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Masterstudium an der IUBH - Ein Rückblick

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Britta89

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Hallo ihr Lieben,

da ich gerade Zeit habe (ich liege krankheitsbedingt flach und kann mich nicht konzentrieren -.-) und die Klausuren alle abgeschlossen sind, dachte ich, ich schreibe euch einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 3 Semester.

Das Ergebnis der letzten Klausur ist noch nicht da, aber ich habe sie ja schon vor 4 Wochen geschrieben und bin ziemlich sicher das ich bestanden habe :) Die Zusatzspezialisierung schreibe ich am Samstag, hierüber habe ich ja schon berichtet und über die Klausur werde ich gesondert erzählen - diese ist ja nicht Bestandteil des regulären Abschlusses.

Wundert euch nicht, wenn sich mein Bericht nicht 100 % mit den Erzählungen vor einem Jahr decken - im Nachgang hat man manches ja anders in Erinnerung und ich habe bewusst nicht in die alten Blogs geschaut, um meine jetzigen Eindrücke nicht zu verfälschen.

Der Start

Ich habe im Februar letzten Jahres angefangen. Ausgangspunkt war, dass ich schon nach dem Bachelor wusste, dass ich unbedingt den Master machen will. Allerdings wollte ich erst schauen, ob ich neben der Ausbildung genug Zeit habe, mich darauf zu konzentrieren. Bereits im Oktober habe ich gemerkt, dass die Ausbildung kein Problem für mich sein wird - aber ich wollte noch etwas warten und das optimale Angebot für mich heraus finden. Weiterhin hatte ich noch meinen Opa - er war schwer pflegebedürftig und hat viel Zeit beansprucht; dies war einfach deutlich wichtiger, als ein Studium. Im November oder Dezember wollte ich dann starten, doch ich dachte, dass ich (mit etwas Puffer eingeplant) genau zur Zeit meines Examens abschließen werde. Das wollte ich vermeiden.

Im Januar ist mein Großvater dann nach 7 Jahren 24/7/365 Pflegebedürftigkeit verstorben - dies nahm ich als Anlass, das Studium anzupacken. Die Ausbildung war weiterhin kein Problem und ohne die Pflege nebenbei, war ich sicher, das Studium in der Regelzeit schaffen zu können. So schrieb ich mich ein und konnte zum 1.2.13 anfangen.

1. Semester

Im ersten Semester habe ich mit VWL gestartet. Das Skript habe ich als sehr gut in Erinnerung. Ich bin froh, dass ich mit diesem Skript gestartet habe, denn erstens war die Thematik klasse und zweitens konnte ich mit der Klausur den Kurs ziemlich gut abschließen, sodass der Start auch sehr motivierend war. Auch Management und Wirtschaft und Gesellschaft war klasse. Damit war das erste Semester beendet. Eigentlich hätte ich Mathe im ersten Semester schreiben müssen, doch die IUBH ist flexibel und so konnte ich mein Angstfach nach hinten schieben.

2. Semester

Das zweite Semester war deutlich turbulenter: Trennung von meinem langjährigen Freund, Umzug nach München (250 km weg), Bandscheibenvorfall...

Eigentlich hätte ich zwei Seminararbeiten schreiben müssen, aber diese habe ich nach hinten verschoben und so im zweiten Semester wieder 3 Klausuren geschrieben. Die Matheklausur fiel genau in die Zeit meines Bandscheibenvorfalls - aufgrund von absoluter Bewegungsunfähigkeit hatte ich also ausreichend Zeit, mich vorzubereiten. Und so konnte ich Mathe erfolgreich, wenn auch nicht sehr gut, abschließen. Neben Umzug, neuem Job, neuem Umfeld usw usw usw habe ich es auch noch geschafft, Marketing abzuschließen. Dieses Fach habe ich als interessant und gut in Erinnerung. Corporate Finance war auch wieder ein Angstfach und ich bin froh, dass ich mit einer relativ guten Note durchgekommen bin.

3. Semester

Das dritte Semester stand zuerst ganz im Zeichen von 2 Seminararbeiten - für diese hatte ich bis zum 1.4 Zeit, weil meine Spezialisierung "Gesundheitsmanagement" erst da startete. Im Nachhinein ist es auch hier ziemlich gut gelaufen - die Thematiken waren ganz gut und die Betreuung jedes Mal absolut in Ordnung. Ja und dann startete meine Spezialisierung. Ärgerlich war, dass jedes Mal Wartezeit zum Start der Spezialisierungen angesagt war. Das ist auch der Grund, weshalb ich mit dem vierten Semester verspätet anfangen konnte. Somit verschiebt sich der Abschluss meines Studiums was wiederum weniger Zeit zur Examensvorbereitung bedeutet. Aber gut.. Wird schon.

Den ersten Teil meiner Spezialisierung konnte ich super gut abschließen, der zweite Teil steht noch aus.

Weiterhin nutzte ich die Zeit der Leerläufe, um meine Masterarbeit vorzubereiten.

4. Semester

Das vierte Semester steht ganz im Zeichen der Masterarbeit. Hierüber halte ich euch gesondert auf dem Laufenden. Die Zusatzspezialisierung werde ich am Samstag abschließen und dann meinen Fokus ganz auf die Bearbeitung richten. Ich freue mich schon!

Gesamteindruck

Hier möchte ich betonen, dass ich NUR MEINE Erfahrungen einbeziehe. Sicherlich habe ich mitbekommen, dass einige unzufrieden sind und das es durchaus Probleme gibt, aber dieser Blog ist wirklich nur auf MEINE Erfahrungen bezogen.

Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der IUBH.

- Qualität der Skripte: Mir haben die Skripte durchgehend gut gefallen. Sicherlich gibt es Themen, die einem gut gefallen und Themen, die einem weniger gefallen. Sicherlich gibt es auch Fehler in Skripten, aber ich konnte damit sehr gut leben. Die Dozenten haben schnell geholfen wenn was war. Ich habe lediglich die aufgezeichneten Vodcasts/ Podcasts und Tutorien genutzt, war nie live dabei. Ich habe mich immer gut vorbereitet gefühlt (von den Unterlagen her, wenn ich nicht genug gelernt habe, kann ich der IUBH keinen Vorwurf machen). Besonders gut fand ich die Wiederholungsfragen am Ende des Skriptes. Die Lösungen hierzu habe ich dann immer zur Klausurvorbereitung genutzt

- Die Kommunikation mit den Mitarbeitern war zu jeder Zeit zügig, freundlich und kompetent. Mir wurde immer freundlich geholfen und die Mitarbeiter waren bemüht, alles recht zu machen. Wenn etwas nicht sofort erledigt werden konnte, wurde ich weitergeleitet oder später zurück gerufen/ bzw. eine Mail geschrieben.

- Die Klausuren waren immer fair. Ich persönlich habe genau einen Fehler in einer Klausur gemerkt. Der war in einer MC-Aufgabe versteckt. Dieser Punkt wurde dann einfach rausgerechnet.

- Ärgerlich fand ich, dass zwischendurch die IT gesponnen hat (hier haben die Mitarbeiter aber zügig reagiert)

- Sehr ärgerlich war die Wartezeit bis meine Spezialisierung gestartet ist. Aber gut, die IUBH kann nichts dafür, dass ich genau zu der Zeit angefangen habe und nicht einige Monate später. Ist ja klar, dass neue Spezialisierungen Vorlaufzeit brauchen.

- Prüfungszentren: Ich habe München und Nürnberg mitbekommen. In Nürnberg waren die ersten Klausuren. Die Klausuraufsicht war total lieb, wir waren auch nur 5-8 Schreiberlinge :) Es war echt klasse, richtig familiär und gerade in der ersten Zeit war es klasse, dass die Aufsicht so nett war und der Raum so ruhig war. Jetzt wurde ein neues Prüfungszentrum gemietet, hierzu kann ich aber nichts sagen.

In München war es das genaue Gegenteil: Ein rießen Raum und etwa 40 (?? hab sie nicht gezählt) Studierende. Aber es war auch hier ein sehr freundliches Klima, die Aufsicht war immer sehr nett und es war immer noch erstaunlich ruhig.

Nur ein Mal ist etwas schief gelaufen - bei meiner letzten Klausur waren die Prüfungen eingesperrt und der Schlüssel zu dem Raum war weg - wir mussten also 25 min warten und die Klausur schob sich nach hinten.

Vorgehensweise beim Lernen/ Studieren

Ich habe eigentlich nie parallel gelernt, sondern immer ein Skript nach dem anderen bearbeitet. Zuerst bin ich beide Skripte durchgegangen, dann habe ich markiert, dann eine Zusammenfassung geschrieben. Dann habe ich meine Zusammenfassungen gelernt und zuletzt jedes Skript nochmal gelesen. Als letztes habe ich die Wiederholungsfragen - Lösungen nochmal wiederholt. Je nach Lust und Laune und je nach Skript habe ich Podcasts, Vodcasts oder Tutorien genutzt. Kontakt mit anderen Studierenden oder Dozenten hatte ich kaum.

Mir persönlich liegt es, alleine zu lernen und ich komme mit dieser Art und Weise zu lernen einfach am besten zurecht. Allerdings war ich froh, dass unterschiedlich aufbereitete Materialien zur Verfügung standen, sodass ich zur Not immer darauf noch zurück greifen konnte. Bei Fragen habe ich dem Tutor geschrieben und meistens innerhalb von Stunden (!!) eine Rückmeldung bekommen.

Alles in Allem bin ich sehr, sehr zufrieden und bereue keine Sekunde, das Studium begonnen zu haben. Ich fühle mich "deutlich schlauer" (:lol:) und hatte viel Spaß. Sicherlich gab es Durchhänger, aber die sind ja normal bei dem Pensum :) Nun hoffe ich, auch das letzte Stück noch zu schaffen :)

Wenn ihr Fragen habt, oder ich einen wichtigen Punkt vergessen habe, bitte einfach Fragen oder Bescheid geben, dann ergänze ich natürlich :)

So long

Britta


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7 Kommentare


Danke. Irgendwie bekomme ich langsam Interesse, doch einen Master an der IUBH zu machen. (Falls ich den LL.B. bestanden haben sollte...)

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Freut mich riesig, dass dir das Studium so viel Spaß macht und dass du so gut voran kommst! :)

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Beetlejuicine

Geschrieben

Toller Bericht!

Was hast du nach dem Examen vor? Und wie sehen die Kollegen dein Studium?

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Dankeschön für euer Feedback! :)

Also meine Freunde in der Schule unterstützen mich - großes Thema ist es aber nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, das hinter meinem Rücken schon getuschelt wird und da auch zwischendurch böse Worte fallen... Auf Station erzähle ich es eigentlich nicht. Meine Lehrer sind begeistert und unterstützen mich wo sie können.

Für die Zeit nach dem Examen habe ich viele viele Pläne ^^ Konkret kann ich erst etwas sagen, wenn ich weiß, wie ich nach der Ausbildung mein Geld verdiene. Ich habe ein Angebot, aber da noch nichts in trockenen Tüchern ist, darf ich noch nicht darüber sprechen.

Auf jeden Fall möchte ich eine feste Arbeitsstelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Zudem möchte ich gerne als Dozentin arbeiten - sei es an einer Uni oder an einer Pflegeschule. Weiterhin strebe ich an, den Master in Pflegepädagogik zu machen. Außerdem möchte ich auf jeden Fall promovieren. Nach dem Examen werde ich mich an den Heilpraktiker machen.

Langfristig sehe ich mich in einer Halbtagsstelle (bis 70%) an einer Uni. Meine Leidenschaft ist die Hospitzarbeit und ich möchte mich hier auf jeden Fall engagieren...

Ach ja, solange ich keine Verpflichtungen mit Kind habe und es geldmäßig machbar ist, werde ich mich auf jeden Fall weiterbilden - es macht einfach zu viel Spaß :)

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Danke für den Einblick. Ist für mich immer sehr interessant zu lesen, wie es denn an einer anderen Fernhochschule und in einem anderen Studiengang abläuft.

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Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich kann deinen oben genannten Punkten nur zustimmen, ich bin mit der IUBH auch voll zufrieden und bereue ebenfalls keinen Schritt dorthin.

Ich freue mich für dich, dass du so viel Spaß am Lernen hast und deine Ziele fest im Blick hast.

Gute Besserung!

VG Jeanete

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      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link