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Modulübersicht Pflegemanagement-Studium - 2.Teil

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Higgins

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Hauptstudium Module (5.-7. Semester) und Studienschwerpunkte/Infos

5.Semester

Management von Qualität im Gesundheitswesen (QIG): Klausur

SB1: Grundlagen des QM im Gesundheitswesen (Historie, Prinzipien, Inhalte von Qualität in Organisationen, Zusammenhang mit ökonomischen Aspekten)

SB2: QM-Systeme und Zertifizierungsverfahren (EFQM, DIN EN ISO-Familie, KTQ, Joint Commission, TQM)

SB3: Instrumente und Methoden des QM (diverse Befragungsmethoden, Beschwerde-Management, CIRS, Ideenmanagement, Betriebliches Vorschlagswesen)

SB4: QM in der Anwendung (diverse Qualitätssicherungsmaßnahmen und deren Prinzipien, Methoden der Qualitätsverbesserung, Fallbeispiele)

SB5: Fallstudie (am Beispiel einer Einrichtung: Ausgangsituation, Prinzipien, Methoden und Strategien bei der Durchführung eines Qualitätsprojektes und die Erfahrung damit)

Management von Personal (PEM): Klausur

SB1:Grundlagen des Personalmanagements (Gestaltungsfelder, Organisationskultur, Personaldifferenzierungen, arbeitsrechtlicher Rahmen)

SB2: Personalplanung, Personalbeschaffung und Personalauswahl (Ziele, Bedarfsplanung, Anforderungsprofile, Auswahlprozess, Auswahlmethoden)

SB3: Gestaltungsfelder des Personaleinsatzes (Bindung von Mitarbeitern, Anreizsysteme, Arbeitszeitgestaltung, Entgeltgestaltung, Personalfreisetzung)

SB4: Personalentwicklung (Ziele, Strategien, Kompetenzentwicklung, Maßnahmen, Personalentwicklung als Prozess, Praxisbeispiele)

SB5: Evaluation im Personalmanagement (Ziele, Anwendungsfelder und Instrumente des Personalcontrollings, Einbezug der Mitarbeiter ins Personalcontrolling)

Recht in Organisationen (RIO): Klausur

SB1: Einführung in das Recht (Rechtsquellen, Gesetzgebung, juristische Methodenlehre, öffentliches und Privatrecht, rechtsfähige Personen, verfassungsrechtliche Grundlagen)

SB2: Zivilrecht, Schuld-, Vertrags-und Haftungsrecht (Rechtsgrundlagen, Rechtsgeschäfte, Haftung, außergerichtliche und gerichtliche Rechtsdurchsetzung)

SB3: Arbeitsrecht 1 - Grundlagen (Einordnung, Anwendungsbereich, Rechtsgrundlagen)

SB4: Arbeitsrecht 2 - Inhalte des Arbeitsverhältnisses (Anbahnung und Begründung von Arbeitsverhältnissen, Vertragsarten, Pflichten AG und AN aus dem Arbeitsvertrag)

SB5: Arbeitsrecht 3 – Beendigung von Arbeitsverhältnissen (einvernehmliche Beendigung, Kündigung, Arbeitszeugnis, Arbeitsgerichtsverfahren)

Case Management und integrierte Versorgung (CMV): Hausarbeit

SB1: Grundlagen des Case Managements (Anfänge in den USA, Gesundheitssysteme im Vergleich, CM im Kontext des Gesundheitssystems, Trends und Ausblicke)

SB2: Steuerungsaufgaben im CM (Aufgaben des Case-Managers, Ablauf CM-Prozess, Fachliche und inhaltliche Aspekte, Beispiele)

SB3: Kooperation und Interdisziplinarität (beteiligte Berufsgruppen, Sichtweisen, Stellung zueinander, Arbeitsfelder, Probleme und deren Gründe, Instrumente, Strategien)

SB4: Neue Versorgungsformen und Steuerungsprozesse (Disease-Management-Programme, Pflegestützpunkte, Managed Care Konzepte, Pflegeberatung)

SB5: Kommunikation im CM (Stellenwert, Ressourcendiagnostik, Kommunikation mit Kostenträgern und Behörden, Konflikte)

SB6: Pflegestützpunkte und Managed Care (Beschreibung, Pflegeversicherung, Koordination von Strukturen, Beispiele)

SB7: CM in der praktischen Umsetzung (Kooperation, Vernetzung, Arbeitsfelder, Schwerpunkte in den Projekten, Verbesserungspotenzial, Ausblick und Beispiele)

6.Semester

Nursing Leadership (NLS): Klausur

SB1: Pflegerische Führungsrollen (Begriffe, Entwicklungen, Führung im Wandel, Rollenverständnis, Leadership Modelle)

SB2: Führung und Organisation (Führungspositionen und Aufgaben, neue Organisationsformen wie PN, ANP, NP, Demographie und Führung)

SB3: Führungspraxis (Erfolgsfaktoren, Pflegevisite, Pflegefachgespräche, Pflegekonsultationen, Skillmix, interdisziplinäre Zusammenarbeit)

SB4: Vernetzung im Pflegemanagement (Entwicklung und Aufgaben der verschiedenen Berufsverbände in DE und Europa, Netzwerkpraxis)

SB5: Pflege in der Globalisierung (globale und europäische Trends, Migration von Pflegekräften, Sicherung von Pflegekräften: Rekrutierung, Personalbindung)

Beratung, Anleitung, Schulung (BAS): Komplexe Übung

SB1: Grundlagen der Beratung in der Pflege (Bedeutung, Beratungstheorie, Beratungsverständnis, Methoden, Instrumente, Qualifizierung)

SB2: Anleitung/Schulung von BW, Pat. und Angehörigen (im Kontext der Krankheitsbewältigung, Gestaltung von Einzel-und Gruppenberatung, Voraussetzungen)

SB3: Kollegiale Beratung in der Pflege (Merkmale, Abgrenzung zu anderen Konzepten, Modell, Förderung)

SB4: Das Patienten-Informations-Zentrum (Konzeption, Zentren in DE)

Sozialrecht in der Pflege (SIP): Klausur

SB1: Einführung ins Sozialrecht (Überblick, Struktur, Grundlagen des Leistungsrechts, Prozessrecht und Gerichtsbarkeiten)

SB2: Vertrags-, Haftungs-und Betreuungsrecht (Einführung und Details)

SB3: Leistungsrecht (gesetzliche KV SGB 5, gesetzliche PV SGB 11, Rehabilitation SGB 9, Sozialhilfe SGB 12)

SB4: Leistungserbringungsrecht (Grundlagen, Leistungserbringungsrecht nach SGB 5, 11 und 12, Heimrecht Bund und Länder)

SB5: Fall-und Urteilsammlung

Studienschwerpunkt nach Wahl: Klausur oder Hausarbeit

SB1-10 (wird gesondert aufgeführt s.u.)

7.Semester

Wissenschaftliches Arbeiten (WAN): Komplexe Übung (Vorbereitung auf die Bachelor-Arbeit, deshalb auch verpflichtend, sonst ist der WAN-Unterricht fakultativ)

SB8:Wissen konkretisieren-Studium abschließen (Anforderungen, Struktur und Aufbau einer BA, Themenfindung, Phasen des Schreibprozesses)

Studienschwerpunkt nach Wahl: Klausur oder Hausarbeit

SB1-10 (wird gesondert aufgeführt s.u.)

Studienschwerpunkte

1.Stationäre Krankenversorgung (SAK)

SB1: Struktur und Organisation der stationären Krankenversorgung

SB2: Budgetverhandlungen (Gegenstand und Durchführung, KH-Finanzierung, Budgetermittlungen)

SB3: Pflege im DRG-System

SB4: Prozessgestaltung und Prozessorganisation (Grundlagen, Klinische Behandlungspfade, Rolle der Pflege im Prozessmanagement)

SB5: Neuordnung von Aufgaben im KH (des ärztlichen und Pflegedienstes, Übertragung von Tätigkeiten)

SB6: Personalarbeit im Pflegemanagement (Bedarfsermittlung, Marketing, Beschaffung)

SB7: Qualitätsanforderungen und Qualitätsgestaltung (Rechtliche Anforderungen ans QM, Anwendung von TQM im KH, Struktur und Instrumente des TQM-Systems)

SB8: Markt und Kommunikation (Besonderheiten des KH-Marktes, Analyse, Marketing und Kommunikation, Kampagnen)

SB9: Innovation durch Projekte (Kurzzeitpflege im KH, Zusammenlegung von Stationen, Demenz: Diagnostik, Akuttherapie und Validation im KH)

SB10: Die Zukunft der stationären Krankenversorgung (Studien, Einflussfaktoren, Rahmenbedingungen, Patientenklientel, Wettbewerb)

2.Stationäre Altenhilfe (SAH)

SB1: Geschichte und Rahmenbedingungen (Historie, Daten zu verschiedenen Bereichen, rechtliche Rahmenbedingungen, soziologische Theorien)

SB2: BW im Heim (multidisziplinäre Blickwinkel aufs Alter, Bewohnerorientierung, Interventionen, Lebensqualität, differenzielle Aspekte wie z.B. Migrationshintergrund)

SB3: Organisationssoziologie und Governance (Basiskonzepte und Besonderheiten sozialer Dienstleistungsunternehmen, Herausforderungen im Pflegemanagement)

SB4: Organisation der Lebenswelt von BW (Versorgungskonzepte, Pflegeoasen, Palliative Care im Pflegeheim)

SB5: Akteure in der stationären Altenhilfe (Profession, Professionalisierung und Professionalität, Aspekte der Mitarbeiter, Arbeitsbedingungen, Kooperationen)

SB6: Finanzierung (rechtliche Bedingungen, Vergütung, Pflegesatzverfahren)

SB7: Ökonomische Steuerung und Marktpositionierung (Belegungs-und Pflegestufenmanagement, Kennzahlen)

SB8: Prozess der Qualitätsentwicklung (Pflegequalität, Qualitätssicherung und Entwicklung, QM-Systeme, MDK-Prüfungen, Expertenstandards, Qualitätsindikatoren)

SB9: Das gute Heim (philosophische Einführung, Sicht der Wissenschaft: Interventions-Gerontologie, Ökogerontologie, ethnologischer Forschungsansatz)

SB10: Zukunft der stationären Altenhilfe (Demographische Perspektive, Beiträge aus Gerontologie und Sozialwissenschaften zur Zukunft)

3.Ambulante Dienste (SAD)

SB1: Politische und rechtliche Rahmenbedingungen (Grundlagen, Kostenträger, ambulante Pflege zwischen Markt und Staat)

SB2: Leistungsgestaltung (Vergütungssysteme, Vertragsgespräch und Kostenvoranschlag, Leistungsgestaltung und Abrechnung)

SB3: Kostenrechnung und Kalkulation (Rechnungslegung, Kostenstellen-und Trägerrechnung, Kalkulation von Stundensätzen)

SB4: Pflege-Assessment und Klientenerwartung ( Erstbesuch, Beratungsbesuche, Pflegevisiten)

SB5: Qualitätsanforderungen und Qualitätsgestaltung (rechtliche Grundlagen, MDK, Organisation des QM)

SB6: Personal im ambulanten Dienst (Beschaffung, Auswahl, Einsatz, Tourenplanung, Personalentwicklung und Ausbildung)

SB7: Kooperation und Vernetzung (fallbezogen, auf Unternehmensebene, Gemeinde, Stadtteil)

SB8: Markt und Kommunikation (Pflegemarkt, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, weitere Instrumente der Kommunikation)

SB9: Grundlagen der Unternehmensgründung (Strukturelle Grundlagen, Finanzierung, Steuern, Abgaben, Unternehmensplan)

SB10: Aufgabenerweiterung der ambulanten Pflege (Family Nursing als pflegetheoretischer Ansatz, Family Health Nurse, Beispiele für ambulante Dienste)

Informationen zu den Studienschwerpunkten

• Die 10 Studienbriefe pro Fach sind genauso umfangreich wie in allen anderen Fächern, d.h. also jeweils ca. 50-60 Seiten

• Aus den drei angebotenen SSP muss man zwei auswählen

• Für diese Wahl gibt es ein bestimmtes Zeitfenster am Anfang der betreffenden Semester, wählt man außerhalb dieses Zeitfensters kostet das Gebühren

• Im 5. Semester wird der erste SSP für das 6. Semester gewählt, im 6. Semester der zweite SSP für das 7. Semester (in Abhängigkeit von Hauptpraktikum und Abschluss des Grundstudiums!)

• Bei der Wahl muss berücksichtigt werden, dass nicht jeder SSP in jedem Halbjahr angeboten wird. Stationäre Krankenversorgung wird ganzjährig angeboten, Stationäre Altenhilfe nur im Frühjahr und Ambulante Dienste nur im Herbst

• Man wählt für jeden SSP entweder eine Klausur oder eine Hausarbeit

• Uns wurde empfohlen, dass man die Hausarbeit in dem Bereich macht aus dem man beruflich kommt (also in meinem Fall komme ich aus der Stationären Krankenversorgung und schreibe dort meine HA), aber im Prinzip kann man beide frei wählen

• Die Klausur im SSP dauert statt der üblichen 90 Minuten 120 Minuten

• Die Hausarbeit besteht grob gesagt aus einer selbst durchgeführten Studie, die man dann schriftlich darstellt (dafür gibt es aber eine Anleitung)

• Im Rahmen der SSP wird eine Zukunftswerkstatt angeboten, über deren Details ich aber (noch) nichts Genaueres weiß…

So, ich hoffe das hilft zukünftigen Studenten vielleicht ein wenig bei der Entscheidung :). Ich jedenfalls bin zufrieden mit dem Studium und finde, dass es sehr breit gefächert ist.

LG Higgins


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2 Kommentare


Danke für den Bericht :) wäre ich nicht schon bedient hätte ich große Lust das zu studieren XD klingt nach sehr breit gefächertem curriculum! Und was ich so mitbekommen habe sind auch eure Skripte klasse.

Schön finde ich, dass ihr pro Skript immer so 60 Seiten habt! So bleibt es übersichtlich und man hat das Gefühl voran zu kommen. Bei manchen Skripten mit 150 Seiten hat man das Gefühl, das Ende rückt gar nicht näher...

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Schön finde ich, dass ihr pro Skript immer so 60 Seiten habt! So bleibt es übersichtlich und man hat das Gefühl voran zu kommen. Bei manchen Skripten mit 150 Seiten hat man das Gefühl, das Ende rückt gar nicht näher...

Das ist natürlich sehr subjektiv, aber mir gefallen unsere Skripte und der Umfang auch ;). Die "Stoffhäppchen" bleiben überschaubar und halten die Motivation aufrecht. Nach jedem SB hat man etwa "geschafft". Wenn ich manchmal was von 200 Seiten pro Skript lese wird mir ganz anders :blink:

LG Higgins

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    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
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    • csab8362
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      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?