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Alkohol-Buch durch

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kitsune

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Gestern Abend habe ich das dritte Buch des Moduls, über Alkohol, abgeschlossen. Die letzten Kapitel waren noch unglaublich interessant und ich habe es an zwei Abenden verschlungen. Es ging dann sehr viel um Anatomie (was ich einfach liebe), die Wirkung von Ethanol auf Nerven und Gehirn (perfekt nach dem zweiten Buch, wo es ja um das Nervensystem ging), Alkohol und Psyche, Abhängigkeit und (vermeintliche!) Vorteile.

Wow, ich muss sagen, es ist unglaublich was Alkohol alles so mit dem Körper macht. Ich habe nie viel getrunken, vielleicht mal ein Glas Rotwein in zwei Wochen, und fand es immer furchtbar wenn sich Leute so total abschießen. Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass Alkohol selbst bei unregelmäßigem, moderatem Konsum schon so viel durcheinanderwirbeln kann. Auch wie Ethanol nun genau auf das Nervensystem, sprich die Synapsen, wirkt und welche körpereigenen Vorgänge dadurch behindert oder beschleunigt werden - höchst interessant. Genauso wie die psychische Wirkung und Abhängigkeit, die gerne mal schleichend kommt. Gerade wenn man in einem Land lebt wie Deutschland (oder England), wo Alkhol eine allgemein akzeptierte Gesellschaftsdroge ist.

Heute Abend werde ich nochmal ein wenig wiederholen und eventuell schonmal die iCMA zum Buch machen. Und dann freue ich mich schon wahnsinnig auf Buch vier, wo es um Brustkrebs geht. Die "Nebenbei-Themen" sind Physik, Zellbiologie und Genetik. Hach, das wird toll. Ich liebe dieses Modul so :001_wub:

Diese Woche war ich nochmal bei meinem Neurolgen wegen dem Cluster-Kopfschmerz bzw. ein paar Nebensymptomen, insbesondere mein gestörter Tag-Nacht-Rythmus ist mit zwei Kindern und Studium einfach unpraktisch. Ich stehe gerne früh auf, bin allerdings dann den ganzen Tag müde und werde erst Abends wach. Das hängt höchstwahrscheinlich mit dem Hypothalamus zusammen.* Habe jetzt so Koffein-Tabletten bekommen und genieße seit ein paar Tagen das erste mal in meinem Leben, auch morgens fit zu sein. Großartig :thumbup:

So, ich werd dann heute mal noch die Seitenleiste aktualisieren, und auch bei den MOOCs hat sich einiges getan. Neue angefangen, alte beendet usw. Aber dazu schreibe ich wann anders nochmal was.

* Falls es jemanden interessiert: "Man vermutet, dass der „Motor“ der Erkrankung im Hypothalamus liegt.[3][21] Diese „Schaltzentrale“ des Zwischenhirns ist der Sitz für die Steuerung der wichtigsten Regelkreise, beispielsweise des Schlaf-Wach-Rhythmus. Für eine solche Störung sprechen die tageszeitlichen Verteilungsmuster der Cluster-Kopfschmerzen, die auffällige Häufigkeit von Episoden im Frühling und Herbst sowie bei Cluster-Kopfschmerzpatienten gehäuft auftretende Störungen von Hormonen, die den Tagesrhythmus steuern, beispielsweise Melatonin." (http://de.wikipedia.org/wiki/Cluster-Kopfschmerz#Ursache)

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9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass Alkohol selbst bei unregelmäßigem, moderatem Konsum schon so viel durcheinanderwirbeln kann.
... und umso (wie soll ich sagen..-) erstaunlicher, was manche Menschen so wegstecken können. Ich vertrage so gut wie gar nichts... Will ich aber auch nicht, also passt das.

Und cool, ich sehe, du bist auch im DNA-Mooc :cool: Wäre schön, wenn du da später mal schreibst, wie er dir so gefällt. Ich finds immer ganz interessant zu sehen, ob ich mit meiner Meinung (egal ob positiv oder negativ) allein dastehe oder nicht :biggrin:

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Ich merke schon, das Thema war für einen Samstag-Abend schlecht gewählt hahaha :D

Mupfel, mach ich gerne! Wie gesagt, wollte da eh noch was zu schreiben :)

Übrigens liegt das an ein paar Enzymen die das Ethanol verarbeiten, dass manche Menschen weniger und andere mehr Alkohol vertragen. Deshalb vertragen z.B. viele Asiaten kaum Alkohol. An den Auswirkungen auf den Körper ändert das aber nichts, die Folgen sind bei allen gleich. Mit jedem Glas verbummelt man dauerhaft ein paar Synapsen mehr.. Aber ich hör jetzt lieber auf, sonst werd ich noch ausgebuht! :D

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Das hört sich wieder sehr interessant an. :thumbup1:

Ich oute mich hier mal als begeisterte Mitleserin deines Blogs. :)

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Habe jetzt so Koffein-Tabletten bekommen

Welche Vor- oder Nachteile haben die gegenüber zum Beispiel Kaffee oder schwarzem/grünen Tee?

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Von Kaffee bekomm ich schnell Bauchschmerzen, außerdem müsste man dann so 4 Tassen trinken um den gleichen Koffeingehalt wie eine Tablette zu haben. Tee trink ich gerne, wirkt aber leider nicht so. Bisher klappt's ganz gut mit den Tabletten, aber ich nehm die auch nicht jeden Tag (man muss ja auch nicht jeden Tag 100% fit sein) :)

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Danke, interessant. Ich habe morgens auch oft Probleme, richtig wach und in Schwung zu kommen und trinke dann schon mal eine Tasse Kaffee. Zum Glück wirkt das bei mir. Bei vier Tassen würde ich aber vermutlich total hibbelig werden.

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