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MSc. IT im Gesundheitswesen

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schwedi

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11 Uhr 1. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Es gibt mal wieder nichts zu tun. Ich kämpfe gegen meinen kindischen Impuls an, einen Brief zum Kündigen zu schreiben. Engelchen und Teufelchen bekriegen sich, aber Gott sei Dank hat Engelchen bislang gewonnen und ich habe keinen Brief abgegeben bislang. Geld verdienen mit Nichtstun, wie viele Burn Outler wünschen sich das! Wie viele Arbeitslose gibt es, die so froh wären über einen Job! Da hat das Teufelchen (vorerst..) keine Chance.

Wenn ich nicht den Eindruck hätte, dass sich die eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Selbstvertrauen gerade rapide auflösen, wäre es doch wurscht. Das letzte Rechnen hat ergeben, dass ich Anfang Februar das letzte Projekt abgeschlossen hatte. Seitdem 90% Support, 5% Sonstiges und den Rest der Versuch sich selbst Arbeit zu beschaffen. Keine Aussicht auf ein Projekt, auch sonst wuppt das alles schon mein Kollege, mit irgendwelchen Engagements zur Verbesserung hier brauchst Du auch nicht anzukommen.

Am Freitag habe ich ein Gespräch beim kaufmännischen Leiter. Vielleicht sollte ich ihm einen Vorschlag zur Reduktion der Personalkosten unterbreiten, indem man meine Stelle in eine Stelle für einen Studi umwandelt für 15h/Woche. Das würde absolut ausreichen. Dann hätte ich ja noch mal was Sinnvolles für die Firma getan :lol:!

Das Coolste ist aber, dass das offenbar niemand im Großraumbüro bemerkt.

Ist Bore Out eigentlich auch schon als Arbeitskrankheit anerkannt?

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich kann Dich soooo gut verstehen, mir geht's genauso. Und das Schlimmste ist eben, dass Leute, die auf Arbeit richtig Stress haben, unser Dasein für das größte Luxusproblem aller Zeiten halten. Aber man hat halt das Gefühl, langsam zu verblöden, keinerlei Herausforderung, nix. Es gibt mittlerweile Studien, die zeigen, dass Bore Out gar nicht so selten und vor allem genauso schlimm wie Burn Out ist.

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Das Dumme ist, es IST ein Luxusproblem! Hey, Du hast einen Job! Du äscherst Dich nicht ab, und kriegst auch noch Geld dafür! Aber auf der anderen Seite: Ich fühle mich so dermaßen nutzlos und überflüssig wie nur was. Und Du stellst Dir ständig Fragen. Siehst Du, bist Du nicht eine Fehlbesetzung?! Schon mal überlegt, warum Du keine Arbeit bekommst? Und so weiter.

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Ja, es ist ein Luxusproblem dann, wenn man Arbeiten "nur" als etwas sieht, das die Miete zahlt. Ich finde es ok, wenn Leute so denken, ich würde mir die Einstellung auch gerne angewöhnen, aber es klappt nicht so recht. Und 8 Stunden am Tag sind verdammt lang, wenn man sie mit Absitzen verbringt - und danach bin ich oft platter als nach einem Tag "in Action" früher, so dass das mit dem "dann lebt man halt für seine Hobbies" abends auch nicht mehr recht funktioniert. Bewirbst Du Dich denn aktiv?

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Ja, da hast Du absolut recht. Absitzen ist viel anstrengender als etwas getan zu haben.

Seit mehr als einem halben Jahr bin ich aktiv, bzw. versuche es. Es gibt hier in der Gegend so wenig Stellen für meinen Bereich, dass es mir niemand glauben kann. Ich absoluter bequemer Volltrottel habe vor ein paar Monaten eine Zusage für einen sehr anspruchsvollund sehr interessant klingenden Job abgesagt, weil mich der tägliche Arbeitsweg von insgesamt 160 km abgeschreckt hatten. Und das, obwohl mir die Firma einen Tag Home Office pro Woche zugesagt hatte. Ich könnte mir wirklich in den Allerwertesten beißen.

Seitdem ist zur Strafe nichts, aber auch absolut gar nichts in Aussicht, und damit meine ich: nicht mal eine einzige passende Stellenausschreibung. Das gibt mir irgendwie den Rest, dass ich das Gefühl habe nichts tun zu können.

Wie ist es mit Dir? Schaust Du Dich um?

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