Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    68
  • Kommentare
    491
  • Aufrufe
    3.198

Das war es dann

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Sandra82

237 Aufrufe

Nachdem ich nochmal lange und gründlich nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, mich zu exmatrikulieren.

Zum einen bin ich mir sicher, dass ich es nicht schaffen würde, Studium und Ausbildung UND meine Kinder so unter einen Hut zu kriegen, dass nichts davon leidet, und dass meine Kinder darunter leiden, kann ich natürlich nicht zulassen.

Zum anderen ist diese Umschulung eine wunderbare und einmalige Chance für mich, ich werde nach zwei Jahren einen tollen Beruf haben und dann endlich selbst für mich und meine Kinder sorgen können. Es ist nicht selbstverständlich, vom Arbeitsamt die Umschulung finanziert zu kriegen, das ist eine ziemlich teure Angelegenheit, und ich möchte das einfach optimal nutzen, das heißt, so gut wie möglich abschließen.

Nachdem ich mich nun endgültig dazu entschlossen habe, das Studium zu beenden, bin ich auch nicht mehr sonderlich traurig. Es war eine tolle Zeit, ich habe sehr viel über Menschen und die Welt gelernt, vieles davon hat meine Sicht auf die Dinge geändert. Es waren viele interessante Erkenntnisse dabei.

Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass der Wunsch, ein Psychologie Studium abzuschließen, weiterhin besteht und ich kann mir gut vorstellen, nach der Ausbildung, wenn alles gut läuft, nochmal anzufangen, dann allerdings an der PFH. Das Studium dort kommt mir einfach ... richtiger vor, wenn man das so ausdrücken kann. Die Betreuung, die Struktur, das klinische Modul, all das gefällt mir einfach besser und ich glaube, wenn man mit dem B.Sc. bzw. M.Sc. später wirklich was anfangen möchte, dann gelingt einem das mit dem Abschluss der PFH besser. In Hagen fehlt einfach einiges.

Ich würde auch gerne hier angemeldet bleiben und eure Blogs weiter verfolgen... zwei Jahre vergehen schnell und wer weiß? Vielleicht gehöre ich dann zu den PFHern :)


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


9 Kommentare


Deine Entscheidung kann ich vollkommen nachvollziehen und ich finde es gut, dass du dich so entschieden hast.

Ich denke auch, dass das sonst zu viel wäre. Lieber auf eines konzentrieren und das dann dafür richtig machen.

Wenn du in 2 Jahren dann doch wieder anfängst, sind ja immer noch recht viele von uns immer noch hier. Dann kannst du dich dem Kampf gegen diese langweilige Freizeit wieder anschließen! :lol:

Viel Erfolg und Spaß bei der Ausbildung!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Nachvollziehen kann ich das auch, allerdings finde ich das soooo schade! :(

Ich glaube dennoch, dass du dich richtig entschieden hast und wünsche dir erstmal viel Spaß bei deiner Umschulung.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute für dich und deine Kinder!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Du hast die Entscheidung wohl überlegt und ich finde sie sehr nachvollziehbar und auch richtig.

Und wie du ja sagst, heißt der Abbruch jetzt ja nicht, dass das Thema für alle Zeiten erledigt wäre.

Danke für deine interessanten Blogbeiträge und die damit verbundenen Einsichten in das Fernstudium in Hagen.

Für deine Umschulung viel Erfolg. Wäre toll, wenn du hier weiter dabei bleibst.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Sandra, das ist sehr schade, aber vollkommen nachvollziehbar und vernünftig. Ich hoffe, dass dir deine Umschulung Spass machen wird! Es wäre toll, wenn du hie und da berichten könntest, wie es läuft. Möglicherweise ist es ein Zwischenschritt, der dich wieder zum Psxchologiestudium führen wird.

Wie auch immer, ich wünsche dir alles Gute!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich danke euch!

Klar würde ich gerne zwischendurch berichten :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Plänen und würde mich ebenfalls sehr freuen weiterhin von dir zu lesen! :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Oh, ich sehe das erst jetzt. Ich finde es schade, aber andererseits wirkt es sinnvoll. Es kamen ja doch immer recht viele Dinge dazwischen, so dass du jetzt mit der zusätzlichen Belastung der Umschulung wahrscheinlich nur mit sehr viel Stress und Druck weitermachen können hättest. Ich hoffe, dass du mit der Umschulung zufrieden bist und wenn du in 2 Jahren wieder anfängst mit dem Fernstudieren bin ich wahrscheinlich immer noch hier (aber hoffentlich kurz vorm Abschluss). ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich.