Aus dem Leben einer Fernstudentin

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kaputti

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HannoverKathrin

57 Aufrufe

Oh man was für ein Tag.

Eigentlich war mein Tag im Büro gar nicht so schlimm. Blöd war nur, dass ich die wichtige Person nicht ans Telefon bekommen habe und daher alle 2 Minuten checkte, ob bei ihr immer noch besetzt ist. Nach einer 3/4 Stunde konnte ich dann endlich durchdringen und sie mit meinem Chef verbinden.

Natürlich wartete ich ab ob noch Arbeitsaufträge für mich aus dem Gespräch entstehen und der Feierabend rückte immer weiter in die Ferne.

Zum Glück kam nichts und ich machte mich auf meinen langen Heimweg. 10 Minuten später konnte ich die Füße auf meinem Bett hochlegen :D

Dann erstmal ne SMS an meinen Tanzpartner "bin heute zu fertig, komme leider nicht zur Tanzstunde". Dabei ist das eigentlich so ne Art Highlight der Woche für mich. Naja, heute kann ich mich nicht für begeistern.

Naja, wenn es schon kein privates Vergnügen gibt, soll es heute wenigstens ein bisschen BUJ geben. Studium ist zwar Mittwochs passe, aber heute ist eben alles anders.

Erstmal koche ich mir jetzt aber meine lieblings Spaghetteria. Gott... was für ein blöder Tag heute, hoffentlich ne Ausnahme und kein 1. von Vielen...


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3 Kommentare


SusiSonnenschein

Geschrieben

Kopf hoch, solche Tage gehören dazu. Aber sieh es positiv nach Regen kommt wieder Sonnenschein und morgen ist ein neuer besserer Tag für Dich.

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mal nen Abend zum Energie tanken muss auch mal sein.

Was tanzt du den so? Finde das jedenfalls gut das du noch nen Sport neben stressiger Arbeit und Studium machst.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich tanze Standard und Latein/Amerikanisch. Also von Walzer bis Tango alles was normaler Gesellschaftstanz ist.

Habe da 2002 mit angefangen und von Mitte 2006 bis Mitte 2008 mit pausiert. Kurs wurde aufgelöst und wegen zukünftiger Schichtarbeit war dann kein Verlangen nach nem Nachfolgekurs da. Naja, 2008 war Ende mit Schicht und später musste somit auch wieder getanzt werden ;)

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.