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Empi und die Jobfrage

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Beetlejuicine

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Nachdem ich nun wirklich ausgiebig Pause gemacht habe (3 Wochen nix fürs Studium!) und ich mich von den Strapazen der negativen Entwicklung meiner Arbeit erholt habe, merke ich langsam, dass das Leben, die Lust und auch Laune zurück kehrt.

Ich habe mich daher heute um Empi + Statistik bemüht und fang morgen an. Empi habe ich soweit schon gelesen und schreibe ab morgen gezielt für die Klausur Zusammenfassung.

Für die Statistikhefte bleibt nicht mehr so viel Zeit, insgesamt habe ich noch knapp 4 Wochen bis zur Klausur, bin aber ja auch noch bis zum 1. komplett zuhause. Wenns nicht geht, verschiebe ich die Klausur und schreibe im August. Wir können bei der Apollon ja jeden Monat jede Klausur schreiben.

Zwischenzeitlich hatte ich echt Angst, dass ich meine Motivation nicht wieder finde, aber jedem anderen hätte ich in so einer Situation zur Nachsicht mit sich selbst geraten. Und so gestehe ich mir das auch zu auchmal nicht auf der Höhe zu sein. Aus meiner Lebenserfahrung heraus weiß ich ja, dass ich nie liegen bleibe, sondern mich immer berappel. So auch jetzt.

Zum Job: Ich fange am 1.7. wieder an zu arbeiten, ich hatte zwei Jobs zur Auswahl (2 Bewerbungen), hatte ich ja bereits von erzählt. Entschieden habe ich mich für einen sehr großen Arbeitgeber in der Pflege, gemeinnützig und daher besseres Gehalt, als bei einem privaten Arbeitegber, Weihnachtsgeld, vergünstigte Versicherungen, Altersvorsorge usw. Und die Aussicht auf Entwicklung zum Studium.

Ich bin zwar durchaus erfreut, aber diesmal etwas desillousioniert und will eigentlich jetzt grad nur wieder arbeiten und wieder in eine Routine kommen. Es ist erstaunlich, wie schnell einem grad ALLES zuviel wird, wenn man nicht arbeitet.

Diesmal gehe ich aber "nur" in die Stellvertretung, für eine neue PDL Stelle fehlt mir die Kraft, ich habe ja bereits 4 Monate in eine neue Stelle investiert und wie jeder weiß, kostet das unglaublich viel Kraft, erst recht, wenn man ganz neu in eine Führungsposition geht. Ich lass es nach den Ereignissen nun langsam angehen. das Studium geht einfach vor. Und zum entwickeln, eignet sich die Stellvertretung auch gut.

Ansonsten hat Markus mich ein wenig inspiriert meinen QM Kurs wieder rauszuholen und zu Ende zu bringen. Ich habe mit der Fernschule Weber telefoniert und es ist kein Problem einfach weiter zu machen. Ich hab alle Zeit der Welt. Am Ende kann ich dann die Prüfung beim TÜV Nord buchen und erhalte ein TÜV Zertifikat zum Qualitätsmanagamentbeauftragten. Das ist in meiner Branche auf jeden Fall wertvoll und daher versuche ich das nebenher. Vielleicht wird einem ja auch für das Modul QM im Studium was anerkannt.

Ich freu mich immer sehr, dass dieses Forum mich andauernd motiviert und ich miterlebe, dass auch andere User manchmal "Leben" haben.

Go on!

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Klingt nüchtern, sachlich und wohlüberlegt für mich.

Ich wünsche dir einen guten Start im neuen Job - ein bisschen ist es ja noch bis dahin.

Meiner Meinung nach macht es Sinn, wenn du die komplette Studiumpause nicht zu groß werden lässt und ggf. zumindest langsam wieder weiter machst, selbst wenn es nicht viel ist. Denn das Weiter machen wird umso schwieriger, je größer die Pause wird.

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Falls es dich irgendwie beruhigt - du bist nicht allein. Ich habe ja nach Ostern drei Klausuren geschrieben und wollte jetzt, bis es nach USA geht (Mitte Sep), die Hausarbeiten aus den ersten Semestern machen. D.h. ich habe vier Fächer zu Auswahl.

Und was habe ich bisher gemacht?

Da mal ein paar Seiten gelesen, dann mal aus einem anderen Fach, dann mal das Buch zu wissenschaftliches Arbeiten ... dann garnichts. Zusammengefasst habe ich also garnichts gemacht - dafür passiert viel nebenher, im Job und privat.

Manchmal muss das einfach sein. Und lieber mache ich (oder wir) jetzt eine größere Pause, als dass ich mich zwinge und mir dann die Lust (oder die Puste) ganz ausgeht. Oder?

Bei mir kehrt die Lust aufs Weitermachen langsam zurück. Gut, dass die Woche noch ein Feiertag ist ;)

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Auch ich kenne das Gefühl, dass mir alles zuviel wird, wenn ich nichts arbeite. Und wenn ich eigentlich eh "keine Zeit" habe, kriege ich viel erledigt. Und auch mir geht es so, dass es mir schwer fällt, nach einer Studienpause wieder reinzukommen.

Aber du klingst sehr sachlich und realistisch. Der Job klingt vernünftig, aber doch nicht uninteressant. Viel Glück beim Start!

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Klingt nüchtern, sachlich und wohlüberlegt für mich.

Ich wünsche dir einen guten Start im neuen Job - ein bisschen ist es ja noch bis dahin.

Meiner Meinung nach macht es Sinn, wenn du die komplette Studiumpause nicht zu groß werden lässt und ggf. zumindest langsam wieder weiter machst, selbst wenn es nicht viel ist. Denn das Weiter machen wird umso schwieriger, je größer die Pause wird.

Ich hatte jetzt insgesamt 2,5 Wochen Pause und bin schon wieder am Ball. Wieder rein zu kommen fällt mit der Länge der Pause immer schwerer, das ist klar.

Deswegen habe ich mich ja auch für DIESEN Job entschieden, weil mein Studium Priorität haben soll. Sie ermöglicht mir eben auch wieder ein Stück Freizeit, in der ich mir wichtige Sachen machen kann. Und die tragen auf Dauer zur Zufriedenheit bei.

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Falls es dich irgendwie beruhigt - du bist nicht allein. Ich habe ja nach Ostern drei Klausuren geschrieben und wollte jetzt, bis es nach USA geht (Mitte Sep), die Hausarbeiten aus den ersten Semestern machen. D.h. ich habe vier Fächer zu Auswahl.

Und was habe ich bisher gemacht?

Da mal ein paar Seiten gelesen, dann mal aus einem anderen Fach, dann mal das Buch zu wissenschaftliches Arbeiten ... dann garnichts. Zusammengefasst habe ich also garnichts gemacht - dafür passiert viel nebenher, im Job und privat.

Manchmal muss das einfach sein. Und lieber mache ich (oder wir) jetzt eine größere Pause, als dass ich mich zwinge und mir dann die Lust (oder die Puste) ganz ausgeht. Oder?

Bei mir kehrt die Lust aufs Weitermachen langsam zurück. Gut, dass die Woche noch ein Feiertag ist ;)

Das beruhigt mich hier immer. Anderen geht es zuweilen auch so. Und vielleicht hast du ja nach USA wieder richtig Lust?

Und manchmal liegt es auch am Modul. Geht mir jedenfalls so.

Mir geht es so, dass ich "die Krise" kriege, wenn ich verschiedene Sachen einfach nicht mehr machen kann. So z.B jeden Tag mit den Hunden laufen, Brot backen, meiner Vorliebe fürs vollwertige Kochen nachgehen usw. Das habe ich alles nicht mehr gemacht, hab zugenommen und esse schlecht, bewege mich wenig und DAS führt sicherlich zu einem Leistungstief.

Wie auch immer, ich wünsch dir deine Lust zurück :-)

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Auch ich kenne das Gefühl, dass mir alles zuviel wird, wenn ich nichts arbeite. Und wenn ich eigentlich eh "keine Zeit" habe, kriege ich viel erledigt. Und auch mir geht es so, dass es mir schwer fällt, nach einer Studienpause wieder reinzukommen.

Aber du klingst sehr sachlich und realistisch. Der Job klingt vernünftig, aber doch nicht uninteressant. Viel Glück beim Start!

An Arbeitstagen ist man diszipliniert und organisert. Im Frei ist eben alles lulu und nix geht.

Ich habe diesmal nach dem Kopf entschieden, nicht nur nach dem Bauch. Man wird sehen, ob es es richtig ist.

Aber wieso nicht :-)

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Ja, ich habe z.B. derzeit auch viel "Leben"... diese Woche noch nix fürs Studium gemacht, ich hatte das ja befürchtet.

Manchmal ist Leben auch wichtiger, und das man mit sich selber wieder ins Reine kommt. Deswegen glaube ich, dass es für Dich so richtig war.

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