• Einträge
    104
  • Kommentare
    563
  • Aufrufe
    8.718

Fernabi - FernUni: Philosophie und Psychologie

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Lernfrosch

76 Aufrufe

Ich habe die erste Rückmeldung zur Übungsaufgabe im Philosophie-Modul an der FernUni Hagen erhalten:

Ich war erstaunt darüber, schon jetzt eine Korrektur erhalten zu haben. Damit hatte ich jetzt noch gar nicht gerechnet (Bearbeitungszeitraum war vom 03.-16.10).

Die Korrektur selbst finde ich richtig gut.

Mein Text wurde komplett auseinandergenommen; fast jeder Satz wurde einzeln kommentiert :ohmy:

Es ging in der Aufgabe um die Praktische Philosophie und den Freiheitsbegriff.

Es wurden z.B. einzelne Formulierungen kritisiert und angefügt wie man es treffender darstellen könnte.

Inhaltlich wurde auch sehr genau hingeschaut. Es wurde nicht nur erwähnt, welche Aspekte hinreichend dargestellt wurden. Es wurde auch angefügt, inwiefern man an dieser oder jener Stelle verschiedene Aspekte noch weiter ausführen könnte und warum (z.B.: das Geschriebene noch an einem Beispiel verdeutlichen, einen Gedankengang noch weiter ausführen etc.). Dazu gab es dann konkrete Hinweise und Vorschläge und zusätzlich wurde auf die Stelle im Skript verwiesen, an der man dazu noch einmal nachlesen könnte.

Insgesamt ist die Korrektur sehr nachvollziehbar und detailliert.

Abschließend gab es dann noch eine kurze Zusammenfassung zur ganzen Arbeit, sodass man die eigene Leistung dann auch einschätzen kann.

Ich muss sagen, das hat mich positiv überrascht. Ich war ja etwas unsicher und wusste nicht so genau, was mich erwartet (formal und vom inhaltlichen Anspruch her). Meine Arbeit wurde insgesamt als "gut" eingestuft; ich hätte die Frage klar beantwortet :). Einige Teilaspekte wurden mit "sehr gut" kommentiert. Aber einen wichtigen Teilaspekt habe ich nicht hinreichend berücksichtigt; vor allem die "Begründung der Willensfreiheit im Könnensbewusstsein" bei meinen Ausführungen zum Freiheitsbegriff ;)

So eine detaillierte und individuelle Korrektur hatte ich gar nicht erwartet. Ich glaube, ich hatte immer noch die Fernabi-Maßstäbe im Hinterkopf ...

Auf jeden Fall freue ich mich darüber.

Die nächste Übungsfrage ist auch bereits in Moodle eingestellt worden.

Um diese zu beantworten muss ich aber vorher nochmal ein paar Seiten im Skript wiederholen; sonst bekomme ich wahrscheinlich nicht mehr alle Aspekte der klassischen Tugendethik zusammen ;)

Meine Psychologie-Skripte sind auch mittlerweile eingetroffen und ich habe mit dem Lernen begonnen.

Das Modul besteht aus vier Kursen (insgesamt vier Skripte), die ich parallel bearbeite. Momentan orientiere ich mich noch am vorgegebenen Zeitplan, aber ich merke schon jetzt, dass das so für mich nicht passt.

Mit der Hälfte des Materials für die ersten zwei Wochen war ich innerhalb von zwei Tagen durch, während ich die andere Hälfte informationsintensiver finde und mir daher mehr Zeit für die Bearbeitung nehme.

Meine Eindrücke von den vier Kursen sind sehr gemischt:

- Einführung in die Psychologie und ihre Geschichte:

Das Skript finde ich bislang von allen vier am interessantesten. Es spricht mich inhaltlich an und es gefällt mir, mich damit zu beschäftigen. Es geht bislang im ersten Kapitel um Standarddefinition von Psychologie, den Seelenbegriff etc.

- Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie:

Das Skript mag ich auch. Es geht im ersten Kapitel um Methodenlehre und die Unterschiede zwischen Alltags- und wissenschaftlicher Psychologie.

- Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation empirischer Studien:

Das erste Kapitel habe ich durchgearbeitet. Es hat mir nicht gefallen; ich fand die Inhalte nicht so spannend. Es ging um "Planung und Zeitmanagement" und insbesondere um Ziele, Zeitmanagement, Motivation durch Belohnung und Procrastination. Solange ich nicht über die Inhalte nachgedacht habe, fand ich es noch halbwegs in Ordnung. Beim Nachdenken darüber war ich dann etwas enttäuscht, genervt ...

- Psychologie und soziokulturelle Vielfalt: Grundbegriffe, Fakten, Verständnis:

Auch hier habe ich das erste Kapitel abgeschlossen. Es ging um "Diversität", warum das ein wichtiges Thema ist, Diversität im Studium und in der beruflichen Praxis. Den Abschnitt zur beruflichen Praxis fand ich ganz in Ordnung; dazu gab es einen englischen Zeitschriftenartikel, der erarbeitet werden musste. Den Rest des Kapitels fand ich hingegen ziemlich "bescheiden"; ich hatte mir mehr erhofft. Inhaltlich war ich an mehreren Stellen gänzlich anderer Ansicht als das Skript (z.B. finde ich das Ziel "Herstellung von Chancengleichheit" in einer Gesellschaft weder erstrebens- noch wünschenswert; ich wäre für "Chancengerechtigkeit")

Mit Moodle habe ich mich bislang immer noch nicht anfreunden können; ich glaube, das wird in M1 auch nicht mehr.

Fernabi-mäßig hat sich in den letzten Tagen nicht wirklich etwas bei mir getan:

Ich warte auf die Klausurnoten und lerne nebenbei etwas Latein. Ich bin jetzt bei Lektion 13 von 21 angekommen. Es geht zwar voran, aber mir etwas zu langsam. Ich habe ich es zwar geschafft meinen ersten längeren Text relativ brauchbar zu übersetzen (etwa 190 Wörter in einer Stunde über den Mythos von Proserpina). Auf Cäsar-Niveau bin ich aber noch nicht angekommen ...

Die anderen Fächer und Themen habe ich mir zwischenzeitlich nicht mehr angeschaut, weil ich etwas Pause beim Lernen machen wollte. Ab nächster Woche will ich mich dann wieder damit beschäftigen.

Ein Thema, mit dem ich mich noch intensiv beschäftigen muss, ist der Nahost-Konflikt; der ist bislang deutlich zu kurz gekommen.

Dafür sieht es bei den anderen Themen für mein Empfinden schon ganz gut aus; ich glaube, da werde ich auch nicht mehr so viel tun.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


3 Kommentare


Ich bin schon ganz gespannt auf deine Abi-Ergebnisse :blushing:

Hast du punktemäßig eigentlich ein besseres oder schlechteres Gefühl als bei den PK-Ergebnissen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Was du da von Philosophie schreibst, hört sich wirklich toll an. Genau so stelle ich mir Rückmeldungen im Idealfall vor.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Hast du punktemäßig eigentlich ein besseres oder schlechteres Gefühl als bei den PK-Ergebnissen?

Schwierig zu sagen.

Ich denke mal, Mathe und Bio könnten so ähnlich werden wie die PKs.

In Deutsch weiß ich nicht so recht. Ich hatte ja mit dem zweiten, stärker gewichteten Aufgabenteil so meine zeitbedingten Schwierigkeiten.

In Englisch kann ich es auch nicht so gut einschätzen.

Ich hoffe, dass die Ergebnisse so ähnlich ausfallen wie bei den PKs; dann wäre ich zufrieden.

Was du da von Philosophie schreibst, hört sich wirklich toll an. Genau so stelle ich mir Rückmeldungen im Idealfall vor.

Ja, die Korrekturen sind wirklich hilfreich. Das Schöne daran ist, dass man ja nicht nur seine eigene kommentierte Arbeit in Moodle sieht, sondern auch die der Mitstudierenden. So kann man dann auch schauen, welche Schwerpunkte andere bei der Beantwortung setzen und diese Sichtweise begründen. So lernt jeder für sich, aber trotzdem alle von- und miteinander.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls