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Viel getan - und doch kein/kaum Fortschritt!

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jSchmalhofer

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Tja, so ist das Studentenleben halt: Man investiert viel, viel... ja sehr viel Arbeit und was ist, de facto tritt man doch nur an der Stelle herum. Es bewahrheitet sich halt doch, was eigtl. schon längst Allgemeinwissen ist: Multibelastung senkt die Effizienz. In der Arbeit läuft es prima - oder auch nicht. Je nachdem aus wessen Sicht :D Die Arbeit türmt sich, unser Team bekommt eine Anfrage nach der anderen und die Wichtigkeit unserer Arbeit - noch vor einem Jahr als "nettes Feature" belächelt - wird mittlerweile als essentiell, wenn nicht sogar momentan einziger Ausweg gesehen. Generell also erst mal gut für mich. Dass das ganze dann natürlich Überstunden bedeutet, ist leider auch verständlich.

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Und jede Überstunde geht von der Freizeit ab. Und welcher Fernstudent weiß nicht auch, dass paradoxer Weise Freizeit = Lernzeit ist. Oder besser gesagt die Lernzeit eine (signifikante) Teilmenge der Freizeit ausmacht. Naja, glücklicherweise habe ich mir neulich eine neue Kaffeemaschine gegönnt: Eine wunderschöne Gaggia Classic, top gepflegt aus erster Hand für einen vergleichsweise günstigen Preis! Würde ich die Mengen erstklassiger Espressos, die ich mir seit dem mit dieser tollen Maschine mache, in Münchner Cafés hier leisten - ich würde ein vielfaches des Kaufpreises investieren müssen :)

Und starker Kaffee hält auch laaange wach und fit fürs Lernen - mich zumindest! Wie sieht's da bei euch aus?

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Aber warum brauch ich den Kaffee? Ich hab doch eigtl. alle meine Klausuren hinter mir - wie ich erst vor wenigen Wochen stolz verkündet habe. Nun dummerweise ging dieses Studium irgendwie dann doch so gut von der Hand und machte mir soviel Spaß, dass ich schon seit längerem mir über ein Folgestudium Gedanken machen. Und warum nicht was machen, was definitiv hilfreich im Arbeitsleben sein könnte UND gut zu meinem Elektrotechnik-Master passt?! Genau! Also habe ich mich, nach vielem Einlesen, Recherchieren und Besuchen von Infoabenden für ein MBA-Studium entschieden. Und zwar diesesmal nicht im Fernstudium, sondern als Präsenzveranstaltung. Nahezu ganz klassisch mit wöchentlicher Vorlesung zusammen mit Kommilitonen - nur halt (meist) Abends von 18-21Uhr und zwar immer direkt nach der Arbeit. Selbsterklärend, warum es auf dem Blog hier in letzter Zeit etwas still wurde.

Mittlerweile habe ich schon mein erstes Semester hinter mir: BWL, VWL und Bilanzierung sind geschrieben und die Noten werden sicher bald bekannt gegeben (die Korrekturdeadline beträgt 2-3 Wochen, das nenne ich mal "Service" für Studenten). Und jetzt macht doch diese Überschrift da oben auch schon viel mehr Sinn: ich habe enorm viel für's Studium geleistet, aber in meinem E-Technik-Master bin ich nahezu nicht weiter gekommen. Die Dreifachbelastung von Arbeit und 2 Studiengängen hat es in sich, aber wird hoffentlich nicht all zu lange dauern :D

Noch 1-2 Wochen erholsames, "normales Arbeiten" - und dann möchte ich in den Ring mit meiner Masterarbeit. Und aus diesem Nahkampf wird nur einer von uns zwei wieder aus dem Ring steigen :thumbup:

So, jetzt aber erst mal den lauen Sommerabend genießen.

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3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Habe mich in München an der Hochschule für deren MBA-Programm an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen immatrikuliert. Es ist ein "klassischer" MBA mit grundlegender BWL-Ausbildung. Die Fächer sind nahezu identisch zu den Bachelor-Vorlesungen von BWL-Studenten, jedoch auf berufstätige ausgerichtet (v.a. zeitlich aber auch inhaltlich).

Auf Networking wird stark wert gelegt und hat bisher auch einiges an Benefit in der Klausurvorbereitung gebracht, fand ich. Im 3. Semester gehts wohl ins Ausland!

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