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Malen mit Buntstifen

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chillie

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Was braucht man um als Fernstudent zu Motivation zu kommen? Manchmal Kreativität würde ich sagen.

Nachdem es mich heute so gar nicht an meine Unterlagen gezogen hat, habe ich beschlossen meinen Rückstand bezüglich Zusammenfassungen etwas aufzuholen.

Nach ein paar lieblosen Tippereien und dem erstellen von 2-3 Schaubildern in PowerPoint sowie 1-2 MindMaps kam ich auf die Idee diesmal ein paar MindMaps per Hand zu pinseln.

Gesagt getan - Buntstifte und Papier zu Hand und es ging los. Der kreative Prozess dafür hat mich echt vorangetrieben. Die Dinger sind auch schön übersichtlich und ich habe auch das Gefühl das die Inhalte gut hängen geblieben sind... allerdings ist das ganze nicht sonderlich effizient wie ich finde.

In der gleichen Zeit hätte ich wohl die doppelte Menge an MindMaps am Rechner erstellen können und sogar noch ein paar Grafiken einbinden.

Aber gut - immerhin habe ich mich somit 2 Stunden mit dem Thema beschäftigt. Ob nun gedruckte oder gemalte MM in meiner Zusammenfassung liegen ist mir persönlich egal. So habe ich mich aufgerafft und etwas geschafft - das ich bei reiner Schreib- und Klickarbeit sicher nicht gemacht hätte.


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

In der gleichen Zeit hätte ich wohl die doppelte Menge an MindMaps am Rechner erstellen können und sogar noch ein paar Grafiken einbinden.

Die Frage ist, ob Du das auch getan hättest heute oder Dich wegen der geschilderten Unlust nicht mit ganz anderen Dingen beschäftigt hättest. Manchmal muss es einfach mal was Neues/Anderes sein und Du hast ja ein schönes Ergebnis erzielt.

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Genau darum ging es mir auch - als Manöverkritik muss ich natürlich den Gesamtnutzen betrachten, der war somit deutlich höher als "normal".

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die sehen doch toll aus :-) dein hirn hat die dinge wirklich bewegt und strukturiert, weiter so!! An die mindmaps wirst du dich bestimmt besser erinnern als an geklickte.

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Bei mir bleibt eindeutig mehr hängen, wenn ich die MindMaps selber male. Der besseren Übersicht halber tippe ich sie aber manchmal doch noch ab. Ich werde mir aber wirklich mal einen A3-Block zulegen, um den Platzproblemen zu entkommen : )

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Da ich vor allem in WPR viel zu krizeln habe (meine Flussdiagramme würden am PC genau so lange brauchen wie per Hand) habe ich mir jetzt mal so einen A3 Block (mit Tiermotiv - erinnert mich stark an meine Schulzeit *g*) bestellt und werde mal gucken ob ich für wichtige Sachen auch mit MindMaps besser damit zurecht komme.

Für mein Schema zur Prüfung bestimmter Rechtssachverhalte reicht mir eine A4 Seite auf jeden Fall nicht aus ;)

Ansonsten bleibt es bei mir ja bei einem bunten Mix. Meistens nutze ich ja gerade das was mir am besten in den Kram passt, das können getippte Zusammenfassungen sein, Schaubilder, handschriftliches in meinem "Wissensbuch", Lernkarten, MindMaps usw. usw.

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Markus Jung

Geschrieben

Wo hast Du denn den Block bestellt? - Bei so kleinen Mengen fallen doch oft unverhältnismäßig hohe Versandkosten an.

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Ich kann soetwas über den Lieferanten meines AG bestellen, dort kann man dank Rahmenvertrag sogar einen Bleistift bestellen.

Zudem geht mein Lernkartenvorrat und Textmarkervorrat auch zu Ende, sprich ich habe mich für die nächsten Semester wieder eingedeckt ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Das ist natürlich sehr praktisch. Ich bestelle mein Büromaterial bei VIKING, aber dann halt meist auch größere Mengen, um den Mindestpreis für die kostenlose Lieferung (kommt eh immer noch eine Versicherungspauschale drauf) zu erreichen. Ansonsten gehe ich bei Kleinstmengen wieder in den Schreibwarenladen vor Ort, seitdem ich wieder in der Stadt wohne.

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So meine Blöcke mit Tiermotiv ... und Platz zum eintragen der Klasse (ich hab gleich mal 4. Semester reingeschrieben :cool: ) sind nun da.

Habe mich bei UNF gleich dran vergriffen, da eine Text-Zusammenfassung nur auf abtippen herauslaufen würde.

Bisher bin ich ganz zufrieden. Auf einem A3 Blatt macht MindMapping deutlich mehr Spaß.

Das was ich vorher auf mehrere Seiten gepappt habe passt jetzt thematisch auf eine. Allein schon vom Gefühl her eine lohnende Geschichte.

chillie-albums-fi-interne-bilder-picture75-mindmap2.jpg

Somit nehme ich aus der "Schnapsidee" zur Ablenkung MindMaps zu malen doch wieder eine Hilfe für ein Fach mit. Kreativität in puncto Lerntechniken hat bisher noch nie geschadet.

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Markus Jung

Geschrieben

Schick sieht die MindMap aus. Und sehr ordentlich. Scheinbar hast Du sie vorher schon gut im Kopf. Bei mir werden handgezeichnete MMs meist ziemlich chaotisch, weil ich irgendwo mit dem Platz nicht zurecht komme.

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Ja ich erstelle die MM als Zusammenfassung - so gesehen kann ich ja nur das auf die MM packen, was im Skript steht.

Da ich den Abschnitt vorher nochmals lese und den Text schon markiert hab weiss ich eigentlich schon ziemlich genau was wichtig ist und was ich wie darstellen möchte.

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!