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Fernabi - Abiklausur Biologie LK

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Lernfrosch

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Um 9.00 Uhr begann auch heute die Klausur mit der 30minütigen Einlesezeit.

In dieser Zeit mussten die Aufgabenzettel und Hinweise zuerst auf Vollständigkeit überprüft werden.

Als Hifsmittel waren ein Wörterbuch, ein chemisches Periodensystem der Elemente, ein weder grafik- noch programmierbarer Taschenrechner und Zeichenhilfsmittel zugelassen.

Es bestand hinsichtlich der Aufgabe keine Auswahlmöglichkeit, d.h., die vorgelegten Themen mussten beide bearbeitet werden (ob es einem lag oder nicht).

Jede Aufgabe bestand aus vier Unteraufgaben, die unterschiedlich stark bei der Bewertung gewichtet werden.

Aufgabe 1:

Themengebiet: "Molekulargenetik und Gentechnik"

Thema: Sichelzellanämie und Malaria

Es gab mehrere Materialien:

- einen einleitenden informativen Infotext über die Sichelzellanämie

- Begriffserklärungen (z.B. was homo- und heterozygot heißt und bedeutet)

1) Erscheinungsbild der Erythrozyten

Es gab einen kurzen Text über Hämoglobin und die Unterschiede von alpha- und beta-Hämoglobinketten. Ein Hinweis auf die Arbeitsergebnisse von Linus Pauling war auch enthalten.

2) Aminosäuresequenzen

Es gab eine Tabelle, in der die ersten Aminosäuresequenzen auf der beta-Hämoglobinkette von Gesunden und an Sichelzellanämie-Erkrankten dargestellt waren.

3) Code-Sonne

Hier gab es eine ganz normale Abbildung der Code-Sonne und daneben eine Tabelle, in der man nachvollziehen konnte, welche Abkürzung zu welcher Aminosäure gehört.

Einen Hinweis, wie die Code-Sonne zu lesen ist, gab es auch.

4) Verbreitungsgebiete von Sichelzellanämie und Malaria

Es war ein kurzer Textabschnitt vorangestellt. Es ging darum, dass Malaria durch die Anopheles-Mücke bei einem Stich übertragen wird und die Erreger die Plasmodien sind.

Dann gab es zwei Karten von Afrika. Darauf waren jeweils die Verbreitungsgebiete einer Krankheit markiert.

5) Laborversuchsergebnisse

Hier waren zwei Diagramme dargestellt. Man hatte einen Versuch durchgeführt und die Ergebnisse grafisch dargestellt. Es ging um den Sauerstoffgehalt im Blut Gesunder, Hetero- und Homozygoter in Verbindung mit dem Malariaerreger. Einmal war der Sauerstoffgehalt hoch (17%), einmal niedig (3%).

Aufgabenteil 1.1:

Es sollte die Proteinbiosynthese der Prokaryoten mit Skizzen dargestellt werden.

Die Bewertung (im Folgenden immer in Bezug auf die ganze Aufgabe 1) dafür macht 25% aus.

Aufgabenteil 1.2:

Es waren die molekularbiologischen Ursachen der Sichelzellanämie zu erläutern.

Ich glaube, man sollte sich dabei auf die Materialien 2 und 3 beziehen.

Die Bewertung dafür macht 25% aus.

Aufgabenteil 1.3:

Es sollten die Verbreitung der Sichelzellanämie und der Malaria erklärt und dabei Evolutionsaspekte berücksichtigt werden.

Ich glaube, hier sollte man Material 4 und 5 berücksichtigen.

Die Bewertung dafür macht 40% aus.

Aufgabenteil 1.4:

Man sollte sich vorstellen, dass es ein Medikament gibt, dass gegen Malaria wirkt. Dann sollte man beurteilen, wie sich dieses auf die Ausbreitung der Sichelzellanämie und der Malaria auswirkt.

Die Bewertung dafür macht 10% aus.

Aufgabe 2:

Themengebiet: "Ökologie und Nachhaltigkeit"

Thema: See-Elefanten

Es gab mehrere Materialien:

1) Lebensweise der See-Elefanten

Es war ein langer, ausführlicher Text (eine A4-Seite) gegeben, der sich mit der Lebensweise einer bestimmten See-Elefanten-Population beschäftigt hat. Es ging vor allem um Geburt der Jungtiere, Paarungszeit, Lebensabschnitte bei den Jungtieren etc.

2) Lebensräume der See-Elefanten

Gegeben war eine kleine Tabelle. Daraus war ersichtlich, welche Bereiche die Tiere an der Küste bewohnen (Strand, Flachwasser, Tiefwasser).

3) Populationsentwicklung

Es gab eine Grafik, in der die zahlenmäßige Populationsentwicklung dargestellt war. Der dargestellte Zeitraum ging über drei Jahre und war in Quartale unterteilt.

4) Fressfeinde

Hier gab es einen kurzen Text, der darüber informierte, dass die Fressfeinde der See-Elefanten der Weiße Hai und der Schwertwal sind. Es fanden sich auch Hinweise zum Jagdverhalten der beiden Arten etc.

Darunter waren zwei (nicht so gut zu erkennende) Schwarz-Weiß-Fotos, die beide Arten mit ihrer Beute zeigten.

5) Diagramme zum Jagdverhalten der Räuber

Das erste Balkendiagramm zeigte die Angriffshäufigkeit auf die See-Elefanten durch die Räuber in verschiedenen Wasserbereichen. Es wurde unterschieden zwischen dem Verhalten von Weißem Hai und Schertwal.

Das zweite Diagramm zeigte die Beutewahl beider Arten in Bezug auf die Altergsgruppe der See-Elefanten.

Aufgabe 2.1:

Es sollte die Populationsentwicklung von See-Elefanten unter Berücksichtigung von Material 3 dargestellt werden. Diese sollte dann mit den Materialien 1 und 2 begründet werden.

Die Bewertung (im Folgenden immer in Bezug auf die ganze Aufgabe 2) dafür macht 30% aus.

Aufgabe 2.2:

Es sollte die Abbildung 45 erklärend dargestellt werden.

Anmerkung: Es gab keine solche Abbildung. Das musste dann erst noch geklärt werden. Gemeint war letztendlich, dass man Material 5 erklärend darstellen sollte. Diese Änderung ist dann auch schriftlich auf meinem Aufgabenzettel vermerkt worden.

Die Bewertung dafür macht 20% aus.

Aufgabe 2.3:

Es sollte die Koexistenz von den Schwertwalen und den Weißen Haien erklärt werden.

Material 3 und 4 sollte bedacht werden.

Die Bewertung dafür macht 30% aus.

Aufgabe 2.4:

Es war die Aussage gegeben, dass die Populationsgröße langfristig aus etwa 1000 Tieren besteht. Diese Aussage sollte man beurteilen.

Die Bewertung dafür macht 20% aus.

"Meine" Klausur:

Nach 30 Minuten begann die Bearbeitungszeit; ab jetzt durfte (auf dem zur Verfügung gestellten Papier) geschrieben werden (regulär im LK 5 Stunden).

Mir gefielen beide Themen.

Bei dem ersten, Sichelzellanämie und Malaria, habe ich mich richtig gefreut: Das englische Biologiebuch, das ich vor einigen Wochen gelesen habe, behandelte genau dieses Thema. Da kam mir sehr vieles bekannt vor, vorallem die Verbindung zur Evolution. In den Fallbespielen zur Humangenetik, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, waren vorallem die Ursachen auf molekularer Ebene so schön dargestellt ... Die Aufgabe (1.2 bis 1.4) hat Spaß gemacht.

Bei 1.2 habe ich über Punktmutationen geschrieben, die Wobble-Hypothese erwähnt. Ich habe dann auch noch die Unterschiede zwischen homo- und heterozygot Erkrankten in Bezug auf die Schwere der Krankheit erwähnt. Schließlich bin ich noch darauf eingegangen, inwiefern sich dadurch die Sekundär- und Tertiärstrukturen des Hämoglobins verändern.

Ich vermute aber, dass mir danach ein kleiner Fehler unterlaufen ist (ich habe, glaube ich, eine nicht ganz korrekte Verknüpfung zwischen Sauerstoffaufnahme im Blut und Sichelzellen hergestellt) . Aber eigentlich gehörte das dann schon nicht mehr so direkt zum Thema, weil ich schon sehr weit ausgeholt hatte. Könnte daher also vielleicht irrelevant sein.

Zu 1.3 habe ich die nahezu identischen Verbreitungsgebiete herausgestellt und ein wenig über den Lebensraum der Mücke geschrieben. Dann bin ich auf die Evolution zu sprechen gekommen. Ich habe erst den Scheinwiderspruch formuliert, dass es seltsam erscheint, dass sich ein Erkrankung so stark vebreiten kann. Den habe ich dann aufgelöst, indem ich die Sichelzellanämie als natürlichen Selektionsfaktor ins Spiel gebracht habe. Daher wären dann die Vorteile Heterozygoter größer als die von Gesunden, sodass in der Evolution Heterozygote bevorzugt seien und sich die Sichelzellanämie daher ausschließlich in ganz bestimmten Gebieten, die von Malaria betroffen sind, verbreiten kann und Vorteile bietet.

Ich habe überlegt, ob zwischen beiden Erkrankungen koevolutive Prozesse wirkten. Ich war mir unschlüssig. Ich habe dann nur von einer gegenseitigen Wechselwirkung geschrieben.

Bei 1.4 habe ich gesagt, dass es darauf ankomme, wie das Medikament wirkt. Das man z.B. unterscheiden könne, ob es präventiv wirkt oder im Krankheitsfall. Bei zweiterem würden sich wieder mehrere Möglichkeiten ergeben. Ich habe dann in Extremkurzfassung die Verbreitung mit Malariaerregern beschrieben und dabei besonders die Übertragung von Erregern auf die Mücken betont. Ich meinte, wenn das Medikament nur die Symptome bekämpft, wird die Kette nicht unterbrochen und im Hinblick auf beide Erkrankungen ändert sich nichts. In dem Fall, dass eine Übertragung Mensch zu Mücke durch das Medikament unterbunden werden kann, könnte sich dann eine Änderung einstellen. Immer weniger infizierte Mücken > weniger infizierte Menschen > ein Kreislauf. > Malaria ginge zurück, Sichelzellanämie wäre nicht mehr durch Selektion bevorzugt und ginge auch zurück.

2.1: Ich habe irgendwas über zyklische Schwankungen in der Population im Jahresrhythmus geschrieben und das mit den Vorgängen innerhalb der Population bgeründet. Also z.B. dass zu einer bestimmten Zeit der Anstieg der Populationsgröße dadurch zustanden kommt, dass in dieser Zeit die Jungtiere geboren werden. Das habe ich dann für jeden Aspekt, der sich aus dem Text entnehmen ließ, so ähnlich gemacht.

2.2: Ich habe eine Verbindung zwischen Räuberarten, Tieren verschiedener See-Elefant-Altersklassen und Wassergebieten geschrieben. Schwertwale jagen Jungtiere und jüngere Tiere im flachen Wasser, Haie ältere Tiere im tiefen Wasser.

2.3: Ich habe das Konkurrenzausschlussprinzip angeführt und daraus gefolgert, dass die beiden Arten dann unterschiedliche Nischen besetzen müssen. Ich habe ihr Jagdverhalten analysiert und einen Bezug zum Vorkommen bestimmter See-Elefant-Altersklassen-Tiere zu bestimmten Jahreszeiten in einem bestimmten Gebiet hergestellt. Daraus habe ich auf eine Einnischung geschlossen und somit die Koexistenz begründet.

2.4: Ich habe Material 3 herangezogen und einen Mittelwert der Populationsgröße im ersten Jahr bestimmt. Der lag mit den benutzten Daten bei 950, also etwa 1000. Ich habe gesagt, dass das die Aussage zwar bekräftigt, aber eine rein mathematische Vorgehensweise ist. Ich habe dann die Populationsgrößenunterschiede innerhalb eines Jahres betrachtet und von der biologischen Seiter her erklärt, dass sich die Anzahl immer wieder bei etwa 800 einpendelt und das andere vorübergehende Schwankungen nach oben sind, die sich durch die Geburt vieler Jungtiere erklären lassen. Ich habe aber auch gesagt, dass sich die Daten aus dem Material nur auf einen Zeitraum von drei Jahren bezogen haben und dieser nicht repräsentativ sein muss. Er könnte z.B. eine Entwicklung nach oder vor einem Umweltereignis sein. Mit sich ändernden Umweltbedingungen könnte dann auch die Anzahl der Tiere schwanken. Z.B. könnte es nach Umweltkatastrophen weniger Tiere geben. Oder die Fressfeinde könnten weniger werden und die See-Elefant sich bis zur Kapazitätsgrenze noch vergrößern. Ich habe darauf hingewiesen, dass es sich letztlich um Modellvorstellungen handelt, die zwar eine Prognose geben können aber keine sichere Zukunftsvorhersage. Die Aussage aus der Aufgabenstellung sei demnach möglich, aber nicht die einzig denkbare Variante.

1.1: Die Aufgabe habe ich zuletzt bearbeitet, weil ich mir unsicher war, wie detailliert ich das machen soll.

Eine bildliche Vorstellung hatte ich im Kopf; ähnliches hatte ich zuvor in meinem Biologie-Malatlas gemacht. Das Skizzieren selbst fand ich an sich auch klasse (Anmerkung: Soetwas gehört zu meinem Beruf, deswegen fand ich das einfach; mein Problem war die Zeit, normalerweise arbeite ich an so etwas tagelang bis zur Druckreife). Ich habe dann einfach die ganze restliche Zeit genutzt und so viele Skizzen wie möglich hingeschmiert; ist ja nur fürs Abitur ;) Insgesamt waren es, glaube ich, 5 oder 6 Stück. Ich hätte gerne noch mehr gemacht und jeden Schritt detailierter ausgeführt. Aber naja, vollständig ist es eigentlich auch so. Die Abbildungen habe ich beschriftet, die Skizzen selbst auch. Und zu jeder Skizze habe ich noch etwa zwei kurze zusammenfassende Sätzte davon geschrieben, was man nicht im Detail erkennen konnte.

Ich habe insgesamt 21 A4-Seiten beschrieben, einseitig. 3 Seiten davon haben die Skizzen eingenommen und insgesamt sind ein paar Leerräume entstanden, weil man jeden Aufgabenteil auf einer neuen Seiten beginnen sollte (also etwa minus 2).

Die Wörterzahl kann ich nur anhand der Erfahrungen der beiden letzten Klausuren schätzen; müsste bei etwa 4000 Wörtern liegen.

Ich fand die Aufgaben soweit in Ordnung.

Die Aufgabenstellungsmisere bei 2.2 hätte aber wirklich nicht sein müssen! Das hat mich richtig geärgert.

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8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das läuft ja richtig rund bei dir! :thumbup:

In meinem Bio-LK-Abi (1996 *hüstel*) hatte ich auch die Sichelzellenanämie als Thema. Aber an Details kann ich micht nicht erinnern. Ich weiss nur noch, dass ich einen Black-out hatte und mir die Formel für die Photosynthese partout nicht einfallen wollte. :blushing:

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Hihi, Bio hatte ich als 4. Abiturfach.

Durch Deinen Bericht fühle ich mich zurück in die Zeit versetzt und fühle mich wieder jung. :thumbup1:

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Klingt für mich sehr anspruchsvoll, ich habe nicht so viel davon verstanden...

Dass der falsche Bezug in der Aufgabe 2.2 vorher nicht aufgefallen ist, ist wirklich ärgerlich. Auch wenn sich das dann geklärt hat, bringt es ja doch erstmal Unsicherheit und kostet Zeit.

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Klingt für mich sehr anspruchsvoll [...]

Klingt so, ist es meiner Meinung aber eigentlich nicht:

Die Ökologieaufgabe beinhaltete extrem umfangreiche Materialien mit sehr hoher Informationsdichte. Die Fragen ließen sich alle aus dem Text heraus beantworten. Ich wage daher sogar die Behauptung aufzustellen, dass es möglich ist diesen Prüfungsteil zu bestehen, wenn man zuvor keinen Biologieunterricht hatte und gedanklich allgemein etwas fit ist und des verstehenden Lesens mächtig. Das Vorwissen entscheidet dann meiner Meinung über das wie bestehen.

Diese Aufgabe (Aufgabe Nr. 2) war in Hamburg vor ein paar Jahren schon mal eine Abiaufgabe ...

Ich habe im Internet einen interessanten Artikel entdeckt. Darin geht es um das Hamburger Abitur u.a. in Biologie. Es wird auch über genau diese See-Elefanten-Aufgabe geschrieben (auf Seite 2):

http://www.zeit.de/2014/18/hh-abiturpruefung

Die Genetik-Aufgabe war anspruchsvoller, aber:

Ich hatte auch hier den Eindruck, dass es nicht wirklich um ausgeprägte Transferleistungen ging. Die Materialien waren sehr ergiebig und es gab ja sogar Hinweise, wie man mit den Materialien umgehen sollte. Z.B. im LK zu erklären, wie die Code-Sonne zu lesen ist ... Mal ehrlich, dass musste ich bereits ohne Erklärungen vor etlichen Jahren in der Realschule in einer Klassenarbeit können. Man konnte zwar viele Vorkenntnisse einbringen und damit die Materialien quasi ergänzen, aber mit absolutem Grundlagenwissen in Genetik wäre die Aufgabe bestimmt auch lösbar gewesen ... Und im Abi Bildchen malen ... ich kann mich erinnern, so etwas ähnliches auch schon mal gemacht zu haben (vor 20 Jahren in der Grundschule in meiner allerersten Klassenarbeit).

Das Thema an sich (Sichelzellanämie) war auch nicht gänzlich unbekannt. Das wurde in den Fernschulheften behandelt und findet sich in jedem Schulbiologiebuch (zumindest in denen, die ich gelesen habe).

Ich fand die Aufgaben in der Probeklausur sehr viel anspruchsvoller und angemessener.

Insgeheim hatte ich damit gerechnet, dass meine Abiaufgabe einfacher als die PK sein würde; ich kannte die Hamburger Musteraufgaben.

Dass der falsche Bezug in der Aufgabe 2.2 vorher nicht aufgefallen ist, ist wirklich ärgerlich. Auch wenn sich das dann geklärt hat, bringt es ja doch erstmal Unsicherheit und kostet Zeit.

Ja, das war echt daneben. Hätte ja mal jemanden bei der Schulbehörde vorher auffallen können, zumal es diese Aufgabe ja schon mal vor ein paar Jahren gab. Kann ja nicht sein, dass der (Nicht-)Schüler in der Prüfung erst darauf aufmerksam machen muss, dass da etwas nicht stimmen kann.

Es wurde dann die Schulbehörde kontaktiert und dann wurde irgendwann die Korrektur durchgegeben. Das hat bei Bio länger gedauert als zwei Tage zuvor in Deutsch ... Ich habe aber deswegen eine Zeitverlängerung bekommen.

Bio hatte ich als 4. Abiturfach.

Da hatten wir ja schon viele gemeinsame Fächer.

Du hattest nicht zufällig auch noch eine schriftliche Matheprüfung? ;)

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Du hattest nicht zufällig auch noch eine schriftliche Matheprüfung?

Nein, Mathe hatte ich ja sobald es möglich war abgewählt.

Ich hatte Deutsch LK, Erde LK, Englisch GK und Bio GK. Bei uns am Gymi gab es nur die beiden LK, was anderes war nicht möglich.

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Ich wage daher sogar die Behauptung aufzustellen, dass es möglich ist diesen Prüfungsteil zu bestehen, wenn man zuvor keinen Biologieunterricht hatte und gedanklich allgemein etwas fit ist und des verstehenden Lesens mächtig.
So klang es beim ersten Lesen auch für mich. Das wäre ja zu schön um wahr zu sein :sneaky2:

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Das wäre ja zu schön um wahr zu sein

Ja. Eben aus diesem Grund habe ich während der Klausur extra nochmal nachgeschaut, ob auf meinen Aufgabenzetteln wirklich LK ("erhöhtes Anforderungsniveau") und Externenabiturprüfung stand.

Auch für den GK hätte ich die Aufgaben als "einfach" empfunden. Eine Verwechslung kann aber eigentlich auch nicht vorliegen. Alle, die Bio geschrieben haben, hatten den LK gewählt und niemand den GK.

Mich hat es gefreut. Auch wenn ich mich gefragt habe, warum ich mich denn zuvor jahrelang so intensiv mit allen möglichen Details auseinandergesetzt habe.

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