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Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen…

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Higgins

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Manchmal ist es einfach so dass die Dinge nicht so laufen wie man sich das vorstellt. Dann muss man eben nach Alternativen suchen, da hilft alles Jammern nichts.

Als ich heute mal wieder erfolglos wegen meines aktuellen Hauptpraktikums rumtelefoniert habe ist mir folgender Text eingefallen, den ich mal vor Jahren gelesen hatte:

Vom Umgang mit toten Pferden

Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt:

Wenn du entdeckst,

dass du ein totes Pferd reitest,

dann steig ab.

Aber statt abzusteigen verwenden wir tausend andere Möglichkeiten und Strategien, um genau das zu vermeiden:

  • Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
  • Wir wechseln die Reiter.
  • Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
  • Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
  • Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  • Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  • Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
  • Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  • Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
  • Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
  • Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
  • Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
  • Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte."
  • Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des toten Pferdes zu erhöhen.
  • Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater für tote Pferde gibt.
  • Wir kaufen etwas ein, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  • Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
  • Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
  • Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
  • Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Quelle unbekannt

Ich komme mir grade so vor als ob ich ein totes Pferd reite und deshalb wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich mein aktuelles Praktikum abbreche, weil mir das alles echt zu blöd wird. Person A weiß nichts mit mir anzufangen und verweist mich an B. Person B zuckt nur die Schultern und schickt mich zu C. Und Person C wieder zurück nach A, weil die eigentlich Ansprechpartner und Verantwortliche ist. Da wird man doch echt bekloppt….:angry:

Es ist ja nun so dass ich das Studium ohnehin nicht in der Regelzeit beenden kann, also habe ich beschlossen mich zu entspannen und ein paar Planänderungen vorzunehmen. Dazu gehört, dass ich wahrscheinlich zwei Klausuren ins 7./8. Semester verschieben werde (Management von Personal –PEM aus dem 5. Semester und Nursing Leadership – NLS aus dem 6. Semester). Das verschafft mir so viel Luft, dass ich mich auf die nächste Prüfung in RIO (Recht in Organisationen) und die Hausarbeit in CMV (Case Management und integrierte Versorgung) konzentrieren kann. Und natürlich auf das Hauptpraktikum von Januar bis März.

Ab Dezember/Januar schaue ich dann mal konkret nach Stellenanzeigen, bewerbe mich für April und schaue was dabei herauskommt. Plan B sieht vor, dass ich gleichzeitig nach anderen Praktikumstellen Ausschau halte, um möglichst viele Eisen im Feuer zu haben.

Diesbezüglich habe ich heute z.B. mit dem MDK telefoniert, der aber leider nur Kurz-Hospitationen für Bewerber in der engeren Auswahl anbietet.

Daneben habe ich die PDL eines kleinen örtlichen KH`s angerufen und dort auch mal angefragt. Die PDL war zwar nicht abgeneigt, hat mich aber auch gefragt wie meine konkreten Tätigkeiten ausgestaltet sein sollen, ob es da von der Hochschule einen Auftrag gäbe usw. Es scheint irgendwie generell ein Problem zu sein, dass die Leute nicht wissen was sie mit so einem Praktikanten (also explizit aus einem Pflegemanagement-Studium) anfangen sollen und welche Tätigkeiten sie diesem übertragen können. Wir sind so verblieben dass ich eine Bewerbung hinschicke und sie mit dem Geschäftsführer spricht, ob der ein Praktikum genehmigt.

Des Weiteren gibt es hier noch die örtliche Caritas, die auf ihrer Homepage Praktika in verschiedenen Bereichen anbietet, darunter auch Management und Verwaltung. Da schicke ich dann auch mal eine Bewerbung hin und schaue wie die Resonanz ist.

Daneben überlege ich mir das mit der Berufsbetreuung und vielleicht doch eine befristete Übernahme als Stellvertretung in der ambulanten Pflege (nur wenn alle Stricke reißen sollten).

Also: Es geht irgendwie weiter und irgendetwas wird schon funktionieren :thumbup:.

LG Higgins


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4 Kommentare


Jetzt möchte ich irgendwie mal wieder zum reiten gehen.

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Ja, da wird man bekloppt und fragt sich, ob sich dort irgendjemand Gedanken gemacht hat...

Gedrückte Daumen, dass Du einen geeigneten Praktikumsplatz findest!

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Ich finde deine Überlegungen gut.

Anstatt den Kopf in den Satz zu setzen bzw. vor den Steinen die man dir in den Weg setzt stehen zu bleiben, baust du dir eine Brücke zu einem anderen Weg daraus.

Momentan ist es zwar eine blöde Situation bei dir, aber immerhin nicht mehr aussichtslos.

Du hörst dich "besser" an, als in deinen letzten Posts...

Kopf hoch, Krone auf und los marschieren!!! :thumbup:

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Danke schwedi :)

Du hörst dich "besser" an, als in deinen letzten Posts...

Naja, ich brauche immer ne Weile, bis ich mich mit solchen Widrigkeiten angefreundet habe ;). Jetzt gehts wieder...

LG Higgins

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      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
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      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
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      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker