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Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

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Blueberry

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Hallöchen,

ich dachte, ich melde mich mal wieder bei euch. Ich wünschte, ich hätte super viele interessante Informationen zu bieten, aber die Wahrheit ist doch ganz simpel: ich bin immer noch am lesen, zusammenfassen und strukturieren ;)

M1 läuft mir momentan sehr gut von der Hand, ich lese gerne und viel und kann mich für die einzelnen Themen gut begeistern. M2 ist ungelogen eine Qual für mich. Ich glaube, auch für sowas sollte mein Blog Platz bieten - ich bekomme die Krise bei Statistik und empirischer Sozialforschung und muss mich zwingen, am Ball zu bleiben. Aber ich habe mir geschworen, dass ich es durchziehe und deswegen habe ich mich auch ganz fix für ein mehrwöchiges Tutorium in meinem Regionalzentrum angemeldet und versuche dadurch, mir selbst in den Hintern zu treten.

Besonders schön in den letzten Wochen fand ich eine Anekdote im Heftchen zu den Forschungsmethoden, in Bezug auf die Fehler der Alltagspsychologie. Man hat ein automatisches Übersetzungsprogramm den Satz "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" ins Russische und zurück übersetzen lassen. Heraus kam dabei: "Der Wodka ist gut, aber das Steak ist lausig" :lol:

So und zum Schluss noch ein paar Fakten, die ich gern festhalten möchte...

- ein Stundenplan ist für mich leider vollkommen sinnlos. Ich bewundere diejenigen unter euch, die sich an so etwas halten. Aber für mich ist das einfach nichts! Ich habe festgestellt, dass ich mich viel besser an Tagesziele halten kann, als an feste Uhrzeiten. zB "Heute lese ich 40 Seiten.", anstatt "Emp. Sozialforschung von 8-12 Uhr"

- nach wochenlangem, mühseligen Zusammenfassen per Hand habe ich OneNote entdeckt und es vereinfacht mein Leben soooo sehr! Ich arbeite viel schneller und effizienter und bekomme keine Krämpfe mehr in meinen Fingern...

- ich bin am konzentriertesten zwischen 13 und 18 Uhr. Wenn ich nicht arbeiten muss, werde ich versuchen, diesen Vorteil zu nutzen und mich genau dann an meinen Laptop setzen!

- obwohl man unendlich viel zu lesen hat in diesem Studium, lese ich nebenbei so viele Bücher, wie seit Langem nicht mehr. Habe blutige Thriller für mich entdeckt und muss mich davon abhalten, sie anstatt des Studienmaterials zu lesen :lol:

- falls diesen Blog auch potenzielle Interessenten lesen sollten: lasst euch nicht von meinem Gejammer über M2 abschrecken. Man tendiert leicht dazu, über das Negative zu schreiben..

Liebe Grüße,

Blueberry


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3 Kommentare


Hallo Blueberry, deine Abneigung gegenüber empirischer Sozialforschung kann ich gut verstehen. Ich hatte da auch so meine Schwierigkeiten, aber es hat für die Klausur gereicht. Das packst du auch!:thumbup: Kann ja nicht immer alles toll sein. Du bist überigens nicht die Einzigste ohne Stundenplan.... ich hab vor allen Respekt die das so hinkriegen. Ich hab gar keinen Plan mache einfach und schaue dann was bei rauskommt... in diesem Sinne ich mach mich mal wieder ans Machen!:) LG

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Fernstudi_Psy

Geschrieben

Für M1 & M2 gilt meiner Meinung nach: Tapfer sein und Augen zu und durch! :thumbup: Wenn Dich die Skripte zur Empirischen Sozialforschung zu sehr nerven: Es gab in der Vergangenheit 1-2 Klausurfragen dazu...

Viel Erfolg und immer daran denken: Nach M1 und M2 wird's nicht unbedingt leichter aber auf jeden Fall angenehmer. Toi toi toi!

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Einen Stundenplan hatte ich auch nie. Mein Maximum sind Wochenziele. Gerade versuche ich die Masterarbeit in Wochenziele einzuteilen, aber selbst das fällt mir schwer. Viel Erfolg mit Statistik!

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker