Psychologie-Fernstudium an der PFH

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Gewaltfreie Kommunikation statt Klausur

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Markus Jung

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Soeben habe ich mich dazu entschieden, Ende November an einem Einführungsseminar zur Gewaltfreien Kommunikation teilzunehmen und mich auch gleich dazu angemeldet.

Die Entscheidung dafür ist auch gleichzeitig eine Entscheidung dagegen, an diesem Wochenende eine Klausur für das Psychologie-Studium an der PFH zu schreiben.

Dort bleibt allerdings die Anmeldung zur Statistik-Klausur am 7.12. und theoretisch die Möglichkeit, am 6.12. noch eine zweite Klausur zu schreiben.

Ich merke für mich immer mehr, dass das starre Konzept der PFH mit festem, vorgegebenem Ablauf, nur wenigen Klausurterminen und fehlender Möglichkeit sein Studium kostenlos zu verlängern in Konflikt zu meinen Lernbedürfnissen und Rahmenbedingungen steht.

Es gibt ja pro Semester für jede Klausur maximal zwei Termine - einen in der ersten Hälfte des Semesters und einen in der zweiten Hälfte. Schon jetzt steht fest, dass ich an allen Klausur-Terminen in der zweiten Semester-Hälfte aus privaten Gründen nicht kann (jedes zweite Wochenende habe ich meine Kinder bei mir) und somit schon feststeht, dass ich mit dem Studium weiter hinterher hinken werde, selbst wenn ich es schaffe, den Stoff zu bearbeiten.

Da würde ich mir schon ein flexibles Konzept sehr wünschen, wie ich es an der Wilhelm Büchner Hochschule kennen gelernt hatte und wie es zum Beispiel mit monatlichen Terminen für alle Klausuren auch an der IUBH praktiziert wird.

Mal sehen, notfalls kann und muss ich dann wohl sehen, ob ich privat etwas umorganisieren kann.

Und es bleibt dann auch die Frage, ob das Psychologie-Studium mich wirklich in der Form weiter bringt, wie ich es mir wünsche, oder ob Zeit und Geld nicht anderswo für mich besser investiert wären.

Eine Option ist für mich auch, das Studium inhaltlich in dem Rahmen zu bearbeiten, der mich interessiert und mich weiterbringt und auf Klausuren und einige andere Elemente und somit auch auf den Abschuss zu verzichten.

Soweit mal mein kleines Brainstorming am Sonntag Morgen...


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8 Kommentare


mit zwei Klausurterminen pro Semester ist die PFH dann immer noch doppelt so flexibel wie die HFH - dort gibt es nur einen Klausurtermin im Semester. Wer an dem nicht kann - sei es aus privaten, beruflichen oder auch gesundheitlichen Gründen - hat Pech gehabt. Das ist der Punkt, der mich an der HFH am meisten gestört hat und warum ich dort kein weiteres Studium absolvieren würde.

Am Anfang denkt man, es wird schon gehen.... aber im Laufe der Zeit bemerkt man, wie sehr dieser Punkt stört.

ich sehe es wie Wilhelm: sind die Studiengebühren für ein Studium just for fun nicht zu hoch? könntest du dein Interesse an Psychologie nicht auch anders leben z. B. mit MOOCs oder mit Zertifikaten zu Themen, die dich interessieren?

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Beetlejuicine

Geschrieben

Hallo Markus, die Apollon startet zu 2015 einen Psychologie Studiengang "Angewandte Psychologie". Das Konzept der Apollon ist ja absolut flexibel, alle Klausuren jeden Monat.

Das nur mal zur Info, Details weiß ich noch keine.

Zur gewaltfreien Kommunikation: Hab ich auch gemacht. Mag ich vom Grundsatz auch sehr. Viel Spaß dort!

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Hallo Markus,

dein Post spricht gerade das gleiche Gefühl aus, dass mich seit kurzem auch begleitet. Neben meinen familiären und beruflichen Verpflichtungen hinke ich mit dem Studium gerade schon hinterher, obwohl es erst das 2. Semester ist...

Mal sehen, vielleicht passt der neue, flexiblere Studiengang von Apollon besser zu meinen Lebensumständen :)

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Hallo Markus,

wie ich sehe ist das Studium an der PFH mit all deinen anderen Weiterbildungen und co nicht wirklich zu vereinbaren.

Als Außenstehende kann man viel sagen, aber wenn man selber in der Haut steckt ist es doch meist anders. Aber vielleicht solltest du dir mal überlegen was deinen Prioritäten sind, was du wirklich willst, bringt es dir beruflich was oder ist das ganze “nur“ für dein Privates Interesse und ist das dafür nicht zu teuer und Zeitintensiv mit all deinen anderen Sachen ist?

Ich bin sehr froh über das “starre“ Konzept der PFH mit festem, vorgegebenem Ablauf, das war einer der Gründe warum ich mich für die PFH entschieden habe. Aber ich mache das Studium auch Vollzeit.

LG

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure vielen Kommentare und Meinungen.

Gestern habe ich einen "Tag der Besinnung" eingelegt (mehr dazu in meinem privaten Blog) und habe mir unter anderem überlegt, in welche Richtung ich mich entwickeln und weiterbilden möchte und was in mein Leben passt - und eine Konsequenz ist, dass das Psychologie-Studium sich mit diesen Vorstellungen und Rahmenbedingungen nicht vereinbaren lässt. Mehr dazu bald in einem separaten Blogbeitrag.

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Hallo Markus, Glückwunsch zur Entscheidung! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bei einem Trainer landest, der Dir zusagt, und GfK Dir dort auch gefällt. :-)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bei einem Trainer landest, der Dir zusagt, und GfK Dir dort auch gefällt. :-)

Es ist erstmal ein Einführungsseminar über zwei Tage. Der gleiche Trainer bietet aber auch ein einwöchiges Intensivseminar und die GfK-Basisausbildung über die Kölner VHS an (war aber beides bereits ausgebucht bzw. passte terminlich bei mir nicht), so dass ich da im nächsten Jahr weiter machen kann. Im Grunde würde ich mir auch gerne eine Übungsgruppe suchen, die sich regelmäßig trifft und zumindest mal für eine Zeit lang daran teilnehmen, um wirklich in die Praxis rein zu kommen. Aber erstmal schauen, wie jetzt die zwei Tage werden :-)

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Was ich sagen will: Wenn es Dir nicht gleich gefällt, kann es möglicherweise auch am Trainer liegen. Da ist es egal, wie lange das Seminar geht. Und manchmal liegt es auch an GfK, das es einem nicht gefällt:lol: Ich war übrigens schon direkt am Anfang überzeugt, dass ich Trainerin werden will. Und dann hat es mich an meinem ersten Wochenende zur Ausbildung beinahe rückwärts wieder rausgeschlagen. Und ich hab mir dann gesagt, noch eine einzige Chance kriegt das, mit hängen und würgen und wirklich viel Zweifel, und wenn das nicht rockt...Naja, der Rest ist Geschichte:thumbup:

Ach ja, Seminar vor Gruppe ist nicht schlecht, denn sonst verstehst Du im schlimmsten Fall nur Bahnhof.

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      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?