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MSc. IT im Gesundheitswesen

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Dahoam geblieben, oder: HL7 vs. DFB

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schwedi

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Dahoam

Eigentlich sollte ich jetzt irgendwo in München sitzen und mir mit einer Freundin einen schönen Abend machen. Am Donnerstag Abend hat aber der letzte Blick auf die Wetterkarte meine Befürchtungen bestätigt: München kalt und regnerisch, Rheinland: warm und Sonne.

Nachdem ich die letzten drei Wochenenden an verschiedenen Stellen in Deutschland in Regen und Kälte verbracht hatte, habe ich kurzerhand das DB-Ticket storniert und bin zuhause geblieben. Seit sechs Wochen schwelt eine nicht enden wollende Erkältung, da kann Sonne und Wärme nichts schaden.

Der nächste Besuch in der zweitschönsten Stadt Deutschlands steht Ende Juli an, dank Konzert mit oder ohne Sonne :).

HL7 statt DFB

Wobei - statt Sonne zu genießen, das neue Mountainbike auszuprobieren, Monte Balconia zu besteigen habe ich heute ganz untypisch den ganzen Nachmittag drinnen gehockt und mich mit dem Thema e-health und Interoperabilitäts-Standards beschäftigt. Drinnen, weil draußen in der Sonne einfach nichts zu erkennen ist auf dem Notebook-Bildschirm.

Auch heute Abend stehen statt DFB-Pokal die Themen Interoperabilitäts-Ebenen, Standards und Formate, Terminologien und Nomenklaturen an. HL7, UCUM, LOINC, SNOMED & Co. geistern durch den Kopf.

Lernziele statt Bergziele

Ziel ist es, Morgen Abend den ganzen großen Block e-health, Telemedizin, Klinische Dokumentation und Medizinstatistik fertig zusammen gefasst und in ausdruckbaren Format gebracht zu haben. Wenn ich gut und fleißig bin, vielleicht auch noch Medizinische Klassifikation. Diese Fächer kann man gut miteinander in Verbindung setzen und damit besser lernen. Da das Ganze rein theoretisch ist für mich weil ich in meiner Arbeit leider keinen Bezug dazu habe, finde ich das Ganze zwar spannend, aber auch abstrakt.

Wellness für´s Hirn

Morgen wird aber definitiv das neue Rad ausprobiert. Hier in der Gegend gibt es herrliche Trails, und schließlich muss das Hirn auch mal wieder Pause machen und durchgepustet werden :rolleyes:.

Aus der Job-Kiste geplaudert

Bewerbungsmäßig steht bald eine Entscheidung an. Diese Woche hatte ich ein sehr interessantes Gespräch bei einem Anlagebauer, der einen Projektleiter für das ganze Thema Dokumenten- und Unternehmensinformationssysteme sucht. Die Position ist neu eingerichtet und umfasst genau das Aufgabengebiet,n nachdem ich hier bislang vergebens gesucht hatte. Das Gespräch fand direkt mit der Geschäftsführung statt, der das Thema sehr am Herzen liegt und an der die Position auch nah aufgehängt wäre.

Ich konnte es kaum glauben, als ich nach zwei Stunden mit einer konkreten Zusage aus dem Gespräch gegangen bin! :ohmy:

Der Haken: die Firma ist einfache Strecke 77 km entfernt. Ich bin in das Gespräch gegangen, weil von einer 36-Stunden-Woche (!) die Rede war, und das für mich so eine Art Kompensation für die weitere Fahrt sein könnte. Etwas schwammig hieß es, ich könne auch mal Home Office machen.

Aber der Vertrag, den ich inzwischen bekommen habe, besagt anderes zur Arbeitszeit, nämlich open end. Auch von flexibler Arbeitszeit ist dort nicht mehr die Rede.

Jetzt muss ich dort nächste Woche dort erst mal nachfragen wie das konkret aussieht.

In der kommenden Woche steht noch ein Gespräch bei einer anderen Firma an, dieses Mal aus dem Gesundheitswesen. Die Firma ist zwar auch 62 km entfernt, aber zur Not mit den Öffis noch erreichbar. Auch die Stelle klingt vom Aufgabengebiet her - Anforderungserhebung und -management - genau nach dem, was ich suche.

Freitag in einer Woche steht dann die Entscheidung an. Ich hoffe so sehr, dass das Gespräch bei dem Gesundheitsdienstleister auch gut wird...

So, dann wende ich mich wieder den Interop-Standards zu, während ich aus dem Wohnzimmer Fußballfan-Gejohle höre.

Einen schönen Abend, mit DFB oder ohne!

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8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ja, absolut, das habe ich in meiner jetzigen Firma, und das ist eine Grundvoraussetzung für einen neuen Job. Dann lieber weniger Geld und mehr Flexibilität.

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77 km sind schon ein Wort. Und mit langen Arbeitstagen sicherlich sehr heftig.

Umzug ist keine Option?

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Umzug ist keine Option?

Nein, ein Umzug wäre keine Option. Vor acht Monaten bin ich gerade erst von München an meinen jetzigen Wohnort zu meinem Mann gezogen in eine Eigentumswohnung. Und dann müsste er x Kilometer mehr fahren zur Arbeit, und er hat wirklich einen deutlich längeren als 8-Stunden-Tag.

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Eine Arbeitsstelle mit Gleitzeit ist mein Traum. :001_wub: aber ein langer Arbeitsweg ist auch sehr unangenehm. Allerdings kommt es meiner Meinung nach vor allem darauf dran wie sich die Strecke bewältigen lässt. Viel befahrene Strecken mit Staugefahr oder häufiges Umsteigen mit ungünstigen Verbindungen vermiesen mir schnell den Tag.

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Vorteilhaft ist eine lange Anfahrtsstrecke, wenn man mit dem Zug fahren kann und während dieser Zeit schon mal lesen/lernen kann. Dann hat man nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen, wenn man Abends nicht mehr dazu kommt aufgrund Müdigkeit.

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Die Őffis hatte ich mir auch angesehen, aber fast 2 Stunden pro Richtung sind mir zu lang.

Das erste Drittel der Strecke fahre ich mit der Masse, der Rest ist gegen den Strom. Um halbwegs durchzukommen, műsste ich morgens spätestens um viertel nach sechs los.Heißt es muss fűr die Firma okay sein wenn ich um viertel nach sieben anfange, und vor allem dass ich auch normalerweise dementspreched frűh weg bin.

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Lumi, hast Du ganz feste Arbeitszeiten? Vielleicht bin ich da zu verwöhnt, aber solange ich es mir leisten kann, kommt ein Job mit festen Zeiten nicht in Frage. Dienstwagen, Handy und Feel good-Manager brauche ich nicht, sondern einfach nur die Hoheit über meine Zeit.

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