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Nachtrag letzte Präsenz

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Lernhilfentk

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Kommunikations- und Führungspsychologie steht auf dem Programm. Das Modul wird in Kooperation mit dem Schulz von Thun - Institut durchgeführt. Der Kurs ist auch einzeln buchbar, und somit sind wir-glaube ich- 12 Teilnehmer statt nur 8.

Themen waren: Das Kommunikationsquadrat, das innere Team, das Riemann-Thomann-Modell und Führung aus kommunikationspsychologischer Sicht.

Da ich neben Ausbildung und Studium im sozialen Bereich (und damit auch schon Vorerfahrungen zu Schulz von Thun und anderen habe) auch eine Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation genossen habe, kam mir vieles irgendwie bekannt vor. Dennoch war es anders aufgebaut, und brachte daher neue Erkenntnisse. So kommt mir das Modell von Schulz von Thun etwas kognitiver in der Orientierung vor, und die sachliche Reflexion ist dann eine andere Herangehensweise als die über die Emotionen des Menschen. Das Innere Team hatte dann für mich am meisten Ähnlichkeit mit der gewaltfreien Kommunikation, ebenso wie das kurz angeschnittene Thema Führung (wird noch vertieft). Kurzform des letzteren: Authentisch sein rockt! (He, macht da nicht jemand ein total cooles Seminar dazu in den nächsten Tagen?). Das Riemann-Thomann-Modell habe ich bei ein zwei Kurzfortbildungen schon mal kurz angeschnitten kennengelernt. Dachte ich. Der Dozent konnte es jetzt aber wesentlich tiefer erklären, und dann hat es mir auch was gesagt. Obwohl ich dieses einteilen so eine Sache finde. Zum Schluss haben wir dann noch Kompensation thematisiert, also die Frage, ob ein Mensch wirklich so ist wie er ist oder ob er nur aufgrund der Situation/Lage/etc. so ist. Also quasi die Zerstörung des Glaubens, man könne das Riemann-Thomann-Modell nun tatsächlich schon anwenden.

Habe mich im Anschluss gefragt, wer ich eigentlich so bin. Und ich glaube, das ist doch schon mal ein guter Anfang. :lol:

Der Dozent war sehr humorvoll und brachte viele Beispiele ein. Das machte es sehr leicht, den Inhalten zu folgen. Gefreut hat mich, dass unheimlich viele Flipcharts etc. im Einsatz waren. Ich mache sowas selber auch gerne, und am meisten gefreut hat mich, dass einer Mal mehr Pinnwände etc. mit Plakaten einsetzt als ich;)

Ach ja, es gab auch einen Stuhlkreis. War für einige Kommilitonen sehr irritierend (ja ja, die BWLer), zu mir meinte der Dozent noch irgendwas beim Reinkommen (so etwa wie "nicht erschrecken, Stuhlkreis"), und ich so irgendwie, "bin die Soziale, ich kenn das schon". Also war lustig. Gerne wieder:lol:

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5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das Seminar klingt sehr interessant. Schade, dass ich bei deinem Seminar nicht dabei sein kann. Du kannst bestimmt allerhand zu dem Thema erzählen!

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Das hört sich sehr interessant an. Mit den Themen (von Thun, GfK) habe ich mich auch schon beschäftigt. Lediglich das Riemann-Thomann-Modell dachte ich beim lesen deines Blogbeitrags noch nicht zu kennen. Allerdings habe ich das Buch "Grundformen der Angst" von Riemann gelesen, in dem im Grunde auch diese Typologie mit den vier Ausrichtungen vorgestellt wird.

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@Markus: Ja das Buch wurde auch erwähnt, darauf basiert das. Das Modell wird beim nächsten Mal noch vertieft wenn ich das richtig verstanden habe. Von daher bitte nicht wundern über die kurze Erwähnung.Wie gesagt finde ich ist auch die Einteilung von Menschen in Schubladen so eine Sache für sich...spätestens da spricht der GfKler :lol: also muss ich mal noch schauen, wie ich mit dem Modell umgehe.

@Lumi: Ja da kann ich sicherlich einiges erzählen! :thumbup:

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Ja, GfK wäre auch das Modell, zu dem ich mir vorstellen könnte, nochmal ein Seminar zu machen. Im Rahmen meines Lehrgangs zum Psychologischen Berater haben wir das mal teilweise behandelt und ausprobiert. Ich denke selbst auch, dass es ohne ständige Bewertungen für sich selbst und andere einfacher ist - ob es wirklich möglich und sinnvoll ist, ganz ohne Bewertungen auszukommen finde ich hingegen diskutabel, da diese zum Teil ja auch positive Wirkungen haben.

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@Markus: ja dann würde ich Dir wirklich raten, da mal ein Seminar zu belegen. Ich kann jetzt viel zur GfK erzählen, worum es da geht und so. Aber eigentlich ist das wirklich tolle an GfK, wenn Du im Seminar am eigenen Beispiel erlebst, wie wohltuend es ist, Bewertungen loslassen zu können und mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen -ohne Beeinträchtigungen durch Bewertungen- in Verbindung zu sein. Es geht nicht darum, etwas wegzunehmen, sondern darum, etwas herausragendes zu gewinnen. Ob Du dann im Anschluss noch bewerten willst, ist Dir dann komplett selbst überlassen. Mach ich (manchmal) auch ganz gerne, und das darf auch sein.

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