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SBB-Seminar "Stressmanagement und Burnout-Prävention durch Achtsamkeit"

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Lumi

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Letztes Wochenende hatte ich das Glück an einem Seminar der SBB für ihre Stipendiaten teilnehmen zu können. Glück deshalb, weil einmal die Seminarplätze wohl immer schnell ausgebucht sind und andererseits ich auch Zeit hatte. Die meisten Seminare im ersten Halbjahr 2014 sind für mich far far away und oft auch an Werktagen. Da müsste ich mir meistens 2-3 Tage Urlaub nehmen und die habe ich momentan leider nicht über. Oder sie finden an Klausur-WE statt. Umso besser, dass ein WE-Seminar mit einem mich ansprechenden Thema in direkter Nachbarschaft statt fand. :thumbup1:

Wir waren neun Teilnehmer und das Seminar wurde von einer Stipendiaten gehalten. Die Seminarleiterin ist als Yoga- und Achtsamkeitslehrerin tätig und hat gerade ihr Bachelorstudium in Psychologie beendet. Außerdem ist sie noch Mutter von drei Kindern. Anfänglich studierte sie an der Fernuni Hagen, aber wechselte nach einigen Semestern an die LMU, wegen der klinischen Psychologie. Ich finde, ihr Lebenslauf gab dem Seminar noch das besondere Etwas. Man sprach auf einer Ebene miteinander. Auch wenn bis auf einen weiteren Teilnehmer (Psychologie, Fernuni) alle anderen Teilnehmer Präsenz studieren, hatte man doch sehr ähnliche Probleme mit der Work-Life-Balance. Der Altersdurchscnitt war übrigens sehr gemischt. Von Mitte 20 bis kurz vor 50 war alles vertreten. Bis auf einem Ingenieur und mir als Informatikerin in spe kamen alle aus nicht-technischen Studiengängen. Medizin, Soziale Arbeit, Psychologie und Pflegepädagogik waren vertreten.

Das Seminar war abwechslungsreich gestaltet aus Theorieblöcken, Reflexionsphasen, praktischen Übungen und gemeinsamen Diskussionen. Wir bekamen ein tolles Hand-out mit, da will ich mir einiges noch genauer anschauen und bearbeiten. Aber ich traue mich grad nicht, mich mit mir selbst zu konfrontieren. :blushing: Das Seminar hat mir schon genug Input mitgegeben. Das muss erst einmal verdaut werden. Erste Schritte sind immerhin schon getan. Ich habe mich sofort zu einem Yogakurs angemeldet und hatte Donnerstag schon die erste Stunde. Eine solche Wohltat! Was habe ich es vermisst.

Letzte Woche hatte ich Urlaub. Gefühlt habe ich die Woche bis Mittwoch verschlafen und fühle mich erst seit gestern wieder etwas lebendiger. Erholt ist was anderes. Was würde ich für eine zweite Woche Urlaub geben. :D

Der heutige Tag stand im Zeichen der "Theoretischen Grundlagen von Datenbanken-Systemen". Der Studienbrief ist gelesen und grundsätzlich verstanden. Wie immer zeigten sich beim Zusammenfassen dann doch diverse Wissenslücken. D.h. mein Ziel heute die A-Aufgabe zu bearbeiten, habe ich leider nicht erreicht.

Hier noch ein paar Impressionen vom Seminarort. Wir waren im Kardinal-Töpfner-Haus auf dem Domberg in Freising untergebracht. Das war schon superschick!

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das klingt super klasse.

Ich mag sowas auch sehr gerne. In der Pflege ist Burnout immer ein präsentes Thema und ich möchte gerne für das nächste Jahr auch so ein Seminar anbieten für meine Mitarbeiter, um auch gemeinsam gute Strukturen zu entwickeln.

Unter Yoga kann ich mir immer nix so recht vorstellen. Außer Knoten der Beine hinterm Kopf ;-)

Schaden kann es jedenfalls nix, du hast ja auch noch ein paar Semester vor dir.

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Danke für deinen Bericht.

Im letzten Jahr hatte ich ein Buch zu Achtsamkeit durchgearbeitet bzw. genauer gesagt zu MBSR und das hat mir schon viel gebracht und ein paar Sachen davon habe ich in meinen Alltag unternommen. Anfang diesen Jahres hatte ich auch einen MBSR-Kurs bei der VHS angefangen - diesen habe ich dann aber schnell wieder abgebrochen, weil ich mich dort nicht wohl gefühlt hatte.

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Danke für die Fotos! Ich habe zwar acht Jahre und sehr gerne in Freising gewohnt, aber das Döpfner-Haus bislang immer nur von außen gesehen.

Ich hoffe, dass Du Einiges auf Dauer mitnehmen konntest vom Seminar, Du klangst ja ziemlich positiv.

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