der Nachtschicht reden ja nicht viele mit mir) und ich vermute jetzt mal dass es mit meiner sanitätsdienstlichen Vorausbildung zusammen hängen könnte, da habe ich ja Spritzen etc. gelernt.

Medikamentenlehre, Katheterlegen z.B. hatte ich aber auch in der Ausbildung.

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Nein, es hat was mit deinem Bundesland zu tun, BaWü bietet da eine Ausnahme, weil die Ausbildung pflegelastiger ist, als in anderen Bundesländern.

Grundständig ist es nicht pauschal möglich als HEP Pflegefachkraft zu sein. Ich habe gestern bei meiner Heimaufsicht nachgefragt, wie es für uns gilt und man sagte, dass es sogar unterschiedlich in den Landkreisen sein kann. Ich kriege diese Woche noch Bescheid, was für uns gilt.

Heimleitung kann man damit übrigens werden, die Vorgabe des SGB 11 gilt rein nur für die pflegerische Leitung, also für die verantwortliche Pflegefachkraft. Man muss dafür beim Landesverband der Pflegekassen gemeldet werden und muß anerkannt werden. Und dazu gibt es eben gesetzliche Bestimmungen.

Die meisten Pflegekräfte sind sich darüber nicht klar, man denkt ja, wenn man studiert hat, dann erfüllt man perse alle Anforderungen.

Ansonsten freu ich mich natürlich über Verstärkung hier in der Pflege, speziell natürlich über eine Kommilitonin und die Wahl der Hochschule. Ich bin damit sehr zufrieden!

Also: Viel Freude und viel Erfolg!

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Ich habe - aus purem Interesse - nun doch meinen Chef vorhin mal gefragt, musste eh mit ihm telefonieren....

Also, es ist eine Kombination aus Bundesland, alter Verordnung (ich habe vor 2003 die Ausbildung gemacht) und der Tatsache das ich jahrelange Erfahrung in verschiedenen Bereichen schon VOR Ende der Ausbildung nachweisen kann.

Hier gilt wohl dass der HL aufgrund seiner persönlichen Einschätzung entscheiden kann ob er jemanden wie mich als Fachkraft anerkennt, und er war bereit das zu tun *dankedemHerrnChef*.

Interessanterweise könnte ich aber die PDL-Weiterbildung auch machen, an bestimmten Ausbildungseinrichtungen sind HEPs mit in der Zielgruppe. Das war der ursprüngliche Plan meines Chefs, mich da in 1-2 Jahren hin zu schicken....

Ich freue mich schon sehr aufs Studium, so langsam nimmt es Formen an! Und ich freue mich auch hier gleich eine Kommilitonin gefunden zu haben!

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