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Fernabi - FernUni: Philosophie und Psychologie

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Lernfrosch

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Ich habe die erste Rückmeldung zur Übungsaufgabe im Philosophie-Modul an der FernUni Hagen erhalten:

Ich war erstaunt darüber, schon jetzt eine Korrektur erhalten zu haben. Damit hatte ich jetzt noch gar nicht gerechnet (Bearbeitungszeitraum war vom 03.-16.10).

Die Korrektur selbst finde ich richtig gut.

Mein Text wurde komplett auseinandergenommen; fast jeder Satz wurde einzeln kommentiert :ohmy:

Es ging in der Aufgabe um die Praktische Philosophie und den Freiheitsbegriff.

Es wurden z.B. einzelne Formulierungen kritisiert und angefügt wie man es treffender darstellen könnte.

Inhaltlich wurde auch sehr genau hingeschaut. Es wurde nicht nur erwähnt, welche Aspekte hinreichend dargestellt wurden. Es wurde auch angefügt, inwiefern man an dieser oder jener Stelle verschiedene Aspekte noch weiter ausführen könnte und warum (z.B.: das Geschriebene noch an einem Beispiel verdeutlichen, einen Gedankengang noch weiter ausführen etc.). Dazu gab es dann konkrete Hinweise und Vorschläge und zusätzlich wurde auf die Stelle im Skript verwiesen, an der man dazu noch einmal nachlesen könnte.

Insgesamt ist die Korrektur sehr nachvollziehbar und detailliert.

Abschließend gab es dann noch eine kurze Zusammenfassung zur ganzen Arbeit, sodass man die eigene Leistung dann auch einschätzen kann.

Ich muss sagen, das hat mich positiv überrascht. Ich war ja etwas unsicher und wusste nicht so genau, was mich erwartet (formal und vom inhaltlichen Anspruch her). Meine Arbeit wurde insgesamt als "gut" eingestuft; ich hätte die Frage klar beantwortet :). Einige Teilaspekte wurden mit "sehr gut" kommentiert. Aber einen wichtigen Teilaspekt habe ich nicht hinreichend berücksichtigt; vor allem die "Begründung der Willensfreiheit im Könnensbewusstsein" bei meinen Ausführungen zum Freiheitsbegriff ;)

So eine detaillierte und individuelle Korrektur hatte ich gar nicht erwartet. Ich glaube, ich hatte immer noch die Fernabi-Maßstäbe im Hinterkopf ...

Auf jeden Fall freue ich mich darüber.

Die nächste Übungsfrage ist auch bereits in Moodle eingestellt worden.

Um diese zu beantworten muss ich aber vorher nochmal ein paar Seiten im Skript wiederholen; sonst bekomme ich wahrscheinlich nicht mehr alle Aspekte der klassischen Tugendethik zusammen ;)

Meine Psychologie-Skripte sind auch mittlerweile eingetroffen und ich habe mit dem Lernen begonnen.

Das Modul besteht aus vier Kursen (insgesamt vier Skripte), die ich parallel bearbeite. Momentan orientiere ich mich noch am vorgegebenen Zeitplan, aber ich merke schon jetzt, dass das so für mich nicht passt.

Mit der Hälfte des Materials für die ersten zwei Wochen war ich innerhalb von zwei Tagen durch, während ich die andere Hälfte informationsintensiver finde und mir daher mehr Zeit für die Bearbeitung nehme.

Meine Eindrücke von den vier Kursen sind sehr gemischt:

- Einführung in die Psychologie und ihre Geschichte:

Das Skript finde ich bislang von allen vier am interessantesten. Es spricht mich inhaltlich an und es gefällt mir, mich damit zu beschäftigen. Es geht bislang im ersten Kapitel um Standarddefinition von Psychologie, den Seelenbegriff etc.

- Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie:

Das Skript mag ich auch. Es geht im ersten Kapitel um Methodenlehre und die Unterschiede zwischen Alltags- und wissenschaftlicher Psychologie.

- Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation empirischer Studien:

Das erste Kapitel habe ich durchgearbeitet. Es hat mir nicht gefallen; ich fand die Inhalte nicht so spannend. Es ging um "Planung und Zeitmanagement" und insbesondere um Ziele, Zeitmanagement, Motivation durch Belohnung und Procrastination. Solange ich nicht über die Inhalte nachgedacht habe, fand ich es noch halbwegs in Ordnung. Beim Nachdenken darüber war ich dann etwas enttäuscht, genervt ...

- Psychologie und soziokulturelle Vielfalt: Grundbegriffe, Fakten, Verständnis:

Auch hier habe ich das erste Kapitel abgeschlossen. Es ging um "Diversität", warum das ein wichtiges Thema ist, Diversität im Studium und in der beruflichen Praxis. Den Abschnitt zur beruflichen Praxis fand ich ganz in Ordnung; dazu gab es einen englischen Zeitschriftenartikel, der erarbeitet werden musste. Den Rest des Kapitels fand ich hingegen ziemlich "bescheiden"; ich hatte mir mehr erhofft. Inhaltlich war ich an mehreren Stellen gänzlich anderer Ansicht als das Skript (z.B. finde ich das Ziel "Herstellung von Chancengleichheit" in einer Gesellschaft weder erstrebens- noch wünschenswert; ich wäre für "Chancengerechtigkeit")

Mit Moodle habe ich mich bislang immer noch nicht anfreunden können; ich glaube, das wird in M1 auch nicht mehr.

Fernabi-mäßig hat sich in den letzten Tagen nicht wirklich etwas bei mir getan:

Ich warte auf die Klausurnoten und lerne nebenbei etwas Latein. Ich bin jetzt bei Lektion 13 von 21 angekommen. Es geht zwar voran, aber mir etwas zu langsam. Ich habe ich es zwar geschafft meinen ersten längeren Text relativ brauchbar zu übersetzen (etwa 190 Wörter in einer Stunde über den Mythos von Proserpina). Auf Cäsar-Niveau bin ich aber noch nicht angekommen ...

Die anderen Fächer und Themen habe ich mir zwischenzeitlich nicht mehr angeschaut, weil ich etwas Pause beim Lernen machen wollte. Ab nächster Woche will ich mich dann wieder damit beschäftigen.

Ein Thema, mit dem ich mich noch intensiv beschäftigen muss, ist der Nahost-Konflikt; der ist bislang deutlich zu kurz gekommen.

Dafür sieht es bei den anderen Themen für mein Empfinden schon ganz gut aus; ich glaube, da werde ich auch nicht mehr so viel tun.


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3 Kommentare


Ich bin schon ganz gespannt auf deine Abi-Ergebnisse :blushing:

Hast du punktemäßig eigentlich ein besseres oder schlechteres Gefühl als bei den PK-Ergebnissen?

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Markus Jung

Geschrieben

Was du da von Philosophie schreibst, hört sich wirklich toll an. Genau so stelle ich mir Rückmeldungen im Idealfall vor.

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Hast du punktemäßig eigentlich ein besseres oder schlechteres Gefühl als bei den PK-Ergebnissen?

Schwierig zu sagen.

Ich denke mal, Mathe und Bio könnten so ähnlich werden wie die PKs.

In Deutsch weiß ich nicht so recht. Ich hatte ja mit dem zweiten, stärker gewichteten Aufgabenteil so meine zeitbedingten Schwierigkeiten.

In Englisch kann ich es auch nicht so gut einschätzen.

Ich hoffe, dass die Ergebnisse so ähnlich ausfallen wie bei den PKs; dann wäre ich zufrieden.

Was du da von Philosophie schreibst, hört sich wirklich toll an. Genau so stelle ich mir Rückmeldungen im Idealfall vor.

Ja, die Korrekturen sind wirklich hilfreich. Das Schöne daran ist, dass man ja nicht nur seine eigene kommentierte Arbeit in Moodle sieht, sondern auch die der Mitstudierenden. So kann man dann auch schauen, welche Schwerpunkte andere bei der Beantwortung setzen und diese Sichtweise begründen. So lernt jeder für sich, aber trotzdem alle von- und miteinander.

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.