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Psychologischer Berater bei Impulse

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Prüfungsvorbereitung Abschlussklausur Impulse

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Markus Jung

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Die letzten Woche habe ich genutzt, um die noch fehlenden Studienbriefe zu bearbeiten - genauer gesagt habe ich sie lediglich intensiv gelesen mit Markierungen und Notizen in den Heften. Ich habe noch keine Zusammenfassungen erstellt und auch die Einsendeaufgaben zu diesen Heften noch nicht bearbeitet.

Nun habe ich drei Tage Zeit, um mir den Stoff zu erarbeiten. Dazu werde ich versuchen, Schwerpunkte zu den einzelnen Heften festzulegen und zu lernen. Und akzeptieren, dass Lücken bleiben. Für mich eine neue und ungewohnte Art der Prüfungsvorbereitung. Impulse hat auch eine Musterklausur zur Verfügung gestellt, an der ich mich von der Art der Aufgaben her orientieren werde. Es müssen innerhalb von 120 Minuten vier von sieben Aufgaben gelöst werden. Dass also drei Aufgaben außen vor gelassen werden können, kommt meiner Prüfungsvorbereitung also schon mal zu Gute.

Folgende zehn Themenbereiche gibt es, auf die sich die Hefte verteilen. Ich notiere mir jeweils darunter, welche Schwerpunkte ich dazu lernen will (diese Punkte werde ich nach und nach in den nächsten Stunden/Tagen je nach Bearbeitungsfortschritt ergänzen)

1. Entwicklungspsychologie

- Definition Entwicklungspsychologie

- Strukturierung

-- Altersstufen ((frühe) Kindheit, Jugend, Erwachsene, Alter etc.)

-- Lebensthemen (kognitiv, Sprache, Moral, Senso-Motorik, psychosozial, psychoanalytisch etc.)

- Entwicklungsnormen

-- praktischer Nutzen - Anwendung in der Beratung

- Anlage Umwelt Debatte

- Phasen der psychosexuellen Entwicklung nach Freud

- Psychosoziale Entwicklungsstufen nach Erikson

-- Krisen in jeder Lebensepoche

- Kognitive Entwicklung nach Piaget

-- Äquilibration, Adaption, Assimilation, Akkomodation

-- vier Stufen der kognitiven Entwicklung

- Spracherwerb

-- Vokabular und Grammatik, wichtige Stufen

- Bindung, Erziehung, Geschlechtsidentität

- Moralentwicklung (Kohlberg) - Kritik daran

2. Persönlichkeitspsychologie

- Definition von Persönlichkeit

- Begriffe Temperament, Eigenschaft, Disposition, Gewohnheit

- Persönlichkeitstypologien / Eigenschaftstheorien

-- Typ A, Typ B, Typ C

-- Hans Eyseneck - drei Dimensionen

-- Big 5 - Fünf-Faktoren-Modell

- Psychoanalyse - Sigmund Freud

-- Ich, Es, Über-Ich

-- Abwehr, Verdrängung/Unterdrückung

- Analytische Psychologie - Carl Gustav Jung

-- kollektives Unbewusstes

-- Archetypen (Mutter, Anima, Animus etc.)

- Individualpsychologie - Alfred Adler

-- interpersoneller Ansatz

- Behavioristische Theorien

-- Klassische und operante Konditionierung

-- John B. Watson, Iwan Pawlow, Burrhus Frederic Skinner

-- Behavioristische Persönlichkeitstheorie nach Dollard und Miller

- Kognitive Theorien

-- George Kelly: Aktive Konstruktion der Welt

-- Walter Mischel: Reaktion auf die Umwelt

-- Albert Banduras: Sozialkognitive Theorie

-- Konzept der Selbstwirksamkeit

- Humanistische Theorien - Selbstverwirklichung

-- Personenzentrierter Ansatz von Carl Rogers

-- Bedürfnispyramide von Maslow

- Theorien über das Selbst

3. Klinische Psychologie

- Wann liegt eine psychische Störung vor?

- Wie erfolgt die Diagnose und Klassifikation (DSM-IV und ICD-10)?

- Angststörungen

-- Generalisierte Angststörung

-- Panische Angststörung

-- Phobien

- Zwangsstörungen

-- Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

- Affektive Störungen

-- Depressionen

-- Manien

-- Bipolare Störungen

-- Gefahr von Suizidalität

- Psychosen / Schizophrene Störungen

- Dissoziative Störungen

-- Psychogene Amnesie

-- Dissoziative Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeit)

- Persönlichkeitsstörungen

-- narzisstische Persönlichkeitsstörung

-- paranoide Persönlichkeitsstörung

-- zwanghafte Persönlichkeitsstörung

-- antisoziale Persönlichkeitsstörung

- Problematik psychiatrischer Diagnosen (Objektivität, Stigmatisierung)

- Psychotherapie

-- Abgrenzung zur Beratung

-- Patientenvariablen und Therapeutenvariablen für den Therapieerfolg

- Tiefenpsychologische Therapieverfahren

- Verhaltenstherapie

-- Desensibilisierung

-- Operante Methoden (Verstärkung = Lob)

- Kognitive Therapie

-- Ellis: Rational-emotive Verhaltenstherapie (REVT)

-- Modell von Beck (besonders bei Depressionen)

(Dysfunktionale Denkschemata werden verändert)

-- Kanfer: Selbstmanagement

-- Problemlösetraining

-- Training sozialer Kompetenz

-- Behandlungsprogramm bei Panikstörungen

-- Behandlungsprogramm bei generalisierter Angststörung

-- Behandlungsprogramm bei Zwangsstörungen

- Humanistische Therapieverfahren

-- Otto Rank: Willenstherapie

(Konflikt zwischen Selbststeuerung und Außensteuerung)

-- Carl Rogers: Gesprächspsychotherapie

-- Frederick Perls: Gestalttherapie

(erfahrungs- und erlebnisorientiert)

- Interpersonelle Therapien

-- Sullivans interpersonelle Therapie

-- Transaktionsanalyse

(Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kinder-Ich)

-- Familientherapie (Systemische Therapie)

-- Gruppentherapie

- Entspannungsverfahren und imaginative Therapien

-- Autogenes Training nach Johannes Heinrich Schultz

-- bildhafte, imaginative und meditative Verfahren

-- Muskelentspannung nach Jacobson

- Kurztherapie und Krisenintervention

- Psychotherapeutische Arbeit mit Kindern (spielerisch)

4. Klientenzentrierte Gesprächsführung

- Carl Rogers

- Hauptmerkmale

>> gegenüber sich selbst und dem Klienten

-- Akzeptanz (Wertschätzung, bedingungslos)

(bedeutet keine inhaltliche Zustimmung)

-- Empathie (einfühlendes Verstehen)

(systematisch zuhören und einfühlen)

-- Kongruenz (Echtheit)

(Übereinstimmung von Erleben und Verhalten)

- Mögliche Fehler in der Gesprächsführung

- Selbstexploration

- Typische Gesprächssituationen

-- Gesprächsvorbereitung

-- Gesprächseinstieg

-- Gesprächsabschluss

-- Umgang mit Gesprächspausen

-- Umgang mit Fragen

-- Strukturierung

-- Gesprächsnotizen

-- Distanz und Nähe

-- Schutz- und Abwehrmechanismen

- Problemlöseschema

5. Sozialpsychologie

- Historische Entwicklung

-- Völkerpsychologie

-- Individuelles menschliches Handeln in sozialen Bezügen

- Soziale Umwelt

-- Person und Situation, zielgerichtet und spontan

- Sozialisation

-- lebenslanger Prozess, Internalisierung

-- Sozialisation als Lernprozess

(klassische und operante Konditionierung, Modelllernen)

-- Psychoanalytische Theorie

(Es = Bedürfnisse, Ich = Ausgleich, Über-Ich = Gesellschaft)

-- Rollentheorie / Rollenkonflikte

- Soziale Wahrnehmung

-- Individuelle Wahrnehmung

-- Wahrnehmungsverzerrungen

(erster Eindruck, Sterotypisierung, Stimmungskongruenzeffekt etc.)

-- Sich selbst erfüllende Prophezeiungen

(kognitive Dissonanz vermeiden, urteilsstabilisierende Interaktion)

- (Veränderung von) Einstellungen und Verhalten

-- Diskrepanz zwischen allgemeiner Einstellung und konkretem Verhalten

-- Problematik der Einstellungsänderung durch äußere Einflussnahme

-- Reaktanz = Widerstand gegen massive Beeinflussung

-- Förderung pro-sozialen Verhaltens

(Kosten/Nutzen, Bystander-Effekt

6. Lernen und Gedächtnis

- Lernfähigkeit (Veranlagung / Umwelt)

- Definition

-- Veränderung im Verhalten(spotential)

-- Stabilität der Veränderung

-- Rolle der Erfahrung

- Behaviorismus

-- Klassisches Konditionieren (reflexartige Reaktion)

(nicht durch bewusstes Denken aufgebaut/löschbar)

-- Operantes Konditionieren, Premack-Prinzip

(positive und negative Verstärkung oder Bestrafung, Löschung)

- Lernen durch Beobachtung (Modell, Nachahmung)

(stellvertretende Verstärkung / Bestrafung)

- Gedächtnisarten

-- implizites und explizites Gedächtnis (ohne/mit Denkoperation)

-- prozedurales und deklaratives Gedächtnis

- Gedächtnisprozesse (Aufnahme/Kodierung, Speicherung, Abruf)

- Deklaratives Gedächtnis

-- Sensorisches Gedächtnis

-- Kurzzeitgedächtnis (Wiederholung / Chunking)

-- Langzeitgedächtnis

(Elaboratives Wiederholen, Mnemotechniken

7. Pädagogische Psychologie

(Bindeglied zwischen Pädagogik und Psychologie)

- Kernbereiche

-- Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Allgemeinen

-- Lehr- und Lernprozesse in Erziehung und Unterricht

-- Familie: Erziehung beiläufig und intuitiv

-- Schule: Erziehung bewusst und strukturiert

- Erziehungsstile

-- autoritativ, autoritär, permissiv

-- Einschätzung durch Eltern, Kinder oder Beobachtung

- Internalisierung von Normen und Werten

-- Martin Hoffmann: discipline encounter

-- Bidirektionales Wirkungsmodell

- Early-Starter / Late-Starter

8. Arbeits- und Organisationspsychologie

- Arbeitspsychologie = Arbeitstätigkeit, Arbeitsplatz

- Organisationspsychologie = institutionelle Zusammenarbeit

- Extrinsische und intrinsische Motivation zur Arbeit

- Materielle und immaterielle Motive, Bedürfnispyramide

- Belastung - Beanspruchung - Stress

-- Stressoren

-- Auswirkungen von Stress

-- Transaktionales Stressmodell

-- Stressvorbeugung / Stressbewältigung

-- Burnout

- Soziale Kompetenz

- Arbeitslosigkeit

-- gesellschaftliche Folgen

-- individuelle Folgen

-- Auswirkungen auf Angehörige

-- Auswirkungen auf Beschäftigte

-- Marienthalstudie

(ungebrochene, resignierte, verzweifelte, apathische Familien)

-- konstruktiver Umgang mit Arbeitslosigkeit

- Psychologie in Organisationen

-- Definition einer Organisation

-- Einliniensystem / Mehrliniensystem

-- Team- und Gruppenarbeit

- Führung

-- Führungseigenschaften auf Basis der Big 5

-- Führungsstile

(autokratisch, demokratisch, laisser-faire)

-- Theorie X und Y nach McGregor

(X: pessimistisch, Kontrolle - Y: optimistisch, Motivation)

- Mobbing

-- Definition Mobbing

-- Heinz Leymann: 45 Mobbing Faktoren

(Mobbing = min. 1 Faktor, min. halbes Jahr, min. 1x wöchentlich)

-- Entstehungsgründe

(in der Organisation, Aufgabengestaltung, Leitung)

-- Mobbing als Entwicklungsprozess (fünf Phasen)

-- Strategien gegen Mobbing

(unterwerfen, kündigen, kämpfen)

-- Folgen von Mobbing (persönlich und gesellschaftlich)

-- Vorbeugung gegen Mobbing

9. Gruppendynamik

- Merkmale einer Gruppe

- formelle und informelle Gruppen

(von außen vorgegebene und auf Sympathie beruhende Gruppen)

- Gruppenstruktur

-- Machtstruktur

-- Kommunikationsstruktur

-- Rollen- oder Aufgabenstruktur

- Individuum und Gruppe - Johari-Fenster

- Fünf Phasen der Gruppenentwicklung

- Beziehungen in Gruppe - Rollen

- Konflikte in der Gruppe

- Gruppenleitung

-- formell oder informell

-- als Beobachter, Teilnehmer oder Trainer

- Feedback in der Gruppe

- Encounter-Gruppen (Carl Rogers und andere)

-- Phasen im Verlauf des Gruppenprozesses

-- Transferprobleme und Probleme mit psychischen Erkrankungen

- Themenzentrierte Interaktion (TZI) (Ruth C. Cohn)

-- Axiome

-- Interaktionsmodell (ICH, WIR, ES, GLOBE)

(Chairman-Regeln: Postulate und Hilfsregeln)

10. Praxis der psychologischen Beratung

- Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen

-- Psychotherapeut

-- Psychiater

-- Psychologe

-- Heilpraktiker

- Psychotherapie-Informations-Dienst (PID)

- Therapiekosten

- Suchtberatung - Suchtberatungsstellen

- Veranstaltungsplanung

- Organisatorische Rahmenbedingungen

- Rechtliche Rahmenbedingungen

Für ein intensives Lernen mit Karteikarten, wie ich es eigentlich vorhatte fehlt die Zeit. Ich überlege statt dessen, mir zu jedem Thema ein Blatt mit den wichtigsten Fakten zu erstellen und diese Blätter dann durcheinander zu wiederholen und zu hoffen, dass genug hängen bleibt. Mit einigen Themen habe ich mich mittlerweile auch schon ziemlich häufig beschäftigt im Kurs hier, früher bei Laudius, im Psychologie-MOOC und an der FernUni Hagen, so dass ich hoffe, dass so der grobe Rahmen eingeprägt ist, aber gerade mit den Detailfakten (zum Beispiel wann bei Entwicklungsmodellen die einzelnen Stufen erreicht werden) tue ich mich sehr schwer, da ich im auswendig lernen eher schwach bin.

Wenn es zeitlich passt, werde ich mich auch mit den fehlenden Einsendeaufgaben beschäftigen, da ich vermute, dass sich durch diese eher praktische Arbeit auch viel Stoff einprägen könnte - und außerdem sind die Einsendeaufgaben ja auch Pflicht, um zum Abschluss zu kommen und auch nach dem Seminar wird die Zeit für Impulse knapp sein, da ich mich dann auch wieder um mein Studium an der PFH kümmern werde und für Impulse auch noch die Abschlussarbeit ansteht. Auf jeden Fall werde ich mir die (auch bereits erledigten) Einsendeaufgaben nochmal ansehen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Klausurfragen vielleicht in eine ähnliche Richtung gehen könnten.

Ich habe außerdem schon festgestellt, dass es mir hilft, mir zumindest für einige mir sehr wichtig erscheinende Themen auch ergänzend kurze Videos bei YouTube anzusehen, um mir das Wissen schneller einzuprägen oder einen Überblick zu erhalten, worum es geht.

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wow, das ist wirklich eine Menge. Aber es wird dir im Laufe der Zeit bestimmt an der PFH etwas bringen und Zeit sparen!

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Danke für eure guten Wünsche.

@Luna: Ja, ich denke auch, dass es für das Studium an der PFH helfen wird, vielen Namen, Begriffe und Konzepte schon mal gehört zu haben, auch wenn es dann vermutlich noch mehr in die Tiefe gehen wird und einige Bereiche wie die biologische Psychologie und Statistik hier auch gar nicht behandelt wurden.

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