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[CSUS] Wo ist nur die Zeit geblieben?

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ManofStil

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Da wollte ich doch eigentlich jeweils einen Blogeintrag am Ende einer Studienwoche und einen nach dem meist erlebnisreichen Wochenende machen - und was ist? Irgendwie hat das nicht so ganz geklappt...

Aber springen wir einmal zurück zum letzten Blogeintrag: Die zweite Studienwoche war recht kurz: Montag war ja noch frei und Dienstag Vormittag waren wir bei Parallax, die unsere Roboter hergestellt haben. Also blieben nur 3 1/2 Tage Uni übrig, die recht schnell rum gingen. Der Test bei in Mechatronik bei Herrn Prof. Granda war - nachdem wir uns abends einmal knapp 4 Stunden hingesetzt hatten und endlich verstanden hatten, was er uns die ganze Zeit zu erklären versuchte - recht einfach und gab zum Glück die volle Punktzahl.

Am Freitag dann haben wir uns vom Mietwagenverleih direkt an der Hochschule abholen lassen und sind dann mit dem Mietwagen zum Hotel, haben alle Leute und Sachen eingeladen und sind dann direkt zum Yosemite Nationalpark. Dort sind wir etwas später als geplant gegen 22 Uhr angekommen und haben dann im Dunklen unsere Hütte gesucht und gefunden. Allerdings haben wir recht schnell festgestellt, dass das Wort "Hütte" wohl eine echte Übertreibung war: Eigentlich war es ein Betonfußboden mit drei Holzwänden. Der Rest war Zeltplane. Als "Bedpack" gab e ein Kissen, ein Laken und eine Art Wolldecke, Super! - Und das bei nächtlichen Temperaturen von 4°C! Drei von uns vieren haben also die ganze Nacht gefroren, während der vierte morgens aufwachte und meinte "Als ich dann eingeschlafen war, hab ich von der Kälte nichts mehr mitbekommen und konnte super schlafen!". - Das sahen die anderen etwas anders und so stimmten wir mit 3 gegen 1, dass wir die zweite Nacht doch besser im Hotel in Sacramento verbringen und dort dann am Sonntag auch noch ein wenig für unsere Abschlusspräsentationen erledigen können.

So sind wir also vormittags noch etwas mit dem Auto durch den Yosemite gefahren, haben viele, viele Fotos gemacht und sind dann weiter über den MonoLake durch die Berglandschaften von Kalifornien und Nevada bis wir abends wieder in Sacramento ankamen. Dort haben wir noch schnell bei Walmart eingekauft und uns dann abends in einer heißen Badewanne und/oder einem heißen Bett erfreut.

Der Sonntag war dann recht entspannt, aber durch die Vorbereitung der Präsentation und den Schlafentzug die Nacht davor geprägt...

Dann ging es in die letzte Studienwoche. Zum Glück hatten wir etwas früher Schluss und sind dann direkt vom Hotel zum Abgeben des Mietwagens gefahren, zurück zum Hotel und dann haben wir gemeinsam die Abschlußpräsentation zum ersten Mal vollständig durchgespielt. Da die dieses Mal 45 Minuten dauerte war entsprechend wenig Gelegenheit, das Ganze mehrfach zu proben und so stand am Dienstag die letzte Gelegenheit dazu an. Mittwoch war dann die besagte Präsentation dran und wir haben uns wohl ganz gut geschlagen... Dadurch, dass wir die vorletzte Gruppe waren (und entprechend nach der Mittagspause dran waren), war natürlich das Publikum entsprechend müde... Aber das Ergebnis war auf jeden Fall zufriedenstellend und weil unsere Gruppe sehr gut harmoniert hat, haben wir alle wohl eine insgesamt sehr gute Note für Intercultural Competence bekommen. :)

Mittwoch abend war dann leider noch keine Entspannung angesagt: Am Donnerstag standen noch drei Prüfungen auf dem Programm: Herr Granda wollte einen zweiten Test schreiben, Herr Sprott noch einen Test und die Roboter-Prüfung stand auf dem Programm. So haben wir uns es also mit Pizza bei mir im Zimmer gemütlich gemacht, die Granda- und Sprott-Themen wiederholt und geübt und uns dann endgültig der finalen Programmierung der Roboter gewidmet... Die war eigentlich gar nicht so lange geplant und gegen Mitternacht waren wir schon ziemlich fertig. "Aber bis ein Uhr halten wir noch durch" war das Motto... Gegen halb eins haben wir dann feststellt, dass ein Sensor vom zweiten Roboter falsche Werte lieferte, während meiner tadellos (mit der gleichen Programmierung) funktionierte. Also die ganzen Widerstände, Kabel und Sensoren einmal abmontiert und komplett neu Stück für Stück drauf gesetzt. Mit teilweisem Erfolg: Er funktionierte jetzt besser, aber der IR-Sensor hat immer noch nichts gemessen. Nach etwas Suche haben wir dann festgestellt, dass die IR-LED durchgeschmort war. Also wurde die ausgetauscht, noch ein paar Anpassungen gemacht und gegen 3 Uhr morgen waren dann beide Roboter so weit, dass wir recht beruhigt schlafen konnten.

Am nächsten Morgen war dann natürlich die Fahrt im engen Bus mit den Robotern besonders aufregend. Ziemlich haltbar sehen die kleinen Kisten eh nicht aus und wenn irgendwo ein Widerstand locker ist, sucht man ewig, bis man den Fehler findet.... Zum Glück haben aber wohl alle Roboter die Fahrt überstanden und es ging mit dem ersten Test von Herrn Sprott los. Zum Glück durften wir die Unterlagen benutzen und so war der Test mehr ein Absuchen der Präsentationunterlagen nach dem richtigen Stichwort als ein Test. Auf das Ergebnis bin ich ja mal gespannt...

Danach waren die Roboter dran. Wir hatten 2 1/2 Stunden, um diese auf dem Parcours zu testen und dann, wenn wir sicher waren, dass es gut laufen würde, vorzuführen. Da klugerweise aber alle gleichzeitig und durcheinander getestet haben, die Roboter auch Hindernissen auf der Strecke ausweichen sollten, war es ein einziges Chaos... Die Roboter verließen die Strecke um dem Hindernis auszuweichen, trafen dabei auf einen anderen Roboter oder hielten einen Fleck auf dem Boden für die Linie und so war doch noch viel Testerei und letztendlich vor allem Glück notwendig um hier einen erfolgreichen Lauf hinzubekommen.

Natürlich meinte es das Glück auch hier mit meinem Mitkommilitonen nicht gut und so war nach dem IR Sensor nachts nun auch noch einer der Sensoren defekt, die die Linie erkennen sollten... Wir fanden aber eine kreative Lösung und kurz vor Ablauf der Zeit stand bei uns beiden ein "A" auf dem Papier.

Anschließend gab Herr Professor Granda seine letzte Unterrichtseinheit und wir schrieben den letzten Test bei ihm - der war überraschend schwer, weil er die Kirchhoff'schen Regeln abgefragt hatte, die wir im Unterricht zwar in der ersten Stunde einmal erwähnt, aber danach nie geübt hatten... Der Rest war recht einfach. Auch hier bin ich noch auf ein Ergebnis gespannt...

Damit war aber auch die letzte Prüfung erledigt und so wurde am Abend mit einem rauschenden BBQ gefeiert. Die Geschichten davon überlasse ich aber anderen zu erzählen, da ich mich nach einiger Zeit bereits verabschiedet hatte. Soweit ich am nächsten Morgen aber am Frühstück mitbekomme hatte, scheint wohl die Polizei gleich zweimal vorbeigeschaut zu haben... :blink:

Am Freitag war dann die offizielle Verabschiedung und ich blieb noch den Samstag im Hotel bevor ich dann Sonntag mit einem Mietwagen nach San Francisco fuhr. Eigentlich war ich viel zu erschöpft um noch groß Sightseeing zu machen. Also habe ich mich auf eine amerikanisch-japanische Version davon beschränkt: Überall mit dem Auto hinfahren und dann Fotos machen... Gerade die Golden Gate Bridge und den Hafen habe ich dabei natürlich ins Visier genommen... Dann fuhr ich Richtung Hostel, wo man mir sagte "Wir haben keine Reservierung für Sie - die wurde storniert...". Zum Glück war ich aber früh da und es waren noch Zimmer frei, so dass ich also eine Unterkunft für die Nacht hatte.

Danach bin ich zum Pier 39 gefahren und habe mich dort etwas umgeschaut bis ich dann abends im Hard Rock Café gegessen habe.

Am nächsten Tag wollte ich noch einmal zum Coit Tower hoch, weil dort tags zuvor alles voll war und ich keine Parkmöglichkeit hatte. Dieses Mal (es war ja Montag morgen) war fast alles leer und so stieg ich schnell aus um ein paar Fotos zu machen. Aus dem "schnell" wurde ein "Na, ich kann ja noch auf die Rückseite des Turm schauen". Dann wurde ein "Ich schaue mal in den Turm rein" zum "Okay, ich fahre einmal rauf - da kann man bestimmt auch tolle Fotos machen". Und so bin ich dann also noch auf die Spitze des Turm, wo man tolle Fotos über ganz San Francisco machen konnte. Die Golden Gate Bridge lad in einer Schicht aus Wolken und nur die Pfeiler schauten oben aus der Watte heraus. Insgesamt war ich sicher eine gute Stunde am Coit Tower und dann ging es Richtung Brücke, um diese tollen Bilder noch einmal aus der Nähe aufzunehmen.

Dort habe ich dann nochmal von allen Seiten hunderte Fotos gemacht und gegen späten Vormittag hab ich mich auf den Weg zu den Redwood Trees im Muir Nationalpark gemacht. Dort angekommen war der erste Parkplatz leider voll. Der zweite auch. Der dritte auch und danach durfte man am Straßenrand parken. Der Straßenrand war aber genauso voll und so fuhr ich gefühlt ewig an der Parkreihe vorbei bis ich irgendwann feststellte, dass ich die ganzen Meilen, die ich hier gerade abfahre ja auch wieder zurück zum Eingang laufen musste... Also ließ ich die Redwood Trees da wo sie sind und fuhr zurück zum Highway 1, der mich dann zurück nach Sacramento bringen sollte...

Gegen abend kam ich also zum letzten Mal im Hotel an, packte schon einmal meine Tasche und freute mich schon auf den Rückflug nach Hamburg. Am nächsten Morgen ging es dann auch direkt zum Flughafen, wo ich den Wagen noch einmal volltankte und abgab und mich dann zum United-Schalter machte.

Der Automat weigerte sich - wie schon beim Hinflug - ein Ticket auszustellen. Er meinte "Der Reiseplan und das eTicket stimmen nicht überein". Die höchst unfreundliche Mitarbeiterin hat mir dann aber immerhin ein Ticket aus dem Computer gezaubert und so konnte ich dann endlich zurück fliegen...

Der A380 war recht unspektakulär - da hatte ich wohl mehr erwartet. Außerdem hatte ich wohl den miesesten Platz im Flugzeug. Ganz vorne bei den Toiletten. Und immer, wenn jemand auf Toilette ging, fiel Licht auf meinen Platz... Von dem ständigen Durchgangsverkehr ganz zu schweigen... Man kann sich vorstellen, dass so nicht viel mit Schlaf im Flug war...

Aber irgendwie habe ich auch den Flug gut überstanden und stand letztendlich in Hamburg am Flughafen. Dort dauerte es ewig bis unsere Koffer kamen. - Das heißt "unsere" ich wohl das falsche Wort. Die Koffer der anderen kamen - meiner und der eines Belgiers scheinen irgendwo in Frankfurt liegen geblieben zu sein... Umso besser: Konnte ich ohne schweres Gepäck nach Hause und die Lufthansa versprach, es noch bis zum Abend nachzuliefern. (Was übrigens auch sehr gut geklappt hatte! - drei Stunden später war der Koffer an unserer Haustür!).

Alles in allem war es eine echte Erfahrung und ich vermisse Kalifornien und insbesondere das Wetter und die Gruppe schon sehr. Aber nun stehen neue Erfahrungen und ein neuer Job an.

Schade, dass der Kurs ein Mechatronikkurs war - wo doch gut die Hälfte der Gruppe Informatik studiert hatte. Hier hätte ich mir von der WBH etwas mehr Anpassung gewünscht. Herr Lünemann empfahl mir jedoch, dass Teilnehmer beim nächsten Mal sich absprechen sollten, was sie machen wollen - die CSUS kann für jedes Thema Kurse anbieten. Es liegt an der WBH die passenden Kurse zu buchen und wenn denen gesagt wird "Wir sind 15 Informatiker und möchten etwas in der Richtung machen", dann sollten die das auch organisiert bekommen. - Wäre für uns bestimmt auch nicht schlecht gewesen...

Nichtsdestotrotz freue ich mich über die Erfahrung, auch, wenn ich viel der Eindrücke erstmal noch verarbeiten muss... Es ist so viel passiert - Das kann so ein Blog gar nicht wieder geben... Das muss man selbst erleben!

Und nun sitze ich hier im grauen, kalten Hamburg, denke an das sonnige Sacramento, wenn ich aus dem Fenster sehe und versuche meinem Körper zu sagen, dass er bitte auch die Uhrzeit wieder 9 Stunden vor stellen soll. Obwohl das mit dem Schlafen bisher ganz gut geklappt hat (was aber mehr an der Erschöpfung und dem Schlafmangel aus dem Flugzeug lag), bin ich noch nicht wieder vollständig fit... Bis Montag hab ich noch Zeit - dann beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Leben!

Euch allen danke für's Lesen meines Blogs während der CSUS Zeit und ein schönes Wochenende!

LG

Flo

P.S.: Unter https://drive.google.com/folderview?id=0B6by7QGHgfsTZHpEUjQtVzZmTW8&usp=sharing gibt's inzwischen auf neue Fotos. Von Zeit zu Zeit werde ich weiter dort hochladen!


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6 Kommentare


Super Bericht!! Man ich werde immer neidischer wenn ich eure Berichte lese! :)

Kann es sein dass der Bilder-Link nicht funktioniert oder gehts nur bei mir nicht?!

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Vielen Dank für den tollen Bericht und die grandiosen Bilder! Da wird man direkt neidisch :D

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Danke Dir für den Bericht!

Ich wünsche Dir keinen Jet-Lag! Nach dem Hinflug war alles völlig problemlos, aber nach der Rückkehr hatte ich zwei Monate regelrechte Schlafstörungen, was dem neuen Job, den ich eine Woche nach der Rückkehr angefangen hatte, natürlich nicht so zuträglich war..

Liebe CSUSler, gut, dass jetzt Schluss ist! Das Fernweh in den Westen hat mich dank Eurer Berichte so gepackt, dass ich eben nachgucken musste, was denn ein Flug im nächsten August nach Seattle so kosten würde - obwohl ich vor gerade mal einem Jahr dort war..

Schöne Grüße in die schönste Stadt Deutschlands und einen guten Start in den neuen Job!

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Ich tu mich zum Glück auch nicht schwer mit Schlafen - aber müde bin ich im Büro trotzdem. Kann aber auch an den langweiligen Mails liegen ... ^^

Schön, dass du wieder heil daheim angekommen bist! Incl. Gepäck ...

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Ich hatte mich schon gefragt, wo du verblieben bist. ;) Ich kämpfe leider mit fiesem Jetlag ... und träume dennoch schon wieder von meinen nächsten Urlaub dort (nach dem Studium vielleicht)

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@schwedi: Ich hab wirklich versucht, den Jetlag zu bekämpfen: Habe mich gezwungen wach zu bleiben, etc... Ergebnis ist: Ich könnte den ganzen Tag und die ganze Nacht nur schlafen... Morgens gegen sechs bin ich wach, könnte aber spätestens ab 8 Uhr wieder schlafen... Hoffe, das gibt sich bald...

@Lumi: Vom nächsten Urlaub träume ich auch - aber wohl nicht dort. Ich bleibe da wohl eher Neuengland treu. :) Kalifornien ist schön und ich werde da bestimmt noch einmal vorbei schauen - aber in Neuengland hab ich mich einfach verliebt. :) (Ganz zu schweigen davon, dass meine Frau wohl höchstens im Winter nach Kalifornien gehen würde).

@grandmaster: Der Link sollte eigentlich funktionieren. Welchen Fehler bekommst Du denn?

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls