Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    105
  • Kommentare
    506
  • Aufrufe
    8.348

Masterstudium an der IUBH - Ein Rückblick

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Britta89

69 Aufrufe

Hallo ihr Lieben,

da ich gerade Zeit habe (ich liege krankheitsbedingt flach und kann mich nicht konzentrieren -.-) und die Klausuren alle abgeschlossen sind, dachte ich, ich schreibe euch einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 3 Semester.

Das Ergebnis der letzten Klausur ist noch nicht da, aber ich habe sie ja schon vor 4 Wochen geschrieben und bin ziemlich sicher das ich bestanden habe :) Die Zusatzspezialisierung schreibe ich am Samstag, hierüber habe ich ja schon berichtet und über die Klausur werde ich gesondert erzählen - diese ist ja nicht Bestandteil des regulären Abschlusses.

Wundert euch nicht, wenn sich mein Bericht nicht 100 % mit den Erzählungen vor einem Jahr decken - im Nachgang hat man manches ja anders in Erinnerung und ich habe bewusst nicht in die alten Blogs geschaut, um meine jetzigen Eindrücke nicht zu verfälschen.

Der Start

Ich habe im Februar letzten Jahres angefangen. Ausgangspunkt war, dass ich schon nach dem Bachelor wusste, dass ich unbedingt den Master machen will. Allerdings wollte ich erst schauen, ob ich neben der Ausbildung genug Zeit habe, mich darauf zu konzentrieren. Bereits im Oktober habe ich gemerkt, dass die Ausbildung kein Problem für mich sein wird - aber ich wollte noch etwas warten und das optimale Angebot für mich heraus finden. Weiterhin hatte ich noch meinen Opa - er war schwer pflegebedürftig und hat viel Zeit beansprucht; dies war einfach deutlich wichtiger, als ein Studium. Im November oder Dezember wollte ich dann starten, doch ich dachte, dass ich (mit etwas Puffer eingeplant) genau zur Zeit meines Examens abschließen werde. Das wollte ich vermeiden.

Im Januar ist mein Großvater dann nach 7 Jahren 24/7/365 Pflegebedürftigkeit verstorben - dies nahm ich als Anlass, das Studium anzupacken. Die Ausbildung war weiterhin kein Problem und ohne die Pflege nebenbei, war ich sicher, das Studium in der Regelzeit schaffen zu können. So schrieb ich mich ein und konnte zum 1.2.13 anfangen.

1. Semester

Im ersten Semester habe ich mit VWL gestartet. Das Skript habe ich als sehr gut in Erinnerung. Ich bin froh, dass ich mit diesem Skript gestartet habe, denn erstens war die Thematik klasse und zweitens konnte ich mit der Klausur den Kurs ziemlich gut abschließen, sodass der Start auch sehr motivierend war. Auch Management und Wirtschaft und Gesellschaft war klasse. Damit war das erste Semester beendet. Eigentlich hätte ich Mathe im ersten Semester schreiben müssen, doch die IUBH ist flexibel und so konnte ich mein Angstfach nach hinten schieben.

2. Semester

Das zweite Semester war deutlich turbulenter: Trennung von meinem langjährigen Freund, Umzug nach München (250 km weg), Bandscheibenvorfall...

Eigentlich hätte ich zwei Seminararbeiten schreiben müssen, aber diese habe ich nach hinten verschoben und so im zweiten Semester wieder 3 Klausuren geschrieben. Die Matheklausur fiel genau in die Zeit meines Bandscheibenvorfalls - aufgrund von absoluter Bewegungsunfähigkeit hatte ich also ausreichend Zeit, mich vorzubereiten. Und so konnte ich Mathe erfolgreich, wenn auch nicht sehr gut, abschließen. Neben Umzug, neuem Job, neuem Umfeld usw usw usw habe ich es auch noch geschafft, Marketing abzuschließen. Dieses Fach habe ich als interessant und gut in Erinnerung. Corporate Finance war auch wieder ein Angstfach und ich bin froh, dass ich mit einer relativ guten Note durchgekommen bin.

3. Semester

Das dritte Semester stand zuerst ganz im Zeichen von 2 Seminararbeiten - für diese hatte ich bis zum 1.4 Zeit, weil meine Spezialisierung "Gesundheitsmanagement" erst da startete. Im Nachhinein ist es auch hier ziemlich gut gelaufen - die Thematiken waren ganz gut und die Betreuung jedes Mal absolut in Ordnung. Ja und dann startete meine Spezialisierung. Ärgerlich war, dass jedes Mal Wartezeit zum Start der Spezialisierungen angesagt war. Das ist auch der Grund, weshalb ich mit dem vierten Semester verspätet anfangen konnte. Somit verschiebt sich der Abschluss meines Studiums was wiederum weniger Zeit zur Examensvorbereitung bedeutet. Aber gut.. Wird schon.

Den ersten Teil meiner Spezialisierung konnte ich super gut abschließen, der zweite Teil steht noch aus.

Weiterhin nutzte ich die Zeit der Leerläufe, um meine Masterarbeit vorzubereiten.

4. Semester

Das vierte Semester steht ganz im Zeichen der Masterarbeit. Hierüber halte ich euch gesondert auf dem Laufenden. Die Zusatzspezialisierung werde ich am Samstag abschließen und dann meinen Fokus ganz auf die Bearbeitung richten. Ich freue mich schon!

Gesamteindruck

Hier möchte ich betonen, dass ich NUR MEINE Erfahrungen einbeziehe. Sicherlich habe ich mitbekommen, dass einige unzufrieden sind und das es durchaus Probleme gibt, aber dieser Blog ist wirklich nur auf MEINE Erfahrungen bezogen.

Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der IUBH.

- Qualität der Skripte: Mir haben die Skripte durchgehend gut gefallen. Sicherlich gibt es Themen, die einem gut gefallen und Themen, die einem weniger gefallen. Sicherlich gibt es auch Fehler in Skripten, aber ich konnte damit sehr gut leben. Die Dozenten haben schnell geholfen wenn was war. Ich habe lediglich die aufgezeichneten Vodcasts/ Podcasts und Tutorien genutzt, war nie live dabei. Ich habe mich immer gut vorbereitet gefühlt (von den Unterlagen her, wenn ich nicht genug gelernt habe, kann ich der IUBH keinen Vorwurf machen). Besonders gut fand ich die Wiederholungsfragen am Ende des Skriptes. Die Lösungen hierzu habe ich dann immer zur Klausurvorbereitung genutzt

- Die Kommunikation mit den Mitarbeitern war zu jeder Zeit zügig, freundlich und kompetent. Mir wurde immer freundlich geholfen und die Mitarbeiter waren bemüht, alles recht zu machen. Wenn etwas nicht sofort erledigt werden konnte, wurde ich weitergeleitet oder später zurück gerufen/ bzw. eine Mail geschrieben.

- Die Klausuren waren immer fair. Ich persönlich habe genau einen Fehler in einer Klausur gemerkt. Der war in einer MC-Aufgabe versteckt. Dieser Punkt wurde dann einfach rausgerechnet.

- Ärgerlich fand ich, dass zwischendurch die IT gesponnen hat (hier haben die Mitarbeiter aber zügig reagiert)

- Sehr ärgerlich war die Wartezeit bis meine Spezialisierung gestartet ist. Aber gut, die IUBH kann nichts dafür, dass ich genau zu der Zeit angefangen habe und nicht einige Monate später. Ist ja klar, dass neue Spezialisierungen Vorlaufzeit brauchen.

- Prüfungszentren: Ich habe München und Nürnberg mitbekommen. In Nürnberg waren die ersten Klausuren. Die Klausuraufsicht war total lieb, wir waren auch nur 5-8 Schreiberlinge :) Es war echt klasse, richtig familiär und gerade in der ersten Zeit war es klasse, dass die Aufsicht so nett war und der Raum so ruhig war. Jetzt wurde ein neues Prüfungszentrum gemietet, hierzu kann ich aber nichts sagen.

In München war es das genaue Gegenteil: Ein rießen Raum und etwa 40 (?? hab sie nicht gezählt) Studierende. Aber es war auch hier ein sehr freundliches Klima, die Aufsicht war immer sehr nett und es war immer noch erstaunlich ruhig.

Nur ein Mal ist etwas schief gelaufen - bei meiner letzten Klausur waren die Prüfungen eingesperrt und der Schlüssel zu dem Raum war weg - wir mussten also 25 min warten und die Klausur schob sich nach hinten.

Vorgehensweise beim Lernen/ Studieren

Ich habe eigentlich nie parallel gelernt, sondern immer ein Skript nach dem anderen bearbeitet. Zuerst bin ich beide Skripte durchgegangen, dann habe ich markiert, dann eine Zusammenfassung geschrieben. Dann habe ich meine Zusammenfassungen gelernt und zuletzt jedes Skript nochmal gelesen. Als letztes habe ich die Wiederholungsfragen - Lösungen nochmal wiederholt. Je nach Lust und Laune und je nach Skript habe ich Podcasts, Vodcasts oder Tutorien genutzt. Kontakt mit anderen Studierenden oder Dozenten hatte ich kaum.

Mir persönlich liegt es, alleine zu lernen und ich komme mit dieser Art und Weise zu lernen einfach am besten zurecht. Allerdings war ich froh, dass unterschiedlich aufbereitete Materialien zur Verfügung standen, sodass ich zur Not immer darauf noch zurück greifen konnte. Bei Fragen habe ich dem Tutor geschrieben und meistens innerhalb von Stunden (!!) eine Rückmeldung bekommen.

Alles in Allem bin ich sehr, sehr zufrieden und bereue keine Sekunde, das Studium begonnen zu haben. Ich fühle mich "deutlich schlauer" (:lol:) und hatte viel Spaß. Sicherlich gab es Durchhänger, aber die sind ja normal bei dem Pensum :) Nun hoffe ich, auch das letzte Stück noch zu schaffen :)

Wenn ihr Fragen habt, oder ich einen wichtigen Punkt vergessen habe, bitte einfach Fragen oder Bescheid geben, dann ergänze ich natürlich :)

So long

Britta


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


7 Kommentare


Danke. Irgendwie bekomme ich langsam Interesse, doch einen Master an der IUBH zu machen. (Falls ich den LL.B. bestanden haben sollte...)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Freut mich riesig, dass dir das Studium so viel Spaß macht und dass du so gut voran kommst! :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben

Toller Bericht!

Was hast du nach dem Examen vor? Und wie sehen die Kollegen dein Studium?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Dankeschön für euer Feedback! :)

Also meine Freunde in der Schule unterstützen mich - großes Thema ist es aber nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, das hinter meinem Rücken schon getuschelt wird und da auch zwischendurch böse Worte fallen... Auf Station erzähle ich es eigentlich nicht. Meine Lehrer sind begeistert und unterstützen mich wo sie können.

Für die Zeit nach dem Examen habe ich viele viele Pläne ^^ Konkret kann ich erst etwas sagen, wenn ich weiß, wie ich nach der Ausbildung mein Geld verdiene. Ich habe ein Angebot, aber da noch nichts in trockenen Tüchern ist, darf ich noch nicht darüber sprechen.

Auf jeden Fall möchte ich eine feste Arbeitsstelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Zudem möchte ich gerne als Dozentin arbeiten - sei es an einer Uni oder an einer Pflegeschule. Weiterhin strebe ich an, den Master in Pflegepädagogik zu machen. Außerdem möchte ich auf jeden Fall promovieren. Nach dem Examen werde ich mich an den Heilpraktiker machen.

Langfristig sehe ich mich in einer Halbtagsstelle (bis 70%) an einer Uni. Meine Leidenschaft ist die Hospitzarbeit und ich möchte mich hier auf jeden Fall engagieren...

Ach ja, solange ich keine Verpflichtungen mit Kind habe und es geldmäßig machbar ist, werde ich mich auf jeden Fall weiterbilden - es macht einfach zu viel Spaß :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für den Einblick. Ist für mich immer sehr interessant zu lesen, wie es denn an einer anderen Fernhochschule und in einem anderen Studiengang abläuft.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich kann deinen oben genannten Punkten nur zustimmen, ich bin mit der IUBH auch voll zufrieden und bereue ebenfalls keinen Schritt dorthin.

Ich freue mich für dich, dass du so viel Spaß am Lernen hast und deine Ziele fest im Blick hast.

Gute Besserung!

VG Jeanete

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.