Es geht auch ohne Mathe

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Startschuß in das 3. Semester ist gefallen

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Nachteule

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Endlich wieder Präsenz Tage. Irgendwie fehlt mir was in den Monaten ohne Streßtage in Essen. Ich brauche Termine im Nacken, um mich zu motivieren und um ein Erfolgserlebnis zu haben. Meine Vorbereitung war sehr gut. Die SB durchgearbeitet, konstruktives Arbeiten an den Tagen möglich. Kein Bahnhof beim verstehen des Stoffes.

Do: TWA und EMP auf dem Programm.

Wir sind sofort in die Erarbeitung der Hausarbeit eingestiegen. Bis Juni werden wir das Grundgerüst erstellen, das Thema, die erforderliche Literatur und den Aufbau (bis hin zum möglichen Inhaltsverzeichnis) mit dem Betreuer erstellen. Danach werden wir im Juli in die aktive Schreibphase entlassen. Das beruhigt und vermittelt so ein Gefühl von: Wir tragen Sie durch die Hausarbeit.

In EMP war der Dozent etwas geschockt. Über die Hälfte der anwesenden Teilnehmer schreibt schon in der nächsten Woche die Klausur. Er machte sich echt Sorgen um uns. Zitat: "Wie wollen Sie denn ohne meinen Unterricht nur die Klausur schaffen?" /Oder war da die Angst, dass wir es ohne seinen Unterricht schaffen :rolleyes:

Freitag stand ganz im Zeichen von GOP.

Der Dozent versuchte uns auf die Klausur im April vorzubereiten. Da wir uns vorher nicht mehr sehen. Am Ende waren alle geschafft. Er bettelte nahezu nach Input!

Was wollen Sie noch wissen, was sollen wir nochmals bearbeiten???

So machten wir 30 Min. früher Schluss. 6,5 Stunden sind auch lange genug. Es war fast 21 Uhr, alle hatten den zweiten langen Tag hinter sich und waren nur noch müde.

Samstag fing REP mit einer großen Selbstkritik an. In der letzten Klausur waren massig Leute durchgefallen. Dabei war die Durchfallquote schon immer sehr hoch. Nachdem es wohl viele Beschwerden von Studenten gab müssen die Dozenten einen auf den Deckel bekommen haben.

Es gab einen radikalen Schnitt. Ab jetzt wird kein vertiefender Unterricht mehr gemacht!! Es gibt nur noch alte Klausur Aufgaben zu bearbeiten. So haben wir die 5,5 Stunden genutzt und in dieser Zeit 2 Aufgaben bearbeitet. Der geforderte Gutachterstil wurde mit dem Hammer in die Birne geklopft. Wie in dem Antwort Schema der HFH verlangt: Nicht den Fall lösen! Den Fall be-ar-bei-ten!!

Etwas Angst und Bange wurde uns nur bei der Kritik des Dozenten an der HFH- Auf- gabenstellung. Für einen Juristen sind die Fragen sehr schlecht formuliert. Ebenso sind die vorgegebenen Lösungen nach juristischen Gesichtspunkten falsch. Da macht man sich schon Sorgen, ob man als Studi zwischen den Fronten aufgerieben wird.

Die Hauptschwierigkeit für uns ist das suchen der Fragestellung für die Bearbeitung des Falles. Damit steht und fällt die ganze Analyse der Aufgabe. Die Aufgaben Formulierung gibt da viel Spielraum. Wenn die richtige Frage gestellt ist, hangelt man sich von § zu § und versucht so den sozialversicherungs-rechtlichen Anspruch oder die arbeitsrechtliche Maßnahme zu prüfen.

Auf jeden Fall bin ich endlich im 3. Semester angekommen. Es wird mir immer klarer, dass ein reines Fernstudium nichts für mich ist. Ich brauche den Kick der regelmäßigen Wochenenden, den Austausch mit den anderen Studis und auch dieses raus aus dem Alltag, wegfahren zum Studienzentrum. Das hat so was von Wochenendseminar, Fortbildung und Reiz des Neuen.

Nun steht für kommenden Samstag die Klausur des 4. Semesters in EMP an. Für diese Woche wurde gleich mehrfach die Lerngruppe terminiert, damit wir nicht wie die Idioten vor dem Dozenten stehen und durchgefallen sind. Wir müssen diese Klausur einfach gut schreiben. Die meisten Klausuren Schreiber haben bisher mit 3,0 abgeschlossen. Nur ein bis zwei Klausuren mit 2,0 als bestes Ergebnis pro Termin. Den 2,0 bis 3,0 Bereich haben wir uns als Ziel gesteckt. Mal sehen, was wir schaffen.

Für März steht sehr viel EMP auf dem Plan, was dann wegfallen würde, ebenso wieder TWA, Hausarbeit 2. Teil. Und PMG, neues Semester, neues Fach, gleich im Juni die Abschluss Klausur. Wenn alles in EMP gut geht kann die Vorbereitung für die GOP Klausur (April) beginnen und PMG vertieft bearbeitet werden.


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      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker