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Note und Bewerbungschaos...

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Higgins

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In den letzten drei Wochen habe ich ja fast täglich einen Blick in den Web-Campus geworfen und war gespannt, mit welch fürchterlicher Note ich in QIG denn nun rechnen muss. Gestern bin ich dann online gegangen und saß völlig geflasht vor dem PC denn:

Die Vorabmeldung besagt, dass ich mit 90 Punkten und einer 1,3 bestanden habe :ohmy::blink:

Hammerhart angesichts der Tatsache, dass ich total krank in dieser Prüfung gesessen habe. Aber ich freue mich natürlich tierisch darüber… :thumbup:

Dann noch ein paar Worte zu Bewerbungen ab 40+:

Eigentlich wollte ich erst gegen Ende des Jahres die Stellenanzeigen sondieren, konnte es aber nicht lassen schon jetzt zu schauen ob etwas für mich dabei ist. Und wie es der Zufall will bin ich wieder mal auf eine scheinbar perfekte Anzeige gestoßen, die genau das beinhaltet was ich machen möchte: ambulante Beratung und Koordination von Unterstützungsleistungen, gepaart mit ein bisschen Projektarbeit. Und das nur 10 km von meinem Wohnort entfernt :001_wub:

Problem bei der Geschichte: Es wird mal wieder ein Sozialarbeiter mit entsprechendem Abschluss gesucht, wie in den meisten Anzeigen dieser Art. Zwei Tage lang habe ich dann vor dem PC gesessen und versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dem was gefordert ist und dem was ich aktuell tue. Was gar nicht so einfach war, weil ich eben aus einem völlig anderen Bereich komme. Ich denke es ist mir zwar ganz gut gelungen, rechne mir aber trotzdem nur geringe Chancen aus.

Nicht gerade hilfreich sind in dieser Schaffenskrise die ganzen, sich widersprechenden Ratschläge aus dem Internet gewesen. Mein letzter Bewerbungsmarathon ist etwa 8 Jahre her, d.h. ich bin nicht unbedingt auf dem Laufenden was das angeht und habe mich dann erstmal informiert, wie man sich als Bewerber ins rechte Licht rücken sollte:

• Seien Sie modern – aber bleiben Sie konservativ

• Gehen Sie ausführlich auf Ihre Qualifikationen ein – aber halten Sie das Anschreiben kurz

• Achten sie darauf dass Ihre Unterlagen vollständig und lückenlos sind - aber gleichzeitig darauf dass die Datei nicht zu groß wird

• Verwenden Sie keine Standartfloskeln – während viele Beispielbewerbungen und Einleitungssätze nur so von diesen Floskeln durchsetzt sind

Letztendlich habe ich dann überlegt, was ich meinem Gegenüber sagen möchte und wo die Anknüpfungspunkte zwischen meiner Tätigkeit und dem neuen Aufgabengebiet sind. Das habe ich dann mit meinen eigenen Worten zu Papier gebracht und konnte mich dann auch wirklich mit dem Geschriebenen identifizieren. Aber bis es so weit war habe ich fast zwei Tage auf eine leere Seite gestarrt, einen oder zwei Sätze geschrieben, wieder gelöscht, was Neues hingeschrieben, wieder entfernt. Das Schwierigste war die Einleitung, die mich fast zur Verzweiflung getrieben hat. Denn wie begründet man einen Jobwechsel, der mit den sonst ausgeübten Tätigkeiten nur rudimentär etwas zu tun hat? Das muss man erstmal glaubwürdig formulieren können…

Dann bin ich noch auf eine weitere Stellenanzeige aufmerksam gemacht worden, als Auditor/Qualitätsprüfer. Hat sich für mich eigentlich auch hochinteressant angehört, aber die Umschreibung „wohnortnah“ hat mich stutzig gemacht. Und genau wie ich vermutet hatte hat sich beim Telefongespräch herausgestellt, dass dies in der Praxis einen Umkreis von 150-200 km bedeutet. Das ist für mich mit Kleinkind und nur Halbtagsbetreuung sowie einem Mann im Schichtdienst einfach nicht machbar. Aber trotzdem danke für den Hinweis!

Auf jeden Fall schaue ich weiter nach passenden Angeboten. Wie man sieht sind manchmal tolle Sachen dabei und auch wenn meine Qualifikationen nicht hundertprozentig dem Anforderungsprofil entsprechen – manchmal hat man doch Glück und wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

LG Higgins


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Klingt gut. Ich drücke dir die Daumen für die Bewerbung.

Wenn du dich jetzt regelmäßiger bewerben willst und immer noch unsicher bist, ob deine Unterlagen schon optimiert sind, würde ich dir eine Prüfung der Unterlagen durch einen Bewerbungscoach empfehlen.

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Danke Markus :)

Wenns mit den Bewerbungen partout nicht klappen sollte überlege ich mir das mit dem Coach.

LG Higgins

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.