MSc. IT im Gesundheitswesen

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Master goes on

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schwedi

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Nach einem prima verlängerten Wochenende auf den hohen sonnigen Gipfeln des Allgäus hatte ich gestern nun tatsächlich ein Gespräch mit dem IT-Leiter über ein Masterarbeitsthema im besagten Klinikum.

Wir haben gemeinsam ein Thema eingegrenzt, das von den Pflegedienstleitern mehrerer Kliniken ausgehend gerade aktuell ist. Es würde sich um die grundlegende Ermittlung des Nutzungskontextes und abgeleitet davon der Nutzungsanforderungen, die Pflegekräfte an ein mobiles Gerät für die Pflegedokumentation haben, handeln.

Die Methode würde vorsehen, dass alle Nutzungsgruppen identifiziert und eine gewissen Anzal pro Gruppe interviewt werden muss. Da ich mit einer Anfahrt von einer Stunde zur Klinik rechnen muss und ich das alles neben dem normalen Vollzeitjob machen würde, ist der Knackpunkt also die schiere Masse an Interviews und die Termintreue der vereinbarten Terminen. Der IT Leiter würde die Terminvereinbarung übernehmen und sagte mir, dass Termine mit dem Pflegebereich in der Regel auch eingehalten werden - im Gegensatz zum ärztlichen Bereich.

Als nächstes werde ich unser Gespräch zum Thema in einem MindMap zusammenfassen, strukturieren und mir überlegen, ob ich das ohne Weiteres neben dem Job machen kann. Denn das im Interview Gesagte muss anschließend genau aufgeschrieben und vom Interviewten verifiziert werden, anschließend werden davon die Erfordernisse und daraus wiederum die Anforderungen abgeleitet.

Von nicht geringem Vorteil ist, dass der Leiter das Studium selbst absolviert und diese Methode selbst in seiner Masterarbeit verwendet hat :rolleyes:.

Also, mit dem Master geht es wieder ein bisschen weiter :).


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7 Kommentare


So ein WE in den Bergen macht immer schön den Kopf frei. Ich freue mich so positives von dir zu hören.

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Danke, Lumi :). Absolut, so ein Wochenende ist Gold wert. Beim Abklettern vom Grat hatte ich zwar zwischendurch gemerkt, dass ich so was zu lange nicht mehr gemacht und so zwischendurch nur noch nackten Schiss hatte, aber hinterher war es richtig motivierend, im Sinne von: geschafft! (Nächstes Mal nehme ich zur Beruhigung halt das Klettersteig-Set mit, und Abklettern im engen Sinne mochte ich noch nie). Das muss ich versuchen zu übertragen auf das Studium.

Bist Du gut zurück gekommen? Wie ist es mit dem Jetlag? Zwei Monate lang hatte ich mit Schlafstörungen zu kämpfen nach dem Rückflug von SF.

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Markus Jung

Geschrieben

Klingt nach einem spannenden Thema. Wie viel Interviews planst du denn und wie lange wird jedes dauern?

Die Transkription der Interviews machen auch Firmen, allerdings ist das recht teuer und nacharbeiten wirst du das dennoch müssen. Ich habe das mal bei Interviews für Fernstudium-Infos.de machen lassen und bin dann wieder davon abgekommen.

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Bist Du gut zurück gekommen? Wie ist es mit dem Jetlag? Zwei Monate lang hatte ich mit Schlafstörungen zu kämpfen nach dem Rückflug von SF.

Na, du machst mir Freude! :blink: Mein Körper verweigert sich momentan noch jeglicher Anpassung. Nachdem ich zwei Nächte lang versucht habe, meinen Körper davon zu überzeugen, dass Nacht ist, habe ich gestern kapituliert. Habe dann bis um 4:00 einen ganzen Studienbrief zusammengefasst. Immerhin etwas. :sneaky2:

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@Markus: ja, die Anzahl der Interviews wird noch ganz spannend. Streng nach Methode müssten es fünf pro Nutzergruppe sein. Mit den auf die Schnelle im Gespräch identifizierten fünf Gruppen wären das 25 Interviews :blink:! Außerdem gibt es gar nicht fünf Angestellte für jede Nutzergruppe. Das Klinikum wird beispielsweise kaum fünf Hygienebeauftragte haben. Ich weiß von Mitstudierenden, die inzwischen fertig sind und ein Thema mit der gleichen Methode hatten, dass sie nicht fünf pro Gruppe zu interviewen brauchten.

@Lumi: Du bist ja knallhart, kurzerhand nächtens zu studieren :thumbup:! Ich hatte mich nur mit meinem Brunetti auf dem Sofa gemütlich gemacht und nebenbei den nächtlichen Frachtern gelauscht.

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Markus Jung

Geschrieben

Also 25 Interviews fände ich schon sehr heftig und kaum nebenbei zu bewältigen mit allen Nacharbeiten wie transkribieren und auswerten etc.

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@Markus: das sehe ich genauso, vor allem auch weil es nicht in der eigenen Firma ist, wo man kurz ein paar Räume weiter ins Besprechungszimmer spaziert. Ich glaube auch nicht, dass es dazu kommt, denn so viele Angestellte einer Berufsgruppe gibt es dort nicht pro Nutzergruppe.

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