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BWL oder die Frage, wie Blöd kann man sein

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Weidenhamster

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Guten Morgen,

ein kurzes Fazit zum Thema BWL vom Samstag...

Fünf Minuten Schreibblockade, dann geschrieben wie der Teufel und dennoch nicht fertig geworden.

Ich lernte wie ein Verrückter und dann saß ich auf einmal vor dem Schreibbogen und wusste überhaupt nicht, wie ich anfangen sollte. Nach fünf Minuten hatte ich mich gezwungen und auf einmal lief es. Ich hab geschrieben und geschrieben... Und dennoch bin ich nicht fertig geworden... Wohl auch weil ich zu viel geschrieben habe. So fehlen mir ein paar Punkte bei der 1. Aufgabe.

Dann dennoch die Frage: Wie blöd man sein kann?

Am Sonntag hatte ich die Fragen zu Hause nochmal kurz aufgearbeitet und muss sagen, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin, ob ich überhaupt bestanden habe. Gerade bei einer 20 Punkte Aufgabe kann es sein, dass ich mit meiner Schreibwut evtl. am Thema vorbei geschossen bin. Warum nur "evtl."? Weil ich mir nicht mehr sicher bin. Irgendwie kann ich mich nur noch im Groben an mein Geschriebenes erinnern...

Aber all die Aufregung bringt jetzt auch nichts mehr. Nun heißt es warten, bis das Ergebnis fest steht. UND: Den Blick nach vorne richten, schließlich steht ja auch noch Informatik und Mathe jeweils als Prüfungsleistung an.

Bis demnächst

Weidenhamster

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16 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hey, dir geht es gerade nicht so gut UND du hast trotzdem eine Klausur geschrieben! Du kannst ganz berechtigt zufrieden mit dir sein, egal wie es ausgeht. :thumbup: Vielleicht kannst du den Prüfer auch anschreiben und deine Zweifel schildern und ihn bitten, dir so schnell wie es ihm möglich ist Bescheid zu sagen, ob du bestanden hast oder nicht. Das habe ich auch schon einmal gemacht und das hat für Seelenruhe gesorgt.

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Mit "blöd" hat das meiner Meinung nach nichts zu tun - Prüfung ist immer Ausnahmesituation.

Tipp wäre höchstens, jetzt nicht mehr weiter darüber nachzudenken und zu analysieren, wie es wohl gelaufen ist, sondern abzuwarten wie das Ergebnis ist. Und vielleicht den Tipp von Lumi umzusetzen, um so schnell wie möglich Klarheit zu bekommen.

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Da kommen später noch so ein paar Kaliber: UNF, MUU, WIP oder MKP. Wenn man sich da verzettelt, ist schnell das Licht aus. Man sollte seine eigene Prüfungsstrategie entwickeln. Bei mir war das:

  1. gründliches Lesen der Aufgaben (was bei uns auch von etliche Dozenten immer wieder betont wurde)
  2. sich die Punkteverteilung klar machen (20% der Maximalpunkte dürfen auch nur 20% der Zeit erfordern)
  3. mit einer "sicheren" Aufgabe beginnen (siehe Punkt 1)
  4. nach Erreichen der maximalen Bearbeitungszeit abbrechen (es ist einfacher mit einer neuen Aufgabe Punkte zu holen, als die letzten 10% rauszukitzeln; siehe Punkt 2)
  5. fertige Teilaufgaben abhaken (nichts ist ärgerlicher, als "vergessene" sichere Punkte; siehe Punkt 3)
  6. neue Aufgabe auf neuem Bogen beginnen, danach neue Teilaufgabe auf neuer Seite beginnen (falls am Ende Zeit bleibt, oder zwischendurch noch Gedankenblitze kommen, kann man noch problemlos am bestehenden Text anhängen)
  7. kein Essen, kein Trinken

Bei allen Klausuren mit Rechenteil war ich zeitmäßig viel besser unterwegs. Die Rechtsklausuren berücksichtigen auch die Nachschlagearbeit in den Gesetzen. Aber bei den angeführten Klausuren heißt es einfach: Schreiben, Schreiben, Schreiben und nochmals Schreiben ...

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Danke, @wasserfall, für deine Tipps. Die habe ich mir gleich mal gesichert. Gerade 4 und 6 finde ich sehr hilfreich.

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Die Tipps sind wirklich super. Eigentlich weiß man das ja auch, aber manchmal hilft es sich das nochmal bewusst vor Augen zu führen. Danke! :thumbup:

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@Wasserfall

Erstmal sichere Punkte holen und die anderen Fragen erstmal überspringen. Danach unsichere Aufgaben lösen.

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Mir ist aufgefallen, dass manche Leute auch ein Problem haben richtig einzuschätzen wieviel sie als Antwort schreiben müssen. Eine Frage mit 5 Punkten braucht sicher wesentlich weniger Antwort als eine Frage mit 20 Punkten.

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Interessanter Tipp von Prof. Putzke (Quelle: juristische Arbeiten erfolgreich schreiben):

"(....) Nicht zu Hause nachschauen, was man falsch gemacht haben könnte. Daran lässt sich nichts mehr ändern. Woran man aber nichts ändern kann, darüber soll man sich auch nicht ärgern. Also: Abgeben und abhaken. In der Operette 'Die Fledermaus'von Johann Strauß heißt es weise: 'Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht mehr zu ändern ist.' - Recht hat er!"

Naja, ich muss jedenfalls immer sofort nachschauen, ob das was ich in der Klausur geschrieben habe, auch stimmt. :)

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Ich schaue auch gerne mal was direkt nach - einfach weil es mich beschäftig. Aber meist nur 1-2 Punkte und danach ist das Thema erledigt. Weil: hilft ja eh nichts mehr. Man kann sich noch genug ärgern wenn die Korrektur da ist und man sich ungerecht behandelt fühlt ;)

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ich kann mich Wasserfall anschließen: zuerst alle Fragen in Ruhe! durchlesen. In der Regel sind immer ein paar Fragen dabei, die einfach sind, mittlere Fragen und schwere Fragen. Oder anders ausgedrückt: Fragen, die einem liegen und Fragen, die einem weniger liegen.

wenn nun Frage 1 eine Frage der schweren Kategorie ist bzw. eine Frage ist, die einem nicht liegt und man der Reihe nach vorgeht, kann es passieren, dass man sich daran die Zähne ausbeißt - und bis man das merkt, fängt die Zeit an, wegzulaufen :(

also: immer zuerst die leichten Fragen und die Fragen, die einem liegen beantworten. Dann kommt es gar nicht so selten vor, dass schon die notwendigen 50 Punkte geschafft sind.... und der erste Stein vom Herzen fällt. Für 25, 30, 35 Punkte reicht es eigentlich immer.... und wenn man so weit ist, kann man mit den kniffligeren Fragen beginnen.

Weiterer Vorteil der Methode: sie nimmt Druck und Prüfungsstress - wenn man mit den einfachen Sachen anfängt, ist das ein positives Erlebnis. Im besten Fall läuft danach alles von allein.... Wenn man dagegen mit einer schweren Frage anfängt und das nicht hinbekommt, sinkt der Mut automatisch. Selbst wenn man sich dessen bewusst ist, ist es sehr schwer, in der kurzen Dauer einer Klausur dagegen anzukämpfen.

Punkte 5 und 6 von Wasserfall und auch der Meinung von Aliud kann ich übrigens auch zustimmen

was man vielleicht auch noch erwähnen kann: in den sogenannten "Laberfächern" wie BWL ist es immer sinnvoll, irgendwas hinzuschreiben, selbst wenn man die korrekte Antwort nicht kennt (wenn noch Zeit übrig ist). Wenn bei der Frage gar nichts steht, bleibt dem Korrektor nur die Möglichkeit, 0 Punkte zu vergeben. Wenn irgendetwas da steht, was zu der Frage passt, springen häufig zumindest noch ein paar Teilpunkte heraus. Der Dozent hat die Möglichkeit, was zu suchen.

Prüfungstaktik (wie geh ich in Klausuren rein, wie verhalt ich mich in Prüfungen) find ich extrem wichtig :001_wub:

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Nicht vergessen: Wenn die Lösungsblätter mit Lotse (u.a. FU Hagen) sind, dann vor Beginn ausfüllen. Damit meinte ich Namen Matr.-Nr, Adresse usw. Das spart in der Prüfungszeit einige Minuten.

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Weidenhamster, mit Blödheit hat das doch absolut nichts zu tun. Red dir das nicht auch noch selbst ein.

Sieh es positiv: Nach 5 Minuten Schreibblockade hast du dich immerhin wieder berappelt. Es ist ja nicht so, dass du die ganze Prüfung über gar nichts mehr schaffen konntest.

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Wirkliche Blödheit ist mir mal passiert:

Beim Jura-Studium an der FU Hagen gibt es ein Modul, das heißt Bürgerliches Recht III (Sachenrecht, Kreditsicherung und Insolvenzrecht). So, da alle in sämtlichen Foren meinten, Insolvenzrecht kam noch nie dran, wird auch nicht drankommen, habe ich dort auf Lücke gelernt.

In der Klausur kam dann ausschließlich Insolvenzrecht dran. Tja, ich bin durchgerasselt und das nenne ich mal wirkliche Blödheit. Okay, beim zweiten Anlauf habe ich es dann gepackt.

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@Aliud: Da ging es aber vermutlich doch nicht nur dir alleine so, sondern auch vielen anderen, die die Klausur mitgeschrieben haben und sich darauf verlassen haben, dass Insolvenzrecht wohl nie abgefragt wird...

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