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Ich glaube diesmal ist es ernst

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m.e.l.l.a

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Seit einiger Zeit verfolge ich interessiert die Posts im Forum zu Wirtschaftspsychologie in Riedlingen und BWL+Psychologie an der Euro-FH und meine im April letzten Jahres eingeschlafenen Gedanken an einen Studienwechsel sind wacher denn je.

Auch wenn es in den letzten Tagen in Bezug auf Marketing besser geworden ist, bin ich im Augenblick nicht wirklich zufrieden mit dem Studium. Ich komme in Techn Mechanik überhaupt nicht in Tritt und jeder Versuch endet Mitte des ersten Kapitels. Das größte Problem dabei: mich interessiert das nicht und ich hab deshalb im Moment keinerlei Motivation mich da durchzubeißen. Auch weil mir da gerade dieses Endziel fehlt, für was ich das tun sollte. Nicht anders gehts mir bei den Gedanken an Konstruktion, Automatisierungstechnik und Elektrotechnik. Wenn ich überlege, was mir bisher am meisten Spaß gemacht hat, waren das die BWL-Themen zu Unternehmensorganisation, Personal und jetzt Marketing. Und bei der Vorschau auf die kommenden Semester sind es Betriebspsychologie und Unternehmenführung, bei denen ich ein positives Gefühl habe und mich darauf freue.

Wenn mich jemand fragt, was ich dann nach dem Studium machen will, sehe ich mich im Moment z.B. in der Produktionsleitung / Fertigungssteuerung und dort eher im organisatorischen als im technischen Bereich. Ich möchte gerne mit den Mitarbeitern arbeiten, für Produktivität, Motivation und ein gutes Betriebsklima sorgen. Und da sehe ich gerade den neuen Studiengang an der Euro-FH als deutlich besseren Weg für mich als den WiIng.

Im Moment bin ich kurz davor diesen Schritt wirklich zu gehen. Es fehlt noch ein bißchen Mut und der letzte Schubs im Kopf. Und ich würde gerne eure Einschätzungen dazu wissen!


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16 Kommentare


So ein Schritt sollte schon gut überlegt sein, die Frage ist ja ob es für Dich nur diese beiden Möglichkeiten gibt.

Wenn Du Dich mit BWL anfreunden könntest hättest Du an der HFH den einfachsten weg, die Module würden anerkannt und Du kannst ohne "Reibungsverlust" weiter machen. Deine Zielaufgabengebiete könntest Du auch mit einem BWL-Abschluss realisieren, zumal Du ja trotz allem Deinen produktionstechnischen Background hast.

Egal welche Richtung die Lösung ist, hilft Dir aber nur eine klare und ehrliche Entscheidung weiter. Ich kann mir gut vorstellen, das schon die Einstellung zu bestimmten Fächern auch die Leistung bewirkt, sprich wenig Interesse heisst wenig Motivation und kein gutes Ergebnis oder noch schlimmer - durchfallen und sich das Leben noch schwerer machen.

Ich an Deiner Stelle würde das ganze versuchen zu werten, welche Vor- und Nachteile beide Möglichkeiten haben. gewichtet mit Deinen Erwartungen an das Studium selbst, an den Abschluss oder die Fachkombination kommst Du so doch dem näher was Du möchtest.

Egal wie Du Dich entscheidest - als Fernstudi sollte man denke ich eigentlich immer das studieren von dem man überzeugt ist, wie sonst sollte man sich 4 Jahre motivieren und nach vorne pushen um am Ende die Früchte zu ernten? Es bleiben schon genügend ziellose Präsenzstudenten auf der Strecke, bei den Fernstudenten sind es bestimmt noch viel mehr.

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Markus Jung

Geschrieben

Mal angenommen Du machst diesen Schritt und wechselst zur Euro-FH. Hast Du dort schonmal angeklopft, ob und was Dir an Vorleistungen anerkannt wird?

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Michael Knight

Geschrieben

Ist es denn nur TEM, was Dich nicht interessiert? Anders gefragt, bist Du Dir sicher, dass Dir die anderen technischen Fächer nicht gefallen?Wie war es denn bisher? Du müsstest doch schon einige hinter Dir haben. Ich fand TEM bspw. bislang mit am interessantesten, kann aber sehr gut verstehen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Konstruktion war für mich bislang das Fach, was mir am meisten Spaß brachte. Deine beruflichen Ziele kannst Du m.E. mit Deinem jetzigen Studium genauso gut erreichen. Deswegen würde ich nicht wechseln.

Insgesamt kann ich Dich gut verstehen und möchte Dich bekräftigen, den Wechsel zu machen, wenn es Dich wirklich nicht mehr interessiert. Mir ging es exakt so wie Dir bei meinem BWL-Studium und ich ärgere mich bis heute, dass ich nicht den Mut hatte, den Wechsel in ein technisches Fach zu vollziehen.

Viel Glück bei Deiner Entscheidung und schöne Grüße aus Washington,

MK

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Du bist aber doch schon so weit gekommen. Frag doch erst mal bei der Euro FH an, was dir angerechnet werden kann. Das ist denk ich ein wichtiger Punkt der bei Studiengangswechslern die Entscheidung beeinflusst.

Wieso hast du damals Wiing und nicht BWL gewählt?? Hast du den Gedanken nur, weil du gerade ein richtiges Tief hast, also in einem echten Loch fest sitzt??

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Wow so viele unterschiedliche Aspekte. Es arbeitet ganz schön in mir und ich werde mir morgen in aller Ruhe Gedanken machen, Vor- und Nachteile aufschreiben...

Ich habe bei der Euro-FH schon angefragt wegen Anerkennung der erbrachten Leistungen, aber leider noch keine Antwort bekommen.

Danke euch!

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Ich glaube das du in der Produktionsleitung und auch in der Fertigungssteuerung bessere Karten als WIng hast als reiner BWLer oder Wirtschaftspsychologin. Ich würde das Studium nicht abbrechen. Bevor du damals angefangen hast, hattes du bestimmt viele Gründe warum du Dich für WIng entschieden hast.

Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, dass du das WIng-Studium 2 Semester ruhen lässt. In der Zeit könntest du mit dem anderen Studium beginnen und herausfinden was Dir mehr gefällt. Falls du dann merkst, dass Dir das WIng-Studium besser gefällt kannst du weiter machen...

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Ich bin wieder da! Nach einem super Gespräch mit meinem Mann bin ich wieder frei im Kopf. Da "nur" BWL für mich gefühlsmäßig ein Schritt zurück wäre und ich die Erreichung meiner Vorstellungen auch im WiIng wieder sehe, wird es keinen Wechsel geben. Alles was vorgestern noch schwarz-weiß war hat wieder Farbe bekommen : ) Vielleicht denken jetzt einige "die hat doch einen an der Klatsche, heute so, morgen so, das gleiche wie im letzten Jahr" , dann kann ich das wirklich verstehen. Ich musste das vorgestern unbedingt loswerden und das hat mir auch durch eure Gedanken sehr geholfen. Jetzt kann es wieder losgehen!

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass Du für Dich zu eine Klärung gekommen bist :-) Sind denn Deine Zweifel wirklich ausgeräumt, oder lediglich überdeckt?

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Die Zweifel sind wirklich ausgeräumt. Wir haben über jede Kleinigkeit gesprochen. Es ist ja nicht so, dass TEM oder Elektrotechnik jetzt zu meinen Lieblingsthemen gehören oder so, aber ich habe wieder ein Warum, für dass es sich lohnt, auch diese Prüfungen erfolgreich zu absolvieren.

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Markus Jung

Geschrieben

Das hört sich doch gut an. Dann wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg. Geht bestimmt jetzt noch besser voran, wo Du den Kopf wieder frei hast.

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Michael Knight

Geschrieben

Das freut mich für Dich! Du wirst sicher kein Studium finden, bei dem Dir wirklich alle Fächer gefallen oder gar Spaß bringen.

Dann mal ran an TEM!

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Ich bin total froh, dass ich wieder weiß wohin ich will. Heute ist eine Antwort von der Euro-FH auf meine Fragen gekommen, ich hab sie gelesen, aber es hat mich egtl nicht großartig interessiert. Soweit so gut. Trotzdem stell ich mir die Frage, warum ich ab und zu alles in Frage stelle. Mal nen Durchhänger haben ist ja kein Problem, aber warum zweifle ich gleich am Ganzen? Und zwei Tage später versteh ich diese Zweifel selbst nicht mehr. Ich hab da im Moment keine wirkliche Erklärung, würde den Grund aber gerne wissen, um dieses Theater in Zukunft nicht mehr zu haben...

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Och auch wenn es Dir jetzt vllt. unklar vorkommt, wie Du zu diesen Gedanken gekommen ist, denke ich das es vllt. nicht verkehrt ist hin und wieder seine Entscheidungen und Planungen in Frage zu stellen und auf Aktualität zu prüfen.

Das ist doch ein normaler Prozess um eben dann auch festzustellen - wie Du - dass das, was Du tust Deinen Zielen und Vorhaben entspricht.

Wäre ja schlimm wenn man sich selbst irgendwo hin nötigt um dann festzustellen das man eigentlich etwas ganz anderes wollte.

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Ja bewusst und gewollt in Frage stellen gerne, aber so?

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Dein Unterbewusstsein ist Dir vllt. ein klein wenig voraus? ;)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls