• Einträge
    52
  • Kommentare
    316
  • Aufrufe
    5.571

Jobwechsel-Überlegungen

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Higgins

127 Aufrufe

Während ich auf die Note in QIG warte und hoffe dass es nicht allzu schlimm wird, suche ich immer noch einen Ausweg aus der Sackgasse in die ich mich selber hineinmanövriert habe.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich meinen Beruf nicht besonders mag (wobei das noch diplomatisch ausgedrückt ist) und lieber heute als morgen woanders arbeiten würde. Der Initiator für das Studium war ja die Hoffnung, dass ich danach vom Patientenbett wegkomme und in irgendeinem Büro ohne Patientenkontakt in Ruhe vor mich hin arbeiten kann.

Das Problem bei der Sache ist, dass „Pflegemanagement“ vorwiegend für Leitungskräfte konzipiert ist und es auf diesem Sektor die meisten Stellenagebote gibt. Ich selber interessiere mich aber so rein gar nicht für eine Leitungsposition, sondern mehr für die Bereiche abseits der Führungsebene wie QM, Pflegebegutachtung, Pflegeberatung, KK usw. Die Stellen dort sind nur leider so dünn gesät, dass man kaum Chancen hat dort unter zu kommen, es sei denn man erfüllt bestimmte Qualifikationen, die ich nicht besitze (und die nachzuholen auch wieder Zeit und Geld kosten). Ich beobachte jetzt bestimmt seit einem halben Jahr den Stellenmarkt und kann meine Optionen in der Zeit an einer Hand abzählen.

Bei den Krankenkassen werden hauptsächlich Sozialversicherungsfachleute eingestellt und wenn mal eine KS gesucht wird sollte sie kaufmännische Kenntnisse haben, die ich ja nun gar nicht vorweisen kann.

Über den MDK habe ich gelesen, dass er eine ganze Latte an Voraussetzungen erwartet damit man überhaupt in Erwägung gezogen wird. Einiges davon erfülle ich zwar, aber für Qualitätsprüfungen benötigt man z.B. eine QMB-Weiterbildung, die ich nicht habe. Klar könnte ich die noch nachholen (mit dem Gedanken spiele ich auch aktuell), aber eben erst nach dem Studium, weil ich gerade ziemlich ausgelastet bin und nichts Neues anfangen möchte. Nach allem was ich gehört habe ist die auch nicht gerade einfach.

Was die Pflegestützpunkte betrifft habe ich in 6 Monaten in meinem Umkreis nicht eine einzige Stellenanzeige gefunden. Und im QM nur eine, auf die ich mich auch erfolglos beworben habe. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass QM-Stellen eher intern ausgeschrieben und besetzt werden, also sind die Chancen hier auch nicht so besonders groß.

Und Stellen in der Verwaltung (da würde ich ja am liebsten hin), also in den Landratsämtern im Gesundheits-oder Sozialbereich, kann man sich auch abschminken weil die nur Verwaltungsfachangestellte oder Sozialarbeiter suchen.

Es ist zum verrückt werden und frustriert mich gerade ziemlich, vor allem weil es mit meinem 1. Hauptpraktikum nicht gut läuft. Ich komme nicht mal ansatzweise auf meine Stunden, deshalb hatte ich überlegt gleich den Job zu wechseln, damit ich das Hauptpraktikum in meiner normalen Arbeitszeit ableisten kann. Nur, wie soll das gehen wenn es kaum Stellen gibt. Natürlich könnte ich als Alternative eine Leitungsposition für ein Jahr übernehmen, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht dass das funktioniert. Zum einen habe ich überhaupt kein Interesse dafür und zum anderen auch keine „Führungspersönlichkeit“, die mir erlauben würde so eine Stelle adäquat auszufüllen. Zumindest denke ich das, weil ich nicht sehr aufgeschlossen bin und lange brauche um mit einem Team „warm“ zu werden. Und als Führungskraft sollte man von einem Team schon akzeptiert werden, damit man gut zusammenarbeiten kann.

Ich weiß im Moment nicht was ich tun soll. Auf jeden Fall möchte ich aber das Praktikum im Pflegestützpunkt ableisten, weil mich diese Arbeit wirklich interessiert. Das läuft von Januar bis März und beinhaltet 12 Wochen, d.h. mir fehlen dann noch 8 Wochen für das Hauptpraktikum. Entweder ich finde bis dahin eine Stelle oder muss mir noch einen anderen Praktikumsplatz überlegen. Ich ärgere mich so über mich selbst, dass ich mich nicht früher darum gekümmert habe. Und manchmal denke ich, dass ich mich besser für einen anderen Studiengang entschieden hätte, weil dieser mir vermutlich mehr Möglichkeiten für einen Quereinstieg in die Verwaltung eröffnet hätte.

LG Higgins


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


9 Kommentare


Wäre ein Wechsel zu einem anderen Studiengang unter Anrechnung Deiner Leistungen denkbar, z.B. mehr hin in Richtung Gesundheitsökonomie?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hast du mal an Sanitätshäuser gedacht? Eine Bekannte von mir ist dort untergekommen, da sie auch nicht als Leitung arbeiten wollte.

Beim Hauptpraktikum gab es bereits Notlösungen, wo der Praktikant einen Tag pro Woche anwesend war und das über 20 Wochen. Die HFH ist da meines Wissens nach sehr kulant. Hast du ansonsten keine Möglichkeit dir was anerkennen zu lassen? Schichtleitende Tätigkeit, Vertretung der SL, etc.?

Viel Erfolg weiterhin und verlier nicht den Mut.

Lg,

xscythex

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Hast du mal an gesetzliche Betreuung gedacht? In meinem Landkreis ist dafür Bedarf.

Es gibt die Möglichkeit als Berufsbetreuer zu arbeiten, Voraussetzungen gibt es keine. Mit deinem BA hast du auch Chancen den höchsten Satz abrechnen zu können.

Die Arbeit ist sehr vielseitig.

Zum QM: Ich bin in der gleichen Ausgangslage wie du, Krankenschwerster, hab diverse Weiterbildungen (z.B PDL, Pflegeberaterin) und studiere jetzt ja auch Pflegemanagement. Meine Wunschfelder sind auch QM, Beratung usw.

Ich hatte das Glück, dass ich bereits als stellvtr. PDL QM gemacht habe und diesen Job (Ich mache nur QM) jetzt wirklich mit Glück bekommen habe, denn du hast recht: QM wird sehr oft intern vergeben. Trotzdem würde ich mich einfach bewerben. Dazu kommt, dass z.B in Pflegeheimen die QMB auch nach Schlüssel besetzt wird = 120 Bewohner/Stelle QMB (kommt auf den Versorgungsvertrag an). Ich habe auch nur 1/2 Stelle!

Ich empfinde die QMB Weiterbildung (mache ich gerade) nicht so schwer. Ich mache meine gerade beim BPA, schließe mit Prüung bei der DEKRA ab, kostet 1400 €. Ist günstiger, als z.B TÜV.

MDK: Da würde ich nicht so viel auf Hörensagen hören. Ich kenne Leute, die als einfache Krankenschwerster zum MDK gekommen sind. Die Schulung zur Begutachtung bekommt man dort ja. Und im Studium bist du ja.

Man kann ja auch kombinieren: Irgendwo Teilzeit QMB, freiberuflich MDK.

Viel Erfolg!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Mir fällt gerade noch ein, dass es sicherlich in jeder Stadt auch Betreuungsvereine gibt, bei denen man Praktika machen kann.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für eure Ideen und euren Zuspruch :)

@schwedi

Also ein Wechsel wäre mit Sicherheit unter gewissen Anrechnungen möglich, aber ehrlich gesagt die allerletzte Option an die ich denken würde. Wenn ich mal 50 Bewerbungen geschrieben und entsprechende Absagen kassiert habe überlege ich es mir vielleicht, aber noch ist es nicht so weit ;). Ich schaue jetzt mal noch ein halbes Jahr, mache einen Bewerbungsrundumschlag in alle Richtungen und dann sehen wir weiter. Noch gebe ich nicht auf.

@xscythex

Sanitätshaus hatte ich noch nicht dran gedacht, ist notiert. Leider kann ich mir wirklich gar nichts anrechnen lassen, hab da auch schon hin und her überlegt, aber ich hab eben nie irgendwelche Leitungstätigkeiten ausgeübt.

@Beetlejuicine

Betreuung ist natürlich auch eine Idee, fragt sich halt nur wie eng der Kontakt zu den Klienten ist und wie viel "Managementtätigkeiten" dabei rauskommen die mir angerechnet werden könnten. Aber ich mache mich mal kundig, vielleicht wäre das tatsächlich eine Option.

Beim MDK würde ich ausgesprochen gerne arbeiten, deshalb wird dort wohl meine erste Bewerbung hingehen, egal was ich gehört oder gelesen habe. Ich versuche es einfach mal und schaue dann ob was dabei herauskommt. Die QM-Weiterbildung reizt mich zudem sehr, wenn ich wieder etwas Luft habe werde ich mich nochmal eingehender damit beschäftigen und vielleicht den QMB machen. Dauert ja nur 7 Monate bei der Fernschule Weber und macht sich gut in einer Bewerbung, mal unabhängig vom MDK.

@all

Im Prinzip hätte ich für eine Stellensuche eigentlich alle Zeit der Welt, das Problem ist das Hauptpraktikum das mir solchen Druck macht. Wenn mich nicht jemand von der HFH angerufen und mich explizit darauf hingewiesen hätte, dass dieses Praktikum eine gewisse Stundenzahl umfasst hätte ich mir über irgendwelche Stunden nie Gedanken gemacht.

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Das Material von Weber habe ich hier auch und habe nun dennoch den Präsenzkurs gemacht. Ich persönlich kam dort mit den Einsendeaufgaben nicht zurecht. Damals hatte ich aber auch noch keine Fernstudienerfahrung und hatte schnell aufgegeben. Beim 4. Lernheft hatte ich dann eine 4. Heute benutze ich die Ordner (sehr sehr umfangreich, 2 Ordner mit insgesamt 7 Studienhefte á bis zu 200 Seiten) in der täglichen Arbeit als Nachschlagewerk.

Heute würde ich das sicher besser hinkriegen mit den Einsendeaufgaben.

Zum Thema Betreuung: In der Regel macht man Betreuung selbständig/freiberuflich, das heißt man muss auch betriebswirtschaftliche Aufgaben übernehmen, auch für die Btereuten. Jährliche Rechnungslegung z.B. Ich weiß, das ist ein wenig an den Haaren herbei gezogen, aber Möglichkeiten eröffnen vielleicht Möglichkeiten. Und die Arbeit ist eine umfangreiche, die koordiniert werden muss und wenn man eine Angestellte hat, dann muss man sehr wohl Managementtätigeiten übernehmen. In der Freiberuflichkeit haben Berufsbetreuer oft eine Büroangestellte.

Was ist mit der Alumni deiner Hochschule? Netzwerk?

Edit: Wenn du Näheres zum Weber Kurs oder zum QMB Kurs wissen möchtest, kannst du gerne Infos haben. Ich steckte ja vor einigen Monaten in genau den gleichen Überlegungen und Zugzwängen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Was mich am Weber-Fernkurs vs. Präsenzweiterbildung ein bisschen irritiert ist, dass letzteres nur ein paar Tage dauert und der Fernkurs mehrere Monate. Ich habe im Net schon ein bisschen rumgesucht und im Vergleich ist die Fernschule eben relativ günstig. Ich frage mich halt, welcher Anbieter im Preis-Leistungsverhältnis am besten ist und welcher Lehrgang stundenmäßig so umfangreich, dass man es überhaupt Weiterbildung nennen kann. Nach welchen Kriterien hast du denn deinen Anbieter ausgesucht?

Was mich außerdem interessiert ist natürlich, was es mit den Einsendeaufgaben auf sich hat. Wie lauten denn die Fragestellungen , dass du solche Probleme damit hattest? Wenn die doof formuliert sind helfen die Erfahrungen im Fernstudium vermutlich auch nur bedingt weiter...

Was die Betreuunggeschichte angeht habe ich heute mal nach Kursen gesucht, aber das ist ja fast uferlos. Kannst du mir sagen welche Anbieter seriös sind und wo du deine Weiterbildung gemacht hast? Im Moment strecke ich meine Fühler in sämtliche Richtungen aus, da sind solche Infos natürlich sehr hilfreich...

Zum Netzwerk kann ich nicht viel sagen, weil es das bei uns so nicht wirklich gibt. Wir haben E-Mail-Adressen/Handynummern ausgetauscht und es gibt das HFH-Forum, in dem sich aber nicht viel tut.

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Also für den Betreuer benötigst du keine Weiterbildung! Es gibt dafür keine Voraussetzungen.

Lies mal hier ein wenig rum: http://www.forum-betreuung.de/

Zum QMB Kurs: Ich hatte die gleichen Gedanken, wie du. Ich habe das auch nicht verstanden, wie es sein kann, das man so viel Stoff in eine Weiterbildung packen kann. Daher hatte ich mich für Weber entschieden. Dort wird halt alles wirklich sehr sehr ausführlich hergeleitet und beschrieben. Man hat genügend Zeit die Dinge einzuordnen und zu verstehen.

Der Präsenszkurs, der ja von TÜV, DGQ und auch DEKRA angeboten wird, ist eine reine Wissensvermittlung zum Thema. Ich persönlich hätte dort ohne Vorkenntnisse von Weber vermutlich (!) nicht so viel verstanden, wie ich es jetzt tue. Es ist eine ideale Kombination. Natürlich viel zu teuer, wenn man beides selbst zahlt.

Die Einsendeaufgaben enthalten am Schluß die MC Fragen, die auch in der Prüfung vorkommen. Das war zu Beginn sehr schwer zu beantworten. Meine Probleme kamen auch erst in Lernbrief 3, dort sollte eine ganze Q Politik formuliert werden und meine war grundlegend nicht gut genug. Ich hätte das alles neu machen müssen und zu dem Zeitpunkt wollte ich schon unbedingt das Fernstudium beginnen und habe sehr schnell aufgegeben. Lernbrief 4 verlangte dann das Erstellen von einigen Checklisten.

Wir können ja gerne mal privat über die Einsendeaufgaben im Details schreiben/telefonieren. Ich weiß nicht, wie weit ich hier Details der Einsendeaufgaben posten darf.

Ich habe nun gerade nochmal in die aktuellen Aufgaben reingesehen: Ich denke, ich könnte das heute besser.

jennys, die hier auch blogt, hat in die Unterlagen auch reingesehen, sie kann vielleicht auch etwas dazu sagen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für deine Infos und die PN. Ich melde mich dann.

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • csab8362
      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
      Für mein Biwi Fernstudium in Hagen habe ich mich nun extra bei Facebook angemeldet um etwas auf dem laufenden zu sein. Obwohl ich kein grosser Fan von Facebook bin, aber naja man muss irgendwie mit der Zeit gehen.
      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?